Dobermann

Diskutiere Dobermann im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich bin leider 8 str arbeiten (Mo,Do) habe aber jeden 2 Montag frei und 2 mal die Woche nur firstbis um 14:30uhr Arbeit. Was haltet ihr davon sich...
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Soolala

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Ich bin leider 8 str arbeiten (Mo,Do) habe aber jeden 2 Montag frei und 2 mal die Woche nur
bis um 14:30uhr Arbeit. Was haltet ihr davon sich einen 2-4 jährigen Dobermann anzuschaffen ?. Ich wohne mit meinem Freund in einer 2 Zimmer Wohnung mit Garten,er kommt meist auch immer 1-2 Stunden früher von der Arbeit wie ich, das heist der Hund wäre morgens 4 Stunden alleine bis ich Mittagspause habe und dann nochmal 3-4 Stunden.
 
02.04.2018
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Foss

Foss

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Hallo,

Um die Auslaufzeiten würde ich mir eher zweitrangig Gedanken machen, sondern darum, ob die Eigenschaften eines Dobermanns zu euch passen? (Schutztrieb, Beutetrieb,..)
Viele aktuelle Züchtungen sind auch total nervös, auch Krankheiten gibt es bei der Rasse viele, nicht wenige leiden an DCM, einer Herzmuskelerkrankung und werden nicht sonderlich alt.
Aufgrund der Vergangenheit werdet ihr wohl auch viel mit Vorurteilen, Anfeindung und vielleicht sogar Freunde haben, die aufgrund des "zweifelhaften Rufs" eines Dobermanns Abstand von euch nehmen.

Wieso kommt für euch denn gerade ein Dobermann in Frage?
Möchtet ihr denn Hundesport und "Arbeit" mit dem Hund machen? Es sind nach wie vor Arbeitshunde, die - je nach Tier - regelmäßige Auslastung und einen Job brauchen.
Mit 1x Hundeplatz/Woche und sonst nur nettes Gassigehen wird vielen Dobis nicht reichen.

https://www.tierklinik.de/tier-abc/hund/dobermann
 
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Schweinemama

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Die Frage ist auch bei, der Hund bleibt zu Hause- wir gehen arbeiten gegeben.

Hunde, gerade junge die sich messen wollen, brauchen Konsequenz, Disziplin und nochmals Konsequenz, geistige Nahrung

Hunde haben kein Langzeitgedächtnis, denen ist es schnuppe, dass du schimpfst, dass er den Daunenkopfpolster zerfleddert hat, wärend du 6 Stunden arbeiten warst... Er könnte einen Tadel nur dann verstehen wenn du unmittelbar direkt nach dem Ereignis ihn darauf ansprichst.

Ich halte nicht sonderlich viel davon einen Hund 6 Stunden, entweder zu Hause oder im Garten zu lassen. Der Hund kann über den Zaun gehen (wenn zeit genug ist um eine Strategie zu entwickeln gibt es keinen Zaun der unüberwindbar ist) und andererseits soll es auch Zeitgenossen geben - die stecken dem Hund über den Zaun etwas zu (und da kannst du nur hoffen - dass es ein Liebevoller Mensch ist).

Für Dobermänner und alle anderen "gerne arbeitenden" Hunde ist es ein Graus, wenn der Besitzer nun 6 Stunden nicht da ist, und der Hund seine Bezugsperson verliert. Klar gibt es Hunde die schlafen 6 stunden am Stück und wachen erst wieder auf, wenn sich der Schlüssel im Schloss rumdreht, aber es gibt eben auch diejenigen - die eine vollzeitbetreuung brauchen - sonst werden sie geistig ein bisschen sonderbar. Von Leinenagressiv bis hin zu gehorsamsverweigerung kann dann vorkommen und bei einem gerne Arbeitenden Hund ab einer gewissen Größe hast du dann ein deutlich größeres Problem wie wenn der Yorki meint, dass er Besitzansprüche auf deinen Polster/Bett/Couch/Lebenspartner stellen könnte, und du ihn da nun nicht runterschupsen können würdest. (ja im Hirn sind sie Kämpfernaturen- das Ego eines Elefantens steckt da im Hirn, aber aufgrund der Größe leichter handelbar, bei einer Dogge mit Gehorsamsverweigerung kannst eigentlich einpacken oder die Möbelpacker bestellen)
 
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Julia_93

Julia_93

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Hallo,
mit dem Thema Hund und Arbeit, sprich Hund alleine lassen, habe ich mich einige Zeit auch auseinander setzten müssen.

