Welcher Hund ist für mich der Richtige?

Diskutiere Welcher Hund ist für mich der Richtige? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich spiele seit Längerem mit dem Gedanken, mir einen Hund zuzulegen. Leider ist mein Wissen über Hundehaltung sehr begrenzt. Mein Vater...
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nonexistent

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Hallo,

ich spiele seit Längerem mit dem Gedanken, mir einen Hund zuzulegen. Leider ist mein Wissen über Hundehaltung sehr begrenzt. Mein Vater kannte sich zwar sehr gut damit aus, aber er ist leider vor einigen Jahren verstorben und konnte mir sein Wissen nicht weitergeben. Ich habe zwar was Pflege und Haltung angeht noch etwas mitbekommen, aber nur noch recht oberflächlich, allerdings habe ich einige Bücher geerbt, in denen viel darüber steht, ich könnte also sehr einfach nachlesen.

Zuallererst vielleicht ein paar Informationen: Ich bin 26 und wohne seit kurzem in einer kleinen Wohnung in Köln mit knapp 30m². Ich habe keinen Garten,
allerdings einen kleinen Balkon, außerdem bietet Köln eine relativ große Menge an Grünflächen, auf die ich gehen kann, welche auch nicht weit von meiner Wohnung weg sind. Auslauf könnte ich dem Hund also in jedem Fall bieten. Fraglich ist jetzt nur, welchen Hund ich überhaupt halten könnte. Wie gesagt, ich bin nicht unbedingt erfahren und hatte auch noch nie einen eigenen Hund, lediglich die von meinem Vater, er hatte einen Rottweiler und einen Schäferhund, mit denen kam ich zwar super klar, allerdings hat er die eben auch erzogen, gerade der Schäferhund war ein ziemlicher Alpha und recht bockig, so wie ich das mitbekommen habe. Ich werde den Hund auch auf die Arbeit mitnehmen können, eine kleine Agentur mit ~30 Mitarbeitern, da hat keiner ein Problem damit, das habe ich bereits erfragt.

Für mich stellt sich nur noch die Frage, welchen Hund ich mir holen kann/soll. Wie gesagt, die Wohnung ist nicht übermäßig groß und der Hund wird sich Abends ja immer dort aufhalten, ich möchte das Tier ja in keinem Fall falsch halten. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich auch einen Hund, der mir gefällt. Ich habe etwas gegoogled und ich bin auf einen Finnischen Lapphund gestoßen, der mir super gefällt und laut dem Wikipediaeintrag auch genau das ist, was ich suche, lustigerweise hat er anscheinend genausowenig Bock, Mittags rauszugehen, wie ich, was optimal wäre, ich bin nämlich sehr hitzeempfindlich und bin Mittags am Liebsten im Schatten.

Ich hätte schon tierisch Lust, mir so einen Hund zuzulegen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob meine Umgebung das zulässt oder ob der Hund für "Hundeanfänger" überhaupt geeignet ist. Deswegen frage ich erstmal lieber nach, bevor ich auch wirklich zur Tat schreite. :) Tipps dazu oder eventuell alternative Hunderassen, falls der Lapphund nichts für mich ist, sind gerne gesehen.

Viele Grüße
 
22.05.2018
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Foss

Foss

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Grüß dich,

Der finnische Lapphund ist heutzutage durchaus noch ein Arbeitshund, der eine entsprechende Auslastung und regelmäßige Beschäftigung braucht.
Hundesport würde ich dir daher auf jeden Fall anraten.
Auch Schutztrieb ist wohl je nach Exemplar vorhanden.

Nimm am besten über einen Zuchtverband Kontakt mit einigen Züchtern auf, tausche dich aus und lass' dir die Rasse zeigen und beschreiben.
Vielleicht hast du die Möglichkeit, einen Züchter ja auch mal entsprechend auf Ausstellungen oder Prüfungen zu begleiten und kannst dir damit selbst ein Bild direkt an der Quelle machen.

Auch der schwedische Lapphund ist durchaus noch Arbeitshund.

Viele Nordische sind sehr stur und können vielleicht Hunde-Neulingen so manches Kopfzerbrechen bereiten und man braucht einen langen Atem.

