Allergie wie lebt ihr damit?

  • Autor des Themas Julia_93
  • Erstellungsdatum
Julia_93

Julia_93

22.04.2015
270
Hallo alle zusammen,
ich habe dieses Thema erstellt in der Hoffnung einige Erfahrungen, Tipps und Tricks zu erhalten und sich auszutauschen.

Erst einmal:
Ich lebe nun seit 14 Jahren mit meiner Pollenallergie.
Anfangs waren es nur Gräser und Roggen und jetzt sind noch Birke, Erle, Eichel und Hassel dazu gekommen.
Am Anfang was es auch noch auszuhalten etwas niesen und ab und an haben die Augen gejuckt.
Das wurde mit den Jahren immer schlimmer....
Ich habe 2 Desensibilisierungen hinter mir, die leider nichts
gebracht haben.
Über die Jahre habe ich die Symptome mit Lora-ADGC ganz gut in den Griff bekommen, naja bis jetzt.

Seit gestern hat sich herausgestellt, dass ich nun aufgrund der Allergie Asthma habe...
Ich habe in der Nacht kaum Luft bekommen und auch Tagsüber war es eine Qual.
Ich habe eine Cortison Spritze bekommen, da meine kompletten Atemwege zu geschwollen waren.
Die Spritze soll jetzt 5 Wochen lang halten, sodass ich in der Zeit beschwerdefrei sein sollte.
Ich fühle mich auch tatsächlich besser und kann auch wieder frei atmen.

Mein Arzt hat mir empfohlen im September erneut einen Allergiertest zu machen und dann würden wir über Behandlungsmethoden reden, die für mich infrage kommen würden.
Nun ist es auch bei mir so, dass Blut für den Test abgezapft werden muss, denn mit dem Test auf dem Armt, dass dort Tropfen drauf kommen und anschließend
eingestochen wird funktioniert nicht. Mein Arm ist dann so zu geschwollen, dass man nicht erkennen kann was jetzt der Auslöser war.

Ich bin momentan etwas verzweifelt was das angeht und frage mich ob es noch schlimmer wird oder ob es noch irgendwelche Methoden gibt von denen ich
noch nicht weiß. Denn außer der Desensibilisierung was soll es denn da noch geben?


Nun das war ein Einblick in mein Leben mit der Allergie.
Wie ist es bei euch?
Was hilft euch gegen eure Allergien und was nicht?
Was macht ihr zusätzlich oder was könnt ihr empfehlen?
 
24.04.2018
#1
A

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Guest

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Seraph

Seraph

20.07.2010
318
Mein Freund hat von seinem Arzt gesagt bekommen, das er ihm im Winter spritzen kann und das Mittel dann für das Frühjahr reichen soll. Was es genau ist, weiß ich nicht, da mein Freund sich nicht freiwillig spritzen lässt und hat es dadurch nicht getestet.
ansonsten bleibt wohl nur Antihistaminika in Form von Tabletten, Augentropfen, spray und sowas.
Ich habe schon von mehreren gehört, das es dieses Jahr ganz schlimm sein soll.
jeden Abend vor den zu Bett gehen duschen hilft etwas, spezielle Pollengitter vor dem Fenster etc....

ich selbst habe keine Pollen aber Hausstaub und Hausstaubmilben Allergie. Eine Desensibilisierung musste ich abbrechen und habe seit dem nichts mehr gemacht.
 
Roshinu

Roshinu

08.10.2008
95
Ich habe immer schon im Frühling Probleme mit der Luft gehabt, aber besonders dann in meinen Teenagerjahren ganz schlimm an allergischem Asthma gelitten. Keine Luft bekommen, extremer Dauerhusten, Augen brennend und verklebt, Nase dicht usw. Ursache: Frühblüher und Birke. Mein Körper hat jedes Jahr bis zum Sommer gebraucht um sich davon zu erholen (beleidigte Bronchien sind etwas sehr Nettes) und behandeln hat eigentlich kaum etwas gebracht.
Zusätzlich dazu kam dann noch die Kreuzallergie auf Birke, heißt Steinobst hat mir nen Hautausschlag verpasst und mich Husten lassen.
Desensibilisierung war damals noch kein wirkliches Thema, also immer schön brav Jahr für Jahr durchgebissen und auf Steinobst verzichtet.
Im Unterricht bin ich mir in dieser Zeit immer wie ein Fremdkörper vorgekommen, weil ich dauernd den Unterricht gestört habe durch mein "Gebell".

