Neuzugang sehr dominant, alte Katze zieht sich zurück

Diskutiere Neuzugang sehr dominant, alte Katze zieht sich zurück im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo Forum, ich bin neu hier und hoffe sehr, dass mir jemand helfen kann. Ich habe einen 16 Jahre alten Opa Kater und eine 5 Jahre alte BKH Dame...
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Norbert Born

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Hallo Forum, ich bin neu hier und hoffe sehr, dass mir jemand helfen kann. Ich habe einen 16 Jahre alten Opa Kater und eine 5 Jahre alte BKH Dame. Die beiden harmonieren sehr gut miteinander. Vor einer Woche haben wir auch noch eine 4 Jahre alte BKH Dame aufgenommen. Wir dachten zuerst das Problem wird unser Opa Kater sein,
da doch schon ziemlich alt. Mitnichten, der verschaffte sich gleich Respekt, funktioniert. Die neue BKH strotzt nur so vor Selbstbewustsein, das man meinen könnte, sie wohnt schon immer hier. Und hier fängt unser Problem an, nicht die alte BKH versucht der neuen ihre Grenzen aufzuzeigen, sondern die neue versucht es der , die schon hier gewohnt hat. Das geht los mit anfauchen und geht weiter mit verjagen. Das Ende der Geschichte ist, die neue führt ein da sein wie eine alteingesessene, die alte zieht sich unters Dach zurück und traut sich nicht mehr runter. Erwähnen sollte ich noch, das die neue erst vor zwei Wochen kastriert wurde. Ich weiß eine Woche ist nichts, Geduld sollte man schon haben aber wir haben seit über 30 Jahre schon Katzen, immer 2 oder 3 aber so eine Konstellation ist uns noch nie vorgekommen, die Angst wächst, die aufs Dach verbannte kommt irgendwann garnicht mehr runter um am alltäglichen Geschehen teilzunehmen. Hatte jemand schon etwas ähnliches und kann helfen? Sind für jeden Tipp dankbar.
 
21.05.2018
#1
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Hexe76

Hexe76

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In dem Alter ist eine langsame Zusammenführung mittels Gittertür angebracht. Ich würd sie nicht einfach aufeinander loslassen und das Beste hoffen. Trenne sie, lass die Neue erstmal ankommen und gib den Alteingesessenen die Möglichkeit sich mit der Situation zu arrangieren und sich dran zu gewöhnen. Also Gittertür. Die Katzen können sich sehen, aber haben keinen direkten Kontakt miteinander. Und dann Schritt für Schritt. Gemeinsames Futter an der Tür, jeder auf seiner Seite, spielen, jeder auf seiner Seite usw.
Lies Dich ein und dann versuch es
 
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Norbert Born

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Danke, hatte so schnell nicht mit einer Antwort gerechnet. Aber lies mal meinen Text genauer ( ist sehr lang, gebe ich zu ), die neue ist ja angekommen, sehr gut sogar. So gut, das sie der alten den Platz streitig macht. Das Problem ist meine alte, wenn sie nur einmal so Paroli bieten würde, wie es unser Opa getan hat, vor dem sie ja jetzt den nötigen Respekt hat, und nicht einfach kuschen, da langt die pure Anwesenheit, wäre alles geklärt, aber sie zieht sich zurück. Bei unserer Nachbars Katze kann sie es sehr gut, die wird aus unserem Garten regelrecht vertrieben .
 
seven

seven

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Ich glaube, Hexe ist des Lesens mächtig ;)
Katzenzusammenführungen können auch in 30 Jahren immer wieder neue Maßnahmen erfordern...
Wir hatten hier auch eine VG, die hat sich über mehr als ein Jahr hingezogen - der Neuzugang hat auf dem Schrank gewohnt, mitsamt Klo und Fressnäpfen.... sie hat sich einfach nicht runtergetraut, und das Problem waren nicht die anderen Katzen, sondern sie hatte einfach Angst vor Menschen... aber irgendwann kam sie dann doch... und ist mittlerweile eine Schmusekatze...

Und dann ist da meine Diva Dinah - die Mehrzahl der Menschen rät mir ständig, ich soll die Katze weggeben - aber ich mag sie... Problem an Dinah: Sie mag keine anderen Katzen. Keine... und das wird sich auch nicht mehr ändern, die Katze dürfte inzwischen um die 15 Jahre alt sein und kam mit Kater Poldi als angeblich unzertrennliches Paar hier an - ja Pustekuchen...

Was ich mit meinem Roman sagen will: Es gibt tatsächlich Katzen, die mit Artgenossen nicht können. Die sind aber die absolute Ausnahme. Von daher tatsächlich: Geduld, Geduld, Geduld... Die Chancen stehen sehr gut, dass sich Deine noch zusammenraufen... Lass sie einfach machen. Und lass´ sie auf dem Schrank wohnen... irgendwann kommt sie...

