Ein Hype und MEINE Gedanken dazu!

Diskutiere Ein Hype und MEINE Gedanken dazu! im Tagebücher Forum im Bereich User Ecke; Er ist EINE Rasse von mehr als 350 anerkannten, eine Rasse von vielen Hütehunden, eine Rasse die vor allem äusserlich viele Menschen anspricht...
Fini

Fini

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Er ist EINE Rasse von mehr als 350 anerkannten, eine Rasse von vielen Hütehunden, eine Rasse die vor allem äusserlich viele Menschen anspricht (bunt, mittelgross usw.). Ja ich kann es ja verstehen, aber warum ist dieser optische Punkt meistens so viel wichtiger als alles andere?

Wollen tatsächlich plötzlich alle Menschen einen arbeitswütigen, extrem temperamentvollen, teilweise auch selbstständig arbeitenden Hund, der sich auf einem Grad zwischen Genie und Wahnsinn bewegt? Ernsthaft? Oder glaubt man das nur, weil man sich zwingend und auf biegen und brechen seinen Traum erfüllen will? Dann soll es plötzlich nur einer in blue oder red merle sein..

Ich habe schon einige Welpen- und Junghunde-, sowie Theoriekurse durchgeführt und dort mit sehr vielen zukünftigen Hundehaltern gesprochen, irgendwie kann ich mich nicht erinnern, dass besonders viele einen sportlichen Arbeitshund wollten, als ich sie fragte was sie sich vorstellten. Der überwiegende Teil wollten einen tollen, verlässlichen, netten Hund, der sie auf Spaziergänge begleitet. Wenn man jetzt mal diese Zahl hier auf das Forum überträgt scheint da was nicht zu stimmen. Kommt es nur mir so vor, oder haben hier überproportional viele Leute einen Aussie bzw. noch mehr wollen demnächst einen. Ich glaube gerne, das zu einigen diese Rasse gut passt, aber zu Jedem? Nicht wirklich. Ich will gar nicht
über andere urteilen, da ich sie nicht persönlich kenne, ich will auch gar nicht unterstellen zu wem ja und zu wem nein. Ich will nur mal festgehalten haben, dass irgendwo etwas nicht stimmt. Wo, dass werden wir hier kaum herausfinden können, will ich auch nicht. Und es tut mir auch sehr leid, für die Leute, die das wirklich Top machen und sich damit vielleicht auch mit angesprochen fühlen. Ich will gar nicht alle in einen Topf werfen.

Aber mal eine andere Überlegung von mir, ist das mit den Aussies in anderen Foren genau so? oder häuft sich das hier, weil einfach schon viele einen haben? Ich kenne es aus allgemeinen Foren eigentlich ganz und gar nicht so. Dort sind Neuzugänge Rassen wie Lagotto, Tibet Terrier, Kromforländer, Pudel, verschiedene Terrier usw. Und in den Aussieforen in denen ich mit lese ist es ja klar. ;)

Vielleicht wisst ihr ja, wie sehr mir diese Rasse am Herzen liegt und wie oft ich dann genau solche Dinge mit bekomme (nicht hier im Forum!). Das will jemand unbedingt einen Aussie, bereitet sich sogar gut vor, war sich sicher das man es schafft usw. und trotzdem genügt das am Ende nicht. Am Ende ist es wieder der Hund der leidet.
Man will einen Hund um Agility zu machen, sofort wird der Aussie genannt. Aussie = Agility, das scheint ja schon zusammen zu gehören. Dabei finde ich gar nicht, dass ein Aussie unbedingt Agi machen muss. Und mal nebenbei, wie viele Rassen gibt es ausserdem noch die sportlich sind, mittelgross und schnell lernen? ;)

