Hündin springt ständig auf

  • Autor des Themas Onawa
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O

Onawa

28.01.2019
11
Hi,

Meine Nachbarin hat es nicht so mit dem Internet, daher stelle ich die Frage in ihrem Namen.
Sie hat eine süße 6-jährige Hündin aus dem Tierschutz aus Ungarn, genaue Herkunft/bisheriger Werdegang leider unbekannt. Die Hündin Gina ist nun schon ein gutes halbes Jahr bei ihr, ist sehr sozial, menschenfreundlich und ein wirklich angenehmer Hund.
Leider hat sie ein Verhalten, dass meine Nachbarin ziemlich "nervt" und zwar sobald man
der Hündin Aufmerksamkeit schenkt im Sinne von Ansehen steht sie auf.
Mal ein paar Beispiele:

- Nachbarin erhebt sich vom Stuhl - Hündin springt auf
- Nachbarin geht von der Küche ins Bad - Hündin springt auf
- Nachbarin sitzt vor dem Fernseher, dreht nur den Kopf in Richtung der Hündin - Gina springt auf

Bisher hat meine Nachbarin immer laut Hundetrainerin die Hündin sanft zurück hinunter gedrückt, bzw. sie verbal zurück ins Platz geschickt und das Ganze positiv verknüpft in Form von Futter und Streicheln.
Gina hat das auch gut angenommen, wenn meine Nachbarin ständig in Bewegung bleibt, bleibt Gina auch irgendwann einfach liegen.
Aber wenn die Dame längere Zeit sitzt und dann wieder aufsteht (ca. 30 Minuten und länger um sich Wasser zu holen etc.), springt Gina aber sofort wieder auf und das Ganze beginnt von vorne.

Die Hundetrainerin hat Boxentraining angeraten, dass wurde auch wochenlang positiv verknüpft, doch auch in der Box springt die Hündin sofort auf, sobald sich die Dame nach längerer Zeit wieder bewegt.

Hat denn jemand hier vielleicht noch Ideen und Tipps wie man das dauerhaft abtrainieren kann?
Meine Nachbarin möchte einfach nur, dass Gina dauerhaft mal auf einem Platz liegt und nicht ständig hochspringt, wie von der Tarantel gestochen, sobald sich die Nachbarin bewegt.

Danke
 
18.02.2019
#1
A

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Guest

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S

Schweinemama

17.05.2013
905
Ich nehme an, dass der Hund sehr verunsichert und sensibel ist, gleichzeitig ist ihm etwas langweilig und er sehnt sich nach etwas abwechslung.

Ihn wegzudrücken weil er hochspringt - bringt nur bedingt etwas (er tut etwas und wird dafür bestraft), es gibt Hunde denen ist das egal dass sie bestraft werden - die tun das auch weiter - "Frauchen kümmert sich gerade in dem Moment um mich (positive Verstärkung) - sie schimpft zwar (etwas negative Energie) - aber wenn ich es wieder tu, bekomme ich körperkontakt zu "Meinem Frauchen" - Frauchen würde das ja ohne dem Aufspringen ja gar nicht mehr tun (weil sie sonst auch keine Zeit mehr hat als den Hund dauernd wegzudrücken).

Und ja, es kommt auf die Körperhaltung und ausstrahlung an, wenn ich nun aufstehe und "schon weiß was passiert" - wird das der Hund merken. Wenn ich nun mit meinem Rüden spazieren gehe und nervös herumgucke ob nicht schon wieder ein freilaufender Rüde rumläuft - der garantiert mit meinem Rüden anecken wird (der noch dazu an der Leine geführt wird) - dann wird genau das passieren. Ich habe heute 10x tief durchgeatmet und bin bei einer neuen Stelle vorbei, im Schlepptau meinen über 80 jährigen Vater - der der Meinung ist - dass unser neuer Hund so groß, zu wuchtig und zu wild ist. Schleppleine drangehängt und losgegangen. 5 Rüden haben wir getroffen, davon 2 Freilaufend. er hat einmal die Haare aufgestellt, und einmal wollte er sehr gerne sich kleine Chis ansehen die bei dem 55 cm Hund schon fast eine Schockstarre hatten. Er hat hingeschaut - hat gewedelt, er hätte ja auch sehr gerne - meine zweithündin hat eine Schulterhöhe von 22 cm - er kennt den Umgang) , und liess sich mit einem Kommando abrufen. Die Besitzer der kleinen Chi-Gruppe haben tief durchgeatmet und konnten in die entgegengesetzte Richtung weitergehen - nichts ist geschehen - gut ist es gegangen. Mein Papa hat das kommentiert mit den Worten - aber wenn er wollen würde - täte er dich umreissen. Schad das er nicht wollen hat, dann hätte ich es dir beweisen können.

