Wer passt dazu

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Machtnix

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Ich habe ein bestehendes Aquarium übernommen in dem folgende Fische seit Jahren leben:
4 Denisonbarben
1 Black Molly
1 kleiner Wels, der wohl auch nicht größer wird, soll ein Algenfresser und Gruppentier sein.

Alle Tiere scheinen gesund und
sind aktiv. Nur der Molly scheint etwas trübsinnig (nicht lachen), er ist versteckt sich meist in den Pflanzen und ist wenig aktiv. Beim Fressen muss ich das wenige Futter weit streuen, da er nicht gern zwischen die Barben schwimmt. Der Wels ist da ganz anders. Der dübelt überall rum. Die Barben sind aktiv und schwimmen immer gemeinsam.

Das Becken fasst 280 Liter.
Ich würde gern weitere Fische nachkaufen bzw. mich von Fischen, die leiden trennen. Es muss Ordnung ins Becken. Da sind Arten, die lt. Internet Gruppentiere sind. Die Tiere sind alle schon größer, also traue ich mich kaum kleine Tiere einzusetzen.
 
11.02.2019
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber von Ulli geworfen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?
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Simpat

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Ich wüsste jetzt nichts, was dagegen spricht, die Tiere noch zu vergesellschaften. Ein einzelner Black Molly ist natürlich nicht gut, weißt du wie alt er in etwa ist? Lebenserwartung ist bei denen soweit ich weiß 3-4 maximal 6 Jahre, aber viele sterben jünger, weil die meisten lebendgebärenden Zahnkarpfen nur auf Aussehen und Menge gezüchtet werden ohne Rücksicht auf Verluste.

Densionbarben werden ja größer, wie groß sind die vorhandenen Barben? Da die Art als gefährdet gilt, würde ich keine neuen Tiere dieser Art dazuholen.

Kannst du mal ein Bild von dem Wels einstellen? Dann könnte man eher etwas dazusagen, Welse gibt ja sehr sehr viele unterschiedliche Arten. Überhaupt ein paar Bilder vom Becken und den Bewohnern, wären schon hilfreich.

Sind ja nicht viele Fische, da kannst du schon noch ein paar dazu holen, welche dir gefallen aber natürlich nur, wenn sie auch zu den Haltungsbedingungen passen. Wasserhärte, PH, Beckentemperatur usw. sollten berücksichtigt werden.

Die Barben werden zwar größer, vergreifen sich aber meines Wissens nach nicht an kleineren Fischen, wenn die nicht zu klein sind also nur Nachwuchsgröße haben, die sind zwar Allesfresser, aber keine Räuber in dem Sinne, eher pflanzliche Kost und wirbellose Tiere.

Ich würde auf jeden Fall noch weitere Welse einsetzen, einen Trupp Panzerwelse z. B. oder auch Dornaugen, kommt wie gesagt auch auf die Wasserwerte an. An was für Fische hast du denn gedacht?

Ich denke wirklich leiden, bis auf die fehlenden Artgenossen tut da keiner. Infomiere dich doch einfach mal über die Haltungsbedingungen der vorhandenen Fische und schau, wie du das Beste daraus machen kannst und welche Fische dazu passen würden. Abnehmer für die Tiere wirst du je nach Alter kaum finden.
 
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Machtnix

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Der Molly ist wohl 2 Jahre alt, die anderen Fische ein Jahr älter. Ein Bild vom Wels reiche ich nach (das Becken ist jetzt dunkel). Mir gefallen eigentlich alle Fische, es geht mir eher darum, dass die Tiere zusammen passen und sich wohl fühlen, daher tun sie mir ja so leid. Angeblich sind alle der Tiere Gruppentiere und sie leben eben recht allein - außer die Denison Barben. Es ist eben nur die Frage, ob es sinnvoll ist, die gleiche Art zuzukaufen oder das Becken umzustellen und Tiere abzugeben (würde sie dann verschenken).
Tiere die sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben, sollte man eben auch nicht mit Kompromissen vergesellschften. Ich lese hier oft, dass Leute in einem Becken Fische haben, die völlig unterschiedliche Bedürfnisse haben und daher nicht ihr natürliches Lebensalter erreichen. Traurig, was einem im Geschäft erzählt wird.
 
