Impulskontrolle

  • Autor des Themas Dondon96
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Dondon96

Dondon96

17.10.2010
534
Hallo ihr lieben,
Finyas und mein großes Thema ist aktuell die Impulskontrolle. Ich vermute, dass sie einen großen Teil zu unseren Problematiken beiträgt.
Tja, theoretisch weiß ich, worum es in der Impulskontrolle geht und was es theoretisch ist.
Praktisch bringt Madam mich aber manchmal an den Rand meiner Verzweiflung 😂!
Bei ihr gibt es zwei Arten von Reizen: die, die keine sind und die, bei denen sie direkt auf 180 ist.
Impulskontrolle in Bezug auf Futter etc. ist kein Problem. Ich kann sie absetzen/legen und sämtliches Futter herumwerfen etc. Sie bleibt ruhig und gelassen sitzen. Spielzeug interessiert sie sowieso eigentlich nicht und wenn sie doch mal spielt, dann ist sitzen oder liegen bleiben und warten kein Ding für sie.
Auch Futterdummy ist kein Problem. Ich kann sie auch ausbremsen, wenn sie schon auf dem Weg ist
etc.

Fahrradfahrer sind kein Problem, wenn wir sie rechtezeitig bemerken, Finya zu uns holen und sie ablegen. Dann wartet sie brav, bis sie wieder aufstehen darf. Sonntag hatten wir aber wieder einen "Zwischenfall" der (meiner Meinung nach) mit der Impulskontrolle zusammenhängt.
Finya an der Schleppleine, ca. 3-4m vor uns, als ein Fahrradfahrer von hinten kommt (macht sich natürlich nicht durch Rufen oder Klingeln bemerkbar 🤬...) und wir haben ihn erst bemerkt, als er direkt hinter uns war. In dem Moment bemerkt Finya ihn auch und geht direkt mit (meiner Meinung nach) minimaler zerstörungsabsicht (mindestens aber Kontrollabsicht) auf den Radfahrer zu. Sie ließ sich zwar von mir unterbrechen, aber da war ein Schritt dazwischen und ein kleiner Brüller notwendig.
Andere Reize, an denen wir aktuell arbeiten: Hunde, die am Grundstück vorbei gehen, Klingeln an der Haustüre, auf dem Platz warten wenn Besuch rein kommt, Hundesichtungen beim Spaziergang. Großes Thema ist insgesamt bei ihr das Jagen und der Jagdtrieb.
Reizangel steht auch auf dem Plan, funktioniert nur bisher nicht so. Futterdummy, Spielzeug etc. sind einfach kein Reiz, den sie jagen möchte. Ich warte nun, bis ich von einer Freundin ein Fuchs-, Hasen-, oder Rehfell bekomme (sie ist Jägerin), das dauert aber noch da aktuell ja Brut- und Setzzeit ist und die Tiere nicht geschossen werden dürfen.

Insgesamt merke ich schon eine Besserung, Finya ist seit ca. 5 Wochen bei mir im Einzeltraining. Sie wird beim Spaziergang gelassener und ruhiger, orientiert sich mehr an mir und kann besser abwarten. Beispielsweise öffne ich nur Türen, wenn sie davor sitzt. Wenn sie ohne Erlaubnis aufsteht schließe ich die Türe wieder. Mittlerweile hat sie das schon sehr gut drin und wartet an allen Türen brav, bis sie durch darf. Mal vor, mal hinter mir.
Ich weiß, wir haben noch weitere Probleme, die nicht alleine mit der Impulskontrolle zusammenhängen, an denen arbeiten wir aber natürlich primär. Ich denke nur, dass die mangelnde Impulskontrolle eben ihren Teil dazu beiträgt und erhoffe mir nun hier noch weitere Ideen, inwiefern ich daran noch mit Finya arbeiten kann.

Und falls das noch relevant ist: ausgelastet wird sie aktuell je nach Wetter mit Radfahren, Spaziergänge, bei denen wir intensiv trainieren (Rückruf, Blickkontakt, insgesamt Schleppleinentraining), gelegentlich Dummy suchen (aber bisher nur im Haus, draußen ist sie zu abgelenkt und der Dummy zu unwichtig), Futtersuchspiele beim Spaziergang und Tricktraining. Also sie ist sowohl körperlich, als auch geistig (meiner Meinung nach) ausgelastet.
 
19.03.2019
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Dondon96

Dondon96

17.10.2010
534
Ich weiß nicht, ob eine wichtige Info fehlt oder ob einfach nichts zum Thema zu sagen ist 😅... Oder hat einfach auch keiner eine Idee, wo ich mit ihr noch ansetzen könnte? Oder kommt meine Frage ob nicht so klar raus?
Jedenfalls suche ich nach Ansatzpunkten, wo ich noch die Impulskontrolle in den Alltag einbauen kann und würde mich natürlich auch zu Meinungen über das aktuelle Training freuen. Also ob das erstmal nach was klingt oder ob ich eher auf dem Holzweg bin.
 
Hexogen10

Hexogen10

12.03.2012
98
Hallo =)

Ich versuche mal etwas dazu zu schreiben.

Impulskontrolle lädt sich auf und nutzt sich dementsprechend auch ab. Nutzt man sie zu sehr für andere Dinge, kann man sie im Ernstfall nicht abrufen. Der Akku der Impulskontrolle ist auch nicht täglich gleich gefüllt. Man kann durch langsame Steigerung das Volumen dieses Akkus steigern, aber das dauert Wochen bis Monate. Kinder lernen sowas auch nicht innerhalb von einem Monat, dass sie z.b. nicht im Unterricht reinrufen dürfen, sondern sich melden müssen und darauf warten, dass sie dran genommen werden. Bei vielen dauert es Jahre bis sie das verinnerlicht haben.
Selbst Erwachsene, die über Jahre hinweg ein bestimmtes Verhalten auf einen Reiz zeigten, können das nicht über Nacht unterlassen. Beispiel Leinenruck oder "du sollst nicht springen " statt "Sitz und warte ". Fünf Wochen Einzeltraining sind also noch recht wenig. 😉
Manchmal muss man aber auch die Möglichkeit bekommen seinen Impulsen nachkommen zu dürfen, um sie in anderen Situationen kontrollieren zu können.

Ein Beispiel aus dem Giftködertraining einer Hundeschule in meiner Nähe, die ich aus der Ferne beobachtet habe.
Da wurde als Warmup ein Umrunden anderer Hunde gemacht. Die einen Hunde mussten ohne Leine absitzen, während andere Hunde mit ihren Haltern um sie im Slalom liefen. Es wurden alle Hunde nacheinander ausgewechselt und als "die Hunde aufgewärmt" waren, sollten sie lernen, dass bestimmte Dinge auf dem Boden tabu sind. Allerdings war bei 90% der Hunde die Impulskontrolle schon aufgrund der Vorübungen aufgebraucht und das Widerstehen fiel ihnen sehr schwer. Resultat war, dass die Hunde gestraft wurden mit Zwicken, Rucken und Co. Dabei konnten sie einfach nicht mehr und weder Trainerin noch Halter erkannten dies.
Die Konzentration ließ nach und der Akku der Impulskontrolle war leer.

