Macht ein weiterer VG-Versuch sinn?

Diskutiere Macht ein weiterer VG-Versuch sinn? im Kaninchen Vergesellschaftung Forum im Bereich Kaninchen Forum; Hallo zusammen. Mir fällt es gerade sehr, sehr schwer mich überhaupt hier an euch zu wenden. Ich bin nur derzeit sehr rat- und mutlos. Aber von...
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Miss_Knuddel

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Hallo zusammen.

Mir fällt es gerade sehr, sehr schwer mich überhaupt hier an euch zu wenden. Ich bin nur derzeit sehr rat- und mutlos. Aber von vorn.
Ich entschuldige mich jetzt schon einmal für den sehr langen Text. Bin sehr durcheinander.



Private Umstände hatten ergeben, dass ich von einem Bekannten ein Kaninchen übernahm. Also, ich hatte mich dazu bereiterklärt. Hannah... ca. 6 Monate alt und eine Zwergwidderdame. (Noch? nicht kastriert) Ich hab also zugestimmt, dass ich versuche sie mit meinen zu vergesellschaften.

Ich habe bereits zwei Kaninchen. Ein Pärchen - Amy und Sören (beide kastriert). Sie leben seit knapp 3 Jahren zusammen, und sind auch beide ca. 3,5 Jahre alt. Habe für beide ein Gehege mit rund 6 qm. + Auslauf, wenn wir daheim sind.

Hannah ist seit 1,5 Wochen bei uns und lebt in einem provisorischen Gehege im Wohnzimmer. Käfig mit Gitterelementen, die ihr nur gut 2qm Platz bieten.

Vom Charakter kann ich zu den dreien sagen...

Sören & Amy: Sören ist der Chef, ziemlich ruhig und scheu uns Menschen gegenüber. Amy ist neugierig, nicht scheu, aber auch nicht sooo menschenbezogen.

Hannah: sehr neugierig, sanft und gutmütig. Sie ist alles andere als scheu uns gegenüber. Egal was ist, sie chillt meistens gelassen im Gehege. Wir können uns nähern, ohne, dass sie auch nur aus ihrer bequemen Liebeposition aufsteht, etc.


Sooo... zur VG...


Als neutrales Gebiet können wir nur die Küche anbieten. Und so hatten wir es auch erst probiert.

Samstag haben wir in der Küche soweit alles vorbereitet. Allerdings hab ich keine neutrale Kanincheneinrichtung mehr, und hab auch (leider) nicht dran gedacht, dass die Gerüche ja trotzdem an Teppichen und Häuschen dran sind. Ziemlich dumm von uns, ja.

Ich hab zuerst Hannah abgesetzt und alles etwas beschnüffeln lassen, bis ich Amy & Sören mit dazu gepackt hab. Hatte irgendwo gelesen, dass das leichter sein könnte

In den ersten 30 Minuten verlief irgendwie alles wie erwartet ab. Gegenseitiges beschnüffeln und jagen. Recht schnell hat sich Amy auf Hannah gestürzt und sie ein paar Runden durch die Küche gejagt. Dabei gabs auch nen Biss in den Po. Sonst gabs keine weiteren Wunden. Zwischendurch hatten sich Sören und Amy in der Wolle, wobei Sören Amy recht schnell wieder dominiert hat. Gefressen hatten sie abends gemeinsam. Hannah ist immer zurück gezuckt, wenn Sören sie beschnüffeln kam. In der Küche gabs viele Sitationen, in denen Amy nur gucken wollte. Aber Hannah ist ununterbrochen davon gestürmt, wodurch dann Amy angefangen hatte sie öfter zu jagen. Ich hielt das alles noch für normal und tragbar.

Abends bekamen sie Frischfutter aus einer Schüssel und alle haben normal gefressen, Hannah wurde auch nicht weg gejagt. Sie zuckte nur immer selbst weg, wenn jemand in ihre Richtung sprang und sie zufällig da saß.

