"Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern"

Diskutiere "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo đŸ™‚đŸ¶ Ich brauche dringend einen Rat oder ein paar Tipps. Oder vielleicht hat ja sogar jemand schon eine Ă€hnliche Erfahrung gemacht. Also, ich...
Luisaeckardt

Luisaeckardt

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Hallo đŸ™‚đŸ¶
Ich brauche dringend einen Rat oder ein paar Tipps. Oder vielleicht hat ja sogar jemand schon eine Àhnliche Erfahrung gemacht.

Also, ich habe eine kleine Prager Rattler HĂŒndin
und wir wollen uns gerne eine Katze anschaffen.
Die kleinen sind jetzt 7 Wochen alt und wir wollten sie in 5 Wochen zu uns holen.
Um zu schauen, wie die beiden aufeinander reagieren, habe ich das KĂ€tzchen gestern mal mit nach Hause genommen, als meine HĂŒndin dann nur wie wild am Lefzen lecken war und sogar 1 mal nach der Katze geschnappt hat, haben wir die Aktion abgebrochen.
Es wÀre allerdings zu schade, wenn das aus diesem Grund nicht klappt.

Freue mich ĂŒber jede Hilfe.
Luisa
 

AnhÀnge

30.12.2018
#1
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Guest

Schau mal hier: "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" . Dort wird jeder fĂŒndig!
demona

demona

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Hi und willkommen im Forum. :)

Ich versuche es mal aufzudröseln:
1. Bitte, bitte, bitte lasst das KĂ€tzchen bei der Mama. FĂŒr so ein kleines Wesen ist es eine Katastrophe wenn es alleine irgendwo hingeschleppt wird und dann dort einem Hund prĂ€sentiert wird. Das Kleine ist 7 Wochen alt, es braucht seine Mama unbedingt und sollte nicht - auch nicht zur Gewöhnung - irgendwo hin geschleppt werden. :cry:

2. Ein einzelnes KĂ€tzchen wird nicht glĂŒcklich. Auch nicht mit Hund als GEsellschaft. So ein kleines KĂ€tzchen braucht einen Kumpel, möglichst gleichalt, vielleicht sogar ein BrĂŒderchen/Schwesterchen. Einzelhaltung von Katzen ist nicht mehr artgerecht, es sind EinzelJÄGER aber keine EinzelGÄNGER. Also ĂŒberlegt euch doch bitte ob ihr nicht gleich zwei nehmen wollt. :)

3. So, zu deinem eigentlichen Problem. Wenn das KĂ€tzchen oder besser zwei KĂ€tzchen, die können sich auch besser durchsetzen, dann einziehen, ist Managment von euch gefordert. Der hund hat die Katzen nicht zu jagen, die Katzen haben den Hund nicht zu jagen - außer es geschieht in eindeutigem Spiel aber davon wĂŒrde ich am Anfang nicht ausgehen.
Beide Parteien brauchen RĂŒckzugsmöglichkeiten, fĂŒr die KĂ€tzchen möglichst hoch - KratzbĂ€ume/Catwalk/auf SchrĂ€nke damit der Hund nicht hoch kommt und auch der Hund braucht mal einen Platz wo IHR die Katzen weg tut, das hat nicht der Hund zu klĂ€ren. Sondern ihr.
Vielleicht die HĂŒndin die ersten Tage mit Hausleine laufen lassen damit ihr schneller eingreifen könnt oder die ersten Stunden einen Maulkorb drauf bis sich die erste Anspannung gelöst hat. Und nicht die KĂ€tzchen dem Hund vor die Nase halten oder andersherum, das bringt meistens nicht, lasst die Tiere sich in ihrem eigenen Tempo kennenlernen.

Ich wĂŒrde die Tiere am Anfang nie - also auch nicht fĂŒr wenige Minuten - alleine lassen, sondern trennen wenn ich weg bin. Zur Not Hund mitnehmen wenn man aufs Klo/Duschen/Was auch immer geht. FressplĂ€tze getrennt und so, dass der jeweils andere nicht ran kommt. Jedes Tier hat das Recht in Ruhe zu fressen.

