Was, wenn man vom eigenen Hund gebissen wird?

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Barcelos

Barcelos

02.04.2009
2.149
Direkt vorab: Es geht nicht um meinen Hund. Ich persönlich habe dieses Problem glücklicherweise nicht. Aber da vor 1 1/2 Wochen ein Hund aus der Nachbarschaft aus diesem Grund eingeschläfert wurde, mache ich mir über diese Situation gerade so meine Gedanken.

Wie wäre die richtige Reaktion auf einen Hund, der seinen eigenen Besitzer beißt? Okay, jeder definiert beißen natürlich irgendwie anders und wie genau das alles abgelaufen ist, das weiß ich nicht. Ich muss aber sagen, dass es mich ehrlich gesagt nicht wundert, dass es so weit gekommen
ist. Es geht in diesem Fall nicht um "zerfleischen", das weiß ich genau, denn wenn ein Rottweiler im "Zerfleisch-Modus" wäre, dann hätte - zumindest diese Halterin - absolut keine Chance gehabt. Ob sie je wirklich verletzt war, das weiß ich nicht, ich weiß nur, dass er sie mehrmals gebissen haben soll. Eine Situation war wohl wie folgt: Der Hund hatte sich an einem Stacheldraht am Hals verletzt, dies immer wieder aufgekratzt. Jedenfalls waren sie zuhause, sie saß auf dem Sofa, der Hund hatte seinen Kopf in ihren Schoß gelegt und sich schmusen lassen. Als er gehen wollte ist er mit dieser Verletzung wohl an den Tisch gestoßen und hat daraufhin zugebissen.
Was ich noch weiß ist, dass der Hund angeblich immer "völlig erschrocken über sich selbst" (Zitat) nach so einem Vorfall zurückgezuckt ist.

Natürlich würde ich mich von meinem Hund auch nicht "regelmäßig" beißen lassen wollen, aber irgendwie habe ich gerade extreme Probleme mit der Vorstellung einen Hund wegen so etwas einschläfern zu lassen.
Ich bin ehrlich und gebe zu: Ja, ich bin verdammt erleichtert, dass der Hund nicht mehr hier ist (natürlich wollte ich nicht, dass er stirbt bzw. eingeschläfert wird, aber für einen Umzug oder Abgabe habe ich innerlich schon lange gebetet), denn dieser Hund hat schon mehrfach andere Leute gebissen bzw. versucht zu beißen u.a. meinen Freund.
Aber wenn ein Hund schon seit Jahren solche Probleme macht und nichts dagegen unternommen wird (wie z.B. beim TA mal durchchecken lassen oder Trainer involvieren) und das Ganze nie richtig ernst genommen wurde, dann kann das doch nicht die Lösung sein. Oder etwa doch?
 
21.04.2019
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
S

Schweinemama

17.05.2013
1.080
Die Frage ist wer solche Hunde denn übernehmen soll? Wir hatten ja in Wien einige Bissunfälle, Rottweiler und co, die sich selbst im Tierheim auffällig verhalten haben und Betreuungspersonen dort angegriffen haben.

Irgendwann ist eine Gefährdung erreicht wo man so ein Tier einfach nicht mehr sozialisieren kann. Ein Bekannter von mir hatte Untermieter, eingefleischte Rottweilerzüchter, der seine Hunde nachdem er sich ins Ausland abgesetzt hat seine Tiere in der Wohnung gelassen hat. Die Tiere waren scharf abgerichtet, der Untermieter war immer sehr stolz darauf, dass sie killen könnten, wenn er dies nur wollte. Letztendlich hat der Amtstierarzt die Hunde aus der Wohnung geholt (erst nach 1 Woche) , einen haben sie noch aufgrund dieser übermässigen Agression im Vorgarten erschiessen müssen (da war auch die Polizei dabei), der zweite wurde wegen unvermittelbarkeit wegen hohem Agressionspotential wenige Tage später im Tierheim von seinem Leiden erlöst. Wer soll solche Hunde halten können und vor allem dürfen? Welchen Werdegang haben solche Tiere und darf man diese Tiere überhaupt irgendwann wieder einmal Tier sein lassen dürfen, indem man sie in der Stadt, an Kinderspielplätzen oder in der Umgebung von Menschen einfach frei laufen lassen darf, damit sie das tun, was eben Hunde machen, abgeleint ihre Geschäfte verrichten und mit anderen Hunden spielen. Dieser Hundezüchter hatte keine Probleme wieder Rottweiler zu bekommen und zu züchten. Im Ausland hat er nun wieder Webseiten die seine kleinen Begleiter hochleben lassen, sie haben einen anerzogenen Beschützerinstinkt, und wenn er wollen würde, killen seine mittlerweile 4 Zuchthunde jeden und alles was sich auf seinen Grundstück bewegt.

