Haltung mit freiem Zugang zum Garten?

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  • Erstellungsdatum
Choupette

Choupette

03.08.2014
1.102
Hallo,
gibt es hier Halter, die ihrem Hund freien Zugang zum
Garten ermöglichen? Ich meine keine Außenhaltung damit und auch keine Zwingerhunde, die in den Garten dürfen.
Wie oft nutzen die Hunde das Angebot rauszugehen und z. B. mal eben zu pullern?
 
12.04.2019
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.503
Hey,

Ich hatte das vor meinem Umzug in weiten Teilen zumindest im Sommer, weil durchgehend die Tür zum Garten offen stand.

Das wurde allerdings wenig bis gar nicht von keinem der zu dem Zeitpunkt 3 Hunde wirklich genutzt.

War ich drinnen waren die Hunde das ebenfalls und selbstständig raus gegangen zum Pinkeln wurde auch nicht, wenn ich sie nicht geschickt habe. Da wurde sich trotzdem gemeldet, dass man mal muss ^^

Für eine Hündin, die zeitweise mal da war und jahrelang vorher auf der Straße gelebt hat war das allerdings super

Die war aber auch so fremdaggressiv, dass man nicht anders mit ihr raus konnte zu Beginn.
 
Choupette

Choupette

03.08.2014
1.102
Ich stelle es mir bei uns gemischt vor. Dackel meist draußen, Galgolette meist drinnen. Außer im Sommer. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass der Dackel sich dann zum Wachhund berufen fühlt und das wäre eine Katastrophe.
Die Galgolette ist inzwischen 9, wird im Herbst 10. Sie zeigt zwar null Altersanzeichen, aber vielleicht ist es doch irgendwann nett, wenn sie oft pullern könnte?!
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.023
Das Problem mit dem Alterpullern ist ja das da oft was dahintersteckt - zb. Diabetes, Harnwegsinfekt.

Ich weiß nicht ob ich das so haben wollen würde, ich habe schon manchmal ein Problem zu eruieren wer von den zweien Durchfall hat (sie gehen gerne in den Garten - wenn es dringend ist - zeigen sie es auch an - dh. sie hätten eigentlich einen Freien Zugang zum Garten - einzig - ich muss die Balkontüre öffnen (balkontüre ist im Wohnbereich - dh. fast immer besetzt). Und ja - bei durchfall kam es auch schon mal vor - dass ich die kleine in verdacht hatte und dann war es der große - der lustigerweise bei Durchfall mehrere kleine Häufchen hintereinander setzt und immer wieder ein paar Schritte dazwischen macht... der kleine schelm (hatte wohl angst dass die tägliche Semmel gestrichen wird).

Sie nutzen es kaum, einzig mal für ein schnelles Lacki - wenn es draussen regnet und man nicht gehen möchte, Stuhlgang wenn Durchfall, zum kotzen dürfen sie auch raus (ist aber eher selten).

Das Problem was ich sehe ist, dass der Dackel eifersüchtig werden könnte und dann vermehrt blödheiten ausheckt. Den Galgolette wäre ja dann "Näher" bei dir. Ich sehe das schon bei meinen beiden, die alte geht ungerne stiegen - vor allem unsere Wendeltreppe begeht sie nur am Tag, in der Nacht ist ihr das zu dunkel. Jetzt - wo Grosshund mir manchmal nachgeht und auch in der Nacht diese Treppe raufgehen kann - kann die kleine das auch (auch wenn ich ihr das eigentlich nicht erlaube, weil die Treppe ist echt gefährlich wenn man im dunkelen die Treppen voneinander nicht unterscheiden kann wenn man hinuntergeht). Also es ist nun nicht so - dass sie dann keinen blödsinn machen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.503
Warum sollte es da "Eifersucht" geben,wenn jeder nach Gusto handeln könnte?


Davon ab:
Das Risiko zum Wachen hat man da natürlich auf jeden Fall.

Was das Alterspinkeln betrifft würde ich das wohl einfach abwarten wie sich das entwickelt :)
Unsere Dackeline konnte mit 16/17 noch länger einhalten als mein Jungspund ;)

Das ist ganz unterschiedlich :)
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.023
Warum sollte es da "Eifersucht" geben,wenn jeder nach Gusto handeln könnte?


Davon ab:
Das Risiko zum Wachen hat man da natürlich auf jeden Fall.