Bezüglich Mitnahme auf der Arbeit hat ein kleiner Hund definitiv mehr Vorteile als ein großer.
Vielleicht gäbe es auch unter den Begleithunde-Rassen eine Rasse, die dir zusagen würde/könnte?

http://www.hunde-zone.at/hunderassen/uebersicht/gesellschafts-und-begleithunde.html
 
N

nonexistent

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Grüß dich,

Der finnische Lapphund ist heutzutage durchaus noch ein Arbeitshund, der eine entsprechende Auslastung und regelmäßige Beschäftigung braucht.
Hundesport würde ich dir daher auf jeden Fall anraten.
Auch Schutztrieb ist wohl je nach Exemplar vorhanden.

Nimm am besten über einen Zuchtverband Kontakt mit einigen Züchtern auf, tausche dich aus und lass' dir die Rasse zeigen und beschreiben.
Vielleicht hast du die Möglichkeit, einen Züchter ja auch mal entsprechend auf Ausstellungen oder Prüfungen zu begleiten und kannst dir damit selbst ein Bild direkt an der Quelle machen.

Auch der schwedische Lapphund ist durchaus noch Arbeitshund.

Viele Nordische sind sehr stur und können vielleicht Hunde-Neulingen so manches Kopfzerbrechen bereiten und man braucht einen langen Atem.

Bezüglich Mitnahme auf der Arbeit hat ein kleiner Hund definitiv mehr Vorteile als ein großer.
Vielleicht gäbe es auch unter den Begleithunde-Rassen eine Rasse, die dir zusagen würde/könnte?

http://www.hunde-zone.at/hunderassen/uebersicht/gesellschafts-und-begleithunde.html
Sturheit ist jetzt nicht wirklich ein Problem. Ich bin relativ geduldig und ja auch nicht ganz Unerfahren was Hunde angeht. Der Tipp mit dem Züchterverband ist eine gute Idee. Das würde ich beizeiten machen.

Von den Begleithunden sagt mir leider überhaupt keiner zu. Ich bin durchaus ein Fan größerer Hunde und kann mit solchen Kleinen nichts anfangen. :(

HAllo und willkommen hier im Forum :D

Vielleicht magst du ja mal den Fragenkatalog ausfüllen?
So kann man sicher sehen, welches Tier (Rasse) eher passt.

https://www.tierforum.de/t155602-fragenkatalog-rassefindung-anschaffung-hundes.html
Danke, und sehr gerne. :)

Fragen zum Hund

Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?
Selbst nicht, aber mein Vater hat mir einiges darüber beigebracht, und ich bin die Nähe von Hunden auch definitiv gewohnt.

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)
Welpe oder Junghund

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?
Das ist mir eigentlich egal.

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)

Jagdtrieb und Bellfreudigkeit unerwünscht. Gegenüber Fremden sollte er sich immer positiv und freundlich verhalten. Außerdem sollte er auch mal in der Lage sein, sich etwas selbst beschäftigen zu können.

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?

Sollte ähnlich aussehen wie ein Finnischer Lapphund. Allerdings bin ich auch gegenüber kurzhaarigen Hunden aufgeschlossen, insbesondere wolfsähnliche Hunde mag ich, allerdings sind die meist zu temperamentvoll.

Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)

Ich wohne im 5. Stockwerk, allerdings mit Aufzug, in einer 30m² Wohnung. Haltungserlaubnnis ist vorhanden, angrenzender Park ist vorhanden.

Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?
Ja, von Baby bis 12-jähriger alles, allerdings laufe ich denen sehr selten über den Weg.

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?
Ja, aber sehe ich sehr selten. Zumeist andere Hunde.

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?
Ich bin Vollzeitbeschäftigter. Und ein Hund würde definitiv zur Verfügung stehen.

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?
Relativ viel. Morgens laufe ich in die Arbeit, da wäre er dabei, dann noch eine Stunde Mittagspause, wo ich mit ihm rausgehen kann, und Abends dann am Meisten.

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
(Diese Frage dient in erster Linie als Denkanstoß, da man einen Rassehund mit Stammbaum nicht für 300 Euro bekommt. Muss also nicht zwangsläufig beantwortet werden.)