Ich selbst erinnere mich noch an Schrecken an Begegnungen dieser Hunde, die Frei im Wald herumliefen und dich egal wo an die Wand gestellt haben. Flüchten zwecklos, um Hilfe hast du rufen können - wenn der Besitzer dich gehört hat - hat er sie zurückgerufen - aus dem Ausland war das dann eher ein Problem. Man stellt sich vor, es besucht den Wald jemand der mit Hunden nicht umgehen kann, Familien mit Familienhunden oder Kleinkindern die nicht stehenbleiben und versuchen sich auf eigene Faust gegen zwei 60 Kilo Hunde zu behaupten. Heute gibt es diese Kommunity dieser "Scharfe Hunde abrichter" kaum noch - darüber bin ich nicht traurig. Dennoch, irgendwelche "Idioten" gibt es immer wieder die erklären ihre Ängste in ihren Hund zu reproduzieren und dann haben wir wieder - Hunde die Kleinkinder totbeissen, Hunde die auf andere Hunde losgehen, Hunde die versuchen ihren "schlecht sozialisierten" Menschen zu beschützen.

Welches Leben führen Hunde, die im Tierheim einsitzen 4-5x bereits vermittelt wurden und jedesmal wegen ein und der selben Sache wieder zurückgebracht werden. Der Hund hat gebissen, der hat für sich gelernt, dieses Zubeissen durchzuführen in Situationen in denen der Angst hat, sich nicht auskennt oder bei Schmerzzufügung (niemand schlägt hunde, bei manchen reicht es - zu versuchen die Krallen zu schneiden oder eine Zecke aus der Haut zu entfernen). Ob ein Leben im Tierheim für die nächsten 10 Jahre wirklich so erstrebenswert ist und das unter dem Deckmantel "Tierschutz" geläufig sein sollte. Einschläfern ist in diesen Fällen - in meinen Augen noch die humanere Alternative zu dem "immer wieder verlassen werden" und "darauf hoffen zu müssen dass man wieder Anschluss bekommt zu Menschen die sich aufopfern". Möchtest du so einen Hund stelle dich auf eine Vorlaufzeit von 6 Monaten und mehr ein, training mit Hundetrainern, Durchsetzungsvermögen und Beschwichtigungen in einem isolierten Umfeld. Wie so ein Hund dann reagiert, während ein Auto neben ihm auf der Strasse eine Fehlzündung hat, Kinder mit Stecken durch den Wald laufen oder ein Hundeängstlicher Mensch an den Hund mit Maulkorb, Leine und dem gewissen Eindruck in den Augen vorbeischleichen will... Man kann es ja versuchen das mal zu erleben. Trittsicherheit und Wurfanker sind aber unumgänglich. Die wenigsten Tierheime geben solche Hunde überhaupt noch frei zur Vermittlung, denn der Amtstierarzt wartet darauf um die Einschläferung endlich durchzusetzen. Der nächste Biss ist der letzte.

Die Zeiten ändern sich, war ich noch vor 30 Jahren wegen einer übelen Handverletzung (ich habe blöderweise einen Schneeball in der Hand versteckt - ohne Handschuhe und meine Windhunddame animiert sich diesen Schneeball zu holen). Einerseits hatte sie noch Babyzähnchen - andererseits eine fast tödliche Wolfskralle links vorne, dh. die ist mit der WOlfkralle entlang meiner Elle eingehakt und hat bis zum Handgelenk durchgezogen, gleichzeitig hat sie mich aber an der kleinen Fingerseite mit dem Zahn erwischt und mir dort die haut auf 3-4 cm aufgerissen... Der Krankenhausbesuch verlief ohne Probleme, das kann passieren, ich war ja auch selber schuld, genäht worden, Tetanusspritze und "erklären sie ihrem Hund dass sie aus Zuckerwatte sind, bitte". . Heute ist das eine Vorstrafe für den Hund und ein Amtstierarzt wahrscheinlich fällig, Maulkorb und leinenpflicht und wahrscheinlich hätte man ihr die Wolfskrallen amputiert (ja die waren wirklich - T-Rex ähnlich). Ich habe es verinnerlicht und bei meinen nächsten Hunden auf diese Spiele verzichtet (hatte danach auch Molosser - wo ich wirklich nachdenken muss, die haben mir nie und nimmer ein Haar gekrümmt auch andere Lebewesen waren absolut tabu). Heute müsstest du solche Blödheiten wahrscheinlich selber verarzten, oder mit einer Lüge ins Krankenhaus fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nienor

Nienor

04.11.2008
17.512
Hey

In der beschriebenen Situation würde ich dem Hund keinen Vorwurf machen - eher mir als Halter, dass ich es nicht geschafft habe, den Hund so zu behandeln, dass er keine Schmerzen hat. Denn vermutlich ist er so ein Trampel, dass man mit solchen Aneckern rechnen muss. Und dass ein Hund im Affekt mal schnappt, das kommt vor. Zumal er ja selber "völlig erschrocken über sich selbst" gewesen sein soll. Er wird also im Kopf schon verstanden haben, dass so ein Verhalten falsch ist.

Alles andere ist natürlich eine ganz andere Liga. Da MUSS man dran arbeiten und den Hund so lang sichern, bis das klappt - notfalls halt ein Leben lang mit Maulkorb laufen. Es kann nicht sein, dass ein Hund andere Menschen mehrfach beissen kann oder es zumindest versucht, ohne dass da was von Seiten des Halters passiert. Ursachenforschung ist da das mindeste, wenn trainierbar, dann aber ran an den Trainer. Und eben: Maulkorb.

