Hilfe, mein Hund hat eine Lähmung an den Hinterbeinen!

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Hallo Ihr Lieben,

Hier geht es um meine Hündin Kira (Bordercollie - Mischling. Wird im August 10 Jahre).

Am 14.06.2019 also heute vor einer Woche fing alles an.
Wir waren draussen und Sie spielte mit dem Nachbars Hund. Sie toben immer Wild herum, spielen fangen und scherzen einfach rum wie zwei kleine Kinder.

Als Sie sich eine Pause gönnt hatte, warf ich Ihr ein Stöcken, als Sie aber aufstand, rannte Sie in der Stellung als müsste Sie ein großes Geschäft ablegen, dass aber nach ein paar Schritten wieder verschwand.
Das kam mir schon komisch vor. Sie jaulte auch kurz auf.
Am Abend als ich zu Bett ging, ging Sie nicht mit, das kam mir widerrum komisch vor, denn Sie schläft immer auf Ihrer Decke im Schlafzimmer.
Sie ging also die Treppe nicht mit hoch.

Am nächsten Tag (Samstag, 15.06.19) als ich aufstand und runter ging, wartete Sie bereits vor der Haustüre, weil Sie raus wollte.
Alles war normal. Wie immer.
Nach ca. einer halben Stunde kam Sie wieder und legte sich in Ihr Hundebett.

Als ich nach ca. 2 Stunden zu Ihr sagte, 'Komm, gehen wir Raus', konnte Sie nicht mehr aufstehen. Ich dachte erst, Sie hatte sich Ihren Fuß eingeklemmt und konnte deshalb nicht aufstehen. Da dachte ich Falsch, sie war wie Gelähmt. Ich rief sofort den Tierarzt an und konnte auch sofort mit Ihr kommen.

Als wir beim Tierarzt waren, meinte dieser, Sie hätte einen Bandscheibenvorfall. Sie wurde auch nicht geröntgt. Sie bekam stattdessen 3 Tage lang (Samstag, Sonntag und Montag) eine Spritze und er meinte nach 8 - 10 Tagen sollte es wieder besser werden. Ich solle auch Übungen mit Ihr machen, Hinterbeine ausstrecken und einziehen und Ihr Rückgrat massieren. Ich muss Ihr auch täglich Schmerzmittel geben. Er meinte auch wenn es innerhalb von 3 Wochen nicht besser wird und oder Sie nicht laufen kann, kann man nichts mehr für Sie tun.

Nun, seither sind 7 Tage vergangen, Ihre Füße kann Sie bewegen, dennoch nicht laufen. Ihren Schwanz lässt Sie hängen, also der ist nach wie vor wie gelähmt.
Sie frisst nicht viel (hat sie aber vorher auch nicht). Sie trinkt viel und wenn Sie im Haus ist, verdrückt Sie sich das Pinkeln so lange, bis ich Sie wieder raus trage. Also Ihre Blase hat Sie im griff, dennoch legt Sie kein großes Geschäft ab. Sie frisst zwar nicht viel, aber irgendwann muss Sie doch auch mal.

Ich glaube nicht daran, dass es ein Bandscheibenvorfall ist, denn ich habe das Gefühl, wenn ich Sie streichle vom Rücken Richtung After, dass Sie das nicht spürt. Denn normalerweise zuckt Sie dann immer zusammen. (Ihr tut das gut, auch beim Bürsteln) Wie schon gesagt, Ihr Schwanz ist auch nach wie vor wie Gelähmt. Ich vermute eher, dass Sie sich einen Nerv eingeklemmt hat.
Denn wenn Sie einen Bandscheibenvorfall hätte, würde der sofort auftreten und nicht 1 Tag vorher sich ankündigen, danach wieder verschwinden und dann komplett ausbrechen oder?
Ich bin wirklich Ratlos. Sie ist sonst top fit, Sie hat sehr viel Bewegung und das genießt Sie.
Man könnte garnicht glauben dass sie schon 10 Jahre alt wird.

Heute Nachmittag müssen wir wieder zum Tierarzt und ich habe Angst, das Sie eingeschläfert werden muss.

Hat jemand von euch schon mal solch ähnliches miterlebt bei Hunden?
 
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Onawa

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Hallo,

Bitte wechsel den Tierarzt und fahr ggf. in eine gute Klinik.
So eine Diagnose zu stellen ohne geröngt zu haben erschließt sich mir nicht....bitte lasst sie unbedingt röntgen um zu einer wirklichen Diagnose zu kommen.
Lasst euch von solchen Worten wie "ist sonst nicht mehr zu retten" nicht einschüchtern und sucht euch einen Tierarzt, der vernünftig untersucht und Diagnosen stellt und nicht ohne Röntgen irgendetwas diagnostiziert.

LG
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Dito, der Tierarzt würde mich nie wiedersehen.

An deiner Stelle würde ich direkt in die nächste Klinik fahren, die sind auch was Geräte betrifft idR besser ausgestattet und haben auch Spezialisten vor Ort.
 
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KxPx

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Vielen Dank, für die Antworten. Ich werde mich umgehen umhören.
Wobei unser Tierarzt uns bisher immer gut geholfen hat, auch mit anderen Tieren.

Ich werde diesen Termin heute nachmittag noch wahrnehmen und sollte sich nichts herausstellen, werde ich umgehend in eine Hundeklinik fahren.

Ich habe auch noch vergessen zu erwähnen, dass Sie nicht bellen kann. Sie möchte gerne aber aus Ihr kommt nur ein Dumpfes Geräusch und Sie meidet es auch. Ich denke, Ihr tut das Weh.
 
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Onawa

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Hallo,

Ich kann dir wirklich nur raten, dich einem TA zuzuwenden der auch röngt. Das kann eine Kleinigkeit sein, aber auch etwas durchaus Ernstes, sodass vielleicht eine OP folgen muss.
Ich würde an Deiner Stelle den Termin am Nachmittag nicht wahrnehmen und das Geld lieber in einen anderen, besseren TA investieren, der nicht ins Blaue hinein irgendwelche Diagnosen erstellt.

LG Onawa
 
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