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Simpat

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Wie gesagt, du musst halt schauen, welche Haltungsempfehlungen deine Fische haben, welche Wasserwerte du hast bzw. erreichen kannst, ob dass zusammen geht, dann spricht nichts dagegen alle zu behalten und entsprechend noch passende Fische dazuzuholen bzw. den Besatz aufzustocken. Google doch einfach die Fische die du hast und wo du die Art weißt, nicht nur auf einer Seite schauen, sondern mehrere Infoseiten durchlesen, die empfohlenen Haltungsbedingungen festhalten und dann den Durchschnitt davon nehmen. Solltest auf jeden Fall auch im Aquarien-Guide (AQUARIUM GUIDE - Fische - Deutsches Artenregister A-Z) nachlesen.

Aber ohne nähere Angaben zu dem Becken wie vor allem die Maße, Wasserwerte, Einrichtung usw. kann man da schlecht Empfehlungen aussprechen und bei dem Wels, ohne die Art zu kennen, kann man da gar nichts sagen.
 
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Machtnix

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So, der unbekannte Wels ist idetifiziert. Es handelt sich um einen angeblich 5 Jahre alten LDA25 = Pitpul Harnischwels. Das sind ja auch Gruppentiere, wie ich las.
Nun der Supergau. Mein Freund hat erfahren, dass eine chinesische Dreikielschildkröte in einem 54L Becken ihr Leben fristet und einfach weg soll. Er kam mit dem Tier an.
Was nun. Hier steht jetzt zusätzlich ein kleines Aquarium, Kunstpflanzen sind drin, 3 Steine, eine Wurzel (kein Heizstab, kein Thermometer). Das Schildkrötchen (soll 1 Jahr und 4 Monate alt sein, jedoch nur knapp 10 cm groß), Unterboden Kies, kleine Innenpumpe und jede Menge Guppys (zurückgezüchtet auf die Wildform) mit drin. Die Wärmelampe taugt wenig. Wir können jedoch noch eine gute Lampe von einem Bekannten, der Schlangen und Bartargamen hat, bekommen.
Die Kunstpflanzen, Steine und die Wurzel habe ich vor dem Wiedereinsetzen erstmal gereinigt und ausgekocht. Ansonsten 50% des Wassers (war nur noch 10cm hoch Wasser drin aufgefüllt.
Insgesamt eine recht unglückliche Situation.
Kann man die Tiere irgendwie vergesellschaften? Klar würde ich das sehr langsam machen und erstmal 14 Tage warten um sicher zu sein, dass die neuen Tiere gesund sind. Danach nach und nach Wasser von einem Becken in das andere hin und her tauschen.
Angeblich wäre das kein Problem, die Tiere zu vergesellschaften, ich bin mir allerdings bei meinem Becken da auch nicht sicher, es hat ja nur 280L.

So jetzt bin ich gespannt. Bitte nehmt mich nicht auseinander.
 
Der Grasfrosch

Der Grasfrosch

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So ihr die Schröte behalten wollt, solltet ihr euch dringend über die Art informieren!
Chinesische Dreikielschildkröten brauchen ein Becken mit 100 cm Kantenlänge. Da sie schlechte Schwimmer sind, darf dieses nur bis zur doppelten Panzerlänge aufgefüllt werden. Die Art muss überwintert werden. Daher gestaltet sich auch die Vergesellschaftung mit Fischen sehr schwierig. Ich würde es lieber lassen.
Sucht bitte zügig einen reptilienkundigen Tierarzt auf, um die Schildkröte durchchecken zu lassen. Sammelt vorher möglichst eine Kotprobe und bringt diese mit.
 