Wir haben / hatten in der Familie auch einen Fall, wo der Hund den Besitzer krankenhausreif gebissen hat. Hat mich schlussendlich nicht überrascht, nachdem, was ich alles zur Haltung und zum Umgang gehört habe. Er wurde dann schliesslich ins Tierheim gegeben und sollte einen Wesenstest machen. Je nach Ergebnis drohte die Einschläferung. Ich habe nun nichts mehr davon gehört - aber ich würde vermuten, dass er den Test ad hoc nicht bestanden hätte und daher nicht mehr lebt. Das Tier hatte einfach das grosse Pech mit seinen Anlagen in einer vollkommen falschen Haltung zu landen und nicht gewaltfrei erzogen zu werden. Dass so ein Hund irgendwann austickt, ist nur eine Frage der Zeit.

Bei uns im Tierheim landen immer mal Hunde mit Beissvorfällen. Hier wird dann intensiv nach der Ursache gesucht und trainiert. Ein Rotti war schon beim Tierarzt auf dem Tisch und sollte eingeschläfert werden. Der Tierarzt konnte ihn dann notfallsmässig bei uns unterbringen, denn dem Hund fehlte nur Erziehung. Er hat nach einiger Zeit Training sogar den Wesenstest bestanden und konnte vermittelt werden. Es gibt aber auch Hunde, die lehnen wir ab - oder die werden bei uns dann auch eingeschläfert, wenn man sie nicht guten Gewissens vermitteln kann. Es bringt auch einem Hund nichts, wenn er sein Leben lang irgendwo weggesperrt ohne Kontakt zu Menschen und anderen Hunden vor sich hin vegetieren muss. Es kommt immer auf den Einzelfall an.
 
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Barcelos

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02.04.2009
2.149
Na ja, es ging hier ja nicht um einen scharf gemachten Hund, der alles und jeden mal so eben im vorbeigehen zerfleischt hat.
Ich weiß von 7 Vorfällen. Bei 4 Vorfällen hat er nicht "getroffen" (da ich nicht dabei war, weiß ich nicht, ob er "nur" in die Luft geschnappt hat oder schnell genug weggezogen wurde) und bei 3 Vorfällen hat er die Leute in die Hand gebissen. 1 x davon war wohl etwas stärker, bei 2 "Treffern" reichte sozusagen ein Pflaster. Wie oft und seit wann er auch seine Halterin gebissen hat, das weiß ich nicht.

Ich will das jetzt nicht runterspielen, wie gesagt sind wir heilfroh, dass er weg ist, denn wir hatten schon mehr als Respekt vor ihm. Was aber nicht an ihm persönlich lag, sondern an der Halterin. Denn einem Hund die Möglichkeit zu geben an Menschen heranzukommen, wenn ihm nicht zu "vertrauen" ist, ist für mich ein Unding.
Und mich wundert es auch nicht, dass es mit ihm immer schlimmer geworden ist, einfach weil die Haltung nicht wirklich prickelnd war.

Und nein, ich gehöre definitiv nicht zu der "Hauptsache-er/sie/es-lebt-Fraktion". Natürlich gibt es Hunde, bei denen einschläfern - auch für sie - die beste Lösung ist.

Da ich aber das Glück habe, noch nie einen Hund gehabt zu haben oder wirklich näheren Kontakt gehabt zu haben, der mich als Vertrauensperson hätte beissen wollen, frage ich micht halt nun, wie man dann am Besten reagieren sollte. Darüber habe ich mir natürlich nie Gedanken gemacht, weil ich diese Situation einfach nicht kenne. Doch durch den Nachbarshund frage ich mich jetzt halt, wie man hätte reagieren können/was man hätte versuchen können, damit es nicht so weit kommt. Und ich meine jetzt ganz expliziet das Problem mit dem eigenen Besitzer.
 
Roli2190

Roli2190

09.09.2017
210
Hallo!
Nach dem was ich gelesen habe (mehrfach davor Leute gebissen) könnte das eine erlernte Strategie von diesem Hund gewesen sein sich aus seiner Sicht unterwünschtes/unangenehmes vom Hals zu halten. Alleine dass es mehrfach (!) zu Beißvorfällen gegen Menschen kam, da kann m.M.n. was an der Haltung/Führung/Sicherung des Hundes nicht gestimmt haben. Wenn ich weiß, mein Hund reagiert so (und das sollte man spätestens nach dem ersten Vorfall, besser davor) dann trägt er einen Maulkorb und es wird daran gearbeitet. Ich hätte ihn nicht einschläfern lassen, aber ein Besitzerwechsel wäre hier m.M.n. angebracht gewesen. Jetzt ist es leider zu spät, tut mir Leid für den Hund, und auch für die Menschen die wegen falscher Handhabung des Hundes dadurch zu Schaden kamen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.537
Nur ganz allgemeine Anmerkungen:

Okay, jeder definiert beißen natürlich irgendwie anders und wie genau das alles abgelaufen ist, das weiß ich nicht.
Jein. Es gibt eine relativ klare Einteilung dazu nach O´Heare:

Hundebisse einschätzen ➨ Die Beißgrade nach O'Heare

Wenn man sich das mal anschaut ist schon relativ gut abgegrenzt ab wann es wirklich richtig übel wird.

Weil das im Kontext mit eigenen Hunden immer mal wieder aufkommt auch noch eine Anmerkung zum "Ich konnte noch schnell genug wegziehen" usw.:

Nein.

