Gesäugetumor bei 5jähriger Kaninchendame

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Oceanblue

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Hallo zusammen,


ich habe bei meiner Kaninchendame vor kurzem einen "Knubbel" am Bauch festgestellt, was definitiv keine Brustwarze war. Meine Mutter meinte dann, dass das bestimmt nichts schlimmes sei und ich nicht sofort zum TA muss. Ich war dann heute aber doch, weil ich sowieso zum Impfen musste. Die TÄ meinte dann, dass es nicht zwingend bösartig sein muss und wollte
eine Gewebeprobe nehmen. Beim Abrasieren der Haut, wurde der Tumor aber erst richtig deutlich. Er geht doch ziemlich nach innen und hat außen mehrere "Knubbel". Die TÄ riet daraufhin zu einer OP. Dann hat der Chef noch einmal draufgeschaut und auch er meinte, nach dem Abtasten und Anschauen, dass der Tumor so schnell wie möglich raus soll. Laut TÄ ist es ein Gesäugetumor.
Ich habe jetzt einen Termin für die OP nächsten Montag (vorher war nichts frei). Meine Eltern waren nicht so begeistert, weil die TÄ meinte, dass das dann doch ca. 200€ kostet, mit Einschicken der Gewebeprobe noch mehr. Und dann kommen noch die Nachuntersuchungen dazu.

Meine Hasendame ist jetzt 5 Jahre alt und putzmunter. Man merkt ihr absolut nicht an, dass sie einen Tumor hat. Sie frisst und trinkt ganz normal. Sie hat etwas an Gewicht verloren, ist aber überhaupt nicht zu dünn. Sie hat leider chronischen Schnupfen (wurde mehrmals mit Antibiotikum behandelt, ist aber nie verschwunden und dann habe ich es gelassen, da es nicht eitrig ist).

Wisst ihr, wie die Chancen nach so einer Diagnose stehen?


Liebe Grüße
Oceanblue
 
23.04.2018
#1
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McLeodsDaughters

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Ich sehe die Chancen eigentlich relativ gut.

Ich hatte ein Meerschwein an einem Gesäugetumor operieren lassen, sie war bei der OP 3 Jahre alt und hat uns letztes Jahr mit 6 1/2 Jahren verlassen. Der Tumor war damals gutartig, ich hatte ihn einschicken lassen. Letztes Jahr hab ich ein Meerschwein an einem Tumor operieren lassen, der war leider bösartig und kam dieses Jahr wieder, ich musste sie gehen lassen (er nahm den ganzen Bauchraum ein). Es war allerdings kein Gesäugetumor und wohl sehr selten, dass diese Tumore bösartig sind...
Meine erste Häsin, die ich hab kastrieren lassen, war bei der OP 5 Jahre alt und wurde 10 Jahre alt. Kastration ist nochmal schwerer (weil der komplette Bauch geöffnet wird) wie die Op an der Zitze.

Richte dir schonmal ein, dass sie zumindest die ersten Tage in einem Käfig wohnt und frag den Tierarzt nach einem Body (wenn sie nicht grade ein Winzling ist, sollte sich da was finden). Wird eher akzeptiert wie ein Trichter. Der Body sollte am besten angezogen werden, wenn sie noch in Narkose ist.
Auch solltest du dir zur Sicherheit Päppelpulver geben lassen und im Supermarkt Karottenbrei kaufen (wird dann lieber gefressen, wie nur das Päppelbrei in Wasser angerührt). Haferflocken können auch nicht schaden, bekommen meine regelmäßig und werden gerne gefressen, auch wenn mein Zahnkaninchen mal Probleme hat, Haferflocken gehen immer.
 
