Abenteuer der Nachtschicht

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Dalia

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Was eine Nacht...
Frohen Mutes und sich der drohenden Langeweile bewusst schlich ich hinter meinem Frauchen hinterher.
Wieder eine Nacht in diesem großen Haus wo mein Frauchen, wie ein Vertreter über den sie immer schimpft, von Tür zu Tür geht.
Rein ins Zimmer, raus aus dem Zimmer. Immer das gleiche.
Nur die Länge des Aufenthaltes ist immer unterschiedlich.
Die Menschen in diesen Zimmern sind größtenteils sehr nett und streicheln mich immer ausgibig. Von einigen bekomme ich auch gaaanz viel zugesteckt. Das versuchen sie immer heimlich, doch Frauchen kriegt es mit und meint das sie mich nach den Nachtschichten erstmal auf Diät setzen muss. So ein Blödsinn.
Das war ein Lichtblick, doch schon kurz nach Schichtbeginn, merkte ich das es heute anders war.
Frauchen war nur am hin und her rennen und wechselte von einer Station auf die nächste.
Dieser andere Mensch, der auch in der nacht im Haus war, meinte das die menschen in diesem Haus sie heute Nacht ärgern wollen.
Der eine saß auf dem Boden und in einigen Zimmern roch es ganz komisch.
Irgentwann, kurz vor Mitternacht, ging Frauchen runter zu dem anderen arbeitendem Menschen und zusammen gingen wir in den Garten um zu verschnaufen.
Dieser Garten war echt schön und am hinteren Ende hörte ich das Wasser im Teich.
Eigentlich bin ich kein Wasserhund und gehe höchsten mit den Pfoten ins Wasser wenn ich mal was trinken möchte.
Hmm...ich würde ja gerne mal wissen wie dieses Wasser schmeckt und vorallem was das für komische Teile sind die da unter Wasser rumschwimmen.
Von weiten höre ich noch mein Frauchen wie sie zu ihrer Kollegin sagt..."Wenn die da reinspringt, braucht die nicht zu glauben das ich hinterher springe um sie rauszuholen!"
Ach Frauchen, beruhige dich...ich will doch nur mal schlabbern und gucken...ohje, das ist aber glatt hier...flatsch!
Oh nein, das ist nass, Frauchen hilf mir. Hier ist was im Wasser. Diese Bestien wollen mich bestimmt fressen und ich komm nicht am Ufer hoch...Hiiiilfeeee!
Ah da kommt sie ja endlich. Sie klettert über den Holzbalken und greift mir im Genick ins Fell. Hätte sie denn nicht vorrausschauend das Geschirr anlassen können?
Sie zieht mich raus und zieht nebenbei auch etwas mürrisch ihren Fuß aus dem Wasser. Ob die Bestien sie auch gefressen hätten?
Egal ich bin wieder an Land und renne und schüttel mich erstmal ausgiebig. Frauchen ist nicht so begeistert da ich gerade auch noch ne Bronchitis auskuriere!
Ich glaub ich hab ein Trauma, da ich dem Tod gerade noch mal von der Schüppe gesprungen bin (ja ok, mein Frauchen hat einen großen Teil dazu beigetragen), denn ich kann nicht aufhören zu rennen.
Frauchen gibt mir zu verstehen das wir wieder nach oben gehen wo sie mich unter die Dusche stellt. Will sie mich bestrafen? Da hat sie mich gerade aus dem reißenden Strudel gerettet und durchnässt mich jetzt wieder? Ok, könnte auch an dem Gestank liegen der mich umgibt.
Dann ist sie endlich fertig und rubbelt mich kräftig ab.
Und dann...ja ich weiß nicht warum...drehe ich total durch.
Ich belle (was ich nicht soll denn schließlich schlafen hier alle anderen Menschen im Haus) egal, ich finds grad lustig. Und dann baue ich mich vor sie auf, lege meinen Kopf auf den Boden und strecke meinen PoPo in die Lüfte. Spieeeelen. Ich laufe auf Frauchen zu, sringe an ihr hoch, versuche ihre Hand mit dem Rubbelding zu fangen und Knurre sogar ein bißchen.
