Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen?

  • Ersteller des Themas chicha
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chicha

chicha

18.03.2018
12
0
Ich habe zwei Hunde und normalerweise gehts ihnen eh gut...wenns mal was ernsteres ist, dann geh ich zum Tierarzt und ehrlich gesagt, hat es bis jetzt auch immer gut funktioniert. Ich bin nun
aber auch auf das Thema Homöopathie bei Tieren gestoßen...ehrlich gesagt habe ich es bisher nur bei Menschen gekannt und wusste nichts von der Anwendung bei Hunden bzw Tieren allgemein. Wie läuft denn das genau ab? Werden die gleichen Mittel die bei Menschen angewendet werden auch dem Tier gegeben oder gibt es da auch Unterschiede? Bzw wird da auch von Tier zu Tier unterschieden, dh...der Kuh wird ein gewisses Mittel gegeben, dass beim Hund zum Beispiel nicht funktioniert? Hab gerade so eine Neugier dem Thema gegenüber. Für jegliche Antwort, Info oder Rat bedanke ich mich schon im Voraus ;)
 
cherry-lein

cherry-lein

31.03.2012
1.283
1
Ich nutze immer Homöopathie bei meinen Tieren und das wirkt meistens sehr gut. Ich nehme meist Präparate die auch für Menschen gedacht sind z.b. Euphrasia Tropfen, Traumeel Tabletten, Schwefel, Kräuter, Tees, Globulis etc. Egal ob Hund, Pferd oder Hamster es hat bisher bei allen gut geholfen. Besonders bei den Hamstern nutze ich erstmal lieber natürliche Präparate weil "richtige" Medikamente oft nicht für so kleine Tiere gedacht sind und deswegen oft überdosiert sind.
Mein Hund hatte z.b. Allergiebedingt oft Augenentzündungen die ich erfolgreich mit Euphrasia behandelt habe, mein Pferd hat bei Wunden Kamillebäder, bei Erkältung Spitzwegerich und bei dicken Beinen oder Lahmheit Traumeel bekommen, die Hamster kriegen bei Infekten Catosal (wobei ich nicht sicher bin ob das wirklich homöopathisch ist).
Es gibt natürlich auch immer mal Erkrankungen wo man mit Homöopathie nicht weiter kommt und wo ein Tierarzt absolut nötig ist. Wenn es geht probiere ich es immer erstmal mit Homöopathie, ist es nach einigen Tagen nicht besser oder dem Tier geht es plötzlich deutlich schlechter gehe ich natürlich zum Tierarzt, bei hohem Fieber, Apathie, wenn es eine große Verletzung ist oder ähnliches gehe ich natürlich sofort zum Tierarzt. Ich denke da sollte jeder Tierhalter selbst erkennen ob das Tier schwer oder leicht erkrankt ist, bei schweren Erkrankungen sollte klar sein das man da nicht erst selbst rumdoktort aber da kann man beim Tierarzt fragen ob man die Therapie mit Homöopathie zusätzlich unterstützen kann, mittlerweile sind viele Tierärzte auch mit homöopathischen Medikamenten vertraut.
 
Syn
24.08.2013
493
1
Ich möchte nur kurz anmerken, dass Homöopathie =/= Naturheilkunde ist. Letzteres (also z.B. Kräuter und Tees) haben tatsächlich Wirkstoffe. Homöopathie ist nach aktuellem Stand der Wissenschaft (und es gibt mittlerweile wirklich VIELE Studien zur Wirkung und es ist physikalisch einfach nicht nachweisbar) schlicht Placebo. Das soll aber nun nicht negativ gemeint sein. Solange man nicht versucht damit etwas ernstes zu "behandeln", finde ich das an sich eine tolle Sache (wenn auch Abzocke...).

Zur gestellten Frage: Ja, man kann die gleichen Mittel geben wie beim Menschen auch, sei denn das Tier verträgt die Zusatzstoffe der Kügelchen und Tropfen nicht (also z.B. Zucker bei den Globuli). Was den "Wirkstoff" angeht spielt es - aus oben genanntem Grund - keine Rolle.
 
M

miwok

07.11.2012
334
0
Ich möchte nur kurz anmerken, dass Homöopathie =/= Naturheilkunde ist. Letzteres (also z.B. Kräuter und Tees) haben tatsächlich Wirkstoffe.
Auch die Naturheilkunde hat Nebenwirkungen, die man selbstverständlich kennen sollte.

Homöopathie ist nach aktuellem Stand der Wissenschaft (und es gibt mittlerweile wirklich VIELE Studien zur Wirkung und es ist physikalisch einfach nicht nachweisbar) schlicht Placebo. Das soll aber nun nicht negativ gemeint sein. Solange man nicht versucht damit etwas ernstes zu "behandeln", finde ich das an sich eine tolle Sache (wenn auch Abzocke...).
Es gibt Studien, die die Wirkungen nachweisen, aber die sind im Netz nicht so einfach auffindbar bzw. auch nicht eingestellt. Meist sind sie dann auch nicht in deutscher Sprache... das macht das Auffinden der Studien schwerer.
Eine Placebowirkung bei den Tieren bezweifel ich ganz stark.

Zur gestellten Frage: Ja, man kann die gleichen Mittel geben wiebeim Menschen auch, sei denn das Tier verträgt die Zusatzstoffe der Kügelchen und Tropfen nicht (also z.B. Zucker bei den Globuli). Was den "Wirkstoff" angeht spielt es - aus oben genanntem Grund - keine Rolle.
Ja, man kann die Mittel geben, doch sollte man schon darauf achten, welche genauen Inhaltsstoffe, auch in welcher Konzentration, enthalten sind. Bei den Tieren ist es besser in D3-D6 zu behandeln, beim Menschen wird meist eine höhere Dosis angesetzt.
Dieser Unterschied ist aber nicht bei allen Mitteln gegeben.

