Probleme mit Junghund

  • Autor des Themas Leahvi
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Leahvi

27.02.2019
46
Hallo, ich habe ein Problem mit meiner Hündin und ich glaube, dass es an fehlendem Respekt liegt. Nun zum Problem: Wenn ich esse, sitzt sie daneben und schaut mich an. Ich ignoriere sie und oft, wenn sie merkt, dass sie nichts kriegt, geht sie von selbst weg. Aber meistens versucht sie
dann das Essen zu klauen. Sie springt auf den Tisch, ich mach sie wieder runter aber es hört nicht auf.
Oder: Sie weckt uns morgens, wenn sie raus muss, meistens bevor wir aufstehen. Wir gehen raus, sie erledigt ihr Geschäft und wir gehen wieder rein. Dann fängt der Terror an. Sie will spielen und lässt uns nicht in Ruhe. Wir gehen nicht darauf ein und dann fängt sie an, Einrichtung und Sachen zu zerstören. Ich habe das Gefühl, dass wir ihr zu viele Freiheiten geben und sie denkt, sie sei der Boss und hier würde alles ihr gehören. Zum Beispiel, schläft sie gerne auf dem Sofa. Ihr Bett steht im Schlafzimmer und wir laden sie auch immer ein, bei uns zu schlafen. Sie schläft aber lieber auf dem Sofa. Die Freiheit gebe ich ihr aber vielleicht sollte ich, solange die Situation zwischen uns so ist, es ihr nicht erlauben.

Freue mich über Tipps :)
 
15.03.2019
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
demona

demona

07.11.2008
1.037
Hi,

wie alt genau ist die Süße?

Ganz ehrlich? Wenn mein Hund auf den Tisch springen würde, gäbe das ein Donnerwetter, dass man es noch 10 Km weiter hört. geht gar nicht. Beim Essen würde ich ihr einen festen Platz zuweisen - Körbchen, Decke, was auch immer - und sie konsequent immer wieder dahin bringen. Das kann lange dauern, kann aber auch schnell gehen. Haben wir auch gemacht, ich habe sehr lange immer kaltes Essen gegessen weil ich ständig am Aufstehen und zurückbringen war. 😂
Mittlerweile reicht der Satz "Wo wartet der brave Hund?" und zack, Hund liegt in einem Körbchen und entspannt, egal was auf dem Tisch steht. Der schläft teilweise sogar ein. ERst wenn wir aufstehen, wird er wach. Dann wird abgeräumt und danach ein "Auf" und ein Leckerli fliegt. Hat etwas gedauert, lohnt sich aber. Wir können in aller Ruhe essen., selbst wenn was runter fällt, bleibt der liegen.

Beim früh spielen, würde ich persönlich einfach begrenzen und das Toben verbieten. Sprich, Pieseln gehen und dann ist einfach wieder Ruhe angesagt. Auch Konsequent durchsetzen.

Warum wollt ihr unbedingt, dass sie im Schlafzimmer schläft? Die einfachste Lösung wäre einfach Tür zu und fertig. Ansonsten, wenn es keinen besonderen Grund gibt, könnte sie auch einfach auf dem Sofa bleiben. Nur weil ein Hund auf dem Sofa schlafen darf, will er nicht die Weltherrschaft an sich reißen. 😉

Lg Demona
 
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Leahvi

27.02.2019
46
Sie ist seit 2 Tagen 25 Wochen alt🙈 also 6 Monate und etwas über eine Woche.
 
L

Leahvi

27.02.2019
46
Ich habe kein Problem damit, dass sie auf der Couch schläft. Ich möchte nur nicht, dass sie irgendwann anfängt, Sachen zu beanspruchen. Sie führt sich hier nämlich auf, wie die Queen.
 
demona

demona

07.11.2008
1.037
Je nach Rasse/Mischung und Charakter könnte das auch der Beginn der Pubertät sein. 😁

Das Reine auf dem Sofa liegen, führt nicht dazu, dass sie Sachen für sich beansprucht. Anders würde folgende Situation aussehen: Sie liegt auf der Couch, ihr wollt euch setzen und sie knurrt euch an weil sie verhindern will, dass ihr euch setzt. Dann ist es IHR Sofa und sie verteidigt es. Aber solange sie nur gerne drauf schläft, halte ich es für unbedenklich.