Dann begannen unsere (noch) größeren Fehler, die wir als Halter begangen haben. :(

Wir hatten Sonntag das Gehege von Amy und Sören grob gereinigt, alles etwas umgestellt - aber ja immer noch die gewohnte Einrichtung. Da es in der Küche soweit ganz friedlich verlief, sind wir davon ausgegangen, dass sie den Rest auch im Gehege klären können. (Mittlerweile weiß ich auch, dass das VIEL zu früh war)

Da war auch wieder das übliche Gerangel miteinander. Immer mal kurz, mit Pausen, und jeder kam zum fressen. Daher hatte ich mir keine weiteren Sorgen gemacht. Für mich war alles okay, solange alle ausreichend fressen konnten und das Jagen nicht pausenlos war. Richtung Abend wurde es aber häufiger. Hannah machte keinerlei Anstalten sich zu wehren, oder den anderen zu nähern. Sie hoppelte mit sicherem Abstand ein bisschen rum. Wenn sich jemand langsam näherte, ist sie weiterhin abgehauen und dann sind die anderen erst hinterher.

Amys Aggressionen gegenüber Hannah nahmen weiter zu. Ich war drauf gefasst, dass es zwischen Weibchen stressiger sein kann, wollte dem Ganzen aber meinem Bekannten zuliebe eine Chance geben. (Und weil ich Hannah mittlerweile selbst sehr ins Herz geschlossen habe)

Ich habe beobachtet, dass sich Amy Hannah teilweise sehr langsam genähert hatte, sie beschnüffelte und dann beißen wollte - und das alles seeehr langsam... Bevor Amy sie beißen konnte, ist Hannah abgehauen und Amy hinterher. Mit der Zeit ging Amys Blume immer höher und die Aggressionen nahmen zu. Ich dachte mir noch, dass Amy frustriert ist, da sie ihren Rang nicht mit Hannah ausmachen kann. Weil Hannah halt immer nur abgehauen ist.

Ich hab gelesen, dass man nicht sofort den Mut verlieren darf und den Kaninchen Zeit geben muss. Ich habe aber auch gelesen, dass zunehmendes Zwicken am Po und Jagen kein gutes Zeichen sind und damit das unterwürfige böse vertrieben werden soll. Mein Zwiespalt.. die ganze Zeit über.

Im Gehege gabs abends dann auch wieder Frischfutter. Zuerst war alles normal. Hannah traute sich zu den beiden und wurde auch eine ganze Zeit lang akzeptiert. Bis Amy plötzlich zu ihr rüber sprang und sie vertrieb. Hannah hatte noch zweimal versucht sich zu nähern, aber Amy dachte gar nicht mehr dran sie ran zu lassen. Sören interessierte sich wenig für Hannah und ließ sie einfach gewähren. Dann hab ich mich belesen, dass man überall Futter verteilen soll, damit sie sich auch aus dem Weg gehen und trotzdem fressen können. Heu lahg sowieso schon an allen Ecken, damit Hannah überall, wo sie verschnaufte schön fressen konnte.

Jedoch war Hannah abends schon ziemlich gestresst und hatte sich gar nicht mehr richtig umgeschaut. Sie ist immer aufgeblüht, wenn ich mich ihr näherte. Dann hab ich richtig zusehen können, wie sie sich entspannte und anfing mehr zu hoppeln. Bis Amy wieder kam.

Ich gab dem Ganzen über Nacht eine Chance, hatte abends noch weiter und weiter gelesen - also zum Thema VG. War dann aber selbst ganz durcheinander, weils überall irgendwie anders steht mal ja mal nein, etc.
Parallel sind mir dann schon beim Lesen meine ganzen Fehler vor Augen geführt worden und ich bekam schon ein sehr ungutes Gefühl.