Deshalb würde ich dringedst raten, zu einem ausgebildeten Homöopathen zu gehen, statt Eigenversuche zu starten. Die Homöopathie wirkt ganzheitlich und nicht, wie die chem. Arzneimittel, nach Symptomen.

Bitte unbedingt bei anderen Naturheilmittel auch auf die Verträglichkeit achten
 
Syn
24.08.2013
493
1
Auch die Naturheilkunde hat Nebenwirkungen, die man selbstverständlich kennen sollte.
Richtig, genau das wollte ich damit auch aussagen. Naturheilkunde wird viel zu oft mit Homöopathie in einen Topf geworfen, obwohl es nichts miteinander zutun hat.

Es gibt Studien, die die Wirkungen nachweisen, aber die sind im Netz nicht so einfach auffindbar bzw. auch nicht eingestellt. Meist sind sie dann auch nicht in deutscher Sprache... das macht das Auffinden der Studien schwerer.
Das öffentliche Interesse ist sehr groß und auf eine Studie, die den gängigen Kriterien entspricht und für Homöopathie spricht, müsste man in den deutschen Medien nicht lange warten. Ich bezweifel nicht, dass es irgendwo Studien gibt, die das tun. Es wäre merkwürdig, wenn dem nicht so wäre, aber aus genau diesem Grund gibt es ja gewisse Kriterien. Eine Studie mit ~50 Testpersonen und undurchsichtiger Durchführung wird aus gutem Grund nicht anerkannt. Es wird auch gerne argumentiert, dass es die böse Pharmaindustrie ist, die entsprechende Studien verhindert, aber es GIBT diese Studien - mit entsprechender Größe und den Kriterien entsprechend - ja schon, nur werden die von den Befürwortern gerne ignoriert und es wird eben lieber nach den letzten Strohhalmen gegriffen. Warum auch den Studien trauen, die es schon gibt, wenn sie nicht das aussagen, was man hören möchte? Man muss nur lange genug suchen und man findet schon irgendwo eine Studie, die sich für das ausspricht, was man hören möchte. :eusa_doh:

Eine Placebowirkung bei den Tieren bezweifel ich ganz stark.
Zum einen ist durchaus ein antrainierter Placeboeffekt bei Tieren denkbar, aber zum anderen gibt es den sogenannten "Placebo by Proxy"-Effekt, sprich: Der Halter überträgt die positive Haltung auf das Tier UND zusätzlich erwartet er ja, dass etwas bestimmtes passiert und unsere Wahrnehmung ist subjektiv...

Ja, man kann die Mittel geben, doch sollte man schon darauf achten, welche genauen Inhaltsstoffe, auch in welcher Konzentration, enthalten sind. Bei den Tieren ist es besser in D3-D6 zu behandeln, beim Menschen wird meist eine höhere Dosis angesetzt.
Dieser Unterschied ist aber nicht bei allen Mitteln gegeben.
Da nach aktuellem Stand der Forschung, weder bei Studien, noch bei Untersuchungen, ein tatsächlicher Wirkstoff gefunden werden konnte, spielt es keine Rolle was man gibt.

Es gibt mehr als genug Leute, die sich einen Spaß daraus gemacht haben, ganze Fläschchen voll Globuli zu nehmen.. also eine "gefährliche Überdosis"... passiert ist nie einem davon etwas...
Man muss sich wirklich keine Sorgen darüber machen, ob man seinem Tier nun 10 Zuckerkügelchen X oder Y gibt... (solange es den Zucker verträgt).



Bitte unbedingt bei anderen Naturheilmittel auch auf die Verträglichkeit achten
Dem stimme ich zu. Naturheilmittel mit tatsächlichem Wirkstoff, müssen auch als solche behandelt werden.


Ich möchte nochmal betonen, dass ich den Placeboeffekt (und damit Homöoapathie) als etwas sehr starkes und nützliches empfinde. Wer Schlafstörungen, Durchfall oder Schmerzen mit seiner Psyche heilen kann, der soll das auch tun und froh darüber sein, dass es so funktioniert. Das gleiche gilt bei Tieren. Wenn dem Tier geholfen wird, dann empfinde ich das als etwas Positives. Mich stört nur die Abzocke dahinter, über die ich aber wegen der Nützlichkeit noch hinweg sehen könnte, aber vor allem stört mich auch, dass viele es zu weit treiben und es nicht bei den oben genannten Dingen bleibt, sondern damit dann versucht wird sich vor Malaria zu schützen, weil eine Impfung ja so schädlich ist...
 
M

miwok

07.11.2012
334
0
Das öffentliche Interesse ist sehr groß und auf eine Studie, die den gängigen Kriterien entspricht und für Homöopathie spricht, müsste man in den deutschen Medien nicht lange warten. Ich bezweifel nicht, dass es irgendwo Studien gibt, die das tun. Es wäre merkwürdig, wenn dem nicht so wäre, aber aus genau diesem Grund gibt es ja gewisse Kriterien. Eine Studie mit ~50 Testpersonen und undurchsichtiger Durchführung wird aus gutem Grund nicht anerkannt. Es wird auch gerne argumentiert, dass es die böse Pharmaindustrie ist, die entsprechende Studien verhindert, aber es GIBT diese Studien - mit entsprechender Größe und den Kriterien entsprechend - ja schon, nur werden die von den Befürwortern gerne ignoriert und es wird eben lieber nach den letzten Strohhalmen gegriffen. Warum auch den Studien trauen, die es schon gibt, wenn sie nicht das aussagen, was man hören möchte? Man muss nur lange genug suchen und man findet schon irgendwo eine Studie, die sich für das ausspricht, was man hören möchte. :eusa_doh:
Wo hast du diese Standard-Sätze der Homöopathie-Gegner denn aufgefasst?
Dann bräuchte man pro Wirkstoff für chem. Medikamente ja auch nur eine Studie. :roll:
Warum gibt es aber immer mehrere bei den Medikamenten?

