Vater zu Hund überreden

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VS2504

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Sorry, wenn ich hier falsch bin, ist mein erster Beitrag :)
Bitte verzeiht mir meine Fehler ;)

Die Sache ist folgende:
Ich (W/14), meine Schwester (W/13) und meine Mama hätten gerne einen Hund, aber mein Papa ist strikt dagegen (Seine Eltern hatten als ich auf die Welt kam zwei hunde einen richtig großen Riesenschnauzer-Mix und einen kleinen Zwergschnauzer glaube ich...) Mein Opa hat mit den Hunden Agility betrieben (er ist leider schon Tot und kann mich nicht mehr unterstützen, und die Hunde leider auch :() und mein Papa hatte soweit ob weiß nie Probleme mit den Hunden, ich glaube er ist
auch immer mit auf die Agility-Turniere gefahren....
Wir haben sogar schon einige Hunde-Erziehung und Haltungsbücher gelesen und ich und meine Schwester Passen öfters auf den Hund vom besten Freund meines Papas auf. Ich bin auch im Haushalt fleißig (putze oft mein Zimmer, helfe Mama beim kochen, Geschirrspülen, Papa bei seinen Motorrädern...), und in der Schule schreibe ich hauptsächlich 1-3 schlechter nur in Einzelfällen (ich lerne leicht). Auch gehe ich häufig in die frische Luft und bewege mich. Aber er ist trotzdem gegen einen Hund und bei jeder Gelegenheit in der wir versuchen ihn zu überzeugen, redet er auch dagegen, und lässt uns gar nicht fertig sprechen, obwohl wir auch nicht schreien etc. sondern ganz normal mit ihm reden.
Wir fahren auch nicht in den Urlaub, weil wir alle einfach gern daheim sind, und haben einen großen Garten, eignen 50m vom See entfernt und 100m vom Wald Weg. Wir haben eine sehr nette Katze die sich auch mit dem nachbarshund gut verträgt.
Ich glaube mein Papa hat Angst das die ganze Arbeit die ein Hund bringt an ihm hängen bleibt (stimmt aber nicht, er ist fast nie daheim)
Meine Mama ist auch fast immer daheim und falls wirklich etwas schlimmeres passiert gäbe es noch meine Oma (hätte sich schon bereit erklärt hin und wieder aufzupassen), eine Hundeschule gibt es gleich im nächsten Ort, meine Mama könnte mich entweder hinfahren oder später könnte ich vielleicht sogar mit dem Bus fahren. Finanziell gibt es bei uns keine Probleme (wegen Tierarzt...)

Hat irgendwer Ideen wie ich ihn überzeugen könnte?
PS ich weiß wie viel Arbeit ein Hund ist, und habe auch meine Mama hinter mir, höchst wahrscheinlich spätestens wenn wir den Hund haben auch papa, war mit unserer Katze auch ähnlich, aber nicht gar so extrem....

Liebe Grüße VS ;)
 
25.11.2018
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Son-Gohan

Son-Gohan

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Ich würde einfach mal mit deinem Vater reden. Einfach in Ruhe beim Abendessen oder so, warum genau er denn keinen Hund möchte.
Vielleicht ist ja mit den früheren Hunden etwas vorgefallen, was er nicht nochmal durchmachen möchte etc.
Einfach das Gespräch suchen. Nicht versuchen, zu überzeugen, weil da macht er ja, wie du merkst, komplett dicht.
 
S

Schweinemama

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Schau, das Problem ist leider. Ihr seid noch relativ jung, Kinder die mit einem Hund groß werden dürfen - sind fantastisch. Andererseits habt ihr noch so 1-2 Jahre bis ihr den ersten Freund habt, vielleicht mehr ausgehen möchtet und der Hund bleibt da leider übrig. Ich verstehe es ja sogar dass man sich einen Hund wünscht. Trotzdem bin ich Mutter, ich habe einen Hund und meine Tochter liegt mir seit Jahren wegen einem zweithund in den Ohren. Unser Hund ist mittlerweile 14, etwas ältlich und so zum spielen nicht mehr geeignet. Sie ist lieb, freundlich und trotzdem hat sie in der Hundeerziehung gelernt, dass es da ein Frauchen gibt - die Oberherrin, und das "Fussvolk". Kinder liebt sie heiß, als Junghund war sie am Trampolin mit dabei, im Schwimmbad, auf der Schaukel, sie hat Fussbälle ins Gesicht bekommen, war bei Wasserschlachten dabei - sie war Rumpelstielzchen und der Böse wolf in einer Person im Puppenwagen, sie hatte Babyschnuller im Mund - weil die Kinder das cool fanden, Kinder dürfen auch heute noch fast alles mit ihr machen, wenn es meinem Hund zu viel wird, geht er auf die Suche nach Mir, ich bin die Beschützerin.Mein Hund ist Seelig. Kinder sind toll zum knuddeln, gernhaben und rücken das eine oder andere mal ein Hundekeks raus, aber sie würde selbst heute nicht - mit meiner mittlerweile 16 jährigen Tochter über die Strasse gehen (für sie ist sie noch ein Kind und wird es immer bleiben, die Verantwortung liegt beim Hund - und den könnte meine Tochter bestenfalls tragen - wenn sich unser Hund mit seinen 8 Kilos nicht so wehren würde, weil sie weiß dass es verboten ist).

