Wieviele Tiere habt ihr auf wievielen Quadratmetern?

Diskutiere Wieviele Tiere habt ihr auf wievielen Quadratmetern? im Sonstige Haustier & Tiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Hallo! Mich würde mal interessieren wie viele Tiere ihr insgesamt auf wievielen Quadratmetern Wohn- sowie Grundstücksfläche haltet? Auch...
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Maxi.milian

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Hallo! Mich würde mal interessieren wie viele Tiere ihr insgesamt auf wievielen Quadratmetern Wohn- sowie Grundstücksfläche haltet? Auch detaillierte Informationen, also welches Tier genau wieviel Quadratmeter zur Verfügung hat und unter welchen Bedingungen (z.B. tagsüber, bei Freilauf, nachts, wenn sie alleine sind, etc) würden mich sehr interessieren. Ich danke jedem vielmals der mir darauf antwortet und mir somit weiterhilft. :)

Falls ihr gerade Zeit habt noch weiterzulesen (ich wollte keinen extra Thread erstellen da mein „Problem“ gewissermaßen mit der Frage zutun hat): Ich wohne derzeit mit meiner Freundin in einer 72m²-Wohnung (2,5 Zimmer und leider ohne Balkon) im 2. Obergeschoss. Eine Verwandte verstarb sehr unerwartet im jungen Alter, sie hatte sich gerade zwei Kater (Bengalen) zugelegt. Auch wenn wir beide immer Hundemenschen waren haben wir die beiden zu uns geholt, da sich kein
anderer verantwortlich gefühlt hat und wir es nicht in Ordnung fanden sie einfach ins Tierheim zu stecken. Jetzt würden wir sie auch unter keinen Umständen mehr hergeben, sie sind aktuell 20 Monate alt. Bis vor wenigen Wochen haben Katzen zeitlich sowieso besser zu uns gepasst. Nun ist unsere Situation folgende: Ich (23) bin aus dem Haus Mo-Fr von ca. 6.00 bis 17.30 Uhr. Meine Freundin (fast 19) arbeitet in Teilzeit und 60-70% im Home Office, die restliche Zeit fällt meist auf Abende/Nächte oder Wochenenden. Meine Freundin hatte in ihrer Kindheit Hunde und bis heute Kontakt zu denen von Verwandten etc, sie ist aber sehr verantwortungsvoll und informiert sich auch anderweitig extrem viel. Ich hatte bis zu meinem 18. Lebensjahr Dobermänner und vermisse sie seitdem sehr, mir fehlt einfach etwas im Leben. Wir haben die Möglichkeit einen Dobermann-Weimaraner-Mischling (Rüde, derzeit 6 Wochen) zu uns zu nehmen wenn er 12 Wochen alt ist. Für meine Freundin spricht da auch gar nichts dagegen.
Ich jedoch mache mir schon Gedanken ob ein Hund in unser momentanes Leben passt. Für mich schon aber den Tieren soll es ja auch so gut wie möglich gehen. Was sagt ihr? Findet ihr zwei Katzen und einen Hund zu viel für eine solche Wohnung? Wir haben eher wenige Möbel und die Katzen haben einige große Kratzbäume sowie „kleine Treppen“ an den Wänden um den Platz optimal zu nutzen - dies würde alles auch gut aus Rückzugsort vor dem Hund dienen aufgrund der Höhe. Um die Treppen in unser Stockwerk mache ich mir weniger Gedanken da wir beide in der Lage sind ihn im Welpenalter zum Großteil zu tragen (im Notfall auch in anderem Alter) und wir in 3-5 Jahren sowieso hier ausziehen möchten. (Falls ihr euch fragt wieso wir nicht ganz einfach bis zum Umzug abwarten: 1. handelt es sich bei dem Welpen um einen kleinen Notfall 2. ist der Wunsch nach einem eigenen Hund schon seit Jahren sehr groß und eigentlich möchten wir nicht noch länger warten 3. ist das Risiko dann höher dass die Katzen keinen neuen Mitbewohner akzeptieren.)

Würde mich sehr über ehrliche sowie ausführliche Antworten und Tips freuen!
LG Max :)
 
28.03.2019
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Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Vielleicht hilft dir dieser ja weiter?
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miwok

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Wie viel Zeit habt ihr denn fuer den Hund jeden Tag?
Welpen sind nicht stubenrein und brauchen mehrmals am Tag etwas zu fressen, sie muessen auch erzogen werden usw. Auch das zusammen setzen mit den Katzen wird nicht einfach werden.

Ich sehe bei dir, dass du von 6-17:30 nicht da bist, deine Freundin ist wie viele Stunden zu Hause?
Es bleibt alles an ihr haengen, du kannst sie eigentlich nur am WE unterstuetzen....

Man sollte das Wohl des Hundes ueber die eigenen Wuensche nach einem Hund stellen
 
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Maxi.milian

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Wie viel Zeit habt ihr denn fuer den Hund jeden Tag?
Welpen sind nicht stubenrein und brauchen mehrmals am Tag etwas zu fressen, sie muessen auch erzogen werden usw. Auch das zusammen setzen mit den Katzen wird nicht einfach werden.

Ich sehe bei dir, dass du von 6-17:30 nicht da bist, deine Freundin ist wie viele Stunden zu Hause?
Es bleibt alles an ihr haengen, du kannst sie eigentlich nur am WE unterstuetzen....