Was das Alterspinkeln betrifft würde ich das wohl einfach abwarten wie sich das entwickelt :)
Unsere Dackeline konnte mit 16/17 noch länger einhalten als mein Jungspund ;)

Das ist ganz unterschiedlich :)

Bei uns ist es auch so - Dämchen könnte das befürchte ich sogar rausschwitzen, wenn ich sie liesse. Junghund hat eine Blase wie ein Baby und vor allem als Rüde muss der 20x pinkeln bis zur halben entleerung - bei schlechtwetter oder regen schafft Dämchen das mit einmal pipi - dass die Blase so leer ist dass sie nun wieder schlafen gehen mag.
 
Choupette

Choupette

03.08.2014
1.102
Also Tür auf und ab in den Garten geht hier natürlich sowieso jederzeit. Ich bin zu Hause und da wo die Galgolette hinpinkelt wächst das Gras auch viel schöner.

Die Blase auf einmal entleeren macht Pari so gut wie immer. Das erste Grasbüschel in Sichtweite ist ihres und dann raus damit.😁 Sie pinkelt immer als würde sie nur einmal in der Woche Gassi gehen. Dass sie nicht erleichtert stöhnt ist alles.

Einen Grund für Eifersucht sehe ich nicht. Der Dackel ist auch kein Eifersuchtstyp. Viel zu autonom, der Kerl. Er ist eher derjenige, der mit schussicherer Tarn-Weste und kleinem Gewehr den Zaun abläuft. Das würde passen. Das geht natürlich nicht, weil er dabei ja nicht den Schnabel hält - und jedes Jahr im Frühjahr ist er besonders kläffig. (Man lässt die Fenster wieder länger auf und er muss sich jedes Jahr aufs neue dran gewöhnen, dass die Geräusche von draußen nun wieder lauter sind. Geht ein paar Wochen und pendelt sich dann wieder ein.)

Aber immer pullern können, wann man will, kann doch auch für Hunde nicht schlecht sein, oder? 😅 Die Frage ist, ob es sich lohnt oder ob ich mir damit andere Probleme ranzüchte (Wachdackel).
 
A

A-Fritz

11.07.2016
526
Hallo,
wahrscheinlich ist neben den Eigenschaften der Rasse auch entscheidend ,
welche Prägung ein Hunde bekommen hat , bevor er den Zugang zum Garten bekam .

Meine Mini Australian Shepherd Hündin konnte als Welpe, wehrend der Nacht immer ständig in den Garten gehen,
so konnte ich länger schlafen und mußte nicht alle paar Stunden mit ihr hinausgehen.
Die Folge davon war , die kleine Hündin blieb gleich ständig im Garten und schief und spielte auch dort alleine.
Später hatte ich lange Zeit bei ihr Schwierigkeiten mit der Stubenreinheit , auch mochte die Hündin im Haus
keine höheren Temperaturen , ein Aufenthalt im Haus, war für sie lange Zeit nicht angenehm .

Ich denke, ältere Hunde würden in dieser Situation bestimmt anders reagieren .

Fritz.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.503
Schlecht bestimmt nicht :)

Im Zweifelsfalle müsste man vermutlich einfach die Probe aufs Exempel machen.
Wobei ich persönlich da dann auch Version schusssichere Weste beim Dackel vermuten würde, wenn er eh dazu tendiert ^^


Je nach Wohnlage würde ich noch überdenken, ob es eventuell eine Gefährdung für die Hunde wäre, wenn sie unbeaufsichtigt draußen sind.

Hatten zumindest hier im Ort durchaus schon den Fall, dass da Giftköder gezielt in Gärten geworfen wurden wo Hunde waren.
Bei einem nicht von außen zugänglichen Garten würde ich mir darum dann aber keinen Kopp machen :)
 
Choupette

Choupette

03.08.2014
1.102
Bei der Züchterin waren es die Hunde gewohnt, dass sie am Zaun laufen und die vorbeigehenden Hunde ankläffen durften. Angeblich haben sie das nur bei einem einzigen Hund gemacht, aber der Dame glaube ich nichts mehr. Da er dort ja nun mal 14 Monate lang war, ist es wahrscheinlich, dass er das normal findet.🤔

Das mit den Giftködern ist ein guter Gedanke. Wir haben ein Eckgrundstück und zwei Seiten des Gartens könnte man durch einen Wurf über den Zaun erreichen. Ich habe hier zwar bisher keine negativen Erlebnisse gehabt und hier gibt es viele Leute mit Hund, aber das heißt ja nicht immer etwas. Hm. Muss noch mal nachdenken.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.503
Ist zumindest anzunehmen.