Ist halbwegs ersichtlich, was ich meine?

Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, wann MUSS sie tatsächlich ihre Impulse unter Kontrolle haben, wo kann ich über ein Alternativverhalten gehen und wo kann ich auch drüber hinweg sehen.

Wenn sie hinter rollenden Dingen her möchte, da gibt es ein Spielzeug aus dem Windhundbereich. Eine Art Rad, was man ihnen rollt und sie jagen dürfen. Kenne den Namen gerade nicht. So dürfte sie ihrem Impuls nachgehen und die Radfahrer wären sicherer.

Lg Hexe mit Wibbelfutt Nuia und Würmling Lincoln
 
A

A-Fritz

11.07.2016
540
Hallo,
ich glaube, mit der Impulskontrolle ist es wohl bei allen Hunden sehr individuell
und hängt zweifelsohne auch von deren intensiven Trieben ab .
Ich habe wohl bisher noch nie Hunde kennengelernt,
die nicht Mahl plötzlich, bei einer gewisse Schwelle ihre Kontrollierbarkeit vermissen ließen.
Hunde bleiben immer Tiere , die ihren Instinkten folgen müßen.

Ich würde mir eine Rangliste von den Situationen mit den Fehlverhalten machen ,
die Dir am stärksten missfallen
und versuchen diese im Training zu provozieren , um sie dann nach der Reihe abzuarbeiten .

Anfangs immer mit einem noch schwachen Reiz , welcher das Fehlverhalten auslöst ,
bei einem Trainingserfolg , dann langsam steigern.
Wie Du dabei vorgehst und was Du am besten verwendest ,
um Deinen Hund von seinem Fehlverhalten abzubringen,
mußt Du selber probieren , dieses ist bei jedem Hund, wie der Beziehung von Hund und Halter anders .
Ob Du dabei einen stärkeren Reiz, oder ein Lochmittel findest,
oder ob Du besser mit Strafe und Druck Dein Ziel erreichen kannst ,
kann man wohl nicht bei jedem Hund allgemein festlegen,
manchmal genügt wohl auch eine langsame Gewöhnung an den Reiz,
damit der Hund seine Aufregung verliert .

Ich denke , Du besitzt schon eine gute Kenntnis über die Möglichkeiten
und kannst auch erkennen, auf was Dein Hund am besten reagiert .

Es tut mir leid , wenn ich Dir jetzt keine besondere Zauberformel geben konnte ,
mit der Du Deinen Hund von seinem Fehlverhalten abbringen kannst .

Fritz.
 
M

miwok

07.11.2012
514
Finya an der Schleppleine, ca. 3-4m vor uns, als ein Fahrradfahrer von hinten kommt (macht sich natürlich nicht durch Rufen oder Klingeln bemerkbar 🤬...) und wir haben ihn erst bemerkt, als er direkt hinter uns war. In dem Moment bemerkt Finya ihn auch und geht direkt mit (meiner Meinung nach) minimaler zerstörungsabsicht (mindestens aber Kontrollabsicht) auf den Radfahrer zu. Sie ließ sich zwar von mir unterbrechen, aber da war ein Schritt dazwischen und ein kleiner Brüller notwendig.
Guten Morgen,
ich kenne dich und deinen Hund nun ueberhaupt nicht und kann daher nur vermuten.....

Ich bin ueberzeugt, dass ein Hund auch diese Radfahrer hoert/, die wir Menschen nicht wahrnehmen. Und dein Hund wird sich an dir orientieren.. erschreckts du selbst, wenn du den Radler bemerkst (was eigentlich jedem passiert) , dann erschreckt auch der Hund und reagiert entsprechend....
Wenn es so war, dann hat das eher nichts mit Impulskontrolle zu tun.

Ich meine auch, dass ihr zu viel an verschiedenen Stellen arbeitet und dann die einzelnen Situationen nicht richtig sitzen.

Wie alt ist denn dein Hund?
Die beste Auslastung waere eben auch mal mit anderen Hunden toben/rennen, hat er denn Hundekontakte? Auch ohne Leine? Davon hast du nichts geschrieben....
Du schreibst nur von Training, aber ein Hund kann nicht immer nur trainieren/lernen, er braucht auch Auszeiten, wo er nur Hund sein darf, um seine Batterie wieder aufzuladen...

Wie oben schon geschrieben, ich kenne euch nicht und ich kann nur davon ausgehen, was du geschrieben hast.
 
Dondon96

Dondon96

17.10.2010
534
Impulskontrolle lädt sich auf und nutzt sich dementsprechend auch ab. Nutzt man sie zu sehr für andere Dinge, kann man sie im Ernstfall nicht abrufen. Der Akku der Impulskontrolle ist auch nicht täglich gleich gefüllt. Man kann durch langsame Steigerung das Volumen dieses Akkus steigern, aber das dauert Wochen bis Monate. Kinder lernen sowas auch nicht innerhalb von einem Monat, dass sie z.b. nicht im Unterricht reinrufen dürfen, sondern sich melden müssen und darauf warten, dass sie dran genommen werden. Bei vielen dauert es Jahre bis sie das verinnerlicht haben.
Selbst Erwachsene, die über Jahre hinweg ein bestimmtes Verhalten auf einen Reiz zeigten, können das nicht über Nacht unterlassen. Beispiel Leinenruck oder "du sollst nicht springen " statt "Sitz und warte ". Fünf Wochen Einzeltraining sind also noch recht wenig. 😉
Manchmal muss man aber auch die Möglichkeit bekommen seinen Impulsen nachkommen zu dürfen, um sie in anderen Situationen kontrollieren zu können.
Sie bekommt auch die Möglichkeit, ihren Impulsen nachzugehen. Das heißt sie darf einfach auch mal hinter dem Dummy her, oder hinterem anderen Spielzeug (wenn sie dann doch mal spielen möchte :)). Also nicht unser gesamte Alltag besteht aus Impulsen widerstehen, sie soll gelegentlich, muss aber nicht.
Und wir trainieren daran natürlich nicht erst seit fünf Wochen :). Das war schon davor Thema, nun fokussieren wir das aber :).

Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, wann MUSS sie tatsächlich ihre Impulse unter Kontrolle haben, wo kann ich über ein Alternativverhalten gehen und wo kann ich auch drüber hinweg sehen.

Wenn sie hinter rollenden Dingen her möchte, da gibt es ein Spielzeug aus dem Windhundbereich. Eine Art Rad, was man ihnen rollt und sie jagen dürfen. Kenne den Namen gerade nicht. So dürfte sie ihrem Impuls nachgehen und die Radfahrer wären sicherer.
Genau darüber habe ich mir schon Gedanken gemacht. Das heißt sie darf zum Beispeil einfach auch mal dem Spielzeug hinterher etc. Aber gerade bei Radfahrern oder auch anderen Tieren sollte sie natürlich nicht (logisch :D...). Wobei ich nicht glaube, dass das Fahrrad ansich das Objekt ihrer Begierde ist. Sondern eher wie miwok schreibt, dass sie "drauf" will, weil wir erschrecken. Denn wenn ich ruhig bleibe, dann ist sie auch entspannt.

