Erstkatze mit einem Kitten zusammenführen

Diskutiere Erstkatze mit einem Kitten zusammenführen im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo zusammen, ich habe seit gestern ein Kätzchen für meine Erstkatze geholt, da ich das Gefühl hatte sie könnte die Gesellschaft einer anderen...
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Busja

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Hallo zusammen,
ich habe seit gestern ein Kätzchen für meine Erstkatze geholt, da ich das Gefühl hatte sie könnte die Gesellschaft einer anderen Katze genießen. Generell lässt sich sagen, dass sie erst 8 Monate ist und das kitten 8 Wochen alt ist
(etwas früh ich weiss, ging aus diversen Gründen nicht anders). Unsere erste Katze gewöhnt sich an uns sehr lange spielt zwar gerne ist aber eher scheu wenn es um Streicheleinheiten geht. Nun haben wir seit gestern das Kätzchen, was sich perfekt eingelebt hat, tobt, spielt und super verschmust ist. Während Familienmitglieder mit der neuen Katze beschäftigt sind bleibe ich größtenteils bei der älteren, da ich ihre Bezugsperson bin. Leider haben sie sich beim ersten Kontakt angefaucht und die ältere gab einen bedrohlich Tiefen laut von sich. Man sieht dass sie vor dem Kätzchen Angst hat. Es lässt mich natürlich nicht kalt, ich mache mir Sorgen auch wenn ich weiß dass noch wenig Zeit vergangen ist. Ich würde mich sehr über Tipps und Erfahrungen freuen.
 
28.04.2019
#1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
Son-Gohan

Son-Gohan

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Denkbar schlechte Konstellation...warum hast du das Kitten mit 8 wochen geholt, wenn du weißt, dass es falsch ist?
Ist deine Große schon kastriert?
Eine gleichaltrige zu deiner 8 Monate alten wäre viel besser gewesen. Man kann den Charakter von einem 8 Wochen alten Kitten ja noch überhaupt nicht feststellen. Kräftemäßig hat der Zwerg ihr auch null entgegen zu setzen...
Besteht die Möglichkeit, das Kleine wieder dahin zu bringen, wo du es her hast? Damit es noch ordentlich was von Mama und co lernen kann?
 
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Busja

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Denkbar schlechte Konstellation...warum hast du das Kitten mit 8 wochen geholt, wenn du weißt, dass es falsch ist?
Ist deine Große schon kastriert?
Eine gleichaltrige zu deiner 8 Monate alten wäre viel besser gewesen. Man kann den Charakter von einem 8 Wochen alten Kitten ja noch überhaupt nicht feststellen. Kräftemäßig hat der Zwerg ihr auch null entgegen zu setzen...
Besteht die Möglichkeit, das Kleine wieder dahin zu bringen, wo du es her hast? Damit es noch ordentlich was von Mama und co lernen kann?
Zunächst vielen Dank für die Antwort! Die kleine konnte nicht mehr bei ihren vorbesitzern bleiben damit geht das leider nicht. Die große hat Angst vor der kleinen, da die kleine sich bereits sehr wohl hier fühlt und keine Angst vor unserer größeren hat. Nein sie ist nicht kastriert.
Heute haben wir durch ein Netz an der Tür wo sich die kleine in ihrem eigenen Zimmer aufhält sich die zwei mit Futter annähern lassen. Die Große beobachtet die kleine wie sie spielt, jedoch vorsichtig mit Bedacht.
 
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Gast84631

Guest
Korrigiert mich,wenn ich falsch liege, bin und war kein Katzenbesitzer.

Was waere denn, wenn du fuer die kleine noch eine gleichaltrige bzw 12. Wochen alte dazu holst?
So koennten die genug spielen,voneinander prpfitieren und deine arme,große hat dadurch eventuell Entlastung.
 
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Busja

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Korrigiert mich,wenn ich falsch liege, bin und war kein Katzenbesitzer.

Was waere denn, wenn du fuer die kleine noch eine gleichaltrige bzw 12. Wochen alte dazu holst?
So koennten die genug spielen,voneinander prpfitieren und deine arme,große hat dadurch eventuell Entlastung.
Nun ich bin mir da leider auch nicht sicher ob die große dann nicht komplett ausrasten würde weil dann plötzlich zwei neue Katzen in ihrem Territorium wären. Leider ist das für uns keine Option. 3 Katzen sind schon viel. Und ob sie von einer gleichaltrigen nicht sogar mehr Angst hätte?
 
