Autoimmunkrankheit bei Katze.. was tun?

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Andrea2006

07.03.2019
4
Hallo, ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen.
Ich habe einen Kater namens Bonçuk der 6 Jahre alt ist. Seit ungefähr 2 Jahren wurde bei ihn
eine Autoimmunkranheit festgestellt. Wir haben das bis dahin auch alles im Griff gehabt, nur leider ist es jetzt völlig außer Kontrolle geraten. Er hat schon alles bekommen.. Tabletten/Creme/Salbe/Kortison spritzen alle 4 Wochen/ Ernährung umgestellt/ Naturfreundliches Streu, doch nichts hilft. Er kratzt sich mehr denn je und blutet überall. Am Auge,Hals,Ohren. Ich weiß echt nicht mehr weiter.. denkt ihr er muss eingeschläfert werden oder gibt es noch Möglichkeiten? Ich bin sehr Dankbar für eure Antworten.
Lg Andrea
 

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07.03.2019
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
M

miwok

07.11.2012
418
Hast du denn schon mal eine weitere Meinung von einem anderen TA/Tierklinik eingeholt?
 
Son-Gohan

Son-Gohan

20.04.2014
1.013
Bitte nicht ans einschläfern denken!

Wie genau wurde diese Autoimmunkrankheit festgestellt?
Wurde mal getestet, per Ausschlussdiät, ob er eine Futtermittelallergie haben könnte?
 
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A-Fritz

11.07.2016
501
Hallo,
natürlich kann ich nicht sagen , welche Krankheit Deine Katze plagt , ob und wann Du sie einschläfern mußt ,
aber man könnte ihr die Nägel ziehen , damit sie sich nicht mehr verletzen kann.
Dieses ist aber wohl normalerweise bei einer Katze nicht erlaubt und nicht Art gerecht ,
doch wenn dieses aus medizinischen Gründen notwendig wäre , vielleicht .
Sprich mit dem TA über diese Möglichkeit .

US-Streit: Krallenamputation im Tausch für ein "besseres Leben" - wir-sind-tierarzt.de

Fritz.
 
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Andrea2006

07.03.2019
4
Aufkeinen Fall lass ich ihn einschläfern , ja es wurden Tests gemacht das er kein Allergie gegen Hafer und was sonst so drinn ist in manchen Futter.
Der besagte Katzen pilz ist es auch nicht .
Nägel ziehen denke ich auch drann aber ob das geht ich weiß nicht ,also raus geht er nicht ist ein Haus Kater .
 
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Schweinemama

17.05.2013
916
War das Tier mal draussen? Es gibt durchaus Zecken-Übertragungs-krankheiten die in den Endstadien so oder ähnlich aussehen.

Die Frage die ich mir als Tierbesitzer stellen würde ist, ist das ein Lebenswertes Leben für so ein Tier. Ich befürchte, so wie es jetzt ist, ist es das nicht. Ob man das ändern kann, muss der Tierarzt entscheiden. Wenn die Heilungschancen so gut sind, dass dir ein Tierarzt fast schon garantieren kann, dass die Haut und das Fell in 3 Monaten nachgewachsen ist und das Tier danach keine Schmerzen hat, würde ich garantiert in diesen sauren Apfel beissen und behandeln lassen. Autoimmunerkrankungen lassen sich mitunter relativ gut in Schach halten. Mit Medikamenten, Spritzen, Infusionen etc. Nur befürchte ich - dass das nicht die Reaktion vom Immunsystem auf den eigenen Körper ist - sondern wahrscheinlich gegen etwas anderes. Ich würde mit so einem Fall sogar so weit gehen, dass ich das Tier auf die nächste Medizinische Fakultät bringe damit die mir sagen können was das überhaupt ist. Ein Institut - eine Lehranstalt, wo es nun nicht nur "wald und Wiesen-Tierärzte" gibt sonder wirklich auf Spezialisten für Autoimmun, Haut, Entzündliche Bereich etc...