Hallo,
ich glaube, mit der Impulskontrolle ist es wohl bei allen Hunden sehr individuell
und hängt zweifelsohne auch von deren intensiven Trieben ab .
Ich habe wohl bisher noch nie Hunde kennengelernt,
die nicht Mahl plötzlich, bei einer gewisse Schwelle ihre Kontrollierbarkeit vermissen ließen.
Hunde bleiben immer Tiere , die ihren Instinkten folgen müßen.
Und das ist auch ok, wie du sagst: es sind nunmal Hunde und keine Maschinen. Sie muss nicht zu 100% funktionieren, aber 70-90% wären schon super :D... Aktuell sind wir bei... 40%?

Ich würde mir eine Rangliste von den Situationen mit den Fehlverhalten machen ,
die Dir am stärksten missfallen
und versuchen diese im Training zu provozieren , um sie dann nach der Reihe abzuarbeiten .

Anfangs immer mit einem noch schwachen Reiz , welcher das Fehlverhalten auslöst ,
bei einem Trainingserfolg , dann langsam steigern.
Wie Du dabei vorgehst und was Du am besten verwendest ,
um Deinen Hund von seinem Fehlverhalten abzubringen,
mußt Du selber probieren , dieses ist bei jedem Hund, wie der Beziehung von Hund und Halter anders .
Ob Du dabei einen stärkeren Reiz, oder ein Lochmittel findest,
oder ob Du besser mit Strafe und Druck Dein Ziel erreichen kannst ,
kann man wohl nicht bei jedem Hund allgemein festlegen,
manchmal genügt wohl auch eine langsame Gewöhnung an den Reiz,
damit der Hund seine Aufregung verliert .
Mit Strafe möchte ich nicht (mehr) arbeiten. Eigentlich ausschließlich über positive Bestärkung. Klar, Donnerwetter gibts schon auch, mehr aber nicht :).
Aber genau, das langsam an den Reiz gewöhnen ist der Plan. Vorgestern haben wir zum Beispiel einfach auf 15m Entfernung eine Katze beobachtet, die einfach ruhig in der Sonne lag. Finya natürlich an der Schleppleine und sobald sie sich zu mir gewendet hat, gabs Leckerchen :). So konnten wir nach wenigen Minuten ruhig vorbei gehen.

Ich denke , Du besitzt schon eine gute Kenntnis über die Möglichkeiten
und kannst auch erkennen, auf was Dein Hund am besten reagiert .

Es tut mir leid , wenn ich Dir jetzt keine besondere Zauberformel geben konnte ,
mit der Du Deinen Hund von seinem Fehlverhalten abbringen kannst .

Fritz.
Herzlichen Dank dafür :). Und eine Zauberformel wird es sicherlich nicht geben - das wäre ja viel zu einfach :D.

Guten Morgen,
ich kenne dich und deinen Hund nun ueberhaupt nicht und kann daher nur vermuten.....

Ich bin ueberzeugt, dass ein Hund auch diese Radfahrer hoert/, die wir Menschen nicht wahrnehmen. Und dein Hund wird sich an dir orientieren.. erschreckts du selbst, wenn du den Radler bemerkst (was eigentlich jedem passiert) , dann erschreckt auch der Hund und reagiert entsprechend....
Wenn es so war, dann hat das eher nichts mit Impulskontrolle zu tun.

Ich meine auch, dass ihr zu viel an verschiedenen Stellen arbeitet und dann die einzelnen Situationen nicht richtig sitzen.
Tatsächlich ist unser Pensum nicht so groß, wie es vielleicht scheint. Wobei ich dir mit dem Radfahrer recht geben muss, kann mir gut vorstellen, dass es an unserer Reaktion liegt.
Aber vieles vom Training passiert so nebenbei auf dem Spaziergang. Beispiel Blickkontakt und Rückruf: ich clickere den Blickkontakt. In normalen Situationen gibt es so das Futter, sobald es für sie schwerer wird (Hund in Sicht, Katze in Sicht,...) gibt es dann was vom "guten Zeug". Auch für den Rückruf gibt es das "gute Zeug" wobei wir den wirklich ganz entspannt üben. Heißt: einfach mal gelegentlich abrufen. Kombiniert mit anderen Tricks um sie zu mir zu bekommen (in die Arme springen, vorsitzen,...). Den Rest machen wir nicht täglich sondern nach Lust und Laune. Aktuell ist das Pensum sowieso reduziert, weil ich am lernen bin (nächste Woche 3 Klausuren...). Da reduziert es sich tatsächlich mehr auf die Spaziergänge und das damit verbundene Training.

Wie alt ist denn dein Hund?
Die beste Auslastung waere eben auch mal mit anderen Hunden toben/rennen, hat er denn Hundekontakte? Auch ohne Leine? Davon hast du nichts geschrieben....
Du schreibst nur von Training, aber ein Hund kann nicht immer nur trainieren/lernen, er braucht auch Auszeiten, wo er nur Hund sein darf, um seine Batterie wieder aufzuladen...

Wie oben schon geschrieben, ich kenne euch nicht und ich kann nur davon ausgehen, was du geschrieben hast.
Finya müsste 6,5 Jahre alt sein (wobei sie aus dem Tierschutz ist, ich vermute sie ist ein wenig jünger).
Natürlich hat sie auch Hundekontakt. Einerseits sieht sie Milow noch immer regelmäßig (mindestens alle 2 Wochen ist sie mal bei meinen Eltern oder Milow bei uns, aber nicht zu Spaziergängen). Außerdem gehe ich ca. 1x pro Woche mit meiner Freundin und ihrer Hündin spazieren. Gespielt wird aber generell wenig (bzw. mit Milow garnicht). Aber sie hat Kontakt zu anderen Hunden, aber an der Schleppleine.
Und Auszeiten gibt es natürlich auch. Zuhause ist sie aktuell eigentlich nur am Schlafen und entspannen und hat einfach ihre Auszeit. Und auch auf den Spaziergängen schaue ich einfach, wie sie drauf ist und Lust hat. An schlechten Tagen gibts nur Blickkontakt-training, wenn sie motiviert ist eben entsprechend mehr. Und auch so darf sie beim Spaziergang natürlich schnuppern, sich bewegen, umsehen etc. Also sie darf auch einfach "Hund sein" auf den Spaziergängen :).

So, ich hoffe, dass ich jetzt auf alles eingegangen bin und bedanke mich erstmal noch für eure Antworten :). Sie haben mir wirklich auch geholfen, das alles nochmal zu strukturieren und zu überdenken.
 
A

A-Fritz

11.07.2016
540
Hallo,
Du schreibst :
Mit Strafe möchte ich nicht (mehr) arbeiten. Eigentlich ausschließlich über positive Bestärkung. Klar, Donnerwetter gibts schon auch, mehr aber nicht :).
Aber genau, das langsam an den Reiz gewöhnen ist der Plan. Vorgestern haben wir zum Beispiel einfach auf 15m Entfernung eine Katze beobachtet, die einfach ruhig in der Sonne lag. Finya natürlich an der Schleppleine und sobald sie sich zu mir gewendet hat, gabs Leckerchen :). So konnten wir nach wenigen Minuten ruhig vorbei gehen.

