Wie eng darf der Kontakt mit deinem Haustier sein ??

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A-Fritz

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Egal ob Meerschweinchen, Vogel, Katze oder Hund,
alle Haustiere können viele Krankheiten übertragen,
Allergien auslösen, oder auch gefährliche Parasiten verbreiten.
Alle Menschen können durch den Kontakt mit Tieren schwere Krankheiten und bleibende Schäden bekommen,
besonders gefährdet sind dabei ältere Menschen, Schwangere, oder Kinder.

Aber auch wenn diese Gefahr doch den meisten Tierhalten gut bekannt sein müßte,
besteht häufig ein
so enger Kontakt zu den Haustieren, in engen Wohngemeinschaften,
mit ständigem engen Körperkontakt, der häufig kaum noch gesteigert werden könnte
und manchmal ähnlich, wie der zwischen Müttern zu ihren Kindern ausfallen kann.

Zwischen den Menschen, die ihre Haustiere lieber abseits, außerhalb ihrer Behausungen, in Stellen, Zwinger, oder einfach im Freien belassen
und den ein anderen Menschen, die ihre Tiere auch mit in ihr Bett nehmen wollen, bestehen es große Meinungsunterschiede,
der manchmal mit viel Leidenschaft und gegenseitiger Verachtung ausgetragen werden kann.

Welches ist Eure Meinung :?:
Ich denke, bei Euch gibt es einige Menschen, die ihre Tiere auch mit ins Bett nehmen,
aber wäre es nicht doch besser und richtig , Tiere grundsätzlich aus Wohnungen und den Wohnhäusern zu verdammen,
ist es aus hygienischen Gründen nicht eher ratsam, lieber immer Vorsicht walten zu lassen, wenn man mit Tieren in Berührung kommt
und einen Abstand zu bewahren :?:

Oder grenzt es wirklich schon an Tierquälerei, wenn manche Menschen ihre Tiere aussperren,
ihnen weniger Beachtung schenken, ein gemeinsames Leben und das Wohnen mit ihnen verweigern:?:

Fritz. :eusa_think:
 
31.10.2017
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Casimir

Casimir

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Hallo!

Naja, du kannst schwer reine Wohnungstiere mit Tieren im freien Auslauf vergleichen- rein vom Hygienestatus, von daher ist das für mich ein Vergleich von Äpfeln und Birnen.
Wieso soll ich bei meinen Wohnungskatzen die gleichen Sicherheitsmaßnahmen auffahren, wie ich es bei einem dahergelaufenen Fuchs machen würde? Erschließt sich mir nicht.

Klar, ich kann jetzt auch Würmer bekommen. Toxoplasmose. Wenn ich Null Wert auf Hygiene und Gesundheit meiner Tiere lege, können sicherlich auch Flöhe und anderes auf mich überspringen. Aber wer lebt schon so? Ich kann mich aber auch bei meinem Freund anstecken, wenn er die Grippe hat.

Nein, ich kann deiner Argumentation nicht folgen. Man kann es auch übertreiben. Endet dann bei diesen Müttern, die die Babynahrung nur noch in zig mal abgekochtem Geschirr und Zubehör zubereiten und Literweiße Brei wegwerfen, weil sie vergessen hatten, den Topf vorher abzukochen.
Eine gesunde Einstellung zu Sauberkeit und Hygiene ist gut und wichtig. Aber man kann und sollte nicht alle eventuellen Gefahrenquellen eliminieren.
 
*Mischling*

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Hi,

ich habe einen Hund und kann es daher gar nicht nachvollziehen. Mein Hund ist gesund und hat kein Ungeziefer. Was er sich draußen einfangen könnte, könnte ich mir draußen auch einfangen. Er kommt mit demselben Dreck in Kontakt wie ich. Jeder Jäger hat mit höherer Wahrscheinlichkeit Fuchsbandwürmer als mein Hund Spulwürmer. Was soll ich mir da bitte von ihm holen? Da würde mich ein Beispiel interessieren.

Off-Topic
Eigentlich müsste sich wenn überhaupt mein Hund die Frage stellen. Denn ich hatte im Gegensatz zu ihm schon eine Bindehautentzündung, die theoretisch für ihn hätte ansteckend sein können.
 