Ansonsten sehr viel Ruhe und vor allem Geduld. Etwas Managment und wieder Geduld.

Lg Demona
 
Luisaeckardt

Luisaeckardt

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Danke fĂŒr die Antwort 😊

Zu Punkt 1:
Das KĂ€tzchen hat da absolut kein Problem mit. Ich war das 3. Mal da und das Kleine saß stĂ€ndig auf meinem Schoß. In dieser Zeit hab ich die Katzenmama vielleicht 2 mal gesehen.
Zudem haben wir 2 Kitten mitgenommen, so dass sie nicht alleine sind.
Die eine war total neugierig und hat sich alles angeschaut und die andere lag auf meinem Schoß und hat geschlafen.😊
WÀre da einer der beiden total Àngstlich oÀ., hÀtten wir das nicht gemacht.
Zudem, kennen die Kitten Hunde. Da bei ihnen selbst einer lebt.
Mein Hund hat die beiden recht wenig interessiert.😅

Zu Punkt 2:
Ich kenne viele, die eine Katze alleine halten und den Katzen geht es gut.
Davon aber jetzt mal abgesehen.

Zu Punkt 3:
Der Jagdtrieb, der beim Prager Rattler ja vorhanden ist, wird er dadurch unterdrĂŒckt?
 
demona

demona

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Hi,

1. hat dir das KÀtzchen gesagt, dass es kein Problem damit hat? Wohl kaum. Ein 7 Wochen altes KÀtzchen gehört zu seinen Geschwistern und seiner Mama - egal wie oft du die siehst - in gewohnter Umgebung und nicht von irgendwem durch die Gegend gezerrt. Auch Katzen unterscheiden zwischen dem eigenen Hund und einem fremden Hund, der sogar nach ihnen schnappt. Das ist grob fahrlÀssig.
PS: WĂŒrdest du ein 1 Wochen altes Baby einfach so von der Mutter wegnehmen und ĂŒberall mit hin schleppen? Wohl eher nicht, oder? So kleine Wesen gehören zur Mutter, das hat schon seine GrĂŒnde.

2. Ich kenne viele Leute, die ihre Hunde schlagen und die Hunde wedeln also ist das auch okay? ein 12 Wochen altes KĂ€tzchen wissentlich in Einzelhaft zu bringen, ist - in meinen Augen (!) - TierquĂ€lerei. WEder du noch der Hund können einen Sozialpartner ersetzen. Ihr könnt niemals so mit dem KĂ€tzchen spielen wie ein Artgenosse, nicht ĂŒber Tische und BĂ€nke rasen, euch nicht gegenseitig die Ohren ausschlecken, etc...
Es mag alte Katzen geben, die ihr ganzes Leben alleine waren und die lieber alleine leben aber ein 12 wochen altes KĂ€tzchen, nein, definitiv nicht und da dieses Forum sich dem Tierschutz verschrieben hat, kann und will ich davon nicht absehen. Ich kenne leider genug Threads wo es dann heißt "Mein 16 Wochen alter Kater beißt" "Die Katze springt uns in die Fersen" "Katze zerkratzt uns die Arme" etc.:cry:

3. Nein, den Jagdtrieb kann man nciht wirklich unterdrĂŒcken - okay, kann man schon aber das wĂŒrde andere Methoden fordern - aber die meisten Hunde können sehr gut unterscheiden zwischen den "eigenen" Katzen und "fremden" Katzen. Ein Hund kann lernen, dass er die eigenen Katzen in Ruhe zu lassen hat aber das braucht Zeit, Managment und vor allem GEduld. Das kann Tage, Wochen oder Monate dauern.