Es gibt aber noch eine andere Seite, die diesen Hype unterstützt und die ist, finde ich, sogar noch schlimmer. Der „Markt“ (klingt schrecklich ist aber so) an Aussies, vor allem die der unseriösen Zuchten, ist derzeit dermassen gesättigt. Man bekommt ja mittlerweile an jeder Ecke Aussies. Was kein Wunder ist, wenn immer wieder „neue Züchter“ wie Pilze aus dem Boden spriessen, bei denen schon Grundwissen schlicht fehlt. Es werden so viele Aussies „produziert“ das es doch langsam schwer werden dürfte immer den richtigen, geeigneten Besitzer zu finden. Wird da wirklich noch so GENAU geschaut, wenn der Vermeherer um die Ecke immer neue Würfe hat und die eigenen Käufer immer mehr ausbleiben? Und so gehen HEUTE vielleicht auch mehr Aussies an Menschen, die nicht so unbedingt dafür geeignet sind.
Edit: Derzeit bei einem grossen Online-Tiermarkt ist der Aussie die 5. häufigste angebotene Rasse, noch VOR dem Deutschen Schäferhund und dem Golden Retriever!! Wo sollen die den alle hin? Bestimmt nicht in Top geeignete Hände.

Eigentlich wollte ich gar nicht erst darüber schreiben, denn auch das lenkt nur weiter Aufmerksamkeit auf die Rasse.
Nein, der Auslöser für diesen Beitrag ist nicht das aktuelle Thema dazu. Das gab nur den Anstoss. Ich beobachte das schon weit länger, nicht nur hier, sondern auch in meiner Umgebung, bei Bekannten und in anderen Foren. Mir liegt das schon sehr lange auf dem Herzen und ich stolpere immer wieder darüber. Über die Zeit habe ich einfach schon zu viel negatives in dem Zusammenhang erlebt, als das ich da locker ran gehen könnte und sagen „ja, probiers doch mal mit einem Aussie“. Ja, vielleicht lasse ich das Thema auch zu nah an mich ran. Ist dann halt so, mir kann das nicht egal sein. ;)

Und zum Schluss noch, in den richtigen Händen und in der Richtigen Umgebung sind das tolle Hunde! Aber die Arbeit die dahinter steckt wird oft weit unterschätzt! Ich war vorbereitet, hatte sogar meine Trainerausbildung gerade beendet und abgeschlossen. Und trotzdem war Kira eine sehr grosse Herausforderung, die mich oft an meine Grenzen gebracht hat! Damit ihr jetzt nicht sagen könnt, ich berichte nur schöne Dinge. ;) Ja, Kira war das erste Jahr ein kleines Teufelchen.

Es passt vielleicht nicht jedem was ich hier sage, aber das musste raus.
 
24.06.2011
#1
A

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Guest

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Pewee

Pewee

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Fini, du sprichst mir mal wieder aus der Seele!
Derzeit finde ich es aber super, dass auch mal die ein oder andere kritische Stimme durch das Forum geht. Und zwar nicht von nicht- Aussiehaltern wie mir, sondern von Aussiehaltern selbst!

Vielleicht ist es auch einfach Prestige geworden? Nicht nur wegen dem Äußerlichen, sondern wegen dem Anspruch des Hundes. Vielleicht muss man sich jetzt so eine Rasse holen, um sagen zu können, dass man sie "bezwingen" konnte. Man hat keinen "lächerlich einfach erziehbaren" Begleithund, sondern eine richtige Herausforderung, die den Status hebt. Ich weiß es nicht. Ich kann mir langsam einfach nicht mehr vorstellen, dass es nur das Aussehen ist. So langsam müsste man sich an den Aussies satt gesehen haben, wenn man bedenkt, wie oft man damit konfrontiert wird...

Ich bin stolz darauf sagen zu können, dass ich mit den Erziehungsmethoden für einen Aussie nicht klarkommen würde. Mir liegt das nicht und ich will es auch nicht lernen, mit dem Risiko, dass es letztlich doch nicht reicht, so schick die Rasse und so "wach" ihr Blick ist. Es gibt genug Rassen (und Mischlinge), die für mich einfach ansprechender sind, sowohl äußerlich als auch vom Charakter.

Man muss einfach nicht immer den schwierigsten Weg gehen. Vor allem, wenn man noch nicht weiß, in welche Richtung man selbst gehen möchte.
 