Kurz halte ich inne. Ich und spielen? Seit wann tue ich das denn?
Ich bin zwar eine jungebliebene alte Dame, aber spielen war doch bist jetzt nicht mein Ding.
Ach was solls...macht grad spaß und Frauchens Gesichtsausdruck ist soo lustig.
Wir gehen wieder runter und auch auf der anderen Station jage ich durch dir Flure.
Mein Frauchen ist völlig verdattert aber so langsam macht sich entzücken bei ihr breit.
Ok, jetzt nach drei Runden bin ich aber auch total groggie. Da gehe ich jetzt lieber zu dem netten Menschen der auch wach sein muss und lasse mich streicheln.
Sie macht mein Frauchen auf irgentwas aufmerksam und plötzlich hocke ich da, werde festgehalten und Frauchen rupft mit sonem komischen Ding ein noch komischeres Ding, inklusive ein paar Haaren, aus mit raus.
Sie guckt sich das Ding an und meinte "Gut, sie lebt, wäre doof wenn der Kopf stecken geblieben wäre!"
Was? Welcher Kopf denn?
Sie zieht sich die haut von den Händen (ist schon komisch. die haben angepasste Häute die sie sich anziehen und wieder ausziehen können), das Ding ist dadrin und wird entsorgt.
Von mir aus!
Dann wurde es erstmal wieder langweilig, bis zu dem Moment als aufeinmal 2 Männer auftauchen und einen anderen Mann mitnahmen. Die waren sehr nett und haben mich gestreichelt.
Später kamen sie wieder und haben den Mann zurückgebracht. Wieder streicheln.
Danach war der Rest der Nacht aber wie jede andere auch und ich wurde zu müde um in jedes Zimmer mit reinzugehen.
So legte ich mich in den Flur und hatte immer ein Auge darauf in welches Zimmer mein Frauchen ging. Als würde ich sie aus den Augen lassen.
Am Morgen gingen wir nochmal in den Garten, doch mein Elan war weg und so legte ich mich neben die Bank wo mein Frauchen saß. Und in die Nähe des mit Biestern belebten Wassers gehe ich nicht noch mal so schnell.
Doch was ist das...da läuft doch etwas Knubbeliges recht eilig über die Wiese.
Das muss ich untersuchen und stürme bellend darauf zu.
Frauchen ruft mich scharf zurück, doch ich muss einfach gucken was das ist.
Mit meiner Nase will ich schnuppern...autsch!
Es hat mich angegriffen. Nicht mal auf der Wiese ist man sicher.
Wieder ruft Frauchen und kommt auf mich zu. Laut sagt sie Nein und schickt mich weg. Grummelnd gehe ich ein paar Schritte zurück. Der andere nette Mensch kommt dazu und meint das es mir recht geschehe wenn ich mich mit einem Igel anlege. Was immer auch ein Igel ist, es ist nicht nett. Es piekst.

Wir sind wieder nach oben und nachdem mein Frauchen anderen Menschen die nach und nach gekommen sind, von den Ereignisse der Nacht erzählt hat, konnten wir endlich nachhause gehen.
Zuhause schlinge ich noch schnell mein Futter runter, wo seid einigen Tagen so komische weiße runde Dinger drin sind die nicht so gut schmecken. Aber mein Hunger ist größer als das ich darauf noch groß achten würde.
Dann mache ich mich in Frauchens Körbchen breit und schlafe. Wie gut das Frauchen das nur in Ausnahmefällen macht, mich mitzunehmen, wenn sie Nachts in dieses Haus geht. Da bleibe ich doch lieber bei der Omi und diesem Katzentier.
Und jetzt...GUTE NACHT!
 
11.07.2011
#1
A

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Guest

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Billie.Joe

Billie.Joe

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Hört sich interessant an ^^
Als was arbeitet denn dein Frauchen?
 
Dalia

Dalia

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Mein Frauchen arbeitet in so einem Haus was sie Altenheim nennt. Aber nur Nachts!
 
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