Chihuahua Hündin macht nur in der Wohnung

Diskutiere Chihuahua Hündin macht nur in der Wohnung im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Tag, Ich habe vor fast drei Wochen einen Chihuahua Welpen bekommen. Mittlerweile ist Lucy fast fünf Monate alt. Ich weiß sie ist noch jung...
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Guten Tag,

Ich habe vor fast drei Wochen einen Chihuahua Welpen bekommen. Mittlerweile ist Lucy fast fünf Monate alt. Ich weiß sie ist noch jung und da sollte ich nicht so darüber klagen das sie noch nicht stubenrein ist aber sie macht nichts draußen. Ich gehe alle zwei Stunden mit ihr raus und sobald Lucy aufwacht auch.
Jeden Morgen gehe ich auch nach dem spazieren mit ihr raus. Draußen läuft sie ganz gut mit und sobald wir wieder Zuhause sind macht sie auf die Trainingsmatte oder den Boden. Ich bin auch schonmal mit ihr so 45 Minuten draußen gelaufen(bei dem heißen Wetter ist es schwer viel mit ihr zu laufen). Aber nichts. Langsam werde ich ziemlich ratlos und der Gestank ist ziemlich unangenehm, ganz zu schweigen das sie immer unter meinen Schrank pinkelt. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Sollte ich noch öfter mit ihr raus gehen?

Zu ihrer Vorgeschichte. Wir haben sie aus dem Tierschutz. Sie wurde aus dem Ausland von einer Art Massenzüchter aufgekauft und nach Deutschland gebracht. Sie war die ängstlichste im Wurf was man merkt da sie draußen Angst vor Hunden, Leuten, Fahrrädern und vor manchen Autos hat. Zuhause ist sie dann aber typisch Chihuahua... Katzen anbellen und jagen und sobald sie einen Hund draußen bellen hört steigt sie gleich mit ein

Ich bedanke mich schonmal im Vorraus für eure Rückmeldungen^^
 
31.07.2018
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Keisuke

Keisuke

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Hey,

ist die Trainingsmatte so ein Welpenklo?

Welpen brauchen vor allem eins: Genügend Zeit, das erlebte zu verarbeiten. 45 Minuten am Stück laufen ist vielleicht schon zu viel, vor allem wenn sie draußen Angst hat.

Vor allem kurze Piesel-Runden würde ich absolut langweilig gestalten. Immer gleiche Strecke, an ruhiger Ecke ein bisschen verweilen und warten....warten...warten. Manche Hunde sind zu ängstlich, um draußen zu machen. Manche Hunde sind zu aufgedreht und aufgeregt - da ist dann alles wichtiger als Pieseln. Da braucht man echt geduld.
Also keine strammen Runden um den Block - lieber auf eine Wiese setzen und dort länger verweilen, bis sie sich sicher genug ist, um mal zu machen.

Erzähl doch gern mal von eurem Alltag. Wie lange ihr rausgeht, was ihr so macht usw. - man kann immer besser Tipps geben, wenn man viel vom Tier weiß. Viele Dinge hängen einfach zusammen ;)

LG
 
G

Gast57332

Guest
Hallo,

ich kenne mittlerweile 3 Chihuahuas bzw eine Mischung aus Chihuahua und noch was sehr Kleinem und die haben allesamt immer an eine gewisse Stelle im Haus gemacht (Gästeklo, Abstellecke, neben den Kleiderschrank). Draußen wurde grundsätzlich entweder gar nicht gemacht oder gaaaaaanz selten.
Scheint wohl keine seltene Sache bei dieser Rasse zu sein, denn die kamen allesamt immer ausreichend vor die Tür und waren auch körperlich gesund.

Liebe Grüße!
 
Nienor

Nienor

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Hey

Scheint wohl keine seltene Sache bei dieser Rasse zu sein,
Das liegt nur indirekt an der Rasse, meist liegt es an den "Züchtern" .. da werden die Welpen von Kleinsthunden nicht selten direkt an Katzenklo oder Trainingsmatten gewöhnt und lernen es in den wichtigen ersten Wochen gar nicht, dass man draussen seine Geschäfte verrichten sollte. Die Gewöhnung an die Welt draussen ist dann aber auch oft generell mangelhaft und am Ende kommt ein ängstlicher Kläffer raus, der lieber getragen wird als selber zu laufen *seufz* Daher Augen auf, beim Welpenkauf!
Bei Hinterhofvermehrern aus dem Ausland liegt die Sache noch etwas anders. Da kommen die Tiere in einem Gehege zur Welt, dass sie erst verlassen, wenn sie verkauft werden sollen. Auch dort lernen sie nicht, dass man draussen seine Geschäfte machen soll. Hinzu kommt leider, dass sie so reizarm aufwachsen, dass draussen sein für sie so viel Stress ist, dass sie gar nicht können. Die müssen echt viel aufholen, eh sie draussen ihre Geschäfte verrichten. Da muss man aber auch viel Geduld haben und nicht aufgeben.