Fleckihund

Fleckihund

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Ich kann nur zustimmen. Ich finde es langsam nervig bzw. ein bisschen seltsam, dass hier nun fast jeder ne Aussie will. Ist auch nicht böse gemeint, aber irgendwie finde ich eh, dass der Aussie hier zurzeit voll in Mode ist. Ich finde es einfach nur schade, dass es fast immer eine Aussie wird und nicht Kromi, Pudel oder andere Rassen, die genauso schnell lernen können und auch einfach nur liebe Begleiter sind. *seufz*

Ok, Sunny hatte ich ein bisschen, aber wirklich nur bisschen unterschätzt. Aber es passt alles, ist also kein Problem. (waren ja nicht viele Baustellen, nur die Leinenführigkeit und das Abrufen mussten geübt werden... inzwischen ist es zwar besser, aber meiner Meinung nach noch nicht gut genug) Und stell mir nun eine Aussie vor, die bestimmt 3x schweriger als Sunny ist. Puh, das wäre total über meine Grenzen.

Später wären die Kromis absolut mein Traum, weiß ja sicher fast jeder :wink: Ich hoffe dann auch, dass das zeitlich und finanziell passt.
 
blackdobermann

blackdobermann

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Hallo Fini.
Überrascht mich, und viele andere, sicher nicht, dass du dich darüber äußerst.
Und ich brauche hierzu nix hinzuzufügen.

Meine Idee währe ein Thread, wo alle User einer anspruchsvollen, oft unterschätzen Rasse, oder aber auch ganz normaler Hunde, darüber schreiben, an welche Grenzen sie schon mit ihrem Hund gekommen sind.
Es währe sehr interessant!
Natürlich musst DU dann auch drin rumschreibseln ;)

Oder währe das keine Idee?
Es wird sicherlich nix dazu beitragen, dass neue User sich das anders überlegen.
Oder sehr wenig.

Aber wie gesagt, ICH fände es interessant.

Lg
 
Lepanuma

Lepanuma

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Ich kann dir Fini und Pewee nur zustimmen.
Deine Idee balckdobermann finde ich gar nicht so schlecht :)
Aber es ist auch einfach schöner von den guten Seiten zu erzählen und die Schattenseite etwas... nun eben im Schatten zu lassen. Vielleicht haben auch einige Besitzer Angst, wenn sie zugeben, dass es ihnen mit der Erziehung und Haltung ( allgemein von einem Hund ) teilweise etwas schwer fällt, sie zum Versager erklärt werden oder ähnliches.
 
akani

akani

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blackdobermann, genau das hatte ich auch schon vorgeschlagen. Ich stehe also auf jeden Fall hinter dieser Idee!

Fini, ich kann dich momentan echt verstehen.
So was geht vielen hier in letzter Zeit durch den Kopf, denke ich.
Du hast das sehr schön auf den Punkt gebracht.
 
Tayet

Tayet

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Meine Meinung weißt du ja bereits. Ich erlebe es leider genauso oft dass Menschen einen Aussie unüberlegt zulegen. Bestes Beispiel ist ja die Familie in Nachbarhaus die genauso einen Hund wollte wie Peach..farblich natürlich. Und sie haben einen Rüden sich geholt (1 jahr glaub ich) ich konnte heulen als ich diesen Prachtstück gesehen habe und konnte nicht glauben dass sie es tatsächlich gemacht haben. Und was für süße Welpen können bei den beiden rauskommen..da blieb mir die Sprache weg...
Ich hoffe das wenistens ein paar dies lesen und vielleicht doch noch mal übelegen einen Aussie zu holen :( wegen Farbe und wie du sagst weil man Agi machen möchte.

Kurz zu Peach: du weißt ja auch das wir am Anfang viele Probleme hatten. Und Pubertät ist noch vor uns.
 
Debbi

Debbi

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Schöne Worte und Gedanken.
Mal unabhängig von dem aktuellen Thread. Ich finde es ganz grusselig wenn eine Rasse zur Modeerscheinung wird. Momentan ist es leider der Aussi, davor waren es die Retriever und vor einigen Jahren der Schäferhund. Es ist immer zu Leidwesen des Tieres, wenn aus Oberflächlichkeiten, unüberlegt angeschafft wird.
Egal wo ich bin im Verein, Hundeschule, Gassi man trifft den Aussi mittlerweile überall an. Vor einigen Jahren wusste keiner etwas mit dem Begriff AS anzufangen, mittlerweile kennt ihn jeder.