Man sollte das Wohl des Hundes ueber die eigenen Wuensche nach einem Hund stellen
Danke für deine Antwort! In der Woche gehe ich ca. um 6 aus dem Haus und komme ca 17.30 wieder nach Hause, freitags auch mal eher. In den Wintermonaten bin ich ab 16.00-16.30 zuhause. Ich bin täglich von 4.00-22.00/23.00 Uhr aktiv. An Wochenenden habe ich im Normalfall frei. Meine Freundin kann sich ihre Arbeitszeiten 90% (innerhalb ihrer 30-Stunden-Woche) frei einteilen und arbeitet Mo-Fr 3-6 Stunden pro Tag von zuhause. Die restliche Zeit (maximal 3-4 Tage/Woche und maximal 4-5 Stunden am Stück) arbeitet sie abends/nachts oder am Wochenende. Also quasi zu den Zeiten wo ich sowieso zuhause wäre. Die restliche Zeit in der sie nichts für die Arbeit macht hätte sie eben Zeit für die Tiere. Nach Ankunft des Welpen wäre es auch kein Problem ein paar Wochen gar nicht zu arbeiten und ich könnte mir zumindest auch 1-3 Wochen Urlaub nehmen.
Dass sie sich mehr um den Hund kümmern muss aufgrund dessen dass sie nun mal fast nur zuhause ist, ist klar und stellt für sie eigentlich kein Problem dar. Ich kenne mehrere Personen die alleinstehend sind und einen oder mehrere Hunde besitzen - teilweise sogar ohne vorherige Erfahrung.
Dafür würde ich dann beispielsweise Aufgaben wie Hundeschule am Wochenende übernehmen.
 
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miwok

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Du vergisst, wenn deine Freundin zu Hause arbeitet, dann macht sie wahrscheinlich auch den Haushalt und alles was noetig ist nebenher.... sie sollte aber arbeiten.

Am Anfang sind Welpen einfach ein Full-Time-Job!

Es geht nicht nur darum, dass der Hund nicht alleine ist.
Er braucht Ansprache, Erziehung, viele Gassigaenge am Anfang . bis er stubenrein ist, mehrmals am Tag Futter und wenn deine Freundin zu Hause "arbeitet", dann muss sie ihm das alles geben. Der Hund braucht auch Kontakt zu anderen Hunden....nicht nur am WE.

Hast du dich denn schon bei einer Hundeschule wegen den Zeiten erkundigt? Die "Kurse" am WE sind meist total ueberlaufen...

Stubenrein werden Hunde meist erst, wenn sie ihre Schliessmuskeln beherrschen lernen, das ist oft erst zwischen 4 und 6 Monaten. Und ob das nun gut fuer die Stubenreinheit ist, wenn da keine Gewoehnung an feste Zeiten moeglich ist??

Ihr seid noch so jung, wollt sicher auch mal ausgehen, euch mit Freunden treffen, dann auch mal Essen oder ins Kio gehen, einkaufen, zum Arzt, evtl. mal eine Fortbildung machen, oder mal einen Kurs besuchen ....alles Zeiten, die dem Welpen (oder dann Jungspund) fehlen wuerden. Und ganz schnell aendert sich auch mal der Arbeitgeber... dann ist vll auch die Moeglichkeit nicht mehr gegeben, von zu Hause aus zu arbeiten...
Arbeitet deine Freundin oder studiert sie? Geld kosten ja auch schon die Welpen.....

Weisst du denn wirklich, wie es bei den Alleinstehenden mit der Pflege der Hunde aussieht?
Nein, das kannst du sicher nicht wissen

Wartet einfach mit dem Hund ab, bis die Zeit besser fuer euch ist. Ich kann euch daher nur zum jetztigen Zeitpunkt abraten
 
Syn

Syn

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Vom Platz in der Wohnung sehe ich da keinerlei Bedenken, zumindest nicht aus Sicht der Hunde. Bei den Katzen würde ich darauf schauen, dass sie genügend Ruheplätze für sich haben, die auch außerhalb der Reichweite der Hunde liegen.

Wir (Ehepaar + Kind) halten nun seit ca. 6 Jahren zwei große Hunde in einer 60m² Dachgeschosswohnung und ich habe immer wieder gemerkt, wie unwichtig der Platz für Hunde in der Wohnung ist und kann auch nicht verstehen, warum manche Menschen denken, dass die Hunde in der Wohnung "viel Platz" bräuchten oder sogar zwingend einen Garten.
Die Hunde rennen in der Wohnung ja nicht herum.. sie faulenzen einfach. Ausgepowert wird dann draußen beim großen Spaziergang.

Mir sagte mal eine Züchterin, sie gibt Hunde lieber an Menschen mit einer Wohnung ohne Garten, da diese Menschen dann auch wirklich mit ihren Hunden rausgehen und nicht einfach nur die Balkontüre aufmachen und das war es dann für den Hund.

Da wir jetzt noch ein Kind erwarten, werden wir allerdings im Sommer umziehen und haben dann tatsächlich den Luxus von Haus und Garten und ich sage dazu natürlich nicht nein und freue mich auch sehr, aber für eine gute Hundehaltung ist es absolut nicht notwendig!

Allerdings sehe ich wie miwok eher bei den anderen Bedingungen Probleme, gerade in Hinblick auf den Welpen.
 
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Maxi.milian

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Du vergisst, wenn deine Freundin zu Hause arbeitet, dann macht sie wahrscheinlich auch den Haushalt und alles was noetig ist nebenher.... sie sollte aber arbeiten.