Zum Jagdtrieb: Ich kenne einen Weimaraner, der daheim mit zwei Katzen lebt. Die teilen sich einen Napf, ein Bettchen, die Katzen können ĂŒber den Hund drĂŒber toben, gar kein Problem. Draußen wĂŒrde der Hund genau diese Katzen erbarmungslos töten. Der hat nur gelernt - IM Haus sind es Freunde, AUSSERHALB des Hauses ist es Beute, wie jede andere Katze auch. Weiß der Besitzer aber auch und hĂ€ndelt das Ganze entsprechend.

Lg Demona
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Erstmal- ich stimme Demona vollkommen zu was die Einzelhaltung betrifft.

Dir sollte auch klar sein, dass Katzen kleinere Tiere als Beute betrachten können.
Mein 7kg-Kater musste durchaus erst davon ĂŒberzeugt werden, dass er den Pinscher-RĂŒden meiner Mutter nicht jagen darf. Auch nicht zum Spaß.
Die Gefahr besteht also nicht nur in Richtung Katze.

Ich verlinke dir mal was zur Einzelhaltung:
Einzelhaltung von Katzen: Mögliche Folgen, Fakten und Mythen

Ob Einzelkatzen spÀter total gelangweilt depressiv oder aggressiv und wildpinkelnd werden- da gibt es eine fantastisch breite Palette der Möglichkeiten und keine ist wirklich erstrebenswert.

Was das ZusammenfĂŒhren betrifft stimme ich wie gesagt Demona zu, davon abgesehen solltet ihr wirklich auf einen Maulkorb setzen und den am Besten so frĂŒh wie möglich positiv besetzen.

Rattler sind sehr effizient darin kleine Lebewesen zu töten, die ihre KörpergrĂ¶ĂŸe haben und das sollte man nicht unterschĂ€tzen.
Meine 4kg-Rehpinscher-HĂŒndin hat mit Leichtigkeit bei den Vorbesitzern einen kompletten HĂŒhnerstall "bereinigt" und ist freudestrahlend mit einem der toten HĂŒhner zurĂŒck getrabt gekommen.
 
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Son-Gohan

Son-Gohan

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Auch wenn du es den Tieren nicht ansiehst, es ist purer Stress fĂŒr sie! Vor allem dann auch noch ungeimpft von A nach B schleppen sit sehr gefĂ€hrlich. Lass das bitte zukĂŒnftig!

Tausch lieber Decken aus, nimm eine, auf der euer Hund immer liegt und gibt es zu den Katzen und andersrum ne Decke, auf der die Katzen gerne liegen.
Woher kommen die Kleinen denn? Hoffentlich bekommst du sie auch nur komplett geimpft und mehrfach entwurmt?
Und ja, Einzelhaltung bei Kitten ist schlicht und einfach TierquÀlerei. Nur weil andere es machen, ist es nicht automatisch richtig.
Man kann auch 30 Jahre Katzenerfahrung haben und alles falsch machen.
 
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Schweinemama

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Es ist einmal so, dass jeder Hund so sein Territorium hat. Der Hund war als ersters da - und wird sicherlich diese erworbenen Rechte verteidigen.

Katzen können sich generell verteidigen. Sie haben auch eine ganz andere Reichweite wie so ein Hund, der maximal aufs Sofa oder den Tisch springen kann. Ab diesen Orten endet der Wirkungskreis des Hundes (die Katze kann sich mitunter auch auf den Kasten oder das Regal vertschĂŒssen).

Nichts desto trotz wĂ€re es wichtig, dass der Hund - die Katze mal wo anders kennenlernt. Nimm ihn mal mit, er darf sich die Katzen anschauen und sein territorium wird nicht verletzt. In einer fremden Umgebung reagiert ein Hund auch ganz anders. Der Hund kann auch bei ausgewachsenen Katzen ganz anders reagieren (ist ja ein kleiner Hund). Trotz allem gibt es Verletzungsgefahren, eine Katze die sich nichts gefallen lĂ€sst - fĂ€hrt mit ausgefahrenen Krallen den Hund in die Augen und er ist blind, da ist ein Hund schnappt katze und schĂŒttelt die mal durch ein Klacks dagegen . Also ich wĂŒrde mich da nicht so darauf verlassen, dass sich die zwei das irgendwie regeln werden.