Ich mag nicht wissen wie in ein paar Jahren die Tierheime aussehen. Was will man tun? Hilft wohl nur Aufklärung- aber wenn intressiert das schon? Hauptsache die Optik stimmt mit den anderen Dingen wird man schon irgendwie fertig.
Ich kann verstehen das es grade Liebhaber dieser Rasse wurmt und sie empfindlich reagieren.
Aber ich bin mir sicher, das die wenigsten Menschen sich bei einem Rassehund vorher informieren, wenn die optischen Aspekte stimmen und das ist durchweg absolut traurig.

Für mich wäre es kein Hund, ich finde sie ganz nett anzuschauen aber weder optisch noch charakterlich passen sie zu mir und meinem Leben.

Den anderen Trend finde ich allerdings auch etwas erschreckend. Der Aussi wird zum Elite Hund. Nur etwas für auserlesene Hundehalter die der besonderen Herausforderung gewachsen sind. Ein Aussi hat Ansprüche, aber ein Dackel auch. Die Bedürfnisse und Anforderungen unterscheiden sich zwar enorm, aber erfüllt werden müssen sie beide gleichermaßen.
Wichtig ist für mich das die Mensch-Hunde Konstellation passt. Zu jedem Topf gibt es einen Deckel, auch in der Hundehaltung. Hier kann man nicht über einen Kamm scheren: Du darfst- du darfst nicht! Es liegt doch auch immer an den Menschen selbst und wieviel er bereit ist zu tun und zu lernen. Daher mag ich den Begriff Anfängerhunde nicht. So etwas gibt es in meinen Augen einfach nicht.

Ganz furchtbar finde ich das es ebenfalls zum Trend zu werden scheint, einen möglich "schwierigen" Hund zu halten. Am besten ein Hund mit vielen Ecken und Kanten ohne WTP an dem man sich austoben kann und hinterher alles präsentiert welche Herrausforderung man sich witmet. Einfache Hunde sind doch etwas für Langweiler (Wortwörtlich schon gehört). Das ist doch auch nicht der richtige Weg. Grade in den Hundevereinen fällt mir das immer stärker auf und auch hier habe ich manchmal das Gefühl, das es nicht immer um den Hund geht, sondern den anderen zu zeigen was man alles leisten kann. Ich finde es schön wenn jemand einen Hund die Chance gibt, der vielleicht wo anderes aufgrund irgendwelcher Macken, abgeleht wird. Aber es sollte hierbei um den Hund gehen und nicht darum sein eigenes Selbstwertgefühl hoch zu puschen.
Aber irgendwie muss man sich ja hervorheben :(

Ich hoffe nur für alle Tiere dieser Welt, das sich wenigstens ein ganz kleiner Teil darüber Gedanken macht was es heißt Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen und dabei seine Bedürfnisse und Wünsche ein Stück weit in den Hintergrund zu stellen, wenn es den notwendig ist. Man muss nich jedem Trend nachlaufen.

So, genug ausgekotzt. Ich hoffe es fühlt sich durch meine Worte keiner angegriffen.
 
