Hund beißt Hand Hilfe!!!

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Joro

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Hallo, ich habe einen Jack-Russel mops mischling der 3 Jahre ist und meine Mutter einen Schäferhund der mittlerweile über 1 Jahr ist.
Mein Hund ist die Zeit, die ich in der Arbeit verbringe bei meiner Mutter. Anfangs ging das alles gut. Aber nun wurde mein Vater 2 mal von meinen Hund gebissen das wir nähen fahren mussten. Er hat ein Problem wenn die Hand den schäferhund sein Halsband zieht. (Man will den schäferhund zurück ziehen am Halsband). Er schießt ohne Ankündigung los und fängt zu beißen an. Anfangs ging er auf den schäferhund los und wir versuchten sie immer wieder auseinander zu bringen (mussten mit ihm auch schon zum Tierarzt) aber jetzt laut den Auskünften meines Vater schießt er ohne Vorwarnung auf die Hand los, dir das Halsband zieht los und beißt. Ich versteh die Welt nicht mehr. Ich muss dazu sagen das er dieses losgehen mit dem Halsband auch schon vorher hatte wie der schäferhund noch nicht da war. Meine Eltern hatten zuvor einen anderen Hund der altersbedingt verstarb aber irgendwie hat des unser Senior immer ohne Streit geregelt.
Ich ging auch regelmäßig mit hundegruppe spazieren und auch da werden Hunde an Halsbänder zurück gezogen, aber da ist das alles immer kein Thema gewesen.
Die Hunde untereinander vertragen sich nun wieder wie wenn nichts gewesen wäre.... mein Vater wird von meinen Hund nicht mehr angeschaut obwohl er ihn nichts getan hat. Mein Hund zeigt ansonsten kein aggressive Verhalten du kannst den alles aus den Mund nehmen, oder sonst was machen. Mir kommt es vor als wenn er da nicht er selbst ist...
ich bräuchte dringend eueren Rat da ich nicht mehr weiter weiß ... aktuell weiß ich nicht wie es weiter gehen soll.
ach was ich noch sagen sollte. Wegen der Problematik haben wir von 5 Monaten meinen Hund einen kastrationschip (für ein Jahr) einpflanzen lassen. Dieser bringt keine Besserung
Ich bitte um Hilfe
 
03.02.2019
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Nienor

Nienor

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Hey

Bei sowas bitte nicht irgendwie mit Tipps von Fremden, die den Hund nicht mal gesehen haben, rumprobieren, sondern direkt einen guten Hundetrainer kommen lassen, der die SItuation mit eigenen Augen sehen kann, beurteilt und euch einen massgeschneiderten Trainingsplan gibt.
 
A

A-Fritz

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Hallo,
eine genaue Beurteilung der Umstände , die zu dem aggressiven Verhalten des Hundes führen ,
ist nur schwer zu ergründen, doch ob nun ein Trainer, bei einem Besuch helfen kann , ist auch nicht sicher ,
hier ist wohl eine längeres Training und eine gezielte Sozialisierung nötig.

Ich würde mit dem Hund und Deinem Vater lieber zum Training in einen Verein , oder einer Hundeschule gehen.
Dann können Hund und Vater, unter Anleitung Kommandos üben und auch das Verhalten des Hundes korrigieren.
Für den Augenblick , wäre es wohl zur Sicherheit angebracht, wenn der Hund einen Maulkorb bekäme .

Fritz.
 
S

Schweinemama

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Ich würde das Tier vom Tierarzt ansehen lassen. Entweder ist es krank oder es gab ein schlüselerlebnis. Hunde können sich gegenseitig durchaus mobben, beissen von menschen ist aber unnatürlich. Deshalb Tierarzt, möglicherweise hat das Tier Schmerzen, oder aber mit Hilfe von verhsltenstrainern daran arbeiten.hunde die sich hassen gibt es wenige, meistens liegt es daran, das Hunde meinen Menschen verteidigen zu müssen, weil diese in den Augen des Hundes das alleine nicht auf die Reihe kriegen würden. Das ist dann verhalten und unerwünscht, bekommt man aber auch weg-dauert jedoch.
 
