Erziehung

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Leahvi

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Gibt‘s bei euch mal nen Klaps auf den Po oder auf die Schnauze?
Hatte heute eine Einzelstunde mit einer Hundetrainerin und sie meinte, dass man es ruhig mal machen kann, damit der Hund versteht, was er darf und was nicht. Wir haben übrigens ein ganz dolles Beißproblem. Darum ging es auch heute.
 
05.03.2019
#1
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Guest

Hast du es schon mal mit der Clickerbox versucht? Wir haben damit tolle Erfahrungen gemacht und viel Spaß gehabt!
*Mischling*

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Hey,

nein, gibt es bei uns nicht. Körperkontakt ja, führend und unterstützend, ich finde, da kann man viel machen. Im Notfall, wenn ein Hund beispielsweise extremes Nach-Vorne-Gehen zeigt, kann man m.E. auch mal ins Fell am Hals greifen (Fell und greifen, nicht Haut und reißen! Nur ruhig halten. Als würdest du jemanden an der Schulter halten, damit er nicht ohne zu kucken auf die Straße läuft), um den Hund unter Kontrolle zu bringen.

Einen Klaps halte ich nie für zielführend. Klar, im Spiel klapse ich meinen Hund auf den Hintern, dafür nimmt er dann vorsichtig meinen Arm in die Schnauze. Das geht aber nur, wenn man sich gegenseitig so vertraut, dass der andere einem nichts tut. Und mit dem Vertrauen ist es halt leider nicht weit her, wenn der Hund körperliche Strafen gewöhnt ist.

Was heißt "ganz dolles Beißproblem"? Wenn beißt er denn in welchen Situationen? Beißt er wirklich, schnappt er leer oder zwickt er? Wir alt ist der Hund und wie hat sich das Problem entwickelt?
 
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Leahvi

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nein, gibt es bei uns nicht. Körperkontakt ja, führend und unterstützend, ich finde, da kann man viel machen. Im Notfall, wenn ein Hund beispielsweise extremes Nach-Vorne-Gehen zeigt, kann man m.E. auch mal ins Fell am Hals greifen (Fell und greifen, nicht Haut und reißen! Nur ruhig halten. Als würdest du jemanden an der Schulter halten, damit er nicht ohne zu kucken auf die Straße läuft), um den Hund unter Kontrolle zu bringen.

Einen Klaps halte ich nie für zielführend. Klar, im Spiel klapse ich meinen Hund auf den Hintern, dafür nimmt er dann vorsichtig meinen Arm in die Schnauze. Das geht aber nur, wenn man sich gegenseitig so vertraut, dass der andere einem nichts tut. Und mit dem Vertrauen ist es halt leider nicht weit her, wenn der Hund körperliche Strafen gewöhnt ist.

Was heißt "ganz dolles Beißproblem"? Wenn beißt er denn in welchen Situationen? Beißt er wirklich, schnappt er leer oder zwickt er? Wir alt ist der Hund und wie hat sich das Problem entwickelt?
Mein Hund ist fast 6 Monate alt. Sie hat schon im Welpenalter sehr stark gezwickt und das Beißhemmung Training hat nichts gebracht. Und naja, seitdem hat sich nicht viel verändert, sie schnappt und beißt immer noch nach uns.
 
*Mischling*

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Moderator
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Wie habt ihr die Beißhemmung denn trainiert?
Sechs Monate sind kein Alter. Ea braucht Zeit und Konsequenz, keinen Klaps. Achtet beim Spielen drauf, dass der Hund sich nicht reinsteigert. Bietet Alternativen an, z.B. Spielzeug. Ruft Aua und beendet im Zweifelsfall das Spiel, wenn der Hund zwickt. Aber ein Klaps ist der völlig falsche Weg.
 