Natürlich , positive Motivation ist eine wichtige Komponente bei der Erziehung ,
doch ich glaube, ohne mit Druck und Respekt zu arbeiten geht es manchmal wohl nicht .

Ich denke,
Impulse werden immer durch einen Reiz ausgelöst, aber der Reiz , der durch Leckerchen ausgelöst wird,
ist häufig zu schwach , wenn andere Dinge , die größeren Eindruck machen wirksam werden .
Manchmal gelingt es auch, bestimmte, starke jagdliche Reize umzulenken und dann mit Kommandos
für interessante, gleichwertige Aufgaben zu verknüpfen .
Doch manchmal gibt es nur noch die Möglichkeit, zu versuchen, durch Gewöhnung den Reiz abzuschwächen,
oder auch gut konditionierte Kommandos aufzubauen, die auf Autorität und Druck basieren.

Fritz.
 
Dondon96

Dondon96

17.10.2010
534
Natürlich , positive Motivation ist eine wichtige Komponente bei der Erziehung ,
doch ich glaube, ohne mit Druck und Respekt zu arbeiten geht es manchmal wohl nicht .

Ich denke,
Impulse werden immer durch einen Reiz ausgelöst, aber der Reiz , der durch Leckerchen ausgelöst wird,
ist häufig zu schwach , wenn andere Dinge , die größeren Eindruck machen wirksam werden .
Manchmal gelingt es auch, bestimmte, starke jagdliche Reize umzulenken und dann mit Kommandos
für interessante, gleichwertige Aufgaben zu verknüpfen .
Doch manchmal gibt es nur noch die Möglichkeit, zu versuchen, durch Gewöhnung den Reiz abzuschwächen,
oder auch gut konditionierte Kommandos aufzubauen, die auf Autorität und Druck basieren.

Fritz.
Wobei Druck für mich nicht mit Respekt gleichzusetzen ist. Was bringt es mir, wenn der Hund nur auf mich hört, weil er genau weiß, dass ihm sonst eine Strafe blüht? Wenn ich also so einen hohen Druck ausübe, dass Hund sich nicht mehr traut, einem Reiz zu folgen? In dem Fall müsste ich sie wohl verprügeln, damit der Druck hoch genug ist.

Ich bin niemand, der nur mit Leckerchen und Watte wirft und negatives Verhalten einfach erträgt. Es gibt auch mal ein Donnerwetter und Madame weiß genau, wenn sie Mist gebaut hat. Das bekommt sie zu hören. Ich schlage auch einen strengeren Ton an und wenn sie mir respektlos gegenüber ist, dann mache ich ihr klar, was ich davon halte. Sie wird mal nach hinten geschickt, wenn sie mich ärgert und wenn sie dazu tendiert, nach vorne zu gehen buxiere ich sie wieder nach hinten. Sie reagiert sehr gut und deutlich auf Körpersprache. Bei ihr reicht es, wenn ich den Oberkörper verwende, um sie nach hinten zu drängen.

Das Problem ist bei ihr schlichtweg, dass es keinen stärkeren/interessanteren/gleichwertigen Reiz als das Jagen gibt. Kein Futter, kein Spielzeug, keine Aktion ist so großartig wie das Jagen von Wild oder das Folgen einer Fährte. Nicht einmal im Ansatz. Entsprechend müsste ich das wie gesagt mit einer (unverhältnismäßigen oder gar tierschutzwidrigen) Strafe deckeln. Und dass mir das nicht in die Tüte kommt ist wohl logisch :).
Gewöhnung an Wild halte ich für schwer. Klar, ich könnte den Wildpark aufsuchen, aber ich weiß, dass der Hund schnell kapiert, dass da Jagen nicht in die Tüte kommt. Das garantiert mir aber noch nicht, dass sie im Wald da bleibt.
Bezüglich der Radfahrer stimme ich dir zu, wobei die auch tatsächlich kein Problem sind, wenn ich sie frühzeitig merke. Dann lege ich sie ab und sie bleibt entspannt liegen, bis ich sie freigebe.

Bezüglich des Jagens gehe ich eher aktuell den Weg: willst du jagen, dann hast du keinen Erfolg. Orientierst du dich aber an mir und unterlässt es, dann hast du Erfolg. Belohnt wird mit Leckerchen und wenn möglich renne ich dann eine Runde mit ihr, damit sie die angestaute Energie raus lassen kann.
Damit verbunden ein neuer Rückruf, der ein nicht kommen schlichtweg nicht duldet. Aktuell rufe ich sie nur in Situationen, in denen ich weiß, dass sie kommt. Ansonsten wird sie eben "eingeangelt". Die Schwierigkeit beim Rückruf wird aktuell langsam gestigert. Also jetzt rufe ich sie auch mal, wenn zum Beispiel ein Mensch in Sichtweite ist o.Ä. Bei Hunden zum Beispiel kann ich mir das Rufen aktuell noch sparen - da würde sie schlichtweg einfach nicht kommen. Daher wird hier erstmal die Orientierung an mir belohnt. Erst wenn das gefestigt ist gehen wir weiter zum Rückruf wenn ein Hund in Sicht ist.

Natürlich hat sich das Jagen in den letzten Jahren doch sehr gefestigt und ich bin mir sicher, dass Finya noch lange Zeit an der Schleppleine bleiben muss, bis sich das wirklich festigt und sie ableinbar ist. Aber insgesamt sind wir trotzdem schon auf einem guten Weg (finde ich) und allein durch die Trennung hat sich zum Beispiel ihr Aktionsradius (früher offline 10-20m um Milow, heute im Schnitt 5m um mich) verringert.
 
M

miwok

07.11.2012
514
Du bist auf dem richtigen Weg!
Nur mit der Geduld auf die Erfolge... da musst du ihr noch etwas mehr Zeit lassen.

Wobei Druck für mich nicht mit Respekt gleichzusetzen ist. Was bringt es mir, wenn der Hund nur auf mich hört, weil er genau weiß, dass ihm sonst eine Strafe blüht? Wenn ich also so einen hohen Druck ausübe, dass Hund sich nicht mehr traut, einem Reiz zu folgen? In dem Fall müsste ich sie wohl verprügeln, damit der Druck hoch genug ist.
Ganz tolle Einstellung!. Dickes Lob an dich!
Das waere nur Meidungsverhalten, aber wenn dann der "Reiz" groesser waere als der "Druck" haelt sie nichts mehr zurueck
 
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Reaktionen: Hundefreundin12
Dondon96

Dondon96

17.10.2010
534
Vielen lieben Dank, für die lieben Worte :).
Grundsätzlich habe ich die Geduld, war mir nur unsicher, ob wir tatsächlich auf dem richtigen Weg sind. Man hört von allen Seiten etwas anderes und bekommt überall Input. Aber es tut gut, hier auch die Bestätigung zu bekommen :). Danke.
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.080
Beim Jagdtrieb ist es immer so, den hat ihr jemand so beigebracht. Habe selber einen Jagdhund, der Jagd nicht - es hat ihm niemand gezeigt, dertrabt neben Hasen am Feld und guckt recht doof, wenn die häschens 50 Meter vor ihm die Strasse kreuzen. Katzen ist was anderes, genau so wie Enten...da waren wir spazieren und irgend ein doofhund hat die Enten aufgescheucht. Er hat das gesehen, wenn er könnte wie er wollte... dann. Aber ich sag nein- und damit wars erledigt. Zucken darf er, jagen nicht.