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Simpat

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Hier kannst du etwas über die Haltung der Schildkröte nachlesen: Wasserschildkröten - Chinesische Dreikielschildkröte, Chinemys reevesii
Für diese Art braucht man auch einen Landteil und der Wasserstand sollte nicht zu hoch sein, abgesehen davon bevorzugt sie tierische Nahrung, würde daher vermutlich auch den einen oder anderen unvorsichtigen Fisch verspeisen. Sie muss überwintert werden, da musst du dich schon richtig informieren vorab, ob du ihr in der Haltung gerecht wirst.

Und auf jeden Fall hat "Der Grasfrosch" natürlich recht, dass sie von einem reptilienkundigen Tierarzt untersucht werden sollte, da man es Reptilien oft erst dann anmerkt bzw. ansieht, dass ihnen was fehlt, wenn es schon zu spät.
 
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Machtnix

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So, das Herrmännchen (so der Name der Schildkröte), ist soweit er TA sagen kann, gesund. Jedoch ist er zu klein für sein Alter, was bei dem zu kleinen Becken ja vorauszusehen war, und hat einen leichten Mineramangel. Ein Sepiaschulp soll Abhilfe schaffen. Den hat er auch gleich bekommen und halb zerlegt. Zudem war die Wärmelampe des Vorbesitzers zu schwach, so dass sein Bauch nicht trocknen konnte. Eine neue Lampe ist mittlerweile installiert. Über die Schildkröte haben wir uns bei einem Spezialisten erkundigt, das ist soweit geregelt. Sobal die Karantänezeit vorbei ist wird er in ein vernünftiges Becken umziehen, das wir gerade suchen oder bei Erfolglosigkeit eben selbst bauen. Bleibt eben nur die Wahl der Fische. Mit den Guppys lebte er schon bei seinem Vorbesitzer zusammen. Sie sehen wirklich gut aus und kommen mit den niedrigeren momentanen Temperaturen auch gut klar. Meine Denisonbarben würden zwar mit der Temperatur auch klar kommen, jedoch meines Erachtens nicht mit dem eingeschränkten Schwimmraum, daher werde ich sie abgeben und in gute Hände verschenken.
Mein Problem sind die beiden weiteren älteren Einzeltiere, die ja in Gruppen gehalten werden sollten. Ein black Molly und ein Pitbull Wels. Beide sollten eigentlich Gesellschaft bekommen. Nur können die überhaupt mit Herrmännchen klar kommen? Der Black Molly ist 6 Jahre alt und der Pittbull Wels angeblch 4 Jahre. Von Größe, Aktivität und Fressverhalten kommt das hin. Für so alte Fische halte ich eine radikale Umstellung als schwierig, oder hat da Jemand Erfahrung? Falls mind. eine der Arten mit den Bedingungen einer Chin. Dreikielschildkröte klar kommt, würde ich ihm oder ihnen gern Gesellschaft dazukaufen.
Meine Überlegung ist auch ein flaches, aber 3m langes Becken anzuschaffen, wo auch die Denisonbarben schwimmen können. Die Frage ist nur, ob diese auch in recht flachem Gewässer klar kommen. Meines Erachtens ist das bei älteren Tieren schwierig.
 
Der Grasfrosch

Der Grasfrosch

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Das Problem bei der Vergesellschaftung mit Fischen ist nicht das Sommerhalbjahr sondern die Zeit, in der auf die Winterruhe vorbereitet wird bzw. die Zeit der Anpassung nach der Winterruhe. In dieser Zeit wird die Temperatur im Becken abgesenkt. Dabei liegen die Temperaturen bei weniger als 20°C. Das hält kein tropischer Zierfisch gut aus.
Unser Ziel sollte es sein, allen Tieren gerecht zu werden, also nicht nur der Schröte sondern insbesondere auch den Fischen. Gerade Guppys kommen mit solchen Temperaturen "zurecht" (beim Vorbesitzer möchte ich mal vermuten, dass überhaupt keine Winterruhe stattgefunden hat). Das heißt aber nicht, dass die Haltung dann gut ist.
Bitte halte die Schildkröte ALLEINE. Sie hat davon keinen Schaden.