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Schweinemama

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Ich habe hier auch das Problem mit der Beisshemmung. Er ist wirklich sehr lieb, ist selten grob, aber meine Hand wird meist gegen abends - anscheinend ist er da äusserst liebebedürftig regelrecht durchgeknatscht. Er tut mir nicht weh, aber so ständig eine angesabberte hand zu haben ist ja auch nicht fein. Bei aus oder aua, haut er dann aber komplett die nerven weg, da werde ich dann ganzkörperbeschleckt bis ich keine Luft mehr kriege... Meistens hat er solche "Anfälle " gegen abends, wenn er frisch gegessen hat, so ein halbes stündchen geruht hat und unbedingt körperkontakt braucht. Ich nehme mal an - dass ist die Kuschelphase wo er kurz vor dem Abendschlaf ist aber schon "drüber" ist, und nicht wirklich einschlafen will (bin nicht müde, bin nicht müde etc). Sobald er sich beruhigt hat ist er nämlich binnen 2 Minuten im Träumeland, ich streichele ihn dann meist hinter den ohren oder am rücken oder Brustkorb, zwicke ihn sanft mit meinen Fingernägeln, ich beknabbere ihn somit - je nachdem wie er gerade liegt. Aber dieser "Overdrive-Modus" ist ein wenig anstrengend, dauert so zwischen 5-15 Minuten, aber da ist er regelrecht seelig mich mit seiner Liebe zu überschütten.

Ich habe ihn ja auch sehr gerne, ich streichele ihn auch von mir aus - er kann auch seinen Kopf auf meine Oberschenkel legen - meist liegt er am Rücken auf meinen beinen und schiebt sich dann mit seinen Hinterpfoten bis zu meinem Brustkorb hoch, sobald mein Kopf in Schleckweite kommt - ach herrjeh, er darf gerne meine Hände haben, im Gesicht habe ich es nicht so gerne (mein gehörgänge werden täglich mehrfach ausgeputzt - ich komme mir schon vor wie ein Säugling). ... Hauptsache schlabbern. Nur eben ich suche gerade einen weg da "raus" zu kommen. Er soll ja auch merken dass wir ihn gerne haben, ich bin halt der bespasser am Vormittag und der Futterzubereiter. Aber manchmal wirds schon auch recht viel.

Meine vorigen Hunde waren ja auch sehr kuschelig und liebesbedürftig, aber vielleicht ist es auch nur aufgrund der Größe dass es so "viel" ist.. ich habe keine Ahnung.
 
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Leahvi

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Wir haben alles probiert, Aua rufen hat bei ihr gar nichts bewirkt, wegdrehen hat sie nur noch mehr angespornt. Sie hat uns dann von hinten angesprungen. Weggehen und ignorieren hat auch nur für den Moment geholfen.
Heute bei der Einzelstunde war mein Hund aufgedreht und hat den Tisch angesprungen. Beim 3. Mal hat die Trainerin dann meinem Hund auf ihre Art und Weise klar gemacht, dass es nicht geht und er hat aufgehört. Hat dann noch ein paar Sachen demonstriert und mein Hund war brav und hat auf sie gehört. Die ganze Stunde lang.. Ich bin aber nicht der Mensch für ‘Gewalt’ jeglicher Art und deswegen fällt es mir sehr schwer. Mein Hund nimmt es auch nicht ernst, wahrscheinlich weil ich es nicht glaubhaft rüberbringe weil ich eben nicht komfortabel bin mit dieser Art der Erziehung. Aber wiederrum andere Maßnahmen bringen bei ihr rein gar nichts. Ich bin gerade wirklich verzweifelt weil ich einfach nicht weiß was der richtige Weg ist.
 
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Leahvi

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Ich habe hier auch das Problem mit der Beisshemmung. Er ist wirklich sehr lieb, ist selten grob, aber meine Hand wird meist gegen abends - anscheinend ist er da äusserst liebebedürftig regelrecht durchgeknatscht. Er tut mir nicht weh, aber so ständig eine angesabberte hand zu haben ist ja auch nicht fein. Bei aus oder aua, haut er dann aber komplett die nerven weg, da werde ich dann ganzkörperbeschleckt bis ich keine Luft mehr kriege... Meistens hat er solche "Anfälle " gegen abends, wenn er frisch gegessen hat, so ein halbes stündchen geruht hat und unbedingt körperkontakt braucht. Ich nehme mal an - dass ist die Kuschelphase wo er kurz vor dem Abendschlaf ist aber schon "drüber" ist, und nicht wirklich einschlafen will (bin nicht müde, bin nicht müde etc). Sobald er sich beruhigt hat ist er nämlich binnen 2 Minuten im Träumeland, ich streichele ihn dann meist hinter den ohren oder am rücken oder Brustkorb, zwicke ihn sanft mit meinen Fingernägeln, ich beknabbere ihn somit - je nachdem wie er gerade liegt. Aber dieser "Overdrive-Modus" ist ein wenig anstrengend, dauert so zwischen 5-15 Minuten, aber da ist er regelrecht seelig mich mit seiner Liebe zu überschütten.