Oceanblue

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Danke! Das hört sich ja eigentlich ganz gut an.
Das Futter werde ich dann in den nächsten Tagen mal besorgen :)
 
Oceanblue

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Bounty geht's soweit ganz gut. Sie war wohl schon relativ früh nach der OP wieder wach. Nur etwas wackelig noch auf den Beinen, wobei das jetzt wieder ganz gut geht. Die OP lief echt gut. Es wird jetzt eine Probe ins Labor geschickt, um dann genau zu wissen, was es ist.
Jetzt hoffe ich, dass sie möglichst schnell wieder von alleine isst und die Wunde gut verheilt. Bisher wollte sie noch nicht so richtig fressen, aber ich gebe ihr da noch etwas Zeit, da sie beim TA wohl etwas nach der OP gemümmelt hat.

Mittwoch oder Donnerstag (je nachdem wie es ihr geht) ist dann wieder Kontrolle.
 
McLeodsDaughters

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Freut mich, dass es gut gegangen ist.

Wie geht es ihr denn heute?
 
Oceanblue

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Ich finde, dass es ihr eigentlich ganz gut geht. Sie ist heute wieder ganz normal durch den Stall gehoppelt (also nicht mehr besonders vorsichtig oder so). :)

Heute bei der Kontrolle war auch alles gut. Die Wunde sieht echt gut aus. Das Pflaster wurde gewechselt und nächsten Freitag kommt es dann ganz weg. Und sie darf wieder raus, also ins Zimmer. Die TÄ meinte, dass sie selber weiß, was gut für sie ist und die muss nicht länger im Stall bleiben. Und der Stall hat endlich wieder Einstreu. Da die Wunde echt gut aussieht und sie das Pflaster zum Glück in Ruhe lässt, ist das kein Problem. Das ist echt gut, denn die Zeitung hat sie immer ziemlich zerfetzt und mit ihr gekämpft:D

Das einzige Problem ist, dass sie kein Heu frisst. Also sie frisst, bisschen weniger als sonst finde ich, aber sie frisst. Aber eben kein Heu und ich weiß nicht warum. Vor der OP war das nie ein Problem... Sie frisst alles, also Gemüse, Obst, Löwenzahn,... aber eben kein Heu...
 
J

Jesusliebtdich

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Ich denke, dass das Kaninchen auch ohne OP alt werden kann. Eins meiner Weibchen lebt auch schon seit einem Jahr problemlos mit irgendeinem Tumor in der Gebärmutter. Bei Tierärzten ist es nicht anders wie bei Privatpatienten: Es wird zu viel und vorschnell operiert.
 
seven

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Und Du bist Arzt und kennst Dich damit aus? Woher weißt Du, dass bei Privatpatienten zu viel und vorschnell operiert wird? Leider ist es in der Tat oft so, dass Ärzte Privatpatienten lieber sehen, weil das für sie abrechnungstechnisch einfacher ist und manche (aber beileibe nicht alle!!!) da munter ihren Satz auswählen - ich bin selber Privatpatientin und manchmal wünsche ich mir, ich wäre lieber Kassenpatientin - dann hätte ich zumindest den Stress mit den ganzen Abrechnungen nicht... Und wenn ich damals nicht sofort operiert worden wäre (als Privatpatientin, wäre mir aber als Kassenpatientin nicht anders ergangen), wäre ich jetzt tot. LG seven
 
Amber

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Ich denke, dass das Kaninchen auch ohne OP alt werden kann. Eins meiner Weibchen lebt auch schon seit einem Jahr problemlos mit irgendeinem Tumor in der Gebärmutter. Bei Tierärzten ist es nicht anders wie bei Privatpatienten: Es wird zu viel und vorschnell operiert.
Such dir lieber mal einen Kaninchenkundigen Tierarzt.
Gebärmutterkrebs, sowie diese Mammatumore sind bei Kaninchen so gut wie immer bösartig. Sie streuen Metastasen in die Lunge wenn der Krebs (Mammaleiste/ Gebärmutter) nicht zuvor entfernt wird, was dann dafür sorgt, dass das Tier irgendwann kaum noch Luft bekommt und qualvoll erstickt, wenn man es zuvor nicht erlösen lässt dann.

