Was hilft bei Allergien gegen Katzenhaare?

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chicha

chicha

18.03.2018
21
Ich bin nun für einige Monate wegen einem weiteren Studium in einer anderen Wohnung und der Mitbewohner hat zwei Katzen die sich natürlich in der ganzen Wohnung aufhalten. Ich mag sie auch sehr und vom ersten Tag an haben wir uns echt gut verstanden :) Das einzige Problem
ist nun die Katzenhaarallergie (bzw die Allergie auf gewisse Proteine die auf den Katzenhaaren sind um genauer zu sein ;) ). Diese Allergie ist mir nie aufgefallen, da ich natürlich oft in einer Wohnung war wo eine Katze auch war, aber nie auf längere Zeit und da habe ich bislang nie was gemerkt. Aber jetzt bin ich ständig hier in der Wohnung und ich spüre die Allergie doch einigermaßen stark. Mein Zimmer habe ich auch gründlichst gereinigt und lasse hier die Katzen auch nicht rein. Doch in der Wohnung sind sie ja und die Haare kann man ja nicht vermeiden. Gibt's irgendwelche Tipps wie man die Allergie mildern könnte bzw einige Erfahrungen? Meine Allergie ist nun nicht so stark, sonst hätte ich schon früher darauf reagiert, aber es stört mich doch schon einigermaßen da ich hier noch länger sein werde. Lg
 
25.01.2019
#1
A

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Guest

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süssimädel

süssimädel

07.02.2019
9
Nun ja, das kann ja alles mal zu kommen, vor dem ist man ja nicht gefeit und Menschen haben mehr Allergien als sie denn vermuten und klar fragt man sich was tun gegen Allergie, das ist ja auch normal. Zudem es ja auch nicht mal deine Katze ist.
Den ersten Schritt hast du eh gut gelöst, dass du dir auch Räume schaffst in denen du sie denn nicht um dich hast, wo du dich zurückziehen kannst, wenn es dir schlecht geht. ABER - klaro zieht man die Katzenhaare mit, die sind ja auch auf kleidung und Schuhen und verbleiben im Rest der Wohnung auf den Möbeln etc.
Also was meiner Cousine damals geholfen hat war Alleovite, das ist natürlich und kann man einnehmen, das muss sich halt erst aufbauen. Aber wäre zumindest mal eine Möglichkeit die man hat, damit das mehr abklingt.
Und ach ja - Katze ist nicht gleich Katze, man ist ja auf den Speichel allergisch. Und manche sind auch alle Katzen allergisch, manche Menschen nur auf eine bestimmte Rasse.
 
A

A-Fritz

11.07.2016
540
Hallo,
die beste Therapie wäre es , Katzen zu meiden , da sich die Symptome auch verstärken können .
Anfangs mit brennen der Augen und Nase , mit Rötungen , wie bei einer Grippe ,
oder asthmatischen Symptomen.
In bestimmten Fällen hilft dann ein Antihistaminika oder auch Kortisonpräparate
und man kann eine langjährige Desensibilisierung probieren, es wäre aber erst ein Alergie-Test wichtig.

Besser ist es, nicht länger in der Wohngemeinschaft mit den Katzen zu verbleiben.

Fritz.
 
M

miwok

07.11.2012
514
Es gibt Desensibilisierungen bei Unvertraeglichkeiten, wie z.B. auch bei Pollenallergie, fragt mal deinen Hausarzt. Er wird dich wohl an einen Facharzt ueberweisen...

Ich glaube, dass es jetzt, wo es wieder waermer ist , sowieso besser werden wird, weil man mehr rausgeht.
Je nach Staerke deiner Allergie, reicht das vll. schon wieder aus?
 
Son-Gohan

Son-Gohan

20.04.2014
1.049
Würde auch erstmal schauen, ob man da eine Desensibilisierungen machen kann. Gleich den Kontakt zu den Katzen vermeiden finde ich etwas übertrieben.
Eine ehemalige Kollegin hatte auch eine leichte Katzenhaarallergie und hat sich während ihrer Ausbildung im Tierheim quasi selbst desensibilisiert und hat selbst ne Katze Zuhause.
 
