Hufrolle???

Diskutiere Hufrolle??? im Pferde Gesundheit Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo - ich war heute mit meinem Pferd in der Klinik, nach viel Hin und Her der letzten Monate habe ich mich endlich durchgerungen! Die...
Sunnygirl1984

Sunnygirl1984

Registriert seit
10.10.2006
Beiträge
457
Reaktionen
0
Hallo - ich war heute mit meinem Pferd in der Klinik, nach viel
Hin und Her der letzten Monate habe ich mich endlich durchgerungen!

Die Diagnose war nicht - wie die Osteopathin sagte - lockere Bänder
und Knorpelschaden, sondern eine Entzündung des Schleimbeutels
am Hufrollenknochen (Strahlbein)...
Zwar ist die Diagnose nicht 100%ig,
aber das hätte ich nur durch Kernspintomographie herausfinden
können - und das kostet über 1000,- EUR!
Jetzt hat der TA was in den Schleimbeutel gespritzt und mein Pferd
soll nach 2 Tagen Boxenruhe langsam wieder trainiert werden...

Ich bin einfach fix und fertig - die Osteopathin hatte gesagt, dass
ich ihn mind. 2 Monate stehen lassen muss und der TA jetzt meinte,
dass das tödlich wäre...

JEDER TA SAGT WAS ANDERES!!!

Was soll man denn da glauben???

Hat jemand von euch vielleicht auch Erfahrungen damit gemacht
(nennt sich ja auch Hufrolle)??? Könnt ihr mir über eure Erfahrungen
berichten, Behandlung, Erfolg, usw. ???

Wie sieht es mit Hangweiden aus?
Wie mit tiefem Matsch?
Wie mit speziellem Futter?
Wie mit speziellen Übungen oder Bandagen oder oder oder???

Bin echt verzweifelt - ob er jemals wieder reitbar wird???
 
02.06.2007
#1
A

Anzeige

Guest

Schau mal hier: Hufrolle??? . Dort wird jeder fündig!
Burani

Burani

Registriert seit
17.01.2005
Beiträge
11.471
Reaktionen
0
hallo

tut mir sehr leid,

ich kenne das von mir, der arzt dachte ich hätte so ne schleimbeutelentzündung im arm, weil ich ständig schmerzen beim belasten habe.

wie es beim pferd ist,weiß ich nicht. höre das gerade zum ersten mal.
gibt es einen spezialisten dafür?
andere TAs hinzugezogen?
was sagt genau die klinik?
über google was gefunden?

grüße
 
motte2000

motte2000

Registriert seit
24.03.2007
Beiträge
1.835
Reaktionen
0
hi,
tut mir auch leid.ich kene dieses ohnmachtsgefühl wen man nicht helfen kann :(
ich würde noch eine dritte meinung einholen um auf nummer sicher zugehen, da kann aber auch wieder eine dritte meinung wirklich eine dritte meinung sein und es gibt plötzlich 3 diagnosen. das wäre dann sehr verwirrend.

gruß
Denise
 
southpole

southpole

Registriert seit
21.05.2007
Beiträge
3
Reaktionen
0
Hufrolle

Hallo, habe gerade deinen Beitrag gelesen- Also, Hufrolle hört sich schlimm an, aber mach dir nicht so viele Gedanken. Ich arbeite selbst in einer Pferdeklinik, und bekomme ja öfters solche Pferde mit, die Hufrolle haben. Bis jetzt haben wir jedes Pferd wieder zum laufen gebracht!!
haste mal gefragt, mit einem speziellen Hufeisen ? Das hat bei unseren Pferden immer sehr arg geholfen!!
Trotzdem, viel Glück euch !!
 
C

Chiron

Registriert seit
17.02.2007
Beiträge
236
Reaktionen
0
Hallo Sunnygirl,

das, was in der Veterinärmedizin als "Hufrolle" oder Hufrollenentzündung beschrieben wird, ist in der Praxis meistens der Druck einer zu tief in die Hufsohle hereindrückenden und hereingedrückten Eckstrebe mit der entsprechenden Quetschung der Hufsohlenlederhaut. Das Pferd kann dann, insbesondere und zuerst auf hartem Boden, nicht mehr schmerzfrei laufen, meistens stehen die Röhrbeine nicht senkrecht, sondern sind nach hinten gerichtet (Pferd belastet also die Zehe mehr als die mittlere und Trachtenregion des Hufes). In der Regel sind die Hufe der Pferde mit diesen Problemen auch zwangig ( Ballen-, Trachten und Sohlenzwang).