Kann man auch dran arbeiten, aber wenn sie rein und raus können wie sie wollen ist das doch schon etwas schwieriger. Mal abgesehen davon muss man sich das Leben ja nicht schwere machen als es ist.
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.023
Bei der Züchterin waren es die Hunde gewohnt, dass sie am Zaun laufen und die vorbeigehenden Hunde ankläffen durften. Angeblich haben sie das nur bei einem einzigen Hund gemacht, aber der Dame glaube ich nichts mehr. Da er dort ja nun mal 14 Monate lang war, ist es wahrscheinlich, dass er das normal findet.🤔

Das mit den Giftködern ist ein guter Gedanke. Wir haben ein Eckgrundstück und zwei Seiten des Gartens könnte man durch einen Wurf über den Zaun erreichen. Ich habe hier zwar bisher keine negativen Erlebnisse gehabt und hier gibt es viele Leute mit Hund, aber das heißt ja nicht immer etwas. Hm. Muss noch mal nachdenken.
Ich würde ihn ehrlich gesagt auch gar nicht unkontrolliert in den Garten lassen, bei uns gab es vor 2 Jahren Fälle wo der Hund (eher Welpen) aus dem Garten gestohlen wurden. Deshalb wäre das gerade im Stadbereich sicherlich nicht gut, ausserdem - hat ein Dackel langeweile geht er patrollieren -und ja - die Wahrscheinlichkeit - dass er irgendwo ein Schlupfloch findet um in die weite Wildnis zu entkommen gibt es immer (meine cairndame wutzelte sich z.b. unter jedem Gartenzaun durch - und hatte sie genug zeit - und ist mit dem Bauch steckengeblieben - hat sie halt das Loch vergrössert... Cairns graben für ihr leben gerne - ich denke Dackel sind auch solche Tiere und ohne ständige Kontrolle grabt sie sich bis Australien....
 
Zuletzt bearbeitet:
Choupette

Choupette

03.08.2014
1.102
Stehlen ist ziemlich unwahrscheinlich (geschlossener Zaun, ca 2,00 m hoch zur Straße hin) und drunterweggraben auch. Wir haben rundum in die Erde einbetoniertes Mauerwerk vom Vorbesitzer - wir haben hier Marschboden und ohne einbetonieren hält hier nichts. Vor allem nicht wenn der Küstenwind loslegt. Da mache ich mir gar keine Sorgen - außerdem würde den Dackel jeder gesunde Mensch ruckzuck wieder über den Zaun werfen.

Zweimal ist er ohne Zaun stiften gegangen, einmal nur durch die Hecke zum Nachbarn als ich quasi daneben stand (netter Mann) und das andere Mal wollte er wohl unsere Gassirunde nachgehen. Da ging mir aber der Arsch auf Grundeis. Irgendwann kommt man an eine Hauptstraße und er will auch rüber, wenn ein Auto kommt. Zum Glück ging er nur ein paar Meter weit und traf da auf eine alte Dame mit altem Beagle. Konnte ihn direkt einsammeln. Aber man merkt ihm an, dass es ihm gefallen würde, wenn man ihn allein durch die Straßen ziehen lässt. 😈
 
S

Schweinemama

17.05.2013
1.023
Stehlen ist ziemlich unwahrscheinlich (geschlossener Zaun, ca 2,00 m hoch zur Straße hin) und drunterweggraben auch. Wir haben rundum in die Erde einbetoniertes Mauerwerk vom Vorbesitzer - wir haben hier Marschboden und ohne einbetonieren hält hier nichts. Vor allem nicht wenn der Küstenwind loslegt. Da mache ich mir gar keine Sorgen - außerdem würde den Dackel jeder gesunde Mensch ruckzuck wieder über den Zaun werfen.