In meinem 20. Frühling hatte ich dann mit dem Arzt ausgemacht, wir würden es mit einer Desensibilisierung über den Winter versuchen. Im Herbst ist dann meine Mama gestorben, ich bin in eine eigene kleine Wohnung gezogen und hatte dann erst einmal komplett andere Sorgen als an die Allergie zu denken.
Ich bin 21 geworden, Frühling kam, Frühling ging, alles was ich hatte war ein paar Tage juckende Ohren, bisschen Genieße und 2-3 Tage Schluckbeschwerden. Keine Hustenanfälle, keine Atemnot, nichts ...
Jetzt werde ich bald 34 und meine heurige Allergiebilanz war .... bis auf etwas Genieße, nichts. Ich vertrage sogar wieder Pfirsiche und anderes Steinobst!

Ich hab kurz vor meinen Umzug nach Tirol dann nochmal das Gespräch mit dem Lungenarzt gesucht, der mich all die Jahre begleitet und betreut hat.
Damals ist rausgekommen, dass meine Eltern ihm verschwiegen hatten, dass sie sehr starke Raucher sind (Generation: wir rauchen mehrere Schachteln am Tag, in der Wohnung, im Auto, vor den Kindern) ... ich bin darauf allergisch, ja, aber durch das Rauchen wurde meine Lunge so sehr zusätzlich belastet, dass dies meine Allergie extrem verstärkt hat.
 
Kalani

Kalani

22.11.2014
54
eit gestern hat sich herausgestellt, dass ich nun aufgrund der Allergie Asthma habe...
Ich habe in der Nacht kaum Luft bekommen und auch Tagsüber war es eine Qual.
Ich habe eine Cortison Spritze bekommen, da meine kompletten Atemwege zu geschwollen waren.
Zu Allergien direkt kann ich nicht all zu viel beitragen. Ich habe selber eine starke Hausstaubmilbenallergie, ein aktueller Test steht aber aus. Da ich aber keine klassischen Allergiesymptome (niesen, tränende Augen etc.) habe, denke ich, dass ich sonst keine Allergien habe. Ich habe allerdings auch starkes Asthma, ob das bronchial oder allergisch bedingt ist, ist halt die Frage. Mein Lungenarzt meint, dass viele Hausstaubmilbenallergiker irgendwann Asthmatiker werden. Ich selber habe es lange ignoriert bzw. mir mit Bedarfsspray ausgeholfen.

Ich kann aufgrund des selben Problems (Haut schwillt überall an) keinen Standard Allergietest durchführen lassen, außerdem müsste ich dafür 3 Tage auf meine Medikamente verzichten und dann ersticke ich (mehrfach probiert). Mein Arzt zickt mit dem Bluttest zur Zeit aber etwas rum. Hast du mal wegen dem Asthma mit deinem Arzt über eine lokale Cortisontherapie nachgedacht? Also in Form von Inhalationssprays. Eine Spritze wirkt ja jetzt quasi im ganzen Körper, was die Risiken deutlich erhöht. Beim Spray gibt es wenn überhaupt (meist) nur lokale Nebenwirkungen. Mein Cortisonspray ist für mich unverzichtbar und hat mir ein großes Stück Lebensqualität zurück gegeben. Zum Schluss habe ich 5-6 Mal am Tag und 2-3 Mal Nachts einen Erstickungsanfall gehabt und mein Bedarfsspray gebraucht. Ich konnte ein Spray quasi auf meine wöchentliche Einkaufsliste schreiben, so oft hab ich es benötigt. :lol: Und ich bin echt niemand der bei jedem bisschen gleich sprüht, ich versuche immer erst es selber zu kontrollieren. Mit dem Cortisonspray brauche ich es fast garnicht mehr.

Aber auch das kann sich wieder ändern. Mit dem Cortison ist bei mir noch Luft nach oben, ich hoffe so weit muss es aber nicht kommen. Gegen die Hausstaubmilbenallergie habe ich bestimmte Bettwäsche, keine/kaum Teppiche, mein Boxspringbett ist aus Kunstleder damit ich es abwischen kann und nicht aus Textil.. solche Sachen eben. Inwiefern es hilft - wer weiss. :eusa_think:
 
S

Sara88

24.04.2018
0
Ich mache seit zwei Jahren eine Hyposensibilisierung und es hat schon ziemlich gut geholfen. Ende des Jahres bin ich mit der ersten Behandlung durch (Für Hausstaubmilben)
Danach werde ich Bäume und Gräser noch durchziehen und dann werde ich den Sommer wahrscheinlich auch nochmal richtig genießen können. :cool:
 
Julia_93

Julia_93

22.04.2015
270
jeden Abend vor den zu Bett gehen duschen hilft etwas, spezielle Pollengitter vor dem Fenster etc....
Das mit dem duschen + Haare waschen mache ich wirklich jeden Abend auch wenn es manchmal echt nervt.
Von einem Pollengitter habe ich schon mal gehört, jetzt wo es schreibst.
Ich werde mich mal damit befassen.