Ich habe ihn ja auch sehr gerne, ich streichele ihn auch von mir aus - er kann auch seinen Kopf auf meine Oberschenkel legen - meist liegt er am Rücken auf meinen beinen und schiebt sich dann mit seinen Hinterpfoten bis zu meinem Brustkorb hoch, sobald mein Kopf in Schleckweite kommt - ach herrjeh, er darf gerne meine Hände haben, im Gesicht habe ich es nicht so gerne (mein gehörgänge werden täglich mehrfach ausgeputzt - ich komme mir schon vor wie ein Säugling). ... Hauptsache schlabbern. Nur eben ich suche gerade einen weg da "raus" zu kommen. Er soll ja auch merken dass wir ihn gerne haben, ich bin halt der bespasser am Vormittag und der Futterzubereiter. Aber manchmal wirds schon auch recht viel.

Meine vorigen Hunde waren ja auch sehr kuschelig und liebesbedürftig, aber vielleicht ist es auch nur aufgrund der Größe dass es so "viel" ist.. ich habe keine Ahnung.
Diese Probleme hätte ich gerne😅 meine Maus mag kuscheln und streicheln überhaupt nicht. Es wird nur gebissen, sobald man Nähe bzw. Körperkontakt aufbaut😔
 
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Gast84631

Guest
Was um Himmels Willen hat die alte Schachtel gemacht?
Da grieg ich ja Hitzewallungen!

Man kann Kinder auch mit Schlaegen erziehen,klar,es funktioniert auch ganz sicher!!
ICH nehme lieber den steinigen Weg!
Und wenns noch solange dauert!

Tut mir echt leid,aber da verlier ich die Beherrschung.
 
G

Gast84631

Guest
Achso, das ganze ist gegen die Trainerin gerichtet!

Wir haben so aehnlichen Schwachsinn vor 13 Jahren mitgemacht.
Ich war ein Kind und konnte nix sagegen machen!
Diese selbst ernannten Trainer,wuah!

Such dir eine vernuenftige, positiv arbeitende Hundeschule.
Klar,ihr braucht Hilfe,aber bitte,bitte nicht so.
 
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Schweinemama

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Diese Probleme hätte ich gerne😅 meine Maus mag kuscheln und streicheln überhaupt nicht. Es wird nur gebissen, sobald man Nähe bzw. Körperkontakt aufbaut😔

Ich leih ihn dir gerne aus... Wir nennen ihn zu Hause nur noch "Schlappsomat"... Er bringt alle frühmorgens aus dem Bett, ist dann verunsichert ob er das hat tun dürfen - und sucht meine nähe um mich wieder zu bekuscheln... Er ist ja wirklich sehr sehr lieb, und ich zwickel und knabber ihn ja auch mit meinem Fingernägeln ab bis er keine Luft mehr kriegt. Aber anscheinend hat er das noch nie so gekriegt und derzeit geniesst er das in diversen Formen im Übermaß...

Er ist zu jedem in der Familie so, er freut sich unendlich wenn jemand heimkommt - der wird dan nauch gleich mal mit dem Maul an der Hand geschnappt und hineingeführt... kuscheleien - beschlappert. Bei mir ist es wahrscheinlich noch schlimmer, weil ich um ihn auszulasten wirklich mit ihm "raufe"... dh. wir gehen vormittags nach dem ersten Spaziergang in den Garten und machen vollkontakt-Ballspielen, raufen, mittlerweile schaffe ich es schon ihm mit dem Zugseil fast komplett hochzuheben (der ist schwer)... Taugt ihm sicher... aber die Kuscheleinheiten danach sind auch nicht ohne.