ShiGi

ShiGi

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Mein Freund hat mich neulich mit einer Erkältung angesteckt. Vielleicht sollte ich den auch lieber aus dem Bett oder lieber gleich aus der Wohnung verbannen :eusa_think:

Was diverse Parasiten angeht, werden ja in der Regel genügend Vorsichtsmaßnahmen - auch zum Schutz des Tieres - getroffen. Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit beim Gassi gehen von einer Zecke gebissen zu werden und Borreliose zu bekommen ist höher als Würmer vom Hund zu bekommen. Und trotzdem laufe ich durch Wald und Wiesen.

Reine Haustiere werden ja ohnehin mehr durch uns Menschen, die Krankheiten von außen in die Wohnung tragen können, gefährdet als andersrum.
 
seven

seven

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Ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen!
Der Kontakt zu meinen Haustieren darf für mich genauso eng sein wie zu einem Lebenspartner/sonstiger Familie.
Wenn ich erkältet bin, versuche ich durchaus, etwas Abstand zu meinen Katzen zu halten und knuddel sie halt nicht so durch, wie ich es sonst täte, weil ich sie eben nicht anstecken will.
Ansonsten - ein Lebenspartner schläft (normalerweise) mit im Bett - warum sollten es meine Katzen nicht tun?
Ein Lebenspartner sitzt neben mir auf der Couch - warum sollten es meine Katzen nicht tun?
Ich geb´ ihnen ja nun gewiss keine Zungenküsse und ich schlecke auch nicht ihre Öhrchen aus, das müssen sie schon untereinander tun ;)
Aber ansonsten - wenn ich nicht wirklich total vergrippt bin, gibt´s da keine weiteren Grenzen ;)

P. S. Ehrlich gesagt empfinde ich diese Frage (mal wieder) als ein wenig provokativ: Haustiere aussperren, weil sie potenziell Krankheiten mitbringen oder sich anstecken könnten?
Das Thema hatten wir doh letztens schon mal irgendwo - ein paar Keime haben noch niemandem geschadet, und gerade z. B. Kinder, die in einer möglichst sterilen Umgebung aufwachsen, sind deutlich anfälliger für Infektionen oder Allergien, als Kinder, die auch mal im Schmutz wühlen oder mit einem Hund oder einer Katze kuscheln ;)

LG seven
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Egal ob Meerschweinchen, Vogel, Katze oder Hund,
alle Haustiere können viele Krankheiten übertragen,
Allergien auslösen, oder auch gefährliche Parasiten verbreiten.
Theoretisch richtig, real betrachtet aber nicht relevant. Wichtige Übertragungskrankheiten wie Tollwut oder Psittakose kommen beim Menschen nicht, oder nur in sehr seltenen Fällen vor. Etwas häufigere Krankheiten wie die Leptospirose (etwa 50 Fälle pro Jahr) werden nur in absoluten Ausnahmen von Haustieren übertragen, sondern in der Regel durch den Urin von wild lebenden Nagetieren (Ratten) oder in großen Tierzuchten (z.B. der Schweinemast).
Achtet man auf die Gesundheit seines Haustieres ist die Ansteckungsgefahr auch bei engem Zusammenleben absolut gering.

Ich denke, bei Euch gibt es einige Menschen, die ihre Tiere auch mit ins Bett nehmen,
aber wäre es nicht doch besser und richtig , Tiere grundsätzlich aus Wohnungen und den Wohnhäusern zu verdammen,
ist es aus hygienischen Gründen nicht eher ratsam, lieber immer Vorsicht walten zu lassen, wenn man mit Tieren in Berührung kommt
und einen Abstand zu bewahren :?:
Meine Greta schläft mit im Bett, mein alter Rüde hat es nicht getan (der hatte auf sowas gar keine Lust :D). Da ich mir von meinen Hunden nach Möglichkeit nicht durchs Gesicht/über den Mund lecken lasse und sie auch nicht ihren Kot oder Urin in der Wohnung verteilen, sehe ich für mich keine ernsthafte, gesundheitliche Gefahr, aus der ich die Konsequenz ziehen müsste den Hund aus dem Bett zu verdammen. Ich genieße es, dass Greta so kuschelig ist und liebe es wenn sie mir die Füße wärmt oder sich an mich schmiegt.