Deine Guppys kannst du erstmal in deinem 54 l Becken parken (nachdem die Schildkröte ausgezogen ist!). Auch dem Molly und dem Wels kannst du dort ihr Gnadenbrot geben. Die Denisonbarben gehören dann entweder in ein größeres Becken oder du musst sie abgeben.
 
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Machtnix

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So geregelt.
Die Guppys werden zu den Fischen umgesetzt. Es werden noch weitere LDA 25 angeschafft. Der Black Molly muss leider allein bleiben, er ist schon 5 Jahre alt. Es sei denn, er geht in der Guppyschar unter und fühlt sich unwohl. Dann müssen die Guppys zurück in das kleine Becken und wir haben - oh Schreck - sogar 3 Becken, bis sich ein Abnehmer für die Guppys incl. dem kleinen Becken findet.
Für die Schildkröte ist ein neues Becken mit 3,50m Kantenlänge und Landteil gekauft. Wird momentan eingefahren.

Danke für eure Meinungen. Ich denke, das ist die beste Lösung.
Trotz meines anfänglichen Widerwillens, haben wir dann eben doch 2 - 3 Becken.
 
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Der Grasfrosch

Der Grasfrosch

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Toll, dass du dich so sehr für die Bedürfnisse deiner Tiere einsetzt. Dürfen wir auch Bilder sehen, wenn alles soweit eingerichtet ist? 😃

Die Beschaffung der LDA 25 dürfte übrigens etwas schwierig werden. Es sind nur Nachzuchten von Hobbyhaltern zu bekommen, da Brasilien einen Exportstopp verhängt hatte.
 
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Machtnix

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Das neue Aquarium war leider undicht. Haben heute ein weiteres Becken mit 3m Kantenlänge und Landteil geholt, das alte konnte ich an einen Terrarienfreund abgeben. Das neue Becken steht erstmal zur Dichtigkeitsprüfung in der Garage (man lernt ja). Danach wird es gereinigt und eingefahren, so lange muss die Schildkröte (Herrmännchen) wohl noch warten.
Die Umsetzung der Guppys gestaltet sich schwerig. Nach dem Umstzen der ersten Tiere benimmt sich der einzelne Black Molly wie ein alter Blockwart. Ich fand die Guppys in einer oberen Ecke zusammengedrängt. Der Black Molly hält sie dort in Schach. Sie sind total eingeschüchtert und ängstlich. Auch die herumflitzenden Denisonbarben sind ihnen wohl nicht geheuer. Sie kennen ja nur das Zusammenleben mit der Schildkröte. Also erstmal weitere Guppys umgesetzt, damit sie eine größere Gruppe sind - nicht zu groß, damit der Black Molly keinen Stress hat. Danach gab's Futter, damit die Tiere abgelenkt sind und herumschwimmen. Etwas Vitamin B zur Beruhigung der Tiere ins Becken. Die Barben und der LDA25 sind unbeeindruckt und benehmen sich normal. Dass ich die umgesetzen Winzlinge nicht mehr finde, ist mir klar. Sie wurden entweder gefressen oder verstecken sich im dichten Unterbewuchs. Im 280L Becken daher auch Wasserwechsel täglich 2 Liter und tägliche Kontrolle der Werte. Irgendwie müssen die ja jetzt alle zusammen klar kommen.

