Panischer Hund...

Diskutiere Panischer Hund... im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Unser Großer war ja als wir ihn bekommen haben ein ziemlicher Panik-Schieber. Rumlaufen - kopfloses rumrasen, einfangen lassen eigentlich nur zu...
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Schweinemama

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Unser Großer war ja als wir ihn bekommen haben ein ziemlicher Panik-Schieber. Rumlaufen - kopfloses rumrasen, einfangen lassen eigentlich nur zu zweit und kaum hatte man ihn ein wirres rauswinden um sich richtig wieder "reinzusteigern". Als wir ihn übernommen haben war das mehrfach täglich so, nun seit etwa 4 Wochen das erste mal wieder, davor war es als wir bei einem großen Stausee waren und er wieder aus demselben blöden Halsband gerutscht ist und dort im Stausee rumgerannt ist wie verrückt. Rausbekommen haben wir ihn dann nach einer Weile - irgendwann war er "ausgelaufen" und hat anscheinend wieder begriffen dass er nicht alleine ist auf dieser Welt.

Heute war es wieder soweit, es war mein Fehler, dass ich unseren großen zu einer "kleineren" Veranstaltung mitnehmen wollte. Ein kleiner Flohmarkt, viele Gerüche, etwa
20-30 Menschen - die ersten Minuten gingen recht gut, er hat sich hingesetzt, er hat sich sogar hingelegt ohne dass man ihm etwas gesagt hat - für mich sah er eigentlich sogar recht entspannt aus (was ich halt nach 30 Jahren Hundehaltung so gesehen habe) - dann ein paar Frustrierte kurze Beller (ich habe schon gemerkt - dass ihm die Dauer zu lang wurde, es war nur 2-3 Minuten) - hund windet sich aus dem Zughalsband - haut ab - rennt wie verrückt im Kreis - orientiert sich so überhaupt gar nicht mehr auf mich. Irgendwann konnte ich ihn dann einfangen, nachdem er bei einem zweiten Hund stehenblieb um diesen mit aufzufordern mitzutun - er blieb am Platz, Gott sei dank - daneben war eine Landesstrasse - nicht auszudenken der wäre dort reingelaufen.. Habe ihn dann sofort am Nacken gepackt, um seinen Brustkorb genommen (das hat sehr geholfen - man merkte schon wie sich das herzchen wieder beruhigte). Leine genommen - um den Hals gewickelt und zugemacht, Dh. Halsband ohne Stop - aber anders wäre er wohl nicht zum auto zu transportieren gewesen. ins AUto abgesetzt, futter gegeben, wasser gegeben - alles nicht angerührt.

Wie krieg ich dieses "Panische" aus ihm raus. Alles was neu ist - reagiert er so, wobei er sich mit uns eigentlich sehr gerne darauf einlässt ( neugierig ist er ja) - aber es ermüdet sehr schnell und wir versuchen immer wieder sehr kurzfristig ihn was anschauen zu lassen.. Er soll ja einerseits wirklich noch einiges kennenlernen, aber diese Endlosschleife ist etwas zermürbend. Er reagiert ja in dem Moment auf gar nichts (wobei die Situationen wirklich weniger werden, teilweise übe ich schon mit Leckerlis um zu bemerken wann der Zeitpunkt kommt in denen er dann nichts mehr nimmt - weil alles zu viel ist und ja - es ist wie ein ROlladen der runterfährt von einer Sekunde auf die NÄchste) - wie die berühmten Hunde bei der Silvesterknallerei - aber ohne wildem Hecheln und Zittern. Er fixiert davor nichts, es sind auch keine ungewöhnlichen Geräusche, keine Vorkomnisse. Vielleicht auch nur eintrainiertes Verhalten, weil es ihm gerade nicht gefällt.

Vielleicht sollte man ihn ja wirklich kastrieren, ob er dann etwas ruhiger wird. Ab jetzt nur noch spaziergänge mit dem x - Sportgeschirr, da kam er noch nie raus - aus dem Norwegergeschirr hat er sich auch schonmal rausgewunden..
 
Zuletzt bearbeitet:
27.04.2019
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Genau, die Kastration wird jetzt alles einfach so ausbügeln.
NEIN.

Da ist Erziehung und konsequentes Handeln gefragt und das was du beschreibst hat rein gar nichts mit sexuell motiviertem Verhalten zu tun, d.h. du wurdest deinen jungen Hund vollkommen umsonst kastrieren und vor allen Dingen in seiner geistigen Entwicklung behindern, weil DU nicht klar kommst.

Verdammt noch mal, kauf dem Hund endlich ein gut sitzendes Sicherheitsgeschirr, ein X-Geschirr ist für Hunde auch ganz locker überwindbar, hör auf ihn ohne Leine laufen zu lassen, wenn du ganz genau weißt, dass er teilweise einfach nicht kontrollierbar ist und dann such dir bitte einen Trainer, der dir genau erklärt wie du deinen Hund zu lesen hast.