Jeder Kennt das, ein Hund kommt zum Tisch und möchte betteln, er wird mit der Hand weggedrückt - geht 2 Meter zurück und wartet... Irgendwann ist ihm fad, er kommt wieder - wird wieder weggedrückt, irgendwann nach dem 22x ändert der Mensch die Strategie - und gibt dem Hund was - damit er endlich eine Ruhe gibt (STOP)!!!!! Thema ist schon gegessen, sowas aus dem Hund wieder rauszubekommen, dass er genau 1x was gekriegt hat dauert Monate. Schickt man den Hund - der am besten gerade gefressen hat, auf seinen PLatz und gibt man ihm dort etwas zum beschäftigen (quietschpupperl, Hundeknochen - Ball) - wird er sich damit beschäftigen, der Hund ist abgelenkt und kommt eher weniger auf die Idee dass er sich nun das - was da am Tisch steht holen könnte.

Ich würde versuchen den Hund durch bewegung mal müde zu machen, dann mal auf den Platz gehen zu lassen und nach ein paar Minuten dem Hund auch verbal beruhigen (ist gut, ich gehe ins Bad, in die Küche - bleib liegen). Bleibt der Hund liegen, weiter ruhig mit ihm reden, nicht den beruhigenden Redefluss unterbrechen "ja super hast du das gemacht , du bist ja soooo tüchtig" (was passiert - der Hund bemerkt er hat was gutes gemacht - springt auf und - rennt den besitzer um). Meistens kapieren die Hunde dann sowieso, dass das eine positive Bestärkung ist, wenn der Hundebesitzer selber ruhig bleibt und nicht hektisch mit Händen und Füssen fuchteln muss um den Hund wieder unter Kontrolle zu bekommen. Es bringt sehr viel mit den Hunden sehr viel zu sprechen, sie "wissen" was los ist, sie wissen, dass sie beachtet werden, sie wissen, was in ein paar Minuten passieren wird (wir gehen gleich unsere Runde, aber ich muss noch aufs Klo, dh. weiß was los ist, wird nicht aufspringen und die Klotüre blockieren, sondern wird sich dann irgendwann in den Vorraum gesellen und hoffen dass er mitdarf). Reden bringt definitiv was - die Hunde haben geistig was zu tun, es stumpft sie zum Teil ab (weniger nervös, geräusche sind kein Highlight mehr sonder ständig da) niemand möchte in einer totenstillen Umgebung leben, wo das grösste Highlight jenes ist, dass die Hundebesitzerin sich vom Tisch erhebt. Meistens akzeptieren die Hunde sowas schneller wie der Kontakt mit der Hand oder dem Körper. Verbale kommunikation ist wichtiger wie dieses ewige an Hund herumtatschen, hoch und runterdrücken, es gibt da draussen unzählige Hundebesitzer die auch noch nach Jahrzehnten ihren Hund mit der Hand runterdrücken zum platz machen. Dürfte eine Fitnessübung für den Besitzer sein, ich denke - der Hund könnte das auch ohne Handunterstützung. Aber nachdem man wieder etwas "Körperkontakt" bekommen könnte, schaden tut es dem Hund sicherlich nicht. Das selbe gilt für das Ewige Hundekekse austeilen bei Befehlsausführung (sind die Hundekekse aus - wird der hund in einer Situation wo man es dringend gebraucht hätte - nicht folgen).