Mit dem Kratzen bringt er natürlich Keime in die Wunde und diese Entzündung ist ein immer wieder frisch angefachtes Feuer... Wobei er wahrscheinlich kurzzeitig gar nicht dran gehen sollte, also die Pfoten würde ich nicht amputieren lassen deswegen, da muss auch andere Wege geben - notfalls mit Sedierung dass das Tier nicht ständig da dran ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

miwok

07.11.2012
418
Ich wuerde zu einem Tierheilpraktiker gehen und mit ihm besprechen, welche Moeglichkeiten er noch sieht.

Wenn du einen kennst, kannst ja evtl. mal Bilder der Auswirkungen schicken, damit du moeglichst schnell einen Termin bekommst.
 
Audrey

Audrey

Moderator
13.12.2005
10.129
ja es wurden Tests gemacht das er kein Allergie gegen Hafer und was sonst so drinn ist in manchen Futter.
Katze kann aber nicht nur auf Zusatzstoffe allergisch reagieren, sondern auch auf Fleischarten! Der Kater einer Freundin schaut ganz ähnlich aus wie Deiner, was die wunden Stellen angeht, die Tierärzte waren auch mit ihrem Latein am Ende, und dann hat sie selber das experimentieren angefangen. Er kriegt jetzt seit einiger Zeit eine Ausschlussdiät mit Pferdefleisch, und laut ihr wird es wirklich besser und er kratzt sich nicht mehr so viel. Muss natürlich bei Deinem Kater nicht das gleiche sein, aber in die Richtung weiter denken schadet sicher nicht.
 
S

Schweinemama

17.05.2013
916
Katze kann aber nicht nur auf Zusatzstoffe allergisch reagieren, sondern auch auf Fleischarten! Der Kater einer Freundin schaut ganz ähnlich aus wie Deiner, was die wunden Stellen angeht, die Tierärzte waren auch mit ihrem Latein am Ende, und dann hat sie selber das experimentieren angefangen. Er kriegt jetzt seit einiger Zeit eine Ausschlussdiät mit Pferdefleisch, und laut ihr wird es wirklich besser und er kratzt sich nicht mehr so viel. Muss natürlich bei Deinem Kater nicht das gleiche sein, aber in die Richtung weiter denken schadet sicher nicht.

Wobei das mit diesen AUsschußdiäten immer so eine Sache ist. Manche Tiere machen da einfach nicht mit - die verhungern lieber bevor sie Huhn ewig und ständig fressen müssen, manche Sachen rühren sie gar nicht an etc etc - ja die teurer gekauften Anti-Allergen Futter vom TIerarzt - ich konnte bis dato jedes Tier damit jagen - die haben es nicht gefressen und jedes noch so kleine Körnchen aus dem Futter rausgelegt... Es hilft ja dann auch nichts, trotzdem sollte man wissen, dass das Tier genau auf das reagiert.
 
Shiria

Shiria

28.10.2007
413
Hallo,
Ich würde auch noch nicht ans einschläfern denken. Bekommt er aktuell noch Cortison? Wurde dort mal ein anderes probiert? Wenn die Wunde entzündet ist, wurde die Art der Bakterien bestimmt? Gab es eine Biopsie?