Du kannst Kaninchen echt nicht mit uns Menschen vergleichen. Ihr ganzer Stoffwechsel tickt komplett anders und sowas wie Selbstheilungskräfte wie bei uns haben sie nicht.
Fällt einem was auf ab zum Kaninchenkundigen Tierarzt und die jeweilige Erkrankung behandeln lassen, sei es mit Medikamenten und/oder mit Operationen.


Liebe Grüße
Amber
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Ich weiß ja nicht, was du da für einen Tierarzt hast. Aber meiner wägt genau ab, ob sich eine OP lohnt (Tier noch fit ist usw.) oder eben nicht. Ich musste Anfang April ein Meerschwein wegen einem riesigen Tumor einschläfern lassen (sie hatte letzten Sommer bereits eine Tumor OP, dieser war von außen zu sehen und ca. Tischtennisball groß. Der jetzt war quasi an der selben Stelle, aber nur innerlich und vom Tasten her Tennisball groß... Sie hatte aber noch ein schönes 3/4 Jahr, der Tumor in der OP wurde damals untersucht und war bösartig, daher war es abzusehen). Mein Tierarzt hat mir auch schon das ein oder andere Mal zur Erlösung geraten (und nicht unnötig weiter gedoktert um mehr Geld zu verdienen, was du ja unterstellst).

Ich bezweifle übrigens, dass deine Häsin "irgendeinen" Tumor seit Jahren hat. Das kann nicht gut gehen. Wie Amber schreibt, sind solche Tumore meist bösartig, was auch der Grund dafür ist, dass die Gebärmutter dann komplett herausgeholt wird und wenn man vorsorglich das Tier operieren lässt, dann wird die Häsin auch kastriert und nicht sterilisiert (bei letzterem bleibt die Gebärmutter drin und kann Tumore bilden bzw. entarten).
 
J

Jesusliebtdich

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@seven:
Ich bin kein Arzt, aber dir ist ja sicher klar, dass ein Tierarzt mehr verdient, wenn er zu einer OP rät als wenn nicht behandelt wird.

Woher weißt Du, dass bei Privatpatienten zu viel und vorschnell operiert wird?
Aus eigener Erfahrung und weil das zahlreiche Studien belegen.

@Amber:
Ich lese jetzt bei Oceanblue erst mal nicht, dass es sich um Krebs handelt. Kann ja genauso gut ein Lipom, Myom, etc. sein.
 
Oceanblue

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Ich habe meine Häsin am Montag operieren lassen. Das heißt, dass das Thema OP oder keine OP erledigt ist.
Ob es ein Tumor war, weiß ich nicht, da die Ergebnisse der Histologie noch nicht da sind.
Meine TÄ ist aber keiner, der vorschnell operiert. Anfangs wollte sie erst eine Gewebeprobe entnehmen, um zu gucken, ob es ein Tumor ist, der bösartig ist. Nachdem sie dafür aber das Fell wegrasiert hatte, hat sie zu einer OP geraten (ohne Probe davor). Sie hat mich aber überhaupt nicht überredet, sondern gesagt wie es aussieht, und dass ich es mit meinen Eltern besprechen soll. Es war also meine Entscheidung mit der OP.


Such dir lieber mal einen Kaninchenkundigen Tierarzt.
Gebärmutterkrebs, sowie diese Mammatumore sind bei Kaninchen so gut wie immer bösartig. Sie streuen Metastasen in die Lunge wenn der Krebs (Mammaleiste/ Gebärmutter) nicht zuvor entfernt wird, was dann dafür sorgt, dass das Tier irgendwann kaum noch Luft bekommt und qualvoll erstickt, wenn man es zuvor nicht erlösen lässt dann.
Kann man das durch z.B. Röntgenbilder sehen? Ich warte jetzt auf jeden Fall noch die Histologie ab. Aber ich möchte natürlich nicht, dass es meiner Häsin so geht.. Es geht ihr momentan aber echt gut.