Die 30 Jahre Erfahrung scheinen absolut nicht auszureichen, wenn dein Hund so ein massives Stress-Niveau erreicht und du vorher immer noch denkst, dass alles gut sei.

Ich verfolge deine Beiträge zu deinem "Großen" jetzt schon seit geraumer Zeit und das was du schreibst klingt für mich sehr danach, dass du diesen Hund kaum im Griff hast geschweige denn ihn und deine Umgebung einschätzen kannst.

Vielleicht klingt das alles nur so, aber du solltest dir mal ernsthaft überlegen wie du dir die Zukunft mit deinem Hund vorstellst.
Laufen lassen, weil es halt geht oder einfach mal an dir selbst und an deinem Umgang mit dem Hund arbeiten?
 
Nienor

Nienor

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Hey

Dein Hund hat Stress und weiss nicht anders damit umzugehen und zeigt dann wunderbare Übersprungshandlungen (wildes im Kreis rennen), um den Stress irgendwie los zu werden.. da hilft keine Kastration, da hilft nur, in nicht über seine Grenzen hinweg unter Stress zu setzen. In dem Fall hätte es ihm vermutlich schon gereicht, aus einer Gewissen Distanz das Treiben zu beobachten, anstatt mittendrin zu sein, um an seine Grenzen zu kommen.
Das ist schlussendlich ein junger Hund, der nicht mit einem starken Nervenkostüm gesegnet ist. Solche Tiere sind schnell überfordert.
 
Jacky83

Jacky83

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Ich würde den Hund doppelt sichern und solche Stresssituationen langsam angehen. Du kannst nicht erwarten das dein Hund das immer im Griff hat nur weil es ein paar Situationen gibt wo es klappt.
 
Jacky83

Jacky83

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Ich hatte mal eine Hündin, habe sie bekommen als sie 9 Monate jung war und ich war bereits der 4.Besitzer. Was in der Zeit vorher alles passiert ist kann keiner genau sagen. Fakt war sie war extrem ängstlich. Sie hockte ein halbes Jahr nur in ihrer Ecke borvor sie sich traute ein paar Meter durch die Wohnung zu laufen. Sie knurrte und bellte fremde Menschen an nur beim vorbei gehen bzw schon ein paar Meter vorher. Sprüche wie "so ein Monster müsste man einschläfern" waren noch harmlos. Mit ganz viel Geduld und Zeit und Liebe habe ich es geschafft das wir auch mal durch die Stadt laufen konnte ohne das sie versucht hätte sich auch dem Halsband zu winden. Ich konnte sie auch von der Leine lassen und war selbst wenn sie den Versuch startete Kaninchen zu jagen sofort abrufbar. Einmal rufen und sie kam und setzte sich neben mich hin. Unseren Sohn liebte sie der konnte eigentlich alles mit ihr machen. Bis sie, ich vermute auf Grund des Alters, anfing nach ihm zu schnappen. Das ganze passierte 2 mal ganz unvermittelt. Ich denke mit der Zeit wurde ihr der Trubel zu viel. Leider blieb uns nichts anderes übrig als sie nach 8 Jahren woanders hinzugeben. Das Risiko war uns einfach zu groß das mehr passiert. Mir tut es nach 3 Jahren immer noch in der Seele weh. Was ich damit sagen will? Selbst nach Jahren mit harte Arbeit kann immer noch was passieren. Man kann einfach nicht davon ausgehen das wenn es Jahre lang gut geht, immer gut geht.
 
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Schweinemama

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Ich verstehe ja nur nicht - wie der Wilde kerl aus dem Halbwürger rausgekommen ist. Möglicherweise ist das Material zu steif - es ist so ein Rundes seil mit einer Metalspange als "Stop". Die Metalspange verzieht sich schon mal auf enger, wenn er arg zieht oder arg an der Leine schüttelt und den Kopf versucht rauszuwinden.

Selbst die gezielte Abrufbarkeit (er ist heute mit einer jüngeren Jagdhündin gelaufen - 40 Meter von der Strasse entfernt beginnen sie diese Richtung zu starten, ein Pfiff und meiner dreht augenblicklich um - das war aber vor den VOrkomnissen am Flohmarkt). Nur in dieser Situation am Flohmarkt - Rufbarkeit komplett daneben - ich glaube er hätte nicht mal gewusst wie er heisst.

Brustgeschirr hält bombenfest, bis jetzt keine vorkomnisse. Und dann heute wieder - ein wunderbares 1 Stündiger Radspaziergang (hund trabte langsam vor sich hin), keine Vorkommnisse, kein reissen, ziehen, Enten kreuzten den Weg und Eichkätzchen jagten sich selbst auf Bäume rauf... Hund ist schnurstracks weitergetrabt (so lieb und so brav).
 
