Zwerghamster röntgen / Risiko?

  • Ersteller des Themas tessa-Ami-Keith
  • Erstellungsdatum
tessa-Ami-Keith

tessa-Ami-Keith

01.07.2011
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Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit habe ich heute ein Anliegen. Meine Zweghamsterdame (Dsungare, etwas über 2 Jahre alt) hat seit einer Weile immer wieder eine Augenentzündung, wohl Bindehaut.
Allerdings ist nun zusätzlich ihr Gleichgewicht immer wieder gestört, sie fällt um, kann nicht mehr von einem etwas höheren Standpunkt normal "runterhpüfen" (wir sprechen hier von ein paar cm!) sondern landet dabei auf dem Rücken oder fällt eben
um.
Mein Tierarzt konnte keinen Tumor ertasten, meinte aber sowas deutet darauf hin. Eine OP kommt für mich eigentlich nicht in Frage, allerdings weiß ich nicht, ob ich (um Sicherheit über das was mit ihr los ist zu haben) sie röntgen lassen soll.
Laut Internet, wo man nicht besonders vieles findet, geht das nur mit Narkose und schon das soll ein großes Risiko sein. Abgesehen von dem Stress in eine Praxis zu fahren (unser TA hat sie bei uns untersucht) und der, wenn vielleicht auch geringen, Belastung durch die Röntgenstrahlen...
Operieren werde ich sie wie gesagt so oder so nicht lassen (ich scheue weder Kosten noch Aufwand, nicht dass das jetzt falsch verstanden wird).

Was denkt ihr? Habt ihr Erfahrungen mit sowas, eure Zwerghamster evtl. schonmal röntgen lassen? Habt ihr Erfahrungen mit Narkosen bei den Kleinen? Wäre sehr froh über ein paar Ratschläge, da ich damit einfach überfordert bin.
Ihren Zustand beobachte ich natürlich erstmal weiterhin, ob es sich verbessert oder verschlechtert. Was ich so beobachten konnte ist zusätzlich noch, dass sie mehr schläft und insgesamt weniger fit ist, eine gewisse "Schwäche" hat, wenn ich sie hochnehme - kann das schlecht beschreiben, spüre es aber.

Danke schonmal!
Liebe Grüße, Tessa
 
A

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Guest
Alexandra (Tierärztin) hat einen Ratgeber über Degus geschrieben. Sie erklärt in diesem Ratgeber, was die aufgeweckten Hörnchen brauchen, um sich als Heimtiere wohl zu fühlen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
cherry-lein

cherry-lein

31.03.2012
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Hallo!
Also wenn das Untersuchungsergebnis für dich ohnehin keine Konsequenzen hat würde ich den Hamster nicht Röntgen lassen. Einem Hamster der schon über zwei Jahre alt ist und schwach ist würde ich keine Narkose mehr zumuten, die Gefahr dass er das nicht überlebt ist da sehr groß.
Du kannst versuchen den Hamster mit Päppelbrei aufzubauen und hoffen das er sich noch mal fängt aber wenn es ihm weiter schlecht oder schlechter geht würde ich überlegen ihn erlösen zu lassen.
 
tessa-Ami-Keith

tessa-Ami-Keith

01.07.2011
420
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Es ist nicht so, dass sie sehr schwach wäre - nur weniger fit als sonst. Sie rennt trotzdem noch fit rum und abgesehen von dem was eben die letzten Wochen ist würde man ihr das Alter nie ansehen. Sie ist auch nicht zu dünn oder so :)
Aber bei einem Tumor (Falls es einer ist) kann man abgesehen von einer OP eh nicht anderweitig unterstützen, oder?

Danke für deine Meinung dazu! Die Tendenz habe ich eigentlich auch, nicht röntgen zu lassen, war mir nur nicht ganz sicher da ich leider überhaupt nichts zum Thema Hamster und Narkose / Röntgen usw weiß.
 
pc.lieschen

pc.lieschen

29.10.2009
6.768
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Ich habe zwei Hamster mal Röntgen lassen, ohne Narkose.

Aber wenn es der Behandlung eh nichts positives bringt was du operieren lassen willst, dann Würde ich das nicht tun.
 
cherry-lein

cherry-lein

31.03.2012
1.283
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Wenn es ihr sonst gut geht lass sie in Ruhe und warte auf die Dinge die da kommen. Dein Hamster ist halt schon ein Senior und darf auch schwächeln in dem Alter. Du könntest Catosal probieren, das ist ein Mittel zur Stärkung was meistens ganz gut hilft, mein Tierarzt sagt immer "Catosal wirkt colossal" und bisher stimmte es auch. Ich habe es meinen alten Hamstern gern bei Schwäche gegeben und einmal auch einem Hamster mit Gendefekt.
Wie gesagt wenn das Röntgen für dich eh keine Konsequenz hat würde ich es bleiben lassen und dem Tier diesen Stress nicht mehr antun.
 
Calimero

Calimero

16.04.2009
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Hallo Tessa,

ich kenne das ganze nicht von Hamstern, aber Rennmäuse sind ja nicht sooo anders ;). Grundsätzlich habe ich mit (Gas-)Narkosen auch bei alten und schwächeren Tieren gute Erfahrungen gemacht, die sind eigentlich schnell wieder fit geworden. Ich stimme sonst aber den anderen zu, wenn du ohnehin nicht mehr operieren lassen willst (was ich völlig verstehe, insbesondere wenn der Tumor irgendwo innen sitzen sollte), würde ich dem Tier das Röntgen ersparen. Ich sehe hier die Narkose kritischer als die Strahlung, ich glaube die ist ziemlich irrelevant bei der restlichen Lebensdauer der Tiers.
Ich hatte mal einen älteren Renner mit Bauchdrüsentumor, den habe ich einmal operieren lassen und er hat sich prima erholt. Nach einigen Monaten kam er aber wieder und eine weitere OP kam für mich in dem Alter nicht in Frage und ich habe dann in Absprache mit dem Tierarzt täglich Metacam gegeben, da das die Metastasenbildung hemmen soll und zugleich eben ein Schmerzmittel ist. Damit hatte der Gute noch einige Wochen wirklich gute Lebensqualität.

Ob man das jetzt aber beim Hamster prophylaktisch gibt, weiß ich nicht, aber vielleicht kannst du es ja mal beim Tierarzt ansprechen. Ich bin da gerade bei älteren Kleintieren immer recht großzügig, weil du ja bei der verbleibenden Lebenserwartung ohnehin keine langfristigen Schäden mehr haben kannst (sei es Röntgen oder eben auch Medikamentengabe). Daher würde ich da immer die Lebensqualität im Auge haben und behandeln was nötig und sinnvoll ist. (So wie man auch grad bei alten Päppeltieren häufig einfach wirklich alles gibt, was schmeckt, egal ob gesund oder nicht, das ändert eh nichts mehr)

Ich drücke dir die Daumen für die Kleine, aber so nach deiner Beschreibung klingt es auch ein Wenig nach ganz normalem Alterungsprozess. Mach es ihr noch ein wenig schön, solange es geht!
 

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