Hündin frisst nichts, ist untergewichtig.

Diskutiere Hündin frisst nichts, ist untergewichtig. im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hi Leute, Meine 6 Monate alte Hündin will ums verrecken kein Futter fressen. Wir haben sie seit circa zwei Monaten und sie stammt aus schlechten...
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Soschua

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Hi Leute,

Meine 6 Monate alte Hündin will ums verrecken kein Futter fressen. Wir haben sie seit circa zwei Monaten und sie stammt aus schlechten Verhältnissen.
Als wir sie bekamen, war sie knapp 15 Kilo untergewichtig, wir wissen nicht was oder wie viel sie dort zu essen bekommen hat. Im ersten Monat haben wir sie super
aufgepäppelt,
sie hat ihr Gewicht verdoppelt und war nur noch wenig entfernt vom Normalgewicht.
Seit einem Monat frisst sie täglich vielleicht 100 Gramm und das auch nur, wenn wir sie vor dem Napf Sitz machen lassen und es ihr mit der Hand hinhalten.
Wir haben schon mehrere Futtersorten ausprobiert, das Hauptfutter ist allerdings Josera Kids, speziell vom Tierarzt empfohlen.

Zuerst hatte sie das Fressen 24/7 zur Verfügung, und wie gesagt am Anfang hat sie ja auch extrem viel gegessen. Als sie jetzt aufgehört hat, zu fressen haben wir angefangen Zeiten einzuführen, damit sie lernt, dass sie dann auch
tatsächlich essen sollte. Wir geben ihr 5 mal am Tag die Möglichkeit zu fressen.

Sie ist ein Berner-Sennen und Hovawart Mix, sollte mittlerweile um die 30-40 Kilo wiegen, wiegt allerdings nur knapp 18.
Wir müssen alle zwei Wochen zum Tierarzt, um ihr Gewicht zu überprüfen, dennoch würde ich mich über weitere Ratschläge hier freuen, da der
Tierarzt nur darauf behaart hat, weiterhin so viel zu füttern wie geht.

Vielen Dank schon mal!
 
18.01.2019
#1
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Hey,

Habt ihr ein Blutbild machen lassen?
Generell Schmerzen etc ausgeschlossen?

Wie sieht es mit Zahnwechsel aus? Riecht sie nach Kupfer und eher ungut aus dem Maul?

:)
 
S

Soschua

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Nein, auf die Idee für ein Blutbild sind wir nicht gekommen, da der Tierarzt meint sie sieht ansonsten sehr gesund aus und verhält sich normal.
Wir haben darauf geschlossen, dass es eher ein psychisches Problem ist, da sie vielleicht in ihrer Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Leckerli oder "Besonderheiten" wie Speck frisst sie problemlos.
Den Zahnwechsel hat sie bereits hinter sich und aus dem Maul riecht sie normal.

Danke dir für die schnelle Antwort :)
 
S

Schweinemama

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Wichtig wäre mal entwurmen, und wenn das öfters mal vorkommt - die Leberwerte nehmen lassen (ist auffällig, dem Hund ist generell übel, die Leber sollte in der Nacht entgiften, funktioniert das nicht - frisst der Hund in der Früh sehr wenig, das wird aber im Laufe des Tages dann besser). Es ist wirklich nicht verkehrt gerade nachsehen zu lassen ob sich entzündliche Prozesse irgendwo abspielen, die Blutwerte halbwegs in ORdnung sind und dann auch gezielt daran zu arbeiten, das man verschiedene Mängel durch gesunde Ernährung auslöschen kann.

Aufpäppeln kannst du sie natürlich mit allem was das Lebensmittelprogramm hergibt. Verschiedene Geschmacksrichtungen ausprobieren, Fisch, Leber, Huhn, Lamm, Rind etc. Ich schwöre ja auf Reiskeimöl (kannst im Internet bestellen), das ist einerseits recht energiehaltig, baut sehr viel Muskeln auf (bei Pferden ein DOpingmittel), ist generell gut gegen Entzündliche Prozesse. Ob man bei 6 monatigen Welpen damit arbeiten kann, weiß sicherlich der TIerarzt.