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Schweinemama

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DAS Problem ist, der hund sollte im Juli mit nach Dänemark, 10 Stunden Zugfahrt + 5 Stunden Auto. Das stresst jeden noch so ruhigen hund. Und nun, muss ich ihn wohl eurer Meinung nach wieder abgeben, da man den hund nicht stressen sollte. Dort hat er den Himmel auf Erden, Meer, See, Wald, keine Autos und biberburgen, seine Hauptbeschäftigung im Wasser (er dezimiert sie nur, überall ein Holz raus und das täglich).
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Bullshit, niemand sagt, dass Hunde keinen Stress vertragen, es geht darum, dass er vernünftig gesichert sein muss und du ihn besser einschätzen können musst.

Dreh´das doch nicht einfach um.
 
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Gast84631

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Jacky wollte dir nur verdeutlichen, dass selbst nach xy Jahren wieder etwas vorkommen kann.
Das Abgeben war nicht auf deine Situation,sondern es ging um sie selber.

Alles andere wurde schon geschrieben...
 
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Schweinemama

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An der Stressakzeptanz müssen wir arbeiten. wir haben ja immer noch das Problem mit dem autofahren, die Strecken die wir täglich fahren (kind in die Schule und wieder nach Hause, dann zum wald, funktionieren wirklich gut - einzig kurz vor dem Wald beginnt er hippelig zu werden, aber so strecken die er nicht kennt sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, hund bellt, hund wird hippelig, zappelig - nach 30 Minuten fahrt haben wir bis dato abgebrochen, da das Bellen, kläffen etc schon anstrengend wurde (manchmal reicht es ihm am ohr zu kraulen - aber auf Dauer ist es nicht immer möglich - wahrscheinlich hängt das mit diesem "Stress ertragen können" auch zusammen. Schlecht wird ihm vom Autofahren gar nicht, aber es wird wohl Stress sein. Ich bin da sehr verwöhnt, meine vorigen Hunde waren Tramps, da konnte es gar nicht weit genug weggehen, 2 Stunden vor abfahrt hinein ins Auto und los geht es, klitzeklein machen damit es keine Probleme gibt. Nach 5-6 Stunden das erste Melden, weil man doch mal rausmuss, aber sonst, sie könnten das Tagelang so machen.

Vor der Fahrt nach Dänemark habe ich nämlich einen Riesenbammel, meine Alte Dame kennt die Fahrt, die weiss auch was los ist, Zug, dann Auto - dann Fähre, dann land und irgendwann sind wir dann da... Ich böse Hundebesitzerin habe nämlich vor den Tierarzt zu bitten, mir etwas für die Fahrt mitzugeben, dass er schlafen und ruhen kann und nicht so viel mitbekommt. Aber natürlich sollten die Körperfunktionen wie Trinken, pinkeln und Stuhl absetzen können aufrecht bleiben ( weil es kann natürlich heiss werden).
 
Jacky83

Jacky83

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Jacky wollte dir nur verdeutlichen, dass selbst nach xy Jahren wieder etwas vorkommen kann.
Das Abgeben war nicht auf deine Situation,sondern es ging um sie selber.

Alles andere wurde schon geschrieben...
Ja genau. Die Sicherheit unseres Sohnes steht an erster Stelle. Und wenn der Hund anfängt nach dem Kind zu schnappen dann bleiben nicht viele Möglichkeiten da dieser Hund ab da eine Tickende Zeitbombe war. Isolieren wollten wir sie nicht also mussten wir sie abgeben.
 
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Schweinemama

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Ja genau. Die Sicherheit unseres Sohnes steht an erster Stelle. Und wenn der Hund anfängt nach dem Kind zu schnappen dann bleiben nicht viele Möglichkeiten da dieser Hund ab da eine Tickende Zeitbombe war. Isolieren wollten wir sie nicht also mussten wir sie abgeben.

Wobei wir ja das Glück haben, dass der Hund zwar nervös ist, aber uns - so wie es aussieht nichts tun würde. Ich bin da auch eher ein verständnisvoller Hundebesitzer, hinschnappen - sich verteidigen wollen, verstehe ich auf jeden Fall. Trotzdem ist es etwas worüber man reden muss (von Mensch zu Mensch) und beim Tier einerseits ein Verständnis aufbringen und gleichzeitig darauf schulen, dass das Tier andere Möglichkeiten findet - eben nicht zu schnappen (von mir aus darf das Tier auch einen Turnschuh kaputtbeissen).
 
kingbangkaew

kingbangkaew

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Wobei wir ja das Glück haben, dass der Hund zwar nervös ist, aber uns - so wie es aussieht nichts tun würde. Ich bin da auch eher ein verständnisvoller Hundebesitzer, hinschnappen - sich verteidigen wollen, verstehe ich auf jeden Fall. Trotzdem ist es etwas worüber man reden muss (von Mensch zu Mensch) und beim Tier einerseits ein Verständnis aufbringen und gleichzeitig darauf schulen, dass das Tier andere Möglichkeiten findet - eben nicht zu schnappen (von mir aus darf das Tier auch einen Turnschuh kaputtbeissen).
Ich neige ja fast zu der Annahme zu glauben, dass Du gar nicht so Richtig weißt, wieso Dein Hund überhaupt Nervös ist?