Zum einen ist durchaus ein antrainierter Placeboeffekt bei Tieren denkbar, aber zum anderen gibt es den sogenannten "Placebo by Proxy"-Effekt, sprich: Der Halter überträgt die positive Haltung auf das Tier UND zusätzlich erwartet er ja, dass etwas bestimmtes passiert und unsere Wahrnehmung ist subjektiv...
Denkbar? Wo ist denn jetzt dein Beweis?
Viele Halter geben es einfach und erwarten nichts, weil sie gar nicht an die Wirkung glauben.
Wenn der TA hinterher dann bestätigt, dass es besser geworden ist, frage ich mich, wo ein Placeboeffekt (aufgrund der Erwartungshaltung des Tierhalters) sein soll?

Da nach aktuellem Stand der Forschung, weder bei Studien, noch bei Untersuchungen, ein tatsächlicher Wirkstoff gefunden werden konnte, spielt es keine Rolle was man gibt.
Was weißt du denn noch so vom aktuellen Stand der Forschung? :roll:
Und wie sehr hast du dich denn mit allem beschäftigt?
Warum findest du denn keine Forschungen, die belegen, dass die Homöopathie wirkt, denn die gibt es durchaus.
Ist das nun ein "Placebo-Effekt" weil man eh nicht daran glaubt und nicht die Geduld hat, wirkliche Studien zu suchen?

Wenn man die Suchmaschinen nutzen kann und nicht nur die deutsche Sprache spricht, stoßt man durchaus auf anerkannte Studien.

Es gibt mehr als genug Leute, die sich einen Spaß daraus gemacht haben, ganze Fläschchen voll Globuli zu nehmen.. also eine "gefährliche Überdosis"... passiert ist nie einem davon etwas...
Man muss sich wirklich keine Sorgen darüber machen, ob man seinem Tier nun 10 Zuckerkügelchen X oder Y gibt... (solange es den Zucker verträgt).
Hier merkt man ganz deutlich, dass du dich mit dem Thema nicht wirklich befasst hast.
Wie kommst du denn zu deiner Aussage dass man "fläschchenweise" die Globuli nimmt? :eusa_doh:
Meist reichen 2-6 Globuli...
Gibt man das falsche homöop. Mittel, kann das ganz fatal werden.



Ich möchte nochmal betonen, dass ich den Placeboeffekt (und damit Homöoapathie) als etwas sehr starkes und nützliches empfinde. Wer Schlafstörungen, Durchfall oder Schmerzen mit seiner Psyche heilen kann, der soll das auch tun und froh darüber sein, dass es so funktioniert. Das gleiche gilt bei Tieren. Wenn dem Tier geholfen wird, dann empfinde ich das als etwas Positives. Mich stört nur die Abzocke dahinter, über die ich aber wegen der Nützlichkeit noch hinweg sehen könnte, aber vor allem stört mich auch, dass viele es zu weit treiben und es nicht bei den oben genannten Dingen bleibt, sondern damit dann versucht wird sich vor Malaria zu schützen, weil eine Impfung ja so schädlich ist...
Welcher Placebo-Effekt? Den, den du oben beschrieben hast?
Welche Abzocke denn?
So ein ganzes Gläschen gefüllt mit den "Zuckerkügelchen", kostet zwischen 8-15 Euronen. Und du brauchst nur sehr wenige von ihnen zu geben.
Da kostet so manches Medikament vom TA doch ein Vielfaches und die Packung ist leer, wenn die Behandlung abgeschlossen ist.

Und wenn wir nun schon dabei sind, erkundige dich bitte selbst über Nebwenirkungen/Begleiterscheinungen von Impfungen.
Das ist ja hier gar nicht das Thema...

Ehrlich gesagt, habe ich keine Lust auf diesem Niveau, eine Diskussion über die Homöopathie zu führen.

Wer nicht zumindest aufgeschlossen ist, sollte doch lieber bei den chem. Mittel/Medikamenten bleiben.
Nur sollte man doch besser schweigen, wenn man nichts oder nur sehr wenig darüber weiß, bevor man anderen nur "nachplappert" und manchem dadurch die Chance nimmt, auf die "Zuckerkügelchen" zu vertrauen.
Das ist nämlich jedem seine Sache und liegt auch "nur" in der eigenen Verantwortung.

Die Frage hier war auch, ob man Mensch/Tier die gleichen Mittel geben kann und nicht, ob die Homöopathie wirkt, von daher finde ich deine Aussagen auch sehr unzulänglich...
 
Syn
24.08.2013
493
1
Wo hast du diese Standard-Sätze der Homöopathie-Gegner denn aufgefasst?
Dann bräuchte man pro Wirkstoff für chem. Medikamente ja auch nur eine Studie. :roll:
Warum gibt es aber immer mehrere bei den Medikamenten?
Es gibt ja auch mehrere Studien und sogar Metastudien zu Homöopathie... alle mit dem gleichen Ergebnis...