Am Anfang sind Welpen einfach ein Full-Time-Job!

Es geht nicht nur darum, dass der Hund nicht alleine ist.
Er braucht Ansprache, Erziehung, viele Gassigaenge am Anfang . bis er stubenrein ist, mehrmals am Tag Futter und wenn deine Freundin zu Hause "arbeitet", dann muss sie ihm das alles geben. Der Hund braucht auch Kontakt zu anderen Hunden....nicht nur am WE.

Hast du dich denn schon bei einer Hundeschule wegen den Zeiten erkundigt? Die "Kurse" am WE sind meist total ueberlaufen...

Stubenrein werden Hunde meist erst, wenn sie ihre Schliessmuskeln beherrschen lernen, das ist oft erst zwischen 4 und 6 Monaten. Und ob das nun gut fuer die Stubenreinheit ist, wenn da keine Gewoehnung an feste Zeiten moeglich ist??

Ihr seid noch so jung, wollt sicher auch mal ausgehen, euch mit Freunden treffen, dann auch mal Essen oder ins Kio gehen, einkaufen, zum Arzt, evtl. mal eine Fortbildung machen, oder mal einen Kurs besuchen ....alles Zeiten, die dem Welpen (oder dann Jungspund) fehlen wuerden. Und ganz schnell aendert sich auch mal der Arbeitgeber... dann ist vll auch die Moeglichkeit nicht mehr gegeben, von zu Hause aus zu arbeiten...
Arbeitet deine Freundin oder studiert sie? Geld kosten ja auch schon die Welpen.....

Weisst du denn wirklich, wie es bei den Alleinstehenden mit der Pflege der Hunde aussieht?
Nein, das kannst du sicher nicht wissen

Wartet einfach mit dem Hund ab, bis die Zeit besser fuer euch ist. Ich kann euch daher nur zum jetztigen Zeitpunkt abraten
Danke für die ehrliche Meinung! Ich sehe auch gar keinen Grund mich zu rechtfertigen, möchte aber dennoch die ein oder andere Sache ergänzen/erklären. Das soll auf keinen Fall deine Meinung ändern, ich möchte nur nicht dass man aufgrund unseres Alters denkt wir denken nicht nach... Niemand von unseren Freunden und Verwandten denen wir das erzählt haben haben ein Problem damit gesehen und auch seine “Züchterin” würde ihn uns anvertrauen. Daher ist es schön sich mit jemandem auszutauschen der einem noch andere Denkanstöße bietet. Auch wenn meine Frage ja eher auf die Wohnverhältnisse bezogen war. :)

Den Haushalt mache ich komplett, außer kochen, das übernimmt sie. Das haben wir einfach so für uns entschieden und ich fühle mich auch nicht unterdrückt. 😁 Wir leben seit fast vier Jahren zusammen und haben einen gut eingespielten Rhythmus was die Organisation betrifft. Wie gesagt, ich hatte mein Leben lang Hunde, meine Eltern besitzen bis heute mehrere - wohnen nur leider nicht mehr in meiner Nähe. Wir haben jeden Dobi bereits mit 8 oder 10 Wochen bekommen, ich habe schon mehrere Welpen aufwachsen sehen und teilweise miterzogen. Meine Freundin weiß dass sie sehr viel Zeit und Motivation aufwenden muss, mindestens bis er 6 Monate ist und hat mit Sicherheit kein Problem damit alle 2-3 Stunden mit ihm rauszugehen. Es ist schon klar dass man den Hund nicht nur nicht alleine lässt, sondern sich auch aktiv mit ihm beschäftigt - wobei das körperliche in den ersten Wochen ja doch eher eingeschränkt ist.

In die Hundeschule möchte ich damit er Kontakt zu anderen Welpen hat. Zu anderen Hunden hat er doch sowieso täglich Kontakt bei Spaziergängen und wir treffen uns auch fast täglich mit Freunden - die ebenfalls Hunde haben. Die nächstgelegene Hundeschule bietet Welpenkurse ausschließlich am Samstagmorgen und jeden anderen Kurs über den Sonntag verteilt an. Solange ich mich wenige Wochen zuvor anmelde geht alles klar, es gibt keine Warteliste, das wurde mir bereits bestätigt. 🙂

Darf ich fragen was genau du mit “es ist keine Gewöhnung an feste Zeiten möglich” meinst? Selbstverständlich wird meine Freundin nicht sich selbst vernachlässigen - sowas tut man für keinen Menschen und für keinen Hund. Jedoch ist sie in der Lage beinahe ihren gesamten Tagesablauf an den Welpen anzupassen, innerhalb der Woche wird der Tagesablauf jeden Tag sehr ähnlich sein und auf den Hund abgestimmt. Am Wochenende nicht aufgrund von längeren Ausflügen - aber natürlich erst wenn der Hund alt genug ist!

Selbstverständlich gehen wir mal ins Kino oder Feiern oder Essen oder sonst was - aber doch nicht jede Woche. Und für mehrere Monate ist es doch überhaupt kein Problem sowas sein zu lassen. Wir gehen jeden Abend wandern - meistens mit Freunden und die haben dann auch ihre Hunde dabei. Am Wochenende gehen wir ebenfalls wandern oder angeln, auch meistens mit Freunden und anderen Hunden. Da der Großteil unserer Aktivitäten kompatibel mit Hund ist wünschen wir uns ja auch einen (abgesehen davon dass mir der gezielte Hundesport fehlt). Klar gehen wir einkaufen - aber deine Aussage würde ja bedeuten dass jeder Mensch der einen Hund besitzt 10-15 Jahre nicht mehr einkaufen gehen kann.. Außerdem sind wir eben zu 2. und bei den meisten Dingen kann man sich so absprechen dass immer einer zuhause bleibt.

