Hundemensch vs. Katzenmensch

Diskutiere Hundemensch vs. Katzenmensch im Tagebücher Forum im Bereich User Ecke; Neulich, in der Schule: "Stellt euch doch alle nochmal vor!" - keiner hatte wirklich Lust drauf, aber na gut, eine schöne Zeitverschwendung ist...
Keisuke

Keisuke

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Neulich, in der Schule:

"Stellt euch doch alle nochmal vor!" - keiner hatte wirklich Lust drauf, aber na gut, eine schöne Zeitverschwendung ist es ja.
Oft kam dann die Frage: "Hast du ein Haustier? Welches? Wie heißt es?"

Wenn Jemand ein Haustier hatte, dann war es fast zu 50% Hund und zu 50% Katze.
Schön und gut, ich gehöre auch zu den Katzenbesitzern.

Was mir nicht gefiel: Die anderen Haustiere wurden schlecht gemacht - meist von den Hundebesitzern.
"Ih Katzen sind eklig", "Katzen sind blöd"
"Katzen sind langweilig" "Hunde sind so viel toller - "
Gut, es wurde auch unter den Hundebesitzern 'gemobbt' - "Ih du hast einen Jack Russel?! Schaff' dir einen richtigen Hund an!!"

Was soll denn das bitte?
Ich mag Katzen, ich mag Hunde - würde mich allerdings eher als Katzenmensch bezeichnen und trotzdem: Muss ich deshalb Hunde hassen und schlecht machen?

Klar, es gibt viel negatives an Katzen: Ihre Eigenständigkeit, Sturrheit, Desinteresse - sie jagen Mäuse und bringen sie auch gern mit nach Hause. "Ihh!!"
Und Hunde? Sie sind oft laut, man muss sich viel beschäftigen und naja - Hunde stinken manchmal und wälzen sich im Dreck. Ich sage trotzdem nicht: "Ihh - wie kann man einen Hund halten?!!"

Genauso hat jede Tierart ihre Vorteile.

Diese Diskussion kommt soooo oft vor - und es tut ein bisschen weh in meinem Herzchen. Ich liebe meine Katzen und kann es nicht gut haben, wenn Jemand sie als "eklig, Monster, widerlich, dumm" o.ä. bezeichnet - ohne sie je kennen gelernt zu haben.

Wieso muss man alles einteilen? Warum muss man entweder "Hundemensch" oder "Katzenmensch" sein?
Ich bin ein Katzenmensch, mit Hundemenschanteilen - ach und Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten & CO finde ich auch recht toll - und nun? Wo teilt man mich jetzt ein?




P.S. liebe Hundebesitzer, bitte seht das nicht als Kritik an euch generell - ich kenne die Hundebesitzer hier im Forum nicht und spreche jetzt nur von denen in meiner Klasse - also fühlt euch nicht angegriffen.
 
01.10.2014
#1
A

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Guest

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seven

seven

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Jaja, immer diese netten Einteilungen und Vorurteile überall ;)

Wobei ich ganz klar sagen muss, dass ich wirklich ein Katzenmensch bin und absolut kein Hundemensch.
Nichtsdestotrotz kuschle ich mit den Urlaubspflegehunden meiner Nachbarin, wenn ich bei ihr zu Besuch bin und gehe mit meiner Freundin und deren Hund gern spazieren...
Bei mir bezieht sich das "Ich bin kein Hundemensch" darauf, dass ich persönlich selbst nie einen Hund halten würde, aber nicht darauf, dass ich was gegen Hunde hätte...

Und an Katzen mag ich eben genau ihre Eigenständigkeit und ihren Sturkopf ;) Dass sie Mäuse oder andere Tiere mitbringen, finde ich selber doof und bin daher froh, dass unsere da wirklich nur extremst eingeschränkt die Möglichkeit zu haben als Wohnungs- und Dachterrassenkatzen...

Ich finde, es sollte hier mal wieder so sein wie überall: Es soll doch jeder bitte so glücklich werden, wie er möchte, solange er damit niemand anderem schadet. Ob das nun Hunde, Katzen, Fische, Mäuse, Ratten, Meerschweinchen etc. pp. sind.... Mit einigen Tierarten kann ich mich eher anfreunden als mit anderen, aber ich käme nie auf die Idee, sowas wie "Iiiih" zu sagen...