Bin die Nacht immer mal rüber. Und teilweise war es sehr lange ruhig. Aber die Sitation blieb die selbe. Sobald Amy auf Hannah traf, und Hannah mal ruhig blieb, wollte Amy langsam zubeißen, dann stürmte Hannah wieder davon und die Jagd ging los und Amys Aggressionen schraubten sich wieder nach oben. Ich hab bemerkt, dass einige der Köttel kleiner wurden.

Heute Morgen meinte mein Freund zu mir, dass sie den ganzen Morgen lang ruhig waren (Uhrzeit 5-6). Ich hatte mich schon etwas gefreut und dachte, dass Amy Hannah in Ruhe lässt und sie nur Zeit bräuchten. Bis ich dann 6:30 selbst drüben war. Die Köttel waren teilweise sooooooo winzig und Hannah wirkte sehr gestresst und vor allem einfach nur müde. In der kurzen Zeit, die ich vorm Gehege saß, hat Amy wieder intensiver angefangen Hannah zu jagen. Unermüdlich. Hannah kam kaum zum liegen oder fressen. Mein Bauch sagte mir, raus mit ihr. Und gleichzeitig hatte ich im Hinterkopf, wenn man sie trennt, ginge alles komplett von vorn los. Ich habe mich für mein Bauchgefühl entschieden und fühle mich super schuldig und mies, Hannah diesem Stress so lang ausgesetzt zu haben. Ich mein, wir haben ja alles falsch gemacht...
Nun sitzt sie wieder im Wohnzimmer, sie wirkt erschöpft, aber ruhig. Kam sofort an, als ich ihr Fressen in ihre Schüssel legte. Ich hab das Gefühl, sie ist einfach nur erleichtert dem Stress entkommen zu sein. Ihre Köttel sind mittlerweile auch wieder etwas größer. Sie hat einen größeren Zwicker am Po und ein, zwei kleinere, kaum spürbare - aber nunmal vorhandene Zwicker.

Und jetzt zur eigentlichen Frage - oder Fragen...

Würde ein weiterer Versuch überhaupt Sinn machen?
Würde Amy Hannah je als zweites Weibchen im Revier (diesmal grundgereinigt) akzeptieren?
Würde eine Kastration etwas an Amys Aggression gegenüber Hannah ändern?

Ich weiß, dass es nie eine Garantie gibt - aber Wahrscheinlichkeiten. Und eure Erfahrungen.

Wenn ein zweiter Versuch möglich wäre - kann das überhaupt noch mal in der Küche klappen, auch wenn wir sie mit Essigreiniger säubern?
Ich mein, ich weiß jetzt, dass sie viel, viel länger auf neutralem Boden bleiben müssten. Und das eine normale Reinigung des Geheges (Also Amy & Sörens Revier) nix bringt.
Ich weiß, dass es nicht so ratsam ist mit zwei Weibchen und einem Männchen. Aber ich dachte mir, vom Charakter her ist Hannah ziemlich unterwürfig und stellt für Amy keine Gefahr dar. Ich habe den Eindruck bekommen, dass Sören grundsätzlich nichts gegen Hannah hat. Er hat nicht einmal versucht sie zu beißen und wirklich sehr wenig und nur ganz kurz gejagt. Aufgrund Amys Hetzerei ist Hannah nicht auf einen Annäherungsversuch seitens Sören eingegangen. Sie hatte nur eins im Sinn: Flucht.

Allerdings brummelte und klopfte Hannah immer, wenn sie weg hoppelte. Klingt für mich als Mensch immer sehr "Geqählt" - also dieser Laut. Aber im Netz steht sooo viel über Laut- und Körpersprache, dass ich mir mittlerweile überhaupt nicht mehr sicher bin.

Vom Platz her, wäre derzeit ein 4. Kaninchen nicht möglich. In ein paar Jahren ziehen wir in ein Haus mit Stall, etc. Dann ginge so was locker.