Das schwierige dabei ist, dem hund kein Erfolgserlebnis zuzulassen.
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.080
Wichtig wäre, dass du was gegen die Anspannung und hineinsteigern machst. Führte ist ja schön, schlepp genauso, trotzdem sollte sie nicht unbedingt den Kopf dabei verlieren. Ich mach das mit meinem so, er darf Fährte, aber nach meinen Bedingungen. Er ist glaube ich 2x in den Wald marschiert, die schleppleine verhedderte sich und Viola, hund war bewegungsunfähig. Er darf reingehen, aber er soll auch auf den gleichen Weg wieder rausgehen. Nach ein paar mal absetzen und sehr langsamen herausheddern der 15 Meter langen schleppleine hat er das verinnerlicht.

Der hund spannt an, wenn er etwas sieht, in dem Moment dreht ihn um, es hat ihn nicht zu interessieren. Kopf umdrehen, aus der Richtung biegen, ihn umdrehen und dich hinter sie stellen. Es gibt brustgeschirrE die man im Brustbereich festhängt, zieht er weg, zieht die leine genau in die entgegengesetzte Richtung, dh er hat kein Erfolgserlebnis, er sperrt sich selbst.
 
Nienor

Nienor

04.11.2008
17.512
Hey

Hast du mal versucht herauszubekommen, welchen Teil der Jagd sie so liebt? Denn es ist schon erstaunlich, dass sie jagt, aber sich von Spielzeug nicht wirkt begeistern lässt. Mit Neo habe ich ja auch das Problem, dass er gern alles jagen möchte (selbst Flugzeuge am Himmel) - aber der würde auch Bälle "jagen", sodass ich ihm eine Alternative bieten könnte, sobald er ansprechbar wäre (unsere ToDo-Liste ist einfach lang, da kommt noch einiger vor Abruf in Jagdsituationen .. Aktuell lenke ich vorher mit fliegenden Trainingsleckerli ab ..) Wenn man weiss, was ihr den Kick gibt, kann man ihr viel besser kontrollierte Erfolge bieten - eben mit einem " Spieli" und "auf Nachfrage".
Was genau klappt denn an der Reizangel noch nicht? Reagiert sie zu wenig oder zu stark?

Und wenn sie gern Fährten verfolgt, warum nicht für die Beschäftigung nutzen? Man kann ja selber Fährten oder Mantrailen ...
 
Dondon96

Dondon96

17.10.2010
534
@Schweinemama: also ich habe ihr das Jagen sicherlich nicht beigebracht und auch sonst keiner aus meiner Familie. Wie gesagt ist sie aber ein Tierschutzhund und ich habe keine Ahnung, welche Erfahrungen sie früher gemacht hat oder wofür sie hätte eingesetzt werden sollen, bevor sie in der Tötung abgegeben wurde. Wobei ich genug Hunde kenne, denen das Jagen auch nicht beigebracht wird und sie tun es trotzdem. Es ist nunmal ein Instinkt und ein Trieb, bei dem der Hund lernen muss, diesen zu kontrollieren. Bei manchen mehr, bei manchen weniger stark ausgeprägt. Du scheinst mit deinen beiden Glück zu haben, ich kenne aber auch genug Gegenbeispiele.
Dass sie keinen Erfolg haben soll ist klar, leider hatte sie den aber schon. Rückgängig machen kann man es nicht, aber umso mehr achte ich nun darauf, dass sie keinen hat.

@Nienor: Ich habe es versucht, aber ich weiß es nicht. Ich vermute, dass alleine das Rennen ihr diesen "Kick" verschafft. Sie folgt Fährten, aber auch auf Sicht von Wild rennt sie diesem hinterher. Vögel interessieren sie zum Beispiel aber nicht, auch Radfahrer und Jogger sind eigentlich kein Problem (sofern wir sie eben rechtzeitig bemerken). Selbiges eben auch bei der Reizangel. Sie interessiert sich absolut nicht dafür. Sie schaut das Ding an und denkt sich (so gefühlt) "Joar, wenn du hier deinen Spaß hast... kann ich dann auch wieder auf den Weg oder warum muss ich hier im Gras sein?" (Sie hasst Gras - keine Ahnung warum...). Ich habe schon versucht ein Hasenohr daran zu hängen oder den Futterdummy. In beiden Fällen war es mal kurz ganz lustig aber auch kein Ding, einfach im sitzen zu warten, bis Frauchen sich "ausgesponnen" hat und sie endlich fressen darf.
Auch auf dem Hundeplatz war es für sie damals nie Thema, ruhig zu sitzen wenn jemand vor ihr Ball spielt oder mit einem Hund spielt. Es interessiert sie absolut nicht.
Was Fährten angeht habe ich auch schon darüber nachgedacht. Aber auch hier wieder das Thema: findet sie langweilig. Zumindest wirkt es so auf mich. Sie kann insgesamt draußen nur schwer arbeiten, aber sie ist auch nicht so ein Freund von Nasenarbeit. "Leckerchen in einer Wiese suchen? Ne lass mal, so wichtig ist das dann auch nicht."
Ich wüsste gerne, was ihr den "Kick" gibt, aber ich weiß es nicht.
Wie gesagt vermute ich am ehesten das Laufen. Sie liebt den Zugsport, leider ist sie dafür eigenlich ein wenig zu leicht (mit ihren 11kg). Und aufgrund ihrer Aggressionen beim Ziehen auch weniger gut geeignet. Wobei wir daran arbeiten wollen. Aber sie liebt es, am Fahrrad zu laufen und so konnten wir auch schon an einer Katze vorbei. Sie hat sie fixiert aber ist weiter auf dem Weg gelaufen statt zur Katze. Aber zum Beispiel an einem Hund würden wir nicht vorbei kommen, ohne dass sie mir ins Fahrrad läuft.
Leider hatten wir am Fahrrad auch schon den Vorfall, dass sie einen Passanten ohne Vorwarnung gebissen hat (bzw. ich weiß nicht, ob sie ihn richtig erwischt hat). Mein Freund ist mit ihr an der Leine an einem Passanten vorbei und sie hat ohne davor zu fixieren o.Ä. dem Mann in die Wade gebissen oder es zumindest versucht. Sie hat ihn zum Glück nicht richtig erwischt weil mein Freund sie "weggerissen" hat, aber naja... schlimm war es trotzdem und wir können von Glück reden, dass der Mann die Sache noch relativ gut aufgefasst hat. Seither bin ich auf dem Fahrrad natürlich noch vorsichtiger geworden und das ist auch der Grund, warum ich sie nicht voraus laufen lassen möchte. Auch wenn ich mir sicher bin, dass sie es lieben würde. Im Zug hält sie sogar mit den Huskys von meinem Cousin mit und auf den Inlinern liebt sie es auch, wenn sie ziehen darf.
 