Das Problem mit vom Tierarzt empfohlen ist leider immer. DIe Sachen schmecken sehr selten, da muss schon ein Hund wirklich sehr hungrig und fressbegierig sein (mir persönlich ist kein Hund bekannt, der vom TIerarzt verordnetes Diätfutter je angerührt hat) , dass er sowas nimmt. Ich habe auch noch medizinisches Spezialfutter vom TIerarzt (Diabetes) im Keller - ich mische es ihr hie und da mal unter ihr Essen, was sie normalerweise frisst, aber das Diätfutter spuckt sie mir aus - egal welche Köstlichkeiten ich ihr serviere - die Diätteile legt sie mir abgezählt alle zur Seite. Für mich mittlerweile ein Intelligenztest für den Hund ob sie wirklich alle Pellets findet
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Hast du vllt mal ein Foto von oben und eins von der Seite?

Bevor man ohne Indikation Wurmkuren in den Hund ballert und die Darmflora zum Teufel jagt gilt erstmal, dass Junghunde ruhig schlank sein dürfen.

Die Kilogramm-Angaben sind nur grobe Richtwerte und gerade bei Mixen ist da alles möglich.
 
S

Soschua

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Wir sprechen das mit dem Blutbild auf jeden Fall mal beim Tierarzt an, Entwurmen müssen wir momentan sowieso einmal im Monat, da sie das davor nie bekommen hat.
Uns wurde geraten, dass wir definitiv Trockenfutter füttern sollen, da sie durch die Mangelernährung noch sehr klein für ihr Alter ist und eben sehr energiereiches Futter braucht
um ihre vermutlich geschwächten Knochen richtig wachsen zu lassen. Daher ist das mit dem leckeren Futter etwas schwierig. Vor allem, da sie das Futter am Anfang verschlungen hat
finde ich es komisch, dass sie sich jetzt um entschieden hat und es nicht mehr appetitlich finden könnte.
Klingt auf jeden Fall spannend mit deiner Kleinen, wenn sie es sich zur Aufgabe macht ihr Futter in lecker und igitt zu unterteilen :ROFLMAO:

Ich dusche sie mal morgen und mache dir dann Bilder, wenn sie trocken ist sieht man relativ wenig, da sie sehr flauschig ist. :giggle:
 
Windhundliebe

Windhundliebe

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Wenn Sie 6 Monate alt ist ist ja noch ein Baby und die von Dir angegeben 30-40 kg sind ja das Endgewicht des Hundes. Ein Baby kommt ja auch nicht gleich mit 60 kg auf die Welt.
Dass ihr das Essen nicht mehr schmeckt, ist gar nicht so ungewöhnlich. Erst fressen sie es und dann wollen sie es vielleicht nicht mehr. Wenn sie dann einmal gelernt haben, dass sie was anderes dafür bekommen, was ja viel viel leckerer ist, dann lassen ihr eigentlichtes Futter schon mal stehen und testen, ob das ein anderes mal wieder funktioniert mit dem Futter.
Das ist natürlich nur die Hypothese dazu. Ich finde es dennoch gut, wenn alles andere gesundheitlich angecheckt ist.
 
S

Schweinemama

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Was mir noch einfällt, überlegt mal ob etwas war - dass der Hund so plötzlich aufgehört hat. Hundewelpen stecken mal alles ins Maul, gerade auch Schnee - schmeckt gut, ist kalt und vor allem "isoliert" so ein Schnee ganz wunderbar gerüche. Leider ist Schneefressen relativ ungesund für Hunde - auch für Welpen - die kriegen nämlich Angina, Rachenentzündung, Verkühlung etc. Das würde auch erklären, warum der Hund eher mit geradem Oberkörper nahrung aufnimmt - und nicht vom Boden - aus der Schüssel. Das Schlucken tut weh, und vor allem - wenn der Bissen gegen die erdanziehungskraft nach oben "gedrückt" werden muss.

Ich denke, er sollte wirklich zum tierarzt. Duschen braucht ma nso einen Hund generell nicht - vor allem nicht im Winter.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Nur mal eine Interessenfrage: Wie kann ein 4 Monate alter Welpe 15kg Untergewicht haben?