Hufrolle ist nach Ansicht der Tiermedizin oftmals ein Grund für die Euthanasie des Pferdes. Das stimmt aber nicht, bereits ein korrekter Ausschnitt des Hufes führt zu einer spürbaren Entlastung des Pferdes bis hin zur Lahmfreiheit, eine langfristige Korrektur der Hufe ist aber unabdingbar. Eine medikamentöse Behandlung dient immer nur der Entzündungshemmung oder der Schmerzunterdrückung, beseitigt aber nicht die Ursache der Hufrollenentzündung.

Wenn du mehr dazu wissen möchtest, melde dich, ich kann dir da helfen.

Gruß,

Chiron
 
Sunnygirl1984

Sunnygirl1984

Registriert seit
10.10.2006
Beiträge
457
Reaktionen
0
@ Burani: da es keine "Hufrolle" im Sinne einer Entzündung des Hufrollenknochens ist, kann man wohl einfach nur vorbeugend handeln, dass es nicht zu einer Hufrolle kommt - hatte ja schon 3 TÄ dran - der erste hat gar nichts diagnostiziert, die zweite hatte auf die Bänder getippt und in der Klinik der TA hat die Entzündung festgestellt. Ich kann nichts anders tun, als dem Urteil der Klinik zu glauben - eine weitere Klinik kann ich mir nicht leisten - habe jetzt schon fast 2000,- EUR ausgegeben!!!!

@ motte: Hatte ja schon drei TÄ dran!

@ southpole: werde mit meinem Hufschmied gucken, ob wir einen Spezialbeschlag machen, zumindestens jetzt in der akuten Phase

@ Chiron: mein Pferd hat X-Beine - hat das auch damit zu tun? Meiner läuft gerade auf hartem Boden gut, sobald er im Wald läuft, stolpert er!
Was für einen Beschlag empfiehlst du denn?
Und muss ich noch was entzündungshemmendes füttern? Der TA hat nur was in den Schleimbeutel gespritzt...

DANKE für eure Hilfe!
 
C

Chiron

Registriert seit
17.02.2007
Beiträge
236
Reaktionen
0
Hallo Sunnygirl,

mit der Stellung der Beine bzw. den X-Beinen müßte man sich anschauen, inwieweit das durch eine Fehlstellung der Hufe verursacht ist.

Dein Pferd war und ist beschlagen? Dann wirst du die Hufrollenentzündung, auch mit Spezialbeschlag, nicht in den Griff bekommen, da der Spezialbeschlag die Ursache der Entzündung nicht beseitigt, sondern nur durch eine Erhöhung der Trachten (Keil, Steg) oder durch einen auf den Strahl und die Sohle drückenden Steg die Durchblutung der Hufsohlenlederhaut / Strahllederhaut noch weiter vermindert - damit ist die Schmerzweiterleitung durch die noch schlechter durchbluteten Nerven unterdrückt, dass Pferd läuft nach dem Beschlag vermeintlich besser - weil es an den Hufen noch stärker betäubt ist. Das Gewebe (Schleimbeutel, Strahlbein) geht trotzdem weiter kaputt.

Stolpern im Wald: Üblicher Fehler beim Hufeausschneiden für Hufbeschlag: Die Zehe wird zu kurz geschnitten, es ist zu wenig Sohlenhorn zwischen Vorderkante des Hufbeins und Boden. Auf hartem Boden (meistens ohne Geröll) läuft das Pferd auf dem Hufeisen und verteilt das Gewicht darüber auf das Wandhorn, auf Waldboden führt jeder Stein, der direkt zwischen Sohle und Boden im Bereich der Zehe gerät, zu entsprechendem Druckschmerz. Die Sohle sollte hier min. 1,5 cm Dicke haben, ist bei zu steil gestellten Pferdehufen oftmals nur bei 0,5 cm bis hin zum Hufbeindurchbruch.