Dazu kann ich nicht viel sagen. Aber bis zu 1000€ wären verkraftbar.

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?
Das käme nur bei Bedarf in Frage.

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?
Viel in der Natur umherschlendern, ich bin sehr gerne am Fluss, also sollte er auch nicht wasserscheu sein.

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)

Darüber hab ich mir noch keine wirklichen Gedanken gemacht. Am Ehesten vermutlich Obedience, wobei mich auch Fährtenarbeit reizen würde.

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?
Eigentlich überhaupt nicht. Ich könnte ihn ja wie gesagt in die Arbeit mitnehmen. Vlt. mal eine halbe Stunde oder Stunde, wenn ich Einkaufen gehen. Ansonsten eigentlich nie.

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?
Ich bin niemand, der besonders viel wegfährt, Urlaub verbringe ich meist zuhause. Im Krankheitsfall würde ich ihn am Ehesten meiner Mutter geben, Alternativ könnte aber auch ein Arbeitskollege einspringen.

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?

Ich bekomme monatlich knapp 4500€ Brutto, die Kosten für solche Situationen wären also gedeckt.

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?
Morgens rausgehen, dann arbeiten, Abends in den Hundepark, durch den Wald und/oder an den Fluss. Ich bin da recht spontan.
 
E

Eifelkater

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Der finnische Lapphund bellt durchaus mal ganz gerne und hat auch einen nicht unerheblichen Jagdtrieb.
Wenn du einen Junghund bw. einen Welpen möchtest solltest du dir überlegen, inwieweit du ihn wirklich mit zur Arbeit nehmen kannst.
A) muss ein Welpe häufig raus ( teilweise mehrere Wochen/Monate lang)


b) macht ein Welpe eben auch noch in die Wohnung/ins Büro und zerstört auch mal ganz gerne etwas.

Was soricht deiner Meinung nach gegen einen Eurasier?
 
N

nonexistent

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Die ersten Wochen würde ich voll zuhause bleiben und mir Urlaub nehmen, die ich dann voll darauf verwenden könnte, den Hund zu erziehen, um solche Situationen zu vermeiden. Wobei ich gelesen habe, dass der Lapphund nicht wirklich viel bellt.

Eurasier hab ich mir bereits angesehen, allerdings habe ich gelesen, dass der Hund nicht in der Wohnung gehalten werden darf, sondern mindestens ein kleiner Garten vorhanden sein sollte.
 
Flumina

Flumina

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Grüß dich und Herzlich willkommen hier im Forum

Also einen Hütehund muss man Artgerecht auslasten. Da ist es nicht mit "einfach nur Gassi" getan. Das muss dir hald klar sein. Und deine Idee von "Mittags will ich nicht raus" ist kleider zwar nett gedacht aber das ist selten bei einem Hund der Fall, Jeder Hund will und braucht Auslastung, Natürlich nicht in der prallen Mittagssonne aber dann eben am Nachmittag bzw Abend oder noch besser früh Morgens, da ist es im Sommer meist noch am kühlsten.

Zum Thema Hund und Wohnung kann ich nur sagen, man kann fast jeden Hund auch in einer Wohnung ohne Garten halten (Herdenschutzhunde jetzt mal ausgeschlossen, Die sind wirklich was besonderes) solange man den Hund artgerecht auslastet. Auch die Größe der Wohnung ist nicht unbedingt das aller wichtigste. Natürlich sollte man nicht unbedingt einen Berner Sennenhund in einer kleinen Garconniere von 18qm halten. Aber möglich wäre es wenn auch seeeeeeeehr eng. Wichtig ist vielmehr das die Hunde beschäftigt werden und eben ausgelastet. In der Wohnung sollte ohnehin eher ruhe Herschen daher ist die Größe nur semi wichtig.

Du schreibst ganz oft das du einfach nur viel in der Natur sein möchtest, Das ist schön aber wenn du einen Lapphund willst reicht das definitiv nicht. Und Urhunde jagen gerne, da wirst du also nahezu immer eine Schleppleine brauchen. Ist dir das bewusst?