Nach all Deinen Erzählungen gehe ich einfach davon aus, das Du der Auslöser für sein Verhalten bist, denn nicht der Hund hat Angst z.B. vor dem Gassi gehen, Zug und Auto fahren, sondern nur Du denn, wenn Du schon mit dem Gedanken Deine Runde drehst, hoffentlich läuft er mir nicht wieder weg, dann spürt er das, das heißt, Deine Nervosität überträgt sich auf ihn und er ist schon im Vorfeld angekratzt und dann fehlt eben nur noch eine unbedachte Bewegung von Dir oder egal was auch immer dann noch draußen passiert und schon will er von Dir weg.

Mit anderen Worten, es kommt auch noch hinzu, das Dein Hund kein Vertrauen zu Dir hat, denn sonst würde er nämlich nicht weglaufen.

Dass eine Ferndiagnose immer schwer ist, da was Genaues zu Sagen was dem Hund fehlt, oder wieso Er das und das macht, muss klar sein, denn keiner hier kennt Deinen Hund, also sind das alles nur Spekulationen, was hier Geschrieben wird.

Aus dem was Du hier schreibst, da glaube, ich fast sagen zu können, wenn Dein Hund z.B. 1 - 2 Wochen bei mir wäre, der würde sich dann genauso wie meine Verhalten, denn nur ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis ist das A und O in einer Mensch, Hundebeziehung.

Bin ich mit meines Unterwegs, da wollen die gar nicht von mir weglaufen, auch wenn da Plötzlich wo was Kracht wie z.B. eine Fehlzündung von einem Auto oder ähnliches oder wenn da viele Menschen und Hunde laufen das Interessiert die alles nicht die bleiben bei mir, weil Sie vertrauen zu mir haben denn Sie wissen sie müssen mich im Ernstfall beschützen und ich beschütze Sie, bei der Bundeswehr hatte wir einen Ehrencodex, Du deckst meinen Arsch und ich Deinen und was anderes ist das mit meinen Hunden auch nicht.

Zitat Schweinemama:

Wobei wir ja das Glück haben, dass der Hund zwar nervös ist, aber uns - so wie es aussieht nichts tun würde

Zitat ende.

Du verwechselst da auch noch was, denn zwischen nervösen Beißen und aus Angst Beißen da besteht ein Unterschied, es liegt zwar nahe beieinander, aber trotz allem besteht da doch ein Unterschied, ein Angst Beißer greift z.B. nie direkt an, der kommt von der Seite oder von hinten schnappt kurz zu und ist auch gleich wieder weg, ein Nervöser Beißer guckt dir in die Augen und Beißt zu, denn die Wahrnehmung von Stress führt zur Adrenalinausschüttung und das macht schnell abwehrbereit für die Flucht aber auch für den Kampf.

Du solltest also, wenn Dein Hund in einer Stresssituation war oder ist ihm die Möglichkeit geben sich ausreichend durch Bewegung abzureagieren, es ist nämlich völliger Quatsch seinen Hund, der z.B. gerade seinen Erzfeind getroffen hat, ihm ein Sitz- oder Platzkommando zu geben, das wird nämlich die Situation nur noch verschärfen


Denk mal darüber nach, denn nicht Dein Hund braucht Beruhigungs-Pillen, sondern nur Du, wenn ihr Gassi geht.
 
M

miwok

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Ich verstehe ja nur nicht - wie der Wilde kerl aus dem Halbwürger rausgekommen ist. Möglicherweise ist das Material zu steif - es ist so ein Rundes seil mit einer Metalspange als "Stop". Die Metalspange verzieht sich schon mal auf enger, wenn er arg zieht oder arg an der Leine schüttelt und den Kopf versucht rauszuwinden.
DAS ist ja nicht das eigentliche Problem!

DAS Problem ist, der hund sollte im Juli mit nach Dänemark, 10 Stunden Zugfahrt + 5 Stunden Auto. Das stresst jeden noch so ruhigen hund. Und nun, muss ich ihn wohl eurer Meinung nach wieder abgeben, da man den hund nicht stressen sollte.
Nein, das Probem bist du mit samt deinen Einstellungen, nicht der Hund. (Du verniedlichst und vermenschlichst deine Hunde, siehst den "Grossen" immer noch als Welpen an , denkst, dein Hund "leidet" wenn er Augentropfen braucht und du ihn deswegen "quaelen" musst - obwohl du da fuer seine Gesundheit(!) taetig wirst, du bemitleidest ihn, wenn er nicht schwimmen/tauchen kann, weil er entzuendete Augen hat etc.)

An der Stressakzeptanz müssen wir arbeiten.
Seit du diesen Hund hast, bist du nur am "arbeiten" mit ihm.
Was ich vermisse: dass du den Hund erst mal kennenlernst (denn dann kennst du auch seine Grenzen) und ihn annimmst, wie er eben ist, dann darauf aufbaust, und dafuer Sorge traegst, dass sich gegenseitiges Vertrauen und gegenseitigen Respekt, gegenseitige Achtung bilden kann und damit eine gute Basis, naemlich eine gute gegenseitige Bindung erreichst
.
Wenn das alles besteht, dann orientiert sich dein Hund an dir und du brauchst auch keine Beruhigungs- oder Schlafmittel bei der Fahrt nach Daenemark.