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Simpat

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Hallo herzlich willkommen hier im Forum 🙂

Also leider ist da einiges schief gelaufen. Wie schon gesagt, der Neuzugang ist viel zu jung und genau, dass ist das Problem, es gibt 3 Gründe warum man dass nicht tun sollte:

1. Dem Kitten fehlt die Sozialisierung, es hat den richtigen Umgang, die Katzensprache usw. noch gar nicht gelernt, die Sozialisierung fängt nämlich erst mit 7-8 Wochen an, deswegen ist es ja so wichtig, dass man die Kitten lang genug zusammen und vor allem bei der Katzenmutter lässt und dass sind nun mal mindestens 12 Wochen, besser 13-16 Wochen. Die Kleine weiß gar nicht, wie sie sich richtig zu verhalten hat gegenüber deiner Katze.

2. Bei einem so jungen Kitten, kann man doch noch gar nicht einschätzen, ob es vom Wesen, Charakter und Temperament überhaupt zur vorhandenen Katze passt.

3. Es ist natürlich auch ein großes gesundheitliches Risiko sowohl für das Kitten als auch für die vorhandene Katze, weil das Kitten entweder ungeimpft oder gerade erst einmal geimpft natürlich noch gar keinen Immunschutz entwickelt hat. Sein Immunsystem ist noch vollkommen unausgereift und da kommt es im neuen Haushalt mit jeder Menge fremder Viren, Bakterien und Keime in Kontakt, so etwas kann schnell zum Ausbruch von Krankheiten führen. Eine Impfung ist eine ziemliche Belastung für den kleinen Organismus, das stecken die Kitten in der gewohnten Umgebung und unter Obhut der Katzenmutter viel besser weg, deswegen sollte man sie erst mehrere Tage nach der 2.Impfung vom Muttertier trennen und an neue Besitzer abgeben. Die Trennung von den Geschwistern und der Katzenmutter, das neue Zuhause, neue Bezugspersonen, dass alles ist großer Stress für die Kitten und belastet ebenfalls das Immunsystem, sollte daher nicht zeitgleich mit der Impfung stattfinden. Natürlich ist auch die vorhandene Katze einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt, wenn man ein ungeimpftes Tier dazusetzt.

Aber jetzt zur vorhandenen Katze, wie sieht es mit ihrer Sozialisierung aus, weißt du wie lange sie bei der Katzenmutter und den Geschwistern aufgewachsen ist? Seit wann lebt sie allein bei dir?

Auf jeden Fall sollte sie möglichst bald kastriert werden, potente Tiere sind ungleich schwerer zu vergesellschaften als Kastraten und mit 8 Monaten ist sie längst alt genug für die Kastration. Anfängliches Fauchen und Knurren ist bei einer Zusammenführung ganz normal. Stell dir vor, es klingelt an der Tür und da kommt jemand in dein Haus und sagt "Ich wohne jetzt hier" würdest du dann gleich antworten: "Hallo komm rein, hier ist mein Kühlschrank, mein Bett, meine Coach, mein Spielzeug.......teile ich alles gerne mit dir?"

Solange die Große nicht versucht die Kleine ernsthaft zu verletzen, würde ich sie nicht wieder trennen. Du schreibst ja, dass sie eher Angst vor dem Neuzugang hat, aber auch da muss man aufpassen, nicht dass sie die Kleine aus Angst angreift, wenn die ihr zu nahe kommt und leider wird die Kleine, da sie die Katzensprache und den richtigen Umgang miteinander noch nicht gelernt hat, vermutlich nicht richtig auf die Warnsignale der Großen reagieren.
 