Warum ich mich überhaupt an euch wende und mich eurer Kritik stellen möchte... ich liebe Hannah sehr. Sie ist mir in den nun knapp zwei Wochen SO sehr ans Herz gewachsen, dass ich für mich die Strapazen in Kauf nehmen würde. Mit allem drum und dran was es zu beachten gilt - im Rahmen unserer Möglichkeiten was Platz und Vorbereitung der VG und dem neutralen Boden angeht. Aber nichts geht über das Wohl des Tieres. Und wenn es absolut aussichtslos ist, muss ich sie in andere Hände geben. Zum Bekannten zurück geht nicht, und ich hab keinen Plan, in wessen Hände ich sie notfalls noch geben könnte. Und ich wollte nie in eine Situation geraten, in der ich ein Tier in ein TH abgeben müsste. Und eigentlich ist das keine Option für mich. Aber im Wohnzimmer hat sie nunmal a) keinen Genossen und b) nicht so viel Freiraum.. ich bin so ratlos, verwirrt & verzweifelt...

Ich hab bestimmt so viel vergessen, was ihr ggf. noch an Infos braucht, bitte schreibt, wenn ihr noch mehr wissen müsst.
Und ich entschuldige mich nochmals für den langen Text :(
 
  • #1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Alexandra zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
McLeodsDaughters

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Hallo,

vielleicht hab ich es übersehen, aber gab es (schlimmere) blutige Wunden?

Wenn nein, dann aussitzen!

Ich wollte zu meinen (werden dieses Jahr im Sommer 6 Jahre alt, auch beide kastriert) letztes Jahr eine Häsin (sie war da 4 oder so, unkastriert) dazu holen.
Mein Kastrat war, erstaunlicherweise, sehr nett. Aber selbst vor ihm hatte die neue Häsin Angst. Dann traute meine Häsin sich raus (sie ist etwas schüchtern, wenn Fremde da sind, die Vorbesitzerin der Häsin war da geblieben). Und dann ging es zur Sache. Die neue floh panisch, hat sogar geschrieen (Schreien bei Kaninchen = Todesangst) und hatte mehrere kleine Verletzungen.
Muss dazu sagen, dass die Häsin jahrelang mit einer kranken Häsin zusammen lebte, die sich (nachdem was die vorherige Besitzerin erzählt hat) nicht mehr normal verhalten hat.

Die Vorbesitzerin hat dann entschieden, dass sie sie wieder mitnimmt. Hatte ursprünglich sogar vor, sie allein zu lassen. Ich habe sie dann an eine Bekannte vermittelt, die ein größeres Rudel hat und Neulinge immer freundlich aufnimmt. Selbst da, obwohl die vorhandenen nett waren, hätte die Vorbesitzerin sie am liebsten wieder mitgenommen.
Ich denke, dass es auch an der Einstellung der Vorbesitzerin lag. Ich selbst hätte es wohl eher noch etwas länger ausgesessen. Sie war, glaube ich, keine 2 Std. da.

Ich würde, an deiner Stelle, sie vielleicht ein paar Stunden ausruhen lassen. Aber wenn du willst, dass das was wird, dann musst du sie zusammen lassen.

Vielleicht hilft es, wenn du Einrichtung aus Hannahs Gehege ins Endgehege mitnimmst. Dann riecht auch was nach ihr.
Versuch Amy (ich hatte auch eine Amy, sie ist 2015 mit 10 Jahren verstorben...) irgendwie zu beschäftigen.
 