Und vorallem, wie kann sie das in 2 Monaten verdoppelt haben und trotzdem noch zu leicht sein?
 
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Soschua

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Leider gibt es keine offiziellen Tabellen, aber ich habe mehrere Foren gefunden, deutsche und englische, in welchen Leute die Entwicklung festgehalten haben, daran habe ich dann
orientiert. Da sowohl der Berner-Sennen als auch der Hovawart grosse Rassen sind, haben sie fast identische Werte, daher rechne ich immer circa mit einem Mittelmaß.
Hier z.B eine Tabelle von einem User mit ungefähren Richtwerten:

Ende 1. Monats: 3,0 - 5,0 kg
2. 7,6 - 12,0 kg
3. 13,0 - 20,0 kg
4. 18,0 - 28,0 kg
5. 21,0 - 33,0 kg
6. 24,5 - 38,4 kg
7. 26,6 - 42,0 kg
8. 27,7 - 43,8 kg
9. 28,5 - 45,0 kg
10. 30,4 - 48,0 kg
11. 32,5 - 51,0 kg
12. 34,2 - 54,0 kg

Meine Kleine habe ich mit 4 Monaten zu mir geholt, da hat sie 8 Kilo gewogen. Der Tierarzt war aber sehr erschüttert, als wir sie bei ihm gewogen haben und meinte sie sollte bereits bei ungefähr 20-25 Kilo liegen. Daher 15 Kilo Untergewicht. Danach hat sie innerhalb eines Monats die 16 Kilo erreicht, ihr Gewicht also quasi verdoppelt und war nur noch 5 Kilo vom Richtwert für den 5 Monat entfernt. Jetzt ist sie allerdings fast 7 Monate alt und wiegt immer noch bloße 18 Kilo, obwohl sie mittlerweile bei ungefähr 26 Kilo sein sollte.

Ich denke mir nicht einfach irgendwelche Zahlen aus und behaupte dann etwas, ich habe mich viel im Internet durchgelesen und informiert und daraus meine eigenen Schlüsse gezogen. Durch ihre Unterernährung seit sie ein Welpe war bin ich mir bewusst, dass sie vermutlich immer etwas kleiner und leichter sein wird als der Durchschnittshund. Trotzdem ist ihr Gewicht deutlich zu gering und ihr Fressverhalten ist problematisch.

Mir würde nichts einfallen, was sie gegessen haben könnte, was das plötzliche veränderte Verhalten herbeigeführt hat. Schnee und Eis frisst sie auch sehr selten, trotzdem spreche ich das auf jeden Fall beim Arzt an, danke für den Ratschlag! :)
Und ich dusche sie generell nie, aber es scheint mir sinnig wenn ich Bilder hätte, die zeigen wie dünn sie tatsächlich ist, außerdem riecht sie dank dem Raufen in ihrer Spielgruppe auch nicht mehr sehr blumig :D
 
S

Schweinemama

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Die Tabelle ist reiner Nonsense. Es tut mir leid.

Da stimmt doch irgendetwas gar nicht. Du rettest ein Tier, aus angeblich schlechten Verhältnissen und weißt aber sofort welche Rasse in ihm stecken müssen. Das kann dir nicht mal ein studierter Tierarzt sagen, sondern auch dieser kann nur etwa schätzen, ob die Pfoten so groß sind, dass es sich möglicherweise um eine Dogge oder einen Chi handelt. Hündinnen aus schlechten Verhältnissen lassen sich auch teilweise von mehreren Hunden begatten, hier zu erklären, dass da die und die Rasse dabei waren, ist sinnbefreit. Gewichtsmässig gibt es heri ebenfalls auch sehr sehr sehr viel Toleranzen nach oben und nach Unten.

Einen Welpen duscht man nicht - vor allem nicht im Winter - und vor allem nicht, wenn du der Meinung bist dass es sich um einen Hovawart oder einen Berner handeln sollte. Das Fell kriegst du im Normalfall nicht mal in 3 Tagen trocken - und das auch nicht im Winter. Ob ein Hund nun stinkt oder nicht, tut nichts zur sache. Einen Welpen duscht man nicht, wäscht man nicht und badet man nicht. Da ist sogar im Hochsommer das Risiko einer Unterkühlung mit folgen z.b. Einer Lungenentzündung zu hoch. Da braucht der Welpe aber noch nicht mal lange Haare haben. Es ist unnötig einen Welpen zu duschen. Punkt.