Wenn ein Hund einen wirklich beißen und ernsthaft verletzen will tut er das auch.
Es ist absolut naiv zu glauben, dass wir doch recht gering reaktiven Menschen wirklich schneller wären als ein Hund, der mir ernsthaft ans Leder will.

Auch etwas was man bei Kleinhunden immer mal wieder sieht:

Kleinhund beißt beschädigend, weil die Verletzung so gering ist wird das aber nicht ansatzweise ernst genug genommen, obwohl der Hund rein den Beißgraden entsprechend schon ziemlich weit oben angesiedelt wäre.

Großer Hund schnappt in die Luft und gilt sofort als hochgefährlich.

So blöd wie es klingt, aber es kommt ganz entschieden darauf an wie Hunde beißen, wenn man mit ihnen arbeitet.

Ein Labbi, der vor lauter Überforderung dem Kind der Familie eine Schürfwunde im Gesicht zugefügt hat ist weitaus weniger gefährlich als ein halb so großer Hund, der schüttelnderweise an der Wade des Postbotens hing- rein was das Aggressionspotenzial betrifft.

Was das Beißen des Besitzers betrifft:

Meine Leni war ja am Anfang auch nicht gerade begeistert von Menschen und hat gerade in Überforderungssituationen auch sehr nachdrücklich ihrer Meinung Ausdruck verschafft.
Da das bei ihr angstmotiviert war konnte man da sehr gut über stabilisierende Maßnahmen etc. arbeiten und innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit war sie absolut unproblematisch und in dieser Hinsicht nicht mehr auffällig.

Grundsätzlich muss man einfach ganz genau wissen warum der Hund beißt.
Weiß man das nicht, kann es nicht einschätzen und der Hund zeigt massive Verhaltensstörungen oder oder oder können neben Training sowohl Abgabe als auch Euthanasie eine Option sein.

Ist mies, aber es gibt Hunde, die so versaut sind aus welchen Gründen auch immer, dass ihnen ein Leben im Zwinger inkl. Schieber bevor steht und da sollte man gut überlegen, ob das Sinn macht.
Ich rede hier allerdings von hochgradig beschädigend vorgehenden Hunden ohne jegliche Steuerungsmöglichkeit bei denen alle anderen Maßnahmen nicht mehr gegriffen haben.
 
Barcelos

Barcelos

02.04.2009
2.149
Danke für den Link, Mido. Find ich interessant und informativ.

Es ist mir schon klar, dass es Hunde gibt, die so versaut wurden, dass da gar nichts mehr hilft. Da ist einschläfern auch aus meiner Sicht die beste Option.
Allerdings habe ich in diesem Fall doch erhebliche Zweifel, ob das nötig gewesen wäre. Vielleicht war es in dem Moment sogar schon nötig, das weiß ich natürlich nicht, aber das Verhalten von diesem Hund hat sich über einen längeren Zeitraum immer mehr verstärkt, ohne dass irgendetwas unternommen wurde.

Da es aber eh nicht mehr zu ändern ist, ist es im Endeffekt wohl auch egal.
 
kingbangkaew

kingbangkaew

05.06.2018
71
Von meinen Hunden haben auch schon 4 Mensch und Tier gebissen, zweimal waren das 1 Hündinnen, die ihre Welpen dabei hatten und ich auch den Leuten gesagt habe das die Hündin beißt, wenn Fremde an ihre Welpen gehen, aber die haben gar nicht zu gehört und da war es auch schon passiert, und beim zweiten Mal war das ein Rüde und eine Hündin, die ebenfalls Welpen dabei hatten und ein Welpe von einem Fremdhund gebissen wurde, das sind beide auf den Los und die meinten das schon ernsthaft wären, die nicht Abrufbar gewesen die hätten den Fremden getötet.

Und die beiden anderen male, das waren beides Rüden die aber nur meine Frau und mich Beschützt haben und die meinten das zu der Zeit auch sehr ernst, aber ein Aus, das Reicht bei meinen immer.

Und was mich Betrifft ich kaspere mit meinen ja Ständig so rum das die auch mal ihre Zähne bei mir Benutzen und da ist eine Hündin und ein Rüde dabei die gehen mir auch an den Hals, aber das haben die als Welpen auch immer schon gemacht, aber bis zum heutigen Tag hat mir noch nie einer Ernsthaft wehgetan, es kommt eben immer auf die Erziehung und das Vertrauensverhältnis was Mensch und Hund zueinander haben an.
 
Puffelchen73

Puffelchen73

09.11.2018
100
Warum muss nach Beissunfällen eigentlich das Tier einen Wesenstest machen und nicht der Halter. 😡
Immer sind es die Tiere, die die Dummheit der Menschen büßen müssen und im schlimmsten Fall sogar mit dem Leben bezahlen.