Oder grenzt es wirklich schon an Tierquälerei, wenn manche Menschen ihre Tiere aussperren,
ihnen weniger Beachtung schenken, ein gemeinsames Leben und das Wohnen mit ihnen verweigern:?:
Das kommt auf die Tierart und die Haltung an. Einen einzelnen Hund 24/7 alleine auf dem Grundstück zu lassen finde ich aber auf jeden Fall falsch.

Eine gesunde Einstellung zu Sauberkeit und Hygiene ist gut und wichtig. Aber man kann und sollte nicht alle eventuellen Gefahrenquellen eliminieren.
Hier kann ich mich nur anschließen. Es ist eine durch Putzmittelwerbung kreierte Illusion, dass man zuhause keimfreie, bzw sterile Verhältnisse herstellen könnte. Bakterien sind überall, auf sämtlichen Oberflächen, auf unserer Haut und in unserem Körper. Das ist allerdings kein Problem, die Evolution hat uns mit einem entsprechenden Immunsystem ausgerüstet, wer nicht gerade eine gefährliche Immunerkrankung hat muss sich im Alltag darüber keine zu großen Sorgen machen. Ganz normale Alltagshygiene schützt uns ausreichend.

Ansonsten lauern Krankheitserreger draußen in der realen Umwelt einfach überall, übertragen durch Insekten und Zecken, als Bakterien oder Sporen auf Lebensmitteln, oder durch Tröpfcheninfektion mit der Atemluft eingeatmet. Wer sich davor fürchten will darf das Haus nicht mehr verlassen.

Ich denke jedenfalls nicht, dass man durch das Halten von Haustieren sein Risiko eine Infektionskrankheit zu bekommen signifikant erhöht.
 
Roli2190

Roli2190

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Hallo!
Mein Hund schläft bei uns seit Jahren unter anderem im Bett, und krank geworden sind wir davon noch nie oder hätten unangenehme Folgen gehabt. Natürlich kommt er nicht ins Bett, wenn er direkt von draußen voller Matsch hereinkommt. Und er wird auch bei Bedarf gebadet, allerdings nicht zu oft, denn das hat meines Wissens nach den gegenteiligen Effekt, weil der Hund so schnell wie möglich versucht wieder nach Hund zu riechen. Ich verurteile aber keinen, der es nicht möchte, dass sein Hund ins Bett kommt, ein Hund hat keinen Schaden wenn es nicht so ist, ich persönlich möchte darauf allerdings nicht verzichten. Zumal mein Hund ein Hund ist, der es sehr genießt und auch nicht unbedingt einer, der gerne bei jedem Wetter draußen ist bzw. alleine rausgeht, wie es andere Hunde mit meist längerem/dichterem Fell machen. Wenn es so wäre, würde ich ihn nicht zwingen bei mir zu schlafen, falls er lieber draußen oder auf seinem Platz liegen würde. Aber auch für mich gibt es Grenzen, intensive Hundeküsse auf den Mund gehen dann doch etwas zu weit. ;)

Ein Hund oder auch viele andere Haustiere leben meist einen Großteil ihrer Zeit in einem für Menschen sauberen Umfeld, nämlich dessen Haushalt (Abgesehen natürlich vom Rausgehen mit dem Hund, sowie Tiere welche die meiste/ganze Zeit draußen sind). Man kann es in dem Bezug finde ich auch nicht wirklich mit einem "Stalltier" vergleichen, zB einer Kuh oder einem Schwein, oder auch zB eine Kaninchengruppe in reiner Außenhaltung, wobei Kaninchen in Heimtierhaltung jetzt auch nicht so gut mit Nutztieren vergleichbar sind. Auch wenn man einen Stall sauber hält, es ist ein ganz anderes Umfeld als ein menschlicher Haushalt. Viele Tiere brauchen auch ein natürlicheres Umfeld und sind nicht geschaffen für menschliche Behausungen, dadurch hat man an sich normalerweise weniger engen Kontakt als zB mit einem Hund, der im Haus lebt. Damit meine ich natürlich nicht, dass man zu "Stalltieren" wenig Kontakt haben sollte, sondern eher, dass durch das enge Zusammenleben im Haushalt automatisch mehr Kontakt entsteht. Was man auch bedenken muss, der Mensch hatte seit jeher teilweise engen Kontakt mit Tieren (zB hatten sie zu der Zeit, als meine Oma jung war, die Hühner in der Nacht unter der Küchenbank gehabt). Solcher oder auch engerer Kontakt blieb meist ohne Folgen, natürlich gibt es auch andere Fälle, die verglichen mit der Gesamtzahl aber wohl eher gering sein dürften.