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Busja

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Hallo herzlich willkommen hier im Forum 🙂

Also leider ist da einiges schief gelaufen. Wie schon gesagt, der Neuzugang ist viel zu jung und genau, dass ist das Problem, es gibt 3 Gründe warum man dass nicht tun sollte:

1. Dem Kitten fehlt die Sozialisierung, es hat den richtigen Umgang, die Katzensprache usw. noch gar nicht gelernt, die Sozialisierung fängt nämlich erst mit 7-8 Wochen an, deswegen ist es ja so wichtig, dass man die Kitten lang genug zusammen und vor allem bei der Katzenmutter lässt und dass sind nun mal mindestens 12 Wochen, besser 13-16 Wochen. Die Kleine weiß gar nicht, wie sie sich richtig zu verhalten hat gegenüber deiner Katze.

2. Bei einem so jungen Kitten, kann man doch noch gar nicht einschätzen, ob es vom Wesen, Charakter und Temperament überhaupt zur vorhandenen Katze passt.

3. Es ist natürlich auch ein großes gesundheitliches Risiko sowohl für das Kitten als auch für die vorhandene Katze, weil das Kitten entweder ungeimpft oder gerade erst einmal geimpft natürlich noch gar keinen Immunschutz entwickelt hat. Sein Immunsystem ist noch vollkommen unausgereift und da kommt es im neuen Haushalt mit jeder Menge fremder Viren, Bakterien und Keime in Kontakt, so etwas kann schnell zum Ausbruch von Krankheiten führen. Eine Impfung ist eine ziemliche Belastung für den kleinen Organismus, das stecken die Kitten in der gewohnten Umgebung und unter Obhut der Katzenmutter viel besser weg, deswegen sollte man sie erst mehrere Tage nach der 2.Impfung vom Muttertier trennen und an neue Besitzer abgeben. Die Trennung von den Geschwistern und der Katzenmutter, das neue Zuhause, neue Bezugspersonen, dass alles ist großer Stress für die Kitten und belastet ebenfalls das Immunsystem, sollte daher nicht zeitgleich mit der Impfung stattfinden. Natürlich ist auch die vorhandene Katze einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt, wenn man ein ungeimpftes Tier dazusetzt.

Aber jetzt zur vorhandenen Katze, wie sieht es mit ihrer Sozialisierung aus, weißt du wie lange sie bei der Katzenmutter und den Geschwistern aufgewachsen ist? Seit wann lebt sie allein bei dir?

Auf jeden Fall sollte sie möglichst bald kastriert werden, potente Tiere sind ungleich schwerer zu vergesellschaften als Kastraten und mit 8 Monaten ist sie längst alt genug für die Kastration. Anfängliches Fauchen und Knurren ist bei einer Zusammenführung ganz normal. Stell dir vor, es klingelt an der Tür und da kommt jemand in dein Haus und sagt "Ich wohne jetzt hier" würdest du dann gleich antworten: "Hallo komm rein, hier ist mein Kühlschrank, mein Bett, meine Coach, mein Spielzeug.......teile ich alles gerne mit dir?"

Solange die Große nicht versucht die Kleine ernsthaft zu verletzen, würde ich sie nicht wieder trennen. Du schreibst ja, dass sie eher Angst vor dem Neuzugang hat, aber auch da muss man aufpassen, nicht dass sie die Kleine aus Angst angreift, wenn die ihr zu nahe kommt und leider wird die Kleine, da sie die Katzensprache und den richtigen Umgang miteinander noch nicht gelernt hat, vermutlich nicht richtig auf die Warnsignale der Großen reagieren.
Danke dir zunächst für deine ausführliche Antwort!
Das mit dem Kastrieren haben wir nicht gewusst und wollten dieses Leiden sparen. Die Große haben wir erst mit 13 Wochen abgeholt. Sie hat mit ihrer Mutter, Onkel und ihrem Bruder gewohnt. Sie hatten ein Zimmer für sich und wurden von den Züchtern nicht wirklich viel auf den Arm genommen, weshalb sie Streicheleinheiten noch nicht so genießt. Seit 5 Monaten lebt sie jetzt bei uns.
Das mit der katzensprache leuchtet mir natürlich ein. Gibt es da irgendwelche Wege wie man diese Barriere umgehen könnte?
Angreifen tut sie die kleine nicht. Sie hat mal geraucht und kurz bedrohlich miaut und dann zurückgezogen. Jetzt sehen sie sich zwischen einem Netz. Die große beobachtet und guckt ihr zu. Die kleine kommt auch gerne auf sie zu aber hat mittlerweile scheinbar verstanden dass sie das eher vorsichtiger machen soll.
 
