Aufwendige Haltung von Ratten

  • Autor des Themas DownTime
  • Erstellungsdatum
D

DownTime

09.04.2019
5
Hallo Zusammen,
Meine Freundin hat mich vor einem Jahr überredet, dass wir uns Ratten anschaffen. Sie hatte schon früher ein Rudel und erzählte mir wie treu und einfach die Tierchen zu halten sind.
Da ich die Tierchen süß finde habe ich zugestimmt und wir haben 15 Stück aus dem Tierheim adoptiert damit sie sich in einem großen Rudel wohlfühlen. Das hat soweit gut geklappt die Tiere genießen ihr Leben in einem großen Käfigschrank mit den Ausmaßen 2m*2m*1m auf 5 Ebenen. Sie bekommen auch selbstgemischtes Futter, jeden dritten Tag frisch Futter und 4 Stunden Auslauf pro Tag . Diese Kosten sind soweit tragbar, bloß haben die Ratten in diesem Jahr Tierarztkosten von knapp 7000€ verursacht. Habt ihr auch solche Kosten oder bewegen sie sich im normalen Bereich.

Liebe Grüße
Thomas
 
09.04.2019
#1
A

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Guest

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littlemice

littlemice

20.02.2012
221
Hallo,

Naja 15 Ratten ist ja auch ne ganz schöne Hausnummer 😯. Ich hatte in mein en Höchstzeiten 7, das hatte mir schon gereicht. Ein großes Rudel ist zwar super schön, aber halt auch ziemlich zeitaufwendig und die Kosten sind natürlich auch nicht zu vergessen.
Ich hatte schätzungsweise so 100 Euro an Tierarztkosten pro Monat, mal mehr mal weniger...kommt ja auch immer darauf an, was die Tiere haben.

Lg Susanne
 
Tova

Tova

20.07.2006
516
Hallo Thomas!

Eine solche Haltung klingt ja super! Hast du ein Bild von eurem Gehege?

Tierarztkosten sind natürlich immer ein Thema für sich, die können je nach Problematik ja durchaus mal schnell in einen höheren Bereich gehen. Das kann man pauschal also gar nicht sagen. Waren es denn eher Einzeltiere mit denen ihr beim Tierarzt wart oder hat die gesamte Gruppe ein bestimmtes Problem?
 
Dorle25

Dorle25

23.03.2019
26
Hallo,

7000 Euro im Jahr? Da muss doch sicher einiges passiert sein, das kann doch nicht der normale jährliche Schnitt sein...hmm...würd mich auch sehr interessieren,
wie das aufgekommen ist.

Ich hatte mal zwei Ratten, und bei ihnen fielen erst Tierarztkosten an, als die alt (und krank) waren. Lasst ihr euren Rattis täglich in der gesammten Wohnung
Auslauf? Das wird bestimmt ein Spaß, die alle wieder zu finden, oder nur in einem Zimmer?

Lieben Gruß

Dorle
 
D

DownTime

09.04.2019
5
Hallo Tova,
So sah es vor einem halben Jahr aus, bevor ich es komplett ausgebaut habe. Mache später noch neue Bilder.
Die Rattis wurden immer einzeln krank (Husten und Erkältungen) oder hatten „Unfälle“. Dem einen wurde der Hoden aufgeschlitzt, dem andere der Rücken, einer hatte ein Hodentumor, einer hatte einen Tumor unter der Achsel, einer brauchte Allergietests, einem wuchs der Zahn komplett schief raus und er hat einen Eiterherd an der Zahnwurzel bekommen, ein anderer brauchte ein Antibiogramm, viele Abszesse und noch viel mehr.

Edit. Die bekommen im Wohnzimmer Auslauf und es werden immer mobile Sperren eingebaut, damit sie nicht unter dem Sofa oder Schränke sich verstecken.

Liebe Grüße
Thomas
 

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W

Wechselmaus

23.03.2019
32
Nein solche Tierarztkosten hatte ich nie, obwohl ich zu Höchstzeiten noch etwas mehr wie 15 Ratten hatte.