Ein Rattler ist ein Jagdhund. Dh. er kann jagen, er kann auch töten. Vielleicht nicht unbedingt ein Reh oder einen Hirsch, aber bei Lebewesen in seiner GrĂ¶ĂŸe ist er ein Killer. Wir haben auch einen Jagdhund und Meerschweinchen, irgendwann ist der Hund daraufgekommen, dass man beobachten kann - beobachten ist viel interessanter wie jagen. LĂ€uft man hin, laufen die Meerschweinchen ins Haus, bleibt man Stundenlang liegen, kann man beobachten. Und sie liebt es die Meerlis zu beobachten, mittlerweile beschĂŒtzt sie die Meerlis auch vor streundenden Katzen - die diesen Dreh anscheinend noch nicht verinnerlicht haben.

Ob eine Katze oder zwei es hĂ€ngt davon ab. Eine FreigĂ€ngerkatze wird wohl auch alleine leben dĂŒrfen. Einer reinen Hauskatze wird fad werden. Hund und Katze können zwar lernen miteinander zu kommunizieren, aber es ist trotz allem nicht das gleiche wie mit Artgenossen.
 
omfgjen

omfgjen

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Eine FreigĂ€ngerkatze wird wohl auch alleine leben dĂŒrfen. Einer reinen Hauskatze wird fad werden.
Hier geht es um ein Kitten, dass direkt zum SozialkrĂŒppel gemacht werden soll. Es ist egal, ob die Katze spĂ€ter FreigĂ€nger werden soll oder nicht, denn Katzen sollten die ersten 12 Monate im Haus bleiben. Anfangs sind sie idR ja eh noch nicht kastriert und zum zweiten sind Kitten so unbedarft und unvorsichtig und können manche Gefahren gar nicht richtig einschĂ€tzen, weil sie von allem abgelenkt sind. Und dann soll dieses arme KĂ€tzchen etwa 9 Monate allein daheim sitzen, Katzensprache verlernen usw mit dem Argument "Wird ja dann ne FreigĂ€ngerkatze". Und dass sich die ganzen FreigĂ€ngerkatzen dann draußen nur prĂŒgeln, versteht keiner :cautious:
 
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Schweinemama

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Das natĂŒrlich. Eine Katze kann ja auch mehrere Stunden alleine bleiben, ein Hund nunmal nicht so lange. Was macht die Katze, wenn der Besitzer den Hund z.b. in die Arbeit mitnimmt, sie sitzt zu Hause, es ist ihr fad, sie ruiniert die Möbel, rĂ€umt den MĂŒllkĂŒbel aus - oder Pinkelt ins Bett.

Hatte selber eine Freundin die die einzelhaltung ihres Katers mehr als 8 Jahre durchgehalten hat. Dieses Jahr ist der Kater endlich ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gelaufen. Er war irgendwie nicht mehr sozialisierbar (sie hat ihn aus dem Tierheim, davor hatte er 3 verschiedene Besitzer, immer wieder das gleiche verhalten - psychisch gestört) - Tierpsychologe, Tierheim, Tierarzt haben erklĂ€rt dass er zwar nicht leidet - aber mehr oder weniger in seinem Sozialwesen schwerstbehindert ist. Hat ihr die Wohnung zugepinkelt und zugesch..... und das nicht nur tĂ€glich sondern stĂŒndlich. War sie lĂ€nger wie 30 Minuten ausser Haus - hat er zusĂ€tzlich die Bude auseinander genommen. Ich hĂ€tte das Tier schon vor Jahren erlösen lassen, ich wĂŒrde so ein Tier keine 3 Tage in meinem Haushalt dulden.