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Busja

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Danke dir zunächst für deine ausführliche Antwort!
Das mit dem Kastrieren haben wir nicht gewusst und wollten dieses Leiden sparen. Die Große haben wir erst mit 13 Wochen abgeholt. Sie hat mit ihrer Mutter, Onkel und ihrem Bruder gewohnt. Sie hatten ein Zimmer für sich und wurden von den Züchtern nicht wirklich viel auf den Arm genommen, weshalb sie Streicheleinheiten noch nicht so genießt. Seit 5 Monaten lebt sie jetzt bei uns.
Das mit der katzensprache leuchtet mir natürlich ein. Gibt es da irgendwelche Wege wie man diese Barriere umgehen könnte?
Angreifen tut sie die kleine nicht. Sie hat mal geraucht und kurz bedrohlich miaut und dann zurückgezogen. Jetzt sehen sie sich zwischen einem Netz. Die große beobachtet und guckt ihr zu. Die kleine kommt auch gerne auf sie zu aber hat mittlerweile scheinbar verstanden dass sie das eher vorsichtiger machen soll.
Gefaucht*
 
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Simpat

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Naja, von einem seriösen Züchter stammt die Große sicherlich nicht, sonst wäre sie nicht in Einzelhaltung abgegeben worden und im Kaufvertrag wäre festgehalten, dass sie kastriert werden muss. Um welche Rasse handelt es sich? Und was weißt du über die Elterntiere der Kleinen?

Man kastriert nicht nur um ungewollten Nachwuchs zu vermeiden, sondern auch weil man den Tieren den hormonellen Stress während jeder Rolligkeit erspart und weil es das Risiko auf Krebs und Gebärmuttervereiterungen deutlich senkt.

Ich würde die einfach zusammenlassen und die müssen den Umgang miteinander dann lernen, da kannst du ihnen kaum helfen. Wichtig ist, die Große braucht ganz viel Aufmerksamkeit und Zuwendung und die Kleine muss viel bespielt und abgelenkt werden, damit sie die Große nicht zu sehr bedrängt. Mit beiden Tieren viel Spielen und reichlich füttern, müde gespielt und satt gefressen, ist alles viel friedlicher und ruhiger bei der Zusammenführung. Auch fördern positive Erlebnisse in Gegenwart der anderen Katze die Freundschaft, also viel Leckerlis geben, wenn beide im Raum sind.
 
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Busja

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Naja, von einem seriösen Züchter stammt die Große sicherlich nicht, sonst wäre sie nicht in Einzelhaltung abgegeben worden und im Kaufvertrag wäre festgehalten, dass sie kastriert werden muss. Um welche Rasse handelt es sich? Und was weißt du über die Elterntiere der Kleinen?

Man kastriert nicht nur um ungewollten Nachwuchs zu vermeiden, sondern auch weil man den Tieren den hormonellen Stress während jeder Rolligkeit erspart und weil es das Risiko auf Krebs und Gebärmuttervereiterungen deutlich senkt.

Ich würde die einfach zusammenlassen und die müssen den Umgang miteinander dann lernen, da kannst du ihnen kaum helfen. Wichtig ist, die Große braucht ganz viel Aufmerksamkeit und Zuwendung und die Kleine muss viel bespielt und abgelenkt werden, damit sie die Große nicht zu sehr bedrängt. Mit beiden Tieren viel Spielen und reichlich füttern, müde gespielt und satt gefressen, ist alles viel friedlicher und ruhiger bei der Zusammenführung. Auch fördern positive Erlebnisse in Gegenwart der anderen Katze die Freundschaft, also viel Leckerlis geben, wenn beide im Raum sind.
Ich weiss leider nur, dass sie schon öfter Kitten gezüchtet und verkauft hat. BKH Katzen, beide. Von den Elterntieren weiß ich nur dass sie beide gesund waren und untersucht wurden. Mit der großen beschäftige ich mich so viel es geht und lasse eher die Familie mit der neuen katze spielen. Wir bleiben dran und versuchen sie weiterhin durch Futter und Spiele zusammenzuführen. Danke für die Infos und Tipps!
 