Also entweder werdet ihr systematisch vom Tierarzt abgezockt oder rennt wegen jeden Scheiß zum Arzt und macht die Tiere dadurch kränker als sie sind. Wobei ich eher beides vermute um auf solche Summen zu kommen.
 
Cerridwen

Cerridwen

04.10.2010
2.896
15 Ratten ist eine Hausnummer, Respekt. Ich hatte zu Höchstzeiten 9. Und das kann wirklich schnell ins Geld gehen, wie du schon sagst, eine hat immer etwas. Unfälle aber und Verletzungen hatten meine Ratten nie, hier sehe ich die Ursache eher bei euch als Haltern. Atemwegsinfekte und Tumorerkrankungen waren bei meinen Fellnasen die TA-Gründe Nummer 1. Aber auch "nur mal schnell" ein Spoton nach Milbenbefall ging mal schnell in den dreistelligen Bereich. Trotzdem kam ich, hochgerechnet, nie auf solche Summen wie ihr. Da muss ein Haken dran sein.

Das ist doch das, was hier im Tierforum immer empfohlen wird, nicht wahr? "Geh zum Tierarzt". Egal was das Tier hat: Geh zum Tierarzt. Ist ja prinzipiell auch richtig, dass man unklare Symptome abklären und Krankheiten behandeln lässt.
Wie aber dadurch die Tiere kränker gemacht werden sollen, musst du mir bitte erklären wenns geht.
 
D

DownTime

09.04.2019
5
Das Problem ist , keiner macht eine richtige Diagnose , ständig ein undefinierbare Atemwegserkrankungen für jede Untersuchung 20 Euro nur fürs abhören abtasten und dazu noch die Kosten fürs Baytril, dass eh nichts hilft weil es seither nicht besser wurde. Dann kommen die Röntgenbilder dazu. Es kommen alle 2 Wochen Nachsorgetermine.
Wegen jedem scheiß würde ich nicht sagen oder soll man einfach abwarten und nichts tun wenn’s nicht besser? Dann kommen noch Abszesse die einen Monat brauchen um abzuheilen.
Wir haben 3 Tierärzte und jeder verlangt die gleichen Gebühren.
Wenn Abends was passiert und man zum Notdienst musst kommt eine saftige Notfallgebühr.
Beispiele:
- am Anfang hat die eine Ratte, der anderen die Schwanzspitze abgebissen (obwohl Brüder vom gleichen Wurf) 350€ mit Amputation der Schwanzspitze)
-Milben durch Einstreu 200€
-aufgebissener Hoden 250€






LG Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Shiria

Shiria

28.10.2007
417
Hallo,

Ich hatte zu Hochzeiten ca. 20 Ratten gleichzeitig, das ist jetzt aber 8 Jahre her... Sie haben in 2 großen Volieren mit 24 Stunden Dauerauslauf gelebt. Es waren 11 Kastraten und 9 Weibchen. Aber selbst im Alter und mit Tumoren bei den Weibchen hatten wir im Jahr nicht diese Kosten.
Ich glaube das teuerste Jahr hatte ca. 1700€. Das teuerste im allemeinen waren diverse Tumor-OPs, die jedesmal ca. 100-120€ gekostet haben. (Jedes Mädel hatte ca. 1 OP, manche auch 2-3). Tumore bei den Kerlen gab es nur einen Darmtumor (der erfolgreich operiert wurde). Es gab ein paar Abzesse, diese wurden vom Tierarzt ggf. geöffnet und gespült, die Weiterversorgung (spülen, ggf. offen halten, Antibiotikagabe) haben wir nach Anleitung selber übernommen. Atemwegserkrankungen gab es gelegentlich auch, einmal musste fast das komplette Rudel behandelt werden, aber da sie gleichzeitig erkrankt waren, wurden nur ein paar untersucht und dann alle entsprechend behandelt.
Ansonsten gab es Mittelohrentzündungen, generelle ZNS Symtomatik (einen mit Verdacht auf Schlaganfall), Hinterhandlähmungen bei den Kastraten im Alter, Gebärmutterentzündungen, ein Kastrat hatte Herzprobleme mit Wassereinlagerungen, einer Probleme mit den Nieren, zwei hatten "Zysten" im Gehörgang, entzündliche Hautveränderungen unbekannter Ursache, die aber wieder abheilten...