Hundefreundin12

Hundefreundin12

12.12.2014
725
Ich kann zwar nichts zusaetzliches dazu beitragen,moechte aber trotzdem los werden, dass ich deine Einstellung und dein Willen,das ganze auf hunde freundliche,aber dennoch konsequente und ueberlegende Art richtig toll finde.
Halte uns bitte auf dem Laufenden!
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.080
@Schweinemama: also ich habe ihr das Jagen sicherlich nicht beigebracht und auch sonst keiner aus meiner Familie. Wie gesagt ist sie aber ein Tierschutzhund und ich habe keine Ahnung, welche Erfahrungen sie früher gemacht hat oder wofür sie hätte eingesetzt werden sollen, bevor sie in der Tötung abgegeben wurde. Wobei ich genug Hunde kenne, denen das Jagen auch nicht beigebracht wird und sie tun es trotzdem. Es ist nunmal ein Instinkt und ein Trieb, bei dem der Hund lernen muss, diesen zu kontrollieren. Bei manchen mehr, bei manchen weniger stark ausgeprägt. Du scheinst mit deinen beiden Glück zu haben, ich kenne aber auch genug Gegenbeispiele.
Dass sie keinen Erfolg haben soll ist klar, leider hatte sie den aber schon. Rückgängig machen kann man es nicht, aber umso mehr achte ich nun darauf, dass sie keinen hat.

@Nienor: Ich habe es versucht, aber ich weiß es nicht. Ich vermute, dass alleine das Rennen ihr diesen "Kick" verschafft. Sie folgt Fährten, aber auch auf Sicht von Wild rennt sie diesem hinterher. Vögel interessieren sie zum Beispiel aber nicht, auch Radfahrer und Jogger sind eigentlich kein Problem (sofern wir sie eben rechtzeitig bemerken). Selbiges eben auch bei der Reizangel. Sie interessiert sich absolut nicht dafür. Sie schaut das Ding an und denkt sich (so gefühlt) "Joar, wenn du hier deinen Spaß hast... kann ich dann auch wieder auf den Weg oder warum muss ich hier im Gras sein?" (Sie hasst Gras - keine Ahnung warum...). Ich habe schon versucht ein Hasenohr daran zu hängen oder den Futterdummy. In beiden Fällen war es mal kurz ganz lustig aber auch kein Ding, einfach im sitzen zu warten, bis Frauchen sich "ausgesponnen" hat und sie endlich fressen darf.
Auch auf dem Hundeplatz war es für sie damals nie Thema, ruhig zu sitzen wenn jemand vor ihr Ball spielt oder mit einem Hund spielt. Es interessiert sie absolut nicht.
Was Fährten angeht habe ich auch schon darüber nachgedacht. Aber auch hier wieder das Thema: findet sie langweilig. Zumindest wirkt es so auf mich. Sie kann insgesamt draußen nur schwer arbeiten, aber sie ist auch nicht so ein Freund von Nasenarbeit. "Leckerchen in einer Wiese suchen? Ne lass mal, so wichtig ist das dann auch nicht."
Ich wüsste gerne, was ihr den "Kick" gibt, aber ich weiß es nicht.
Wie gesagt vermute ich am ehesten das Laufen. Sie liebt den Zugsport, leider ist sie dafür eigenlich ein wenig zu leicht (mit ihren 11kg). Und aufgrund ihrer Aggressionen beim Ziehen auch weniger gut geeignet. Wobei wir daran arbeiten wollen. Aber sie liebt es, am Fahrrad zu laufen und so konnten wir auch schon an einer Katze vorbei. Sie hat sie fixiert aber ist weiter auf dem Weg gelaufen statt zur Katze. Aber zum Beispiel an einem Hund würden wir nicht vorbei kommen, ohne dass sie mir ins Fahrrad läuft.
Leider hatten wir am Fahrrad auch schon den Vorfall, dass sie einen Passanten ohne Vorwarnung gebissen hat (bzw. ich weiß nicht, ob sie ihn richtig erwischt hat). Mein Freund ist mit ihr an der Leine an einem Passanten vorbei und sie hat ohne davor zu fixieren o.Ä. dem Mann in die Wade gebissen oder es zumindest versucht. Sie hat ihn zum Glück nicht richtig erwischt weil mein Freund sie "weggerissen" hat, aber naja... schlimm war es trotzdem und wir können von Glück reden, dass der Mann die Sache noch relativ gut aufgefasst hat. Seither bin ich auf dem Fahrrad natürlich noch vorsichtiger geworden und das ist auch der Grund, warum ich sie nicht voraus laufen lassen möchte. Auch wenn ich mir sicher bin, dass sie es lieben würde. Im Zug hält sie sogar mit den Huskys von meinem Cousin mit und auf den Inlinern liebt sie es auch, wenn sie ziehen darf.


Hast du mal den Bewegungsapparat überprüfen lassen. Selbst habe ich ja vor 1 Monat einen Zwingerhund übernommen, einen 15 monatigen Labrador - der eine Power hatte die nicht zum regulieren war. Er geht heute noch sehr krumm, seine Hinterbeine sind extrem stark bemuskelt, seine Schulterpartie und der Kopfbereich waren total verkantet - die waren steifer wie bei meiner 14 jährigen Hündin (die hat aber Arthrose). Aber natürlich, gerade wenn so die Muskulatur "überbaut" ist braucht der Hund schon jede Menge "wums" um sich überhaupt mal richtig zu spüren - dh. mehr power - mehr kraft - zerren wie ein Pferd und laufen bis zum tot umfallen. Heute zieht mein Großer fast nicht mehr ,er ist regulierbar und dass er mal in die Leine springt um zu ziehen - gibt es überhaupt nicht mehr. Manchmal passiert es dass er in die Schleppleine läuft oder in die Automatikleine und bei Widerstand wieder zu ziehen beginnt - aber das baut sich sehr langsam auf - und er ist dabei abrufbar - er machts anscheinend nur noch aus gewohnheit aber nicht mehr absichtlich. Wir haben die Muskulatur halbwegs nun hinbekommen die Hinterbeine sind halt immer noch sehr stark - dh. er ist immer noch sehr stark (wenn er will) - die Sprungkraft eines Känguruhs (aus dem Stand kommt sein Kopf etwa auf 1,70 mit geraden Rücken). Uns hat der TIerarzt damals sehr ans herz gelegt ihn wirklich gehen lernen zu lassen, nasse wiese, Wasser, Steine, Schotter, Waldboden, Fliesenböden, Gestrüpp kannte er so gar nicht - das war schwer ihn dazu zu bringen ihn denken zu lassen wo nun welche Pfote ist und welcher er nun über einen Baumstamm zu heben hat - der muss man den Untergrund unter seinen Füssen spüren lernen und nicht ständig "total daneben" ständig nur nach vorne gehen, den in den Pfoten war er mehr oder weniger Taub - der hatte noch Babyflaum auf den Pfotenballen.