Das ein Hovawart oder ein Berner mit 12 Monaten ausgewachsen sein müssen, halte ich für ein Gerücht. Sie gelten als "Mittelgroße" Hunderassen und wachsen durchschnittlich bis zu 18 Monate (und länger), Großwerdende Hunde wachsen nach noch über 24 Monate bis sie endlich ihr endgewicht und Endgröße erreicht haben (wobei auch hier erklärt wird, je weniger sie zunehmen umso besser ist es, das gewicht schränkt das Wachstum enorm ein, niemand will einen Hund mit kaputten Knochen, auch kein TIerarzt.. Also wer hat dir erklärt, dass so ein Hund mit 12 Monaten 50 Kg wiegen soll. Das haltet das Skelett nicht mal aus, geschweige denn der Hund. Und Sorry, ein Tierarzt der zulässt, dass ein Welpe binnen 1 Monats das doppelte seines Ursprunglichen Gewichts zunimmt, dem gehört die Zulassung entzogen!
 
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Soschua

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Nur weil ein Hund schlecht behandelt wird, heißt das nicht, dass er komplett verwahrlost wurde. Ich habe meinen Hund mit einem Impfausweis der Vorbesitzer erhalten in dem logischerweise die Rasse festgehalten wurde. Ich habe die Elterntiere selbst gesehen. Sie kommt von einem Bauernhof auf dem sie ausschließlich Draussen gehalten wurde und war die letzte des Wurfs, die noch dort war. Der Wurf war unerwünscht und die Besitzer wollten die Welpen einfach nur noch weggeben. Uns wurde gesagt wir sollen den Hund so schnell wie möglich abholen, da die Vorbesitzer die Kleine sonst bald "wegbringen". Ob dabei von einem Tierheim die Rede ist oder vom wahllosem Aussetzten kann man sich selber aussuchen. Trotz allem wurde sie dort misshandelt und nicht sozialisiert, kaum gefüttert und nicht erzogen.
Ich weiß nicht was du für Probleme mit deinen Hunden und ihrem Fell hast, aber wenn ich meine Kleine abdusche und danach trocken rubbel und kalt föhne ist sie nach ein paar Stunden trocken. Ich bin nicht lebensmüde und bringe sie so nach draußen, sie bleibt so lange in ihrer Decke eingewickelt drinnen bei T-shirt Temperaturen. Ich habe bis jetzt noch niemanden professionellen im Umgang mit Hunden getroffen, der das Duschen so verabscheut wie du. Wie bereits erwähnt dusche ich keinen Hund aus Langeweile, sondern wenn Bedarf besteht. Das war in den letzten zweieinhalb Monaten genau einmal ;)

Ich habe auch geschrieben, dass ich mir bewusst bin, dass sie wohl immer etwas kleiner und leichter sein wird. Trotzdem ist es ihr ansehbar, dass sie zu wenig wiegt. Ich wollte hier alleine nach Tipps forschen wie ich ihren Appetit anregen kann und ihr Fressverhalten normalisiere. Ich frage nicht nach einem Wundermittel um sie in einer Woche 20 Kilo zunehmen zu lassen.
Ich bin kein Tierarzt und kenne mich nicht genug aus um zu behaupten, dass ich weiß was das beste für einen Hund in Sache Wachstum ist, allerdings kann ich dir nur versichern, dass mein Hund
nach der Zunahme deutlich aktiver, lebensfroher und insgesamt glücklicher ist. Vorher konnte sie nicht einmal 20 Minuten lang unterwegs sein ohne fast zusammen zu klappen. Mittlerweile gehen wir am Tag mehrere Stunden raus und auch zusammen wandern. Für mich scheint es also die richtige Entscheidung gewesen zu sein.
 