Cerridwen

Cerridwen

04.10.2010
2.915
Da hat man mir wohl Mist erzählt?
Eine Desensibilisierung ist, laut meiner damaligen behandelnden Hautärztin, nicht sinnvoll, wenn man sich weiterhin und zusätzlich den Allergenen, sprich: den Katzen, aussetzt. Die vom Arzt verabreichte Allergenmenge ist berechnet und dosiert, aber die Menge, die man zu Hause zusätzlich aufnimmt, kann den Körper überfordern und die Therapie kippen lassen. Das war der Grund, weswegen mir von einer Desensibilisierung gegen Katze und Ratte abgeraten wurde, solange ich noch Kontakt zu den Tieren hatte. Weswegen ich bis heute nichts dagegen unternommen habe und, lt Aussage meiner Hautärztin, auch die Desensibilisierung gegen Pollen nicht geklappt hat, 3 Jahre für nichts.
Kann ich mir aber angesichts eurer Erfahrungen nur schwer vorstellen. Dann dürfte sich ja niemand gegen Pollen desensibilisieren lassen? Die kann man ja nun wirklich nicht meiden.
 
süssimädel

süssimädel

07.02.2019
9
Also wie gesagt sowas kann anschlagen, muss es aber nicht, und ja das kann auch wirklich Jahre dauern. Denke da gibt es denn dann letztlich auch andere Wege, wie man dem Abhilfe schaffen kann. Wäre mal mein Ansatz.
Und reine Vermeidung nun ja, das geht auch nicht immer. Was wenn der/die Partnerin eine Katze hat. Oder wenn der Chef eine Kat. Es gibt so viele situationen wo man nicht wirklich eine wahl hat.
 
karl-käfer

karl-käfer

22.08.2009
952
Eine Desensibilisierung läuft über Jahre und ist in deinem Fall für die Lösung deines akuten Problems ungeeignet.
Möglich wäre:
  • Besuch beim Hausarzt zur Einstufung deiner Beschwerden
  • Staubsauger mit speziellen Filter und natürlich tägliches Saugen
  • Verwendung einer Nasendusche zur Befeuchtung der Schleimhäute und "Rausspülen" der Allergene
  • histaminarme Ernährung
  • evtl. Medikamente, je nach Beschwerden - Antihistaminika, cortisonhaltige Präparate, homöopathische Präparate, Schwarzkümmelöl, Akkupunktur, Bioresonanz...
  • Kontakt möglichst vermeiden
  • dein Schlafzimmer sollte tabu sein
  • eigene Hausschuhe nur für dein Zimmer
  • Sachen mit Katzenhaaren vor der Tür ausziehen
...

Allergien können sich im Laufe der Zeit sowohl verstärken (Asthma, Atemnot, allergischer Schock) als auch verbessern
 
chicha

chicha

18.03.2018
21
Danke euch mal für die Antworten! Also ich bin ja nun in dieser Wohnung für ein paar Monate noch und einfach in eine andere Wohnung gehen ist nicht so einfach, da die Wohnungssuche (bzw Zimmersuche) schon ziemlich hart ist, speziell in den Großstädten...das war mal für mich keine Option da ich davor schon einen Stress hatte eine Wohngemeinschaft zu finden. Mein Zimmer wird natürlich regelmäßig von mir gereinigt und wie gesagt lasse ich die Katzen nicht rein. In der Zwischenzeit helfe ich mir mit den Antihistaminika aber ich bin echt kein Fan davon.

Zu der Hyposensibilisierung: Da hatte ich schon mal eine vor vielen Jahren gegen Birke und Esche und die hat 3 Jahre gedauert. War schon sehr mühsam immer wieder zum Arzt hinzugehen und sich die Dosis spritzen lassen. Für den "kürzeren" Aufenthalt hier will ich mir das nicht antun...später werde ich auch keine Katzen in meiner eigenen Wohnung habe.