Ich würde dir dringend anraten dich nochmal zum Thema Hütehunde/Gebrauchshunde wie eben den Lapphund zu belesen. Diese Tiere sind nicht einfach so als Familienhunde zu halten. Ich selbst finde auch den Australian Kelpie wunderschön, aber auch dieser braucht sehr viel Auslastung und ist mit einer reinen Wohnungshaltung mit Gassi und evtl etwas Hundesport nicht glücklich. Diese Hunde müssen richtig arbeiten. Nicht ohne Grund geben viele Züchter diese Hunde nur an Schäfer oder wirklich Professionelle Hundesportler ab.



ich will dir deinen Wunsch nicht ausreden, ich finde Lapphunde und auch Kelpies selbst sehr faszinierend, aber ich werde mir aus Vernunft nie einen anaschaffen, Diese Tiere gehören wirklich in erfahrene Hände.

Da man das hier nicht öffentlich darf: Wenn du magst schicke ich dir eine PN von einer Seite einer guten Freundin sie Züchtet Lapinporokoira und macht mit denen Hundesport.

Lg Flumina
 
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Grüß dich und Herzlich willkommen hier im Forum

Also einen Hütehund muss man Artgerecht auslasten. Da ist es nicht mit "einfach nur Gassi" getan. Das muss dir hald klar sein. Und deine Idee von "Mittags will ich nicht raus" ist kleider zwar nett gedacht aber das ist selten bei einem Hund der Fall, Jeder Hund will und braucht Auslastung, Natürlich nicht in der prallen Mittagssonne aber dann eben am Nachmittag bzw Abend oder noch besser früh Morgens, da ist es im Sommer meist noch am kühlsten.

Zum Thema Hund und Wohnung kann ich nur sagen, man kann fast jeden Hund auch in einer Wohnung ohne Garten halten (Herdenschutzhunde jetzt mal ausgeschlossen, Die sind wirklich was besonderes) solange man den Hund artgerecht auslastet. Auch die Größe der Wohnung ist nicht unbedingt das aller wichtigste. Natürlich sollte man nicht unbedingt einen Berner Sennenhund in einer kleinen Garconniere von 18qm halten. Aber möglich wäre es wenn auch seeeeeeeehr eng. Wichtig ist vielmehr das die Hunde beschäftigt werden und eben ausgelastet. In der Wohnung sollte ohnehin eher ruhe Herschen daher ist die Größe nur semi wichtig.

Du schreibst ganz oft das du einfach nur viel in der Natur sein möchtest, Das ist schön aber wenn du einen Lapphund willst reicht das definitiv nicht. Und Urhunde jagen gerne, da wirst du also nahezu immer eine Schleppleine brauchen. Ist dir das bewusst?

Ich würde dir dringend anraten dich nochmal zum Thema Hütehunde/Gebrauchshunde wie eben den Lapphund zu belesen. Diese Tiere sind nicht einfach so als Familienhunde zu halten. Ich selbst finde auch den Australian Kelpie wunderschön, aber auch dieser braucht sehr viel Auslastung und ist mit einer reinen Wohnungshaltung mit Gassi und evtl etwas Hundesport nicht glücklich. Diese Hunde müssen richtig arbeiten. Nicht ohne Grund geben viele Züchter diese Hunde nur an Schäfer oder wirklich Professionelle Hundesportler ab.



ich will dir deinen Wunsch nicht ausreden, ich finde Lapphunde und auch Kelpies selbst sehr faszinierend, aber ich werde mir aus Vernunft nie einen anaschaffen, Diese Tiere gehören wirklich in erfahrene Hände.

Da man das hier nicht öffentlich darf: Wenn du magst schicke ich dir eine PN von einer Seite einer guten Freundin sie Züchtet Lapinporokoira und macht mit denen Hundesport.

