HD-Hund mittags schlapp, behandeln oder nicht?

Diskutiere HD-Hund mittags schlapp, behandeln oder nicht? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, mein Hund hat HD. Bei Temperaturen ab ca.10 Grad fängt sie an, dass sie tagsüber firstnicht wirklich laufen will/kann. Jetzt sehe ich 2...
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Wechselmaus

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Hallo,
mein Hund hat HD. Bei Temperaturen ab ca.10 Grad fängt sie an, dass sie tagsüber
nicht wirklich laufen will/kann. Jetzt sehe ich 2 Lösungen:

1. Entweder behandeln oder
2. Dann eben im Sommer mittags nur ne kleine Runde machen und morgens/abends länger gehen. Morgens/abends läuft sie wunderbar.

Was ist sinnvoller? Und stimmt es, dass Weizen im Futter bei HD schädlich ist? Wenn ja, wieso?

LG
 
09.04.2019
#1
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Guest

Hast du schon mal im Ratgeber nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
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Schweinemama

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Ich würde das mit dem Tierarzt besprechen. Ich würde sagen, das Temperaturen unter 10 Grad nun über den Sommer nicht wirklich oft gegeben sein werden, möglicherweise hat der Hund schmerzen, oder gar einen entzündlichen Prozess im Körper. Deshalb würde ich wirklich mal blutabnehmen lassen und das abklären.

Das Hunde im Sommer eher schlapp sind, ist natürlich, je nachdem was die Umgebung hergibt gibt es natürlich auch die Möglichkeit die Heissen Tage an einem Teich zu verbringen, im kühleren Wald, oder im Keller wo es wirklich schön kühl ist (achtung: keine Nassen Hunde auf Kalte Böden - die können sich nämlich auch verkühlen).
 
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Wechselmaus

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Da sehe ich jetzt aber auch keinen Sinn drin den Hund tagsüber in den Keller zu sperren. Was soll sie da?

Und klar kann man davon ausgehen, dass der Hund beim Laufen dann Schmerzen hat.
 
Dondon96

Dondon96

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Ich glaube es geht nicht darum, den Hund in den Keller zu sperren. Sondern darum, entsprechend für etwas kühlere Umgebung zu sorgen, damit sie weniger Schmerzen hat.

Ich würde aber auch noch einmal zum Tierarzt und abklären, ob es noch andere Optionen gibt. Im Sommer hat es ja sogar nachts oft mehr als 10 Grad, sodass sie dann ja nicht mehr ohne Schmerzen laufen kann. Entsprechend rate ich dir auch dazu, das noch einmal mit deinem Tierarzt abzuklären und entsprechend behandeln. Ich gehe mal davon aus, dass du auch nicht möchtest, dass deine Hündin unnötige Schmerzen hat :)...

Zum Thema mit dem Weizen kann ich nichts sagen, ich hätte darüber aber bisher nichts gehört.
 
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Wechselmaus

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Also ich sehe keinen Hinweis, dass sie Schmerzen im Ruhezustand hat. Sie kann auch mittags bei 30 Grad noch 20x aufs Sofa springen. Morgens und Abends läuft sie immer gut, egal wie warm es ist. Nur mittags läuft sie ab 10 Grad ungern.
 
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Schweinemama

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Arthrose und Kälte ist aber nicht voneinander abhängig. Entzündete Gelenke zu kühlen - ist für manche Hunde wirklich angenehm, andere lassen sich von der Wärmelampe bestrahlen weil sie spüren dass ihnen das guttut.

Ich würde den Tierarzt befragen, auch Herz abhören etc, manche langhaarige Rassen haben derzeit noch nicht das Winterfell abgeworfen und "schwitzen" wie verrückt überhitzen immer mal wieder . Da heisst es ran an den Hund und mal die Unterwolle rausholen - wenn man luftig frisch unterwegs ist - ist das gehen gleich doppelt so leicht.
 
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Wechselmaus

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Jetzt war ich beim Tierarzt. Aber eine große Hilfe war der wohl auch nicht. Er hat mir Tabletten mitgegeben (Dexamethason) die sie quasi 2 Wochen lang als Kur nehmen soll. Ansonsten war er der Meinung, dass man da nicht viel machen kann bei HD/ED bei einem alten Hund.

