Hilfe, bin total verzweifelt.....

  • Autor des Themas Dea79
  • Erstellungsdatum
D

Dea79

11.03.2019
4
Hallo Zusammen, bin neu hier.
Es geht um den Hund meiner Eltern. Sie haben ihn seit fast 3 Jahren. Er war damals 4. Leider kann mein Papa gesundheitlich sowieso mit ihm nicht gehen. Das hat Mama gemacht. Nun ist sie aber innerhalb von 5 Monaten zweimal operiert worden. Immer ein Sturz beim
Gassi gehen. Jedes mal was gebrochen und OP.
Nun geht es nicht mehr. Ich kann sie nicht mehr gehen lassen. Der Hund geht meist brav, aber er kann plötzlich bei Hund, Katz, Vogel ruckartig ziehen. Mama hat körperlich sehr abgebaut( ist schon älter), sie fällt dann gleich und bricht sich schnell was.
Ich kann den Hund nicht nehmen. Bin beruflich zu viel weg.

Schweren Herzens ist der Entschluss da ihn abzugeben, es bricht einem das Herz, aber es geht nicht mehr.
Das Problem ist meine Eltern haben beide depressionen. Der Hund hat ihnen irgendwie auch gut getan aber i glaub irgendwie war sie a insgeheim überfordert.
Hab jetzt evtl. neue Besitzer.
Nun meine Frage.
Sollen wir auf ein abruptes Ende setzen oder lieber schleichend. D.h. mal 2 tage bei den neuen, dann wieder bei meinen Eltern...
Was meint ihr? Wie ist es besser für Eltern, für Hund? Die evtl. neuen Besitzer wären einverstanden...

Vielen Dank für eure Antworten!!
 
11.03.2019
#1
A

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Guest

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Jacky83

Jacky83

12.12.2018
160
Hallo, wie wäre es denn mit einem Gassigänger?
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.080
Es ist schwierig, ich würde bei Bekannten oder verwandten Fragen ob sie nicht den Hund versorgen könnten, der Hund aber in der Familie bleibt. Nachbarn, manchmal bieten sich Menschen auch einfach so an, wenn jemanden ein Hund gestorben ist und man nicht mehr bereit ist so ein Tier zu Hause aufzunehmen. Auch sind Hundegassibekanntschaften sehr oft und sehr gerne bereit einen Hund mitzunehmen der halbwegs verträglich ist (man läuft ja sonst wirklich alleine mit einem Hund und die Beschäftigung alleine mit einem Hund ist mitunter auf einem niedrigen Niveau).

Ich würde ganz ehrlich gesagt nicht daran denken, ihnen den Hund wegzunehmen. So ein Hund ist ein Hobby und ein Lebensziel. Den Leuten den man im hohen Alter einen Hund abnimmt, weil sie ihn angeblich nicht mehr versorgen können - die gehen daran regelrecht zu grunde. EIn Hund heisst bewegung, geistige Fitness etc. Es ist eine Beschäftigung da, jemand den man umsorgen "muss, möchte oder will", gleichzeitig schluckt so ein Hund die Ängste vor dem Alleine sein, das Einbrecher kommen, es ist eine Art "Schutzbedürfnis":

Würde mich an deiner Stelle wegen eines Hundetrainers umsehen. Jagdtrieb kann man abtrainieren, genauso wie den Hund auf die Bedürfnisse deiner Eltern zu adaptieren (der Hund ist ja nicht wirklich alt - der hat so in etwa die Hälfte seines Lebens erst hinter sich). Der Hund kann lernen "sinnvoll" eingesetzt zu werden, wie z.b. einkäufe nach Hause zu tragen (Großeinkauf kann er nicht, aber zumindest so den Tagesbedarf von 2 Personen müsste machbar sein) , er kann die Versicherung sein, dass er, wenn etwas passiert meldet, zum Nachbarn läuft - das Telefon bringt etc. Aber er ist sicherlich auch eine Mentale und psychische Stütze, wenn jemand da ist - und auch die alten Menschen merken, dass sie gebraucht werden.