Erst einmal möchte ich sagen, dass man arbeiten gehen muss, um den Hund zu finanzieren also im Normalfall.
Das Futter, Zubehör, Tierarzt, Steuern etc muss ja auch alles bezahlt werden und das Geld kommt einem leider nicht in die
Geldbörse geflogen.
Und da taucht auch schon das Problem auf. Den arbeiten bedeutet auch fast immer, dass der Hund alleine bleiben muss.
Es sei den man hat Glück und kann das Tier mit zur Arbeit nehmen.

Ich wollte auch nicht warten bis ich Rentnerin bin, um mir dann den Traum von einem Hund erfüllen zu können, wer weiß ob ich
überhaupt das Rentenalter erreiche...

Es gibt aber Möglichkeiten dass das funktionieren kann.
Wenn ich dich richtig verstanden habe ist dein Hund nie mehr als 4 Stunden am Stück alleine und das sollte meiner Meinung nach ein
Hund aushalten können. Die längsten Tage für den Hund wären auch Montag und Donnerstag heißt die anderen Tage kommt einer von euch früher nach Hause.
An sich hört sich das doch ganz ok an. Ich finde das sollte von der Theorie her passen.

Jetzt kommt das ABER.
Es kommt natürlich stark auf euren Hund an, ob und wie er damit klar kommt.
Du schreibst, dass der Dobermann zwischen 2-4 Jahren sein soll, also gehe ich von einem Tierschutzhund aus?
Da kann man schauen, wie das mit dem alleine sein klappt oder ob das Tier schon Erfahrungen damit hat.

Sollte dies allerdings so gar nicht gehen, könnt ihr euch auch eine Betreuung für den Hund holen.
Es kann jemand sein, der zu euch kommt oder ihr bringt euren Hund zu jemanden hin.
Mittlerweile gibt es recht viele Hunde Tagesstätten, jedoch kostet das auch einiges an Geld.

Es ist schon möglich zu arbeiten und einen Hund zu halten allerdings muss man sich vorher Gedanken machen.
 
cherry-lein

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Für Dobermänner und alle anderen "gerne arbeitenden" Hunde ist es ein Graus, wenn der Besitzer nun 6 Stunden nicht da ist, und der Hund seine Bezugsperson verliert. Klar gibt es Hunde die schlafen 6 stunden am Stück und wachen erst wieder auf, wenn sich der Schlüssel im Schloss rumdreht, aber es gibt eben auch diejenigen - die eine vollzeitbetreuung brauchen - sonst werden sie geistig ein bisschen sonderbar.
Kein Hund sollte rund um die Uhr bespaßt werden, das ist sehr ungesund und so zieht man sich ein unruhiges Arbeitsmonster heran das es nicht erträgt wenn mal nichts passiert und dann völlig auf die Barrikaden geht. Auch Arbeitshunde müssen lernen das einfach mal Pause ist wo einige Zeit gar nichts passiert. Hunde haben ein Ruhebedürfnis von ca 18 Stunden am Tag, auch Arbeitshunde und sollten deswegen auch die Möglichkeit bekommen ausreichend zu Ruhen und zu schlafen.
Ich habe auch eine Arbeitslinie Zuhause, die bleibt auch 4-6 Stunden pro Tag alleine und sie lebt noch ;) Die wird vor der Arbeit gut beschäftigt, schläft dann solange wir weg sind (ja, wir haben das tatsächlich mit einer Kamera überprüft) und wird danach wieder gut beschäftigt. Es gibt hier auch Tage wo mehr gemacht wird und genauso Tage wo außer Gassi gehen gar nichts passiert, das gleicht sich mehr oder weniger aus und unser Hund ist damit zufrieden und ausgeglichen.

Es ist also möglich auch einen Dobermann mal 4 Stunden alleine zu lassen aber man muss halt bereit sein in der restlichen Zeit viel mit dem Hund zu unternehmen und den Hund ausreichend zu fordern. Der Dobermann gilt als einer der intelligentesten Hunderassen, dementsprechend soll und will er auch behandelt werden denn ohne sinnvolle Aufgabe wird der Hund sich selbst eine Beschäftigung suchen die ihm angemessen erscheint, das erfreut aber in der Regel nicht unbedingt seinen Besitzer.
 
HoundMan

HoundMan

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Hallo,
Dobermann ist nicht die richtige Rasse für Euch, überhaupt muss man sich überlegen wozu ein Hund, wenn dieser so oft und lange allein bleiben muss...
Alternative wäre, andere Rasse und am besten 2 Hunde die zu Euch und euer Leben passen...