Wichtig ist die Nervosität aus dem Hund rauszubekommen, sie dürfte so wie es klingt ständig "geladen" sein wie eine Rakete (ja ist meiner auch noch manchmal). Immer wieder abrufen - immer wieder auf die Schultern klopfen, ich habe da so einen mini - Quietsch von Kong (sehen aus wie ein Oktopus) die wurden mir auch von der Tiertrainerin empfohlen die dürften eine ziemlich durchdringende Quietschfrequenz haben - darauf reagiert sogar meiner. Wenn er kommt - kurz spielen lassen, quietsch wieder einstecken und gut ist es... Quietsch ist nur für den Spaziergang reserviert - sollte er zu viel an dem Ding dran sein - verliert er nämlich das interesse und ich müsste wieder was neues suchen.
 
Dondon96

Dondon96

17.10.2010
534
Hast du mal den Bewegungsapparat überprüfen lassen. Selbst habe ich ja vor 1 Monat einen Zwingerhund übernommen, einen 15 monatigen Labrador - der eine Power hatte die nicht zum regulieren war. Er geht heute noch sehr krumm, seine Hinterbeine sind extrem stark bemuskelt, seine Schulterpartie und der Kopfbereich waren total verkantet - die waren steifer wie bei meiner 14 jährigen Hündin (die hat aber Arthrose). Aber natürlich, gerade wenn so die Muskulatur "überbaut" ist braucht der Hund schon jede Menge "wums" um sich überhaupt mal richtig zu spüren - dh. mehr power - mehr kraft - zerren wie ein Pferd und laufen bis zum tot umfallen. Heute zieht mein Großer fast nicht mehr ,er ist regulierbar und dass er mal in die Leine springt um zu ziehen - gibt es überhaupt nicht mehr. Manchmal passiert es dass er in die Schleppleine läuft oder in die Automatikleine und bei Widerstand wieder zu ziehen beginnt - aber das baut sich sehr langsam auf - und er ist dabei abrufbar - er machts anscheinend nur noch aus gewohnheit aber nicht mehr absichtlich. Wir haben die Muskulatur halbwegs nun hinbekommen die Hinterbeine sind halt immer noch sehr stark - dh. er ist immer noch sehr stark (wenn er will) - die Sprungkraft eines Känguruhs (aus dem Stand kommt sein Kopf etwa auf 1,70 mit geraden Rücken). Uns hat der TIerarzt damals sehr ans herz gelegt ihn wirklich gehen lernen zu lassen, nasse wiese, Wasser, Steine, Schotter, Waldboden, Fliesenböden, Gestrüpp kannte er so gar nicht - das war schwer ihn dazu zu bringen ihn denken zu lassen wo nun welche Pfote ist und welcher er nun über einen Baumstamm zu heben hat - der muss man den Untergrund unter seinen Füssen spüren lernen und nicht ständig "total daneben" ständig nur nach vorne gehen, den in den Pfoten war er mehr oder weniger Taub - der hatte noch Babyflaum auf den Pfotenballen.

Wichtig ist die Nervosität aus dem Hund rauszubekommen, sie dürfte so wie es klingt ständig "geladen" sein wie eine Rakete (ja ist meiner auch noch manchmal). Immer wieder abrufen - immer wieder auf die Schultern klopfen, ich habe da so einen mini - Quietsch von Kong (sehen aus wie ein Oktopus) die wurden mir auch von der Tiertrainerin empfohlen die dürften eine ziemlich durchdringende Quietschfrequenz haben - darauf reagiert sogar meiner. Wenn er kommt - kurz spielen lassen, quietsch wieder einstecken und gut ist es... Quietsch ist nur für den Spaziergang reserviert - sollte er zu viel an dem Ding dran sein - verliert er nämlich das interesse und ich müsste wieder was neues suchen.
Finya ist gut, aber ausgeglichen bemuskelt. Mit dem Ziehen meine ich tatsächlich den gezielten Zughundesport, nicht das unkontrollierte Zerren an der Leine. Ansonsten ist sie sehr geschickt (balanciert über dünne Baumstämme etc.) und hat eine extrem gute Wahrnehmung für ihren gesamten Körper und zieht auch nicht an der Leine.
Sie hat zwar eine Patellaluxation (Grad unbekannt, jedoch ohne Schmerzen) ist ansonsten aber fit und gesund.
Und tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Finya ist nahezu tiefenentspannt! Draußen stimmt es, da ist sie tendenziell eher geladen und "auf der Lauer". Ein kleines Queitschie kann ich mir tatsächlich noch am ehesten vorstellen, dass sie darauf reagieren könnte und würde ich gerne mal versuchen. Mal sehen, was es da so gibt bei uns im Laden.

@Hundefreundin12 herzlichen Dank für die lieben Worte! Ich werde vermutlich auf Dauer in Milows und Finyas Thread über ihre Entwicklung auf dem Laufenden halten, bzw. wenn es passt natürlich auch hier Updates schreiben. Da sie aber ja mehrere Baustellen hat wird wohl auf Dauer eher das Ganze im Thread landen :).
 
Nienor

Nienor

04.11.2008
17.512
Hey

Da scheint sie wirklich schwieriger gestrickt zu sein als andere "Jäger" - aber sei froh, dass sie Vögel ignoriert und nicht plötzlich einer Meise nachspringen will *seufz*
Weiss man denn, was für Rassen drin stecken und wozu die gezüchtet wurden? Vielleicht ist es ja eine Abart des Hütens, die sie reizt?
Und du sagtest, sie hätte erfolgreich gejagt: Wie sah das aus?

Zergeln und Schütteln mag sie vermutlich auch nicht, wenn sie generell wenig an Spielzeug interessiert ist?

Da sie gern rennt, habt ihr mal an Longieren und andere Distanzarbeit gedacht? Der Aufbau erfolgt zwar noch gemächlich, aber durch die Kommunikation aus der Distanz kannst du sie vielleicht auch besser einfach rennen schicken, um Gegenstände herum u.ä. Es gibt ja Hunde, denen sowas den Kick gibt ..
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.080
Finya ist gut, aber ausgeglichen bemuskelt. Mit dem Ziehen meine ich tatsächlich den gezielten Zughundesport, nicht das unkontrollierte Zerren an der Leine. Ansonsten ist sie sehr geschickt (balanciert über dünne Baumstämme etc.) und hat eine extrem gute Wahrnehmung für ihren gesamten Körper und zieht auch nicht an der Leine.
Sie hat zwar eine Patellaluxation (Grad unbekannt, jedoch ohne Schmerzen) ist ansonsten aber fit und gesund.
Und tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Finya ist nahezu tiefenentspannt! Draußen stimmt es, da ist sie tendenziell eher geladen und "auf der Lauer". Ein kleines Queitschie kann ich mir tatsächlich noch am ehesten vorstellen, dass sie darauf reagieren könnte und würde ich gerne mal versuchen. Mal sehen, was es da so gibt bei uns im Laden.

@Hundefreundin12 herzlichen Dank für die lieben Worte! Ich werde vermutlich auf Dauer in Milows und Finyas Thread über ihre Entwicklung auf dem Laufenden halten, bzw. wenn es passt natürlich auch hier Updates schreiben. Da sie aber ja mehrere Baustellen hat wird wohl auf Dauer eher das Ganze im Thread landen :).

Bei der Patellaluxation ist aber Zugsport genau das, was sie nicht tun sollte.