Lg Flumina
Hey, danke für die Antwort. :)

Klar, raus würde ich mit dem schon gehen, so viel ist mir bewusst. Nur wäre ein Hund, der Mittags auch keinen Bock hat, für mich optimal. Wie gesagt, morgens, abends, ggf. nachmittags kann ich ja viel mit dem Hund unternehmen. Ich muss aber auch gucken, dass ich meinen Beruf noch unter die Kappe bekomme. Das war ja auch der Grund, weshalb ich hier nachgefragt habe, ob ein Lapphund für mich das Richtige wäre bzw. ob es Alternativen gibt, wenn der Lapphund nichts ist. Ich bin da ja nicht der Erfahrenste. Wenn ihr sagt, dass ein Lapphund für meine Situationen nichts wäre, nehme ich das so an. Ich will das Tier ja nicht quälen, nur weil ich es toll finde. Ich habe eben online recht viel über den Lapphund gelesen, und dort wird eigentlich meist gesagt, dass der Hund wenig bellt und der Jagdtrieb nicht besonders stark ausgeprägt ist. Kann natürlich sein, dass viele Quellen das Bild etwas verfälschen.^^

Was gäbe es denn zu Lapphunden als Alternativen, abgesehen von den bereits genannten Eurasiern?
 
Julia_93

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Was gäbe es denn zu Lapphunden als Alternativen, abgesehen von den bereits genannten Eurasiern?
Also mir würde da jetzt der Samojede einfallen.
Die haben aber auch Jagdtrieb und sind sehr bewegungsfreudig, Stichwort Schlittenhunde.
Sie haben aber auch wie viele nordische Hunde oder generell urtypische Hunde einen eigenen Kopf und einen starken Willen.


Am besten du lernst die Hunde einmal Live kennen, dass ist nämlich noch mal was ganz anderes, als wenn man dir was erzählt.

Übrigens sind Lapphund super schöne Hunde wie ich finde ^^
 
Knopfstern

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Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?
Relativ viel. Morgens laufe ich in die Arbeit, da wäre er dabei, dann noch eine Stunde Mittagspause, wo ich mit ihm rausgehen kann, und Abends dann am Meisten.
Verstehe ich es richtig, das der Hund mit in die Arbeit kann?

Schau dir mal diese hier an [GOOGLE]Hunderasse Elo[/GOOGLE] die gibt es in gross und klein, in glatt und rauh ;)
 
cherry-lein

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Die ersten Wochen würde ich voll zuhause bleiben und mir Urlaub nehmen, die ich dann voll darauf verwenden könnte, den Hund zu erziehen, um solche Situationen zu vermeiden.
Egal welcher Hund es wird, verabschiede dich von dem Gedanken das einige Wochen reichen um einen aufgedrehten Welpen oder Junghund zu einem ruhigen Bürohund zu machen. Sobald man den Welpen einigermaßen erzogen hast kommt die Pupertät und dann ist meistens erstmal alles wieder für die Katz und man muss sehr konsequent weiter machen. Die ersten eineinhalb bis zwei Jahre sind Hunde sehr arbeitsintensiv wenn es um Erziehung geht vor allem wenn es sich um sehr selbstbewusste und eigensinnige Rassen geht.
Versteh mich nicht falsch, der Hund wird es sicherlich lernen sich im Büro ruhig zu verhalten, nicht rein zu machen usw aber das wird sicherlich länger dauern als nur ein paar Wochen, da musst du drauf gefasst sein dass es passieren kann das du an der Arbeit mit dem Hund schon alle Hände voll zu tun hast.
 
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Verstehe ich es richtig, das der Hund mit in die Arbeit kann?

Schau dir mal diese hier an [GOOGLE]Hunderasse Elo[/GOOGLE] die gibt es in gross und klein, in glatt und rauh ;)
Jap, keiner bei mir in der Firma hat damit ein Problem, hab das mit dem Chef bereits geklärt. Ist auch ne recht kleine, fast schon familiäre Agentur. Da geht sowas klar.

Und so ein Elo sieht wirklich interessant aus. Wäre auch definitiv eine Überlegung wert.

