Dominant/Unterwürfig - Hunde untereinander / ...

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DyingDream

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[FONT=&quot]Eine Entwicklung vom Hund zu erkennen ist irgendwie toll.

Wenn ich beim Tacka zurück denke...

Im Moment freue ich mich jedes Mal, wenn wir Hunde finden mit denen sie spielen kann. Und mit jedem Hunde-Spiel taut Tacka noch mehr auf und verliert ein Stückchen Angst und Misstrauen. :] *so stolz auf sie ist*

Wobei ich ja auch zugeben muss, dass ich bei manchen Spielgefährten auch so meine Bedenken habe ob das gut geht. :silence: Aber das sind wohl einfach meine Bedenken.
Von Pepsi bin ich es einfach immer schon gewohnt gewesen, dass sie lieber 'vorsichtig' spielt und sie es nie mochte, wenn es zu wild wurde. Geschweige denn, dass Pepsi mit großen Hunden gern gespielt hat.
Und was macht Tacka? Sie sucht sich die größten Hunde raus. *poing*

Ach... Ja... Die beiden sind so grundverschieden.
Auch im Umgang mit anderen Hunden haben sie beide egal wo sie hinkommen gleich ihren gewohnten Platz zwischen den Hunden eingenommen.
Tacka als die unterwürfige, die jeden zum spielen auffordert und solange nervt, bis sie gejagt wird. Oder aber dass sie gleich als 'Mobbing-Opfer' parat steht. ><
Und was macht Pepsi? Pepsi ist der typische Einzelgänger, der in jedem Rudel geduldet wird, bzw. jeder freiwillig einen Bogen um Pepsi macht. Wenn sie irgendwo hin will hat jeder Hund zu weichen und dennoch strahlt sie eine gewisse Ruhe aus. Und wenn es ihrer Meinung nach zu wild wird sorgt sie auch gerne für Ruhe. ><

Wir haben auf dem Platz eine Maloinis-Hündin, die auch nicht so 'ganz ohne' ist und deswegen mit einigen Hunden nicht zusammen laufen kann.
Nun waren wir aber in der selben
Gruppe und sie hatte es immer wieder auf Tacka abgesehen. Fixierte auch und schlich sich an, etc.
Und dann meinte sie Pepsi stören zu wollen und *poing* ...den Gesichtsausdruck von der Malonis-Hündin hättet ihr sehen müssen, als Pepsi ihr mal fix sagte "verschwinde".
*lach* ...die wusste gar nicht was los war, weil sie die kleine Pepsi vorher wohl gar nicht für voll genommen hat und eh selten Kontra bekommt.
Aber da gab es dann auch kein Gezicke mehr oder so. Pepsi wurde in Ruhe gelassen und fertig.

Treffen wir auf fremde Hunde geht Pepsi eigentlich immer selbstsicher voran. Sie darf natürlich immer schnüffeln - aber wehe es schnüffelt bei ihr jemand zu lange. Das gibt es für Madam ja mal gar nicht.
Tacka dagegen ist fremden Hunden gegenüber misstrauisch und macht erst mal eine große Bürste. Wenn Pepsi dann aber vorangegangen ist und Tacka kurz schnüffeln konnte und der andere Hund 'okay' ist, ist es der fremde Hund natürlich auch nicht mehr so 'gefährlich'. Dann will Tacka natürlich spielen und fordert fleißig zum Spielen auf, während Pepsi schon genug hat und ihre Ruhe vor dem anderen Hund haben möchte.

Bei bekannten Hunden, mit denen Tacka dann auch schon mal gespielt hat ist sie kaum zu halten, weil sie da so gerne hin möchte. (Klar kann ich sie halten und sie bleibt auch bei mir. - Aber sie fieppt halt und würde doch so gerne sofort dahin. ;))
Kommen wir dann dichter, leckt Tacka grundsätzlich erst mal die Schnauze vom anderen Hund und begrüßt auf beschwichtigende Art.

Nun ja - kurz gesagt sind Pepsi und Tacka in dieser Beziehung sehr verschieden. Teilweise ergänzen sie sich ja ganz gut - aber mitunter passt es auch einfach nicht.
Untereinander hätte wohl kaum ein Hund besser zu Pepsi gepasst als so eine wie Tacka.

---------------------------------

Hm...
Ja - klar ist Pepsi durch ihre Art nicht immer so einfach, wie sie auf den ersten Blick wirkt. Aber für MICH ist sie so vollkommen okay.
Ich weiß, dass viele Leute nichts davon halten, wenn ein Hund auch mal 'schnappt' oder 'knurrt'. ...aber ich muss ja ehrlich sagen, dass ich dieses auch an Pepsi mag.
Sie darf ihre eigenen Grenzen haben und sie muss sich auch nicht von jedem Hund beschnüffeln/nerven lassen und ebenso sehe ich das bei Menschen. Sie muss sich nicht von jedem Menschen anfassen lassen und sie darf für mich auch auf unsere Sachen aufpassen.
Ich kann mich darauf verlassen, dass keiner Pepsi einfach so mitnehmen (klauen) könnte und ich kann mich drauf verlassen Pepsi mit nem Bündel Geld in die Innenstadt legen zu können und das Geld wäre noch da wenn ich wieder komme.
Sie geht ja nicht blindlings auf irgendwen los oder so. Sie hat halt nur ihre eigene Individual-Grenze, die ja eh bei jedem Lebewesen unterschiedlich ausgeprägt ist.