Ich empfehle KEINEN Hufbeschlag sondern Barhuftherapie mit Weitung des Zwanghufes. Schick mir mal Bilder vom entsprechenden Huf, dann sage ich dir, was daran nicht in Ordnung ist (von vorne, von der Seite, die Sohle, die Ballen von Hinten). Und wenn du oder dein TA oder der HS der Ansicht sein sollten, dass das Pferd ohne Beschlag niemals wird laufen oder geritten werden können ("hat einfach schlechte Hornqualität oder hat eine Fehlstellung"), lass dir sagen, dass das nicht stimmt - das hat man über meine Stute auch gesagt, diese hat die vorderen Eisen mit 20 Jahren abgenommen bekommen, und heute (22) läuft sie barhuf wie eine junge Göttin.

Das, was der TA in den Schleimbeutel hereinspritzt, ist vermutlich Kortison (Entzündungshemmer, Schmerzmittel) und/oder eine weiteres Schmerzmittel. Dieses dient mit ziemlicher Sicherheit nicht der Beseitigung der Ursache des Schmerzes / der Lahmheit, sondern nur der Schmerzunterdrückung und kaschiert das Problem nur kurzzeitig, bevor es erneut auftritt.

Ich habe in unserem Stall vor einigen Wochen ein seit langer Zeit an Hufrolle leidendes Pferd ausgeschnitten - die Besitzerin kam am nächsten Tag zu mir und sagte, dass das Pferd wieder ganz normal laufen könnte und sie das garnicht fassen könnte - was ich denn an dem Huf eigentlich gemacht hätte? Es war nur das Ausschneiden der Eckstrebe auf die korrekte Länge, so dass die Sohle abflachen konnte und das auf das Strahlbein drückende Eckstrebenhorn aus dem Huf herausgedrückt werden konnte. Das muß am Anfang ggf. alle 3 Tage nachgeschnitten werden (ist schon ziemlich krass, wieviel Eckstrebenhorn in den Huf hereingedrückt sein kann, außerdem hat man vermehrte Eckstrebenhornbildung, solange noch die Entzündung da ist) - anders wird man aber die Entzündung auch nicht los.

Gruß,

Chiron
 
Jogy

Jogy

Registriert seit
27.08.2006
Beiträge
937
Reaktionen
0
ich find nen "baschlag" ne gute idee, allerdings eher nen geklebten, der regelmäßig vom fachmann geändert bzw gewechslt wird.
öfter als normale einsen halt....
 
Lilly_79

Lilly_79

Registriert seit
19.08.2006
Beiträge
8.460
Reaktionen
0
Stimme Chiron zu, kein Beschlag aus den von ihr genannten Gründen.

LG Lilly
 
Sunnygirl1984

Sunnygirl1984

Registriert seit
10.10.2006
Beiträge
457
Reaktionen
0
ich mache heute mal Fotos und stelle sie heute abend rein...
Ich versteh das nicht so ganz mit dem Hufmechanismus...
Ich bin jemand, der das glaubt, was Spezialisten mir sagen,
aber leider sagt jeder etwas anderes...

Bis heute abend... :(
 
Sunnygirl1984

Sunnygirl1984

Registriert seit
10.10.2006
Beiträge
457
Reaktionen
0
Fotos

hier die Fotos von den Vorderhufen: IMG_0013.jpg

IMG_0011.jpg

IMG_0012.jpg

IMG_0016.jpg

IMG_0018.jpg
 
Sunnygirl1984

Sunnygirl1984

Registriert seit
10.10.2006
Beiträge
457
Reaktionen
0
Hier Noch Die Anderen Bilder:

IMG_0019.jpg

IMG_0029.jpg

IMG_0031.jpg

IMG_0033.jpg

IMG_0035.jpg
 
Burani

Burani

Registriert seit
17.01.2005
Beiträge
11.471
Reaktionen
0
Hallo

habe gestern durch zufall von einem bekannten die pferde angesehen, haben ein bissi gequatscht. sein pferd hatte auch hufrolle und sie haben eine stosswellentherapie gemacht un zack war es weg.

nur müßte man bei dir feststellen,was genau dein pferd hat.
 