LGHM
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Zwei Hunde sind genau so allein wie einzelner Hund. Nur weil sie dann zusammen allein sind heißt das noch lange nicht, dass das problemlos klappt.

Die Eignung als Hundehalter ausschließlich davon abhängig zu machen, ob und wie viel der Hund allein ist ohne weitere Informationen (denn außer dem Eingangspost gab es vom TE ja keine) ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.

Welche Rasse ist denn deiner Meinung nach geeignet für das lange Alleinsein?
Das würde mich durchaus interessieren.
 
Keisuke

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Die Eignung als Hundehalter ausschließlich davon abhängig zu machen, ob und wie viel der Hund allein ist ohne weitere Informationen (denn außer dem Eingangspost gab es vom TE ja keine) ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.
Das finde ich auch. Ich frage mich dann immer: Was arbeitet ihr? Bzw seid ihr alle arbeitslos? Lottogewinner? Oder wie bekommt man Geld ohne zu arbeiten? :eusa_think:

Ich kenne jede Menge arbeitende Hundehalter, auch mit Arbeitsrassen zuhause. Die Leute verbringen dann in ihrer Freizeit viel Zeit mit dem Hund - aber da ist auch gezieltes Training und nicht einfach nur Beschäftigung ohne Sinn und Verstand wichtig. Unser Hund (keine Arbeitsrasse) ist nach einer Stunde im Wald spazieren gehen weniger müde, als wenn ich 10 Minuten intensiv mit ihm arbeite oder trickse.

Natürlich sollte man keinen Hund 8-10h täglich isoliert allein irgendwo hocken haben - aber es gibt ja viele andere Lösungen.
Sei es ein Hundesitter, der mittags eine Runde dreht oder Hundepensionen - oder den Hund mit zur Arbeit zu nehmen.

Wobei nicht jede Lösung für jedes Tier ideal ist. Manche leiden in der Hundepension - zu viele andere Hunde, fremde Leute, fremdes Gebiet - und sind zuhause im Korb mit einer Mittagsrunde wohl zufriedener. Andere eigenen sich gar nicht für den stressigen Büroalltag und wären in einer Pension besser aufgehoben usw. usf.
Da muss man die ideale Lösung für sich finden - nur weils beim Nachbarn super klappt, muss das nicht auf einen selbst zutreffen ;)

Aber die Frage wäre für mich auch erstmal: Wie stellt ihr euch sonst den Alltag mit Hund vor? Was möchtet ihr machen bzw unternehmen? Warum der Dobermann? Käme auch eine andere Rasse in Frage?

Vielleicht meldet sich der TE ja nochmal :)
 
Julia_93

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Hallo,
Dobermann ist nicht die richtige Rasse für Euch, überhaupt muss man sich überlegen wozu ein Hund, wenn dieser so oft und lange allein bleiben muss...
Alternative wäre, andere Rasse und am besten 2 Hunde die zu Euch und euer Leben passen...
Woher willst du den bitte wissen welche Rasse für diese Leute die richtige ist?:eusa_think:
Das einzige was wir hier wissen ist wie lange der Hund alleine bleiben würde und das wars.
 
HoundMan

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Woher willst du den bitte wissen welche Rasse für diese Leute die richtige ist?:eusa_think:
Das einzige was wir hier wissen ist wie lange der Hund alleine bleiben würde und das wars.
Das reicht um zu wissen das ein Dobi nicht der richtige Hund ist, wer sich mit Dobis auskennt der weiß das auch ;)

LG HM
 
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Schweinemama

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Das finde ich auch. Ich frage mich dann immer: Was arbeitet ihr? Bzw seid ihr alle arbeitslos? Lottogewinner? Oder wie bekommt man Geld ohne zu arbeiten? :eusa_think:

Ich kenne jede Menge arbeitende Hundehalter, auch mit Arbeitsrassen zuhause. Die Leute verbringen dann in ihrer Freizeit viel Zeit mit dem Hund - aber da ist auch gezieltes Training und nicht einfach nur Beschäftigung ohne Sinn und Verstand wichtig. Unser Hund (keine Arbeitsrasse) ist nach einer Stunde im Wald spazieren gehen weniger müde, als wenn ich 10 Minuten intensiv mit ihm arbeite oder trickse.