Was ich aber schon im Schlafzimmer habe ist ein Luftreiniger, der Filtert alles sogar Pollen aus der Luft und er hilft mir schon sehr
die Nacht durchschlafen zu können. Bis auf gestern...

In meinem 20. Frühling hatte ich dann mit dem Arzt ausgemacht, wir würden es mit einer Desensibilisierung über den Winter versuchen. Im Herbst ist dann meine Mama gestorben, ich bin in eine eigene kleine Wohnung gezogen und hatte dann erst einmal komplett andere Sorgen als an die Allergie zu denken.
Ich bin 21 geworden, Frühling kam, Frühling ging, alles was ich hatte war ein paar Tage juckende Ohren, bisschen Genieße und 2-3 Tage Schluckbeschwerden. Keine Hustenanfälle, keine Atemnot, nichts ...
Jetzt werde ich bald 34 und meine heurige Allergiebilanz war .... bis auf etwas Genieße, nichts. Ich vertrage sogar wieder Pfirsiche und anderes Steinobst!

Ich hab kurz vor meinen Umzug nach Tirol dann nochmal das Gespräch mit dem Lungenarzt gesucht, der mich all die Jahre begleitet und betreut hat.
Damals ist rausgekommen, dass meine Eltern ihm verschwiegen hatten, dass sie sehr starke Raucher sind (Generation: wir rauchen mehrere Schachteln am Tag, in der Wohnung, im Auto, vor den Kindern) ... ich bin darauf allergisch, ja, aber durch das Rauchen wurde meine Lunge so sehr zusätzlich belastet, dass dies meine Allergie extrem verstärkt hat.
Schön das es sich bei dir so eingependelt hat, also quasi von selbst.
Ich bin jetzt 25 und es wird jedes Jahr schlimmer, vielleicht ändert es sich ja mir auch zum besseren.

Aus meiner Familie raucht keiner also würde das meine Lugne nicht zusätzlich belasten/belastet haben aber darauf muss man ja erst mal kommen, dass das auch ein Auslöser sein könnte.

Hast du mal wegen dem Asthma mit deinem Arzt über eine lokale Cortisontherapie nachgedacht? Also in Form von Inhalationssprays. Eine Spritze wirkt ja jetzt quasi im ganzen Körper, was die Risiken deutlich erhöht. Beim Spray gibt es wenn überhaupt (meist) nur lokale Nebenwirkungen.
Über ein Inhalationsspray haben wir gesprochen und er sagte auch, dass es schonender für den Körper sei.
Allerdings meinte er auch, das es gerstern so schlimm gewesen sei, dass er mir die Spritze empfiehlt.
Ich soll die Wochen noch mal vorbei kommen und das genauer mit ihm besprechen.
Von Cortison halte ich an sich nicht viel also ich will so wenig wie möglich in meinem Körper drin haben aber hier wird es nun mal anders nicht gehen.
Sollte sich das mit meinen Atemwegen nicht bessern werde ich auf lange Sicht gesehen zum Cortisonspray greifen oder es wenigstens ausprobieren.
 
Kalani

Kalani

22.11.2014
54
Von Cortison halte ich an sich nicht viel also ich will so wenig wie möglich in meinem Körper drin haben aber hier wird es nun mal anders nicht gehen.
Sollte sich das mit meinen Atemwegen nicht bessern werde ich auf lange Sicht gesehen zum Cortisonspray greifen oder es wenigstens ausprobieren.
Ich war auch total dagegen, aber wenn man jeden Tag 6x fast erstickt, dann fängt man an abzuwägen. :lol: Mein Lungenarzt bietet regelmäßig Asthmaseminare an, bei dem man wirklich viel lernen kann. Vielleicht wird sowas bei dir in der Nähe auch angeboten? Lohnt sich auch für reine Allergiker, finde ich. Dauert etwa 4 Stunden und ist wirklich sehr informativ. Geschenkt gab es dort ein Peak-Flow-Meter, mit dem ich auch selber prüfen kann, wie gut ich gerade in Form bin. Das Seminar hat mir sehr geholfen, meine Angst vor dem Cortisonspray zu verringern. Dort wurde unter anderem genaustens erklärt wieviel Cortisol der Körper selber produziert, wieviel Cortison im Spray enthalten ist, ab welcher Menge es gefährlich wird, was Cortison überhaupt macht ... Der Körper produziert nämlich bis zu 30 Milligramm täglich, mal im Vergleich sind in meinem Spray 100/6 Mikrogramm enthalten, wovon höchstens die Hälfte überhaupt auf den Bronchien ankommt.
 