Und nein, das ist nicht "übertrieben" von mir gewesen, das ist leider gesetz. Das Hunde mit Erwachsenen mitgehen sollen, und eigentlich von Kindern nicht geführt werden dürfen (alleine, natürlich wenn Erwachsene dabei sind ist es kein Problem). Die Verantwortung können keine Kinder tragen, so ein Hund reisst sich los - rennt über die Strasse in ein Auto, trifft einen anderen Hund und die zwei beginnen zu raufen, euer Hund wird gebissen, hat Schmerzen, und ihr müsst ihn nach Hause bekommen (so ein Hund beisst auch, wenn erschmerzen hat - da könnt ihr noch so lieb zu ihm sein), der kann in Panik geraten - irgendeinem Reh, Fuchs oder Hasen nachlaufen und ihr hängt an der Leine. Es gibt da Dinge für die seid ihr "noch zu jung" - die könnt ihr nicht im Griff haben (und teilweise haben sie Erwachsene auch nicht im Griff). Das war eine der bemerkenswertesten Tricks die ich meiner Hündin beigebracht habe - sie ist blind und taub und geht immer noch nicht mit meinen Kindern auf die Strasse, im Gegenteil - sie dreht sofort um und geht in den Garten, was da an der Leine hängt ist ihr schlichtweg egal.

Ich würde diese Problematiken mit euren Eltern besprechen. Ihr könnt in dem Alter noch nicht Hundebesitzer sein, aber ihr könnt natürlich unterstützen und helfen. Und so ein Spaziergang am Abend mit Papa oder Mama, es ist herrlich wenn man über Sachen reden kann, die man sonst nicht besprechen würde, weil zu Hause immer jemand zuhört. Es ist eine tolle Sache, nur wie gesagt- Hundehalter sind Mama und Papa und die müssen auch die Zeit aufbringen wollen und können. Ihr könnt immer und überall unterstützen, aber Hundeführer für euch ganz alleine - da sagt das Gesetz leider "Ihr seid noch Kinder":
 
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cherry-lein

cherry-lein

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Ich könnte mir vorstellen das euer Vater gerade wenn er kaum Zuhause ist keine Lust hat seine wenige Freizeit noch mit der Arbeit für ein Tier zu opfern. Ich arbeite auch sehr viel und bin selten wirklich Zuhause aber ich verbringe meine Freizeit gerne draußen mit den Tieren, der Hund kommt mit wo es geht und sonst kümmert sich mein Freund drum. Nichts desto trotz gibt es Tage wo ich am liebsten auch nur mal Zuhause sein und meine Ruhe haben möchte aber das geht dann nicht weil der Hund und das Pferd versorgt sein möchten und diese Tage kosten dann schon viel Überwindung in den Stall zu fahren und zu misten oder in der Hundeschule zu trainieren obwohl man schon so müde und kaputt von der Arbeit ist.
Gerade wenn dein Vater die Arbeit kennt die ein Hund mitbringt kann ich mir vorstellen das er darauf in seiner Freizeit einfach keine Lust hat, auch wenn ihr viel helfen wollt bleibt die meiste Arbeit an euren Eltern hängen, das ist einfach so. Auch das Geld was ein Hund kostet müssen eure Eltern zahlen, Futter, Tierarzt, Steuer, Versicherung, Hundeschule usw läppern sich und vielleicht möchte dein Vater sein Geld lieber für andere Dingen ausgeben oder sparen.
Dazu kommt ja auch das ihr nicht ewig Zuhause wohnen werdet, in einigen Jahren werdet ihr ausziehen und zur Uni gehen oder eine Ausbildung machen und der Hund wird dann sehr wahrscheinlich bei euren Eltern bleiben und die ganze Arbeit mit ihm, an sowas muss man auch denken.