Roli2190

Roli2190

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Hallo!
In diesem Fall würde ich eher zu einem guten Trainer raten, der zu euch kommt und sich das Problem ansieht. Ob eine klassische Hundeschule hier viel bringt, bezweifle ich eher, da zB Sitz/Platz/Fuss nicht unbedingt was mit dem Problem zu tun hat und auch wenn der Hund in der Hundeschule gehorsam ist, heißt das nicht dass deswegen die Probleme die ihr habt verschwinden. Aber auch dem Tipp mit dem Tierarzt würde ich nachkommen, plötzliches aggressives Verhalten kann oft durch Schmerzen ausgelöst werden.
 
A

A-Fritz

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Hallo noch Mahl,
Ich glaube nicht an eine plötzliche Verhaltensänderung bei diesem Hund,
vielmehr, wird der Schäferhund, der mittlerweile 1 Jahr alt ist , jetzt erwachsen
und in mimt den starken Macker.

Bei einem Besuch in der Hundeschule, lernt der Hund natürlich auch Sitz, Platz,Fuß,
doch vor allem , soll der Hund in einem neutralen Umfeld lernen, mit seinem Opfer ,
dem Vater ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und Kommandos von ihm anzunehmen .


Dazu braucht es keinen Hundepsychologen, oder einen speziellen Hundeflüsterer.

.

Fritz.
 
Louve

Louve

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Hallo.

Ich glaube nicht an eine plötzliche Verhaltensänderung bei diesem Hund, vielmehr, wird der Schäferhund, der mittlerweile 1 Jahr alt ist , jetzt erwachsen und in mimt den starken Macker.
Ich verstehe, dass ältere Hunde sich durchsetzen wollen und es zu Revierkämpfen kommen kann. Aber besteht da wirklich ein Zusammenhang, dass der Vater angegriffen wird, wenn sich die Aggression eigentlich gegen den Schäferhund richtet?


Ansonsten stimme ich den anderen zu, dass ein Tierarzt auch mal draufschauen sollte.


Lg
 
S

Schweinemama

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Hallo.


Ich verstehe, dass ältere Hunde sich durchsetzen wollen und es zu Revierkämpfen kommen kann. Aber besteht da wirklich ein Zusammenhang, dass der Vater angegriffen wird, wenn sich die Aggression eigentlich gegen den Schäferhund richtet?


Ansonsten stimme ich den anderen zu, dass ein Tierarzt auch mal draufschauen sollte.


Lg

Es wollen sich selten die älteren Hunde durchsetzen, meist es es so, dass die Jungen versuchen in der oberen Liga mitzumischen. Das Rüden miteinander raufen - kommt vor - wobei diese eher "zimperlich" miteinander umgehen. Dh. viel Lärm meist um nichts - die balgen eben wie junge Kinder, es ist unheimlich laut - unheimlich spektakulär - aber die Dauer hält sich in Grenzen - zu wirklichen Bissattacken kommt es aber im normalfall nicht. Da sind die Weibchen untereinander brutaler, Hündin läufig und agressiv - da kann blut fliessen und es zu Fleischwunden kommen.

Wobei diese Rangordnung im Rudel wahrscheinlich relativ rasch geklärt ist, wenn man ständig mit einem zweiten Rüden im Rudel lebt. Da wird nicht wochenlang gekämpft sondern maximal ein paar Minuten die Woche. Probieren kann es so ein Jungrüde zwar immer mal wieder - aber meist reichen diverse Drohgebärden eines älteren Rüden um den Jungspund komplett auszubremsen.

Deinem Papa würde ich raten, nirgendwo hinzugreifen, wenn die beiden zu raufen beginnen. Man kann versuchen die zwei Akkustisch zu trennen, indem man in die Hände klatsch oder Notfalls zwei Kochtopfdeckel zusammenschlägt - dass es beide Hunde mal richtig "reisst"- am besten ein ungewohntes Geräusch - damit sie beide schauen müssen - was dass den war. Es ist wie ein Showkampf beim Boxen - die zwei wissen was sie tun - sie versuchen zu dominieren und zu unterdrücken, es gibt den sogenannten Wolfgriff wo der eine Hund den Fang des anderen Hundes wirklich nach unten drückt. Aber da beisst im Normalfall wirklich keiner zu. Wenn dann der unbeteiligte Schiedrichter dazwischen geht - kann es durchaus sein - dass der einen angetäuschten Linken oder rechten Haken mit voller Wucht abbekommt (nur das wollten sicherlich beide hunde nicht) den meistens schnappen diese Rüden in die Luft - fahren kontrolliert hin - die Bisskraft beim Gegner ist aber dann nur noch ein gezieltes Festhalten oder ein Im Fell festhängen um ihn aufs Kreuz zu schmeissen.