C

Chiron

Registriert seit
17.02.2007
Beiträge
236
Reaktionen
0
Hallo Sunnygirl,

auch wenn dein TA dir das nicht gesagt hat (weil er es garnicht gesehen hat?), kann ich an den Bildern folgendes erkennen:

1. Der Kronrandwinkel ist zu klein, die Trachten sind zu hoch.
2. Die Trachten sind untergeschoben (führt zu Schmerzen im hinteren Bereich des Hufes, das Pferd steht auf der Zehe - damit sind die Röhrbeine nicht senkrecht, sondern nach hinten gerichtet)
3. Die Eckstreben im Huf sind verbogen (müssen beim gesunden Huf gerade in den Huf hinein verlaufen) und viel zu lang.
4. Eckstrebenhorn ist über die Sohle gewuchert.

Therapie wäre:
- Trachten auf die richtige Länge kürzen: Die Schmerzen im Huf durch die Hebelwirkung der zu langen Trachten würde verschwinden, der Huf würde besser durchblutet und damit besseres Horn bilden
- die Eckstreben "ausgraben": Das Eckstrebenhorn würde aus dem Huf herausgedrückt und nicht mehr auf die "Hufrolle" drücken. Aufgrund der hier noch vorhandenen Entzündung wird das Eckstrebenhorn in der ersten Zeit sehr schnell nachwachsen (schneller als der restliche Huf) bzw. aus dem Huf herausgedrückt, sobald die Entzündung abgeheilt ist, hört das auf. Vermutlich würde das Pferd bereits nach dem ersten Hufausschnitt wesentlich besser laufen.
- Eckstrebenhorn von der Sohle entfernen, damit die Sohle flexibler wird und der Hufmechanismus besser funktioniert
- Der Huf hat einen Trachtenzwang in Verbindung mit untergeschobenen Trachten: Hier durch ein korrektes Setzen des Trachtenpunktes eine Weitung des Hufes fördern, so dass die mittlere Strahlfurche wieder aufgeht. Die untergeschobenen Trachten sind nicht ganz so leicht in den Griff zu kriegen (verbogene Hornröhrchen), das kann aber mit einer Vorverlagerung des Trachtenpunktes und einer Entlastung der verbogenen Tracht durchgeführt werden.

Melde dich, wenn du mehr Informationen brauchst ...

Gruß,

Chiron
 
Sunnygirl1984

Sunnygirl1984

Registriert seit
10.10.2006
Beiträge
457
Reaktionen
0
Hallo Chiron -
ich bin absolut kein Hufspezialist und verstehe die ganze Mechanik
nicht so recht... :lol:
Du schlägst aber vor, wenn ich das richtig verstehe, dass ich am
besten einen Huforthopäden hole, der die Hufe Korrigieren soll,
oder?! Kein Beschlag?! ODEr?!?
Ich habe nämlich von vielen empfohlen bekommen, einen NBS-
Beschlag zu machen, damit die akute Entzündung im Schleimbeutel
abklingen kann...

:eusa_think: Weiß nicht weiter... :102:
 
VollblüterFan

VollblüterFan

Registriert seit
03.05.2007
Beiträge
182
Reaktionen
0
Hey also meine alte Reitbeteiligung hat Hufrollenentzündung (Hufrolle)
Man wusste lange nicht was das ist aber dann weil sie immer wieder gelahmt hat kam sie 2 Tage in die Klinik.
Diagnose: Hufrolle
Ja das warh schon schlimmm.
Doch das Pferd hat einen besonderen beschlag bekommen und jetzt geht es ihr wieder gut.
Manchmal fängt sie an zu lahmen ,dann sollte man sofort aufhören zu reiten.
Ein paar Tage ruhe können und dann kannst du wieder reiten solange es ,dann nichtmehr lahmt .
Nur springten solltest du nicht mehr mit dem Pferd.
Das wäre mit einem Pferd das Hufrolle hat verantwortungslos.l
Naja und jetzt hab ich meine eigenes Pferd das ich mega LIEB habe


Hier noch 2 Tipps was du machen kannst.

