Junger Kater außer Kontrolle

Diskutiere Junger Kater außer Kontrolle im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Guten Tag, mein Freund ich haben erst seit kurzem unserem Kater, er ist 6 Monate alt. Ich weiß es ist zu früh wahrscheinlich um zu sagen das er...
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vapring

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Guten Tag,


mein Freund ich haben erst seit kurzem unserem Kater, er ist 6 Monate alt. Ich weiß es ist zu früh wahrscheinlich um zu sagen das er außer Kontrolle ist aber liest euch bitte folgende Schilderungen durch dann wisst ihr was ich mein.

Der Kater ist aus dem Familienhaus meines Freundes. Wir haben uns schon seit dem Tag seiner Geburt in ihn verliebt und wir wussten das es unser Schatz wird und ihn liebevoll Pardy genannt, weil er etwas wie ein Leopard aussieht.

Er ist sehr verschmust von Anfang an und er liebt es zu spielen mit jedem Menschen den er begegnet egal ob er die Person Fremd oder Bekannt ist. Er kriegt morgens um 6 wie Abend um 18
Uhr sein Kittennassfutter und den Rest des Tages hat er sein Trockenfutter und täglich frisches Wasser. Er besitz 2 Kratzbäume und sehr viel Spielzeug, er liebt besonders Kronkorken zum Spielen, weil sie so Funkel und klimpern, natürlich waschen wir sie vorher. Das Katzenklo wird, wenn möglich täglich gewechselt manchmal kommen wir nicht dazu aber alle 2 Tage ist es spätestens leer). Mit uns zu fernsehen gefällt ihm auch solang wir ihn schmusen.
Soweit alles schön und gut. Seit verhalten war auch soweit normal für ein Kitten, er hatte schon immer Schwachsinn im Kopf, ist tappig (was aber immer feinfühliger wird wie es sein sollte). Er ist ein Hauskater da es in der Stadt zu gefährlich ist ihn rauszulassen.... In der Nachbarschaft wurden schon viele Katzen überfahren....
Er ist auch nicht kastriert, weil er bislang noch zuu jung war.

Sein Verhalten in dem letzten Monat:

Er fängt an zu schreien ab ca. 5 Uhr morgens, holt das Katzenstreu raus, springt in die Mülleimer, wenn wir nicht aufpassen und holt alles raus was er kriegen kann, kratzt an den Wänden rum, er jagt mich jeden Abend und das kann auch mal sehr schmerzhaft werden, aber eine Minute später kuschelt er sich zu uns. Wenn wir essen dann hat man das Gefühl, dass er uns am liebsten das Essen aus dem Mund ziehen will. Er darf nicht ins Schlafzimmer, weil er an alles kratzt an was man kratzten, aber sobald wir unaufmerksam sind rennt er rein (normal ist die Türe auch zu), er macht darin das absolute Chaos. Er springt auf dem Esstisch oder auf die Küche obwohl er weiß er darf das nicht.

Wir haben jede Erziehung Methode versucht, vorher hat er brav gehört und von jetzt auf nachher waren ihm die Regel egal.

Ich bin ein Sanftmütiger Mensch und könnte niemals einem Tier verletzten, aber mittlerweile kriege ich leichte Aggressionen bei ihm, was mir wirklich leidtut. Sowas hat noch nie ein Lebewesen bei mir verursacht.

Man kann keine Nacht mehr durchschlafen. Ich bekomme Tiefe Narben von seinen Attacken.
Ich bin mit meinem Latein am Ende...

Mag mir jemand sagen wie ich ihn behandeln soll oder wie man bei so einem verhalten reagieren soll.

LG
Vapring
 
21.03.2019
#1
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Audrey

Audrey

Moderator
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Hallo Vapring,

und herzlich Willkommen im Forum.
Vorab: Dein Kater verhält sich für sein Alter völlig normal - das ist nunmal die Rüpelphase ;)

Es gibt jedoch 2 ganz wichtige Baustellen, wenn die erledigt sind ist das Leben für Dich, Deinen Freund und auch euren Kater wesentlich angenehmer:
1. kastrieren lassen. So schnell wie möglich. Mit 6 Monaten ist er wirklich mehr als alt genug. Sollte Dein TA Dir etwas anderes erzählen würde ich mich ehrlich gesagt nach einem anderen, moderneren TA umschauen.