Meine Freundin arbeitet, sie ist selbstständig und alles läuft gut. Ich habe seit ich 16 Jahre alt bin den selben Arbeitgeber. Und diese Verhältnisse könnten sich ändern nachdem wir uns einen Hund holen. Diese Verhältnisse könnten sich aber auch ändern nachdem ich mir in 20 Jahren einen Hund gekauft habe. Wo liegt der Unterschied?

Finanziell sind wir absolut abgesichert.

Beispielsweise haben wir eine gute Freundin - sie arbeitet zwar 40Stunden/Woche aber 100% im Home Office. Sie hat zwei Kangals und beschäftigt diese mindestens 3-4 Stunden täglich und sie fordern dies auch ein, sind dann aber auch völlig ausgelastet. Im Notfall hat sie mehrere Familienmitglieder die einspringen könnten. Sie hat beide mit jeweils 10 Wochen bekommen. Ich sehe da echt kein Problem, die Hunde sehen sehr gesund und glücklich aus. Es gibt Menschen die ihre Hunde nicht mit ins Haus lassen, es gibt Menschen die ihre Hunde 10 Stunden oder mehr am Tag alleine lassen ohne dass sie sich mal entleern können, es gibt Menschen die ihre Hunde anketten, schlagen, verhungern lassen und so weiter. Aber jemand wie sie soll genau so ein schlechter Hundehalter sein, nur weil sie alleinstehend und erst Mitte 20 ist? Und derartige Beispiele wie sie kenne ich viele.

Was ist denn deiner Meinung nach stattdessen ein idealer Zeitpunkt um sich einen Hund zu holen?

Ich klinge vielleicht etwas schroff - so soll das doch gar nicht wirken. :)
 
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Maxi.milian

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Vom Platz in der Wohnung sehe ich da keinerlei Bedenken, zumindest nicht aus Sicht der Hunde. Bei den Katzen würde ich darauf schauen, dass sie genügend Ruheplätze für sich haben, die auch außerhalb der Reichweite der Hunde liegen.

Wir (Ehepaar + Kind) halten nun seit ca. 6 Jahren zwei große Hunde in einer 60m² Dachgeschosswohnung und ich habe immer wieder gemerkt, wie unwichtig der Platz für Hunde in der Wohnung ist und kann auch nicht verstehen, warum manche Menschen denken, dass die Hunde in der Wohnung "viel Platz" bräuchten oder sogar zwingend einen Garten.
Die Hunde rennen in der Wohnung ja nicht herum.. sie faulenzen einfach. Ausgepowert wird dann draußen beim großen Spaziergang.

Mir sagte mal eine Züchterin, sie gibt Hunde lieber an Menschen mit einer Wohnung ohne Garten, da diese Menschen dann auch wirklich mit ihren Hunden rausgehen und nicht einfach nur die Balkontüre aufmachen und das war es dann für den Hund.

Da wir jetzt noch ein Kind erwarten, werden wir allerdings im Sommer umziehen und haben dann tatsächlich den Luxus von Haus und Garten und ich sage dazu natürlich nicht nein und freue mich auch sehr, aber für eine gute Hundehaltung ist es absolut nicht notwendig!

Allerdings sehe ich wie miwok eher bei den anderen Bedingungen Probleme, gerade in Hinblick auf den Welpen.
Dankeschön für deine Antwort! Das freut mich sehr zu hören, dass bei euch alles so unproblematisch ist. 👍 miwok habe ich ja bereits geantwortet. :)
 
Dorle25

Dorle25

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Hallo,

ich habe drei Frettchen, und sie laufen frei in einer 38qm kleinen zwei Zimmer Wohnung, was völlig ausreichend für sie ist. Ihren Käfig, der stets offen ist,
benutzen sie meist nur für Toilettengänge. Ich habe zwei Frettchenklos in der Wohnung platziert, und alles ist eigentlich so wie bei Katzen.

Der Rüde geht ab und zu gern mal ne kleine Runde spazieren, aber als ich merkte, dass die beiden Fähen das nicht wirklich mögen, weil sie sich sperrten und
nur schnell rannten, wenns wieder nach Hause ging, habe ich das sein gelassen bei den beiden.

Bei euch denke ich, könnte es eher ein Problem geben, wenn sich die Katzen mit dem Hund nicht vertragen, und dabei ist die Wohnungsgröße auch egal.
Wenn deine Freundin sich ihre Arbeitszeit zu Hause einteilen kann, auch wegen dem Gassigehen, dann scheint mir alles andere eigentlich kein so grosses
Problem zu sein.