LG seven
 
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Norbert Born

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Auch Dir seven danke ich sehr für die rasche Antwort aber jetzt noch einmal, nicht der Neuzugang ist das Problem, der hat sich super etabliert, sondern die, die eben schon hier wohnt ist eben auf den Schrank, bei uns halt unters Dach gezogen und diese Konstellation hatten wir noch nie. Wir hatten gestern Besuch und unser Opa und der Neuzugang waren mit anwesend im Wohnzimmer. Wurden dann gefragt " wo ist denn eure neue? Hat sich bestimmt verzogen oder? " wir zeigten auf den Neuzugang und sagten das ist sie, unsere alte ist quasi ausgezogen unters Dach.

- - - Aktualisiert - - -

Wenn sich der Neuzugang verkrochen hätte, hätte ich es ja verstanden, das wäre kein Problem an sich sondern normal, aber andersrum hatte ich noch nie. Muss aber dazu sagen, hatte bisher nur Kater, jetzt das erste mal 2 Mädchen
 
Audrey

Audrey

Moderator
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Zugegeben, bei mir war es so wie es sein "sollte": die neue hat sich unters Dach verzogen, und die alte hat ihr Leben unten weitergeführt. Wäre es aber andersrum gewesen hätte ich es wohl genau so gemacht wie bei der neuen: die "Dach-Katze" erst oben gefüttert (und zwar zu erst! Grad wenn es die alte ist!), und dann nach und nach per Futter weiter nach unten gelockt. Die alte wird außerdem immer ganz klar bevorzugt und hat Vorrang!
 
seven

seven

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Ich würde auch versuchen, so viel "Normalität" wie möglich reinzubringen - und wenn das bedeutet, dass Du die "alteingesessene" Katze erstmal unterm Dach fütterst. Hast Du mal Audreys Geschichte gelesen? Die hat mit ihrem Quiekie eine ähnliche Geschichte durch, aber letztendlich hat sich die Geduld ausgezahlt und das Quiekie ist Stufe für Stufe weiter runtergekommen ;)

Eine solche Situation hatte ich hier noch nicht (eben halt den umgekehrten Fall) - und der letzte Neuzugang hier war Oma Netty, Erbstück eines verstorbenen Freundes - die stieg hier aus der Transportbox, schaute sich einmal kurz in alle Richtungen um und stratzte dann los - nach dem Motto: "Ok, ist ganz in Ordnung hier, dann ist das jetzt mein Zuhause"... Das schmeckte Diva Dinah natürlich gar nicht, aber die sieht ja auch nicht ein, das Feld zu räumen, die hat sich dann aufs Anfauchen verlegt, und das macht sie bis heute konsequent.... was der Netty zum Glück völlig schnurz ist ;)

Also - Du bist mit dem Zauberwort "Geduld" auf jeden Fall auf dem richtigen Weg ;)
Ich wünsche viel Erfolg!
LG seven
 
S

Simpat

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Kann es sein, wenn der Neuzugang eine BKH-Katze im Alter von 4 Jahren ist und jetzt erst kastriert worden ist, dass es sich um eine ehemalige Zuchtkatze handelt? 2 Wochen nach der Kastration, da verhält die sich noch wie ein potentes Tier und steht somit in der natürlichen Rangordnung deutlich über den zwar "alteingesessenen" aber kastrierten Katzen. Es dauert gute 6 Wochen bis ein Großteil der Hormone so langsam abgebaut ist, hätte man vielleicht doch besser noch etwas gewartet mit der Zusammenführung.

Normalerweise sind BKHs recht umgänglich und verträglich miteinander. Darf ich fragen, falls mit der Katze gezüchtet worden ist, ob es sich um seriöse Cattery handelt? Hat sie einen Stammbaum? Wie viel Würfe hatte sie in welchen Abständen? Wie viel Katzen leben in dem Haushalt aus dem sie stammt? Habt ihr sie dort besucht und kennengelernt, wie war da der Umgang mit anderen Katzen und wie gut haben die sich vertragen?
 
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Norbert Born

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Ja stimmt, sie hatte bereits 2 Würfe, dort leben ca 6 Katzen zusammen. Wir haben sie selbstverständlich vorher dort besucht und kennen gelernt. Wichtig war für uns, das sie Interesse an uns zeigt und das war mehr, als der Fall. Wäre es nicht so gewesen, hätten wir uns nicht für sie entschieden. Alle Katzen incl. kater haben sich sehr gut vertragen. ich denke mittlerweile auch, das bei uns ist ein hormonelles Problem so kurz nach der Kastration. Mittlerweile erleben wir fast täglich, dass sich bei ihr im Verhalten etwas tut, kommt mir fast vor, wie in den Wechseljahren, es arbeitet also etwas. Wir üben uns in geduld und geben nicht auf.

LG Norbert mit 3 Katzen und einem Igel
 
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