Draussen würde ich sie wirklich zur konzentration ermahnen. Immer wieder, auf irgendein geräusch muss sie reagieren - und wenn es das Rascheln der Plastikverpackung der Hundekekse ist... Versuche mal herauszufinden welches Geräusch sie auf dich aufmerksam macht. SO kriegst du sie zu dir - und weg vom vermeindlichen Jagdtrieb.

Jagdtrieb ist immer als "gefahr" zu erachten, da die Hunde "kopflos" werden. Sie hetzen laufen weg, finden nicht mehr zurück, teilweise fallen sie irgendwo rein, je nach Größe kann ein Fuchsbau/Dachsbau zu 100% tödlich für einen Hund sein (ist er unbewohnt musst du bagger kommen lassen um Erdreich zu bewegen, ist er bewohnt und 1 Hund ist drinnen - kommt der dort nie wieder lebend raus). Meine Hündin (Cairn) hat vor Jahren mal ein frischgeborenes Rehkitz gefunden. Sie ist ein Jagdhund - zeigt an - geht aber nicht hin... Voila, die Rehmutter war in der Nähe und hätte die kleine Hundedame fast totgetrampelt - wenn wir sie mit Stöcken nicht von uns fern gehalten haben... Das war ein Riesenschock für den Hund (anfangs meinte er ja noch es wäre ein Spiel) - aber den Jagdtrieb hat sie dadurch komplett verloren. sie hat nie viel gejagt - sie ist ein Bauhund und alleine chancenlos - sie geht keine 15 Meter von uns weg - sie hat einen Heidenrespekt vor der Natur - aber eben erst seitdem.

Und gerade für die Hundebesitzer ist es schwierig - was macht man, wenn der Hund mit hängender Zunge nach 5 Minuten jagd endlich zu dir zurückkehrt, lobst du ihn, dass er endlich wieder da ist - oder "erschlägst" du ihn weil erweggelaufen ist. Es ist mühsam.

Mein Wasserhund trainiere ich derzeit auf Verklausungen demontieren, er hat jede Menge Spass daran, am Wasser Holz das im Bach hängt herauszumontieren, wobei der auch taucht wie verrückt. Somit können wir im Urlaubsziel die Biberburgen etwas demontieren (dort ist der Biber ein schädling, und leider baut er jeden Bach zu und das führt zu Überschwemmungen im Wald - die Hänge beginnen zu rutschen und ziemlich alles wird kaputt). Vielleicht wäre sowas eine Idee um die Kraft etwas ins positive zu bündeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dondon96

Dondon96

17.10.2010
534
Mir ist durchaus bewusst, was Jagdtrieb ist und welche Folgen er hat. Genau aus dem Grund arbeite ich doch daran und versuche, ihn umzulenken 🙄. Es ist schön, dass dein Hund damit keine Probleme hat, aber das hilft mir mit Finya leider relativ wenig weiter. Eine solche Reaktion lässt sich ja leider nicht einfach künstlich herbeiführen, zumal ich dem Reh den Stress auch ersparen wollen würde.
Dass es mühsam ist, wenn der Hund jagen geht und gefährlich, ist mir durchaus bewusst. Ich trainiere schon seit einigen Jahren diverse Hunde und weiß, wie man einen Hund auslastet, beschäftigt und Triebe lenken kann.
Wenn sie auf das Rascheln einer Tüte reagieren würde, dann hätte ich diesen Thread sicherlich nicht erstellt. Denn dann hätten wir kein Problem 🤷‍♀️.

Sie wird ausreichend und ihrer Gesundheit entsprechend ausgelastet. Wie oben geschrieben ist sie mit ihren 11kg sowieso zu leicht, um mich zu ziehen. Das kommt nur mit entsprechend starker Unterstützung meinerseits in Frage, sodass sie nur leichten Zug auf der Leine hat.
Auf der anderen Seite ist ein Schonen bei der Patellaluxation übrigens ebenso schlecht wie eine Überbeanspruchung. Ich trainiere mit ihr nach Möglichkeit gezielt die Muskulatur rund um die Kniescheibe. Da habe ich eine Freundin (Tierphysio) an meiner Seite die mir da hilft und mich berät. Außerdem machen wir Turnierhundesport, auch die Sprünge liebt sie und es schadet ihr m.M.n. nicht.

Wie oben schon gechrieben: die Kraft ist nicht unser Problem. Sie ist ausreichend ausgelastet, kann total runterfahren und entspannen. Sie ist kein Kraftbolzen, sie ist eine Läuferin! Sie zieht nicht an der Leine, reagiert auf kleinste Korrekturen und ist beim Spaziergang extrem Aufmerksam. Sie hält einen Radius von ca. 5 Metern zu mir, achtet auf mich und sucht den Kontakt. Eben bis ein höherer Reiz als das, was ich ihr bieten kann, ins Spiel kommt. Also Wild oder Katzen. Vögel etc. sind i.d.R. kein Problem.
Wie gesagt, das mit dem Quietschie werde ich mal versuchen, ob sie darauf reagiert. Das kann ich mir noch am ehesten vorstellen. Alles andere habe ich wie beschrieben gefühlt schon versucht, auch wenn ich für weitere Anregungen natürlich auch hier offen bin. Aber wie gesagt: Futterdummy, Spielzeug, Futter (sogar etwas Besonderes) bieten alleine keinen Reiz, der Stark genug ist.

Ich möchte aber mal vom heutigen Spaziergang noch kurz berichten, da wir bei uns um den See spaziert sind. Ich habe ja oben geschrieben, dass Vögel kein Jagdobjekt für sie darstellen, wenn es sich aber um Gänse handelt, die auf dem Weg campieren sind sie doch sehr interessant. Ich konnte sie aber wieder auf mich fokussieren, indem ich schlichtweg stehen geblieben bin (da waren wir 20-30m weg) und sie angesprochen habe. Ein kurzes Zucken in meine RIchtung und es folgte der Click und das Leckerlie. Nochmal ansprechen - Blick zu mir, wieder Click und Leckerchen. Dann sind wir näher gegangen. Im Gehen wieder angesprochen, Blick zu mir -> Leckerchen etc. So haben wir es geschafft, dass ihr Anspannungslevel relativ gering geblieben ist, während wir an den Gänsen (die sich zwischenzeitlich auf den Weg in den See gemacht hatten) problemlos vorbei gehen konnten. Wenn sie nicht auf meine Ansprache reagiert hat bin ich direkt stehen geblieben, bis sie wieder mit dem Kopf (oder einem Teil vom Kopf, das weiß ich nicht...) bei mir war. Erst dann ging es weiter.
Meine Theorie dazu: sie lernt: "Arbeite ich mit ihr (also mir) zusammen, dann komme ich näher und werde sogar noch belohnt. Ignoriere ich sie aber, dann habe ich keinen weiteren Erfolg."
Ob das so aufgeht weiß ich jetzt natürlich nicht, aber da die Gänse nur einen relativ geringen Reiz (aber eben mehr als Nichts) darstellen, fand ich es eine gute Möglichkeit, diese oben genannte Verknüpfung ein wenig zu festigen, um später auch an größeren Reizen mit ihr genau daran zu arbeiten.
 

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