Hund bei Abwesenheit einsperren?

  • Ersteller des Themas Chrissi83
  • Erstellungsdatum
C

Chrissi83

28.02.2018
2
0
Hallo,

ich hoffe, ich werde hier nicht gleich gesteinigt. Ich bin gerade sehr mit meiner Nachbarin zusammen gestoßen und weiß nicht so richtig weiter. Wir haben vor 2 Jahren einen Hund aus dem Tierheim geholt...ein Münsterländer, mittlerweile 9 Jahre alt. Sobald wir zuhause sind (wir wohnen in einem großen Haus mit großem Grundstück) ist er der liebste Hund der Welt. Leider hat sich rausgestellt, dass er nicht alleine bleiben kann, bzw. dann kläfft und Blödsinn macht. Nachdem er wirklich mehrfach im Haus in unserer Wohnung heftigst randaliert hat (Wasserschäden über 20000€, kaputte Türen und Möbel, leergefressene Kühlschränke,usw.) sind wir dazu
übergegangen, ihn tagsüber in einen einzelnen abgetrennten Raum im Wirtschaftsgebäude zu bringen. Wir haben mit ihm versucht das Alleinsein zu trainieren...leider vergebens. Die Tiertrainerin meinte damals, wir sollen seinen Raum begrenzen, um Schäden und Stress für ihn zu verringern. Wir sind tagsüber von 7- max. 13-14Uhr außer Haus. Mein Mann geht morgens mit ihm Gassi, mittags gehe ich mit ihm und abends gehts auch nochmal raus. Sobald wir von der Arbeit kommen, verbringt der Hund den Rest des Tages mit uns und darf fast überall mit hin. Der Raum, in dem er vormittags sein muss ist mit einem Sofa eingerichtet, damit er es gemütlich hat und eine Decke hat er auch immer und Wasser natürlich auch. Beheizt ist er nicht, da es in dem Gebäude weder Strom noch Gas gibt. Nun behauptet die Nachbarin, er würde rund um die Uhr bellen (wenn wir morgens gehen ist er ruhig, wenn wir kommen schlägt er einmal kurz an, mehr haben wir da bisher nie gehört). Sie stört sich nicht am Bellen, das würde sie nicht hören in ihrem Haus, aber behauptet, wir würden unseren Hund quälen. Wir würden den Hund bei Minusgraden über 10h in dem Raum lassen, was definitiv nicht stimmt. Da sie sich mittlerweile aufschreibt wann wir gehen und kommen, müsste sie das eigentlich auch wissen. Nun ja...jedenfalls will sie jetzt den Tierschutz informieren und ich frage mich, was uns da erwartet. Ich weiß selbst, dass das keine Optimallösung ist, aber ich kann ihn nicht mit zur Arbeit nehmen, im Wohnhaus kann er schon zu seinem eigenen Schutz nicht bleiben (abgekaute Steckdosen z.B.), Training hat nichts gebracht und ein Tiersitter ist schlichtweg nicht bezahlbar für mehrere hundert Euro im Monat. Bin gerade echt ein bisschen am Verzweifeln. Weggeben kommt natürlich auch nicht in Frage...wir lieben unsere Fellnase. :(
 
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
10.09.2005
13.436
0
Huhu

Erzähl doch mal.
Wisst ihr was über seine Vorgeschichte?
Was bzw wie habt ihr das alleine sein mit ihm geübt?
Und am aller wichtigsten, wie wird euer Hund ausgelastet?
Ist es ein grosser oder kleiner Münsterländer ?
 
C

Chrissi83

28.02.2018
2
0
Huhu

Erzähl doch mal.
Wisst ihr was über seine Vorgeschichte?
Was bzw wie habt ihr das alleine sein mit ihm geübt?
Und am aller wichtigsten, wie wird euer Hund ausgelastet?
Ist es ein grosser oder kleiner Münsterländer ?
Über seine Vorgeschichte wissen wir leider nicht viel außer, dass er vorher in einer Familie war und dann wegen Trennung ins TH kam. Alleinsein haben wir mit ihm geübt wie mit einem Welpen...dh. immer minutenweise und dann gesteigert. Wie gesagt...wir hören ihn ja nicht kläffen.

Auslasten in Form von Spaziergängen, im Sommer Radfahren. Ansonsten halt auch Such- und Apportierspiele, wobei er da wenig Interesse zeigt. Auch an anderen Hunden zeigt er leider wenig Interesse. Er ist da null aggressiv, mag aber auch mit keinem anderen spielen.

Es ist ein Münsterländermix.
 

Neueste Beiträge

Ähnliche Themen