Ansonsten feste Regeln festlegen und konsequent und liebevoll durchsetzen. Vielleicht etwas Beruhigungstee für die Besitzer, also euch und über viele Dinge auch mal lachen. Wenn sie Dinge tut, die sie nicht soll, dann stell es ab. Verbieten und/oder Alternative anbieten. Und das konsequent durchziehen, nicht heute ja und morgen nein.

Nettes Beispiel von uns: Der Zwerg schläft Nachts in einer Box neben meinem Bett, geht von alleine rein, macht kein Theater und schläft darin auch tief und fest. Früh geht es gegen 6 Uhr Pipi und am Wochenende danach wieder ins Bett. Es hat sich irgendwann eingebürgert, dass der Hund dann mit ins Bett darf. Der steht dann vorm Bett, guckt mich an und mit einem Hopp ist er im Bett. (Und auf meinen Mann gesprungen.😂)

Jetzt gab es einmal die Situation, dass ich unter der Woche früher als mein Mann aufstehen musste. Also aufgestanden, mit Zwerg Pipi gegangen und dann sollte er wieder in die Box damit mein Mann in Ruhe weiter schlafen kann. Joah, denkste. Der Kerl dachte nicht daran, er war der Meinung, er darf immer in dieser Situation ins Bett also wollte er auch dieses Mal ins Bett. Im Endeffekt hatte er Recht und durfte ins Bett.

Dinge, die immer erlaubt waren, plötzlich verbieten, ist einfach immer schwierig. Klar gibt es Situationen, wo es nicht anders geht aber gerade wenn es nicht Lebenswichtig wäre, würde ich so einen aprubten Umschwung nicht machen.

MEin Zwerg ist jetzt 14 Monate, der war bis er 11 Monate alt war ein vorbildlicher Hund. Und dann kam der kleine Spätentwickler in die Pubertät, joah, ich könnte jetzt hier Romane schreiben aber wir werden es überleben.

Lg Demona
 
S

Schweinemama

17.05.2013
918
Hallo, ich habe ein Problem mit meiner Hündin und ich glaube, dass es an fehlendem Respekt liegt. Nun zum Problem: Wenn ich esse, sitzt sie daneben und schaut mich an. Ich ignoriere sie und oft, wenn sie merkt, dass sie nichts kriegt, geht sie von selbst weg. Aber meistens versucht sie dann das Essen zu klauen. Sie springt auf den Tisch, ich mach sie wieder runter aber es hört nicht auf.
Oder: Sie weckt uns morgens, wenn sie raus muss, meistens bevor wir aufstehen. Wir gehen raus, sie erledigt ihr Geschäft und wir gehen wieder rein. Dann fängt der Terror an. Sie will spielen und lässt uns nicht in Ruhe. Wir gehen nicht darauf ein und dann fängt sie an, Einrichtung und Sachen zu zerstören. Ich habe das Gefühl, dass wir ihr zu viele Freiheiten geben und sie denkt, sie sei der Boss und hier würde alles ihr gehören. Zum Beispiel, schläft sie gerne auf dem Sofa. Ihr Bett steht im Schlafzimmer und wir laden sie auch immer ein, bei uns zu schlafen. Sie schläft aber lieber auf dem Sofa. Die Freiheit gebe ich ihr aber vielleicht sollte ich, solange die Situation zwischen uns so ist, es ihr nicht erlauben.

Freue mich über Tipps :)

Hunde sind gerade in diesem Alter im Austesten. SIe wollen alles probieren. Auch natürlich euch zu unterwandern. EIn hier ist kein hier mein, ein Komm - kann man sich ein paar mal überlegen - es macht ja nichts, wenn man mal in die andere Richtung läuft wie der Besitzer weil "yes, I can" (als welpe war es - "I could" - aber warum eigentlich, herrli und Frauli sind ja immer super, da gibts Leckerlis, aber so ab einem halben Jahr erweiters sich schon der Horizont).