Und auch mal zwischendurch die Hundeerziehung - Hundeerziehung sein lassen. Niemand sagt, dass der hund auf seinem Platz zu liegen hat, während der Besitzer vor dem Fernseher sitzt und sich insgeheim wünscht - mit dem Hund zu kuscheln. Dann soll doch der Hund bitte kommen dürfen. Dann soll doch der Hund neben oder im Bett schlafen dürfen, wenn es für beide Parteien so in Ordnung ist - kräht auch kein Hahn mehr danach. Wichtig jedoch wäre, dass man auch mal "Schluss" oder "aus" sagen kann, wenn es einem dann nicht mehr gefällt. Der Hund hat sehr wohl "wohlerworbene Rechte", dh. der sitzt am Beifahrersitz und soll nun, weil irgendjemand mitfährt in den Kofferraum, das ist eine Demütigung, die der Hund ohne sehr viel Liebesbekundigungen nicht akzeptieren wird wollen.

Wenn die Dame schon etwas älter ist, würde ich mir überlegen ihr anzubieten mit dem Hund zu gehen. Damit er mal etwas flotter geht, damit er mal was erlebt, dann ist er auch zu Huase nicht so aufgekratzt. Musst du aber natürlich wollen und können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nienor

Nienor

04.11.2008
17.450
Ich habe das Gefühl, da wird viel zu viel Aufmerksamkeit auf das Aufstehen gelegt. Das ist ein Hund, den kann man nicht in einen Schrank tun und er rührt sich nicht mehr. Soll sie halt aufstehen. Wenn sie merkt, dass nichts Spannendes passiert (auch keine Kommando, wo man dann Belohnungen abstaubt oder sonstige Aufmerksamkeit), dann wird es jedem Hund irgendwann zu blöd.

Und wenn man was vom Hund will, vor dem Aufstehen ansprechen. Dann lernt sie, dass sie angesprochen wird und nix verpasst - und ohne Ansprache lohnt es gar nicht, aufzustehen.
 
O

Onawa

28.01.2019
11
Hi,

Das ist es ja, es scheint dem Hund wohl nicht zu blöd zu werden.
Meine Nachbarin möchte einfach nur, dass der Hund beizeiten wohl entspannt einmal liegen kann und relaxen kann. Die Hündin beobachtet sie wirklich permanent mit dem Blick und nach dem Aufspringen bleibt sie auch mal rund 20 Minuten einfach im Raum stehen und die Dame zu beobachten. Erst ein "Platz" bringt die Hündin dazu, sich wieder kurz hinzulegen.
Kaum bewegt sich die Frau dann wieder, springt der Hund wieder auf.

Klar ist das keine Maschine oder so, dass weiß sie selbst. Aber dieses ständige sofortige Aufspringen und parat stehen bei jeder Kleinigkeit und beinahe jeder Bewegung ist für sie anscheinend sehr anstrengend, da sie einfach möchte, dass der Hund sich entspannen kann und nicht ständig so unter Strom zu stehen braucht.
Sie selbst arbeitet Teilzeit, hat für die Stunden unterwegs wohl einen Hundesitter.
Ich treffe sie halt nur manchmal am Gang und da plaudert man ein bisschen.
 
Son-Gohan

Son-Gohan

20.04.2014
1.012
Was macht die Dame denn, wenn der Hund aufspringt? Spricht sie sie sofort mit einem Kommando etc an? Oder ignoriert sie die Hündin zunächst?
 