Sie ist nur zu bewundern. Und andererseits, so ein Tier zu erlösen in den letzten Jahren kam Krebs, Nierensteine und HerzschwĂ€che dazu, weil es wirklich hoffnungslos war, hat sie nicht ĂŒber das Herz gebracht. 8 Jahre war sie zu Hause eingesperrt wegen dieses Tiers, kein Kino, kein Urlaub, keine Sozialkontakte.
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Gut, dass du direkt die Folgen von Einzelhaltung beschreibst.
Genau kann nÀmlich das Resultat der von dir als durchaus vertretbar eingestuften Einzelhaltung sein.

Das ist nicht witzig.
Und dann landen solche Tiere beim Tierarzt auf dem Tisch, weil Menschen es nicht "dulden", wenn das Tier nicht so funktioniert wie man es gern hĂ€tte, wenn man es schon psychisch verkrĂŒppelt hat.
Awesome.
 
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Schweinemama

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Oder landen im Tierheim. Und dann heißt es ja immer "Im Tierheim sind doch alle gestört!"
Ja, woher kommt das wohl?
Letztendlich ist der Mensch derjenige der das verursacht. Es gibt wirklich sehr selten Tiere - die schwer erkrankt sind und deshalb von anderen ausgestossen werden, nicht akzeptiert werden oder selber beschließen keinen Kontakt zu anderen haben zu wollen.

FĂŒr mich stellt sich die Frage dennoch was man tun soll mit so einem "Endprodukt" falsch verstandener Tierliebe. NatĂŒrlich wird es immer wieder Individualisten wie meine Freundin (ich glaube sie ist nach diesem Kater geheilt) die helfen wollen und denen so ein Tier unendlich leid tut. Trotzdem ist es eine Geldfrage, sie hatte laufende Kosten fĂŒr das Tier im 6 stelligen Eurobereich, sie musste jĂ€hrlich renovieren, den Putz von den WĂ€nden klopfen, dazu kamen Tierarztkosten vom sterilisieren, BachblĂŒten, beruhigungsmedikamente, HerzunterstĂŒtzende Medikamente (weil der Kater bei jeder VerĂ€nderung hyperventiliert hat und irgendwann apatisch und halb bewusstlos in der Ecke lag) und psychopharmika (ja die wurden dem Tier anfangs auch verpasst, da man hoffte ihn doch noch irgendwie normal zu bekommen). Böden neu, alles aus Plastik und abwaschbar. Besucher bei ihr zu Hause undenkbar, der hat die Leute angepinkelt und ihr danach mindestens 1 Woche lang das was sie noch gehabt hat ruiniert. Ich denke auch dass das auch kein Leben fĂŒr einen Tierbesitzer ist, bei aller Liebe zu Tieren die ich habe. Und auch fast jeder Tierarzt erklĂ€rte, dass das Tier absolut unzumutbar ist.
 
Puffelchen73

Puffelchen73

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Hallo,

Respekt vor deiner Freundin, dass sie dem Kater trotzdem ein Zuhause gegeben hat.

Aber mir geht der Gedanke, ein Tier einschlÀfern zu lassen, weil es psychisch verkorkst wurde, ganz quer runter.

Das Tier ist ja nicht schuld, sondern ein Opfer der Menschen und dafĂŒr soll es dann noch mit dem Leben bezahlen?!

Das Tiere Verantwortung bedeuten muss man sich vor der Anschaffung deutlich bewußt machen.
Es sind Lebewesen mit unterschiedlichen Charakteren und BedĂŒrfnissen.
Ein Kind gibt man ja auch nicht einfach weg, weil es nicht "funktioniert"!

Das schlimme ist halt einfach, dass Tiere immer noch von vielen als "Sache" angesehen werden. Gilt nicht auch TierquÀlerei nur als "SachbeschÀdigung"?

Als ich mit meiner Maus beim Tierarzt war wegen einer AugenentzĂŒndung, riet mir doch tatsĂ€chlich ein anderer Tierbesitzer mein MĂ€uschen fest gegen eine Wand zu werfen und mir eine neue zu holen!