Es ist der Übergang vom "Babyhund" - dem man ja eigentlich relativ viel durchlässt, tollpatisch, batschert - suess zu einem Hund den man ernst nehmen muss (einen Welpen kann man ja nicht ernst nehmen - ist er schlimm - nimmt man ihn hoch - und alles in Ordnung, mit 6 monaten sind sie schwerer - quierliger und vor allem sie bekommen das eigene Bewustsein - dh. ich bin ein Hund, ich habe Persönlichkeit, ich habe Selbstbewusstsein.

Ihr müsst euch was überlegen. Hunde schlafen grundsätzlich nicht gerne im Schlafzimmer, ausgenommen man hat es ihnen antrainiert (es soll ja auch Menschen geben die schnarchen, knirschen mit den Zähnen - all das sind geräusche die auch HUnde einerseits selbst verursachen können, oder sie können wie wir nebenan einfach nicht schlafen). . Hunde sind mitunter gerne mal über Nacht wach - Wasser trinken , leckerlis suchen gehen, vielleicht erspäht man auch im Dunkelen einen Vogel, eine Katze, also es gibt sicherlich wichtigeres im Leben eines Junghundes als im Schlafzimmer zu liegen und zu schlafen, oder gar im Bett (meine beiden schlafen im Schlafzimmer, die kleine im Bett (wobei es ihr meist zu Heiss wird und sie über nacht dann auswandert - sie hat auch noch ein Kärbchen neben meinem Bett, und der Labrador, er ist heilfroh, dass er am Fussende meines Bettes ein Platzerl gefunden hat - er geht dort auch selbstständig hin schlafen... Das ist auch für mich ein Zeichen, dass es für ihn so passt, das er diesen Platz akzeptiert hat und auch hierbleiben möchte. Manchmal schläft er lieber im Wohnzimmer, wir hatten hier einige Nächte durch einen starken Sturm und er kam dann auch an und sass neben meinem Bett mit dem Kopf auf der Matratze aufgestützt... Ich würde so einen Hund nicht von der Bettkante schupsen, wir haben ihn noch nicht lange und es zeigt ja doch ein bisschen eine Zuneigung oder "Vertrauen" - dass er zu mir kommt, wenn er sich Hilfe erwartet.
 
Nephilim

Nephilim

24.02.2010
955
Hunde wollen nicht von sich aus die Weltherrschaft. Regieren ist anstrengend und das wissen Hunde. Dann lieber ein faules Lotterleben.
Also geh mal unbesorgt nicht davon aus, dass euer Hund euch die Herrschaft abnehmen will.

Ignorieren wird zwar von vielen Trainern und Hundehaltern propagiert aber stelle dir mal folgende Situation vor:
Du hast eine neue Arbeitsstelle angetreten und dein Chef ignoriert dich. Keine Rückmeldung über deine Arbeitsweise.
Weißt du dann, was du besser machen kannst? Ob du Dinge gut machst?
Ignorieren hat keinerlei Informationsgehalt für den Hund. Springt der Hund auf den Tisch, fege ich ihn im selben Atmenzug wieder runter und nen Donnerwetter gibts noch oben drauf. Volles Programm inklusive Körpersprache.
Das macht mein Hund dann aber auch nur ein -vllt zwei- Mal und dann ist das Thema auch durch.

Wenn mein Hund mich morgens weckt weil er muss, dann gehe ich und wenn ich mich danach wieder ins Bett lege erwarte ich von meinen dreien, dass weiter geschlafen wird. Ohne Diskussion. Kann mein Hund das nicht, bekommt er einen Platz in der Box und kann danach in dieser zur Ruhe kommen. Vonwegen Spielzeug durch die Gegend schleppen oder Dinge anfressen. Ich nehme ihm einfach die Möglichkeit sich zu beschäftigen, indem er in der Box landet. Die kennt er natürlich vorher und hat die positiv verknüpft.
 