Wir haben auf Arbeit im Übrigen zwei Chis, die nur draussen ihre Geschäfte verrichten ;) Beide ziemliche Charaktertiere und eine muss man – ganz "chi-untypisch" – bitten, dass sie mal ne Sekunde auf den Schoss kommt.
 
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Durschnittlich stehe ich um 8 Uhr auf,scheiße mich kurz fertig und laufe dann mit ihr raus. Sie folgt mir in der Wohnung auf Schritt und Tritt. Draußen bringe ich sie dann meistens bis zum Wald da sie am Weg an der Straße kaum läuft. Wir gehen ungefähr 15-20 Minuten wobei sie im Wald und in der Siedlung ganz gut mit läuft. Zuhause gibt es dann etwas zu essen und es wird gespielt(da sie nur mit Katzenspielzeug spielt werfe ich immer so einen raschelnden Sack den sie mir dann immer wieder bringt). Um 10 Uhr geht es dann wieder raus. Sie schnuppert jetzt öfter Mal an den Sträuchern weshalb ich warte bis sie fertig ist. Aber sie schnuppert nur, mehr nicht. Ich trainiere meist draußen mit ihr sitzt. Also bevor wir eine Straße überqueren und wenn ich stehen bleiben muss sie neben mir sitzen. Zuhause angekommen jagt sie kurz die Katzen und legt sich dann schlafen. Sie wacht dann meist nach anderthalb Stunden auf und wir gehen wieder raus. Wenn andere Hunde kommen nehme ich sie meist an die kurze Leine. Zwei Hunde nähert sie sich schon freiwillig, die treffen wir aber kaum. Der Hund meiner Freundin, ebenfalls Chihuahua, versteht sich auch gut mit ihr. Nachmittags wird zwischen den Spaziergängen und Schläfchen trainiert und gespielt. Der letzte Spaziergang ist abends zwischen 20:30 Uhr und 21 Uhr. Gefüttert wird sie nochmal um 18 Uhr. Die Spaziergänge dauern immer unterschiedlich da sie Mal Prima mitläuft, Mal nicht. Es sind meist 15-25 Minuten

- - - Aktualisiert - - -

Ah Mist^^' ich habe ich auf die falsche Nachricht geantwortet
 
Keisuke

Keisuke

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Hey,

mein Bauchgefühl sagt mir, dass du sie überforderst und zu viel machst.

Der Hund scheint wohl den schlechtesten Start ins Leben gehabt zu haben, den so ein Tier haben kann. Vermutlich kennt sie einfach nichts - keine Autos, keine Fahrräder, keine fremden Menschen, keine Kinderwagen, vermutlich nicht mal Bäume, Vögel und Pflanzen.
Das alles ist einfach neu für sie und verunsichert sie - so ganz allein ohne Mama.

Ich würde Sitz usw. erstmal nicht üben, das braucht ihr erstmal nicht. Wichtig ist, dass der Hund in kleinen Dosen die Umwelt kennen lernt und lernt, dass ihr nichts passiert. Also trag' sie erstmal zum Waldrand und bleibt dort an einer ruhigen Ecke stehen. Dünne Schlepp an die kleine und lass' sie mal die Welt erkunden.

Nur ganz kurze Strecken an kurzer Leine laufen, überfordere sie nicht. 45 Minuten sind definitiv zu viel und selbst 15-25 kann ich mir zu viel für den Hund vorstellen (das musst du vor Ort gucken).
Sollte sie nach dem Gassigang extrem aufgedreht sein, war es vermutlich schon wieder zu viel Input und sollte nicht mit Spielen noch hochgepusht werden.

Das wichtigste, was der Hund jetzt lernen muss ist einfach: Frauchen ist mein sicherer Hafen. Draußen passiert mir nichts. Erst wenn sie sich draußen sicherer ist, wird sie da auch pieseln.
Du kannst besser alle zwei Stunden für 10 Minuten raus gehen, als einmal 3x am Tag eine große Runde zu drehen.

Drinnen sollte auch erstmal Ruhe herrschen. Um nämlich die neuen Eindrücke zu verarbeiten, muss der Hund viel, viel schlafen. Auch, dass sie dir in der Wohnung so folgt kann dazu führen, dass sie kaum zur Ruhe kommt und dieses Folgen kann ein Zeichen von Unsicherheit sein.

Ich hoffe es melden sich noch Leute, die mehr Erfahrungen mit Welpen haben oder generell mit Hunden aus schlechter Aufzucht.

Mein Hund stammt auch aus dem Auslandstierschutz, allerdings hat kaum Ängste draußen, deshalb ist das jetzt nur mein Theorie-Wissen und wie persönlich das handhaben würde ;)
 
J

Jesusliebtdich

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Was ist denn das für eine Traininsmatte?

Pinkelt/kackt sie überhaupt nie draußen?

Wie verhältst du dich, wenn sie in die Wohnung macht?

Woher hast du den Hund? Das klingt ja nun nicht nach Tierschutz, wenn der Hund von einem Züchter gekauft wurde. Das macht kein Tierschutzverein.

Wie ist das in der Welpengruppe oder wenn du sonst mit anderen Hunden zusammen bist? Schaut sie sich da nichts ab?
 
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