Natürlich sollte man keinen Hund 8-10h täglich isoliert allein irgendwo hocken haben - aber es gibt ja viele andere Lösungen.
Sei es ein Hundesitter, der mittags eine Runde dreht oder Hundepensionen - oder den Hund mit zur Arbeit zu nehmen.

Wobei nicht jede Lösung für jedes Tier ideal ist. Manche leiden in der Hundepension - zu viele andere Hunde, fremde Leute, fremdes Gebiet - und sind zuhause im Korb mit einer Mittagsrunde wohl zufriedener. Andere eigenen sich gar nicht für den stressigen Büroalltag und wären in einer Pension besser aufgehoben usw. usf.
Da muss man die ideale Lösung für sich finden - nur weils beim Nachbarn super klappt, muss das nicht auf einen selbst zutreffen ;)

Aber die Frage wäre für mich auch erstmal: Wie stellt ihr euch sonst den Alltag mit Hund vor? Was möchtet ihr machen bzw unternehmen? Warum der Dobermann? Käme auch eine andere Rasse in Frage?

Vielleicht meldet sich der TE ja nochmal :)
Es ist einfach die Frage ob nach der Arbeit noch genug Zeit da ist, sich mit dem Hund zu beschäftigen. Wenn man beispielsweise 6 Stunden pro Tag als Alibihalber "Personalfitnesscoach" arbeitet, und seine Freizeit lieber auf der Couch verbringt, weil einem das 6 Stunden Workout pro Tag reicht - wird ein Hund (auch ein Schosshündchen) nicht glücklich werden mit diesem Leben.

Fakt ist: Man muss den Hund ins Leben integrierbar machen. Dh. der muss natürlich lernen auch mal alleine bleiben zu können, der muss auch lernen "auf den Platz" zu gehen, der muss nicht unbedingt 20 Stunden pro Tag bespasst werden. Aber es wird nicht reichen, dass man 2x täglich 30 Minuten bei jedem Wetter eine Runde dreht, damit man sich oder dem Hund was gutes getan hat.

Die Frage ist ganz einfach wie wird der Charakter des Hundes werden, wenn er sich dem Hundebesitzer angepasst hat und auch gelernt hat, zu entspannen. Da gibt es die Spassvögel (die Publikum brauchen - ganz unbedingt), dann gibts die Langeweiler (die Motivatoren brauchen), die "herrli zieh die TUrnschuh an - ich bring dich auf andere Gedanken Hunde", oder die "ich habe selber genug Probleme, ich brauche mich dem Besitzer nicht unbedingt anpassen hunde"( Schwierige Zeitgenossen, denen man Exklusivzeit schenken muss, damit sie irgendwann werden wie einer der 3 vorherig genannten Hunde), die kleinen Alphahündchens - an denen sich so mancher Hundebesitzer einige Zähne ausgebissen hat - die sich im Minutentakt an dir "reiben" um zu sehen ob sie deiner Konsequenten Erziehung nicht doch noch irgendwo durchschlupfen können, und die total Gaga-Hundchens - denen alles so viel egal ist - hauptsache du hast sie lieb, du laufst ihnen nicht weg, und sie dürfen tag und nacht in deiner Nähe sein. Nicht weil sie ängstlich oder verschreckt sind, sondern weil sie diese Geborgenheit unendlich viel lieben und auch brauchen, für diese Tiere ist ein "ich geh schnell einkaufen und du bleibst zu Hause" eine Wegweisung von Heim und Herd und geht ganz schrecklich aufs gemüt.... Aber all diese Hunde sind Arbeit, Konsequenz, Liebe und Verständnis und auch als Mensch den eigenen Schweinehund überwinden zu müssen.

Es ist ein Lebewesen, es ist ein Familienmitglied, es ist wie ein Kind - dass auch mal schwierige Zeiten durchmacht, das nicht so agieren möchte oder kann wie man es sich wünscht, und die man trotzdem lieb haben muss (auch wenn es teilweise sehr sehr schwer fällt). Sprich: es muss viel Zeit aufgewendet werden, viel Geduld und auch Taktiken überlegt werden was ist wenn, der Hund krank wird, wenn der Hund mal nicht auf Urlaub kann, kann ich einen Dobermann meiner Oma geben die eine rüstige mit 70erin ist, aber den Hund im Notfall nicht ansatzweise kontrollieren wird können und und und. Man wird lernen müssen, sein derzeitig bequemes Leben umzumöbeln auf ein Leben mit Hund, der mitunter mal ins Bett kotzt, der ein Chaos veranstaltet weil er trotzig ist, der dich liebevoll umgarnt wie du es dir in deinen kühnsten Träumen nicht erträumen konntest, nur um davon abzulenken, dass er die TÜre zum Abstellkammerl öffnen konnte und die Besen, die Putzmittel und das Hundefutter "modizifizert" hat, und auch der neue Koffer hat nun eine Hundeklappe... aber er hat es dir zuliebe gemacht, weil du keine Zeit hattest zum aufräumen.
 