Lieben Gruß

Dorle25
 
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miwok

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Danke für die ehrliche Meinung! Ich sehe auch gar keinen Grund mich zu rechtfertigen, möchte aber dennoch die ein oder andere Sache ergänzen/erklären. Das soll auf keinen Fall deine Meinung ändern, ich möchte nur nicht dass man aufgrund unseres Alters denkt wir denken nicht nach... Niemand von unseren Freunden und Verwandten denen wir das erzählt haben haben ein Problem damit gesehen und auch seine “Züchterin” würde ihn uns anvertrauen. Daher ist es schön sich mit jemandem auszutauschen der einem noch andere Denkanstöße bietet. Auch wenn meine Frage ja eher auf die Wohnverhältnisse bezogen war. :)
rechtfertigen muss sich hier niemand.
Aber deine "Geschichte" stimmt hinten und vorne nicht. Erst war der Hund ein "Notfall" und nun kommt ein angeblicher "Zuechter" ins Spiel, scheinbar ist der Hund jetzt 6 Wochen alt, aber er zieht erst ein, wenn er 12 Wohen ist. Dann kann es gar kein wirklicher Notfall sein!!
Wahrscheinlich und das ist nun meine ganz persoenliche Vermutung, handelt es sich bei dem Zuechter um einen Vermehrer

Wie kann eine 19-jaerhige schon 4 Jahre mit dem Partner zusammenleben?
Wie kann sie in diesem Alter wirklich selbstaendig sein und dann auch noch richtig Geld mit ihrem Unternehmen verdienen?
Wie kann jemand, der angeblich so viel Erfahrung und Wissen wie du hat, ueberhaupt auf die Frage kommen, ob die Wohnung fuer Hund/Katze ausreicht? Und warum steht sie hier dann auch noch vordergruendig?

Wie kannst du, gerade mit deiner Hundeerfahrung sagen, dass du 1-3 Wochen Urlaub machen kannst? Dann muesstest du doch wissen, dass dies niemals ausreicht.

Einen Welpen zu erziehen, bzw. ihn umweltgerecht zu erziehen und fuer das Ergebnis die volle Verantwortung zu uebernehmen - und zwar sein Leben lang(!) ist etwas anderes, als eben mal so mit zu erziehen....

Auch die Geschichte mit der jungen Frau mit Kangals kann so einfach nicht stimmen. Gerade Hunde, die zum Wachen neigen bzw. das Grundstueck/Haus bewachen, tun sich mehr als schwer, einen anderen Menschen zu akzeptieren, wenn der Halter nicht anwesend ist. Gerade wenn der Halter nicht anwesend ist, wird sich nochmal so viel angestrengt!
Erzaehle mir da nichts, ich habe selbst einen Kangal-Mix....

Es gibt Menschen die ihre Hunde nicht mit ins Haus lassen, es gibt Menschen die ihre Hunde 10 Stunden oder mehr am Tag alleine lassen ohne dass sie sich mal entleern können, es gibt Menschen die ihre Hunde anketten, schlagen, verhungern lassen und so weiter. Aber jemand wie sie soll genau so ein schlechter Hundehalter sein, nur weil sie alleinstehend und erst Mitte 20 ist? Und derartige Beispiele wie sie kenne ich viele.
Klar, das kann alles sein, nur steht dann hier auch die Frage im Raum: Wie gut tut das denn den Hunden? Und wollt ihr da gleich ziehen?

Du kommst hier von einem Extrem ins andere und diese Extreme lassen fuer mich persoenlich nicht darauf schliessen, dass du/ihr die Sache reiflich (kommt von Reife) ueberlegt habt.
Wo bleiben eigentlich die Katzen bei dieser ganzen Sache?

Und wieso bist du nun um diese Uhrzeit in einem Forum, wenn du von 6-18;30 Uhr ausser Haus und bei der Arbeit bist?

Das hoert sich fuer mich dann alles so an, als wuerde hier gar nichts stimmen

Du brauchst dich weder hier zu rechtfertigen oder zu antworten, ich schaue in diesen Thread nicht mehr rein, weil ich denke, dass hier das wenigste stimmen kann...
 
Roli2190

Roli2190

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Hallo!
Vom organisatorischen/Betreuung sehe ich persönlich da eher kein Problem. Welpen sollen ja neben dem ganzen Neuen entdecken ja auch viel schlafen, das kann man dann für andere Tätigkeiten nutzen und wenn man es auf den Welpen abstimmen kann finde ich spricht in dem Punkt nichts dagegen. Hättet ihr für wirkliche Notfälle auch jemanden, der den Welpen eine Zeit lang betreuen könnte? Worüber ich mir Gedanken machen würde ist, ob es mit Hund und Katzen funktioniert, habt ihr in dem Bereich auch schon Erfahrung? Und könnte man sie notfalls für eine gewisse Zeit räumlich trennen? Weimaraner (auch wenn nur zum Teil im Hund mitgemischt) sind Jagdhunde die auf "Raubzeugschärfe" gezüchtet wurden, soll heißen sie haben eine Neigung Füchse, Marder, und wahrscheinlich auch Katzen zu jagen und auch zu töten.

Soll nicht heißen, dass es nicht funktionieren kann dass er die eigenen Katzen (fremde sind wieder was anderes) akzeptiert, aber man muss wahrscheinlich mehr Aufwand betreiben als bei anderen Rassen/Mischlingen. Und bei einem Welpen in diesem Alter wird das noch nicht durchkommen, aber höchstwahrscheinlich wenn es Richtung Pubertät geht. Und es kann auch vorkommen, dass der Hund die Katzen akzeptiert, aber diese den Hund nicht. Möchte euch nichts ausreden, sondern möchte euch lediglich aufzeigen, was eventuell auf euch zukommen kann damit ihr euch drauf einstellen könnt bzw. reflektieren ob das für euch akzeptabel/machbar ist.
 
