Subklinische Schilddrüsenunterfunktion

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Fellnase100

21.12.2017
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Hallo!



Ich bin neu hier im Forum und sende euch viele Grüße!



Nun zu meinem Anliegen. Ich bin seit einem halben Jahr Besitzer eines 1 1/2 jährigen Dogo Canario Rüden, welcher sich vorher in Gartenhaltung mit familiären Anschluss befand. Von Beginn an ist mir aufgefallen, dass er extrem gestresst auf andere Tiere reagiert.

( Fixieren, jaulen, fiepen, bellen ). Er ist dann regelrecht in einem Tunnel und
ist nicht mehr ansprechbar und aufnahmefähig. Das Gleiche gilt für Tiergerüche. Seine Reizschwelle ist diesbezüglich extrem niedrig. Trotz Markertraining, was wir inzwischen seit 4 Monaten trainieren, erzielen wir keine Erfolge. Er wirkt draußen sehr gestresst und ist leicht ablenkbar. Im Haus wiederum die Ruhe selbst. Ich war bereits bei drei Hundetrainern, die nicht zu ihm vordringen konnten. Eine Training auf dem Hundeplatz ist unmöglich.



Der vorherige Besitzer teilte mir mit, dass der Rüde von Beginn an sehr hebbelig gewesen sei. Eher rasseuntypisch. Eine Kontakt besteht nicht mehr.



Im Internet habe ich von der subklinischen Schilddrüsenunterfunktion gelesen, und ihn in den dort genannten Symptomen wieder gefunden.



Wir waren bei einem Tierarzt vorstellig, welcher die Schilddrüsenwerte und Autoantikörper getestet hat.

Werte:



T4: 1,5 bei Referenzbereich 1,1 - 3,0

fT4: 1 bei Referenzbereich 1,2 - 2,4

TSH: 0,18 bei Referenzbereich bis < 0,45



Antikörper positiv 22,6% bei Referenzbereich < 10%



Der Tierarzt schlug eine Substitution mit Fortyrhon vor. Er kommt nun seid einer Woche morgens und abends je 500 Mikrogramm Fortyrhon.



Bisher konnte ich jedoch noch keine Verhaltensänderung feststellen.



Hat jemand Erfahrungen mit einem ähnlichen Verhaltensmuster bzw. Krankheitsbild? Wie lange braucht das Levothyroxin, bis es zu Verhaltensänderungen kommen würde?



Viele Grüße!!
 

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