Der Mensch gewöhnt sich normalerweise auch an das jeweilige Umfeld (bis zu einem Gewissen Grad auch an den Bakterienhaushalt), darum werden Kinder vom Bauernhof oft auch seltener krank als steril gehaltene Kinder. Ich habe als Kind öfter Hühner gefangen, dabei hatte ich auch engen Kontakt mit ihnen, danach war Händewaschen angesagt, aber Probleme hatte ich dadurch nie welche. Man darf allerdings die Hygiene nicht vernachlässigen, ich beziehe zB auch öfter mein Bett weil mein Hund darin schläft, oder sauge öfters Staub wegen der Haare, und noch einige andere Sachen. Es gibt auch bereiche, wo man wirklich vorsichtig sein muss, meines Wissens nach zB bei Reptilien und Kleinkindern, wegen der Salmonellengefahr. Reptilien sind normalerweise allerdings auch keine Tiere, mit denen man kuschelt oder sie ausgiebig streichelt. Ich hatte meine Reptilien bevor ich meinen kleinen Sohn hatte, von daher kann ich nicht genau sagen in wieweit man hier aufpassen muss und was übertrieben ist. Ich denke, wenn man sich an bestimmte Sachen hält, steht einem engen Kontakt (sofern es von der Tierart her eben möglich ist) nichts im Weg.
 
Calimero

Calimero

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Ich glaube nicht, dass einem gesunden Menschen der Kontakt zu einem (gesunden) Tier schadet. Wir pflegen doch unsere Haustiere und im Normalfall sollten die ja jetzt auch keine dramatischen Krankheiten mitbringen.

Im Haus hatte ich früher nur Kleintiere, bzw. meine Kaninchen im Garten. Ich habe da ehrlich gesagt auf gar nichts geachtet, mein eines Kaninchen war sehr verschmust, natürlich wurde der auch viel gestreichelt. Inzwischen habe ich nur noch das Pferd, der darf tatsächlich auch nicht bei mir im Bett schlafen, will der aber auch gar nicht :p. Aber sonst habe ich auch hier uneingeschränkt Kontakt, manchmal vergrabe ich auch mein Gesicht in seinem Fell, weil er so gut duftet :angel:. Genauso kommt es vor, dass ich von ihm mal mit der Zunge verkostet werde, nur im Gesicht möchte ich das natürlich nicht haben. Ich dusche auch grundsätzlich nach dem Stall, aber eigentlich jetzt auch eher weil ich geschwitzt habe und dann doch nicht mehr nur nach Pferduft rieche. Wenn ich nur zum hallo sagen da war, würde ich auch einfach nur Hände waschen. Auch hier gilt: Mein Pferd ist gesund, wird regelmäßig entwurmt und ich wüsste nicht, was er mir dramatisches anhängen könnte.

Bei mir gabs noch nie den Fall mit Tier im Bett (kommt ja eigentlich nur bei Hund oder Katze vor und das hatte ich beides noch nicht). Ich habe damit aber eigentlich grundsätzlich kein Problem. Neulich hat mir dann eine Bekannte erzählt, wie sie die Zecken aus ihrem Hund gezogen hat und dann sehr froh war, dass der nicht bei ihr im Bett schläft. Das kann ich ehrlich gesagt irgendwie verstehen. Wie ich das mit einem eigenen Tier handhaben würde, kann ich so nicht sagen, kommt sicher auch einfach aufs Tier an, vielleicht schläft es ja eh viel lieber an seinem eigenen Platz ;).
 