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Maxi.milian

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Hallo,

ich habe drei Frettchen, und sie laufen frei in einer 38qm kleinen zwei Zimmer Wohnung, was völlig ausreichend für sie ist. Ihren Käfig, der stets offen ist,
benutzen sie meist nur für Toilettengänge. Ich habe zwei Frettchenklos in der Wohnung platziert, und alles ist eigentlich so wie bei Katzen.

Der Rüde geht ab und zu gern mal ne kleine Runde spazieren, aber als ich merkte, dass die beiden Fähen das nicht wirklich mögen, weil sie sich sperrten und
nur schnell rannten, wenns wieder nach Hause ging, habe ich das sein gelassen bei den beiden.

Bei euch denke ich, könnte es eher ein Problem geben, wenn sich die Katzen mit dem Hund nicht vertragen, und dabei ist die Wohnungsgröße auch egal.
Wenn deine Freundin sich ihre Arbeitszeit zu Hause einteilen kann, auch wegen dem Gassigehen, dann scheint mir alles andere eigentlich kein so grosses
Problem zu sein.

Lieben Gruß

Dorle25
Vielen lieben Dank für deine Antwort. :) Ja das mit der Vergesellschaftung könnte ein Problem darstellen. Falls es soweit kommen sollte werden wir uns gründlich informieren wie man das mit den besten Erfolgschancen anstellt - ein paar Grundkenntnisse habe ich da schon, aber jemanden der sich damit bereits gut auskennt würde ich auf jeden Fall hinzuziehen. Und falls es gar nicht klappt würde ich natürlich nie die Gesundheit eines Tieres aufs Spiel setzen! Unbeaufsichtigt wären sie sowieso nie alleine.
 
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Maxi.milian

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rechtfertigen muss sich hier niemand.
Aber deine "Geschichte" stimmt hinten und vorne nicht. Erst war der Hund ein "Notfall" und nun kommt ein angeblicher "Zuechter" ins Spiel, scheinbar ist der Hund jetzt 6 Wochen alt, aber er zieht erst ein, wenn er 12 Wohen ist. Dann kann es gar kein wirklicher Notfall sein!!
Wahrscheinlich und das ist nun meine ganz persoenliche Vermutung, handelt es sich bei dem Zuechter um einen Vermehrer
Ich ich habe Züchterin in Anführungszeichen gesetzt. Es ist eine Frau in meiner Straße, sie besitzt eine Weimaraner Hündin und ihr Sohn einen Dobermann. Die Hündin ist schon fast 6 Jahre alt, der Dobi 8 Jahre und ich kenne beide Hunde seitdem ich vor 6 Jahren in diese Straße gezogen bin! Der Wurf war nicht geplant - Fehler sind menschlich und sie ist nicht der erste Mensch der dieses Szenario durchgemacht hat. Ich verstehe auch gar nicht was diese Informationen mit meiner Fragestellung zu tun haben. Hätte ich Angst sie sei eine Vermehrerin hätte ich doch dazu ein paar Fragen gestellt.
Die Welpen sind dato 6 Wochen alt. Ich finde es nicht verantwortlich einen Welpen bereits mit 8 Wochen von Muttertier und Geschwistern zu trennen. Meine Eltern sowie unsere Dobermannzüchter vom VDH hatten dabei nie ein schlechtes Gewissen. Die gute Frau ist glücklicherweise meiner Meinung und behält jeden Welpen bis zur 12. Lebenswoche. Sie hat für jeden Welpen bereits Interessenten, nur nicht für ihn. Ich habe doch absichtlich “KLEINER Notfall” geschrieben. Es geht definitiv nicht um Leben oder Tod. Er hat eine Krankheit, weswegen ihn bisher niemand haben möchte und das tut mir leid. Die Krankheit schränkt ihn nicht ein, es werden aber in absehbarer Zeit hohe Kosten für Medikamente kommen. Das finanzielle ist auch der Grund warum seine Besitzerin ihn nicht viel länger als die 12 Wochen behalten kann (klar würde sie - aber es wäre nicht leicht). Aber auch das spielt für meine Fragestellung keine Rolle. Auch wenn ich irgendwo verstehe dass sich das falsch angehört hat...
Würde er kerngesund sein, hätte ich selbstverständlich auch Interesse an ihm. Ich suche mir ein Tier doch nicht ausschließlich deswegen aus. Also wie gesagt - hin wie her wäre meine Situation und meine Bedenken die Gleichen.

Wie kann eine 19-jaerhige schon 4 Jahre mit dem Partner zusammenleben?
Wie kann sie in diesem Alter wirklich selbstaendig sein und dann auch noch richtig Geld mit ihrem Unternehmen verdienen?
Wie kann jemand, der angeblich so viel Erfahrung und Wissen wie du hat, ueberhaupt auf die Frage kommen, ob die Wohnung fuer Hund/Katze ausreicht? Und warum steht sie hier dann auch noch vordergruendig?
Wir sind ein Paar seitdem sie 13 Jahre alt ist und sie ist offiziell mit 16 1/2 Jahren in meine Wohnung gezogen. Inoffiziell hat sie aber seitdem sie 15 ist bei mir gewohnt. Das geht aber auch niemanden etwas an außer ihre Eltern als sie noch minderjährig war! Also wann meine Freundin wo wohnt ist nun wirklich ihre Privatsache und hat nichts mit unserem Hundewunsch zutun. Die Geschäftsidee meiner Freundin werde ich dir sicherlich nicht offen legen, das tut mir leid aber hierzu ist es mir verboten etwas zu sagen. Ich bin einfach nur Tischler, sie ist ein Genie. ;) Aber das sind ebenfalls Privatsachen und tun für unseren Wunsch nichts zur Sache. Aber denk doch mal nicht so engstirnig: es gibt so viele minderjährige YouTuberinnen (somit auch selbstständige) die fünf mal soviel im Monat verdienen wie ich. Mal ganz zu schweigen von Webcam-Girls oder dem neuen Trend Schneeballsystem. Schon allein mit diesen drei Berufen hätte sie einen ähnlichen Zeitplan wie ich ihn geschildert habe und frei einteilbare Arbeitszeit. Heutzutage hat man doch alles offen und kann alles zum Beruf machen.