O

Onawa

28.01.2019
11
Hi,

Ich habe mir das gestern Abend bei der Nachbarin einmal angesehen.
Sie schickt die Hündin zuerst auf den Platz, die geht auch hin, legt sich brav nieder und wir setzen uns hin und beginnen ein bisschen zu plaudern.
Kaum bewegt sich die Dame aber und ihr Stuhl knackt nur, springt die Hündin auf und steht im Raum. Danach wird sie von der Dame wieder ins Platz geschickt. (normaler, neutraler Tonfall). Dann haben wir weiter gesprochen, Nachbarin lehnt sich etwas vor, nippt am Kaffee, Nachbarin lehnt sich zurück, Stuhl knackt erneut und die Hündin springt wieder auf.
Wird wieder auf den Platz geschickt und danach ignoriert.
Dann war der Kaffee leer, Nachbarin steht auf, Hündin springt auf und steht wieder im Raum. Wieder zurück ins Platz geschickt.
Nachbarin geht in die Küche, kommt wieder zurück und betritt den Raum, Hündin springt auf.
Wird wieder ins Platz geschickt, dieses Mal mit ein paar Leckerchen. Hündin legt sich hin und frisst.
Nachbarin geht aufs WC, Hündin bleibt liegen. Auch ohne Worte., dann kommt die Nachbarin wieder zurück und setzt sich dieses Mal auf den knackenden Brostuhl - Hündin springt wieder auf und steht im Raum.
Wird dann aber für mich zum Zeigen ignoriert.
Die Hündin stand dann die ganzen 40 Minuten im Raum auf dem selben Fleck, erst als sie wieder dann verbal auf den Platz geschickt wurde, hat sie sich getrollt.

Auf mich macht sie einen innerlich super unruhigen Eindruck. Sie wirkt jetzt nicht irgendwie ängstlich, aber ich denke, dass da schon ihr Strassenleben zuvor sicher mit reinspielt.
Die Dame liebt die Hündin abgöttisch, verhätschelt sie aber nicht bzw. vermenschlicht sie auch nicht - zumindest nicht in meinen Augen.
Sie geht gut mit der Hündin raus, besucht je nach Zeit die Hundeschule, haben mal kurz in Agility reingeschaut, der Hundesitter holt zu Mittag für eine Runde die Hündin ab - ich finde, dass sie doch ein recht gutes Leben hat.
 
S

Schweinemama

17.05.2013
905
Ich denke es gibt Hunde - die "fixieren". Das "worse case szenario" sind Australian Shepherts -Arbeitstiere - die sozusagen ihre Besitzer anhimmeln den Spaziergang verkehrtrum gehen nur um "befehle zu erwarten" - oder überhaupt spazieren gehen ohne nach links oder rechts zu schauen. Für mich sind solche Hunde (wir haben eine ganzes Rudel solcher Hunde in unserer Umgebung) - Zombiehunde.

Ich würde trotzdem mehr dynamik reinbringen, Hunde benötigen zwar "ein strukturiertes" Leben - aber "zu sehr struktur" ist auch wieder falsch (wie bei diesem Beispiel). Mal was anderes machen, besitzer geht weg - Hundesitter geht rein, setzt sich auch hin, macht das gleiche - wie reagiert der Hund. Andere Gassirunden und das Hirn mal arbeiten lassen. Was passiert, wenn die Besitzerin dem Hund einen Kauknochen zusteckt, etc. Das ist ja schon mehr oder weniger der "Tiger - der im Käfig jahr ein und jahr aus seine Kreise läuft", das ist ja "Nicht mehr gesund" (stereotypie).
 
Zuletzt bearbeitet:
O

Onawa

28.01.2019
11
Hi,

Danke. Das Leben ist nun mal strukturiert, wenn man jahrelang die gleichen Arbeitszeiten hat.
Wie oben schon gesagt, macht sie draußen wohl einiges mit der Hündin, man geht in die Natur, besucht Hundekurse um zu sehen, ob die Hündin Spaß vielleicht an einer Sportart hat, man kümmert sich fortlaufend um die weitere Sozialisation, trifft Hundefreunde etc.
Das mit dem Kauknochen wurde schon probiert, sowas scheint sie gar nicht zu kennen. Außer Trockenfutter wird gar nichts angerührt, der Knochen würde laut ihrem Sagen wochenlang ohne Beachtung in der Wohnung herumliegen. Selbst bei Fleisch wird kurz geschnuppert, dann zieht die Hündin sich davon zurück.
 
FinnFinn

FinnFinn

11.05.2012
227
Es hört sich für mich so an, als ob die Hündin in der ständigen Erwartung lebt, das etwas passiert.

