Kriegt man einen nervösen Hund noch entspannt?

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Wechselmaus

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Hallo,
mein Hund möchte im Großen und Ganzen mit (fremden) Hunden nichts zu tun haben. Früher hat er das deutlich gezeigt indem
er sofort auf Artgenossen losgehen wollte. Mittlerweile bin ich soweit, dass wir an anderen Hunden vorbeigehen können, ohne, dass er pöbelt. Aber er ist dabei noch immer sehr gestresst und man merkt, dass er sich total unwohl fühlt und einfach nur weg will vom anderen Hund.

Kriegt man so einen Hund noch irgendwie dazu, dass er auch entspannt an anderen Hunden vorbeigeht?

MfG
 
24.04.2019
#1
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Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
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Schweinemama

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Bei meinem hat sehr geholfen, dass ich meine Einstellung geändert habe. Ich gehe nicht mehr ängstlich auf andere hunde zu (wobei meiner angepöbelt hat, aber nie agressiv war, im Gegenteil, mich hat er immer nur mitgerissen). Und siehe da, viel viel besser, es gibt zwar immer noch ein paar rüden, da knurrt er und stellt das nackenfell auf, aber ich bin mir ziemlich sicher, wäre er in dem Moment nicht an der leine würden sie sich nichts antun. Heute hat er mit einem 3 jährigen unkastrierten american Bulldog gespielt, da habe ich mir wegen der Statur des anderen fast ein wenig in die Hose gemacht.
 
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A-Fritz

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Hallo,
es gibt auch bei den Hunden unterschiedliche Gründe einer Nervosität ,
wehrend man manche Hunderassen kaum aus der Ruhe bringen kann,
bringen andere Rassen diese unruhige Anlage einfach mit und reagieren sofort auf die kleinste Störung .
Natürlich spiegeln Hunde auch häufig ihre Umgebung und werden besonders von ihren Haltern beeinflusst,
sobald diese unruhig , nervös, oder ängstlich reagieren.

Ich denke , dass auch ein nervöser Hund ruhiger wird , wenn dieser in einer ruhigen und entspannen Atmosphäre leben kann.
Auch wenn viele Hundehalter diesen Zusammenhang nicht erkennen , das Verhalten ihrer Hunde ist meistens Hausgemacht .

Fritz.
 
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Wechselmaus

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Naja an und für sich ist er ja total ruhig und entspannt. Wenn da nicht von Zeit zu Zeit andere pöbelnde Hunde wären....
 
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Schweinemama

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Naja an und für sich ist er ja total ruhig und entspannt. Wenn da nicht von Zeit zu Zeit andere pöbelnde Hunde wären....

Schau, es sind pobelnde Hunde. Die Hunde kennen sich ja mitunter sogar und trainieren dadurch die Schmerzgrenze, wenn bei der ersten Begegnung trotz kläffen und hinlaufen keine Reaktion zu erwarten war - könnte man es beim nächsten mal mit gesträubtem Nackenfell und einem "In die Luft schnapper" probieren.

Es ist schwierig dem Hund diese "gelassenheit" zu vermitteln, dass man auf seinen Hund aufpasst und das ihm gar nichts passieren kann. Funktioniert jedoch meist nur bedingt, es gibt Hundebegegnungen da rastet sogar meine 14 jährige noch mächtig aus und weist agressive oder "präpotente" Rüden und Hündinnen zurecht. Sie darf das auch aufgrund ihres Alters - wird es zu haarig - lässt sie sich jedoch abrufen (aber sehr störrisch weil sie gerade dabei ist "pöbel" zu erziehen - sie ist eine Autorität und hat in der hierachie die Aufgabe immer noch zu "erziehen" - und ja - es gibt sie die hochgewachsenen Rüden die beginnen ihr die Lefzen zu lecken - es sieht zum fürchten aus weil meine gerade mal 8-9 Kilo hat ). Sonst ist sie eher die Hunderasse - leben und leben lassen. Sie schaut anderen Hunden beim spielen zu, sagt dankend ab, wenn sie aufgefordert wird mitzuspielen und lässt den lieben Herrgott seine Arbeit tun.
 