Amber

Amber

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Hallo,

eigentlich sagt man zwar, dass man nur trennen sollte wenn es ernsthafte Verletzungen gibt, an deiner Stelle hätte ich aber ganz genauso gehandelt, denn für mich ist eine Vergesellschaftung auch dann gescheitert, wenn ein Tier beginnt zu leiden und darunter fällt für mich schon, dass ein Tier nicht mehr richtig fressen kann, obwohl genug Futterplätze da sind.
Die kleinen Köttel bei Hannah sprechen schon sehr für, dass sie kaum noch was frass, eine lebensbedrohlich Aufgasung hätte ich da auch nicht riskieren wollen.:eusa_think:

Persönlich mache ich Vergesellschaftungen in dem Raum in dem sie ihr Freilauf bekommen und in dem auch ihr Gehege steht, weil ich gar keinen neutralen Boden für sowas habe.
Ich wische alles gründlich mit Essigwasser aus, lege viel Heu und Futter aus. Stelle Hütten aus Umzugskartons (zwei Eingänge rein schneiden) und öffne das Gehege und warte bis die alten im Freilauf sind, wo ich dann auch in einer ganz anderen Ecke dann auch das neue hinsetz.
Dann lass ich sie einfach machen und bisher klappte das so schon 2 mal ohne Probleme.

Einmal war ich völlig im Stress und habe eine dominante Häsin in das 6qm Gehege meiner beiden alten gesetzt, weil ich wollte, dass meine zwei Heimvorteil haben. Am Ende hatten meine alten totale Angst vor der neuen (wohl gemerkt, es war ihr Gehege und nicht das der neuen) und ich musste abbrechen, weil meine alte Dame in die Tierklinik musste und das Männchen ebenfalls sich nicht mehr traute etwas zu fressen oder die Hütte zu verlassen aus Angst vor der neuen.

Hier klappte es dann nur noch, als ich das Gehege auf 10qm vergrößerte und die neue wieder in das Gehege der alten gesetzt hatte, nachdem ich die neue aber kastrieren lassen habe (woanders fanden schon 3 VGs statt, wo Nemesis alle Kaninchen so bearbeitet hatte, dass die Halter mit diesen in die Tierkliniken fahren durften zum Notdienst).

Platz ist A und O, meiner Meinung nach sogar noch mehr als ein Neutraler Boden.
6qm für eine Vergesellschaftung mit 3 Zwergkaninchen sind zu klein (bei mir scheiterte es da ja ebenfalls mit Lilly, Mücke mit der Nemesis), da muss wesentlich mehr Platz her.

Wie groß ist denn die Küche?
Ich würde Hannah erstmal mind. 3 Wochen getrennt lassen von den beiden, damit sich alle wieder beruhigen können und dann nochmal eine Vergesellschaftung wagen, dann aber mit mehr Platz und mehr Zeit im Vergesellschaftungs-Gehege (meine blieben immer mind. 2 Monate dadrin, bis ich richtig sicher war, dass jetzt alles wirklich gut ist).


Liebe Grüße
Amber
 
M

Miss_Knuddel

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Danke für die Antworten. Das dachte ich mir auch, dass ich sie nicht da lassen kann, wenn die Köttel nur noch so groß sind, dass man sie gar nicht mehr als Köttel wahrnimmt. Der Streit zwischen dem alten Pärchen ist zum Glück beide Male nur sehr kurz gewesen, dann saßen und lagen sie nebeneinander als wäre nie etwas passiert.

Ich lass Hannah jetzt ein paar Wochen drüben. Hab auch an 3 Wochen gedacht.


Sie sind ja räumlich getrennt und sollten sich weder riechen noch sehen. Sehen tun sie sich nicht. Nur wie weit reicht das mit dem Geruch? Ich hab noch beide Türen zu den jeweiligen Zimmern offen.

Und sollte ich jetzt schon ein mal bei Amy und Sören ordentlich säubern? Ich weiß ja nicht wie lange der Geruch von Hannah im Gehege haftet. (Ich weiß, dass ich später, nachdem die VG auf neutralem Boden stattgefunden hat, alles komplett noch mal mit Essigwasser reinigen muss.)

Hannah geht es wieder blendend. Als wäre nix gewesen und auch die zwei drüben sind ruhig und entspannt. Aber ich glaube nicht, dass das gut ausgegangen wäre, wenn ich Hannah das hätte aussitzen lassen.