Laura Kaub

Laura Kaub

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Ich halte das Thema über die Gesundheit als sehr wichtig. Über Reinlichkeit und Hygiene ist wohl jeder selbst verantwortlich und liegt nicht am Tier.
So wie ich turnusmäßig zum Arzt geht, geht auch mein Hund zum Tierarzt. Demzufolge kann ich sagen, das mein Hund weder ungliebte Bewohner oder sonstige Krankheiten hat.
Warum sollte der Umgang mit diesem Hund gesundheitsgefährdend sein. Das Zusammenleben Mensch und Tier ist für mich gesundheitsfördernd.
Ich glaube das es eher möglich ist, sich im Supermarkt eine ansteckende Krankheit einzufanfangen.

Gruß Laura
 
seven

seven

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Laura, ich glaube, da hast Du Recht ;)

Ich hab´ den ganzen Tag (wenn ich denn daheim bin) die Dinah auf dem Schoß - die hat den Platz einfach abonniert - und nachts hab´ ich halt die Netty und den Pold im Bett. Ich seh´ da keinen Unterschied, ob tagsüber auf der Couch oder nachts im Bett...
Wenn ich beides verwehren würde - ja - welchen Kontakt hätte ich denn dann noch zu meinen Tieren? Ein bisschen Spielen auf dem Parkett? Aber da würde ich die Katzen ja auch berühren, sie hinterlassen ihre Haare ungefragt eh überall - und joar - letztendlich wäre dann die Frage: Warum überhaupt noch Tiere halten, wenn der Kontakt doch eigentlich gar nicht vorhanden sein dürfte, weil man sich ja wer weiß was einfangen könnte...

Gerade gestern war ich noch in einem großen Supermarkt einkaufen - ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen vorher schon in und auf den Einkaufswagen geniest hatten, das Obst und Gemüse angepatscht hatten; und wie viele Leute in der Schlange vor und hinter mir herumgeschnieft und gehustet haben, kann ich auch nicht zählen...

Man kann alles übertreiben ;)

LG seven
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Einen gesunden Kontakt zum Tier finde ich absolut in Ordnung. Ich finde es auch ok, wenn Tiere mit im Bett schlafen. Die Tiere werden ja schließlich entsprechend medizinisch versorgt. Andererseits ist ein gewisser Keimhaushalt ja auch nunmal sinnvoll in Kombination mit Sport und Frischluft, um das Immunsystem auf Vordermann zu halten.

Was ich weniger gut finde, ist, mich von Tieren ansabbern zu lassen oder meinen Mund an sie zu drücken. Hände waschen vor dem Essen ist meiner Meinung nach auch angebracht. Haare und eventuell Dreck esse ich dann doch eher ungern.
 
seven

seven

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Deswegen knutsche ich meine Katzen ja auch nicht :D Will ich nicht, und wollen sie sicher auch nicht :D

Aber ich bin Grundschullehrerin - möchte jemand mal nachzählen, wie oft ich da täglich angeniest und angehustet werde, wie viele angesabbelte Stifte oder Radiergummis ich schon in der Hand hatte, und was da sonst noch alles so an Keimen rumfliegt?
Ich bin da schon lange ziemlich resistent, meist erwischt mich eine "Weihnachtsgrippe" (Mein Hausarzt sagt dann auch immer: "Ah ja, alle Jahre wieder" ;) ) - aber das war´s dann auch...

Und dann gibt´s da doch irgendwo noch so´ne schöne Studie, wie viele Spinnen, Fliegen und sonstige Insekten man so im Laufe seines Lebens im Schlaf inhaliert ;) Da kommt´s auf ein paar Katzenhaare auch nicht mehr an ;)

LG seven
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Grundsätzlich ist ein gesundes und normales Verhältnis zu Schmutz/Dreck/Haaren ja durchaus zu begrüßen.

Allerdings gibt es auch durchaus Leute bei denen ich persönlich z.B. nichts essen würde und/oder deren mitgebrachten Speisen nicht unbedingt bräuchte, weil ich weiß, dass der Hund den Löffel ableckt bevor man damit was umrührt oder die Katzen auch mal im Kochtopf sitzen ohne, dass der dann gespült wird.

Tiere zu haben heißt ja nicht zwingend total schmerzfrei zu sein- interessanterweise stößt es ausgerechnet bei anderen Tierhaltern teilweise auf Unverständnis bis hin zu Shitstorms (gerne in sozialen Netzwerken), wenn man in Diskussionen/Gesprächen erwähnt, dass die Tiere eben nicht alles dürfen und gar die Küche tabu ist.