Dein Hund war vor deiner Zeit immer im Zwinger und keiner hat sich richtig um ihn gekuemmert, hast du gesagt. Hast du schon mal daran gedacht, dass er evtl. Deprivationsschaeden hat?
Als Deprivationssyndrom wird die Gesamtheit der Symptome bezeichnet, die durch eine reizarme Aufzucht entstehen, wenn sich der Hund in seinem weiteren Leben in einer komplexen und anregenden Umwelt befindet.

Durch seine Defizite in der Gehirnstruktur kann er mit den vielen Umwelteinflüssen nicht umgehen. Er reagiert zunächst mit einer Phobie vor allem, was neu ist und aufgrund der dynamischen Vorgänge im Rahmen dieser Erkrankung lebt er sehr bald in einem dauernden Zustand von Angst: deprivationsbedingte Ängstlichkeit. Allzu schnell lernt ein Hund in diesem überwachsamen, angespannten Zustand, dass aggressives Verhalten ein hervorragende Methode ist, sich alles und jeden vom Leib zu halten.

Da diesen chronisch ängstlichen Hunden aufgrund ihrer Erkrankung eine vernünftige Selbstkontrolle fehlt, stellen sie eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Öffentlichkeit und, wenn die Kommunikation gestört ist, auch für ihre Familie dar! In manchen Fällen finden diese ängstlichen Hunde für sich eine – scheinbar – grossartige Lösung. Sie kann die Ursache für das nächste Problem sein ...
bitte hier weiter lesen...

Ich finde, dass du deinen Hund (dessen Name du nicht nennst) mit vielen Dingen, die du mit ihm unternimmst (z.B toben mit einem anderen Hund bis es wirklich koerperlich nicht mehr geht und er nicht mehr von selbst ins Auto huepfen kann) total ueberforderst und dich dann ueber seine Reaktionen aufregst.
Das liegt aber nicht am Hund, sondern an dir, deinen Einstellungen und in vielen Dingen auch daran, dass du Hunde nicht lesen kannst bzw. nichts mit der Koerpersprache der Hunde anfangen kannst.
Mein Tipp, dagegen vorzugehen ist immer noch eine gute Hundeschule - du musst ja eh mit ihm noch den Hundefuererschein machen und wahrscheinlich braucht ihr dazu auch laenger, weil er evtl. Defizite durch die Art seines Aufwachsens hat
 
S

Schweinemama

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Deprivationsschäden sind etwas ganz was anderes. Da wäre der hund apatisch, würde unter Schock alles über sich ergehen lassen teilweise mit kompletter AUsschaltung der Reize inkl. dem berühmten Systematischen Stressabbau - der Tiger im Käfig der webt, der stundenlang seine Kreise zieht und ähnliches. ER ist welpentechnisch neugierig, er kennt eben noch nicht alles und in der Prägungsphase wo man den Hund bereits schon fast überall mitnehmen sollte, wie z.b. ein Besuch im Restaurant, eine Fahrt mit dem Bus etc, da war er eben nicht dabei. Es ist nun nicht so - dass er das nie lernen wird, vielleicht wird er sich nicht wohlfühlen, man muss ja auch nicht unbedingt den Hund diesen Stressfaktoren bis zum Exzess ausliefern.

Denke nicht dass er einen sehr großen Schaden durch die Zwingerhaltung hat, er bleibt auch schon mal gerne alleine zu Hause, er muss nicht unbedingt die Autorunden mitfahren, wenn ich die Kinder aus der Schule hole (wenn es arg warm ist - ist das nur Stress). Also bleibt er zu Hause und wirft sich aufs Sofa mit unserer kleinen HÜndin, das ganze sieht recht entspannt aus.