Mein Rauhhaardackel Frodo hat mich einmal sehr heftig gebissen, aber da war ich selbst schuld. Er hatte auf einem Spaziergang einen kleinen knubbeligen Knochen gefunden und da er noch recht jung war, wollte er seine Beute nicht auslassen. Also habe ich ihn festgehalten und den Knochen mit dem Zeigefinger zwischen seinen Backenzähnen weggeschubst. Dummerweise wollte Frodo in dem Moment fester zubeißen und erwischte statt des Knochens meinen Zeigefinger. Hat ganz schön geblutet und wir waren beide erschrocken. Ich habe mit Frodo geschimpft, meinen Zeigefinger verarztet und auf dem ganzen Heimweg kein Wort mit ihm gesprochen, obwohl ich ihn auf Spaziergängen immer angesprochen und mich ihm zugewandt habe. Zuhause angekommen war er so ein Häufchen Schuldbewusstsein, das ich es nicht mehr ertragen konnte und ihn fest geknuddelt habe.
Er hat in seinem ganzen Leben nie wieder gebissen und ich konnte auch ohne Angst meine Finger in seine Schnute stecken (Einmal hat sich auf einem Spielplatz ein kleines Mädchen vor ihn hingesetzt und ihm, bevor ich reagieren konnte, mit ihrem Patschhändchen die Nase zugehalten. Frodo hat genießt, den Kopf nach unten gebeugt und als sie ihn losließ demonstrativ mit seinem Vorderpfötchen über seine Knubbelnase gerieben. Das war seine einzige Reaktion. Er ist dafür nicht mal aufgestanden) .
Nicht er war daran schuld, sondern ganz alleine ich! Man sollte nicht so blöd sein, einem Hund die Beute zwischen den Zähnen wegzuziehen, wenn er sie gerade zerbeißen will.
 
kingbangkaew

kingbangkaew

05.06.2018
71
@Puffelchen73,

richtig das ist auch so eine Unart von manchen HH die meinen man muss seinen Hund das futter aus dem Maul nehmen können ohne das Er beißt.

Wieso so was immer wieder Probiert wird, das werde ich wohl nie Verstehen das ist sein Futter und damit ist es gut und wenn Er das Verteidigt dann ist es sein gutes Recht.
 
Puffelchen73

Puffelchen73

09.11.2018
100
@kingbangkaew

Im Prinzip stimme ich dir zu, aber leider hatte mein Dicker den Knochen unter irgendeinem Busch aufgelesen und leider gibt es Zeitgenossen, die sich damit Befriedigung verschaffen, indem sie Giftköder auslegen. Deshalb habe ich ihm ins Maul gegriffen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.537
Puffelchen, du hast das schon ganz richtig erkannt, hast aber auch deinen Hund dafür bestraft, dass er nicht mal gebissen, sondern nur den Knochen nachgefasst hat.

Dein Fehler, der Hund wurde mit Schimpfen und Ignorieren bestraft.

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Julia_93

Julia_93

22.04.2015
272
Ich selbst wurde auch schon von meinem Hund gebissen. Ein anderer Hund ist auf meinen los, ich bin dazwischen und Akuma hatte meinen Unterarm zwischen den Zähnen. Aber was mache aus dieser Situation, ich reflektiere sie, überlege mir wo meine Fehler waren und wie ich es anders mache. Zuerst habe ich mich Akuma trainert, dass er an der Leine nicht pröbelt, da es mit der Zeit doch immer öfter wurde. Und sollte ein Fremder Hund wieder Akuma angreifen, werde ich anders reagieren. Seit dem ist so eine Situation nicht mehr vorgekommen. Es kommt dabei auf den Hundehalter an, wie er mit der Situation umgeht, dass sein Hund ihn gebissen hat. Nun kann nicht genau sagen, wie mit diesem Hund umgegangen wurde und was die Besitzer alles getan haben. Ich finde es nur schade das der Hund aufgrund von Versagen des Menschen eingeschläfert wurde.
 
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Puffelchen73

Puffelchen73

09.11.2018
100
@Midoriyuki

Du hast absolut recht. Mein Problem war damals, dass er mein erster Hund war und ich dachte wenn ich nicht reagiere wird er zur bissigen Killerbestie.
Es ist Frodo hoch anzurechnen, dass er mir meine Erziehungsfehler verziehen hat. Heute würde ich anders reagieren.
 
Puffelchen73

Puffelchen73

09.11.2018
100
Upps....
Ein "Biss" von Frodo ist mir doch noch eingefallen. Wir waren spazieren, er war abgeleint und plötzlich futsch (er wollte den linken Weg, ich den rechten und wir sind beide losmarschiert, in der Hoffnung der andere folgt). Trotz suchen und rufen keine Spur von ihm. Ich bin langsam nach Hause gegangen, immer in der Hoffnung ihn unterwegs zu finden - vergeblich.
Als ich gerade mit dem Nachbarn wieder hoch zum Waldrand fahren wollte, kam Frodo wie von tausend Teufeln gehetzt um die Kurve gerannt. Ich ihm entgegen, habe ihn auf den Arm genommen und geknuddelt. Nachdem er wieder ein bisschen bei Puste war, nahm er mein Ohrläppchen vorsichtig zwischen die Vorderzähne und zog leicht daran um mich zu maßregeln weil ich einfach verschwunden war. Ich habe daraufhin sein Schlappöhrchen zwischen die Fingerspitzen genommen und auch leicht gezogen. Danach haben wir weitergeknuddelt. Ich war sooo froh, dass ihm nichts passiert war!
 
kingbangkaew

kingbangkaew

05.06.2018
71
@kingbangkaew

Im Prinzip stimme ich dir zu, aber leider hatte mein Dicker den Knochen unter irgendeinem Busch aufgelesen und leider gibt es Zeitgenossen, die sich damit Befriedigung verschaffen, indem sie Giftköder auslegen. Deshalb habe ich ihm ins Maul gegriffen.
@ Puffelchen73 schon klar, das war natürlich bei dir und deinem Hund eine andere Sache, es stellt sich, da nur die Frage war es von deinem Hund unbeabsichtigt das Er deinen Finger erwischt hat, oder war es, das Er sein Kochen nur verteidigten wollt?