1. Lange vor dem reiten warm reiten ca .20 minuten

2. Nicht länger als eine halbe stunde reiten also 20 minuten schritt warm reiten und dann halbe stunde normal reiten ,dann halt noch trocken reiten
 
Westwind89

Westwind89

Registriert seit
28.02.2008
Beiträge
6
Reaktionen
0
he du !! mein Pferd hat es auch an beiden vorderbeinen habe ich heute erfahren .der TA will ihn mit der kordisonbehandlung behandeln!was hällst du davon??
hab echt angst er ist schon 19J alt und ein Warmblut
 
Lilly_79

Lilly_79

Registriert seit
19.08.2006
Beiträge
8.460
Reaktionen
0
Hi Westwind89,

es wäre sinnvoll, wenn du die jeweiligen User mit Namen ansprichst. Denn mit 'Hi du' fühlt sich vllt nicht der richtige angesprochen.
Ich vermute du meinst Chiron?

LG Lilly
 
M

marion6.6.66

Registriert seit
21.11.2008
Beiträge
4
Reaktionen
0
Hallo Chiron,
ich bin neu hier und habe mit großem interesse deine nachrichten zwecks der hufrollengeschichte gelesen. Darf ich dich fragen was du so tust, dass du dich so in hufrolle auskennst? ich habe nämlich jetzt auch plötzlich ein pferd, das auf beiden vorderbeinen hufrolle, lt. TA hat! natürlich bin ich aus allen wolken gefallen, da mein pferd erst '5' jahre ist und noch nicht gelahmt hat und diese nun urplötzlich festgestellt wurde. auch meinem pferd wurde jetzt stegeisen empfohlen und jetzt lese ich da, dass dies keinesfalls helfen soll sondern entgegen gesetzt wirkt! was soll ich da nun halten??? ich habe sie jetzt fast 2 jahre, mit 4 jahren habe ich sie angeritten und bis heute habe ich sie noch niiiie eine volle stunde geritten und mind. 20/25min. wird vorher am lagen zügel im schritt warm geritten. ich bin und war auch noch nie ein 'drauf-los-reiter' und jetzt diese niederschmetternde diagnose. mit 5 jahren musste mein pferd schon 'federn-lassen'. im august hatte mein haus-TA den 3.vorletzten zahn raus operieren müssen, dies aber nicht zufriedenstellend erledigt hat, so dass sie nun die reste des zahnes mit einer nochmaligen op raus bekommen hat. nicht dass das eine nochmalige odysee für mein pferdchen war, das kostet ja auch nicht schlecht. dies wurde aber nicht mehr von diesem haus-TA gemacht, sondern ich habe sie gleich in die uni-klinik gebracht. ja und dort kam unter anderem dann diese hufrollen-geschichte zutage. Es wurde eine 'tildren-Kur' empfohlen und gemacht und eben auch solche eisen.
durch deinen beitrag bzw. rat, bin ich jetzt wieder ratlos, ob denn dieses 'gut' für mein pferdchen ist. ich möchte doch das richtige für das pferde-wohl tun, nur...was ist das??? man weiß es dann immer erst, wenn es zu spät ist.
sie ist doch erst 5!!!!
was hälst du davon???
grüße
 
Silberfeder

Silberfeder

Registriert seit
29.02.2008
Beiträge
3.228
Reaktionen
0
Huhu!

Also eine Hufrolle hat jedes Pferd *lacht*

Vllt., falls das irgendwie noch hilft, dass hier steht auf der Internet-Seite meines Hufheilpraktikers. Er ist sehr kompetent und ich würde ihn stets weiterempfehlen.

Hufrollenerkrankung


Zur Frage nach den Ursachen und der Therapie der sog. Hufrollenerkrankung ist folgendes zu sagen:

Frau Dr. med. vet. Hiltrud Strasser hat sich in Tübingen (D) intensiv mit der Erforschung und Therapie der Hufrollenerkrankung beschäftigt, doch werden die Ergebnisse von der Fachwelt nicht zur Kenntnis genommen. Mittlerweile konnten nach der Methode von Frau Dr. Strasser in Deutschland mehr als 100 Pferde mit der Diagnose Podotrochlose (Hufrollenerkrankung) geheilt werden.

