Behördenwillkür????

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GnadenhofEmeringen

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Behördenwillkür?
Kontrollen des Veterinäramtes sind richtig und wichtig….jedoch so kann es nicht sein:
In meiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender des Vereins:
Schutz für Tiere Gnadenhof Emeringen e.V. gemeinnützig anerkannt
(gnadenhof-emeringen.de)wende ich mich heute an Euch, um eventuell Hilfe bzw. Ratschläge für nachstehend beschriebene Situation zu erhalten.
Gestern, am 14.07.vormittags kamen Frau Dr. G. sowie Fr. Dr. W. Beauftragte des Landratsamt Alb-Donau-Kreis auf den Gnadenhof um entsprechende Kontrollen durchzuführen.
Seit 6 Jahren befindet sich unser Gnadenpferd Felix auf dem Hof. Mittlerweile ist der Wallach 37 Jahre alt.
Entsprechend seinem Alter ist er mager obwohl er permanent weidet und zusätzlich Zusatzfutter zur Kräftigung bekommt.
Nun muss ich vorausschicken, dass diese zwei Damen uns sehr wohlbekannt sind, uns jedoch quasi auf dem "Kicker" haben, da scheinbar der Begriff "Gnadenhof" für diese Beamtinnen offensichtlich ein Reizwort darstellt. Auf irgendeine, für
mich unerklärliche Weise scheinen wohl auch die positiven Presseberichte über unseren Hof Unmut zu erzeugen?
Sie dürfen mir glauben, dass wir für dieses alte Pferd alles tun, damit er sich auf dem Hof bis zu seinem letzten Tag wohl fühlt.
Diese zwei "Fachfrauen" behaupten nun, das Pferd könne das Futter nicht aufnehmen, das würde an seinen Zähnen liegen. Die Zähne des Pferdes wurden allerdings von den Damen überhaupt nicht angeschaut. Das Pferd sollte man einschläfern, ist ja schon soooo alt…waren die „Damen“ einhelliger Meinung. Meine Antwort war darauf in etwa so: Dann nehmen sie schnell eine Giftspritze, gehen ins Altersheim und schläfern alle alte und magere Menschen ein….
Darüber hinaus haben sich die Beamtinnen mehrfach im Ton vergriffen und sich benommen, als wären sie die absoluten Herrscherinnen der Welt. Ich habe mir sehr viel gefallen lassen, bis ich mir schließlich nicht mehr anders zu helfen wusste, als sie des Hofes zu verweisen.
Die erste Retourkutsche kam dann in Form eines nachmittäglichen Anrufs von Frau Dr. G., mit dem sie mir mitteilte, dass ich bis heute (15.07) um 17 Uhr also binnen 24 Stunden ein Fachärztliches Gutachten über den Zustand der Zähne vorzulegen hätte.
Ich muss anmerken, dass der nächste Facharzt ca. 100 Km entfernt ist, und wir in einem abgelegenen Dorf leben. Dazu kommt, dass es bei diesen Temperaturen dem alten Pferd nicht zuzumuten ist, diese lange Strecke im Pferdehänger zurückzulegen. Geradezu wäre es auch ein Zufall, wenn der entsprechende TA genau heute für unser Pferd die nötige Zeit dazu hat.
Dieser „Zufall“ ist auch leider nicht eingetreten….
Letztlich wurde bei diesem Besuch (wie auch bei den vorangegangenen Kontrollen offensichtlich, dass mit aller Gewalt und mit linken Tricks versucht wird uns erhebliche Probleme zu bereiten.
Dass das alte Pferd nicht nur freien Zugang zur Weide hatte, sondern auch Heu bereit stand wurde einfach bewusst übersehen. Eine zweite, 1,5 ha große Koppel, auf der sich unsere Pferde nachts aufhalten interessierte überhaupt nicht….
Unsere anderen zwei wohlgenährten Pferde (2 und 10 Jahre alt) wurden nicht beachtet, außer dass auch hier moniert wurde, dass die Pferde im Schatten des Offenstalls standen.(????) Wo werden sich Pferde aufhalten? Doch wohl dort, wo sie sich am wohlsten fühlen! Und das tun sie auch um den lästigen Stechmücken nicht zu sehr ausgesetzt zu sein.
Was...und das ist meine Frage, kann ich tun, um dieser Willkür erfolgreich begegnen zu können?
Schon jetzt bedanke ich mich für Eure Ratschläge...mit tierfreundlichen Grüßen
Fritz Engelsmann
 
15.07.2010
#1
A

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Guest

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Saela

Saela

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Hallo :) Das ist wirklich eine miese Sache. -.-'
Probier mal das ins Forum zu schrieben, ein Blog-Eintrag ist eher wie eine Art Tagebuch zu verstehen. Ich bin mir sicher, dass die im Forum jemand helfen kann.
 