LG, seven
 
Maische

Maische

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Ohja, dass kenne ich.....:roll:
Ich bin ein Tiermensch.
Ich iebe Hunde, Katzen, Nager, Vögel, Fische. :mrgreen:
Ich liebe alles an den Tieren. Selber würde ich keine Vögel und Fische mehr wollen, aber lieben tue ich sie.
Jedes Tier hat seine Macken und Tücken abe totzdem ist jedes auch liebenswert.
 
Rettet_die_Tiere

Rettet_die_Tiere

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Oh Gott, wie gut ich das kenne. In meiner alten Klasse gab es einige Jungen und ein Mädchen, die waren da ganz extrem. In etwa so ist das da gelaufen:

Beim einen Jungen:

XY: "Ich habe einen Hund"
Junge: "Bääääh! Wie kannst du dir nur eine aggressive Killermaschine holen?"
XY: "Ich habe nur einen Beagle, keinen Kampfhund" (bevor ich angegangen werde, die hatten da eben die besch...euerten Vorurteile zu SoKas)
Junge: "Das ist ein Kampfhund!!"

Bei dem war alles eine aggressive Killermaschine, was nicht bei 3 auf'm Baum war :eusa_doh:

Bei dem einen Mädchen:

Ich: "Uiii, schau mal, der Hund da ist ja goldig..."
Sie: "Ich mag keine Hunde"
Ich: "Wieso denn?"
Sie: "Ich meine, die sind hässlich, blöd, stinkend, eklig, unerzogen und voll aggressiv"

Ich konnte stundenlang auf die einreden und es kamen jedes Mal dieselben blöden Sprüche: "Aggressiv! Blöd! Langweilig! Gemein!" Irgendwann habe ich es aufgegeben. :roll:
 
antemortem

antemortem

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Ich mag beides ^^ und beides mag mich. Ich bin mit Hunden groß geworden und hab auch zu den Nachbarskatzen immer einen guten Draht gehabt, nur miteinander kamen beide nicht aus. Selbst hatte ich in meinem Leben bisher Fische, Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse und Schnecken (Urlaubspflege nicht mitgerechnet^^)
 
Karlü

Karlü

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Oh ein gutes Thema :D

Ich habe immer gedacht ich sei ein Hundemensch weil man mit ihnen einfach viel viel mehr machen kann
Und dann kamen vor 7 Jahren meine Katzen
Ich habe angefangen das Leben zu genießen und die Sonntage im Bett verbracht
Habe gedacht: Vielleicht doch ein Katzenmensch weil Hunde sind einfach anstrengend

Naja
Wie auch immer:
Der Hund ist vor gar nicht langer Zeit hier eingezogen und die Katzen sind natürlich auch noch da :mrgreen:
Und jetzt gehe ich natürlich regelmäßig mit dem hund raus und vermisse es regelrecht nicht begrüßt zu werden wenn der hund mal nicht da ist
Anstrengend ist es allemal
Mehr als Katzen wie ich finde
Aber ich finde es genauso auch toll soviel draußen zu sein
Also ich weiß nicht was ich bin :lol:
 
Elkecita

Elkecita

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Nun, ich habe beides: eine Katze und einen Hund. Ich liebe Tiere, und mir ist es da irgendwie egal, ob es Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen, Vogel oder Reptil ist. Mal abgesehen von Spinnen und Kakerlaken finde ich alle Tiere toll (Spinnen finde ich ja toll, nur weit von mir entfernt:lol:)

Ich liebe an Hunden: ihre Treue, Anhänglichkeit, Gelehrigkeit, Loyalität, ich liebe es, Hunde zu kraulen, mit ihnen zu spielen, ein Blick aus Hundeaugen lässt jedes Herz schmelzen. Ich liebe diese langen Spaziergänge oder Radausflüge mit Hund, ein Begleiter, der nie meckert, im Gegenteil, der Dich meilenweit begleitet und einfach froh an Deiner Seite ist.

Ich liebe an Katzen: Ihre geschmeidige Eleganz, das herrlich zarte Fell, die Art und Weise, sich anzuschmiegen, mir um die Beine zu streichen, das Schnurren direkt an meinem Herz, wenn ich sie an mich drücke, aber auch: ihre Selbstständigkeit, ich respektiere und bewundere ihre Individualität, ihren Charakter, ihre Unberechenbarkeit, dieser Blick aus Raubtieraugen, undurchdringlich, geheimnisvoll.

