Hilfe bei Kater mit Beckenbruch und Verstopfung

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Weatherman

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Hallo liebe Tierfreunde!

Ich wende mich an euch, um zu sehen, ob evtl. jemand ähnliche Erfahrungen hat oder eine Idee hat, wie man unserem Kater Berti helfen kann. Es würde mich freuen, wenn sich jmd. die Zeit nimmt, die etwas umfangreichere Schilderung zu lesen und vielleicht einen Tipp für mich hat.

Unser Kater ist uns vor einem Jahr zugelaufen, er saß ziemlich verhungert bei uns auf der Terrasse und wurde von uns aufgepeppelt. Er blieb bei uns im Hof und bald fiel uns auf, dass er eigenartig geht und sein Schwanz nur schlaff herunter hängt. Bei der Kastration wurde ein Becken- und Schwanzbruch festgestellt, allerdings ging es ihm damit gut. Spätestens als er begonnen hat beim Putzen am Bauch (Zusammenkrümmen) Urin zu verlieren, haben wir uns intensiver informiert und erfahren, dass es bei solchen Brüchen immer wieder Nervenschädigungen gibt, die die Blasenfunktion beeinträchtigen (Überlaufblase). Allerdings hatte er sonst keine Beschwerden und hat nun ein Jahr ohne Beschwerden bei uns im Hof gelebt (mit Schlafplätzen, beheizter Hütte, usw.).

Vor ca. 3 Wochen haben wir dann eine geschwollene Pfote bemerkt und da er mittlerweile recht wild ist und wir ihn kaum in
einen Katzenkorb bekommen, hat uns unsere Tierärztin auf Basis von Fotos Antibiotika (2x1 tägl.) mitgegeben. Die hat er nur abends genommen, da er ab dem zweiten Tag schon nur noch sehr wenig gegessen hat und es ihm schlecht zu sein schien. Wir sind daher auf Tabletten umgestiegen (Efes), die 1x1 tägl. zu verabreichen waren, wobei uns die Tierärztin schon gewarnt hat, dass das Durchfall verursachen kann und er eh schon immer eher einen weichen Stuhl hatte. Wie befürchtet kam am 3. Tag der Durchfall, er hat wieder kaum etwas gefressen, am After war immer wieder dünnflüssiger Kot zu sehen. Dann haben wir zur Verhinderung des Durchfalls "Dysticum" verabreicht (2x1 gestr. Teelöffel tägl.). Das hat super funktioniert und er hat ca. 7 Tage seine Antibiotika genommen und die Pfote ist besser geworden, am Ende der Periode war es aber schon wieder sehr schwierig mit den Tabletten, da er wieder nur sehr wenig gefressen hat und der Durchfall wieder zu kommen schien (Kotlacke,...).

Außerdem war die Pfote noch nicht ganz gesund, sodass wir noch ca. 5 Tage mit Antibiotika weiter machen sollten. Um den Durchfall zu bekämpfen bekam er noch "Dia Dogs&Cats", etwas stärkeres gegen den Durchfall. Das ging einen Tag gut, dann hat er gar nicht mehr gefressen und am übernächsten Tag sogar erbrochen und ständig versucht erfolglos Urin oder Kot abzusetzen. Da war es dann soweit, dass wir ihn doch in einen Transportkorb bekommen haben (er war auch schon geschwächt) und die Tierärztin hat eine eine Verstopfung und sehr große übervolle Blase vorgefunden, Darm und Blase wurden manuell entleert.

Für die restliche Pfotenheilung hat er nun eine Antibiotikaspritze bekommen und wir sollten mit Lactulosesirup im Essen schauen, ob wir den Stuhl damit weich halten können. Zwei Tage ging das gut, danach wurde er schon wieder inaktiver, hat wenig gefressen und am vierten Tag waren wir wieder mit übervoller Blase und Darm beim Tierarzt.

Nun ist er über das Wochenende bei der Ärztin behalten worden, um zu sehen, ob die Blase das Problem ist (es liegt aber keine Urämie/Urinvergiftung vor, Leber und Nieren sind in Ordnung) und sie indirekt zur Verstopfung führt oder die Verstopfung die Ursache ist und auch sich so auch die Blase nicht entleert (obwohl sich diese wie beschrieben oft erst durch Überlaufen beim Putzen entleert hat). Außerdem wurde Urin eingeschickt, um Steine und Kristalle ausschließen zu können. Es ist nun so, dass die Tierärztin meint, dass wenn die Blase das Problem ist, es schwierig wird, da hier kaum etwas zu machen ist. Sie ist anscheinend stark gedehnt und kann vielleicht nicht mehr richtig zusammengedrückt werden. Wenn es der Darm ist, könnte man einen Teil des Dickdarms entfernen und so die Stuhleindickung verringern, was oft zu sehr guten Ergebnissen führt.