Ich weis das ich bei jeden von meinen Hunden, an deren Futter könnte, aber wenn die so einen saftigen Knochen hätten da würde ich mir das gut Überlegen danach zu greifen, die würden mich zwar nicht Beißen aber Anknurren und mich Vorwarnen das wäre durchaus drin.

Ich habe z.B einen Rüden in meinen Rudeln, von dem ich sage, der ist kein Lämmchen, geht es um sein Futter das Interessiert ihn alles nicht, wenn da auch mal ein anderer Hund aus dem Rudel in seinen Zwinger kommt um zu Probieren.

Geht es aber um seinen Nachmittags Kaffee den Er jeden Tag zwischen 15 und 16 Uhr mit mir zusammen auf der Terrasse trinkt, da darf kein Hund auch nur in die Nähe der Tasse kommen da Raste er voll aus, ja mein Hund trinkt Kaffee und hat auch seine eigene Tasse und dazu gibt es auch immer ein Plätzchen, der Kaffee ist, natürlich auch weitaus dünner als meiner aber mein Rüde findet ihn trotz allen gut.

Das ist seit 6 Jahren, immer das gleiche Spiel der wird Richtig nervös, wenn er seinen Kaffee nicht, bis 16 Uhr hat, das ist kein Witz, mir ist mal eine Tasse mit Kaffee vom Tisch gefallen, da war der ein Welpe und da hat Er an dem Kaffee geleckt und seit dem ist er auf dem Kaffee Trip, natürlich war ich daran schuld, weil ich ihn, dann immer einen Teelöffel voll weiter gegeben habe und jetzt bei den Temperaturen die wir hier haben 40 C und mehr Bevorzugen wir eben Eiskaffee mit einem Häubchen Sahne was ja auch sein muss und wenn Er da so am Trinken ist, da sehen seine Augen in alle Richtungen die kleinste Bewegung wird, da von ihm Wahrgenommen ich beobachte das ja immer, das ist einfach zum Schissen.

Da würde ich z.B. auch nicht nach seiner Tasse greifen, wenn da noch was drin wäre denn unter Umständen würde er vielleicht dann auch gegen mich Komisch werden, Beißen weniger aber eine Warnung würde er in jeden Fall absetzen.

Aber um noch Malz auf den Knochen zu kommen, den deiner auf der Straße gefunden hatte, das ist z.B. was, was ich mit meinen Hunden schon ab der 6 Woche zweimal täglich 10 - 15 min trainiere, alles was an essbaren auf den Boden liegt, ist schlecht, es wird nur das Gefressen, was in den Schüsseln liegt, das bringt nicht nur den Vorteil das Sie nicht von der Straße fressen, was nicht gut sein kann, sondern hier gibt es auch Hundehasser die Schmeißen Giftköder in Grundstücke und das finde ich ganz Besonders heimtückisch und hinterhältig und weil ich das öfters Gehört und gelesen hatte, da habe ich mich auch auf diesen Abschaum an Leuten eingestellt in dem ich meine Welpen / Hunde eben beigebracht habe nur das was in ihren Schüsseln ist zu Fressen.

Das ist gar nicht so schwer, das geht auch mit älteren Hunden nur, da dauert, es eben etwas länger aber es geht auch, denn alles was man dazu braucht, ist eine lange Leine, Halsband oder Geschirr, das ist gleich eine Futterschüssel und leckeres Fleisch, ich habe immer Hähnchenbrust dafür genommen und die dann eben Welpen gerecht in Stücke geschnitten, einen Teil davon habe ich über Nacht in eine Lauge aus Chilipulver gelegt und wenn ich am anderen Tag dann mit dem Training begonnen habe dann kamen die Schafen kurz ins Wasser damit der Chili nicht gleich in die Nase geht, und wurden, dann bei mir im Hof verteilt und das gute Fleisch, war eben in der Schüssel, und so habe ich Sie dann eine ganze weile immer wieder von dem Schafen Fleisch was direkt in ihrer Nähe lag weggezogen, das habe ich im Schnitt 3 - 4 mal gemacht und dann habe ich Sie zu den Schafen Fleisch auch hin gelassen, der Effekt kommt nämlich erst dann, wenn Sie das Fleisch schon im Maul haben dann entfaltet der Chili seine ganze Wirkung und da haben sie dann nur Gespuckt und gequietscht und wenn Sie sich dann von dem Schock erholt hatten, das geht dann auch ganz schnell und Sie dann an die Schüssel gegangen sind, da habe ich sie gestreichelt und gelobt, bei Welpen dauert so ein Training in der Regel 3 - 4 Wochen dann sitzt das, die Fressen dann weder was von der Straße noch vom Boden.