Hätte ich Platz, Zeit und Musse hätte ich wohl auch noch Pferde, Hühner, Esel (bin total närrisch auf Esel), Hasen, Meerschweinchen, Wellensittiche, Papageien ..... (nur zu Fischen hätte ich wohl eher keine Beziehung ;))

Jedes Tier hat seine ganz speziellen Eigenheiten, ganz besondere Faszination. Ich würde niemals verächtlich über anderer Leute Haustiere sprechen. Jammerschade, dass es so viele Menschen gibt, die in der Hinsicht so wenig Toleranz zeigen. Jammerschade, denn diese fehlende Toleranz bringen solche Menschen auch im zwischenmenschlichen Bereich zu Tage, siehe Rassismus, Ausgrenzung anderer Kulturen, Religionen, Ideologien, etc.
 
Tompina

Tompina

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Ich würde mich als Tiermensch bezeichnen, wie Maische,
wobei ich doch schon eine starke Hundetendenz habe.
Und ganz eigentlich bin ich ein Meerschweinchenmensch. :mrgreen:

Katzen sind etwas, das würde ich mir jetzt nicht bewusst anschaffen.
Zumal ich momentan so wohne, dass ich keiner Katze gerecht würde.
Mit passender Wohnsituation, würde ich mich gegen eine mir passierte Katze nicht wehren,
aber zielgerichtet als Anschaffungswunsch spielen bei mir Katzen keine Rolle.
Was nicht heißt, dass ich sie nicht mag. ;)

Pauschalisieren können Menschen nun mal gut und Hunde und Katzen sind nun mal komplett unterschiedlich, was die Interaktion mit dem Halter angeht. Wenn man nur mit dem einen klarkommt, okay, das andere ist dadurch aber nicht schlechter. Schade, dass es sogar einen Tierartenrassismus gibt...:(
 
Aylinx3

Aylinx3

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Wie schön, dass ich zur Hälfte Hunde- und zur anderen Hälfte Katzenbesitzer bin ;)
Ich finde die Vorurteile ebenso völlig ungerechtfertigt. Katzen sind durch ihre Eleganz und ihr mystisches Auftreten einfach vollkommen wunderbare Tiere. Hunde gleichen das durch ihre Lebensfreude und ihr freundschaftliches Verhalten vollkommen aus. Beobachte ich meinen Hund und meine Katze, stelle ich zwei verschiedene Welten fest. Jeder zeichnet sich durch seine Eigenart aus. Der eine Mensch mag es so, der andere so. Ein bisschen hängt es von der eigenen Art und Weise ab.

Ich liebe beide. Zudem bin ich auch noch Pferdebesitzer. Verachte ich jetzt alle Eselhalter? Nein . ;)
 
Patricia

Patricia

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Ich bin mit einem Hund und einer Katze aufgewachsen. Ich vermisse beide und ich habe gesehen, wie Hundemenschen plötzlich Katzen halten und umgekehrt. Manche Leute muss man nicht verstehen... :eusa_shhh:

Ich kenne das auch ziemlich gut und bin meistens im ersten Moment ziemlich baff, wenn mich jemand mit Umschreibungen wie "Uää" oder "Mistviecher" konfrontiert und Katzen nur aus hinterhältige Wadenbeißer sieht. Das ist, als würde ich alle Hunde den unerzogenen Aggro-Kläffer in der Nachbarschaft reduzieren... Im ersten Moment mach ich dann nur große Augen und denke: Hä, was ist denn jetzt schiefgelaufen? Aber was soll man darauf erwidern, diese Leute kennen Katzen ja wirklich gar nicht. Die letzte Diskussion, die nur aus Beleidigungen gegen Katzen und einem tapferen Kopfschütteln meinerseits bestand, enthielt sehr sehr viele negative Punkte über Katzen und bei jedem einzelnen dachte ich, jaah, schon, wen man ne extrem verhaltensgestörte Katze hat, ist das vielleicht so... aber normal ganz bestimmt nicht! Als ob Katzen nur in dunklen Ecken lauern, hinterhältig so tun, als wollten sie gestreichelt werden, nur um dich zu töten, wenn du tatsächlich so vertrauensselig bist, dich ihnen zu nähern!

Diskutieren bringt da aber auch nichts. Oder Gegenargumente. Ich lass das möglichst kommentarlos über mich ergehen, auch wenns manchmal schwerfällt! :roll:
 
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