Bei den Guppys im 54 L Becken der Schildkröte stelle ich fest, dass sie sich vornehmlich dort aufhalten, wo die Wärmelampe ist - denen ist wirklich kalt. Die Wärmelampe kann ich aber aufgrund der Winterruhe der Schildkröte nur höchstens 6 Std. anmachen, die armen Kerle müssen noch ein wenig durchhalten, bis ich möglichst stressfrei alle umsetzen kann.
Es sind echt viele Guppys und die Weibchen sehen blass aus und sind nicht die Schönsten - was solls, sind auch Tiere. Aufgrund der neuen Pflanzen, die wir für die vorherigen Plastikdinger eingesetzt haben, werde ich auch nicht alle Tiere zum Umsetzen finden bis das Becken leer gemacht wird.
Ich überlege gerade doch noch weitere Black Mollys anzuschaffen, falls der eine doch zu viel Stress haben sollte. Er ist in seinem Alter enorm fit. Vielleicht weitere 5. Ist dann zwar kein Traumbesatz - aber was soll man machen. Irgendwann werden dann eben einige Tiere verschenkt, wenn sie stabil und ruhig sind. 3 Umzüge innerhalb kurzer Zeit, das wäre wohl nicht gut. Außerdem wer will schon 30-50 Guppys nehmen, von denen viele einfach unscheinbare Weibchen der Wildform sind. Einige Männchen sind sehr schön.

Falls die Fischen zusammen nicht klar kommen habe ich mir überlegt nach Umsetung der Schildkröte die Guppys mit ihrem Wasser in das 54L Becken zurückzusetzen und dieses dann incl. der Tiere zu verschenken.

Wenn ich alle Tiere umgesetzt habe, gibts Bilder. Wenn alles komplett fertig ist auch nochmal.
Ich hoffe nur, dass ich alles so richtig mache. Ich bemühe mich um Information und habe Kontakt zu einem Schildkrötenfachman für Herrmännchen, da er unsere erste Schildkröte ist.
Hier hole ich mir eben auch Rat. Wenn Jemand also Ahnung und eine bessere Idee hat, immer her damit, bin echt dankbar dafür. Ich steh hier mit so viele Tieren, die irgendwie nicht zusammen passen. Mein Schaukelstuhl wird das Wohnzimmer wohl auch verlassen müssen, es ist zwar groß aber das große Becken von Herrmännchen wird zu viel Platz einnehmen.
 
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Simpat

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Ich finde es ganz toll, dass du dich so gut informierst, um ihnen eine so artgerechte Haltung wie möglich zu bieten.
 
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Machtnix

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So, das neue Terrarium ist dicht. Jetzt müssen wir noch ein bischen warten, bis ein Freund vorbeikommen kann um es mit rauzutragen. Das Ding schafft mein Freund allein nicht und ich werde ihm da keine Hilfe sein, da braucht's zwei starke Männer. Dann wird das Ding sauber gemacht und eingefahren, damit Herrmännchen endlich einziehen kann. Er kanns wohl kaum erwarten, denn er wird in seinem kleinen Becken mit der neuen Bepflanzung und der vernünftigen Wärmelampe immer aktiver. Die umgesetzten Guppys sind superaktiv und schwimmen fröhlich herum. Der 'Blockwart' (der Molly) hat sich auch beruhigt. Ich würde gern weitere Guppys umsetzen, bekomme sie aber einfach nicht ins Netz (die Doofen). Sie drücken sich in den 6 Std. Wärme, die die Lampe jetzt für Herrmännchen an ist, im wärmeren Wasser herum. Leider sind da aber auch die ganzen Pflanzen, die Herrmännchen immer rausrupft. Wenn ich die wegnehme, verschwinden auch die scheuen Guppys, die haben noch richtig Angst.

Danke, dass ihr mich bestärkt, dass ich das Richtige tue. Trotzedm überlege ich die Denisonbarben wegzugeben. Damals als ich sie kaufte sagte man, dass mein Becken reichen würde. Heute ist die Erkenntnis wohl so, dass sie mehr Platz brauche. Bisher machen sie keinen unglücklichen Eindruck, sind ruhig und stoßen sich nicht. Trotzdem wäre ein größeres Becken wohl das Tiergerechtere. Daher suche ich schweren Herzens das perfekte Heim für sie.
 