2. kätzische Gesellschaft: Katzen in Wohnungs-Einzelhaltung ist ein No Go (es sei denn die Katze ist schon alt und durch jahrelange Einzelhaltung verkorkst - was auf euren Kater ja nun wirklich nicht zutrifft). Such nach einem Spielkameraden (am besten auch ein Kater) in ähnlichem Alter, der gut sozialisiert und bereits kastriert ist. Dann hat er jemanden, mit dem er auf Katzenart spielen kann und Du mußt nicht mehr als "Ersatzkatze" herhalten. Zum kätzischen Spielen gehört nunmal der Einsatz von Krallen und Zähnen, und wenn da keine andere Katze ist, dann muss er sich halt einen Ersatz suchen.
 
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vapring

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Hallo Vapring,

und herzlich Willkommen im Forum.
Vorab: Dein Kater verhält sich für sein Alter völlig normal - das ist nunmal die Rüpelphase ;)

Es gibt jedoch 2 ganz wichtige Baustellen, wenn die erledigt sind ist das Leben für Dich, Deinen Freund und auch euren Kater wesentlich angenehmer:
1. kastrieren lassen. So schnell wie möglich. Mit 6 Monaten ist er wirklich mehr als alt genug. Sollte Dein TA Dir etwas anderes erzählen würde ich mich ehrlich gesagt nach einem anderen, moderneren TA umschauen.

2. kätzische Gesellschaft: Katzen in Wohnungs-Einzelhaltung ist ein No Go (es sei denn die Katze ist schon alt und durch jahrelange Einzelhaltung verkorkst - was auf euren Kater ja nun wirklich nicht zutrifft). Such nach einem Spielkameraden (am besten auch ein Kater) in ähnlichem Alter, der gut sozialisiert und bereits kastriert ist. Dann hat er jemanden, mit dem er auf Katzenart spielen kann und Du mußt nicht mehr als "Ersatzkatze" herhalten. Zum kätzischen Spielen gehört nunmal der Einsatz von Krallen und Zähnen, und wenn da keine andere Katze ist, dann muss er sich halt einen Ersatz suchen.


Kastrieren ist schon in planung, weil er auch regelmäßig bei seiner Mutter ist und bevor er sie besteigt ist es glaub so besser, aber vielen dank :).

Mit anderen Katzen kam er seit seiner geburt nicht klar, er musste irgendwann von seinen geschwister getrennt werden. Nur seine Mutter aktzeptiert er.... Deswegen ist eine Zweite katze keine gute Idee solang er auf jeden fall nur ruhiger wird. wir wollten erst abwarten ob das verhalten gegenüber anderen katzen so bleibt und es wurde schlimmer....
 
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miwok

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Ich wuerde es auf jeden Fall versuchen, eine weitere Katze/Kater dazu zu setzen.

Ich hatte immer mind. 2 Katzen, wenn eine vertorben ist, gab es wieder eine. Ich habe mir auch nie Gedanken darum gemacht, ob die neue Katze vertraeglich ist, das hat eigentlich immer geklappt, obwohl es sich bei meinen Katzen immer um erwachsene Katzen handelte. Die alten und uebrig gebliebenen Katzen haben die Neue immer akzeptiert. Und umgekehrt natuerlich auch. Das dauert eben auch seine Zeit, bis sie sich einig sind

Die neuen Katzen waren fast immer vom Tierschutz bzw. aus dem Tierheim, die Vorgeschichten meist total unbekannt.

Dein Katerchen ist ja noch jung und da ist es sicher nicht so schwer, als wenn man erwachsene Katzen zusammen setzt
 
S

Simpat

Moderator
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Kastrieren ist schon in planung, weil er auch regelmäßig bei seiner Mutter ist und bevor er sie besteigt ist es glaub so besser, aber vielen dank :).