Denkbar? Wo ist denn jetzt dein Beweis?
Viele Halter geben es einfach und erwarten nichts, weil sie gar nicht an die Wirkung glauben.
Wenn der TA hinterher dann bestätigt, dass es besser geworden ist, frage ich mich, wo ein Placeboeffekt (aufgrund der Erwartungshaltung des Tierhalters) sein soll?
Auch zu dem "Placebo by Proxy"-Effekt gibt es umfassende Studien und dieser beschränkt sich ja nicht nur auf Tiere.


Was weißt du denn noch so vom aktuellen Stand der Forschung? :roll:
Und wie sehr hast du dich denn mit allem beschäftigt?
Warum findest du denn keine Forschungen, die belegen, dass die Homöopathie wirkt, denn die gibt es durchaus.
Ist das nun ein "Placebo-Effekt" weil man eh nicht daran glaubt und nicht die Geduld hat, wirkliche Studien zu suchen?
Was sind denn deiner Meinung nach die "wirklichen" Studien und was ist falsch an all denen, die die entsprechenden Kriterien erfüllen und in Metastudien verwendet wurden? Sind die alle korrupt, wollen nur böses, von der Pharmaindustrie bestochen? :roll:
Was du machst ist "cherry picking":
https://en.wikipedia.org/wiki/Cherry_picking

Wenn man die Suchmaschinen nutzen kann und nicht nur die deutsche Sprache spricht, stoßt man durchaus auf anerkannte Studien.
Du kannst ja gerne eine entsprechende Studie vorzeigen. Alles was ich gefunden hatte, war nicht aussagekräftig genug (undurchschaubare und fehlerhafte Durchführungen, zu geringe Teilnehmeranzahl etc.)

Hier merkt man ganz deutlich, dass du dich mit dem Thema nicht wirklich befasst hast.
Wie kommst du denn zu deiner Aussage dass man "fläschchenweise" die Globuli nimmt? :eusa_doh:
Meist reichen 2-6 Globuli...
Gibt man das falsche homöop. Mittel, kann das ganz fatal werden.
Ich komme zu der Aussage, weil es das gibt.. du kannst deinerseits ja auch die Suchmaschine anwerfen und wirst mehrere Menschen finden, die direkt ein ganzes Fläschchen Globuli genommen haben und die davon keinerlei negativen Folgen hatten. Was auch immer du meinst was fatal wäre, sag es mir, ich mache es und beweise dir am Selbstversuch, dass es rein gar nichts macht. Wirklich. Schreib auf, was du für fatal hältst, welche Globuli man nicht bei X oder in Menge Y nehmen soll und ich mache es und werde davon keinerlei negative Wirkung haben.



Welcher Placebo-Effekt? Den, den du oben beschrieben hast?
Welche Abzocke denn?
So ein ganzes Gläschen gefüllt mit den "Zuckerkügelchen", kostet zwischen 8-15 Euronen. Und du brauchst nur sehr wenige von ihnen zu geben.
Da kostet so manches Medikament vom TA doch ein Vielfaches und die Packung ist leer, wenn die Behandlung abgeschlossen ist.
Du weißt was ein Placebo-Effekt ist, oder? Mir ist deine Frage dazu nicht ganz klar.
Die Abzocke steckt hier darin, dass ein Gläschen Zuckerkügelchen 8-15 Euro kostet (ich hätte mit viel weniger gerechnet und selbst dann wäre es Abzocke gewesen...)
Aber wie gesagt, könnte ich darüber sogar hinwegsehen, da der Nutzen in Form von Placeboeffekt ja durchaus gegeben ist.

Und wenn wir nun schon dabei sind, erkundige dich bitte selbst über Nebwenirkungen/Begleiterscheinungen von Impfungen.
Das ist ja hier gar nicht das Thema...
Es muss auch nicht das Thema hier sein und werden, mir ging es nur darum zu verdeutlichen, dass Homöopathie, ein Mittel ohne Wirkstoff, seine Grenzen hat und die sind dort, wo die Macht der Psyche aufhört, also z.B. bei der oben genannten Impfung.

Ehrlich gesagt, habe ich keine Lust auf diesem Niveau, eine Diskussion über die Homöopathie zu führen.
Ja, ich merke auch, wie du versuchst es auf eine andere Ebene zu.. bringen... und finde es "hier" auch sehr unangenehm...


Wer nicht zumindest aufgeschlossen ist, sollte doch lieber bei den chem. Mittel/Medikamenten bleiben.
Nur sollte man doch besser schweigen, wenn man nichts oder nur sehr wenig darüber weiß, bevor man anderen nur "nachplappert" und manchem dadurch die Chance nimmt, auf die "Zuckerkügelchen" zu vertrauen.
Das ist nämlich jedem seine Sache und liegt auch "nur" in der eigenen Verantwortung.

Die Frage hier war auch, ob man Mensch/Tier die gleichen Mittel geben kann und nicht, ob die Homöopathie wirkt, von daher finde ich deine Aussagen auch sehr unzulänglich...
Wer sich angegriffen fühlt und sogar andere dafür verurteilt, dass diese den aktuellen Stand der Forschung mitteilen (es ist ja nicht nur "meine Meinung", es ist einfach der aktuelle Stand der Forschung zu dem Thema), der sollte einmal bei sich selbst schauen, ob der Standpunkt auf dem man steht, so stabil ist, wie man glaubt.