Ich verstehe euern Wunsch aber bei einem Haustier muss immer die ganze Familie einverstanden sein, da bringt es auch nichts jemanden zu nerven bis er nachgibt denn damit werden nicht alle glücklich werden. Entweder sind alle mit ganzen Herzen dafür oder eben nicht.
Ihr könnt ja mit ihm sprechen und versuchen die Gründe rauszufinden warum euer Vater keinen Hund möchte aber befürchte ihr werdet akzeptieren müssen das es, zumindest jetzt, keinen geben wird.
 
S

Schweinemama

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Alternativ könnt ihr natürlich selber tätig werden. Ihr könnt in TIerheimen oder ehrenamtlich arbeiten und so mehr mit Hunden in Kontakt kommen. Es gibt durchaus Menschen die sich darüber freuen, dass ihr euch mitkümmert, wo auch eure Eltern sagen können es ist eine gute Alternative. Einen Hund zu übernehmen, der euch bereits vertraut ist, für ein Wochenende, oder mal Abends, wenn der Besitzer den Hund nicht mitnehmen kann. Aber auch hier, die Verantwortung liegt bei den Eltern. Ihr dürft euch generell gerne darum kümmern, aber im öffentlichen Bereich wie Strasse ist es schwierig.
 
Keisuke

Keisuke

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Hey,

was nennt er denn für Gründe?

Und wie ist's bei eurer Mutter? Will sie für sich selbst auch einen Hund oder nur euch zuliebe? Würde sie die Arbeit übernehmen oder nur euch unterstützen wollen?

Es sollte nämlich so sein: Ein (oder zwei) Erwachsene haben einen Hund und ihr Kids helft euren Eltern bei der Arbeit.
Und nicht so, dass ihr Kids einen Hund habt und eure Mutter mal aushilft - verstehst du, was ich meine?

Ich wollte auch immer einen Hund, meine Eltern nicht - jetzt als erwachsene habe ich einen.
Inzwischen ist es so, dass sie unseren Hund fast jede Woche zum Gassi abholen und im Urlaub aufpassen. Sie mögen Hunde und verbringen sehr gern Zeit mit unserem - sind aber heilfroh, dass die Erziehung bei mir liegt und sie sich die Tage aussuchen können. Spontan in den Urlaub fahren, mal eine Woche nicht spazieren gehen, nicht jährlich zum Tierarzt stapfen und die Steuer, sowie Haftpflichtversicherung bezahlen - finden die glaube ich super gut :lol:

Zwischen "Ich mag Hunde" und "Ich halte Hunde" ist einfach ein Unterschied ;)

LG
 
S

Schweinemama

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Bei mir war es genauso. Meine Eltern lieben Hunde, und nachdem ihnen mit den Jahren 3 Hunde altersbedingt und dennoch qualvoll eingegangen sind - hatten sie genug. Ich war bereits ausgezogen und habe mir einen Babyhund genommen. Nie und nimmer wollten sie den Hund sehen. Ich habe einen Hundesitter organisiert, und irgendwann kam die Zeit als meine Schwester (sie wohnt neben meinen Eltern) die kleine HÜndin nahm.

Eine Woche später besuchte ich meine Eltern (ohne Hund, weil die wollten ihn ja nie sehen) und was fand ich: Hundefotos... Meine kleine HÜndin schlafend auf dem Sofa, strahlend im Wäscheklammernkorb - sich reckelnd auf dem Wäschekorb voll frisch getrockneter Wäsche, kopfüber in der Schlagsahneschüssel, danach noch ein Bestandbild- Schlagsahne bis zu den hängenden Ohrenspitzen - total versaut, mit meinem Papa im Pool, meine Mama mit in TÜchern gewickelten Babyhund in der Menschenbabypose (da haben nicht mal mehr die Ohren rausgeschaut)... ... Ja wie denn nun? Sie lieben Hunde, sie würden sich auch gar keinen mehr nehmen (mittlerweile sind sie 80), aber wenn ein Hund da ist - haben sie ihn gerne. Trotzdem haben sie im Hinterkopf- dass auch dieser Hund irgendwann über die Regenbogenbrücke laufen wird - und sie alleine zurückbleiben.
 
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