Egal welcher Hund es wird, verabschiede dich von dem Gedanken das einige Wochen reichen um einen aufgedrehten Welpen oder Junghund zu einem ruhigen Bürohund zu machen. Sobald man den Welpen einigermaßen erzogen hast kommt die Pupertät und dann ist meistens erstmal alles wieder für die Katz und man muss sehr konsequent weiter machen. Die ersten eineinhalb bis zwei Jahre sind Hunde sehr arbeitsintensiv wenn es um Erziehung geht vor allem wenn es sich um sehr selbstbewusste und eigensinnige Rassen geht.
Versteh mich nicht falsch, der Hund wird es sicherlich lernen sich im Büro ruhig zu verhalten, nicht rein zu machen usw aber das wird sicherlich länger dauern als nur ein paar Wochen, da musst du drauf gefasst sein dass es passieren kann das du an der Arbeit mit dem Hund schon alle Hände voll zu tun hast.
Hmm ... der Rottweiler meines Vaters hat das ziemlich schnell begriffen. Hat das zweimal gemacht, aber danach nie wieder. Konnte leider nie fragen, wie er das gemacht hat. :(

Aber ja, ich habe jetzt auch nicht erwartet, dass Hundeerziehung in wenigen Wochen vonstatten geht. Da mache ich mir keine falsche Hoffnung. Aber in den Wochen kann ich mich eben intensiv mit ihm befassen, darum gings mir primär.^^
 
seven

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Eine meiner Kolleginnen hat inzwischen 3 Elos (alle 3 groß, einen Rauhhaar und zwei Glatthaar) - die bringt sie jeden Tag mit in die Schule. Sie haben dort ihren separaten Raum und werden vor dem Unterricht (also so gegen 7.50 Uhr) und in den beiden Pausen (also so gegen 9.45 Uhr und 11.30 Uhr) jeweils von 3 Kindern einmal rund um die Schule Gassi geführt. Die drei sind sehr friedlich und zwischendurch auch mal in der einen oder anderen Klasse mit im Unterricht (einzeln), den Rest der Zeit sind sie in ihrem Raum.
Ich bin mir immer noch nicht so ganz sicher, was ich von dieser Art der Hundehaltung halten soll - wie gesagt, die Hunde sind lieb und brav... Und als wir noch unsere hunde-affine Schulsekretärin hatten, hat die älteste Hündin auch immer bei ihr im Sekretariat unterm Schreibtisch gelegen ;) Die beiden Kleinen hat sie wirklich schon als Welpen mitgebracht, die kennen das quasi gar nicht anders.

Was ich jetzt also so von Elos kenne: Scheinen ganz umgängliche und nicht allzu pflegeintensive (bis auf evtl. das Fell) Zeitgenossen zu sein ;)
LG seven
 
Knopfstern

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Hey,

Das klingt doch super, wenn die Kollegen in der Agentur damit kein Problem haben. Somit kannst du dir die Zeit nehmen und ihn z.b. an eine bestimmte Decke oder Korb gewöhnen, was sein Reich ist und diese auf der Arbeit dann ausbauen.
Ein Hund macht in einer Agentur viel frischen Wind. :)

Ich kann dir wirklich nur ans Herz legen, dir mal die Elos anzusehen. Ich kenne nur liebe und gemütliche von deren Sorte. Alles Familienhunde, die auch gerne mal einen Mittag auf der Couche verbringen. :)

Schau mal hier:
https://www.hunde-fan.de/hunderassen/elo/

Ich selber habe einen Husky Mix und kann dazu sagen, das die nordischen gerne und viel Unterwegs sind. Wenn sie sich aussuchen könnten ob faul oder raus, dann eher raus. Wobei auch meiner mal Tage hat, das er einfach seine ruhe will. ;)
Aber ich denke, gerade wenn du in einer Agentur bist wo du ihn mitnehmen möchtest, werdet ihr beide nicht unbedingt glücklich damit. ;)
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Auch hier bringe ich es mal an:
Elos sind keine eierlegenden Wollmilchsäue.
Ich habe selbst einen und kenne inzwischen ziemlich viele und sicher sagen kann man da gar nichts was den Charakter betrifft.

Sehr aktiv und fordernd bis hin schon zu fast phlegmatisch kann man fast alles erwischen.

Was den Jagdtrieb betrifft kenne ich nur 2, die nicht jagen und die sind steinalt und haben in ihrer Jugend gejagt.