Man kanns halt immer übertreiben, aber dieses Generelle "Hallo? Das muss ja wohl drin sein, wenn man Tiere hat und jetzt iss diesen Muffin mit Katzenhaarstreuseln!" geht mir auch durchaus auf den Keks.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Und dann gibt´s da doch irgendwo noch so´ne schöne Studie, wie viele Spinnen, Fliegen und sonstige Insekten man so im Laufe seines Lebens im Schlaf inhaliert ;) Da kommt´s auf ein paar Katzenhaare auch nicht mehr an ;)
Tatsächlich ist das eine Falschmeldung, die eine Journalistin Anfang der 90er im Rahmen einer Studie zur Verbreitung von Falschmeldungen entwickelt hat. Aufgrund des Internets hält sich das nach wie vor hartnäckig.
 
Knopfstern

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Also bei uns hat sich das die letzte Zeit sehr verändert.

Als wir noch in der alten Wohnung gelebt haben, durfte Ben mit ins Bett, genauso wie Zeus. Nur der konnte aufgrund seines alters einfach nicht mehr. Jetzt wo wir in der neuen Wohnung sind und das Schlafzimmer kein Wohnraum mehr ist, darf Ben nicht mehr ins Bett. Da wir hier sehr viele Zecken haben und ich auch schon in der alten Wohnung mal das vergnügen hatte, das ich Zecken da raus sammeln durfte und wir hier ein kleines Baby haben, welches bei uns mit im Bett schläft...Nein.
Das gibt es bei uns also nicht mehr. Wenn wir mit Ben kuscheln, dann setzen wir uns zu ihm aufn Fussboden oder er lehnt sich ans Sofa. Er macht hier auch keine Anstalten, das er er ins Bett will. Er hat die Wahl, bei uns im Schlafzimmer auf seinem Teppich zu schlafen oder aber in seiner Box im Wohnzimmer. Anfangs war er die Tage bei uns, das wurde aber immer weniger und die Box wurde bevorzugt. Dann hat es sich eingespielt, das wir ins Bett gehen, er bei uns ist, bis das Licht aus ist und dann geht er rüber.
Wenn der Zwerg nachts mal weint, dann kommt er gucken ob alles Ok ist. Und dann geht er auch meistens wieder oder legt sich unter das Beistellbett.

Wir haben als zum Hund engen Kontakt.

Wo das ganze schon anders aussieht, sind die Geckos. Diese dürfen auf keinen Fall in die Finger des Kindes kommen, auch wenn er älter ist nicht.
Da die Reptilien SalmonellenTräger sein können, welche für Babys und Kleinkinder sehr gefährlich sein können, bin ich da unfassbar Vorsichtig geworden. Nicht nur der Direkte Kontakt zu denen kann Gefährlich sein, sondern auch das Anfassen und dann das Berühren anderer Gegenstände.
Daher halte ich Kontakt zu diesen Tieren nur zum Füttern, was für mich allerdings nichts neues ist, da Reptilien keine Kuscheltiere sind. Hier allerdings würde ich meinem Sohn auch keinen Kontakt erlauben, wenn er grösser wird.
Ich habe mich mit dem Thema Salmonellen und Reptilien die letzte Zeit Intensiv auseinandergesetzt gehabt.

Grundsätzlich finde ich einen gesunden Kontakt zu Tieren wichtig. Da Kinder davon sehr viel lernen und profitieren. Genauso aber auch Erwachsene.
 
seven

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Tatsächlich ist das eine Falschmeldung, die eine Journalistin Anfang der 90er im Rahmen einer Studie zur Verbreitung von Falschmeldungen entwickelt hat. Aufgrund des Internets hält sich das nach wie vor hartnäckig.
Oh ok - wieder was gelernt... nichtsdestotrotz ändert das ja nix daran, dass meine Katzen, wenn sie wollen, bei mir im Bett schlafen dürfen - egal wie viele Spinnen etc. ich evtl. im Schlaf auch schon geschluckt haben mag oder dann eben auch nicht ;) Mir geht´s gut, den Katzen geht´s gut, und das ist das, was zählt ;)

LG seven
 
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