Meine Weibchen waren auch immer wieder liebesbedürftig - die hatten auch ihre kuschelminuten wo es darum ging mir halb die Nase abzubeissen, meine Ohrläppchen auszuprobieren und welch wunder die waren nach dieser Prozedur sogar immer noch angewachsen und nicht perforiert ... Aber bei ihm ist es wahrscheinlich schlichtweg die Masse und das Gewicht dass mich bedenklich macht... weil wegkommen kannst nicht so leicht wenn die 31 kg (er hat ein wenig abgenommen) auf deinen beinen liegen und er mit all seinen Pfoten rudert nur um noch näher zu dir zu kommen.
 
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Schweinemama

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Was um Himmels Willen hat die alte Schachtel gemacht?
Da grieg ich ja Hitzewallungen!

Man kann Kinder auch mit Schlaegen erziehen,klar,es funktioniert auch ganz sicher!!
ICH nehme lieber den steinigen Weg!
Und wenns noch solange dauert!

Tut mir echt leid,aber da verlier ich die Beherrschung.

Es kommt drauf an wie man schläge definiert. Ich gebe meinem mitunter auch schon mal einen "Klaps" - drücke ihn in der dauer von 1-2 Sekunden regelrecht von mir weg - auf die Schulter oder mal auf das Hinterteil um ihm zu erklären dass ich ja auch noch da bin (er vergisst das mitunter manchmal). Es ist ein unterschied ob ich einen 8 Kilo hund einen Klaps verpasse (meine kleine würde das gar nicht vertragen - da reicht schon der Stups mit der Fingerkuppe) - oder einen 33 Kilo Hund mit einem mehr oder weniger stärkeren Rempler von der Türe wegschupse damit ich die überhaupt öffnen kann.

Solche "Erziehungsmaßnahmen" sollten jedoch angemessen sein. Ob man einen Hund der beißt wirklich auch noch rempeln - stossen - schupsen oder schlagen muss - weiß ich nicht. Ich befürchte das geht in die gleiche Richtung - nämlich die Agressionen oder die Verunsicherungen zu verstärken.

An die TE es ist schwierig etwas "autentisch" rüberzubringen, möglicherweise bist du auch schon etwas "gehemmt" weil du schlichtweg weißt, was der Hund kann (z.b. beißen). Ich würde an deiner Stelle eher an dir arbeiten, stell dich mal vor den Spiegel und schneide Grimassen, schau mal richtig böse und schau dann mal wie der Hund auf "deine neue Art" dich durchzusetzen reagiert (bitte kein berühmtes Zähnefletschen üben - das geht meist schief - das kann einerseits eine Kriegserklärung werden, oder zur kompletten verunsicherung des Hundes führen). . Es ist immer schwierig, du kannst anderen Menschen was vorspielen, die Hunde sehen aber in deine Seele und wissen genau was du von ihnen verlangst. Entweder nehmen sie dich ernst oder sie meinen - dass du das nun eh nicht ernst meinst - also ist es für sie eine Art "Schauspielerei" - was du da vor dich hinspielst. Man muss gerade bei Hunden sehr viel an sich selbst arbeiten - auch mit Konsequenzen die durchzusetzen sind. Ein nein - ist ein nein. So schlecht wie mein neuer Hund mitunter folgt - lass ich mal einen Brüller los (auch weil ich manchmal etwas überfordert bin) - schlackern auch bei ihm seine Hängeohren und er weiß - "nun ist es aber ernst". Meine 14 jährige Hündin verzieht sich dann in diesem Moment eher, die ist es nicht gewohnt dass ich so harsch mit ihr umgehe. Sie hat ein ganz anderes Level an "Selbstdisziplin" - aber die kennt mich eben in und auswendig.