Körperliches auspowern, ist so ein eigenes Kapitel: natürlich kann er toben bis er nicht mehr laufen kann. Er lässt sich noch ablenken, wird hippelig wenn andere Hunde rumlaufen dürfen und er nicht, das berühmte 1x gehts noch würde ihm ja sehr zusagen, bei Temperaturen - bis plus 30 Grad wirklich einen Hitzeschaden inkl. Übelkeit und Speiberei . Trotzdem verbleibt der Zeitpunkt und die Laufdauer bei mir... "Die" Kondition hat er noch nicht, wir bauen sehr vorsichtig und langsam auf, gestern waren wir erstmals wieder einmal 12 Kilometer Radfahren (über 1:30 waren wir weg) , sein Tempo, sein berühmter langläufiger Trab, er fühlte sich wohl, er hat das Tempo bestimmt, geht Prima - mit Flex, mit Maulkorb ohne Flex. Gezielter Freilauf ist es keiner, bei Hundekontakt bremse ich ab, rufe ihn wenn ich andere Hunde sehe bereits zu mir, steig ab - da die Gefahr dass er doch nicht weiterläuft und ein unangeleinter Hund ihn dazu verführt in den Bach zu stürmen gegeben ist... Ich vertraue ihm schon, aber so stark ist das Vertrauen nun auch nicht. Für ihn ist diese Laufarbeit auch Stressabbau, kaum hinziehen zu anderen Hunden, an dominanten Rüden trabt er vorbei - wird er nicht blöd angegangen - ist es ihm egal. Ein Potentieller Hundefreund zum rumfetzen ist immer gerne gesehen (eine Wippetdame haben wir getroffen, das ging ihm nicht ein, dass die kleiner aber schneller sein kann wie er - immer wieder hat er versucht sie zu überholen, letztendlich habe ich dann abgepfiffen, es dauert aber ja - Hund kommt angetrabt, danach noch 5 Minuten Pause im Wasser und wir fuhren weiter) , wir fahren nicht auf Tempo oder Quantität - sondern auf QUalität und wohlfühlen, und wenn er mal 10 Minuten im Bach rumpritschelt weil die Stelle gar so toll ist, ist es auch egal. . Er hechelt nicht wild, er ist nicht ausgepowert, er war nicht hundemüde, als er dann einschlief hat er aber sehr tief geschlafen - ja er hat was getan - sich im "Übermass" bewegt. Geplant ist, dass ich die Länge der Radrouten langsam steigere, aber nicht das Tempo. Das Tempo entscheidet er, ich bin mir relativ sicher, dass das kein 20 km/h Hund ist, sondern dann trabt er eben mit 10 Km/h lockerflockig dahin. Gelenksschäden bei so einem Hund sind nämlich tödlich und ja - den kann ich nicht so leicht heben, wenn ihm was wehtut.
 
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Samuray7

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Nach dem Lesen der grad auch für mich sehr interessanten therads - denn ich habe einen sog. Angsthund - hab ich mich gefragt, wie ich hier den Überblick nicht verlieren kann (nur als Randbemerkung; bitte nicht weiter beachten außer als Kenntnisnahme)
Und das geht am besten zwischen den jeweiligen Zeilen, bitte entschuldigt, wenns dadurch länger wird....


Unser Großer war ja als wir ihn bekommen haben ein ziemlicher Panik-Schieber. Rumlaufen - kopfloses rumrasen, einfangen lassen eigentlich nur zu zweit und kaum hatte man ihn ein wirres rauswinden um sich richtig wieder "reinzusteigern". Als wir ihn übernommen haben war das mehrfach täglich so, nun seit etwa 4 Wochen das erste mal wieder, davor war es als wir bei einem großen Stausee waren und er wieder aus demselben blöden Halsband gerutscht ist und dort im Stausee rumgerannt ist wie verrückt. Rausbekommen haben wir ihn dann nach einer Weile - irgendwann war er "ausgelaufen" und hat anscheinend wieder begriffen dass er nicht alleine ist auf dieser Welt.

Das klingt nach Horror - sowohl für euch als auch für den Hund.... Warum seid ihr hinter ihm hergerannt?? Das bewirkt doch das genaue Gegenteil...

Heute war es wieder soweit, es war mein Fehler, dass ich unseren großen zu einer "kleineren" Veranstaltung mitnehmen wollte. Ein kleiner Flohmarkt, viele Gerüche, etwa 20-30 Menschen - die ersten Minuten gingen recht gut, er hat sich hingesetzt, er hat sich sogar hingelegt ohne dass man ihm etwas gesagt hat - für mich sah er eigentlich sogar recht entspannt aus (was ich halt nach 30 Jahren Hundehaltung so gesehen habe) - dann ein paar Frustrierte kurze Beller (ich habe schon gemerkt - dass ihm die Dauer zu lang wurde, es war nur 2-3 Minuten) - hund windet sich aus dem Zughalsband - haut ab - rennt wie verrückt im Kreis - orientiert sich so überhaupt gar nicht mehr auf mich. Irgendwann konnte ich ihn dann einfangen, nachdem er bei einem zweiten Hund stehenblieb um diesen mit aufzufordern mitzutun - er blieb am Platz, Gott sei dank - daneben war eine Landesstrasse - nicht auszudenken der wäre dort reingelaufen.. Habe ihn dann sofort am Nacken gepackt, um seinen Brustkorb genommen (das hat sehr geholfen - man merkte schon wie sich das herzchen wieder beruhigte). Leine genommen - um den Hals gewickelt und zugemacht, Dh. Halsband ohne Stop - aber anders wäre er wohl nicht zum auto zu transportieren gewesen. ins AUto abgesetzt, futter gegeben, wasser gegeben - alles nicht angerührt.
Wie krieg ich dieses "Panische" aus ihm raus. Alles was neu ist - reagiert er so, wobei er sich mit uns eigentlich sehr gerne darauf einlässt ( neugierig ist er ja) - aber es ermüdet sehr schnell und wir versuchen immer wieder sehr kurzfristig ihn was anschauen zu lassen.. Er soll ja einerseits wirklich noch einiges kennenlernen, aber diese Endlosschleife ist etwas zermürbend. Er reagiert ja in dem Moment auf gar nichts (wobei die Situationen wirklich weniger werden, teilweise übe ich schon mit Leckerlis um zu bemerken wann der Zeitpunkt kommt in denen er dann nichts mehr nimmt - weil alles zu viel ist und ja - es ist wie ein ROlladen der runterfährt von einer Sekunde auf die NÄchste) - wie die berühmten Hunde bei der Silvesterknallerei - aber ohne wildem Hecheln und Zittern. Er fixiert davor nichts, es sind auch keine ungewöhnlichen Geräusche, keine Vorkomnisse. Vielleicht auch nur eintrainiertes Verhalten, weil es ihm gerade nicht gefällt.