Und sie wird ja auch immer angesprochen wenn sie aufsteht und bekommt nach einigen Malen sogar Leckerchen, wenn sie sich dann wieder auf ihren Platz legt. Es kann schon sein, das sie sich gerade das gemerkt hat... Wenn ich auf den Platz geschickt werde, gibt es was. Also steht sie auf, um auf den Platz geschickt zu werden. Besser wäre es, die Hündin zu belohnen, wenn sie auf dem Platz liegt/bleibt. Hinschicken, legen lassen, 2 Min warten, Leckerchen hinwerfen (aufstehen geht ja nicht, weil dann springt sie wieder auf). Das Kommando dann auch wieder auflösen, nicht den Hund einfach aufstehen lassen wenn er will.

Aufgrund des Pensums ("geht sehr gut mit ihr raus", Hundesitter inkl. Spaziergang, Hundeschule, Agility probieren, Hundefreunde treffen, Sozialisierung etc.) ist es auch möglich, das sie nicht richtig runterkommen kann. Also auch mal ihre 17-20 Std am Tag ruhen... Das ist schon viel Program und eine Reduzierung bringt vielleicht schon eine Erleichterung? Evtl. kann auch mal ein langer Spaziergang mit Kopfarbeit ersetzt werden? Dann hat sie auch ein bisschen geistigen Anspruch und es macht gut müde. Wer schläft, kann auch nicht ständig aufspringen.

Ich würde wahrscheinlich auch mehr ignorieren im Haus und nicht jedes Aufspringen kommentieren. Irgendwann merkt der Hund, auch wenn Frauchen aufsteht, passiert nichts wichtiges für mich...
 
S

Schweinemama

17.05.2013
905
Ich denke auch dass ihr an der Entspannung arbeiten solltet. Es gibt Hunde die auch draussen nicht wirklich auslaufen, sondern die immer wieder auf der Suche sind nach "Blitzlichtgewittern". Hunde sehen alles, Hunde verstehen sehr viel, und trotzdem gibt es Hunde die "reizüberflutet" sind, die wollen ständig und andauernd, wie kleine Kinder die kurz vor dem Schlaf noch richtig überdrehen und dann nicht mehr entspannen können - weil sich alles im Körper dagegen wehrt nun einzuschlafen. Nur nichts versäumen.

Das Problem mit dem "Nicht futter nehmen" ist, der Hund ist angespannt- Überspannt, ist im Stress. Dieser Hund scheint ständig im "überlebensmodus" zu sein, kein Hungergefühl, kein Schmerz und auch keine äusseren Reize können ihn davon abhalten sich "Hineinzusteigern". Das ist irgendwie wie so ein Lichtschalter - ein Stromkreis der ständig geschlossen ist und ständig unter Strom ist. Aber auch hier - das muss man abdrehen, der Hund muss unbedingt lernen sich zu entspannen - was immer das Problem ist (ist es das beschützen wollen, das "wann gehts los", oder diese Ewige ERwartungshaltung) - fakt ist, ein Hund verschläft den größten Teil seines Lebens - üblicherweise und da sollte er von seiner Umwelt kaum etwas mitbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

miwok

07.11.2012
402
Der Hund ist mit 5/6 Jahren aus Bulgarien gekommen und niemand weiss, was er erlebt hat. Bulgarien ist dafuer bekannt, dass man nicht sehr liebevoll mit den Tieren umgeht.

Nun ist er gerade mal ein 1/2 Jahr bei deiner Nachbarin - das ist absolut keine Zeit.
Aber er "muss" bereits in versch. Hundekurse....er hat einen Hundesitter (also wechselnde Bezugsperson) und merkt, dass die einzigste Bezugsperson, deine Nachbarin sich von ihm "genrevt" fuehlt, aber diese Bezugsperson ist alles, was er hat.

Ich wuerde an der Bindung und Vertrauen arbeiten.
Ich befuerchte, dass der Hund noch gar nicht richtig angekommen ist
 

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