Ich finde Elos toll eben wegen ihrer Variabilität, aber derer sollte man sich bewusst sein und vor allen Dingen die Ausgangsrassen berücksichtigen.

Wer nicht mit einem gewissen Maß an Eigenständigkeit leben kann dürfte nicht ganz richtig liegen.

Elos sind übrigens auch durchaus sportlich-wenn sie nicht fettgefüttert und bewegungstechnisch auf Invalidenniveau gehalten werden was ich leider schon verdammt oft gesehen habe. Inkl. "Der ist so schön ruhig" obwohl der Hund einfach nur fett und untrainiert ist.
Immer begründet damit, dass das ja so toll ruhige Familienhunde sind.

Das war's aber auch schon mit meinem Senf :)
 
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nonexistent

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Hmm, ihr macht mir die Auswahl nicht besonders einfach. ._.

Ich hab mir jetzt mal mehrere Termine gemacht ... mein Wunsch nach einem finnischen Lapphund ist ungebrochen, trotz des Abratens, aber ich hab einen Termin mit einem Züchter hier aus der Region, den ich dazu befragen kann. :) Auch Elos und Eurasier werde ich mir ansehen, für Elos habe ich einen Züchter gefunden, für Eurasier leider nicht, dazu müsste ich weiter wegfahren. Allerdings habe ich bereits mit einem Züchter für finnische Lapphunde telefoniert, der mir gesagt hat, dass die Tiere zwar recht ausdauernd sind und viel Auslauf brauchen, aber problemlos als Familienhund gehalten werden kann.

Ich werde mich auf jeden Fall in nächster Zeit mal mit mehreren Züchtern auseinandersetzen. Mal sehen, was es für mich wird. Ich halte euch auf dem Laufenden. :)
 
Alekta

Alekta

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Für einen Eurasier meldest du dich am besten bei den 3 großen Eurasiervereinen. Die können dir Züchter vermitteln, bei denen du die Tiere anschauen kannst. Vielleicht findet ja sogar in nächster Zeit mal ein Eurasiertreffen statt. Da könntest du auch mitgehen, dann siehst du gleich mehrere.

Wir haben unseren Eurasier vim KZG.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Alekta, das ist ja mal eine gute Idee, mit dem Treffen.

Sollte ich nach Missymann jemals wieder einen Hund wollen, welche Rasse auch immer, werde ich mich mal nach so einem Treffen umsehen.

Danke für den Gedankengang:clap:
 
Nephilim

Nephilim

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Puh. Hier wird teilweise wieder ein Schmarn geschrieben ich will mir an den Kopf packen.

"viel Auslauf" ist eine reine Definitionssache. Ich habe zwei europäische Schlittenhunde und einen Border Collie. Alles auf Arbeit gezüchtet Hunde.
Ich fahre jeden zweiten Tag um die 10km Rad mit den beiden Hounds und mit dem Border ca 6km.
Für 10km braucht man bei nem 20er Schnitt ne gute halbe Stunde. Damit sind meine außerhalb der Saison absolut zufrieden. Hier und da ein wenig alltagserziehung und mindestens einen schleppe ich täglich so im Alltag überall mit hin. Damit sind die glücklich und ausgelastet. Ich weiß dass hier im forum gern 2 Stunden am Tag Auslastung plus Kopfarbeit plus Hintern pudern propagiert wird aber das braucht gewiss nicht jeder Hund.

Schau dir deine Wunschrasse in Ruhe an. Schreib dir Fragen auf an den Züchter und schau auf fb vllt mal nach einer Gruppe von Haltern. Züchter erzählen einem nicht immer auch die negativen Aspekte.

Bist du mobil?
Ich kann dir in Rösrath eine absolut tolle Hundeschule empfehlen. Der Trainer ist absolut kompetent und dazu auch noch liebenswürdig. Auch dort gibt es Welpenstunden. Ich würde dir einfach aufgrund deiner Unerfahrenheit eine gute Hundeschule für ein mal die Woche ans Herz legen. Man investiert die Zeit und das Geld wirklich gut und bekommt zumindest in der Hundeschule direkt gutes Werkzeug an die Hand um sich einen möglichst vernünftigen Hund ran zu ziehen.
 
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