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Machtnix

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So, Herrmännchen - die Schildkröte, lebt mit einigen Guppys im großen Aqua-Terrarium. Ca. 1/5 ist Landteil. Er liebt es unter der Wärmelampe zu hocken, selbst jetzt, bei der Hitze. In beiden Becken sind momentan 30 Grad. Da ich unterm Dach wohne, lässt sich das nicht ändern. Im Wohnzimmer - wo Aquarium und Aqua-Terrarium stehen habe ich eine Klimaanlage installieren lassen. Trotzdem ist die Temperatur leider so hoch. Den Fischen und Herrmännchen geht es aber gut. Alle planschen fröhlich, fressen gut und sind putzmunter. Hmm, ich mache mir wohl zu viele Sorgen.
Einige Guppys habe ich ins Aquarium umgesetzt und für das Aquarium noch 5 kleine Welse und 15 Neons gekauft. Alle sind putzmunter. Die Denisonbarben habe ich auch behalten, sie fühlen sich meiner Ansicht nach wohl.
Für Herrmännchen steht zum Überwintern sein damaliges, kleines Becken noch im Keller. Das wird er als Winterquartier beziehen, so dass die Fische in seinem Becken nicht frieren müssen. Zum Überwintern braucht eine Schildkröte nach meinen Recherchen ja nicht so viel Platz.
Herrmännchen ist für seine Art ein toller Schwimmer und kann noch besser um Futter betteln. Sobald er mich sieht, bettelt er exzessiv und frisst mittlerweile am Liebsten aus der Hand. Wenn er gar so aufgeregt ist, überschlägt er sich, da er die Balance nicht so gut halten kann. Dafür haben wir das Becken gut bepflanzt, er kann sich festhalten. Als Schildkröte, ist er ein toller Kletterer und nutzt das auch super.
Mittlerweile habe ich ihn an verschiedene Nahrungsmittel gewöhnt - er kannte ja nur Trockenpellets und Tubifex Würfel. Mittlerweile frisst er auch das Frostfutter. Erst gings nur aus der Hand, jetzt schaut er wenn die Fische sich darüber hermachen und mampft mit. Pflanzliche Kost - wir haben extra diese Pflanzen gekauft, die er angeblich gern frisst - lehnt er nach wie vor ab. Dafür gedeihen die beiden Pflanzen in meinem Badezimmer sehr gut :).
Sowohl die Fische im Aqua-Terrarium als auch Herrmännchen scheinen Langschläfer zu sein. Wenn die Fische im Aquarium schon munter losdüsen, pennt die Bande noch und weigert sich standhaft munter zu werden. Ist schon lustig.
 
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Machtnix

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Danke, ich bemüh mich.
Leider hat ein Guppy die Hitze im Aquarium nicht überlebt und musste heute von mir tot entfernt werden. Den anderen Tieren geht es rundweg gut.
 
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Simpat

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Ich habe bei meinem Becken derzeit vom Heizer den Stecker gezogen, das Becken hat trotzdem zwischen 27,5°-29°. Heute morgen sind es auch schon 28,2°.

Schön, dass du hier weiter berichtest und wir erfahren, wie es weitergegangen ist.
 
Cerridwen

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Bei den AQs, die bei mir nicht im klimatisierten Zimmer stehen, richte ich einen Ventilator (Standventi oder PC-Lüfter) direkt auf die Wasseroberfläche. Die Verdunstungskälte bringt durchaus 1-2°C weniger. Nasse Handtücher ums AQ wickeln unterstützt den Effekt nochmals.
Bei AQs mit geschlossener Abdeckung entferne ich sämtliche Deckel wie z.B. Futterklappen, und blase mit einer Luftpumpe Luft unter den Lampenkasten, sodass die erwärmte Luft herausgedrückt wird. Die Beleuchtung wird bei mir dann auch um 1-2h am Tag verkürzt oder komplett in die Nacht gelegt.
 
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