@Cerridwen: Das stimmt schon was du sagst. Bei mir war es auch in der Pollenflugzeit so, dass die Dosis bei der Hyposensibilisierung stark reduziert wurde...das hat damals der Arzt alles genau kontrolliert. ABER man sollte auch wissen, das eine solche Therapie nicht bei allen anschlägt beziehungsweise sie mit den Jahren wieder zurückkommt...dieses Risiko hat mir damals schon der Arzt gleich am Anfang gesagt.

@süssimädel : Ja klar, die Katzenhaare kann man natürlich nicht zu 100% meiden. Speziell wenn man sich eben im Wohnzimmer aufhält...dann hat man sie gleich mal auf der Kleidung. Alleovite kenne ich nicht, was ist das genau und wie funktioniert das?

@karl-käfer : danke auch für die vielen Tipps. Die Nasensprays hatte ich noch nie wirklich gern gehabt....hab zwar irgendwo einen herumliegen aber wird kaum verwendet. Bei der Ernährung schaue ich auch, wenig histaminhaltiges Essen zu mich zu nehmen. Den Kontakt zu den Katzen kann ich leider nicht ganz meiden, aber der Tipp mit den eigenen Hausschuhen fürs Zimmer ist echt gut!
 
süssimädel

süssimädel

07.02.2019
9
Ja klar, die Katzenhaare kann man natürlich nicht zu 100% meiden. Speziell wenn man sich eben im Wohnzimmer aufhält...dann hat man sie gleich mal auf der Kleidung. Alleovite kenne ich nicht, was ist das genau und wie funktioniert das?
Ach das ist praktisch eine natürliche Abhilfe und man kann das einfach nehmen, wobei man sagen muss dazu, dass man das Alleovite denn dann doch auch besser über einen längeren Zeitraum nimmt, bevor denn die allergien anfangen und es kann sich dann einfach im Körper besser aufbauen und verteilen. Kennt man ja von den meisten natürlichen oder pflanzlichen Wirkstoffen.
 
karl-käfer

karl-käfer

22.08.2009
952
@karl-käfer : danke auch für die vielen Tipps. Die Nasensprays hatte ich noch nie wirklich gern gehabt....hab zwar irgendwo einen herumliegen aber wird kaum verwendet. Bei der Ernährung schaue ich auch, wenig histaminhaltiges Essen zu mich zu nehmen. Den Kontakt zu den Katzen kann ich leider nicht ganz meiden, aber der Tipp mit den eigenen Hausschuhen fürs Zimmer ist echt gut!
Nasenspray bitte nicht mit Nasendusche verwechseln! Das sind zwei paar Schuhe....
Bei der Verwendung einer Nasendusche sorgst du für Befeuchtung der Schleimhäute und Entfernung von Staub, Allergenen, Schleimresten. Es ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig aber für einen Allergiker Gold wert.
 
chicha

chicha

18.03.2018
21
Hallo meine Lieben. Nochmals danke für eure Antworten. Jetzt ist ja schon ca. ein Monat seit meinem letzten Post vergangen und in der Zwischenzeit habe ich das "Problemchen" mit den Katzen auch schon gut in Griff bekommen.

Erstens danke süssimädl für den Tipp mit dem Mittel Alleovite. Nachdem das ganz natürlich ist habe ich es mir dann auch besorgt und nehme es nun schon regelmäßig ein. Ich spüre auch eine Erleichterung, aber das hat auch mindestens zwei Wochen gedauert. Ich werd mal so weitermachen und bin jetzt schon mal froh darüber, dass es ja auch funktioniert.

Karl-käfer: Stimmt, da hast du natürlich recht, ich habe da Nasensprays mit den Nasenduschen verwechselst. Die Nasenduschen habe ich auch noch nie gemacht. Hab mir mal ein Video dazu angeschaut...schaut ja lustig aus und ich kann es mir sehr gut vorstellen, dass man sich am Anfang auf das gewöhnen muss. Hab es nun auch im "Hinterkopf" notiert und werde es auch mal ausprobieren wenn es notwendig sein sollte.

Ich wünsche allen Allergikern ganz viel Kraft auch in dieser Zeit wo auch so viele Pollen herumflitzen. LG
 

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