S

Simpat

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Ich weiss leider nur, dass sie schon öfter Kitten gezüchtet und verkauft hat. BKH Katzen, beide. Von den Elterntieren weiß ich nur dass sie beide gesund waren und untersucht wurden. Mit der großen beschäftige ich mich so viel es geht und lasse eher die Familie mit der neuen katze spielen. Wir bleiben dran und versuchen sie weiterhin durch Futter und Spiele zusammenzuführen. Danke für die Infos und Tipps!
Was heißt untersucht? Sind die auf Erbkrankheiten wie HCM oder PKD geschallt worden? Herzschall von muss von einem Spezialisten gemacht werden und bei den BKHs muss man auch vor der Verpaarung eine Blutgruppenbestimmung machen, weil es da zu Unverträglichkeiten kommen kann mit schlimmen Folgen für die Kätzin und die Kitten, vor allem wenn sie Blutgruppe B hat und der Kater A. Sicherlich gab es auch keinen Stammbaum, also einfach nur Vermehrung womöglich auch ohne jegliche Genetikkenntnisse, weil seriöse und verantwortungsvolle Zucht nur mit Stammbaum möglich ist, man muss schauen, ob die Linien gesund sind, zueinander passen, Inzuchtkoeffizient usw. Da hat einer sich einfach nur mit seinen Katzen ein paar Euros verdienen wollen, hoffentlich wurden wenigstens die Wurfpausen eingehalten.

BKHs sind ja etwas ruhigere Katzen, habe selbst 3 davon, wobei die längst nicht so ruhig sind, wie man der Rasse allgemein nachsagt. Was weißt du über die Elterntiere des Neuzugangs?
 
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Busja

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Was heißt untersucht? Sind die auf Erbkrankheiten wie HCM oder PKD geschallt worden? Herzschall von muss von einem Spezialisten gemacht werden und bei den BKHs muss man auch vor der Verpaarung eine Blutgruppenbestimmung machen, weil es da zu Unverträglichkeiten kommen kann mit schlimmen Folgen für die Kätzin und die Kitten, vor allem wenn sie Blutgruppe B hat und der Kater A. Sicherlich gab es auch keinen Stammbaum, also einfach nur Vermehrung womöglich auch ohne jegliche Genetikkenntnisse, weil seriöse und verantwortungsvolle Zucht nur mit Stammbaum möglich ist, man muss schauen, ob die Linien gesund sind, zueinander passen, Inzuchtkoeffizient usw. Da hat einer sich einfach nur mit seinen Katzen ein paar Euros verdienen wollen, hoffentlich wurden wenigstens die Wurfpausen eingehalten.

BKHs sind ja etwas ruhigere Katzen, habe selbst 3 davon, wobei die längst nicht so ruhig sind, wie man der Rasse allgemein nachsagt. Was weißt du über die Elterntiere des Neuzugangs?
Ja sie wurden auf Erbkrankheiten untersucht. Die Eltern der neuen wurden ebenfalls auf Krankheiten untersucht. Zu der Mutter wurde ein passender Kater mit Stammbaum von einem Züchter gesucht.
Mehr weiss ich jedoch nicht.
Unsere große ist auch eher ruhig aber spielt auch ganz gerne vor allem morgens und abends. Die kleine jetzt ist schon aktiver und traut sich viel.
Heute morgen hat die große das Netz runtergerissen und sie sind sich im Zimmer begegnet. Später hat die große die kleine angeguckt, mit dem Po gewackelt (wie beim Spielen oder jagen) und ist zu ihr hin gelaufen. Später allerdings noch etwas gefaucht. Dann saßen sie wieder in einem kleinen Abstand voneinander und haben sich beobachtet. Als die kleine später das Zimmer verlassen wollte und ins Nebenzimmer lief wo die große saß hat diese geknurrt und einen leichten Buckel gemacht bis die kleine dann wegging. Die Pupillen der großen sind nicht mehr so groß geweitet und sie scheint sich nicht mehr so zurückzuziehen. In einem kleinen Abstand von der kleinen isst sie schon ab und zu ihre Leckerlies, putzt sich auch und lässt sich für eine kurze Zeit zum spielen ablenken.
So der heutige Stand.
 
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