Ich musste meinen Hund abgeben

  • Ersteller des Themas Aliceami
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Aliceami

16.02.2018
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Hallo ihr Lieben !

Letztes Jahr im Sommer musste ich meinen Hund aufgrund einer Agoraphobie abgeben. Mein Hund kam vom Tierschutz und ich hatte ihn 2 Jahre lang in meiner Obhut, gepflegt, aufgepäppelt und so gut umsorgt wie es mir nur möglich war. Ich habe diesen Hund sehr geliebt. Dennoch wurden meine Tage trüber und ich schaffte es immer seltener vor die Tür. Da ich das meinem Hund nicht antun konnte, kontaktierte ich den Tierschutz und wir sahen uns gemeinsam nach einem neuen Zuhause
um. Relativ schnell fand sich ein nettes Paar das meinen Hund bei sich aufnehmen wollte. Da sie mir von vornerein sympathisch waren willigte ich ein. Es viel mir wahnsinnig schwer, aber ich musste tun was für den Hund das beste war. Meine einzige Bedingung war das man mir hin und wieder ein Foto schickt, bzw mich auf dem laufenden hält. Jetzt nicht täglich aber einmal im Monat wäre schön gewesen. Jetzt lief es allerdings so das das Paar sich trennte und warum auch immer wollten sie den Hund nicht mehr .. ich wurde bis dahin noch gut informiert von Tierschutz + der neuen Besitzerin. Ganz plötzlich wie aus dem nichts bekam ich weder Antwort von Tierschutz noch von der letzten Besitzerin. Der Tierschutz ignoriert mich absichtlich, nennt mir aber keinen Grund. Wie kann es sein das man mit voller absicht so gequält wird? Man kann doch wenigstens erklären das die neue Familie vielleicht keinen Kontakt möchte? Leider habe ich es nie erfahren. Ich weiß nicht mal ob er überhaupt noch lebt. Denn das letzte was der Tierschutz mir schrieb war, dass der Hund dort wohl garnicht gut behandelt wurde. Jetzt träume ich fast jede Nacht von dem Hund, zerreisse mir den Kopf .. was kann ich noch tun? Jeden Monat schreibe ich einmal an den Tierschutz. In stiller Hoffnung man würde mir eines Tages antworten. Das geht schon ein paar Monate so. Ich hoffe jemand hat Ratschläge für mich, denn es macht mich wirklich fertig.

Liebe Grüße, Alice
 
Son-Gohan

Son-Gohan

20.04.2014
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Das einzige, was mir einfiele:
Entweder anrufen und mit den Personen sprechen, die damals beteiligt waren oder gleich persönlich vorbei schauen.
 
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Aliceami

16.02.2018
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Leider habe ich schon mehrere male versucht den Tierschutz zu erreichen. Per Nachrichten und Telefon. Man schreibt mir nicht zurück und nimmt auch nicht den Hörer ab. Die letzte Besitzerin von der ich weiß antwortet auch nicht mehr. Ich bin ratlos ..
 
SoylentGreen

SoylentGreen

24.03.2009
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Ruf doch mit unterdrückter Nummer an.
 
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Aliceami

16.02.2018
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Das wäre eine Idee. Aber sobald ich nach ihm fragen würde, würde man mich sicher sofort abweisen wenn nicht sogar einfach auflegen. Ein Versuch wäre es aber Wert! :)
 
SoylentGreen

SoylentGreen

24.03.2009
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Du hast das Recht leider nicht auf deiner Seite und bist eben auf die Gutmütigkeit der Leute angewiesen. Anrufen mit unterdrückter Nummer wäre jedenfalls schon mal eine Methode um überhaupt mit jemandem zu sprechen. Ob dir dann Antwort gegeben wird ist eine andere Sache.

Vielleicht solltest du aber nochmal in dich gehen und dich damit abfinden, dass deine Teilnahme am Leben dieses Hundes nicht mehr gewünscht ist. Auch wenn es nicht gesagt worden ist, ist dieses Verhalten des Tierschutzes doch eigentlich eine klare Aussage.

Son-Gohan, sie schrieb doch, dass sie es zuletzt kaum vor die Tür geschafft hat und deswegen den Hund abgab. Ich vermute mal, dass das Problem immer noch besteht.
 
Hexe76

Hexe76

24.08.2011
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Und was hindert dich daran, persönlich vorbei zu gehen?
Sie hat Agoraphobie....

Kannst Du irgendwen involvieren, der für Dich dort hingehen könnte und nachfragen?
Leider muss ich aber SoylentGreen zustimmen. Du hast den Hund abgegeben, er gehört Dir nicht mehr und Du hast keinerlei Rechte an ihm. Alles was die Dir sagen, ist reines Entgegenkommen von denen. Müssen tun sie nicht.
 
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
10.09.2005
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Erstmal finde ich es gut, das du im Sinne des Hundes gehandelt hast. Auch wenn ich es schade finde, das du ihn abgegeben hast.

Vielleicht solltest du aber nochmal in dich gehen und dich damit abfinden, dass deine Teilnahme am Leben dieses Hundes nicht mehr gewünscht ist. Auch wenn es nicht gesagt worden ist, ist dieses Verhalten des Tierschutzes doch eigentlich eine klare Aussage.
Dem muss ich mich anschliessen. Das Tierheim ist nicht in deiner Schuld.
Und ich stelle es mir für die Mitarbeiter auch unfassbar anstrengend vor, wenn jeder, der seinen Hund abgegeben hat, dort Informationen bekommt. Das geht einfach nicht. Das können die Mitarbeiter gar nicht leisten, da sonst die Zeit für die Tiere fehlt.
Des Weiteren finde ich auch, das die neuen Halter nicht in der Pflicht stehen, sich mit dem alten Halter zu Unterhalten.

All das ist nur reine nettigkeit.

daher solltest du dir gar keine Vorwürfe machen und damit abschliessen. Auch wenn du gerne wissen willst, was mit dem Hund ist.
Manchmal muss man auch los lassen können.
 

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