Was wäre jetzt sinnvoller? Es mal mit Physiotherapie zu versuchen? Zum anderen Tierarzt gehen? Oder sich damit abfinden, dass es ein alter Hund ist und nichts weiter machen?
 
kingbangkaew

kingbangkaew

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Arthrose und Kälte ist aber nicht voneinander abhängig. Entzündete Gelenke zu kühlen - ist für manche Hunde wirklich angenehm, andere lassen sich von der Wärmelampe bestrahlen weil sie spüren dass ihnen das guttut.

Ich würde den Tierarzt befragen, auch Herz abhören etc, manche langhaarige Rassen haben derzeit noch nicht das Winterfell abgeworfen und "schwitzen" wie verrückt überhitzen immer mal wieder . Da heisst es ran an den Hund und mal die Unterwolle rausholen - wenn man luftig frisch unterwegs ist - ist das gehen gleich doppelt so leicht.
@Schweinemama seit wann Schwitzen denn Hunde egal, ob lang oder Kurzhaar, das Erklär mal!

In den Seminaren, die ich besucht, habe und auch in der Schule wo ich meine Prüfung als Züchter mit sehr gut Bestanden habe da wurde nämlich immer gesagt das Hunde nicht Schwitzen und jetzt kommst Du und erklärst genau das Gegenteil, da kann doch was nicht Stimmen? 😁

Aber bevor Du mich und auch die anderen hier im Forum mit Deinem nicht all zu großen Wissen über Hunde noch weiter überhäufst, muss ich das doch mal klar stellen, das Hunde nicht in dem Sinn, wie wir schwitzen, denn gerade Rassen mit einem Doppel Fell sind da sehr gut dran, denn Ihr Fell schütz Sie vor Kälte und Wärme, das ist so wie mit einer Isolation zu vergleichen.

Zusammen gefasst:

Um die hohen Temperaturen auszugleichen, hecheln Hunde und kühlen sich durch die Atmung ab Sie atmen die warme Luft über die Schnauze aus und kühle Luft durch die Nase ein.

Aber zusätzlich sorgt auch der auf der Zunge verdunstende Speichel für Kühlung, anders als bei Menschen haben Hunde im wesentlichen nur die Zungenoberfläche zur Verfügung, um dem Körper Verdunstung Wärme zu entziehen.

Also je schneller ein Hund atmet oder hechelt, desto besser kann er sich abkühlen, darüber hinaus tragen auch die Pfoten mitsamt Ihren Schweißdrüsen etwas dazu bei, höhere Temperaturen auszugleichen.

So ist das @Schweinemama und nicht anders.
 
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kingbangkaew

kingbangkaew

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Jetzt war ich beim Tierarzt. Aber eine große Hilfe war der wohl auch nicht. Er hat mir Tabletten mitgegeben (Dexamethason) die sie quasi 2 Wochen lang als Kur nehmen soll. Ansonsten war er der Meinung, dass man da nicht viel machen kann bei HD/ED bei einem alten Hund.

Was wäre jetzt sinnvoller? Es mal mit Physiotherapie zu versuchen? Zum anderen Tierarzt gehen? Oder sich damit abfinden, dass es ein alter Hund ist und nichts weiter machen?
@Wechselmaus ich Rate dir geh mal zu einem anderen TA denn das ist keine Antwort das man bei einem alten Hund nichts gegen HD/ED machen kann.

Ein bekannter von mir hat seinen DSH vor ca. 5 Monaten wegen HD Operieren lassen, ob wohl der Hund auch schon 10 Jahre alt ist, der TA hat dem Goldimplantate eingesetzt und nach einer Zeit von 1,5 - 2 Monaten ca. mit viel Schwimmen und kleinere Spaziergängen täglich, da konnte, sein Hund wieder Schmerzfrei laufen als wäre nie was gewesen, gestern erst habe ich meinen Bekannten am Meer mit seinem Hund getroffen der ist wieder Top Fit.

Die OP Kosten mit vor und Nachuntersuchungen und allem, was dazu gehört hat, hier bei mir Umgerechnet ca. 650 € bei dir kostet das bestimmt auch nicht viel mehr als vielleicht 800 - 1000 €, wenn du eine OP Versicherung hast, dann übernehmen die das auch.
 
Son-Gohan

Son-Gohan

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Edit: Habs falsch gelesen, sorry
 
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