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Keisuke

Keisuke

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Es ist einfach die Frage ob nach der Arbeit noch genug Zeit da ist, sich mit dem Hund zu beschäftigen.
Da stimme ich dir zu. Aber wir wissen vom TE nichts, außer die wagen Arbeitszeiten. Daran kann man einfach nicht fest machen, ob und welcher Hund passt. Nur, weil Jemand arbeiten geht, muss es nicht gleich heißen, dass er sich keinen Hund oder eine bestimmte Rasse nicht anschaffen kann. Da bräuchte man mehr Input, um dahingehend einen Tipp geben zu können.
 
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Schweinemama

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Und dass sich die TE einen 2-4 jährigen Dobermann nehmen möchte. Fakt ist: in 2-4 Jahren ist entweder sehr viel gut gelaufen, oder sehr viel schief gelaufen. Der Hund steckt mitten in der hundetechnischen Pubertät und möchte sich ausprobieren. Für einen Hundeanfängerneuling traue ich mir zu sagen (40 Jahre Hundehaltung), dass kann gutgehen - dass kann aber viel schneller ins Auge gehen, wenn man einen Hund zu sich nimmt, dem man geistig, Körperlich und psychisch nicht gewachsen sein kann (wer schreckt sich nicht, wenn so ein Dobermann plötzlich knurrt, die Zähne fletscht und in Möchte gerne Angriffstellung geht, einen erfahrenen Hundebesitzer kostet sowas möglicherweise nur ein müdes lächeln, aber ein Hundeneuling braucht möglicherweise eine Garnitur frische Unterwäsche) , weil es etwas anderes ist wenn man einen Welpen "sich zurechtformt" oder einen halbstarken Hundeteenager nimmt der dir auch mal zeigen kann wie der Hase für ihn läuft, - die Scannen deine Ängste, deine Schwächen und deine Stärken und hebeln dich aus - schneller wie du aus sagen kannst, unausgelasteter Weise haben sie nichts anderes zu tun als ein Stärken und Schwächeprofil gegen dich zu erstellen und nutzen das ohne eine Mimik zu verziehen aus. Es ist schwierig, einen Hund zu nehmen - der "vorgeformt" ist und dem du erst einmal erklären musst "ich Rudelführer" - "du Hund", das hat nichts mit der Rasse zu tun - sondern mit dem Wirkungsgrad (ein kleiner Chi kann auch beissen - aber da kannst du dich wehren, ein Tobender Dobermann erwischt dich locker im Gesicht oder am Hals- den Hund abzuwehren wenn er auf 100 ist ist ohne weitere Hilfe nahezu unmöglich).

Es gibt viele Fälle von vermeindlich lieb gemeinter Hundeliebe, und der liebgewonne Hund reagiert auf einseitig Hand heben wie eine Bestie. Bei Kindern die lustig durch die Wiese laufen und drachen steigen lassen - ergibt das ohne Vorkenntnisse der Abrichtung des Hundes ein regelrechtes Blutbad - und du bist komplett unvorbereitet. Aber als Hundebesitzer bist du für das Wesen und den Tätigkeitsbereich deines Hundes voll straffähig. Deshalb meine Meinung: Welpe zu Hundeanfänger inkl. Hundeschule, gebrauchthunde - mit sehr sehr viel Bauchweh an Erfahrene Hundehalter die bestenfalls Kontakt mit dem ehemaligen Hundebesitzer haben.
 
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Keisuke

Keisuke

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Und ich bleibe dabei: Nur anhand der Arbeitszeiten und Größe der Wohnung - sonst nichts - kann man einfach nicht sagen: 2-4 jähriger Dobermann ja oder nein bzw. prinzipiell: Hund ja oder nein.

Ich will auch gar nicht behaupten, dass ein Dobermann super gut zum TE passt, weil ich wie gesagt viel zu wenig Input dafür habe. Deshalb ja auch meine Fragen und der Hinweis auf den Fragenkatalog.