ayloo

ayloo

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Wirklich sehr schön geschrieben. Ich finde es auch gut das jetzt auch die Schattenseiten angesprochen werden. Denn ich möchte ja auch eine Aussie-Besitzerin werden, aber wenn man nur schöne sachen liest dann denkt man sich ach das schaffe ich auch. Aber ich mache mir sehr viele Gedanken ob ich es wirklich schaffen kann und ob der Aussie wirklich der richtige Hund für mich ist. Und ich würde mich sogar sehr freuen wenn ALLE Aussie Besitzer mal von ihren Problemen schreiben würden, nicht nur für mich sondern auch für all die anderen, am meisten für die die nicht mal wissen was einen Aussie ausmacht und nur nach dem Aussehen gehen.
Ich finde es so schrecklich das Hunde nur nach dem äußeren ausgesucht werden, nicht nur beim Aussie. Ich habe da ein sehr gutes beispiel. Meine Cousine ist jetzt 15 Jahre alt, sie und ihre Familie wollten immer ein Chihuahua haben, aber da sich meine Cousine noch nicht bereit für ein Hund gefühlt hat wollten sie warten bis sie 16- 18 Jahre alt ist. Da aber eigentlich jeder in unserem Familienkreis ein Hund hat, wurde der Traum vom Hund bei ihnen immer größer. Und dann wie soll es auch anders sein, haben sie sich ans Internet gesetzt und noch schönen, billigen Hundewelpen gesucht. Auf der suche hat meine Cousine ein Aussie entdeckt den sie unbedingt haben wollte. Zum Glück war dieser meiner Tante aber zu "teuer" (der hat nicht mal 500€ gekostet), also wurde weiter gesucht. Und dann haben sie den einen Hund gefunden, den perfekt Hund, der einfach zu ihnen passt. Ein Schäferhund- Husky Mix für ganze 170€. Ja und warum war der Hund perfekt für sie, ihre Antwort: Weil er so schöne blaue Augen hat :evil:. Nur deshalb haben sie sich Hals über Kopf ein Hund geholt. Sie hatten nichts zuhause keine Leine, kein Geschirr, kein Körbchen rein gar nichts. Aber weil der Hund ja so schöne blauen Augen hat und so billig ist musste er es sein. Ja und jetzt haben sie den Salat er ist mitten in der Pupertät und sie kommen nicht mit ihn klar. Der Hund wird weder Körperlich noch Geistig ausgelastet, aber es wird von ihn erwartet den ganzen tag friedlich im Körbchen zu liegen. Ich finde sowas einfach nur schrecklich. Aber meine Cousine hat jetzt eingesehen das es so nicht geht und besucht jetzt sogar eine Hundeschule mit ihn. Ich hoffe ja das der Hund entlich anfangen kann zu Leben.
Und wenn sich jemand Hals über Kopf ein Hund ins Haus holt, ohne zu wissen was den Hund ausmacht und die Leute föllig Überfordert sind mit dem Hund, dann tuen mir die Menschen kein bisschen leit ganz imgegenteil es geschied ihnen sogar recht. Nur das was mich Traurig macht sind die ganzem armen Hund die drunter leiden müssen.
 
jamie<3

jamie<3

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Hei.
Ich stimme dir vollkommen zu und finde es auch sehr schade,dass ein soo anspruchsvoller Hund so extrem zur Mode gekommen ist.
Ganz klar,es ist eine wunderschöne Rasse mit einem tollen Charakter,aber das auch nur in den richtigen Händen.

Ich denke,dass viele Leute den Aussi vor allem wegen dem Aussehen kaufen und keine Ahnung haben,wie viel Arbeit dahinter steckt.
In Foren werden oft nur die positiven Seiten gezeigt und ich finde es echt toll von dir (und auch noch einigen anderen hier),dass ihr versucht,hier auch die negativen Seiten zu verdeutlichen.

Mir ist auch schon öfter (nicht nur hier,sondern auch in anderen Foren) aufgefallen,dass manche Leute sich nicht zwsichen Aussie und Border Collie entscheiden können.Meistens werden dann Aussies empfohlen,weil sie ja angeblich viiiel einfacher als der Border wären,was ich nicht richtig finde.
Vom Border z.B. werden sehr viele gleich abgeschreckt,weil es immer sofort heißt,dass er nur in sehr erfahrene Hände,usw., gehört,was beim Aussie nur selten so extrem verdeutlicht wird.
Und da sollte m.M.n. noch viel mehr Aufklärungsarbeit (nicht auf dich bezogen) geleistet werden,damit auch der Aussie nicht mehr als perfekter Familienhund dargestellt wird,denn das ist er in den falschen Händen ganz und gar nicht.
 