Ich werde mit ihr dennoch noch mal zum TA gehen und sie gründlich untersuchen lassen.

Die Küche hat rund 8qm und da ging es nicht so heiß her wie im Gehege.

Allerdings ist durch die Theken generell ein Sichtschutz gegeben. Ich hatte in der Mitte das Klo mit Einstreu stehen (die Wanne von einem Käfig) und daneben eine Hütte mit zwei Eingängen - nur, dass das die Hütte meines Pärchens war... Ja. Doof.

Ich hoffe es wird reichen die Teppiche in der Waschmaschine zu waschen. Die hatten wir auf den Boden geklebt, da die Küche gefliest ist.

Ich habe in einer Ecke neben dem Kühlschrank Einen Couchtisch von Ikea stehen. Davon gibt's auch zwei im Gehege (mit Teppich beklebt)

Er ist sehr breit aber halt auch nur nach vorn offen - sollte er auch raus? Gerade Sören, der immer ziemlich Angst vor allem und jedem hat... Liebt diese große "Höhle".

Außerdem weiß ich nicht wie ich das über den längeren Zeitraum mit dem Kochen mache.

Ich stehe dann ja mitten im VG-Gebiet und wusel rum. Ich bin mir unsicher, inwieweit das die VG beeinträchtigt. Ich habe samstags versucht sie einfach nicht zu beachten. Und in die Küche müssen wir täglich mehrere Male.
 
Amber

Amber

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Bei mir auf dem Dachboden ist das Kaninchenzimmer zum Bad auch nur mit einer Türe getrennt.
Als ich Nemesis noch im Bad hielt hab ich immer die Tür zu gelassen, obwohl sie da wegen des Gitters theoretisch nicht ins Kaninchenzimmer hoppeln hätte können wenn die Türe offen gestanden hätte.
In wie weit der Geruch ins Zimmer ziehen kann weiß ich nicht, ich bin aber einfach auf Nummer sich gegangen und hab sie zu gelassen, auch schon allein wegen dem Freilauf der alteingesessenen. Wenn sie Freilauf hatten hätten sie Nemesis sehen können, wenn die Türe offen gewesen währe, was die Vg ziemlich behindert hätte.

Das Gehege zu reinigen halte ich eigentlich für unnötig oder hat Hannah dort markiert?
Ich weiß nicht ob es ratsam währe, gemacht hatte ich es allerdings nicht.
Als die Vg gescheitert war, setzte ich Nemesis einfach wieder ins Bad und versorgte meine alten ganz normal wieder in ihrem Gehege im Dachbodenzimmer.

Die Teppiche durch die Waschmaschine zu schicken dürfte eigentlich ausreichen.
Allternativ nehme ich ansonsten immer noch alte Handtücher und verleg diese.

Wenn du den Tisch mit Essigwasser abwichst würde ich den drin lassen.
Bei mir steht im Zimmer auch eine Schlafcouch die während des Greilaufs von den Tieren ebenfalls gerne genutzt werden und für Vergesellschaftungen bleibt die da auch weiterhin stehen.
Einzig was mir mal passiert war, dass Lilly sich eine Zehe gebrochen hatte als ich sie mit Mücke vergesellschaftet hatte.
Meine Tiere haben immer erstmal Angst, wenn sie wen neues sehen und ergreifen dann immer erstmal die Flucht. Lilly ist da leider gleich heftig und blöd gegen gerannt, so dass es dann Weihnachten zur Klinik durfte und der Vergesellschaftungsverlauf anders gestaltet werden musste als üblich.

Ich würde sagen beobachte das einfach. Ist wer panisch und rennt eher planlos umher, dann raus mit dem Tisch, ansonsten lass ihn drin.

Mit dem Kochen ist es natürlich blöd, sehe da aber eigentlich auch eher es entspannt und würde mir da erstmal keinen Kopf drum machen.


Liebe Grüße
Amber
 
Thema:

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