Heute habe ich ja keine Welpen mehr aber von Zeit zu Zeit schmeiße ich mal bei meinen alt Hunden immer mal ein Stückchen Fleisch auf den Boden und bei mir Laufen ja alle frei rum, das Stück Fleisch muss ich, dann wegen der Fliegen wegmachen denn sonst würde das am Abend noch da liegen, weil es keiner Anrührt.

Es ist also kein Hexenwerk seinem Hund, das auch Beizubringen das Er nichts von der Straße zu fressen hat.
 
S

Simpat

Moderator
06.03.2010
7.425
Von meinen Hunden haben auch schon 4 Mensch und Tier gebissen, zweimal waren das 1 Hündinnen, die ihre Welpen dabei hatten und ich auch den Leuten gesagt habe das die Hündin beißt, wenn Fremde an ihre Welpen gehen, aber die haben gar nicht zu gehört und da war es auch schon passiert, und beim zweiten Mal war das ein Rüde und eine Hündin, die ebenfalls Welpen dabei hatten und ein Welpe von einem Fremdhund gebissen wurde, das sind beide auf den Los und die meinten das schon ernsthaft wären, die nicht Abrufbar gewesen die hätten den Fremden getötet.

Und die beiden anderen male, das waren beides Rüden die aber nur meine Frau und mich Beschützt haben und die meinten das zu der Zeit auch sehr ernst, aber ein Aus, das Reicht bei meinen immer.

Und was mich Betrifft ich kaspere mit meinen ja Ständig so rum das die auch mal ihre Zähne bei mir Benutzen und da ist eine Hündin und ein Rüde dabei die gehen mir auch an den Hals, aber das haben die als Welpen auch immer schon gemacht, aber bis zum heutigen Tag hat mir noch nie einer Ernsthaft wehgetan, es kommt eben immer auf die Erziehung und das Vertrauensverhältnis was Mensch und Hund zueinander haben an.
Wenn das "Aus" immer reichen würde, dann wäre es wohl nicht zu den Biss-Attacken gekommen. Und wenn ich mit einer Hündin und ihren Welpen rausgehe und weiß, dass die Hündin dann unter Umständen beißt, dann sollte sie einen Maulkorb tragen. Klar mag es die eigene Schuld von den Erwachsenen sein, wenn die trotz deiner Warnung den Welpen zu nahe kommen, aber was machst du wenn da Kinder sind? Was ist wenn die Welpen auf die fremde Leute zugehen?
 
kingbangkaew

kingbangkaew

05.06.2018
71
Wenn das "Aus" immer reichen würde, dann wäre es wohl nicht zu den Biss-Attacken gekommen. Und wenn ich mit einer Hündin und ihren Welpen rausgehe und weiß, dass die Hündin dann unter Umständen beißt, dann sollte sie einen Maulkorb tragen. Klar mag es die eigene Schuld von den Erwachsenen sein, wenn die trotz deiner Warnung den Welpen zu nahe kommen, aber was machst du wenn da Kinder sind? Was ist wenn die Welpen auf die fremde Leute zugehen?
ja da mache ich gar nichts, weil die gesamte Rasse zu keinen Fremden gehen, auch die Welpen werden von allen Fremden weg gehalten dafür sorgt die Hündin schon.
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.537
Witzig.

Ich würde ja sagen, dass du gar keine Chance hättest da was auszurichten, wenn deine Hunde auch nicht auf Signal ihr Futter abgeben.

Jetzt mal ernsthaft:

Du empfiehlst hier lustig "Selbstmanagement" der Hunde, weil "die Rasse ja so ist" und hast ganz offensichtlich sogar Probleme damit deinem Hund seine Tasse Kaffee weg zu nehmen.

Fällt dir was auf?

Ich hoffe wirklich es kommt niemand auf die Idee deine kuriosen Erziehungsmethoden hier ebenfalls umzusetzen.
Persönlich würde ich jemanden, der seine Welpen und Hündin ungesichert so rumlaufen lässt inkl. totalem Verständnis dafür, dass die Hündin Leute beißt ganz entspannt anzeigen.
 
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Puffelchen73

Puffelchen73

09.11.2018
100
@ Puffelchen73 schon klar, das war natürlich bei dir und deinem Hund eine andere Sache, es stellt sich, da nur die Frage war es von deinem Hund unbeabsichtigt das Er deinen Finger erwischt hat, oder war es, das Er sein Kochen nur verteidigten wollt?

Ich weis das ich bei jeden von meinen Hunden, an deren Futter könnte, aber wenn die so einen saftigen Knochen hätten da würde ich mir das gut Überlegen danach zu greifen, die würden mich zwar nicht Beißen aber Anknurren und mich Vorwarnen das wäre durchaus drin.

Ich habe z.B einen Rüden in meinen Rudeln, von dem ich sage, der ist kein Lämmchen, geht es um sein Futter das Interessiert ihn alles nicht, wenn da auch mal ein anderer Hund aus dem Rudel in seinen Zwinger kommt um zu Probieren.

Geht es aber um seinen Nachmittags Kaffee den Er jeden Tag zwischen 15 und 16 Uhr mit mir zusammen auf der Terrasse trinkt, da darf kein Hund auch nur in die Nähe der Tasse kommen da Raste er voll aus, ja mein Hund trinkt Kaffee und hat auch seine eigene Tasse und dazu gibt es auch immer ein Plätzchen, der Kaffee ist, natürlich auch weitaus dünner als meiner aber mein Rüde findet ihn trotz allen gut.