Die Gefahr dass es nach so einer Bissverletzung bei einem Menschen wirklich "zur Sache" geht ist natürlich dann auch gegeben. Dann wird der Mensch verteidigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Son-Gohan

Son-Gohan

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Ich verstehe, dass ältere Hunde sich durchsetzen wollen und es zu Revierkämpfen kommen kann. Aber besteht da wirklich ein Zusammenhang, dass der Vater angegriffen wird, wenn sich die Aggression eigentlich gegen den Schäferhund richtet?
Es gibt auch eine umgeleitete Aggression.
Wenn man z.B einen Hund an der Leine, der auf andere jetzt nicht so zu sprechen ist. So, beim Gassi gehen begegnet man einem, man hält diesen Hund kurz, dieser bellt etc. Manchmal passiert es dann, weil der Hund ja nicht an den anderen kommt, dass er, während dem bellen und sich aufregen rumfährt, und stattdessen dir in die Wade zwickt. Weil gerade sozusagen nichts anderes in der Nähe war, außer deinem Bein.
Weißt du, wie ich das meine?

Oder wenn Menschen sauer werden, sie sich aber zurückhalten und dann kommt noch ein Kommentar, der das Fass zum überlaufen bringt und du läufst gerade an ihm vorbei. Da kann es passieren, dass du von diesere Person angeschrien wirst, obwohl du gar nichts dafür kannst oder mit der Situation was zutun hast.
 
Louve

Louve

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Wenn man z.B einen Hund an der Leine, der auf andere jetzt nicht so zu sprechen ist. So, beim Gassi gehen begegnet man einem, man hält diesen Hund kurz, dieser bellt etc. Manchmal passiert es dann, weil der Hund ja nicht an den anderen kommt, dass er, während dem bellen und sich aufregen rumfährt, und stattdessen dir in die Wade zwickt. Weil gerade sozusagen nichts anderes in der Nähe war, außer deinem Bein.
Weißt du, wie ich das meine?
Das verstehe ich. Allerdings ergibt es für mich keinen Sinn, dass in dem Beispiel eben nicht der Hund, den du festhälst, dich beißt, sondern der, den dein Hund anbellt. Das erschließt sich mir nicht.
 
S

Schweinemama

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Genau deswegen wundert es mich ja, dass gesagt wird, es sei normal und natürlich, dass der ältere Hund plötzlich beißt.

Nun ja, es kann aber sein, dass der jüngere ständig provoziert hat und der Ältere endlich mal um "Ruhe gebeten hat". Dh. der kleine hat wohl mehrfach hingebissen oder geschnappt - und der ältere hat einmal mit etwas mehr Kraft versucht den kleineren Ruhig zu stellen. Blöderweise war da die Hand deines Papas dazwischen.
 
Louve

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Nun ja, es kann aber sein, dass der jüngere ständig provoziert hat und der Ältere endlich mal um "Ruhe gebeten hat". Dh. der kleine hat wohl mehrfach hingebissen oder geschnappt - und der ältere hat einmal mit etwas mehr Kraft versucht den kleineren Ruhig zu stellen. Blöderweise war da die Hand deines Papas dazwischen.
Halte ich für unwahrscheinlich, weil Joro es sonst doch so geschrieben hätte? Vor allem, wenn der Hund das auch schon vorher bei anderen Tieren gemacht hat.
Also.. Vielleicht hast du Recht und Joro verschweigt hier, dass der Schäferhund ein aggressiver und provokanter Raufbold ist, aber warum sollte er das tun? Vor allem sagst du ja selbst, dass es seltsam ist, dass der Hund so zugebissen hat, dass die sogar zum Tierarzt mussten. Und da würde ich persönlich auch trennen, weil dieses "Ach, der will nur spielen! Lass das die Hunde unter sich ausmachen!" ist echt gefährlich, wenn der Hund eben wirklich zubeißt. Selbst, wenn nichts passiert, ist es ja auch nicht angenehm für den Hund zum Tierarzt zu müssen oder generell eine Bisswunde zu haben.
 
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