seven

seven

24.12.2006
15.130
Ich glaube, dass meine Allergie nicht so ganz mit Euren zu vergleichen ist - ich hab´ ja ´ne Mäuse- und Rattenallergie (der Pricktest beim Allergologen damals ergab ja Brennnesselallergie, aber man zeige mit bitte denjenigen, der bei Brennnesseln keine Pusteln bekommt :roll: ).
Ich habe damals auch Cortisonspray (Pulmicort) bekommen (das soll wohl auch deutlich weniger Nebenwirkungen haben als eine Spritze, hattet Ihr ja auch schon angemerkt) und habe dieses morgens und abends genommen. Für die Nacht hatte ich noch irgendwelche Notfallsprays (Berodual fällt mir da jetzt noch als Name ein, aber ich hatte verschiedene), wenn ich mal wieder keuchend senkrecht im Bett saß.

Nun hatte ich den großen Vorteil, dass ich mit der Auflösung des Mäuse- und Rattenbestandes auch meine Allergie schlagartig los war - das ist ja bei Euch dann leider nicht der Fall, Ihr könnt ja schlecht Gräser, Pollen oder Hausstaubmilben "auflösen" :(

Daher bleibt mir nur, Euch allen die Daumen zu drücken, dass es doch noch eine Möglichkeit gibt, Eure Allergien in den Griff zu bekommen, denn sowas ist wirklich absolut ätzend und macht echt keinen Spaß ;(

Alles Gute Euch!

LG seven
 
N

Nickels

09.09.2017
81
Ich habe von Geburt an Neurodermitis und dadurch auch mit Allergien zu kämpfen. Bin von meinem HNO-Arzt vor 20 Jahren, wegen massiver Allergieprobleme mit Atemnot, Bauchkrämpfen, Haut- und Kreislaufproblemen, zum durchchecken in eine medizinische Forschungsklinik gechickt worden, die mich mit Bluttests Provokationstest etc richtig auf den Kopf gestellt haben. DAdurch sind bei mir auch viele Lebensmittelallergien erkannt worden, die von niedergelassenen Ärzten in der Regel nicht getestet werden.
Mein HNO-Arzt hatte mir nach den Untersuchungen eine Akkupunkturbehandlung zur Unterstützung der Medikamentenbehandlung empfohlen, die ich auch gemacht hatte. Dadurch haben sich meine Allergieprobleme soweit wieder eingespielt, daß ich in der Regel mit meinen Allergietabletten auskomme.
Die Ärzte in der Forschungsklinik meinten damals auch, ich könnte bei den Lebensmittelallergien versuchen, mich selbst zu desensibilisieren, in dem ich immer wieder kleine Mengen der Lebensmittel zu mir nehme, auf die ich allergisch reagiere. Habe ich auch ausprobiert und so für mich rausgefunden, welche Lebensmittel ich totz Allergie vertrage und welche Mengen ich davon zu mir nehmen darf, um keine allergische Reaktion zu bekommen. Hat aber auch einige Jahre gedauert, da ich anfangs immer nur kleine Mengen gessen habe.
Bei Obst ist es oft so, daß frisches Obst Allergien auslöst, während gekochtes Obst gut vertragen wird. Ich vertrage z.B. keine frischen Kirschen, kann aber problemlos gekochte Kirschen essen.
 
Julia_93

Julia_93

22.04.2015
270
Ich war auch total dagegen, aber wenn man jeden Tag 6x fast erstickt, dann fängt man an abzuwägen. :lol: Mein Lungenarzt bietet regelmäßig Asthmaseminare an, bei dem man wirklich viel lernen kann. Vielleicht wird sowas bei dir in der Nähe auch angeboten? Lohnt sich auch für reine Allergiker, finde ich. Dauert etwa 4 Stunden und ist wirklich sehr informativ. Geschenkt gab es dort ein Peak-Flow-Meter, mit dem ich auch selber prüfen kann, wie gut ich gerade in Form bin. Das Seminar hat mir sehr geholfen, meine Angst vor dem Cortisonspray zu verringern. Dort wurde unter anderem genaustens erklärt wieviel Cortisol der Körper selber produziert, wieviel Cortison im Spray enthalten ist, ab welcher Menge es gefährlich wird, was Cortison überhaupt macht ... Der Körper produziert nämlich bis zu 30 Milligramm täglich, mal im Vergleich sind in meinem Spray 100/6 Mikrogramm enthalten, wovon höchstens die Hälfte überhaupt auf den Bronchien ankommt.
Danke ich werde mich mal umschauen, das hört sich auf jeden fall informativ an.
Vielen Dank.