SO jedenfalls nicht - und ich spreche echt als Halterin eines Panikhundes!

Vielleicht sollte man ihn ja wirklich kastrieren, ob er dann etwas ruhiger wird. Ab jetzt nur noch spaziergänge mit dem x - Sportgeschirr, da kam er noch nie raus - aus dem Norwegergeschirr hat er sich auch schonmal rausgewunden..

Das hilft auf jeden Fall - allerdings nur insofern, dass er besser erziehbar wird... Die Probleme liegen tiefer.
 
S

Samuray7

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Genau, die Kastration wird jetzt alles einfach so ausbügeln.
NEIN.

Der Ansicht bin ich auch. Obwohl ich selbst meinen Hund mit anderthalb Jahren habe kastrieren lassen, weil er dermaßen sexorientiert war, dass es für ihn selbst zu einer dauernden Stressbelastung wurde.

Da ist Erziehung und konsequentes Handeln gefragt und das was du beschreibst hat rein gar nichts mit sexuell motiviertem Verhalten zu tun, d.h. du wurdest deinen jungen Hund vollkommen umsonst kastrieren und vor allen Dingen in seiner geistigen Entwicklung behindern, weil DU nicht klar kommst.

Sorry, aber das reicht da bei weitem NICHT aus.

Verdammt noch mal, kauf dem Hund endlich ein gut sitzendes Sicherheitsgeschirr, ein X-Geschirr ist für Hunde auch ganz locker überwindbar, hör auf ihn ohne Leine laufen zu lassen, wenn du ganz genau weißt, dass er teilweise einfach nicht kontrollierbar ist und dann such dir bitte einen Trainer, der dir genau erklärt wie du deinen Hund zu lesen hast.

Die 30 Jahre Erfahrung scheinen absolut nicht auszureichen, wenn dein Hund so ein massives Stress-Niveau erreicht und du vorher immer noch denkst, dass alles gut sei.

Ich verfolge deine Beiträge zu deinem "Großen" jetzt schon seit geraumer Zeit und das was du schreibst klingt für mich sehr danach, dass du diesen Hund kaum im Griff hast geschweige denn ihn und deine Umgebung einschätzen kannst.

Vielleicht klingt das alles nur so, aber du solltest dir mal ernsthaft überlegen wie du dir die Zukunft mit deinem Hund vorstellst.
Laufen lassen, weil es halt geht oder einfach mal an dir selbst und an deinem Umgang mit dem Hund arbeiten?
 
S

Schweinemama

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79
Nach dem Lesen der grad auch für mich sehr interessanten therads - denn ich habe einen sog. Angsthund - hab ich mich gefragt, wie ich hier den Überblick nicht verlieren kann (nur als Randbemerkung; bitte nicht weiter beachten außer als Kenntnisnahme)
Und das geht am besten zwischen den jeweiligen Zeilen, bitte entschuldigt, wenns dadurch länger wird....





Das hilft auf jeden Fall - allerdings nur insofern, dass er besser erziehbar wird... Die Probleme liegen tiefer.

Was er sicherlich hat ist ein Bindungsproblem, bei mir geht es schon, er vertraut mir, auch wenn ihm ein Rüde sehr blöd angeht und anknurrt kommt er zu mir gelaufen (bin ja sehr stolz drauf). Aber der Rest der Familie, ja sind lieb aber "Respekt" ist nicht, Bindung ja - aber beschränkt auf Streicheleien, Liebkosungen, Balli werfen - rumspielen oder kuscheln, streicheln und ähnliches. Für all diese Sachen gibt es aber auch keine "Respektsprobleme" - dem kann jeder ins Maul greifen und einen Ball rausnehmen, dem kann jeder Hund sein Holz aus dem Mund ziehen, er wedelt sogar noch dabei, er ist ein sehr sehr gutmütiger "Trottel":