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Schweinemama

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Nur weil ein Hund schlecht behandelt wird, heißt das nicht, dass er komplett verwahrlost wurde. Ich habe meinen Hund mit einem Impfausweis der Vorbesitzer erhalten in dem logischerweise die Rasse festgehalten wurde. Ich habe die Elterntiere selbst gesehen. Sie kommt von einem Bauernhof auf dem sie ausschließlich Draussen gehalten wurde und war die letzte des Wurfs, die noch dort war. Der Wurf war unerwünscht und die Besitzer wollten die Welpen einfach nur noch weggeben. Uns wurde gesagt wir sollen den Hund so schnell wie möglich abholen, da die Vorbesitzer die Kleine sonst bald "wegbringen". Ob dabei von einem Tierheim die Rede ist oder vom wahllosem Aussetzten kann man sich selber aussuchen. Trotz allem wurde sie dort misshandelt und nicht sozialisiert, kaum gefüttert und nicht erzogen.
Ich weiß nicht was du für Probleme mit deinen Hunden und ihrem Fell hast, aber wenn ich meine Kleine abdusche und danach trocken rubbel und kalt föhne ist sie nach ein paar Stunden trocken. Ich bin nicht lebensmüde und bringe sie so nach draußen, sie bleibt so lange in ihrer Decke eingewickelt drinnen bei T-shirt Temperaturen. Ich habe bis jetzt noch niemanden professionellen im Umgang mit Hunden getroffen, der das Duschen so verabscheut wie du. Wie bereits erwähnt dusche ich keinen Hund aus Langeweile, sondern wenn Bedarf besteht. Das war in den letzten zweieinhalb Monaten genau einmal ;)

Ich habe auch geschrieben, dass ich mir bewusst bin, dass sie wohl immer etwas kleiner und leichter sein wird. Trotzdem ist es ihr ansehbar, dass sie zu wenig wiegt. Ich wollte hier alleine nach Tipps forschen wie ich ihren Appetit anregen kann und ihr Fressverhalten normalisiere. Ich frage nicht nach einem Wundermittel um sie in einer Woche 20 Kilo zunehmen zu lassen.
Ich bin kein Tierarzt und kenne mich nicht genug aus um zu behaupten, dass ich weiß was das beste für einen Hund in Sache Wachstum ist, allerdings kann ich dir nur versichern, dass mein Hund
nach der Zunahme deutlich aktiver, lebensfroher und insgesamt glücklicher ist. Vorher konnte sie nicht einmal 20 Minuten lang unterwegs sein ohne fast zusammen zu klappen. Mittlerweile gehen wir am Tag mehrere Stunden raus und auch zusammen wandern. Für mich scheint es also die richtige Entscheidung gewesen zu sein.
Schau, die ganze Geschichte stimmt doch irgendwie nicht. Ein Hundepass für einen verwahrlosten Hund. Jeder Tierarzt - der etwas von sich hält- nimmt solche Hunde ab, zeigt beim Amtstierarzt an, der ist dran, wenn ein Besitzer dem nachgeht, warum der Hund in so einem Zustand übergeben wurde.

Eine Gewichtszunahme von 1-2 Kilo pro Woche für einen 8 Kilo hund ist kriminell. Egal ob er davor verhungert war oder nicht. Das hält schlichtweg das Knochensystem nicht aus. Das ist ja keine Mastgans, sondern ein Hund, der das Gewicht vorsichtig zunehmen sollte, sonst hat er spätestens in 2-3 Jahren Probleme mit Schulter, Hüfte oder Wirbelsäule (egal wie mager er davor war), es geht um eine gesunde und ausgewogene Ernährung, das Gewicht kommt erst viel später. Doggen gehen bis zu einem Gewicht von über 60 Kilo - haben aber 24-30 Jahre Zeit um die Knochen auf dieses Gewicht zu schulen (auch diese wachsen zuerst in die Größe und gegen Ende des Wachstums nehmen sie dann Muskelmasse und gewicht zu, und schwubs, die 2 jährige 45-50 Kilo Dogge legt dann noch mal zwischen 10-20% ihres Gewichtes zu, weil ihr Körper das Gewicht nun auch tragen kann, aber im Alter von 2 Jahren - sieht man noch Wirbelfortsätze und Rippen und schlimmstenfalls Hüftgelenke aus dem Fell stehen ).
 