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miwok

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Die Hunde kennen sich ja mitunter sogar und trainieren dadurch die Schmerzgrenze, wenn bei der ersten Begegnung trotz kläffen und hinlaufen keine Reaktion zu erwarten war - könnte man es beim nächsten mal mit gesträubtem Nackenfell und einem "In die Luft schnapper" probieren.
Du meine Guete.....da fehlen mir wirklich die Worte!
Da reicht es mir wieder fuer heute mit diesem Forum
 
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A-Fritz

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Hallo,
es gibt auch bei den Hunden unterschiedliche Gründe einer Nervosität ,
wehrend man manche Hunderassen kaum aus der Ruhe bringen kann,
bringen andere Rassen diese unruhige Anlage einfach mit und reagieren sofort auf die kleinste Störung .
Natürlich spiegeln Hunde auch häufig ihre Umgebung und werden besonders von ihren Haltern beeinflusst,
sobald diese unruhig , nervös, oder ängstlich reagieren.

Ich denke , dass auch ein nervöser Hund ruhiger wird , wenn dieser in einer ruhigen und entspannen Atmosphäre leben kann.
Auch wenn viele Hundehalter diesen Zusammenhang nicht erkennen , das Verhalten ihrer Hunde ist meistens Hausgemacht .

Fritz.



Hallo Schweinemama ,
natürlich gibt es auch immer Hunde , die sich nicht besonders mögen.
Mit Nervosität, kann man Aggression aber nicht immer in einen Zusammenhang bringen.

Wer Zeit , Aufwand und Energie darauf anwenden möchte ,
um her Frieden zu stiften, kann sich ja mit allen Hundehaltern von den verfeindeten Hunden treffen ,
um gemeinsam ein Deeskalationstraining zu gestalten .
Vielleicht gelingt es so , alle Hunde in einer Region mit einender zu versöhnen ?

Schweinemama, ich möchte Dir auch generell empfehlen,
Dich regelmäßig in einem Hundeverein, oder dergleichen mit anderen Hundehaltern zu treffen,
damit sowohl Deine Hunde , wie auch Du, einen regelmäßigen Austausch pflegen könnt .
Vielleicht gelingt es dann, dass Du und Deine Hunde einen besseren Bezug zu eurer Umwelt findet,
dann würde es wahrscheinlich auch weniger unnötige Spannungen geben ?

Fritz.
 
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Wechselmaus

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Grund ist der, dass er in den ersten Wochen wo ich ihn hatte leider mehrmals von anderen Hunden angegriffen wurde und auch heute passiert das noch alle 1-2 Jahre mal. Das hat für mich aber nichts mit einer ruhigen Umgebung zu tun. An und für sich führt er ja ein ruhiges Leben. Aber hin und wieder trifft man eben doch auf Lieschen Müller die ihren asozialen Hund nicht unter Kontrolle hat.
 
L

Lieblingsrud

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Hallo,

vielleicht bin ich ein bißchen spät und hier hast du schon ein paar gute Tipps bekommen, aber vielleicht kann dir meiner auch helfen. Ich habe bei meinem nervösen Rüden vor Kurzem gute Erfahrungen mit Bach-Blüten gemacht. Natürlich haben die allein nicht geholfen, aber sie machten es mir um einiges einfacher, überhaupt erst mal wieder einen Zugang zu ihm zu finden, wo er sich auf mich einlassen konnte. Ich habe über meine Erfahrungen mit Bach-Blüten auf meinem Blog berichten, falls es dich interessiert:

Das Bachblüten-Experiment - Link entfernt -

Viel Erfolg und liebe Grüße,
Franziska & das Lieblingsrudel ♥
 
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