Ja, ich bin gerade auf Problemsuche, eine "kleinigkeit" habe ich schon gefunden und wir arbeiten derzeit dran. die Leinenführigkeit, er wird wenn er vorne geht irgendwann total kopflos. Dh. er schaut nicht mehr ob man hinten mit dabei ist - sondern er macht seines... Bis dato habe ich ihn immer wieder zurückgerufen, absetzen lassen, ein paar Sekunden bei Fuss gehen lassen und ihm auf Kommando entlassen. hat gut funktioniert - war aber nicht die Problemlösung. heute bin ich mit ihm raus mit der kurzen Schleppleine - 5 Meter und eine Leine die noch dazu wasserdicht ist. wir sind mal so 1 Kilometer gegangen mit immer wieder richtungswechseln, in die leine laufen, ich habe ihn zurückgepfiffen, umgedreht, zwischendurch auch einfach mal so- damit er kapiert - "he frauli, dich gibts auch noch". Wir werden das weiter üben - ich habe es die letzte Zeit vernachlässigt, da er nicht mehr so in die Leine läuft aber auf "Kontakt" dh. auf gespannte Leine geht. Würde mich so nicht stören, aber eben - es ist nicht das Problem... der läuft auch gerne mal bei Fuss (auch wenn er es nicht so gut kann), aber "Sichtkontakt" ist gut., nur vorne weg"stürmen" und Gott und die Welt vergessen ist halt keine Hundeerziehung, das geht auch nicht im Wald (wobei ich im wald eher ruhiger bin, der braucht auch mal Zeit um einfach mal Hund zu sein.

Von der Kastration her ist es zu überlegen, er hat sexuell keine Probleme, er ist nicht dominant und wenn ihn ein dominanter Rüde mal richtig runterputzt - springt er zur Seite - er wehrt nur ab - es gibt keine aktiven Angriffe von ihm - er schnappt nicht mal in die Luft (weil ich es heute mit einer Hundetrainerin die mit ihrem Rüden am Auslauf war angesehen habe, ihr Rüde war der dominante, meiner war wirklich sehr umsichtig - irgendwas blödes ist passiert (wahrscheinlich weil meiner sehr nah an ihm vorbeigelaufen ist auf der Jagd einer junghündin) und der dominante ist auf meinen Los - hat keine 2 Sekunden gedauert, sie hat ihren Zurückgerufen, meiner kam zu mir - danach war er ein wenig aufgekratzt sodass ich den Auslauf verlassen habe und mit ihm noch ein bisschen schnüffeln war, da ablegen nicht so seins ist - da ist er zu unsicher dafür). Die Trainerin meinte selbst, dass er eigentlich wirklich in Schatz ist, er ist überhaupt nicht dominant weder gegenüber Rüden noch zu Hündinnen (es war auch eine hÜndin da - die ihm seine Hölzchen aus dem Maul gezogen hat und dann knurrend weggelaufen ist... hat er sich ein anderes genommen, das war dann auch weg.. tja, auf seine Ex-Hölzchen hat er nicht mal reagiert als sie geworfen wurden - er hats akzeptiert ). Er selbst schaut sehr wohl beim Spielen, ein kleiner Rüde kam ihm genau in einer Kurve entgegen und das wäre übel ausgegangen, wäre mein Großer nicht ausgewichen und über einen Abhang runtergepurzelt - so ein Bodycheck von einem 33 Kilo hund versus einem 5 Kilo Malteser geht selten gut. Er übt sich gerade fleissig in Sozialkompetenz, und er macht sich da wirklich sehr gut. Besser als seine dominante Art die er Anfangs an den Tag legte. Er ist halt ein Hund der noch viel zu lernen hat. Er spielt immer noch am liebsten mit jungen Welpen, so ab 6 Monate aufwärts bis zu einem Jahr, möglicherweise hat ihm das gefehlt, aber da ist er superelatisch, balgt mit denen am Boden rum, ist aber aufgrund seiner Masse schon ein "erwürdiger" Gegner. Da wirds erst richtig wild, wenn man sich eingespielt hat.

Und sonst habe ich zwei sehr gut folgende Hunde an der Hand - einmal Labihündin, einmal Vizla-Hündin, beide etwa 2 Jahre alt, sterilisiert und wirklich goldschätze. DIe Labihündin die eigentlich gar nicht mehr spielt - hat ihn als Lieblingshund auserkoren, weil sonst ja keiner mit ihr ins Wasser geht und im Wasser - der Bachlauf ist danach kurz vor dem Austrocknen so spritzt das kühle Nass links und Rechts ins Gebüsch.
 
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Schweinemama

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Hm.. du bist dir aber bewusst, dass du auch an dir arbeiten musst?

Arbeiten muss sowieso jeder für sich. Ich arbeite gleichzeitig an mir und dem Hund. Die Vertrauensbasis ist ja auch da, aber sie ist ein wenig zu "salopp". Trotzdem kommt er bei ruf zurück (zu 90%) und das ist nach 2 Monaten training gar nicht so schlecht.

Wir werden jeden Tag besser und sind sehr stolz darauf. Manchmal ist er noch ein wenig sehr schlimm (heute einen Fernsehkarton zerrissen, 1000send kleine Fetzen), aber er hatte was zu tun und das schlechte Wetter war auch gar nicht mehr so schlecht...
 
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