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Son-Gohan

Son-Gohan

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Man kann einfacher an gefälschten Impfpässe kommen, als man vielleicht denkt. Und ja, auch ohne, dass das Tier jemals in seinem Leben einen Tierarzt gesehen hat.
 
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Schweinemama

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Das sowieso, nur dann sind die Eltern utopisch. Das kann auch ein Hund von einer Massenzucht irgendwo aus Polen und co sein.
 
Son-Gohan

Son-Gohan

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War denn definitiv sicher, dass es auch die Elterntiere waren? Hast du gesehen, wie die Welpen bei der Mutter gesäugt haben? Bzw hatte sie denn ein Gesäuge?
Nur weil dort vielleicht adulte Tiere sind, ist es nicht gesagt, dass es auch die tatsächlichen Elterntiere waren.
 
P

PluxderHund

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In die Debatte um die Herkunft des Tieres möchte ich mich nicht einmischen, dafür kenne ich mich in dem Bereich viel zu wenig aus.
Bevor ich meinen aktuellen (ersten wirklich eigenen) Hund hatte, hatte ich bei meinen Eltern einen Border Collie - Münsterländer-Mix und dieses Tier hat auch bei bester Gesundheit Zeit seines Lebens sehr wenig gefressen.
Sie ist 14 Jahre alt geworden, ich denke da ist es unwahrscheinlich davon auszugehen, dass sie ein nie entdecktes Gesundheitsproblem hatte.

Gehen wir mal davon aus, dass es bei dem Hund hier genauso ist, passt vielleicht etwas von dem, was wir probiert haben.
Anfangs wollten wir auf keinen Fall verwöhnen, damit das Tier sich nicht daran gewöhnt, quasi vom Tablett gefüttert zu werden...
Tja, Hund hat dann halt gehungert und wurde - phasenweise - immer wieder dünner.

Was geklappt hat (haben wir aber tatsächlich zeitlebens phasenweise immer mal wieder machen müssen):

- Öl über Futter
- ein bisschen Käse anschmelzen und darin dann das Futter wälzen. Es sollte wirklich daran festkleben, also nicht zu viel nehmen, sonst hätte unser Hund nur den Käse gefressen, das kann es dann ja auch nicht sein...
- Futter dann geben, wenn wir gerade gekocht hatten und die Küche im Idealfall nach Braten etc. roch
- Futter verstecken und suchen lassen - alles was ein Spiel war, war toll und spannend
- Happen für Happen "zuwerfen"
- Futter als Belohnung im Training
- so tun als würde man selbst das Essen haben wollen und ES IST DAS LECKERSTE WAS ICH JE ERLEBT HABE und dann ganz generös was an den Hund abgeben

Wie gesagt - bei uns war es aber auch definitiv kein gesundheitliches Problem, dieser Hund war einfach maximal unbegeistert von Fressen, wir haben nie rausgefunden warum.
Man musste sie einfach immer davon überzeugen, dass Futter etwas Gutes ist und sie quasi überreden.
 
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Soschua

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Ich habe hier nicht geschrieben um Leute zu überzeugen woher mein Hund stammt und wer die Elterntiere sind. Ich danke für das Interesse aber
würde mich lieber darauf konzentrieren das Problem zu lösen weswegen ich mich an das Forum gewendet habe.
Wir waren heute wieder beim Tierarzt und haben lange gesprochen was für uns eine gute Lösung ist.
Ich werde weiter versuchen die Kleine zum essen zu animieren und vor allem deine Tricks ausprobieren, Plux. Vielen Dank dafür!
Die scheinen mir am ehesten zu funktionieren, vor allem da sie wenn wir trainieren wirklich deutlich mehr frisst als wenn es nur doof rumsteht.

Gesundheitlich haben wir überall grünes Licht bekommen und ab jetzt gilt es weiter zu probieren.
 