Wir wissen zwar, dass die Nervenschädigungen bei solchen Brüchen durch die nachwachsemde Knochenstruktur oft besser oder schlechter werden im Laufe der Zeit, aber dass gerade jetzt bei der Medikamenteneinnahme die Nervenschädigung die Organfunktion so einschränkt kommt mir einfach komisch vor. Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass er ca. seit der geschwollenen Pfote auch zwei kleine kahle Fellstellen im Nacken und am vorderen Hals hat, die nicht erklärbar sind aber lt. Ärztin von vielem kommen können und keine spezielle Charakteristik aufweisen.

Meine Frage ist nun natürlich, ob jmd. schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat, es evtl. andere Behandlungserfahrungen bei solchen evtl. Nervenschädigungen gibt oder euch sonst etwas dazu einfällt, was uns helfen kann.

Danke euch!
LG, Andi
 
07.07.2019
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Shiria

Shiria

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Hallo,

Da hat euer Kater ja schon ganz schön was erlebt. Bei akuten Nervenproblemen kann Vitamin B-Komplex helfen um die Nerven bei der Regenaration zu unterstützen und jenachdem machen auch Antibiotika und Cortison (abschwellend) Sinn. Ich glaube bei schon länger bestehenden Problemen bringt das aber nicht mehr viel.
Wie lange hat er die Überlaufblase jetzt schon? Wenn die Blase sich nur noch durch Bewegung/Überlaufen entleert, kann es durchaus sein, dass sie mittlerweile überdehnt ist und sich auch durch die Bewegung nicht mehr ausreichend selbst entleert.Je nachdem in wie weit er dort noch schmerzempfinden hat, kann ich mir vorstellen, dass er sich verkrampft und eventuell deswegen keinen Kot absetzen kann/mag. Eine volle Blase ist ja durchaus unangenehm bis schmerzhaft. V

Ursachen sind einigem möglich. Das das zusammen mit der Antibiotikagabe auftritt mag Zufall sein - oder es ist eine Nebenwirkung durch die Durchfallmedikamente. Oder die Nervenbahnen wurden doch weiter beschädigt und die Darmmotorik ist jetzt beeintächtigt.

Leider kann ich zu möglichen Behandlungen nicht viel Sagen. Ich kenne zwei Kater, die aber aus anderen Gründen oft Probelme mit Verstopfung hatten. Einer durch sein starkes Übergewicht (mittlerweile hat sich das mit Gewichtsabnahme aber gebessert) und der andere durch eine Aussackung im Darm. Beide haben erfolgreich Lactulose bekommen. Der Kater mit der Aussackung bekommt es jetzt dauerhaft und verträgt es gut. Ohne bekommt er wieder Verstopfung. Bei dem Übergewichtigen Kater haben zeitweise auch Flohsamen geholfen um das Volumen zu cergrößern. Das war so ein Pulver, das vom Tierarzt gegeben wurde.
Die Katzen die ich mit Beckenbruch kennengelernt habe, hatten entweder innerhalb kurzer Zeit wieder normalen Urin-/Kotabsatz oder sie behielten eine Überlaufblase mit normalem Kotabsatz. Keine von ihnen hatte mit beidem Probleme, daher kann ich da leider nicht viel zu sagen.

Ich drück die Daumen, dass es ihm schnell wieder besser geht.

Liebe Grüße,
Katharina
 
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Weatherman

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Liebe Katharina, danke für deine Antwort! Liebe alle, anbei ein Update für alle Interessierten!

Also es war tatsächlich so, dass die TÄ feststellte, dass die Blase in Ordnung ist und die Darmfunktion nicht mehr gegeben sei. Berti wurde daher am Dienstag operiert und sein Dickdarm fast komplett entfernt. Danach war er noch 2 Tage bei der TÄ, dann 10 Tage bei uns kaserniert und unter ständiger Beobachtung. Er hat von Anfang an gut gefressen und hatte sehr flüssigen Stuhl. Nach 10 Tagen durfte er wieder ins Freie.
Es geh tihm blendend, die Narbe ist gut verheilt, er frisst viel und die Darmfunktion passt.