Schattenseele

Schattenseele

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Danke für deinen Text, Fini !
Wundervoll geschrieben. Man kann nur hoffen das diese Welle bald abebbt.
Ja, auch ich bin Aussie Fan. Ich liebe ihre Bewegungen, ihren Anmut. Finde das sind tolle Hunde. Aber auch nicht in meinen Händen.
Ich lasse die Finger davon.
Und ich würde mir so wünschen, das sich die Menschen mehr Gedanken machen würden.
Ich finde es so schlimm das es diese "Neuzüchter" gibt, denen es nur ums Geld geht.
Die sich mit dem Aussie schmücken und scheinbar "so nett" sind, weil sie die Hunde an jedermann abgeben.
Ohne sich Gedanken zu machen.
Ich warte nur auf die Zeit, in denen die Aussies gleich hinter den SoKa´s im Tierheim landen weil sie die Familie, Autos, Kleintiere hüten.
Schrecklich sowas.
Leute, bitte wacht doch auf !
Wie du schon geschrieben hast, Fini... 1 Rasse von mehr als 350 !! Da kann mir niemand sagen, das es keine einfachere Rasse gibt die für den Menschen geeignet ist, der sich einen Aussie nach dem optischen aussucht. *Sfz*
Danke für den Text!

LG
 
lexy1994

lexy1994

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halllo, danke für den tolle Text Fini.
Wie vielleicht einige wissen bin ich auch ein Aussie-fan. (bitte nicht hauen) Ich kenne diese Rasse schon länger, bin mal durch Zufall darauf gestoßen. Aber erst so richtig interessiert habe ich mich für sie seit Fini Kira hat. (tut mir leid, ich will dir jetzt gar keine Schuldgefühle machen) Kira ist vom Aussehen her mein absoluter Traum. Gottseidank waren wir aber nicht auf der Suche nach einem neuen Hund, und meine Eltern hätten mir niemals unüberlegt einen Hund erlaubt. (Danke an alle Eltern die stur bleiben) Ich habe mich dann über diese Rasse informiert. Ich finde sie eigentlich toll, und ich wäre sicher auch bereit sehr viel mit meinem Hund zu machen. Hundeschule ist klar, Hundesport, Sucharbeit, vielleicht sogar Hüten, fals ich das irgentwo finde, aber das werde ich mit jedem Hund machen, halt das was er am meisten mag... Ich denk, wie einige von euch das bereits geschrieben haben, denken sich viele, wenn andere es schaffen dann ich auch, oder es als Herrausforderung sehen. Klar so habe ich es anfangs auch gesehen, aber ich wollte mich erst noch weiter informieren.

Ich lese viel in Forumen bei Aussiehaltern mit, im Internet, Bücher...und mache auch grade Hunde-erfahrungen, mit anderen Rassen, einfach um zu lernen.

Doch ich lese auch sehr viel die Negativen Seiten, und ich finde diese sehr spannend. Für mich ist klar, dass ich falls Tapsy irgentwann nicht mehr bei uns ist, nicht aufhören werde mit der Hundehaltung, aber ich werde mir sicher keinen Aussie ins Haus holen, auch wenn sie meine TRAUMhunde sind.
Vielleicht werde ich mir irgentwann einen holen, wenn ich der Meinung bin dass ich bereit für solch ein klasse Tier bin, aber momentan habe ich noch ordentlich respekt davor.
Wenn wir uns auf die Hundesuche begeben werden, werde ich mir einen weniger schwierigen Hund aussuchen, sicherlich ist kein Hund einfach, jeder Hund hat seine Ansprüche, die erfüllt werden müssen, aber es gibt doch meiner Meinung nach leichteres als ein Aussie, und diese Hunde sind sicherlich trotzdem absolut tolle Hunde.

So das war einfach nur mal meine Meinung, ich hoffe ihr verurteilt mich jetzt nicht. Ich bin auch in diese Rasse hineingefallen, wie leider viiiiiel anderen, und ich finde das schrecklich, aber ich bin auch dem Boden der Tatsachen geblieben, habe mich erstens informiert, und werde es auch weiter tun, und bin mir sicher dass demnächst kein Aussie bei mir einziehen wird. :)

Ich finde die Idee, mit dem Negativ-Seiten Thema sehr gut, es würde den wirklich ernsten Hundeinteressenten weiterhelfen, und bei den anderen warscheinlich eher den Hunden, dass ihnen solche Besitzer erspart bleiben. :)

LG :)
 
Fini

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Hey :) Erst mal vielen Dank für die vielen lieben Zusprüche!
Ich werde sicher niemanden "hauen" weil er die Rasse toll findet ;) Es ist doch schön, wenn euch die Hunde gefallen, das kann man auch offen sagen. Blöd wirds einfach, wenn das ganze ausartet in einer Art "Gruppenzwang" ("ich will auch" usw.) und man sich aus falschen Gründen eine Rasse ins Haus holt, die nicht zu einem passt. Wie gesagt, es gibt auch Leute die das super machen und zu denen sie echt gut passen.