Ich weiß ja nicht, was du da für einen Tierarzt hast. Aber meiner wägt genau ab, ob sich eine OP lohnt (Tier noch fit ist usw.) oder eben nicht.
Meine TÄ ist wirklich gut. Sie hat auch gemeint, dass sie gute Chancen hat, da sie noch jung und gesund (bis auf das jetzt eben) ist.

Ich bezweifle übrigens, dass deine Häsin "irgendeinen" Tumor seit Jahren hat. Das kann nicht gut gehen.
Denke ich auch, denn man hat ihr nichts angemerkt, bis auf dass sie eben etwas Gewicht verloren hat.
 
Amber

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Ich lese jetzt bei Oceanblue erst mal nicht, dass es sich um Krebs handelt. Kann ja genauso gut ein Lipom, Myom, etc. sein.
Warum hoffen, dass es etwas harmloses ist, wenn in den meisten Fällen bösartiger Krebs heraus kommt?
Wenn man nicht operiert vergeudet man nur Zeit und verpasst im schlimmsten Fall den Krebs zu entfernen ehe er streut....
Solange das Tier fit und der Tierarzt kundig ist, ist so eine Op machbar. Letztendlich gewinnt man doch dadurch nur, zum einen hat man dann Gewissheit, sollte es doch noch kein Krebs gewesen sein und zum anderen verhindert man im Idealfall die Entstehung von Krebs (in den aller meisten Fällen ist es aber Krebs) und wenn es Krebs war, dann kann diese immerhin nun keine Metastasen bilden, wenn er raus ist.
Würde deine Häsin wirklich nochmal einen kündigen Tierarzt vorstellen, Röntgen lassen und wenn noch machbar, kastrieren lassen, damit sie eine Chance auf ein längeres Leben bekommt.


Oceanblue, die Metastasen sieht man mithilfe eines Röntgenbildes der Lunge, vorausgesetzt sie sind schon zu sehen (ganz zu Beginn sind sie manchmal noch nicht sichtbar).
Ein Röntgenbild der unauffällig ist bedeutet leider daher nicht, dass da nichts ist, sie macht die Wahrscheinlichkeit, dass da aber was ist eher unwahrscheinlich.

Wir haben das immer so gemacht, dass vor der Op geröntgt wurde und wenn alles unauffällig war dann operiert wurde.
Wurde bei deiner denn jetzt nur das Gesäuge entfernt oder wurde sie bei der Gelegenheit auch gleich komplett kastriert?

Bei meiner war es nämlich so, dass sie auch erst nur diese Mammatumore hatte. Die Klinikärztin sagte mir dann, dass oft die Gebärmutter für die Bildung dieser Mammatumore verantwortlich ist, weil diese auch dann nicht mehr gesund ist (tastbefund war unauffällig).
Am Tag der Op wurden bei ihr dann aber auch 2 Eiterzähne samt beginnenden Kieferabszess gefunden, so dass dann bei der Op nur die Zähne, der Abszess und das Gesäuge operiert wurde, da war sie 6 Jahre.
Die Pathologische Untersuchung des Gesäuges ergab sowohl gut- als auch hochgradig bösartige Krebszellen.

1 1/2 Jahre später hatte sie dann tatsächlich eine fühlbare verdigte Gebärmutter sowie wieder 2 Eiterzähne und Kieferabszess, da war sie etwas älter als 7 Jahre.
Erst wurden dann die Zähne und der Abszess operiert und behandelt und als sie dann 8 Jahre war (Zahnbehandlungen haben Monate gedauert und mehrere OPs erfordert), wurde sie vor dem neuen Op Termin nochmal an der Lunge geröntgt und da sie unauffällig war, dann vollständig kastriert.
Sie hat die Op super verkraftet und die Pathologische Untersuchung der Gebärmutter ergab hochgradig bösartigen Krebs.