Wie gesagt bin ich durchaus in der Hinsicht offen dem Thema gegenüber, dass ich es positiv finde, wenn der Placeboeffekt nützlich ist (übrigens ist der das selbst dann noch, wenn man weiß, dass es Placebo ist.. auch dazu gibt es Studien. ;)) und deswegen soll ruhig jeder so viele Zuckerkügelchen kaufen und nehmen wie er mag, aber ich finde es wichtig den Leuten auch mitzuteilen, dass der Placeboeffekt seine Grenzen hat.

Und ich habe die Frage beantwortet: Es spielt keine Rolle welche Zuckerkügelchen man gibt und es ist auch egal wie viele...
 
Daisy&Crystal

Daisy&Crystal

17.10.2010
369
0
Wir wiederholen jetzt alle einmal alle laut und deutlich: Die Anzahl an Wirkstoffmolekülen im Globuli ist je nach Potenz irrelevant im Vergleich zu Umwelteinflüssen bis nicht vorhanden, und Lösemittel haben kein Gedächtnis.
Zur wissenschaftlichen Grundlage dessen kann ich nur dieses Video empfehlen:
[video=youtube;vGLNQenxA1U]https://www.youtube.com/watch?v=vGLNQenxA1U[/video]
Somit ist die Frage nach der pharmakologischen Wirkung dann auch geklärt - welche psychischen Effekte man damit erreichen kann, ist wieder eine andere Frage.
Und ein ganzes Glas Zuckerkügelchen kostet im Vergleich zu Sachharose dennoch etwas mehr - scheint, als potenziere sich hier mit dem Preis die Wirksamkeit, die Zusammensetzung ist schließlich chemisch eigentlich die gleiche.

Ich möchte gar nicht leugnen, dass in der Pharmaindustrie bestimmt an einigen Stellen Profitgier über Wohlergehen steht und dass Medikamente sowohl im human-. als auch im veterinärmedizinschen zu häufig leichtfertig ohne ausreichende Triage verschrieben werden.. Ich glaube aber im Gegenzug auch, dass sich viele nicht bewusst sind, was ein unfassbarer zeitlicher und monetäter Aufwand hinter neuen Wirkstoffen steckt. Von Wirkstoffscreening (dank Screeningmaschinen immerhin (teil-)automatisiert) bis hin zu Synthese/Synthesenoptimierung/Wirkstoffoptimierung über die klinischen Phasen. Das streckt sich über viele Jahre und kostet viel, was oft auch der Grund für den geringeren Preis der Generika nach Patentablauf ist. Ich habe die Nummer nicht mehr genau im Kopf, aber ich meine, die Prozentzahl dessen, was an potentiellen Wirkstoffen tatsächlich als Medikament auf den Markt kommt, war niedrig einstellig. Könnte man sich diesen Weg sparen und stattdessen Zucker mit Wasser/Alkohol beträufeln - nun, ich denke die Gewinnspanne wäre mehrere Größenordnungen höher.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Der Grasfrosch

Der Grasfrosch

17.09.2007
493
2
Dann bräuchte man pro Wirkstoff für chem. Medikamente ja auch nur eine Studie. :roll:
Warum gibt es aber immer mehrere bei den Medikamenten?
Warum mehrere? Um sicherzugehen, dass es sich bei dem gefundenen Ergebnis nicht um einen Zufall handeln kann. Das Wiederholen von Experimenten ist das grundlegende Handwerkszeug der Wissenschaft.

Viele Halter geben es einfach und erwarten nichts, weil sie gar nicht an die Wirkung glauben.
Wenn der TA hinterher dann bestätigt, dass es besser geworden ist, frage ich mich, wo ein Placeboeffekt (aufgrund der Erwartungshaltung des Tierhalters) sein soll?
Der Placeboeffekt funktioniert sowohl von der Seite des Tieres als auch von der Seite des Halters aus. In ersterem Fall kann es sich zum Beispiel um eine Konditionierung nach Pawlow handeln. Das Tier wurde bereits mit Medikamenten behandelt und kuriert. Es wurde also auf Medikament=besser konditioniert. Daher wirkt dann auch ein Placebo. Auch der "Küsschen auf das Aua"-Effekt kann bei Tieren auftreten. Haustiere genießen die Nähe und zusätzliche Zuwendung des Menschen, wenn sie krank sind. Auch das kann heilend sein.
Der Mensch widerum erwartet ein gewisses Ergebnis, wenn er ein Medikament gibt. Wenn nichts passiert, dann hat das Placebo die Verschlechterung verhindert. Bei einer Gesundung hat es dann die Heilung gebracht, obwohl der Heilprozess vom Körper selbst stammt.

Warum findest du denn keine Forschungen, die belegen, dass die Homöopathie wirkt, denn die gibt es durchaus.
Ist das nun ein "Placebo-Effekt" weil man eh nicht daran glaubt und nicht die Geduld hat, wirkliche Studien zu suchen?

Wenn man die Suchmaschinen nutzen kann und nicht nur die deutsche Sprache spricht, stoßt man durchaus auf anerkannte Studien.
Diese anerkannten Studien würden mich sehr interessieren. ich konnte sie nämlich nicht finden.
Es gibt aber durchaus Studien, die den vorhandenen Placeboeffekt belegen. Haufenweise! Und das gilt sowohl für Menschen als auch für Tiere. Sucht man bei Google Scholar nach "placebo effect" und "rats" findet man direkt zwei Studien auf der ersten Suchseite. Für Menschen deutlich mehr.