_cassandra_

_cassandra_

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Ich würde mich ehhrlich gesagt an einen Anwalt oder zumindest an einen befreundeten Juristen wenden, der dich da ein bisschen beraten kann. Das mit dem Gutachten für die Zähne war auf jeden Fall nicht in Ordnung. Fristen MÜSSEN länger gesetzt werden (und wenn man jetzt vom theoretischen Fall ausgeht, dass die ganze Sache vor Gericht kommt, würde ein Richter das auch so sagen). Du solltest dich aber trotzdem schon mal um das Gutachten kümmern (daran wirst du über kurz oder lang nicht vorbei kommen). Und am besten noch ein Gutachten obendrein setzen vom Tierarzt, dass das Pferd noch würdig weiterleben kann, dann ist es nämlich gleich ganz verboten, das arme Tier einzuschläfern (da kein Grund besteht). Gegen Amtswillkür hilft leider nur stur angewandte Bürokratie, auch wenn das aufwändig ist (finanziell und zeitlich). Ich wünsche dir viel Glück und Kraft, dass das Ganze glimpflich verläuft.
 
J

Julez30

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Ich würde auch raten das ganze in das Pferdeforum zu verschieben!
Ich finde das ungeheuerlich! Sollen die Damen sich doch bitte um wirklich dringende Fälle kümmern. 37 Jahre ist ein stolzes Alter, da ist es klar das ein Pferd auch irgendwann alt aussieht und nicht mehr so zunimmt wie ein junges Pferd. Bei uns ist ein 30 jähriger Hengst der aauch extrem dünn ist, dieser hat Probleme mit den Zähnen und kann nicht mehr richtig kauen, deshalb bekommt er 3x tägl. Heucobs. Also selbst wenn Zahnprobleme da wären dann füttert man eben entsprechend und schläfert ein Tier das sich offenbar noch gut fühlt nicht eiinfach ein!
Bitte doch einen Moderator das Ganze ins Pferdeforum zu setzen.
Alles Gute...
 
GnadenhofEmeringen

GnadenhofEmeringen

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Also erst mal Danke an alle, die Beiträge eingestellt haben.
Der Felix ist mittlerweile von einem Fachtierarzt untersucht worden und zudem wurde ein kleines Blutbild gemacht.
Ergebnis: Seine Zähne mussten etwas gerichtet werden, er wurde entwurmt....das wars dann auch schon!
Felix darf weiterleben!
Könnt Ihr euch vorstellen, dass das Pony innerhalb eines Tages bei dieser Hitze soweit transportiert werden musste einfacher Weg 75 Km? Und warum? Weil von Amtswegen angeblich Gefahr im Verzug war...!!!??? Diese Aussage wird dann getroffen, um den Willen der Vet durchzusetzen. Maßnahmen die man dagegen unternehmen kann, gibt es nicht, sonst drohen Bußgelder von 1000 Euro.
Unglaublich was ich die letzten Tage erleben musste.
Dafür danke ich der Tussi, die letztlich alles in die Wege geleitet hat, anonym, versteht sich.
Die selbsternannte Tierschützerin ist in Wirklichkeit nur auf unsere gepachtete Koppel scharf, die unmittelbar an Ihr Grundstück grenzt. Laut ihrer Aussage würde sie alles unternehmen, dass sie die Koppel bekommt. Eine beispielhafte Aussage von Ihr: "Du bekommst diese Koppel nie, du mit deinen verreckten Pferden, vorher kaufe ich sie und betoniere sie zu" Zitat Ende!
Selbst Besitzerin zweier kranker Pferde, die aber Sonntags auf dem Betonweg flott bergauf galoppiert! Galopp auf Betonwegen??? Hallo, geht es noch?
Bei nächster Gelegenheit mache ich ein Video davon und stelle es bei Yotube ein!
Spruch des heutigen Tages:
"Selbst der liebste Mensch kann nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!"
 
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