Somit hat jeder Hund ein Level ab dem es ernst wird, bei manchen Hunden reicht schon das Rufen seines Namens, damit er weiß - dass er was angestellt hat, da hopsen die anderen noch lustig am Tisch und erklären "jetzt ist aber partytime". Mit diesen anderen Hunden muss man lernen auf einem anderen Niveau umzugehen - härter, stärker und vor allem auch als Hundehalter "imposanter" für Menschen bedeutet das mit viel Mehr selbstbewusstsein und auch Nachdruck. Ab welchem Level dein Hund auf dich reagiert ist immer eine Frage des Hundes. Aber gleichzeitig musst du auch lernen, etwas "sanftmütiger" zu werden, ihn zu loben auch mal für selbstverständliche KLeinigkeiten und dich wirklich innerlich selber freuen (Hunde reagieren meist auf all deine Zuwendungen und deine volle Aufmerksamkeit, sind sie negativ oder positiv - sie haben dich im Griff egal ob sie nun knurrend und zähnefletschend einen Menschen stellen (hier hilft meist nur ernst wegrufen (und selbst da loben wenn sie bei dir aufklatschen) , oder schwanzwedelnd vor dir sitzen - fast schon demütig weil sie dich gar so lieben) . Ihr habt ganz einfach "euer" Level noch nicht erreicht, dein Hund tanzt am Tisch rum während du innerlich schon kochst. Und gleichzeitig gibt es wieder Hunde die so ein Verhalten aufnehmen und dir eine komplette verunsicherung zurückspielen. Die kennen sich ganz einfach nicht mehr aus - werden fast "hyperaktiv" - toben herum - zerbeissen alles was sie ins Maul kriegen (das kauen löst glückshormone aus und beruhigt gleichzeitig), um sich selbst irgendwie wieder "runter zu holen":
 
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Leahvi

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Das glaube ich eben auch😔 deswegen bin ich total verunsichert was ich tun soll. Ich hatte diverse Einzelstunden bei Trainern aber nichts hat bisher geholfen. Das Schnappen und Beißen bleibt einfach, egal was ich mache.
 
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miwok

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Schau mal, hier brauchst du nur noch deine PLZ eingeben und bekommst einen Trainer genannt, der moeglichst nahe bei dir wohnt. Alle Trainer dort arbeiten gewaltfrei
Trainer - Umkreissuche
 
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Leahvi

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Aber bei der Trainerin hat es geklappt, ohne wenn und aber. Vielleicht ist das bei meinem Hund der richtige Weg? Und die Rede ist ja nicht von Schlagen oder verprügeln.
 
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miwok

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Erziehung mit Gewalt ist niemals der richtige Weg!
Dein Hund hat nichts gelernt, er vermeidet nur die Situationen.
 
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Schweinemama

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Ich denke es gibt bei hunden wirklich so ein Level wo sie sich selbst verunsichern und aus ihrer Haut ganz einfach nicht mehr rauskommen. Ob da nun der "Klaps" der richtige weg ist, kann ich nicht sagen, mitunter hilft es durchaus - den Hund wieder einmal auf den Boden der Tatsachen zu stellen, ihn ins Jetzt und hier zurückzubeordern. Aber all das sollte eine Notlösung sein, besser ist es, den Hund gar nicht so weit kommen zu lassen - dass man ihn "klapsen" muss. Aber eben, es muss auslöser geben die ihn so "erziehungsresistent" machen, die ihn "ausklicken" lassen. Mitunter sieht man es, es ist wie ein Kippschalter der im Hundehirn auf einmal klick macht und den Kontakt schließt - danach geht gar nichts mehr - ausgelassenes toben - zerbeissen - rumhopsen - rennen laufen - mitunter agressives verhalten . Es ist sicherlch eine Aufgabe und eine Arbeit das Level herauszufinden und da mit der Erziehung dran zu schrauben und zu feilen, dass es nicht immer wieder "klick" macht. Hat man aber den Klickpunkt gefunden, darf man den aber natürlich auch selbst aktivieren. Draussen, in der Hundeauslaufzone, oder auf einer einsamen Wiese wo es niemanden stört, dass der Hund hier gezielt sein Überlevel an Stress abbaut (soll nur bitte kein anderes Lebewesen zu schaden kommen dabei).

Eine Dauerlösung ist dieser Klaps garantiert nicht, aber möglicherweise eine Notlösung.