Kenne selbst das Problem, habe eine alte Kleinhund-Dame, einen Labrador Retriever (Kampfschmuser) und mein Papa - ein absoluter Hundenarr mit 85. Er schimpft noch immer über den "viel zu grossen" Hund mit dem er nie gehen wird können, weil der könnte mich ja komplett umreissen wenn er wollen würde... Er hat es richtig formuliert, wenn er wollen würde. Wir sind am üben, dass das Wollen würde auf ein "kein Bedarf an der Leine zu ziehen" umspringt und er tut sich da wirklich sehr gut damit.
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Dea79

11.03.2019
4
Es ist schwierig, ich würde bei Bekannten oder verwandten Fragen ob sie nicht den Hund versorgen könnten, der Hund aber in der Familie bleibt. Nachbarn, manchmal bieten sich Menschen auch einfach so an, wenn jemanden ein Hund gestorben ist und man nicht mehr bereit ist so ein Tier zu Hause aufzunehmen. Auch sind Hundegassibekanntschaften sehr oft und sehr gerne bereit einen Hund mitzunehmen der halbwegs verträglich ist (man läuft ja sonst wirklich alleine mit einem Hund und die Beschäftigung alleine mit einem Hund ist mitunter auf einem niedrigen Niveau).

Ich würde ganz ehrlich gesagt nicht daran denken, ihnen den Hund wegzunehmen. So ein Hund ist ein Hobby und ein Lebensziel. Den Leuten den man im hohen Alter einen Hund abnimmt, weil sie ihn angeblich nicht mehr versorgen können - die gehen daran regelrecht zu grunde. EIn Hund heisst bewegung, geistige Fitness etc. Es ist eine Beschäftigung da, jemand den man umsorgen "muss, möchte oder will", gleichzeitig schluckt so ein Hund die Ängste vor dem Alleine sein, das Einbrecher kommen, es ist eine Art "Schutzbedürfnis":

Würde mich an deiner Stelle wegen eines Hundetrainers umsehen. Jagdtrieb kann man abtrainieren, genauso wie den Hund auf die Bedürfnisse deiner Eltern zu adaptieren (der Hund ist ja nicht wirklich alt - der hat so in etwa die Hälfte seines Lebens erst hinter sich). Der Hund kann lernen "sinnvoll" eingesetzt zu werden, wie z.b. einkäufe nach Hause zu tragen (Großeinkauf kann er nicht, aber zumindest so den Tagesbedarf von 2 Personen müsste machbar sein) , er kann die Versicherung sein, dass er, wenn etwas passiert meldet, zum Nachbarn läuft - das Telefon bringt etc. Aber er ist sicherlich auch eine Mentale und psychische Stütze, wenn jemand da ist - und auch die alten Menschen merken, dass sie gebraucht werden.

Kenne selbst das Problem, habe eine alte Kleinhund-Dame, einen Labrador Retriever (Kampfschmuser) und mein Papa - ein absoluter Hundenarr mit 85. Er schimpft noch immer über den "viel zu grossen" Hund mit dem er nie gehen wird können, weil der könnte mich ja komplett umreissen wenn er wollen würde... Er hat es richtig formuliert, wenn er wollen würde. Wir sind am üben, dass das Wollen würde auf ein "kein Bedarf an der Leine zu ziehen" umspringt und er tut sich da wirklich sehr gut damit.
Vielen Dank auch dir für deine Antwort.....bin echt hin und hergerissen.....
 
Nienor

Nienor

04.11.2008
17.512
Von wo bist du denn?
Im Raum Stuttgart bringen die Silberpfoten Hunde betagter Leute und Gassigänger zusammen, in unserer Nähe ist es MuTiG (Mensch und Tier im Glück). Gibt es sowas vielleicht auch bei euch?
 
D

Dea79

11.03.2019
4
Komme aus Passau. Sowas wüsste ich nicht bei uns. Wäre aber eine super Idee.
LG
 
Hundefreundin12

Hundefreundin12

12.12.2014
725
Oder allgemein ein Hilferuf starten, wenn du garnichts findest.
Vielleicht sogar im TH.

Ich koennte mir zb vorstellen, wenn du hier wohnen wuerdest, dass ich helfe und sicher einige andere auch.

Dieser Hilferuf muss also moeglichst viele Menschen erreichen.
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.080
Gibt es sowas nicht auf Facebook??
 
M

miwok

07.11.2012
514
In jedem Supermarkt gibt es sog. "schwarze Bretter", es gibt Wochenzeitungen, die kostenlos ins Haus flattern, man kann versch. Gassigaenger vom Tierheim fragen, man kann im Netz viele Seiten finden, die sich als Gassi-Gaenger anbieten....man kann auch mal in den Foren nachfragen, ob jemand in der Naehe wohnt und den Hund mitnehmen wuerde

Man kann natuerlich auch selbst mal eine Anzeige aufgeben oder einen Aushang i-wo machen

Wenn man wirklich moechte, findet man einen Weg - dafuer braucht man auch kein FB
Von FB wuerde ich eigentlich auch abraten, da weiss man nie, wie serioes es die Menschen wirklich meinen, denn geschrieben ist es schnell, doch oft hapert es dann bei der Umsetzung
 

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