Wie kommst du denn zu deiner Aussage dass man "fläschchenweise" die Globuli nimmt? :eusa_doh:
Meist reichen 2-6 Globuli...
Gibt man das falsche homöop. Mittel, kann das ganz fatal werden.
Das ist ja das lustige dabei. In den Globuli ist kein Wirkstoff mehr vorhanden, da er so stark verdünnt wurde, dass nicht einmal einzelne Wirkstoffatome in der Tinktur sind. Und Physik und Chemie wissen nun einmal: Wo nix ist, da kann auch nichts wirken. Es macht daher keinen Unterschied, ob man 3 oder 300 Kügelchen futtert (außer, dass man damit seinen Energiebedarf für den Tag gedeckt hat).
Die Fallstudie, in der ein Mensch aufgrund von falschen Globuli gestorben ist, möchte ich gerne sehen.

Ich erinnere da übrigens gerne an Mark Benecke, der sich nach homöopathischen Verfahren D12 (?) Leichenfliegen-Extrakt herstellte. Nach Hahnemanns Lehre hätte er bei nur wenigen Tropfen davon tot aus den Latschen kippen müssen. Zum Glück erfeut sich Herr Benecke weiterhin bester Gesundheit :eusa_shhh:.


Welcher Placebo-Effekt? Den, den du oben beschrieben hast?
Welche Abzocke denn?
So ein ganzes Gläschen gefüllt mit den "Zuckerkügelchen", kostet zwischen 8-15 Euronen. Und du brauchst nur sehr wenige von ihnen zu geben.
Da kostet so manches Medikament vom TA doch ein Vielfaches und die Packung ist leer, wenn die Behandlung abgeschlossen ist.
1. Siehe oben. Kurzes Suchen schmeißt dir Dutzende Publikationen zum Placebo-Effekt bei Homöopathie raus.
2. Abzocke, weil ein Produkt ohne Wirkstoff als Medikament verkauft wird. Abzocke, weil es Menschen/Tieren verschrieben wird, die schwer krank sind und echte Medikamente bräuchten (ich sag nur Krebs homöopathisch behandeln:eusa_doh: ).

Und wenn wir nun schon dabei sind, erkundige dich bitte selbst über Nebwenirkungen/Begleiterscheinungen von Impfungen.
Das ist ja hier gar nicht das Thema...
Bitte nicht... bitte fang nicht damit an.

Ehrlich gesagt, habe ich keine Lust auf diesem Niveau, eine Diskussion über die Homöopathie zu führen.

Wer nicht zumindest aufgeschlossen ist, sollte doch lieber bei den chem. Mittel/Medikamenten bleiben.
Never change a running system?!

Nur sollte man doch besser schweigen, wenn man nichts oder nur sehr wenig darüber weiß, bevor man anderen nur "nachplappert" und manchem dadurch die Chance nimmt, auf die "Zuckerkügelchen" zu vertrauen.
Zu einer offenen Diskussion gehören immer zwei. Zudem hat in diesem Land jeder das Recht seine Meinung zu sagen. Ob die jetzt toll und richtig (auch fachlich richtig!) ist, steht auf einem anderen Zettel.


Die Frage hier war auch, ob man Mensch/Tier die gleichen Mittel geben kann und nicht, ob die Homöopathie wirkt, von daher finde ich deine Aussagen auch sehr unzulänglich...
Die Antwort ist, was Homöpathie angeht, ein Ja, sofern das Tier die Trägersubstanz (Zucker, Alkohol) verträgt. In allen anderen Fällen gilt: Jein. Dann kommt das auf die Tierart, die Krankheit etc. an. Ich kann zum Beispiel viele Medikamente aus der Humanmedizin auch an andere Menschenaffen geben. Würde ich das aber bei einem Raubtier - etwa einem Luchs - probieren, dann könnte es Probleme geben.

- - - Aktualisiert - - -

Wir wiederholen jetzt alle einmal alle laut und deutlich: Die Anzahl an Wirkstoffmolekülen im Globuli ist je nach Potenz irrelevant im Vergleich zu Umwelteinflüssen bis nicht vorhanden, und Lösemittel haben kein Gedächtnis.
Danke für diese schöne Zusammenfassung. :clap:;)
 
M

miwok

07.11.2012
334
0
Wer mich jetzt so derb angreift, wird doch nicht wirklich von mir erwarten, dass ich noch behilflich bin???

Das habt ihr euch jetzt selbst zuzuschreiben, zudem ich jetzt zwei mal nach den Sprachen fragte, die ihr außer deutsch noch sprecht.
Was nutzen euch Studien, die ihr übrhaupt nicht versteht???

Es ist nur in Deutschland so ein "Aber gegen die Homöopathie", in anderen europ. Ländern wird sie längst erfolgreich angewandt.

Diese Frage sei mir noch gestattet:
Warum geben bereits viele TÄ bzw. Humanmediziner, Hebammen etc. pp. den Patienten die homöopathischen Mittel und wenden auch die Zeit für entsprechende Fortbildungen auf? Damit der Placebo-Effekt eintreten kann??
Das bräuchten sie doch gar nicht...
Denkt mal darüber nach, bevor ihr dazu senfen wollt. .Zeit ist auch bei den Ärzten Geld...

Ihr solltet auch einen Unterschied machen:
Es ist belegt, dass die Mittel wirken, allerdings nicht, wodurch sie wirken.
Das ist auch bei vielen chem. Medikamenten so, da gibt es massig Beispiele. Aber auch hier bin ich nicht mehr behilflich!

Der Themenersteller hat sich wohl bereits entschieden, dass er homöopath. Mittel benutzen möchte, er fragte nur nach, ob er die gleichen Mittel geben kann, die man auch dem Menschen gibt.
Damit wäre doch alles klar..