M

miwok

07.11.2012
421
Ich finde, eine Box oder ein Zimmerkernel, ist und darf niemals eine Loesung des Problems sein, mir zeigt das nur, dass man hilflos in der Situation ist und nicht weiter weiss.

@Leahvi
Ob sie nun grundsaetzlich keinen Respekt vor dir hat, kann man von zwei geschilderten Situationen nicht einschaetzen. Vor allem nicht, wenn man nicht weiss, was vorher und danach war.

Aber wenn du es so meinst, dann verschaffe dir einfach Respekt!

Was sagt denn deine Hundeschule bzw. dein Trainer dazu?
Du gehst doch noch dahin?
 
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.473
Nur kurz zur Box:

Richtig aufgebaut ist eine Box für den Hund durchaus eine Hilfe um Ruhe zu finden.

Nephilim meint damit sicherlich nicht das Einsperren eines panischen Tieres, sondern nur das reine Runterfahren des Hundes ohne Stress für beide Seiten.

Meinen Hund muss ich auch sehr bitten, dass er aus seiner Box mal raus kommt, wenn er Ruhe will und wir trotzdem irgendwo hin müssen ;)
 
M

miwok

07.11.2012
421
Grundsaetzlich gebe ich dir Recht, eigentlich ist es total egal, ob ein Hund auf der Decke "ausruhen/liegen" soll oder in einer Box.

Aber das hier hat sich angehoert, als waere die Box dann geschlossen
Wenn mein Hund mich morgens weckt weil er muss, dann gehe ich und wenn ich mich danach wieder ins Bett lege erwarte ich von meinen dreien, dass weiter geschlafen wird. Ohne Diskussion. Kann mein Hund das nicht, bekommt er einen Platz in der Box und kann danach in dieser zur Ruhe kommen. Vonwegen Spielzeug durch die Gegend schleppen oder Dinge anfressen. Ich nehme ihm einfach die Möglichkeit sich zu beschäftigen, indem er in der Box landet. Die kennt er natürlich vorher und hat die positiv verknüpft.
Und wenn der Hund dann noch so drauf ist, dass er sich selbst beschaeftigen kann, dann ist man noch stolz darauf, dass man ihm alle Beschaeftigungsmoeglichkeiten weg nimmt...und wenn man sich den Text richtig durchliest, ist das auch als Strafe gedacht
Und dass kann es einfach nicht sein!

Ich selbst hatte schon Hunde, da gab es noch gar keine Zimmerkernel, man musste sich schon noch etwas Muehe bei der Hundeerziehung geben, da blieb man nicht einfach nur im Bett liegen und drueckte einen Knopf fuer den Hund, damit dieser Ruhe gibt - so bequem (nichts anderes ist das als Bequemlichkeit) war ich nicht. Der Hund hatte bei mir einfach die Moeglichkeit, zu lernen, wann Ruhe ist und dafuer auch ausreichend Zeit.
 
A

A-Fritz

11.07.2016
501
Hallo,
ich denke auch, wichtig bei der Hundeerziehung sind Regeln und konsequentes Verhalten .
Um sich besser und schneller mit einem Hund verständigen zu können ,
sollte dieser, durch ein ständiges Training auf bestimmter Kommandos konditioniert werden,
damit kann man auf den Hund leicht einwirken,
wenn man die gewünschten Verhaltensnormen durchsetzen möchte.

Zum Thema Hund und das unerlaubte Benutzung eines Sofas .
Leider war es bei meiner verstorbenen Hündin so, sie lag , wenn sie unbeaufsichtigt war , immer auf dem Sofa,
doch sobald jemand den Raum betrat, sprang sie schnell herunter .
Leider ist es mir nie gelungen , ihr dauerhaft wieder abzuerziehen, das Sofa nicht mehr zu betreten
und nur darum , weil sie anfangs ,als Welpe einige Mahle dieses benutzen durfte.

Fritz.
 

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