Und ich schätze alle, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen können!
Es gibt auch für mich Rassen von denen ich derzeit nur träumen kann, weil sie momentan einfach gar nicht in mein Leben passen. Würde ich mir jetzt einen meiner geliebten Herdenschutzhunde holen, das würde in einer Katastrophe enden, weil das Umfeld mal so gar nicht passt. Ich lasse das auch erst mal Traum sein, vielleicht in vielen Jahren ändert sich meine Situation.

Das Thema mit den negativen Seiten wäre sicher eine Idee. Ich habe nur bedenken, dass dann noch mehr Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird. Hier lesen täglich ja auch 1000 nicht registrierte Gäste mit, die dann womöglich noch auf komische Ideen gebracht werden, auf die sich nicht gekommen wären?! Zumal es ja auch andere anspruchsvolle Rassen gibt, die ebenso einen Thread verdient hätten.

LG
 
Dondon96

Dondon96

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Ich geb auch meinen Senf dazu:
Ich finde Aussies sind echt Klasse Hunde. Und ich selbst will auch einen. Wenn ich mir allerdings einen Hund wählen dürfte, dann keinen aussie. Ich weiß, dass ich mit 14 einfach nicht alt genug bin einen solchen "Power Hund" zu erziehen.
Ich traue mit zwar zu, einen Hund zu erziehen, aber keinen Aussie.
Ich finde dass sie wunderschön sind. Va. Blue Merle; aber der Charakter muss stimmen. Denn sonst bringt mir der Blue Merle aussie nichts. Die Farbe kann wenn dann der 2. Kritikpunkt sein.
Ich finde dass du das ganze echt Klasse in Worte gefasst hast, und hoffe dass sich das einige zu Herzen nehmen.
Mich hat es schockiert, als ich neulich in einem meiner rassebücher beim Aussie "Familienhund" laß. Klar kann man sie in der Familie halten, aber sie sind echt schwer. Vor allem wenn sie noch ausgelastet sind.
Aber jeder ausgelastete Hund ist in drm Fall ein Familien Hund :)
Ich könnte noch mehr schreiben, hab aber nun keine Zeit mehr :D
 
blackdobermann

blackdobermann

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Was meinst du mit dummen Gedanken?
Wenn auch nicht registrierte merken, "Oh, ist ja doch mehr drin als Fleisch und Blut umhüllt vom schönem Äußerem..", meinst du etwa die denken dann "Na jetzt erst recht" ?

Ich meinte es auch nicht speziell für den Aussi.
Sondern, ich zitiere: "Meine Idee währe ein Thread, wo alle User einer anspruchsvollen, oft unterschätzen Rasse,"
Also von mir aus noch Beagle, Jack Russel und Co.
 
SheWolf

SheWolf

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Auch ich finde es schön dass,du Fini, die schattenseite des Aussies ansprichts. Ich finde wenn man sich einen Hund zulegen will, sollte man auch die Schattenseiten kennen. Man sollte mit den Kritiken zurecht kommen und auch das annehmen was Besitzer der Rasse zu einen sagen. Denn sie haben sehr viele Erfahrungen mit ihren Hund gemacht teils gute und teils schlechte. Man sollte sich generell immer genau überlegen ob eine Rasse zu einen passt, sei es ein Australian Shepherd, ein Pudel , Dalmatiner oder ein Labrador. Wer nicht die schlechten Seiten ''seiner'' Rasse kennt und sich die Sache nicht 2 oder 3 mal überlegt , hat sich nicht ausreichend informiert, meine Meinung nach.
 
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