Bei der sog. Hufrollen- oder Strahlbeinerkrankung handelt es sich nicht um eine Erbkrankheit!

Die Ursache für diese Krankheit ist vielmehr in einer verformten Hufkapsel zu suchen!

Hierfür sind u.a. Bewegungsmangel während der Aufzucht und Hufbeschlag verantwortlich. Durch Quetschungen und Druck des Hufhornes in der Nachbarschaft des Strahlbeinkomplexes (Sehnen, Schleimbeutel, Strahlbein, Gelenk) entzündet sich diese Region.

Wenn der Huf mit Hilfe von Keileisen oder Plastikkeilen steiler, d.h. mehr auf die Spitze gestellt wird, werden die Trachten entlastet und dadurch die Quetschungen verringert. Dies kann zwar zu einer momentanen Besserung führen, Heilung ist durch diese beschlagsorthopädischen Maßnahmen nicht zu erwarten.

Die Ursachen, also die Quetschungen durch das Kapselhorn, müssen beseitigt und der Huf ohne Beschlag allmählich in eine physiologische Form gebracht werden. Wenn gleichzeitig die Lebensbedingungen für das Pferd günstig sind (24 Stunden freie Bewegungsmöglichkeit), klingt die Entzündung nach einigen Wochen ab und die Leiden verschwinden.
Quelle: pferde-heilpraktiker.de
 
Thema:

Hufrolle???

Hufrolle??? - Ähnliche Themen

  • Dringend Hufspeziallist im Raum Wiesbaden gesucht wegen Hufrolle

    Dringend Hufspeziallist im Raum Wiesbaden gesucht wegen Hufrolle: Suche dringend einen Hufspeziallist im Raum Wiesbaden/ Frankfurt. Meinen Pferd wurde Verdacht auf Hufrolle diagnostiziert, da er aber auch eine...
  • Verdacht auf Hufrolle

    Verdacht auf Hufrolle: Hallo ihr Lieben! :( Hab gerade die Suche benutzt, aber irgendwie komme ich da nicht weiter... Folgendes: Meine Reitbeteiligung lahmt derzeit...
  • Hufrolle - Mal eine positive Nachricht! :)

    Hufrolle - Mal eine positive Nachricht! :): Hallo! Bei meinem jetzt 15jährigen Pferd wurde im März 2006 Hufrolle auf allen vieren diagnostiziert. Vorne war sie schon weit fortgeschritten...
  • Hufrolle!!

    Hufrolle!!: Hey du! hab heutedie Diagnose bekommen das mein pferd hufrolle an beiden vorderbeinen hochgradig hat! Die TA hat uns zu ner Kordisonbehandlung...
  • Ähnliche Themen
  • Dringend Hufspeziallist im Raum Wiesbaden gesucht wegen Hufrolle

    Dringend Hufspeziallist im Raum Wiesbaden gesucht wegen Hufrolle: Suche dringend einen Hufspeziallist im Raum Wiesbaden/ Frankfurt. Meinen Pferd wurde Verdacht auf Hufrolle diagnostiziert, da er aber auch eine...
  • Verdacht auf Hufrolle

    Verdacht auf Hufrolle: Hallo ihr Lieben! :( Hab gerade die Suche benutzt, aber irgendwie komme ich da nicht weiter... Folgendes: Meine Reitbeteiligung lahmt derzeit...
  • Hufrolle - Mal eine positive Nachricht! :)

    Hufrolle - Mal eine positive Nachricht! :): Hallo! Bei meinem jetzt 15jährigen Pferd wurde im März 2006 Hufrolle auf allen vieren diagnostiziert. Vorne war sie schon weit fortgeschritten...
  • Hufrolle!!

    Hufrolle!!: Hey du! hab heutedie Diagnose bekommen das mein pferd hufrolle an beiden vorderbeinen hochgradig hat! Die TA hat uns zu ner Kordisonbehandlung...