Milbenbefall hatten wir einmal - aber selbst da haben wir keine 200€ bezahlt - selbst mit Untersuchung und Spot-On für alle Ratten und Wiederholung nach ich glaube 3 Wochen. Aufwendig war eher die gründliche Reinigung etc.
Die teuerste "Einzelbehandlung" war einmal Notdienst mit sehr tiefen Bisswunden bei 3 der Jungs - das hat auch ca. 300€ gekostet - zu dem Zeitpunkt waren die Kastraten aber noch unter sich.

20€ für eine Einzelbehandlung scheint mir ok, das haben wir auch bezahlt(manchmal auch 30) - allerdings waren da in der Regel die Kosten fürs Antibiotika schon drin. Nachsorgetermine gab es nur, wenn nach 2 Wochen keine Verbesserung eintrat, aber das war selten der Fall, bzw bei OPs zum Fädenziehen.
Geröntgt wurde bei uns nur eine Ratte - mit einem Hinterbeinbruch, da kamen tatsächlich mehrmalige Folgetermine inklusive Röntgen, das waren auch mehrere 100€ (sie war nicht anfassbar und nur in Narkose zu behandeln).

"Richtige" Diagnosen ... mhhh... Grade bei Atemwegserkrankungen sind die glaube ich schwer zu treffen. Ich weiss nicht wie der Stand heute ist, aber wo ich Ratten gehalten habe, wurden sie "nur" abgetasten & abgehört und dann hat man halt mit Baytril angefangen und wenn das nicht half, dann das nächste genommen, bis eines gewirkt hat. In der Regel galten Mycoplasmen als Auslöser. Wo würdest du dir denn richtige Diagnosen wünschen, bzw was sind aktuelle Probleme?

Liebe Grüße,
 
W

Wechselmaus

23.03.2019
32
@Cerridwen:
Das spielt doch aber keine Rolle was hier im Forum empfohlen wird.

"Wie aber dadurch die Tiere kränker gemacht werden sollen, musst du mir bitte erklären wenns geht."

Gerne. Ne Ratte hat z.B. ne kleine Magenverstimmungen, einen Mini-Abszess, einen kleinen Schnupfen, etc. Das alles geht normalerweise von alleine wieder weg. Halter rennt aber gleich zum Tierarzt. Das bedeutet Stress für das Tier. Das Tier bekommt unnötig Medikamente verabreicht, diese haben Nebenwirkungen. Das Alles führt dazu, dass das Tier erst wirklich krank wird.

@DownTime:
Wenn bei mir ne Ratte einen Atemwegsinfekt hatte dann bin ich nur dann zum Tierarzt gegangen, wenn es wirklich schlimm war, denn wie du schon schreibst: Es bringt nicht wirklich viel. Mein Tierarzt hat dann in der Regel ein paar Mal im Abstand von 2-3 Tagen Antibiotika gespritzt. Bezahlt habe ich pro Spritze/Termin immer 2-3 Euro. Röntgenbilder wurden nie gemacht. Das ist schon mal ein riesen Unterschied zu dem was zu zahlst.
Einer Ratte wurde auch mal ein Stück vom Schwanz abgebissen, ca. 6-7cm. Da bin ich gar nicht zum Tierarzt gegangen. Das Ganze heilte so ab.
Bei Milben gab es ein Spot-On für ca. 8 Euro das für 10 Ratten ausreichend war. Also auch da verstehe ich nicht wie du auf 200 Euro kommst.
Und ein aufgebissener Hoden für 250 Euro? Sorry, aber eine Kastration kostet um die 60 Euro. Wie kommt man da auf 250 Euro? Für 200 Euro wäre ich nicht bereit die Klöten zu erhalten. Dann einfach kastrieren und gut ist.
 