Sollte deine also jetzt nicht kastriert worden sein, keine Panik. Bei meiner würde ja auch nicht gleich kastriert und sie hatte bis zu ihrem tot keinerlei Lungenprobleme, was ja dann auf evtl. Metastasen hinweisen hätte können.

Berichte mal aber bitte mal was für ein Krebs sich heraus stellt, wenn das Ergebnis da ist, denn man kann mithilfe von Heel wohl da noch ganz gut gegensteuern, wenn er bösartig sein sollte (wusste ich damals nicht mit Heel).


Liebe Grüße
Amber
 
Oceanblue

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Danke für deine ausführliche Antwort! :)

Was bei der OP alles entfernt worden ist, weiß ich nicht. Ich glaube aber nur der Tumor.
Ich hoffe, dass die Ergebnisse der Patho am Freitag da sind, wenn ich zu Kontrolle gehe.
 
Oceanblue

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Die Wunde sieht echt gut aus, und das Pflaster ist ab. Ihr geht es soweit auch gut, alles wie immer:)

Leider war der Tumor tatsächlich bösartig:( Die TÄ meinte, dass die Leute der Histo gesagt haben, dass der Tumor früh rausgenommen wurde. Es sei nicht so schlimm gewesen, wie bei anderen. Ob der Tumor aber gestrahlt hat, wissen sie nicht. Es kann sein, muss aber nicht. Ich soll besonders auf sie achten.
Ihr geht es wie gesagt wirklich gut. Ich hoffe so sehr, dass der Tumor nicht gestreut hat!!
Ich bin ab Juni auch für 3 Monate im Ausland.. Meine Mutter weiß Bescheid, und wird auch sehr auf sie achten, aber sie ist eben leider nicht so viel da wie ich...

Weiß jemand, wie schnell das geht, dass die Lunge so stark beeinträchtigt ist? Denn das wäre echt das Schlimmste für mich, wenn sie nach meinem Auslandsaufenthalt nicht mehr da ist:(
Und gibt es eine Möglichkeit nachzugucken, ob in die Lunge was gestreut ist? Röntgen macht laut meiner TÄ, wie auch Amber schon meinte, wenig Sinn, da die Metastasen dafür schon echt groß sein müssten...
Ich möchte auf keinen Fall, dass sie erstickt, da dass für sie auch echt alles andere als schön ist. Wobei das ja nicht so schnell geht oder? Also das ist doch bestimmt, ein Prozess von mehreren Tagen, an denen sie wenig frisst/trinkt/apathisch ist?
 
Amber

Amber

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Ich freu mich, dass sie alles so gut verkraftet hat!:D

Mach dich erstmal nicht verrückt, du hast frühzeitig operieren lassen und da stehen die Chancen gar nicht mal so mies.
Meines Wissens nach gibt es keinen anderen Weg außer Röntgen zu lassen und da dann zu schauen ob was mit der Lunge ist...

Ggf. könntest du Heel anschreiben: https://www.heel.de/de/kontakt-heel-deutschland.html
Die dortigen Tierärzte werden sich dann mit deiner Tierärztin in verbindung setzen und gemeinsam mit ihr einen Tumor-Therapieplan erstellen. Eigene Erfahrung habe ich mit dieser bisher noch nicht gemacht, allerdings wohl schon andere damit bei Gebärmutterkrebs bei Kaninchen.

Ansonsten einfach gut auf sie achten und auch die Gebärmutter beim Tierarzt immer gut mit abtasten lassen, die ist leider eben auch ziemlich berüchtigt dafür, dass sie erkrankt.


Liebe Grüße
Amber
 
Oceanblue

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Ok, danke:)

Röntgen ist momentan nicht so sinnvoll hat meine TÄ gemeint, da die Metastasen schon sehr groß sein müssen, damit man sie da sieht. Und das ist bei ihr wohl (noch) nicht der Fall...
Sobald es aber Anzeichen dafür gibt, dass etwas mit ihrer Atmung nicht stimmt, lasse ich das machen.
 
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