Ganz einfach: Ich kenne sehr wenige Menschen die in einer so kleinen Wohnung leben wie wir. Ich bin es von früher gewohnt meinen Tieren Haus+Garten zu bieten und wollte daher Erfahrungen von Menschen hören die jegliche Tiere in einer Wohnung bzw. auf einer eher geringen Quadratmeteranzahl halten.

Wie kannst du, gerade mit deiner Hundeerfahrung sagen, dass du 1-3 Wochen Urlaub machen kannst? Dann muesstest du doch wissen, dass dies niemals ausreicht.
Ich habe gesagt dass meine Freundin nach der Ankunft des Welpen auch erst einmal frei machen könnte - theoretisch solange sie möchte und praktisch maximal 8 Wochen. Da ich wie die meisten normalen berufstätigen Mensch nur 6 Wochen Urlaub im Jahr habe ist es mir logischerweise nicht möglich mehr Urlaub zu nehmen bzw. werden in meinem Unternehmen maximal 3-4 Wochen am Stück genehmigt. Und wie bereits mehrmals erwähnt: Nachdem sich meine Freundin die paar Wochen Freizeit genommen hat kann sie ihre Zeit immer noch zum Großteil frei einteilen, so dass sie die Tiere dann beschäftigen kann wann immer es passt.

Einen Welpen zu erziehen, bzw. ihn umweltgerecht zu erziehen und fuer das Ergebnis die volle Verantwortung zu uebernehmen - und zwar sein Leben lang(!) ist etwas anderes, als eben mal so mit zu erziehen....
Das ist mir bewusst. Würden meine Eltern plötzlich versterben würde keins Ihrer Tiere ins Tierheim kommen, das habe ich ihnen schon vor Jahren fest versprochen. Meine Mutter ist leider sehr ängstlich was sowas anbelangt. Für uns waren die Tiere immer der Lebensmittelpunkt. So wurde es mir in die Wiege gelegt und daran wird sich hoffentlich nie etwas ändern.

Auch die Geschichte mit der jungen Frau mit Kangals kann so einfach nicht stimmen. Gerade Hunde, die zum Wachen neigen bzw. das Grundstueck/Haus bewachen, tun sich mehr als schwer, einen anderen Menschen zu akzeptieren, wenn der Halter nicht anwesend ist. Gerade wenn der Halter nicht anwesend ist, wird sich nochmal so viel angestrengt!
Erzaehle mir da nichts, ich habe selbst einen Kangal-Mix....
Du musst mir nichts glauben. Ich weiß doch dass sie so mit den beiden lebt. Bisher gab es nie einen Notfall wo jemand anderes langfristig einspringen musste, daher dazu keine Erfahrungswerte. Für einen Tag oder selten Mal ein WE gab es nie Probleme - wie exakt das gelöst wurde kann ich nicht berichten, aber ich sehe dass die Hunde zu ihren Brüdern auch eine sehr starke Bindung haben und ich kann mir einfach nicht vorstellen dass das so problematisch wird. Und im Endeffekt kann auch einer 5-köpfigen Familie etwas passieren und auch diese muss für Notfälle abgesichert sein, da muss der Hund bzw. die Angehörigen auch durch. Desweiteren gibt es so viele Blogger und YouTuber die einen Kangal haben - als Wohnungshund, als Ersthund, als Hund für Alleinstehende. Diese Menschen kannst du beinahe täglich verfolgen wenn du daran Interesse hast und beurteilen ob es wirklich bösartige Hundehalter sind. Warum soll die Situation der genannten Frau dann unmöglich sein wenn es sowas doch sowieso mehrmals gibt..
Das sollte auch einfach nur ein positives Beispiel sein und nichts auf dem man stundenlang herumreitet, da ich einfach sehe wie gut es ihren Hunden geht und es mich traurig macht dass man sie auf eine Schiene mit wirklich bösen Menschen stellt. Und das einfach völlig grundlos. Zumindest wirkt es so auf mich....


Klar, das kann alles sein, nur steht dann hier auch die Frage im Raum: Wie gut tut das denn den Hunden? Und wollt ihr da gleich ziehen?