D

DownTime

09.04.2019
5
Hallo Wechselmaus,
Ich bin kein Fan von ständigen Artzbesuchen. Der Stress für die Tiere hält sich auch soweit in Grenzen, da der eine Tierarzt 200m und der andere 1km von mir entfernt ist. Wenn wir merken, dass sie krank werden bekommen sie zuerst Tees und eine Portion extra Kräuter, aber das hilft oft nicht.
Bei Milbenbefall wurde eine Analyse durchgeführt und Stronghold für 2 Behandlungen verschrieben. Bei günstigen Spot On’s lese ich überall bloß negatives. Von Hautirritationen über Epilepsie bis Tod des Tieres. Mit der Nachuntersuchung kam ich auf 192€.
Der aufgebissene Hoden ist nachts passiert. Da kam erstmal eine Notfallgebühr von 60€ drauf. Ich kann ein Tier doch nicht verstümmeln, wenn es noch zu retten ist. Eine Kastration wäre nicht günstig gewesen. Die 3 die es schon gab kosteten uns jeweils 91€.
Als wir sie aus dem Tierheim geholt haben, hatten sie Würmer. Die Analyse des Kots hat hat 65€ gekostet. Nach der Behandlung kam wieder eine Kontrollprobe.
Beim einen haben 2 Antibiotika nicht angeschlagen. Das Antibiogramm hat 212€ gekostet. Dieses musste gemacht werden, da er sonnst kein weiteres bekommen hätte.

Liebe Grüße
Thomas
 
W

Wechselmaus

23.03.2019
32
Na gut wenn ihr zum teuersten Tierarzt geht und sehr umfangreiche/unnötige Behandlungen machen lasst dann darfst du dich aber auch nicht beschweren.
Ich habe jedenfalls mit dem Spot-On für 8 Euro nie Probleme gehabt. Auch verstehe ich nicht wieso man Milben analysieren lassen muss.
 
Cerridwen

Cerridwen

04.10.2010
2.896
Auch verstehe ich nicht wieso man Milben analysieren lassen muss.
Deine Sorglosigkeit im Umgang mit deinen Tieren und dein Laisser-faire muss nicht der Standard sein für alle Tierhalter, die hier um Hilfe suchen.
Auch als es damals auf meinen Ratten krabbelte, habe ich einen Tesa-Abklatsch unters Mikroskop legen lassen, denn nicht alles was krabbelt, ist Milbe.

Aber wenn man natürlich von allem nur das Billigste nimmst, mit Breitbandmedis um sich wirft, statt spezifische Mittel einzusetzen, und auch erst dann, wenn es den Tieren wirklich schlecht geht, wo wir alle wissen, dass auch Ratten Meister der Tarnung sind... da wundert mich nichts mehr.

Wie auch @Son-Gohan schon treffend bemerkte: Bei dir will man kein Tier sein.
 
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Shiria

Shiria

28.10.2007
417
Bei Grabmilben (eindeutig durch Blumenkohlohren) wurde hier nicht genauer geschaut, bei Verdacht auf andere Milben/Krabbelgetier wurde das Fell untersucht, bzw ggf ein Geschabsel. Es gibt Milbenarten, die gesondert behandelt werdne müssen (tropische Rattenmilbe, rote Vogelmilbe) Aber die sind eh ein anderes Kaliber. Ansonsten können es wie Cerridwen schon sagt auch andere Krabbeltiere sein.
An Spot on gab es hier auch Stronghold (3 Tuben für alle glaube ich, dosiert haben wir nach Anleitung selber). Nach ich glaube 3 Wochen dann eine zweite Behandlunsgrunde und dann war gut - es gab keine Nachkontrolle/Nachuntersuchung weder vor, noch nach der zweiten Behandlung.

Antibiotikabestimmungen sind mittlerweile deutlich strenger geworden. Wo ich Ratten hatte, wurden meist ABs durchprobiert bis eins half. Wenn heut das erste nicht anschlägt (selten auch das 2), gibt es zumindest bei Katzen dann ein Antiiogramm (manchmal auch schon vor der ersten Behandlung). Bei den Ratten gabs dann halt ein einfach drittes. Wenns nach der Gabe von 10-12 Tagen wieder gut ging, gab es keine Kontrolle, wenn es nach ca. 3 Tagen nicht besser war, dann nochmal hin und ggf. anderes AB.