Wenn ihr allgemein über die Homöopathie oder ihre Wirksamkeit diskutieren wollt, dann macht bitte euren eigenen Thread auf.


Und nun bin ich hier raus, denn ich habe keine Lust mehr auf solche nieveaulose und anmaßend Diskussionen!
 
Syn
24.08.2013
493
1
Ihr solltet auch einen Unterschied machen:
Es ist belegt, dass die Mittel wirken, allerdings nicht, wodurch sie wirken.
Naja, doch.. nach aktuellem Stand der Forschung wirken homöopathische Mittel durch den Placeboeffekt.

Anstatt so gegen mich/uns zu wettern, lese doch die Bedeutung hinter dem Geschriebenen. Keiner streitet ab, dass homöopathische Mittel eine Wirkung haben und ich habe mehrfach erwähnt, dass ich das auch durchaus positiv sehe, aber es ist kein mystisches Geheimnis woher diese Wirkung kommt, die Untersuchungen und Studien zeigen sehr deutlich, dass es sich dabei um den Placeboeffekt handelt. Das ist doch nichts Negatives! Das ist doch super.. eine Wirkung ohne Wirkstoff, einfach durch unsere Psyche.. perfekt! Sich dessen bewusst zu sein, eröffnet die Möglichkeiten es für sich und seine Lieben zu nutzen, aber mit dem Wissen, dass es Grenzen hat, nämlich dort, wo unsere Psyche keinen Einfluss mehr hat bzw. dieser nicht ausreicht.

Ich hatte auf die Frage des Threaderstellers ja schon geantwortet:
Ja, man kann Tieren die gleichen homöopathischen Mittel geben wie Menschen auch (sofern sie die Trägersubstanz vertragen, wie Grasfrosch es schon geschrieben hatte)
 
Der Grasfrosch

Der Grasfrosch

17.09.2007
493
2
Das habt ihr euch jetzt selbst zuzuschreiben, zudem ich jetzt zwei mal nach den Sprachen fragte, die ihr außer deutsch noch sprecht.
Was nutzen euch Studien, die ihr übrhaupt nicht versteht???
Deutsch, Englisch, Französisch, Latein (ja, ich kann es lesen!) und wenn es Publikationen darin gäbe auch Sindarin.

Es ist nur in Deutschland so ein "Aber gegen die Homöopathie", in anderen europ. Ländern wird sie längst erfolgreich angewandt.
Homöopathie ist, wie wir oben bereits geschrieben hatten, durchaus kritisch zu sehen. Dazu kommt, dass dadurch auch anderen pseudowissenschaftlichen Gruppen Tür und Tor geöffnet wurden.
Nochmal: Homöopathie funktioniert auf dem Level von Placebos, Naturheilmittel helfen aufgrund von sekundären Pflanzenstoffen.
Homöopathische Mittel werden vom Kunden verlangt und daher angeboten - auch von Krankenkassen, die diese erstatten. Vielmals werden sie auch bei Krankheiten oder Wehwehchen genommen, die auch so ausheilen würden, daher ist es gut, dass dann nur ein Placebo zum Einsatz kommt.

Diese Frage sei mir noch gestattet:
Warum geben bereits viele TÄ bzw. Humanmediziner, Hebammen etc. pp. den Patienten die homöopathischen Mittel und wenden auch die Zeit für entsprechende Fortbildungen auf? Damit der Placebo-Effekt eintreten kann??
Das bräuchten sie doch gar nicht...
Denkt mal darüber nach, bevor ihr dazu senfen wollt. .Zeit ist auch bei den Ärzten Geld...
Siehe oben. Zusätzlich gibt es Mediziner und Hebammen, die unverantwortlicher weise auch bei schweren Erkrankungen homöopathisch behandeln.

Ihr solltet auch einen Unterschied machen:
Es ist belegt, dass die Mittel wirken, allerdings nicht, wodurch sie wirken.
Das ist auch bei vielen chem. Medikamenten so, da gibt es massig Beispiele. Aber auch hier bin ich nicht mehr behilflich!
Doch ist es! Gib bei Google Scholar "homoeopathy" und "placebo" ein. Suche dir die ersten vier Ergebnisse, die in renommierten Zeitschriften erschienen sind. Fertig.
Zur zweiten Aussage: Das ist zum Teil korrekt. Es gibt Medikamente, bei denen der komplette Wirkmechanismus nicht entschlüsselt ist. ABER: Es gibt einen nachgewiesenen Unterschied zum Placebo.
Und wenn du eine These aufstellst, bitte belege sie. Wo sind diese massig vorhandenen Beispiele???

Und nun bin ich hier raus, denn ich habe keine Lust mehr auf solche nieveaulose und anmaßend Diskussionen!
Das ist eine Möglichkeit eine sachliche Diskussion zu umgehen, wenn einem die Argumente nicht passen. Trotzdem wünsche ich dir noch einen schönen Tag.
 
Hundefreundin12

Hundefreundin12

12.12.2014
485
0
Wer mich jetzt so derb angreift, wird doch nicht wirklich von mir erwarten, dass ich noch behilflich bin???

Das habt ihr euch jetzt selbst zuzuschreiben, zudem ich jetzt zwei mal nach den Sprachen fragte, die ihr außer deutsch noch sprecht.
Was nutzen euch Studien, die ihr übrhaupt nicht versteht???

Es ist nur in Deutschland so ein "Aber gegen die Homöopathie", in anderen europ. Ländern wird sie längst erfolgreich angewandt.