Nun hatte ich den großen Vorteil, dass ich mit der Auflösung des Mäuse- und Rattenbestandes auch meine Allergie schlagartig los war - das ist ja bei Euch dann leider nicht der Fall, Ihr könnt ja schlecht Gräser, Pollen oder Hausstaubmilben "auflösen" :(
Das wäre schön, wenn man so ne Aura um sich hätte die so Pollen, Milben oder sonst was von einem vernhalten könnte:mrgreen:


Mein HNO-Arzt hatte mir nach den Untersuchungen eine Akkupunkturbehandlung zur Unterstützung der Medikamentenbehandlung empfohlen, die ich auch gemacht hatte. Dadurch haben sich meine Allergieprobleme soweit wieder eingespielt, daß ich in der Regel mit meinen Allergietabletten auskomme.
An Akupunktur habe ich ja überhaupt nicht gedacht.
Werde das auch mal mit meinem Arzt besprechen, denn ausprobieren würde ich das.


Das tut gut eure Erfahrungen zu lesen fühle auf schon besser, da ich nach neuen Methoden schauen kann und ich mich damit auseinader setzten kann.
Danke :D
 
tierliebhaber45

tierliebhaber45

01.06.2018
3
Ich hatte vor einigen Jahren diese Allergie. Und dann nicht mehr.
Dieses Jahr ging es dann wieder los. Zum Glück aber nicht so stark.
Ich habe Tropfen für die Augen und auch Nasentropfen.
Das hat es mir schon sehr erleichtert bis jetzt. Wenn ich den ganzen Tag nur draußen bin, niese ich dann ab und zu mal. Aber sehr wenig.
 
Cerridwen

Cerridwen

04.10.2010
2.886
Ich wappne mich mit Augentropfen, Cortison-Nasenspray, Asthmaspray und Cetirizin. So lässt sich die aktuelle Saison gerade so aushalten. Allerdings muss ich das Cetirizin alle 2-3 Jahre gegen Lorano austauschen, da es dann nicht mehr wirkt.

Desensibilisierung habe ich schon einmal gemacht. 3 Jahre für nichts, es kamen im Gegenzug etliche neue Allergien sowie das allergische Asthma hinzu. Für mich ist das leider nichts.
 
rennpferdchen

rennpferdchen

14.06.2018
8
Ich hab aktuell wieder sehr stark mit meiner Allergie zu kämpfen.
Ich nehme Cetirizin/ Lorano-Tabletten, habe Augentropfen, Nasensprays und ganz wichtig ein Asthmaspray.
So richtig helfen die Tabletten bei mir leider nicht. Ich habe es schon mehrmals mit Hyposensibilisierung versucht, angefangen als Kind.
Erst letzten Winter hab ich einen neuen Versuch gestartet, diesmal nicht mit Spritzen (hat mir mein Arzt abgeraten), ich sollte so Tropfen einnehmen. Leider hab ich total schlimm auf die Tropfen reagiert, mein kompletter Mund ist gefährlich zugeschwollen usw....

Im Endeffekt hilft nur eine Kortisonspritze bei mir. Das hält aber dafür richtig lange! :) Vielleicht sollte ich das mal wieder versuchen...
 
Julia_93

Julia_93

22.04.2015
270
Das mit den Tropfen hat mir mein Arzt auch vorgeschlagen, werde es diesen Herbst auf jedenfall versuchen.
Die Kortisonspritze hat nur 4 Wochen bei mir gewirkt aber ich soll ne Pause von Mindestens 6 Wochen machen, eher ich
die nächste bekommen darf.

Zur Überbrückung habe ich ein neues Allergiemittel bekommen, nennt sich Ebastel und es hilft wirklich.
Werde also keine neue Spritze abholen.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

04.04.2012
1.482
Uch habe im Bekanntenkreis schon mehrfach mitbekommen, dass denen gegen Pollen/Gräser Akupunktur sehr gut geholfen hat.

Vielleicht eine Überlegung wert.
 
rennpferdchen

rennpferdchen

14.06.2018
8
Sehr gute Idee, das mit der Akupunktur!! Werde ich mich gleich mal informieren :)
 

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