Ich selbst mag es ja auch nicht, wenn mich fremde Leute einfach umarmen und wenn die das dann trotzdem machen wollen, wenn ich 'nein' sage, müssten sie auch damit rechnen, dass ich sie wegschubse.

*wah* ...
Auf jeden Fall hatte ich darüber heute eine blöde Diskussion.
Ich kenne meinen Hund und weiß, dass sie keine Gefahr bedeutet und selbst wenn sich wer einen 'Spaß' macht und Pepsi anfasst, wenn sie knurrt und zuschnappt. Da ist es schmerzhafter, wenn man sich eine Wäscheklammer kurz an den Finger macht.
Es ist für mich okay - warum nicht für andere? Weil sie Pepsi nicht anfassen können? Wozu müssen sie Pepsi auch groß anfassen? Wieso müssen überhaupt alle immer fremde Hunde begrabschen wollen? -.- Und dann vor allem noch ohne zu fragen. *grmpf*

Bin ich jetzt ein schlechter Hundehalter, weil ich nichts dagegen habe, wenn Pepsi mit/von anderen Menschen nicht alles mit sich machen lässt? Wenn sie auf meine Sachen aufpasst, wenn ich es ihr sage? Wenn sie anderen Hunden bescheid sagt, wenn sie ihre Ruhe haben will?

Ach... -.-

Und im nächsten Satz erzählt mir die selbe Person dann, wie toll ihr schwarzer Schäferhund jeden angeknurrt hat, als sie gesundheitlich angeschlagen war und wie ihre Kinder dem Hund auf "Wo ist der Nigger?" beigebracht haben jeden böse anzuknurren und anzubellen.

Und was erzählt die andere im nächsten Satz? Sie erzählt davon wie ihr Hund eben ein Hund ist, wenn er mal eben auf eine Katze losgeht, diese schüttelt oder bei einer anderen am Ende das ganze Fell am Boden verteilt ist. ...aber diese Katze hätte ja selbst Schuld, wenn sie die Meerschweinchen vom Nachbarn beobachtet. Da muss die Katze natürlich rechnen, dass ein Hund über den Zaun gesprungen kommt und die Besitzer am Ende gar nicht wissen, ob die Katze noch weiter verletzt ist. ...aber man sah ja kein Blut. Toll. -.-

Aber bei mir beschweren sie sich, dass Pepsi ihre Ruhe haben will und den ach so tollen Menschen die Zähne zeigt. :roll:

Na ja... Gut...
Genug aufgeregt und rumgeschrieben. :eusa_wall:
~§~
[/FONT]
 
14.04.2010
#1
A

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Guest

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Flixilotte

Flixilotte

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Ein Hund muss immer zum eigenen Leben passen. Wobei zupacken bei Menschen schon unterbunden werden sollte, bzw. man den Hund nicht in solche Situationen bringen sollte. Für den Hund bedeutet dieses Verhalten Stress, für den Mensch, wenn es mal ausartet Ärger.

Mein Hund beispielsweise ist ein absoluter Menschenfreund. Er liebt Kinder, aber auch Menschen anderer Altersgruppen. Er ist absolut nervenstark und seine Reizschwelle ist beim Menschen sehr hoch. Da er meist unangeleint ist, kann er ausweichen wenn es ihm nicht gefällt. Anhand Felix Körpersprache würde ich erkennen, wenn Grenzen da sind. Da ich aber mit Felix auch in Kindergärten, Schulen und Altenheime gehe, ist er das Betätscheln gewohnt. Er mag es einfach. Wahrscheinlich die einzige Beagleeigenschaft, die er hat.

Ich will, dass er so ist und es gefällt mir, weil ich selbst sehr kontaktfreudig bin und ihn überall hin mitschleppe. Für mich eine gute Absicherung. Es passt zu meinem Leben. Dein Hund passt zu Deinem Leben und dann ist es gut so. Es passt. Mehr sollte Dich nicht ärgern. Lass die Leute doch reden.

Was ich damit sagen will? Wie gesagt, ein Hund muss zum Leben des Halters passen. Ob es anderen gefällt ist zweitrangig. Entscheidend ist nur, dass er keine Gefahr für die Umwelt darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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florett

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Immer wieder lese ich so gerne was Ihr für ein tolles Team seid.
Ich finde Dich toll, und weiss das Du diese Sachen richtig entscheidest.

Liebe Grüsse,ohne Umarmung.....:D
 
Wussel

Wussel

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Ihr drei seit so unglaublich...Ich weiß garnicht wie ich das beschreiben soll....vielleicht mit fantastisch und wunderschön....
 
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