Anscheinend hat die Nervenschädigung des Becken-/Schwanzbruches die Darmtätigkeit behindert. Außerdem hatte er bei der OP riesige Lymphknoten, laut TÄ. Er scheint also schon länger eine Vergiftung im Körper gehabt zu haben. Das merkt man auch an seiner aktuellen Aktivität. Er ist seit der OP viel aktiver. Wahrscheinlich war schon die Pfotenverletzung und die kleinen haarlosen Stellen eine Folge der Vergiftung und die Antibiotika/Durchfallmittel waren nicht wirklich die Ursache.

Jetzt haben wir noch ein kleines Thema mit seinen Analdrüsen, die sind geschwollen, da er oft relativ flüssig kotet (was sich aber in ein paar Wochen bessern soll) und sich oft dort putzt. Mit einer Creme haben wir auch das in Griff bekommen. Ich denke, dass er bald wieder ganz ohne Hilfe zurecht kommt.

LG, Andi
 
Shiria

Shiria

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Hallo,

Danke für das Update! Schön zu lesen, dass es ihm nach der OP wieder so gut geht! Auch das die TA da so hingeschaut hat. Das freut mich wirklich :). Ich kann mir vorstellen, dass der Kot etwas flüssiger bleibt, der Dickdarm entzieht ja das Wasser. Wahrscheinlich muss sich der Körper erst daran gewöhnen. Ich denke wenn die Drüsen voll sind, ist ihm das unangenehm. Aber wenn die Creme mit den Analdrüsen hilft, bis sich das reguliert, ist das super.
So kann er wieder ein tolles Leben führen. Finde ich total toll, das ihr euch da so reinhängt!
Kann sein dass der durch die Pfotenverletzung eine Infektion hatte, die den ganzen Körper belastet hat, um so schöner wenn er das überstanden hat und jetzt wieder richtig aktiv ist.

Danke fürs auf dem laufenden halten, wenn du magst berichte nochmal wie es weitergegangen ist.

Liebe Grüße,
Shiria
 
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Weatherman

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Liebe Shiria,

ja genau, der Körper gewöhnt sich daran und sollte im kleinen Dickdarmrest bzw. im Dünndarm mehr Darmzotten bilden, sodass das Wasser wieder besser absorbiert wird. Das dauert angeblich bis zu 3 Monate.
Wir haben nun einmal 10 Tage die Analdrüsen behandelt und diese sind schön abgeschwollen. Ich bin gespannt, ob es schon so bleibt, wenn wir jetzt damit aufhören. Sonst müssen wir noch einmal damit beginnen und hoffen, dass das Stuhl etwas härter wird und sich das Problem dann legt.

Gern geb ich noch ein Update, wenn sich etwas tut. Wahrscheinlich sind wir Mitte/Ende September noch einmal beim TA (eben ca. nach den 3 Monaten), um einen Check zu machen.