Wir hatten auf Arbeit mehrere Katzen, die sich teilweise extrem aufgekratzt haben. Zwei sind mir noch besonders im Gedächtnis Eine genaue Ursache wurde nicht immer gefunden. Relativ oft liessen sich die Probleme mit Futterumstellung und/oder Cortison in den Griff kriegen.
Sehr wichtig war bei allen, dass die Haut zumindest einmal abheilen konnte und das Verhalten unterbrochen wird - das hiess entweder Kragen, wenn nur das Gesicht betroffen war - oder eine Mischung von Kragen und selbstgebasteltem Pulli mit verlängertem Halsstück. Teilweise hatte sie einen Verband drunter, jenachdem wie schlimm es war. Ich kann schauen ob ich Bilder finde. Die betroffenen Katzen haben es gehasst, vorallem, weil sie es mehrere Wochen durchgehend tragen müssen, damit die Haut wenigstens einmal abheilt. Aber es hat geholfen. Zusammen mit stark gekürzten Krallen - und Auschlussdiät (die aber recht selten wirklich zu Ende gebacht werdne konnte). Es war keine tolle Zeit und so manches Mal hat man dran gezweifelt.
Weitere Untersuchungen wie Biospie, Blutbild, Allergietest usw, sowie ein Versuch mit zwei weiteren Medikamenten vor Cortison brachten bei keinem von Beiden diich grad noch im Kopf habe, keine Verbesserung.
Aber nachdem die Haut einmal abgeheilt war, konnten beide mit Cortison normal leben. Nur eine hat unter Stress hat immer mal wieder gekratzt, da hat aber tatsächlich ein lockeres kleines Babyhalstuch geholfen.

Ich würde definitiv die Krallen kürzen und schauen ob ihr eine Art Pulli basteln könnt, damit die Haut nicht mehr direkt verletzt wird. Wir haben dafür die Ärmel von alten Kitteln genommen, zusammen mit den gekürzten Krallen, sind sie da nicht dran hängen geblieben. Der Pulli ging bis hinter die Vorderbeine, damit sie ihn sich nicht ausziehen konnten. Aber er hatte keine Ärmel. Vielleicht hilft es, wenn die Haut zur Ruhe kommt - denn wenn sie heilt juckt es nochmal um so mehr.

Was mir noch einfällt... wir hatten einmal eine Katze mit einer kleinen Verletzung am Ohr. Eigentlich unauffällig, aber dann wurde es dick und es wurde eine Entzündung vermutet, zusätzlich fing wie blöde an zu Kratzen. Ohne Kragen hätte sie das Ohr wahrscheinlich zerfleddert. Nur das es trotz Behandlung und Kragen nicht besser wurde. Eine Biopsie der Schwellung ergab einen Mastzelltumor, der entfernt wurde udn seitdem ist nichts mehr auffällig. Ich glaube wzar nicht das das hier zutrifft - aber deshalb meine Frage nach der Biopsie.

Ich frücke die Daumen!

Liebe Grüße
 
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Reaktionen: Andrea2006
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Andrea2006

07.03.2019
4
Bin auch am verzweifeln denke auch an Pantoffeln Pulli Krallen schneiden ist soweit eine super idee , ja es wurden Test gemacht ob Pilz oder eine bakterielle Entzündung usw : 🥺aber auch kein Medikament oder Creme Salbe hilft oder zumindest er lässt das kratzen nicht 😞 Pullover ist eine gute idee ,wenn es klappt für ne gewisse Zeit .
Morgen versuchen wir die Honig Salbe hoffe das es Besser wird .
 
M

miwok

07.11.2012
418
Mir faellt da noch kolloidales Silber und auch Manuka-Honig ein.

Beide lassen Wunden relativ schnell abheilen, aber man muss unbedingt weiterhin der Ursache des Kratzens auf den Grund gehen.
Ohne die Ursache zu kennen, sind sie nur ein voruebergehendes Hilfsmittel
 
pc.lieschen

pc.lieschen

29.10.2009
6.774
Uh das sieht schlimm aus und erinnert mich an unsere ehem. Sunny und auch an der Katze von meinen Bruder.

Bei der Katze von meinen Bruder waren tatsächlich die Metallnäpfe der Auslöser, seid er auf Keramik umgestiegen ist, war alles gut und die rannte Monate mit einen Trichter rum, damit es abgeheilt ist.

Unser Katze hatte das immer Stessbedingt, ihr haben Allergietabletten geholfen (bitte vom TA beraten lassen, falls sowas von denen getestet werden soll) Sie hatte dann nur noch kleine Kratzstellen und sie und wir konnten gut damit umgehen. Wir fanden bei ihr so nie raus, was sie nicht vertragen hatte.
 

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