Getrennte Fütterung bei Umstellung?

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Katinka Blue

14.03.2011
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Hallo zusammen. Ich brauche dringend eure Empfehlungen und Gedanken, da ich wirklich ratlos bin. Nachdem eins unserer Zwergwidder letzte Woche gestorben ist, haben wir für das verbliebenen Weibchen ein kastriertes Männchen besorgt. Beide sind ca.5 Jahre alt und werden draußen gehalten.Das Männchen ist aber nur Trockenfutter mit Getreide gewohnt und ein bisschen Möhre. Unser Kaninchen bekommt nur Grünfutter. Die Zusammenführung läuft ganz gut. Sie tragen
ihre Kämpfe aus, sitzen aber auch schon zusammen und beißen sich nicht. Ich habe versucht, dass Männchen(Benny) langsam umzustellen. Habe Möhre und Möhrengrün gegeben und ihm auch sein gewohntes Futter. Trotzdem kam es zu Aufgasungen. Bin sofort zum TA und der hat Novalgin gespritzt und auch noch etwas oral verabreicht. Das hat auch gut geholfen, gerade hat der Kleine wieder gefressen. Der TA meint, ich müsse die Unstellung langsamer vollziehen und ihm noch längere Zeit sein gewohntes Trockenfutter geben. Die Frage für mich ist jetzt aber Wie??? Kaninchen sollen doch immer ausreichend Futter bis zur nächsten Mahlzeit haben oder? Wenn ich dem Benny jetzt Trockenfutter hinstelle, frisst Mayla das natürlich auch. Was ich auf keinen Fall möchte. Erstens weil es ungesund ist und zweitens, weil sie eh schon reichlich Winterspeck angesetzt hat. Gleichzeitig müsste ich aber Mayla auch ihr Grünfutter geben, was wiederum Benny fressen könnte und wieder Aufgasungen bekäme. Wie soll ich denn gewährleisten, dass beide ständig Futter zur Verfügung haben, ohne sie zu trennen? Da sie erst knapp eine Woche zusammen sind, kann ich sie doch jetzt nicht wochenlang trennen, bis die Futterumstellung vollzogen ist. Habt ihr da irgendwelche Ideen? Lieben Gruß, Karin
 
Hamster_Lover

Hamster_Lover

18.11.2009
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Hallo Karin,

normal gehören neue Tiere 14 Tage in Quarantäne. In der Zeit kann man normal auch recht unproblematisch die Fütterung umstellen.
Das Absetzen des Trockenfutters ist weniger das Problem, das größere Problem ist das Frischfutter das langsam gesteigert werden sollte. Das Trockenfutter würde ich ganz weglassen- sofern es sich um Pellets handelt.
Kennt er Heu? Dann würde ich in deinem Fall wie folgt vorgehen:

- Genug Heu füttern, so dass immer Heu zur Verfügung ist. Am besten fütterst du auch welches lose- also ohne Raufe.
- Das Trockenfutter würde ich ganz absetzen. Die Zippe würde wie du selbst erkannt hast auch welches fressen, außer du gibst ihm separiert ein Teelöffel voll o.ä, das hat er schnell aufgegessen, würde es aber wie gesagt lassen.
-Mit gut bekömmlichem Frischfutter anfangen. Fenchel ist gut für die Verdauung, ein paar frische Kräuter (Petersilie, ...) etwas Selleriegrün+ Stangensellerie, Möhrengrün etc pp. Am Anfang würde ich erstmal auf Kohlgewächse (Wirsing, Grünkohl, Rucola, ...) verzichten. Brombeerblätter von draußen eigen sich auch gut zum anfüttern. Die findet man auch im Winter noch.

Ich würde sie nicht nochmal trennen wenn es gut klappt. Stress wirkt sich auch negativ auf die Verdauung aus.
 

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