Solchen Menschen sollte Tierhaltung grundsÀtzlich verboten werden!

Viele GrĂŒĂŸe

Puffelchen73
 
S

Schweinemama

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Hallo,

Respekt vor deiner Freundin, dass sie dem Kater trotzdem ein Zuhause gegeben hat.

Aber mir geht der Gedanke, ein Tier einschlÀfern zu lassen, weil es psychisch verkorkst wurde, ganz quer runter.

Das Tier ist ja nicht schuld, sondern ein Opfer der Menschen und dafĂŒr soll es dann noch mit dem Leben bezahlen?!

Das Tiere Verantwortung bedeuten muss man sich vor der Anschaffung deutlich bewußt machen.
Es sind Lebewesen mit unterschiedlichen Charakteren und BedĂŒrfnissen.
Ein Kind gibt man ja auch nicht einfach weg, weil es nicht "funktioniert"!

Das schlimme ist halt einfach, dass Tiere immer noch von vielen als "Sache" angesehen werden. Gilt nicht auch TierquÀlerei nur als "SachbeschÀdigung"?

Als ich mit meiner Maus beim Tierarzt war wegen einer AugenentzĂŒndung, riet mir doch tatsĂ€chlich ein anderer Tierbesitzer mein MĂ€uschen fest gegen eine Wand zu werfen und mir eine neue zu holen!

Solchen Menschen sollte Tierhaltung grundsÀtzlich verboten werden!

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Puffelchen73

Ich denke es kommt auf den Leidensdruck an. Bei den beiden hat es gepasst, der Kater selbst war intolerant und sie an zu Hause gebunden. SIe ist in FrĂŒhpension. Ihre Rehamassnahmen bestanden in die Angepinkelten Sachen in die Waschmaschine zu stopfen und alles abzuwischen.

Kann man so ein Leben eines Katers wirklich noch als Leben bezeichnen? Eine Katze die ja sonst reinlich ist, ihre Umgebung sauber hĂ€lt schlĂ€ft in und neben seinen eigenen FĂ€kalien. Auch die TierĂ€rzte stritten sich darum, ob es nicht besser wĂ€re, das Tier von seinem Lebensleiden zu erlösen Ich weiß nicht ob ich das als "Lebenswertes Leben" fĂŒr so ein Lebewesen bezeichnen könnte. Nun hat sie sich einigen Streunerkatzen angenommen, sie hatte schon einige als ihr Kater mehr oder weniger im Sichtum war, aber als er noch quicklebendig war, no way. Vielleicht kommt wieder eine katze in ihr Haus, ich wĂŒrde es ihr wirklich wĂŒnschen. Aber diesmal eine die auch etwas zurĂŒckgibt und nicht nur einfordert.
 
Puffelchen73

Puffelchen73

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Tja, schwierig ĂŒber "lebenswertes Leben" zu entscheiden.
Ich möchte so eine Entscheidung nicht treffen mĂŒssen.
Irgendwie musste ich beim Lesen an das Schlagwort "Depressionen" denken.
Armes Katerchen, hoffentlich ist er jetzt glĂŒcklich jenseits der RegenbogenbrĂŒcke!
 
S

Schweinemama

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Ihr behandelnder Tierarzt war der Meinung, dass das Tier behindert war, da auch andere Katzen relativ schnell das weite gesucht haben und ihn grundlos gemobbt haben . Wahrscheinlich unterkĂŒhlung inkl. Sauerstoffunterversorung wĂ€hrend der Geburt, aber lebensfĂ€hig genug um nicht zu sterben. Auf die Anitdepressiva hat der Kater nĂ€mlich kaum reagiert.

Ich bin mir sicher, dass er nun dort - woimmer er nun auch sein mag besser aufgehoben ist. Vielleicht auch mit einer wunderschönen Katzendame.
 
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