Warst du mit ihm schon mal beim Tierarzt, vielleicht hat es ander ursachen wie chronische Schmerzen - manche Hunde sind auch auf alle berührungen überempfindlich - die spüren das nicht als sanfte berührungen sondern berührungen die ihnen wirklich wehtun (wenn du ein Hämatom hast - und jemand klatscht da dauernd drauf - bist irgendwann auch ganz schön böse).
 
Syn

Syn

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Also zuerst mal denke ich, dass "beißen" zu keinem der hier beschriebenen Vorfälle passt.
Wenn ich lese, dass ein Hund beißt, dann bedeutet das für mich, dass er eine Schädigungsabsicht hat und das bedeutet auch fast immer automatisch, dass er genau das auch schafft.

Dann kann ich mich voll und ganz Hundefreundin anschließen:
Gewalt "funktioniert" bei Tier und Mensch wunderbar... Das bedeutet aber nicht, dass es sinnvoll ist und schon gar nicht, dass man es anwenden sollte.

Und dann möchte ich mich noch Mischling anschließen:
Der Hund ist erst 6 Monate alt!
Da ist es mit einem mal "aua" sagen und weggehen nicht getan, auch nicht mit 10x oder 50x...
Woher soll sie denn wissen, dass es nicht nach 50x dann doch klappt und sich somit lohnt?
Das testet sie aus und das ist vollkommen normal.
Bleibt einfach alle konsequent und wenn sie euch zwickt, dann "Aua" sagen und Spiel abbrechen.
Euer Dickschädel muss einfach nur härter sein als ihrer und irgendwann wird sie lernen, dass es eben niemals zum Erfolg führt, egal wie oft sie es versucht.

DAS ist Erziehung...

Schon klar, dass es schneller geht, wenn man mit Gewalt arbeitet, aber sinnvoll ist das nicht.
 
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Leahvi

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Die wären? Ich beschreibe euch mal eine tägliche Situation bei uns. Wir stehen auf, gehen Gassi, sie kriegt essen und dann ist Ruhe angesagt. Ich leine sie an ihrem Platz an. Ihr gefällt das nicht, sie jammert aber es ist soweit okay. Sobald ich zu ihr hingehe und einfach ruhig neben ihr sitzen will oder kurz mal streicheln fängt es an. Sie schnappt nach meinen Sachen, fängt an mich zu beißen. Und das jedes Mal. Was mache ich falsch? Soll ich das ‘zu ihr hingehen’ in solchen Momenten vermeiden? Ich möchte einfach zeigen, dass ich für sie da bin und unsere Bindung stärken.
Und angeleint wird sie weil sie sonst leider nicht zur Ruhe kommt.
 
Syn

Syn

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Wie ich sagte:
Sie ist erst 6 Monate alt, sie ist ein Kind, sie testet aus.
Manche Welpen geben schneller auf und "sehen es ein", andere probieren es länger und haben mehr Durchhaltevermögen.

Versuche ruhig weiter immer wieder mit ihr Kontakt aufzunehmen, aber sobald sie dich zwickt, sagst du "aua" oder "nein" und gehst weg.
Die Zauberworte sind Konsequenz und Geduld!
Nicht Gewalt...

Sie muss verstehen, dass das Zwicken nicht zum Ziel führt. Sie muss es selbst erleben und lernen. Das ist dann richtige Erziehung.
Mit Gewalt sorgst du nur dafür, dass sie es vermeidet. Sie denkt dann, dass es wohl eine super sinnvolle Sache ist, aber vermeidet sie wegen der Gewalt. Das Problem an solcher Art "Erziehung" ist aber, dass sie so noch denkt, es wäre ein sinnvoller Weg und so abwiegen kann, ob die drohende Gewalt es wert ist oder nicht... und irgendwann entscheidet sie dann vielleicht, dass sie die Gewalt dafür in Kauf nimmt.
Bist du erstmal an so einem Punkt, wird es sehr viel schwieriger wieder bei der richtigen Erziehung anzusetzen.

Du hast einen Welpen bei dir, einen ganz jungen Hund, bei dem JETZT der beste Zeitpunkt ist ihm wirklich Dinge beizubringen!
Macht euch das nicht mit Gewalt kaputt, nur weil es jetzt scheinbar der schnellere und einfachere Weg ist.
 
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