Zweimal ist er ohne Zaun stiften gegangen, einmal nur durch die Hecke zum Nachbarn als ich quasi daneben stand (netter Mann) und das andere Mal wollte er wohl unsere Gassirunde nachgehen. Da ging mir aber der Arsch auf Grundeis. Irgendwann kommt man an eine Hauptstraße und er will auch rüber, wenn ein Auto kommt. Zum Glück ging er nur ein paar Meter weit und traf da auf eine alte Dame mit altem Beagle. Konnte ihn direkt einsammeln. Aber man merkt ihm an, dass es ihm gefallen würde, wenn man ihn allein durch die Straßen ziehen lässt. 😈

Und warum lässt du ihn nicht unter "kontrolle" durch die Strassen ziehen? Meine Husky- Windhund dame war auch so eine - wobei die eine echte "Kuh" war - einmal nicht lieb genug gewesen zu ihr - und sie war eine Wolke... 5 Kilometer zu meinen Eltern, von einer Bekannten nach Hause - ich habe mir das mal angesehen, sie war ja kein "dummer" Hund, sondern sie ist über zebrastreifen gegangen, auf die Strasse ist sie sowieso nie gegangen- und zwar nur dann, wenn ein anderern Mensch mit ihr über den Zebrastreifen gegangen ist, behindertenampeln konnte sie deuten - sie war sozusagen ziemlich "gefahrlos" unterwegs (aber eben - ohne besitzer). Irgendwann war es mir zu blöd dass sie ständig rumstreunert, ich habe mich oft in den Autobus gesetzt und bin mir ihr einige stationen gefahren, bin ausgestiegen und habe ihr erklärt - so - und nun gehen wir nach Hause. Ich habe sie führen lassen (sie hatte ein sehr gutes Ortsgedächtnis, und selbst wenn sie sich irgendwo nicht auskannte - ging sie zielgerichtet in die richtige Richtung bis zu einem Punkt wo sie sich wieder auskannte). Es hat ihr einen heiden Spass gemacht mich nach Hause zu bringen - und ja- das Streunern war zwar toll - aber mit Frauli im Schlepptau halt nur halb so schnell wie sonst. Im Urlaubsort kannte sie jeder, sie hat sich einfach ins Auto zu fremden Leuten gesetzt und ist mitgefahren, und von dort gefahrlos wieder heimgegangen (ja sie kam immer wieder nach Hause - dort ist die Gefahr von einem Auto überfahren werden weniger die 1 %, selbst die Kinder hat sie einige male nach Hause gebracht - wenn ich das Auto heimfahren wollte und die Kinder noch gehen wollten).
 
Zuletzt bearbeitet:
Choupette

Choupette

03.08.2014
1.102
Ähm, ja. Er wäre nach drei Minuten tot, weil er vors nächstbeste Auto rennen würde. Oder er überlebt das Auto und ich zahle den Schaden. Anschließend rennt er dann vors zweitbeste Auto und ist tot. Das ist zusammengefasst der Grund. Dazu kommen dann noch ein paar andere Gründe, die meine Verantwortung als Hundehalter ranziehen, und damit lande ich dann doch bei einem klaren Nein zum stromern lassen. 😅
Und fürs hinterherfahren oder laufen hab ich beim besten Willen keine Zeit, aber ich glaube, das war eh ein Scherz, oder?
 
Roli2190

Roli2190

09.09.2017
204
Hallo!
Ich hatte das jahrelang so gehandhabt, dass mein Hund immer in den Garten rauskonnte, auch wenn ich nicht direkt mit draussen war. Ich würde es bei meinem Hund unter den damaligen Umständen nicht mehr so handhaben. Er wurde regelrecht zum Herrn Kontrolleur und kam nicht mehr ordentlich zur Ruhe, da er gefühlte 100 mal pro Tag zum Zaun, der direkt an eine Straße grenzte, rannte und zeigen musste, dass das hier seins ist. Wo wir zurzeit wohnen, haben wir zwar auch einen Garten, da handhaben wir es allerdings anders, erstens da die Fenster der Nachbarn in unseren Garten zeigen (ist ein ehemaliges Bauernhaus) und ich ihm zutrauen würde dass er denen ungefragt einen Besuch abstattet wenn die Fenster offen sind und ich nicht daneben bin.

Zum anderen haben wir (noch) kein Tor und er ist deswegen vorübergehend im Garten an einer langen Schleppleine. Ich würde es bei meinem Hund nur mehr so machen, dass er zumindest nicht mehr direkt zum Zaun an der Straße kann, das macht bei meinem schon viel aus und "Giftwerfer" tun sich da auch schon schwerer. Denn einmal hatte er eine Vergiftung und war davor auch im Garten, wobei nicht ganz sicher war dass es von draußen herein geworfen wurde. Ich denke es kommt sehr auf den Hund an und auch auf das Grundstück bzw. die Lage.