Mit anderen Katzen kam er seit seiner geburt nicht klar, er musste irgendwann von seinen geschwister getrennt werden. Nur seine Mutter aktzeptiert er.... Deswegen ist eine Zweite katze keine gute Idee solang er auf jeden fall nur ruhiger wird. wir wollten erst abwarten ob das verhalten gegenüber anderen katzen so bleibt und es wurde schlimmer....
Klingt ehrlich gesagt sehr unglaubwürdig, Katzengeschwister die miteinander aufwachsen, sind schon mal recht grob und ruppig miteinander besonders Kater, aber dass die so unverträglich werden, dass man sie trennen muss, habe ich noch nie erlebt oder gehört. Da müssen noch andere Sachen schief gelaufen sein. Wann ist die Kätzin (seine Mutter) kastriert worden oder ist die immer noch unkastriert? Wie viel Geschwister waren es? Wie die Geschlechtsverteilung? Auf welchem Raum haben die gelebt? Hatten die Freigang? Wie oft und wie viel wurde gefüttert? Sind die Geschwister schon kastriert inzwischen? Leben die noch alle dort oder wurden da auch welche abgegeben? Wenn ja, in welchem Alter?

Wie alt war der Kater als man ihn von seinen Geschwistern getrennt hat?

Es gibt keine Katze die von Geburt an mit anderen Katzen nicht klar kommt, dass kann mir keiner erzählen. Wie alt ist die Katzenmutter bei der Geburt gewesen? Der wie vielte Wurf war es? Wie groß waren die Wurfpausen und wie groß war der Wurf? Dass sind alles Faktoren die da mit eine Rolle spielen.

Einzelhaltung von klein auf ist gerade bei Wohnungshaltung ein absolutes No Go und dass wird nicht besser sondern schlimmer und schwerer mit der Vergesellschaftung je länger man wartet.

Bitte sucht ihm zeitnah einen gut verträglichen bestens sozialisierten (also mind. 13 Wochen bei der Katzenmutter aufgewachsen und danach immer in Gesellschaft anderer Katzen gelebt) bereits kastrierten jungen Kater im ähnlichen Alter (eher etwas älter als jünger) und der eurem Kater vom Wesen, Charakter und Temperament möglichst ähnlich, nicht dominant aber doch selbstbewusst genug um euren Kater auch contra zu geben.

Die Probleme sind jedenfalls hausgemacht der Jungkater gehört zeitnah kastriert und braucht unbedingt einen Artgenossen.

Als Kitten sollte er mehrmals täglich gefüttert werden, er darf soviel fressen wie er will, allerdings ist Trockenfutter nicht zur Ernährung von Katzen geeignet, besser wäre es 4-5 mal täglich Nassfutter zu füttern und bei Bedarf gibt es Nachschlag.

Das Katzenklo wird, wenn möglich täglich gewechselt manchmal kommen wir nicht dazu aber alle 2 Tage ist es spätestens leer).
Die Mindestzahl an Katzenklos ist zwei, weil viele Katzen ihr Geschäft lieber getrennt verrichten, auch in der Natur wird Kot und Urin meist an unterschiedlichen Stellen abgesetzt. Also wenn ich dann lese manchmal kommen wir nicht dazu??? Entschuldigung 2 Katzenklos säubern dauert 5 min, also wo ist das Problem? Würdest du denn auf ein dreckiges Klo gehen wollen, da kann man froh sein, dass er noch nicht unsauber geworden ist.

Wenn 5 Min Katzenklo sauber machen, manchmal nicht drin sind, schafft ihr es denn mehrmals täglich und zwar wirklich jeden Tag euch mit ihm intensiv zu beschäftigen und zu spielen, ich meine nicht nur abends auf der Coach kurz kuscheln oder schmusen, sondern sich richtig aktiv mit ihm beschäftigen. Ein junger Kater noch dazu in Einzelhaltung der weiß gar nicht wohin mit seiner Energie. Gerade bei reiner Wohnungshaltung sind die Besitzer gefordert, dass die Tiere trotzdem ein erfülltes und abwechslungsreiches Leben haben. Meine Katzen sind zu dritt, trotzdem beschäftige ich mich jeden Tag mit ihnen, aber euer Kater mit 6 Monate und allein, der braucht mehrmals täglich richtig viel Zuwendung und Aufmerksamkeit.
 
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