Bei der Hodenverletzung hätte ich kastriert, aber das kann jeder halten wie er will - eine erhaltende OP kommt halt ggf. teurer. Bei uns haben die Kastrationen der Kerle 50€ gekostet. Im Notdienst kann sowas dann 3x so viel Kosten.

Die 65€ für eine Kotuntersuchung kann normal sein, jenachdem auf was alles getestet wurde (Giardien, Kokzidien, Würmer). Wir hatten bei den Ratten auch mal eine Kotuntersuchung, aber ich weiss nicht mehr wie viel wir bezahlt haben.

Generell scheinen ein paar Untersuchungen recht teuer zu sein, andere scheinen mir normal. Aber ich kann nicht sagen, was heute der Durchschnittspreis ist. Gefühlt hatten wir weniger Nachkontrollen, als du sie machst, daher meine Frage nach den Problemen und welche Untersuchungen dazu gemacht wurden, welche Medis es gab o.ä.
Ich finde es jedenfalls gut, dass du mit deinen Ratten zum Tierarzt gehst.

Liebe Grüße
 
D

DownTime

09.04.2019
5
Hallo Shiria,
Beim Kot würde alles getestet was es an Würmer und Parasiten gibt. Der Grund war, dass die eine Ratte einfach nicht an Gewicht zunahm und kränklich wirkte.
Die Hodenrettung hätte mir genauso viel wie eine kastration gekostet.
Bei den Milben waren es rote Vogelmilben.
Meine jüngste war heute beim Arzt und musste operiert werden, da sie ein Kieferabzess bekommen hat. Und dieser unter dem Kiefer ging. Gekostet hat das ganze 250€. Ein AB musste heute gemacht werden, da der Abszess nicht auf Baytril, zwei Antibiotikasalben und Wasserstoffperoxid reagiert hat.
Alle Ärzte haben bis jetzt nach dem einfachen Gebührensatz abgerechnet. Nur bei den Notdienste gab es den Zuschlag + 2 Gebührensatz. Ich werde also nicht über das Ohr gehauen.
Zu mir, ich bin vom Beruf Biologe und hab viel mit Tieren zu tun gehabt. Ich bin mir wirklich sicher, dass kein Tierarzt sich an mich bereichern wollte und unnötige Sachen gemacht hat.
Liebe Grüße
Thomas
 
Shiria

Shiria

28.10.2007
417
Hallo,

Danke für deine Antwort - dann erklären sich zumindest bei den Parasiten (sowohl innerlich als auch äusserlich) die Kosten, da dann beides schlicht aufwendiger und notwendig war. Kieferabzesse sind eh übel und aufwendig in der Behandlung. Das kann sich lange hinziehen. Da kann ich aber nur von dem her mitreden, was ich da "damals" drüber gelesen habe. Selber hatten wir zum Glück nie einen. Nur "normale" Abzesse unter der Haut, die unter Spülen und Antibiotika gut abgeheilt sind.
Wenn die Hoden-Rettung das selbe gekostet hat, wie es eine Kastration hätte, hätte ich es auch getan. Ich muss zugeben, dass ich sonst aus Kostengründen die Kastration vorgezogen hätte. Wobei es wahrscheinlich auch auf die Art der Verletzung angekommen wäre etc.

Du scheinst da dann einfach ein paar Pechratzen zu haben, die einfach alles anziehen, was man als Ratte so haben kann. Um so besser, wenn sie bei jemandem sind, der sich dessen dann auch animmt und keine Kosten und aufwendigere Behandlungen scheut. Zumal ja die Gebührentabelle einsehbar ist und man sie mit der Tabelle abgleichen kann.
Ich wollte dir jedenfalls nichts unterstellen. Mich interessierte nur was so genau gemacht wurde, weil ich gerne verglichen habe wie ähnliche Sachen behandelt wurde und wie andere an manche DIngere herangehen. Kann man ja auch von lernen. Und wenn man nebenbei eine Kosteneinschätzung hat, fand ich das auch imemr hilfreich.

Liebe Grüße,
Shiria
 
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