Aber hier wurde bisher nur vom TE gesagt, wie viel Zeit sie hat und das ist mir zu wenig. Jegliche Diskussion ist bis jetzt unnötig, wir sollten abwarten ob sich der TE nochmal meldet und mehr erzählen möchte oder nicht.:102:
 
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Jesusliebtdich

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Verstehe ich das richtig:
Du arbeitest Donnerstags 8 Stunden, Montags 14-tägigig 8 Stunden und an den anderen Tagen gar nicht? Dann sehe ich das Zeitliche nicht als Problem. Das hat aber erstmal rein gar nichts mit der Rasse Dobermann zu tun.

Ist der Hund aber an 5 Tagen die Woche morgens 4 Stunden alleine und nachmittags dann auch noch mal 3-4 Stunden dann finde ich das zu lange. Da wird euch auch kein Tierheim oder eine anständige Privatperson einen Hund vermitteln. Wie lange wäre denn in der Mittagspause jemand zuhause? Ist wirklich gewährleistet, dass du oder dein Freund die nächsten Jahre Lust habt morgens 1-1,5 Stunden eher aufzustehen und die Mittagspause und den Feierabend für den Hund opfern wollt?

Die allermeisten Berufstätigen die ich kenne halten das nämlich nicht lange durch. Irgendwann pendelt es sich dann so ein, dass man morgens nur kurz mit dem Hund raus geht, weil man nicht um 5 Uhr aufstehen möchte, in der Mittagspause geht man auch nur kur raus, weil man da ja noch was essen möchte und abends ist man dann meistens von der Arbeit auch zu k.o. um noch großartig was mit dem Hund zu machen.
 
Knopfstern

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Wie wäre es hier einfach mal abzuwarten und diese ganzen haaresträubenden Gedanken für sich zu behalte ?

Was ich hier alles lese ist ja der wahnsinn? :D
Niemand kennt die userin und hier wird einem das schlimmste Szenario präsentiert.

Ich Frage mich wie ich mich hochschwanger mit examen und Facharbeitsstress und acht Stunden Unterricht am Tag plus noch lernen um zwei Hunde kümmern konnte. Unter anderem ein dobimix dabei.

Man muss nicht alles derartig negativ sehen. Wenn der Hund passt zur Situation dann klappt das auch.

Rechnet hier der userin an das sie sich informieren möchte.

Ich kann dazu nur sagen das der Dobi anspruchsvoll ist.ja. aber noch lange keine Möbel zerlegen muss weil er nicht 20 Stunden 7 Tage die Woche bespasst wird


Ich hatte sich ein Arbeitstier, malinois/border mix. Absolutes arbeitstier. Zu meinen beiden in Pflege. Der war auch dankbar wenn er einfach nur mit mir und meinen Jungs kuscheln durfte und mal keine Arbeit anlag.
Und ja meine Hunde waren 8-10 Stunden alleine. Und ja ich bin morgens früher aufgestanden damit er 45 Minuten Unterordnung und spielen konnte mit mir. Ebenso war ich mit meinen anderen beiden auch draussen zum spielen etc. Und ja meine Hunde haben beim alleine sein einfach nur geschlafen!!! Nichts zerkaut. Nichts zerlegt. Nix! Der border musste dies lernen. Aber dann ging es ohne Probleme.
Nur weil es die einen nicht aushalten heisst es nicht das andere dies nicht schaffen. Niemals von anderen ausgehen.

Also bitte wartet jetzt mal auf eine Antwort der Erstellerin. Ohne kommt man hier nicht weiter.
 
S

Schweinemama

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Ich finde es immer schwer, wenn sich jemand auf eine Rasse "festfrisst" zu sagen - der Passt oder der passt nicht. Soll es Dobermänner geben die charakterlich eher Huskys ähneln, Weimaranern oder einem Yorkshireterrier. Rassestandard ist das nicht, aber trotzdem hat auch dieser Hund eine daseinsberechtigung.

Leider ist es so, wie es in der Zeitung steht, dass es viele Leute gibt, die Tierliebe missverstehen, einen Hund halten wollen zum Eigenen Schutz, weil er sonst ins Tierheim kommt, oder weil er gar so suesse Augen hat. Nur leider, die Realität sieht anders aus - glücklich werden beide Partner nicht ein Mensch geht zum Psychologen - ein Hund wird verhaltensauffällig und Agressiv. Da ist weder ddem 2 noch die 4 beinigen geholfen, wenn man aus unüberlegter nächstenliebe, aus Eigeninteresse oder weil das Tier so arm ist ein Tier aufnimmt.
 
G

Gast84631

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Statt zu warten, setzt du noch n Ding drauf, ohman!
 
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