Nephilim

Nephilim

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Leute!
Was ist denn hier schon wieder los?
Schweinemama, du solltest endlich mal lernen dich zurück zu halten.
Meine Güte, was herrscht hier denn für ein Ton?
Wenn mein Hund stinkt bade ich ihn. Ende der Diskussion. Auch einen Welpen. Auch ein Welpe kann trocknen. Ich kann ihn föhnen, ich kann ihn ein einen Hundebademantel wickeln usw.
Ich muss nicht aus lauter "Tierliebe" den Gestank meines Hundes erdulden, nur weil irgendwer meint, dass der nicht trocken wird.
Fotos würden mich durchaus auch interessieren, einfach weil sie auch ein sehr kleiner Vertreter ihres Mixes sein kann.
Wenn du nicht das Gefühl hast, dass überall alle Knochen heraus stechen, dann halte sie lieber etwas leichter, als zu schwer. Das belastet die Knochen und Gelenke viel mehr.

Ich würde jetzt auch nicht anfangen irgendwelche Tricks anzuwenden und mir meinen Hund zu einer Prinzessin heranerziehen.
Wechsel die Futtersorte langsam. Wenn sie die dann immernoch nicht fressen will... muss sie halt. Es wird dir kein Hund verhungern.
Ich würde eventuell noch schauen ob es am Napf liegen kann. Ist er vllt zu klein? Klappert, oder ist sonst wie unangenehm für den Hund?
Nein? Okay, dann kann sie also draus fressen.
Ob Energiereiches Juniorfutter jetzt die richtige Wahl ist, damit der Hund "in die Höhe schießt" wage ich zu bezweiflen. Meine Wahl wäre es nicht.

Ansonsten: Wenn ausgeschlossen ist dass der Hund aus irgendwelchen Gründen nicht fressen _kann_ gäbe es bei mir da keine Diskussion.
Eine meiner Hündinnen hatte als ich sie bekam auch ihr Futter verweigert. Ich hab dann das Futter gewechselt. Nach einer Weile wollte sie das auch nicht mehr.
Nun... es gab kein neues. Wenn sie nicht fressen wollte, hab ich das Futter weg getan. Seit dem frisst sie problemlos alles was ich ihr vor die Nase setze.

Was du noch versuchen kannst ist, das Trockenfutter mit Wasser zu reichen. Ich hab das Gefuehl, dass es bei meinen dann besser geschluckt wird und leichter unten ankommt.
 
S

Soschua

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Hey Nephilim,

Verziehen wollten wir sie auf keinen Fall, deswegen sind wir auch nicht bereit fließend neues Futter zu reichen bis sie etwas mag. Das Juniorfutter füttern wir jetzt nur noch leer, danach suchen wir uns ein "normales" Futter, da wie du schon sagst, die Gefahr besteht dass sie zu schnell wachsen könnte. Bis jetzt ist sie gemäßigt gewachsen, sonst hätten wir früher reagiert.
Unser Trockenfutter haben wir schon mit Wasser gemischt, da hatte sie kurz Interesse und hat vielleicht vier Schnauzen voll gefressen, danach war das auch vorbei.
Da bin ich allerdings ziemlich froh, da ich gelesen habe dass Trockenfutter beim Zahnsteinabbau helfen soll, daher wäre mir anfeuchten auf Dauer sowieso unlieb gewesen.

Die Idee mit dem Napf hatten wir auch. Aber ob es auf dem Boden liegt, in einem Reisenapf aus Silikon, einer normalen Porzelanschüssel oder ihrem Edelstahlnapf ist, ist ihr egal. Nur aus der Hand frisst sie vergleichsweise viel. Das haben wir jetzt gepaart mit zweimal täglichem trainieren. Nach jedem erfolgreichem Sitz, Pfote, Roll dich usw kriegt sie eine Handvoll ihres Futters und frisst es auch begierig.
Das machen wir bis sie nichts mehr essen mag und dann gibt es ein richtiges Leckerli hinterher. Das klappt für uns sehr gut bis jetzt.

Bilder kommen sobald wir sie duschen, eigentlich war letzten Sonntag ein Spieltreffen geplant nachdem es definitiv Zeit gewesen wäre, das ist allerdings ausgefallen.

Vielen Dank!
 
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