Notfalls könnte man ja, wenn das Grundstück an eine Straße grenzt, etwas entfernt nochmal einen Zaun ziehen, dass der Hund eher im hinteren bereich des Gartens ist. Und eventuell auch Kameras, haben eine abschreckende Wirkung und man sieht auch die Winkel, die man sonst nicht sieht und kann es sich notfalls auch später nochmal ansehen. Diese Lösung kostet allerdings auch etwas. Ich denke man sollte seine Gegebenheiten (Grundstück, Nachbarn bzw. generell die Umgebung) sowie auch den Hund beobachten und daraus dann die geeignete Lösung finden.
 
Choupette

Choupette

03.08.2014
1.102
Hm, ja, das mit der Kontrolle und Patrouille am Zaun ist wirklich ein dicker Kritikpunkt...
Es ist ein Eckgrundstück, daher verläuft der Zaun zwangsläufig an der Straße. Eine Abteilung ist auch nicht wirklich praktikabel, das würde mir die Gartennutzung ehrlich gesagt zu sehr einschränken. Es ist eine nette Kleinstadt und ich denke eher nicht an etwas schlimmes, aber mit dem Wachdackel könnte es wirklich etwas kritisch werden.
 
Roli2190

Roli2190

09.09.2017
204
Es kommt natürlich auch darauf an, ob der Hund z.B. sich während des wachens am Zaun noch kontrollieren lässt, z.B. durch Abbruch oder Abrufen. Und ob man als "Ausgleich" bewusst Ruhephasen einplant und diese dann auch durchsetzt. Und natürlich auch auf den Hund selber bzw. die Wahrnehmung der Passanten. In meinem Fall, Amstaff springt über 1,50 m hoch am Zaun und macht Terror, kam das nicht so gut an und einmal schreckte sich eine Frau auf dem Fahrrad so, dass sie den Lenker verriss und fast zu Sturz kam.

Das möchte ich auch nicht, vor allem da die Leute dadurch wahrscheinlich einen eher negativen Eindruck von einer an sich schon verrufenen Rasse haben. Aber ich denke das Problem hat man mit einem Dackel eher weniger. Es gibt auch Hunde, die machen sowas aus Langeweile, aber meiner z.B. mache das immer, egal was wir vorher auslastungstechnisch gemacht haben oder ob wir gerade auf der Couch geruht haben, sobald er jemanden vorbeigehen hörte ging es los. Und es kommt auch viel darauf an was man selbst möchte.

Wenn ich z.B. ein Grundstück habe und mir einen Rottweiler unter anderem (nicht nur deswegen) anschaffe damit er es bewacht, dann ist das auch in Ordnung wenn er das tut so lange sich keine Nachbarn durch ständiges Bellen gestört fühlen und es ausbruchsicher ist. Das mal nur als Beispiel, geht auch mit einem Wachdackel. 😉
Was einfach m.M.n. gegeben sein solle, dass sich keine angrenzenden Nachbarn gestört fühlen, der Hund nicht in einen Wahn verfällt (z.B. durch bewusste Ruhephasen drinnen, wo es dann eben nicht rausgeht falls dies nötig sein sollte) und auch auf einen Abbruch bzw. Abruf reagiert.

Ich habe das früher aus fehlendem Wissen nicht so gemacht, was auch sicherlich daran schuld war dass es bei meinem Hund so war. Es gab nie bewusste Ruhephasen, und er knurrte mich auch am Zaun weg wenn ich seine Kontrolle unterbrechen wollte. Heute wüsste ich mit dem umzugehen und gegenzusteuern, damals hatte ich noch zu wenig Hintergrundwissen. Ich würde es an eurer Stelle einfach mal testen, gleichzeitig bewusste Phasen der "Nicht-Kontrolle" einplanen (wenn er eher zum reinkippen in sowas neigt) wo er zu Ruhe kommen kann, und schauen dass er sich währenddessen von euch bzw. seiner Hauptbezugsperson kontrollieren lässt.
 
A

A-Fritz

11.07.2016
526
Hallo,
Es hat wohl wenig Sinn, jetzt hier weiter irgendwelche Spekulationen zu machen ,
wie dieser Hund sich vielleicht im Garten verhalten würde . Ich denke Choupette[,
Du solltest einfach prüfen welches Verhalten der Hund hat, wenn er sich im Garten aufhält
und dann entscheiden, welche Freiheiten er bekommen soll.

Jede Hunderasse und jeder Hund hat ein spezielles Verhalten wenn er auf sich gestellt
und alleine entscheiden kann was er in einer bestimmten Umgebung machen wird.

Fritz.
 
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