Das ist seit 6 Jahren, immer das gleiche Spiel der wird Richtig nervös, wenn er seinen Kaffee nicht, bis 16 Uhr hat, das ist kein Witz, mir ist mal eine Tasse mit Kaffee vom Tisch gefallen, da war der ein Welpe und da hat Er an dem Kaffee geleckt und seit dem ist er auf dem Kaffee Trip, natürlich war ich daran schuld, weil ich ihn, dann immer einen Teelöffel voll weiter gegeben habe und jetzt bei den Temperaturen die wir hier haben 40 C und mehr Bevorzugen wir eben Eiskaffee mit einem Häubchen Sahne was ja auch sein muss und wenn Er da so am Trinken ist, da sehen seine Augen in alle Richtungen die kleinste Bewegung wird, da von ihm Wahrgenommen ich beobachte das ja immer, das ist einfach zum Schissen.

Da würde ich z.B. auch nicht nach seiner Tasse greifen, wenn da noch was drin wäre denn unter Umständen würde er vielleicht dann auch gegen mich Komisch werden, Beißen weniger aber eine Warnung würde er in jeden Fall absetzen.

Aber um noch Malz auf den Knochen zu kommen, den deiner auf der Straße gefunden hatte, das ist z.B. was, was ich mit meinen Hunden schon ab der 6 Woche zweimal täglich 10 - 15 min trainiere, alles was an essbaren auf den Boden liegt, ist schlecht, es wird nur das Gefressen, was in den Schüsseln liegt, das bringt nicht nur den Vorteil das Sie nicht von der Straße fressen, was nicht gut sein kann, sondern hier gibt es auch Hundehasser die Schmeißen Giftköder in Grundstücke und das finde ich ganz Besonders heimtückisch und hinterhältig und weil ich das öfters Gehört und gelesen hatte, da habe ich mich auch auf diesen Abschaum an Leuten eingestellt in dem ich meine Welpen / Hunde eben beigebracht habe nur das was in ihren Schüsseln ist zu Fressen.

Das ist gar nicht so schwer, das geht auch mit älteren Hunden nur, da dauert, es eben etwas länger aber es geht auch, denn alles was man dazu braucht, ist eine lange Leine, Halsband oder Geschirr, das ist gleich eine Futterschüssel und leckeres Fleisch, ich habe immer Hähnchenbrust dafür genommen und die dann eben Welpen gerecht in Stücke geschnitten, einen Teil davon habe ich über Nacht in eine Lauge aus Chilipulver gelegt und wenn ich am anderen Tag dann mit dem Training begonnen habe dann kamen die Schafen kurz ins Wasser damit der Chili nicht gleich in die Nase geht, und wurden, dann bei mir im Hof verteilt und das gute Fleisch, war eben in der Schüssel, und so habe ich Sie dann eine ganze weile immer wieder von dem Schafen Fleisch was direkt in ihrer Nähe lag weggezogen, das habe ich im Schnitt 3 - 4 mal gemacht und dann habe ich Sie zu den Schafen Fleisch auch hin gelassen, der Effekt kommt nämlich erst dann, wenn Sie das Fleisch schon im Maul haben dann entfaltet der Chili seine ganze Wirkung und da haben sie dann nur Gespuckt und gequietscht und wenn Sie sich dann von dem Schock erholt hatten, das geht dann auch ganz schnell und Sie dann an die Schüssel gegangen sind, da habe ich sie gestreichelt und gelobt, bei Welpen dauert so ein Training in der Regel 3 - 4 Wochen dann sitzt das, die Fressen dann weder was von der Straße noch vom Boden.

Heute habe ich ja keine Welpen mehr aber von Zeit zu Zeit schmeiße ich mal bei meinen alt Hunden immer mal ein Stückchen Fleisch auf den Boden und bei mir Laufen ja alle frei rum, das Stück Fleisch muss ich, dann wegen der Fliegen wegmachen denn sonst würde das am Abend noch da liegen, weil es keiner Anrührt.

Es ist also kein Hexenwerk seinem Hund, das auch Beizubringen das Er nichts von der Straße zu fressen hat.
Ich weiß ganz sicher, dass Frodos Biss ein Unfall war weil der Knochen zwischen den Backwnzähnen verrutschte und dann mein Finger da lag. 🙂
Das mit dem Chili auf dem Fleisch finde ich ein bisschen hart. Ich hab Frodo immer weggezogen. Hinterher hatte sich die Sache mit dem von der Straße fressen sowieso erledigt, weil Frodo den Spleen entwickelte, das er immer ein Brötchen vom Bäcker haben wollte. Jeden Tag. Dieses Brötchen hat er dann ganz stolz durch die ganze Stadt nach Hause geschleppt. Er hat es zu Hause nicht mal gefressen, aber es war eben sein Beutebrötchen und er bestand darauf. Dafür war er in unserer kleinen Stadt bekannt und bei Leuten die seinen Namen nicht kannten hieß er nur "Der Brötchendackel". Das Brötchen konnte ich ihm übrigens immer aus der Schnute nehmen. Er warf sich dann nur auf den Boden und weigerte sich weiterzugehen, bis ich es ihm zurückgab. 😆