Du kommst hier von einem Extrem ins andere und diese Extreme lassen fuer mich persoenlich nicht darauf schliessen, dass du/ihr die Sache reiflich (kommt von Reife) ueberlegt habt.
Wo bleiben eigentlich die Katzen bei dieser ganzen Sache?
Wir haben nicht vor den Hund jeden Tag alleine zu lassen - und wenn dann nur wenige Stunden im Erwachsenenalter. Wir wollen unseren Hund zu 100% BARFen (wie wir es schon mit unseren Katzen machen), weil jegliche andere Nahrung in meinen Augen Quälerei (manche Hunde stellen natürlich Ausnahmen dar) ist. Also einfach das einzige was einigermaßen artgerecht ist, auch wenn ich keine Menschen angehe die ihre Tiere anders ernähren. Wir würden unser bestes geben den Hund zu erziehen und auszulasten und haben dabei auch schon Erfahrungen. Hundeschule sowie Hundesport sind fest eingeplant. Unsere Tiere standen und stehen immer an erster Stelle. Zusammengefasst: Nein, ich möchte mich nicht auf eine Stufe mit Menschen stellen die ihre Hunde anketten und schlagen...
Für die Katzen ändert sich rein gar nichts, außer dass sie den Hund eben akzeptieren müssten.

Und wieso bist du nun um diese Uhrzeit in einem Forum, wenn du von 6-18;30 Uhr ausser Haus und bei der Arbeit bist?
Weil ich wetterbedingt heute und morgen frei bekommen habe. An Tagen wo ich nicht überraschend Zeit habe bin ich nicht im Internet da ich einfach ein aktiver Mensch bin. Genauso gut könnte ich in meiner Pause schreiben oder Urlaub haben. Wozu also solch eine Frage?

Und leider hast du mir nie beantwortet was denn nun optimale Bedingungen sind um sich einen Welpen anzuschaffen.
 
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Maxi.milian

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Hallo!
Vom organisatorischen/Betreuung sehe ich persönlich da eher kein Problem. Welpen sollen ja neben dem ganzen Neuen entdecken ja auch viel schlafen, das kann man dann für andere Tätigkeiten nutzen und wenn man es auf den Welpen abstimmen kann finde ich spricht in dem Punkt nichts dagegen. Hättet ihr für wirkliche Notfälle auch jemanden, der den Welpen eine Zeit lang betreuen könnte? Worüber ich mir Gedanken machen würde ist, ob es mit Hund und Katzen funktioniert, habt ihr in dem Bereich auch schon Erfahrung? Und könnte man sie notfalls für eine gewisse Zeit räumlich trennen? Weimaraner (auch wenn nur zum Teil im Hund mitgemischt) sind Jagdhunde die auf "Raubzeugschärfe" gezüchtet wurden, soll heißen sie haben eine Neigung Füchse, Marder, und wahrscheinlich auch Katzen zu jagen und auch zu töten.

Soll nicht heißen, dass es nicht funktionieren kann dass er die eigenen Katzen (fremde sind wieder was anderes) akzeptiert, aber man muss wahrscheinlich mehr Aufwand betreiben als bei anderen Rassen/Mischlingen. Und bei einem Welpen in diesem Alter wird das noch nicht durchkommen, aber höchstwahrscheinlich wenn es Richtung Pubertät geht. Und es kann auch vorkommen, dass der Hund die Katzen akzeptiert, aber diese den Hund nicht. Möchte euch nichts ausreden, sondern möchte euch lediglich aufzeigen, was eventuell auf euch zukommen kann damit ihr euch drauf einstellen könnt bzw. reflektieren ob das für euch akzeptabel/machbar ist.
Vielen lieben Dank für deine Antwort! Die Vergesellschaftung von Hund und Katzen ist auch etwas wovor ich großen Respekt habe und sollte es dazu kommen, werde ich mich so gut es geht informieren. Ein paar Grundlagen habe ich schon. Meine Eltern hatten auch mal Katzen, jedoch waren es fast reine Freigänger, so dass es kaum Begegnungen zwischen Hunden und Katzen gab. Ich denke in der Wohnung wird das dann doch nochmal ein ganzes Stück komplizierter. Unbeaufsichtigt würde ich sie nicht zusammen lassen, auch wenn sie sich gut verstehen wäre das für mich nicht zu riskant. Wir wären ja nicht oft ohne Hund weg und wenn hätte er einen Raum von ca 15 Quadratmeter für sich, während die Katzen in der restlichen Wohnung bleiben könnten. Ich denke das wäre auch ganz okay für alle Beteiligten..
Wir haben ja noch ein bisschen Zeit um zu überlegen. :)
 
W

Wechselmaus

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Bei mir wohnen drinnen auf 45qm 2 Hunde, 1 Vielzitzenmaus und 5 Farbmäuse. Die Mäuse haben 0,5qm Fläche meines Wohnzimmers zur Verfügung. Die Hunde dürfen sich frei bewegen. Mein Garten hat ca. 25qm. Da leben 4 Meerschweinchen auf ca. 2,5-5qm (je nach Jahreszeit) und 2 Kaninchen auf 10-13qm (auch je nach Jahreszeit). Auf der restlichen Fläche dürfen die Hunde rumstehen. Mein Zweitgarten (auch 25qm) ist für alle Tiere tabu, da ich hier Gemüse anbaue.
Ich gestehe, dass die Hunde oft im Weg rumstehen, aber ob das mit der Wohnungsgröße zusammen hängt weiß ich nicht.

Ich finde die Haltung von jungen Katzen in Wohnungshaltung generell nicht gut. Es sollte schon ein Garten/Balkon/Terrasse vorhanden sein, damit die Katzen raus können. Gerade Bengalen sollen ja auch sehr aktiv sein. Für einen Hund ist die Wohnung kein Problem. Es muss dann nur halt ein Fahrstuhl vorhanden sein, da Welpen ja bis 1 Jahr keine Treppen steigen dürfen. Das man einen Dobermann-Weimeraner noch tragen kann glaube ich allerdings eher nicht.
 
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