Diese Frage sei mir noch gestattet:
Warum geben bereits viele TÄ bzw. Humanmediziner, Hebammen etc. pp. den Patienten die homöopathischen Mittel und wenden auch die Zeit für entsprechende Fortbildungen auf? Damit der Placebo-Effekt eintreten kann??
Das bräuchten sie doch gar nicht...
Denkt mal darüber nach, bevor ihr dazu senfen wollt. .Zeit ist auch bei den Ärzten Geld...

Ihr solltet auch einen Unterschied machen:
Es ist belegt, dass die Mittel wirken, allerdings nicht, wodurch sie wirken.
Das ist auch bei vielen chem. Medikamenten so, da gibt es massig Beispiele. Aber auch hier bin ich nicht mehr behilflich!

Der Themenersteller hat sich wohl bereits entschieden, dass er homöopath. Mittel benutzen möchte, er fragte nur nach, ob er die gleichen Mittel geben kann, die man auch dem Menschen gibt.
Damit wäre doch alles klar..

Wenn ihr allgemein über die Homöopathie oder ihre Wirksamkeit diskutieren wollt, dann macht bitte euren eigenen Thread auf.


Und nun bin ich hier raus, denn ich habe keine Lust mehr auf solche nieveaulose und anmaßend Diskussionen!
Tschuldigung, da kann ja keiner ernst bleiben.
Im Real Live wuerd ich jetzt sagen "du bist ja volle Kanne angepisst:lol:"

Und das NUR, weil du Gegenwind bekommst, mensch, bleib mal auf dem Teppich statt so zickig zu werden- hast doch perfekte Diskussionspartner;)
 
Nienor

Nienor

Moderator
04.11.2008
17.401
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Es ist nur in Deutschland so ein "Aber gegen die Homöopathie", in anderen europ. Ländern wird sie längst erfolgreich angewandt.
Soso. Komisch, dass hier in der Schweiz vor Kurzen von Ärzten explizit vor Homöopathie gewarnt wurde.
Denn es gibt wohl Leute, die Allergien mit Zuckerkügelchen behandeln und dann am Ende ihre Lunge durch das Zuwarten derart kaputt gehen lassen, dass sie Asthma entwickeln. Toll gemacht.

Und weil immer gross nach Belegen geschrien wird, hier die Stellungnahme der europäischen Wissenschaftsakademien zum Thema Homöopathie: https://easac.eu/publications/details/homeopathic-products-and-practices/
 
SoylentGreen

SoylentGreen

24.03.2009
1.592
0
Homöopathie habe ich bisher nur an meinem Pferd angewandt. Es litt unter einer chronischen Hustenerkrankungen. Nachdem die Schulmedizin nach mehreren Behandlungsversuchen keine deutliche Besserung brachte und ich tatsächlich auch nicht wollte, dass meinem Pferd da ständig die Chemiekeule durch den Leib gejagt wird, habe ich es eben so versucht. Ich hatte wohl das Gefühl, dass das bei akuten Schüben durchaus Besserung verschafft hat. Geheilt hat es mein Pferd aber nicht. Und ehrlich gesagt, ist das auch meiner Meinung nach der Moment bei dem man einsehen muss, dass die Wirksamkeit, wenn man denn so möchte, bei diesen Mittelchen eben begrenzt ist. Man kann unterstützen, gerade bei chronischen Erkrankungen ist das ja meist so der Strohhalm an den man sich klammern mag. Und ich mag auch bestätigen, dass es dadurch "länger" gut geht. Aber wenn es hart auf hart kommt, hilft da weder ein Kräutertee noch ein paar Globuli...
 
Hundefreundin12

Hundefreundin12

12.12.2014
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Ich hab nach der Geburt und nach ner Zahnbehandlung irgendwelche Kuegelchen bekommen.
Wohl fuer die Wundheilung.

Mit dem Dammriss habe ich 2 Jahre Probleme gehabt, das Loch vom Weisheitszahn ist immer noch offen.
Aber ist nicht schlimm, sie waren sehr lecker.
 
Keisuke

Keisuke

22.08.2013
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Hey,

naja die, die daran glauben wird man nicht umstimmen können.

Prinzipiell soll auch jeder glauben, was er möchte. Wer sich oder seine Tiere mit homoöpatischen Mitteln zusätzlich behandeln will - bitte. Auch Naturheilverfahren kann man bis zu einem gewissen Grad anwenden und das tue ich auch (z.B. Tee bei leichten Magenschmerzen).

Das alles ersetzt aber keine "Schulmedizin". Ich habe leider schon erlebt, wie viel zu lange mit Naturheilmittelchen und Globuli-Kügelchen oder Schüßler-Salzen rum getüftelt wurde und das Ganze dann beispielsweise im Krankenhaus endete.

Man kann ja gern mit homöopathie behandeln und wenns dann besser wird: Super, kann man sich ja drüber freuen! Aber wenn nicht, sollte man dann doch zum Arzt wechseln, bevor schlimmeres passiert. ;)
 
Lydina

Lydina

11.12.2011
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Hallo,

Naturheilkunde ist ja keine Homöopathie.

Ich kann euch aber die damals doch sehr in den Medien verbreitete Studie vom Australian Government bzw. dem dazugehörigen Health/Medical Research Center mit der Studie "Evidence of the effectiveness of homeopathy" empfehlen.

Ich habe selbst nichts mit dem Thema am Hut, weil es für mich(!) keine Geisterkräfte in vermischten Zuckerwassern gibt und ich mich eher auf Chemie und/oder Naturheilmittel als auf Placebo verlasse, aber das blieb mir damals im Gedächtnis, weil das eben doch sehr weitläufig im Netz rum ging.

Liebe Grüße!
 

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