LG, Andreas
 
Kordula65

Kordula65

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Mein Kater Trio kam vor drei Jahren total verängstigt auf drei Beinchen aus Griechenland zu mir. Mir fiel ziemlich schnell auf, dass er Probleme mit dem Stuhlabsatz hatte und der Tierarzt riet mir zu einem Futter mit hohem Ballaststoffanteil. Das funktionierte auch wunderbar, der Stuhl wurde weicher und der Kater nach einem Jahr mehr oder weniger unter unserer Couch auch durch unsere anderen Katzen immer zutraulicher. Mittlerweile hatte er Vertrauen zu mir, lag mit mir auf der Couch oder im Bett, ein ganz lieber schüchterner aber jetzt auch glücklicher kleiner Kater. Letzte Woche fiel mir dann auf, dass sein Fell etwas stumpf schien und er auch Gewicht verloren hatte und scheinbar wieder Probleme beim Stuhlabsatz hatte. Also fuhr ich besorgt mit ihm sonntags in die Tierklinik. Die Röntgenbilder zeigten einen vollen Darm und einen scheinbar verwachsenen alten Beckenbruch, daher immer wieder die Verstopfung. Selbst das verabreichte Klistier konnte nichts ausrichten. Also musste er da bleiben und der Darm am nächsten Tag über von aussen verabreichte Klistiere in verschiedene Stellen im Darm unter Narkose manuell entleert werden. Letzten Montag kam dann auch der Anruf, dass alles gut gegangen sei und ich ihn am nächsten Tag abholen könnte. Also ich glücklich am Dienstag wieder in die Klinik mit Antibiotika und Laktulose und der Empfehlung der weiteren Fütterung desselben Futters mit dem Katerchen nach Hause. Um ihm noch etwas Ruhe zu gönnen hielt ich es für besser, ihn erst mal noch alleine mit Klo und seinem Futter in unserem Schlafzimmer unter zu bringen. Zuerst lag er da auch noch auf unserem Bett aber als ich nach 2 Stunden wieder nach oben kam lag er mittig unter dem Bett auf dem Parkett. Aber da er nach wie vor etwas ängstlich war dachte ich mir noch nichts dabei, legte ihm aber eine Decke direkt neben ihn und drehte die Heizung hoch. Aber ich hatte keine Ruhe und ging nach 30 Minuten mit seinem Katerkumpel nach oben um zu sehen wie er auf ihn reagieren würde. Aber ausser einem schwachen Miau passierte nichts und da wusste ich etwas stimmt nicht. Mit Mühe konnte ich das schwere Bett verschieben und als ich ihn schliesslich anheben konnte, fühlte er sich ganz kühl und schlapp an. Ich sofort wieder ins Auto und zurück eine Stunde Fahrt in die Klinik. Dort angekommen war seine Temperatur schon so niedrig, dass das Thermometer nichts mehr anzeigen konnte und es konnte gerade noch genug Blut gewonnen werden, um zu sehen, dass der Glukosewert zu niedrig war. Er wurde dann auf's Wärmekissen gelegt und mit Glukose intravenös versorgt. Für alle anderen Untersuchungen konnte zu der Zeit nicht genug Blut gewonnen werden. Ich sollte erst mal nach Hause fahren mit der Versicherung, man werde mich sofort kontaktieren, sollte er sich verschlechtern. Ich schaute stündlich auf die Uhr und freute mich für jede Minute ohne Anruf...aber dann kam der Anruf doch...um 7:00 morgens🙈. Ich bin am Boden zerstört, frage mich ob ich etwas falsch gemacht habe, als ich ihn alleine in das Schlafzimmer gesetzt hatte und ihn besser mit den anderen 5 Katzen hätte bleiben lassen. Und warum hatte er plötzlich überhaupt wieder Verstopfung😢?
 
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Weatherman

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hi kordula,

das tut mir sehr leid! und du hast bestimmt nichts falsch gemacht, du wolltest nur das beste. abgesehen davon, dass man es katzen ohnehin schwer ansehen kann wie es ihnen geht, ist das mit dem beckenbruch eine spezielle sache.

durch das verheilen, zusammenwachsen, der bildung neuer knorpel usw. kann sich die situation mit den nerven immer wieder verändern. so können nerven weniger abgedrückt werden oder im laufe der zeit auch stärker und sich vor allem die kontrolle von blase und darm verändern. deshalb hat sich das mit der verstopfung auch bei unserem kater erst ein jahr nachdem er bei uns war gezeigt (siehe oben). wir hätten auch fast zu lange gewartet, gott sei dank ist er so ein kämpfer und hat durchgehalten. die darmresektion konnte das problem lösen. es geht ihm im moment gut aber wir können nicht sicher wissen, ob oder wie lange das so bleibt.

lg, andi
 
Shiria

Shiria

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Hallo,

@Kordula Tut mir leid das zu lesen. ich glaube nicht, dass du was falsch gemacht hast. Der Gedanke ihn erstmal in Ruhe in vertrauter Umgebung ankommen zu lassen finde ich richtig. Du hättest vielleicht bei ihn bleiben können, aber selbst wenn du ihn, nachdem er wieder bei dir zu Hause war, früher wieder zum Tierarzt gebracht hättest, wäre das keine Garantie gewesen, dass er überlebt. Und manchmal brauchen Magen & Darm nach einer Narkose eine Weile um wieder in die Gänge zu kommen. Wenn sie jetzt eh schon angeschlagen waren, hat das vielleicht die Situation begünstigt. Wenn die Verstopfung so arg war, dass er ausgeräumt werden musste, hattest du keine andere Wahl.

Wie Weatherman schon sagt, können durch den alten Beckenbruch auch die Nerven in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Manchmal zeigt sich das erst, wenn der Körper es nicht mehr kompensieren kann. Wenn er als Jungtier oft Verstopfung hatte, kann es auch sein, dass der Darm durch die häufige Überfüllung "ausgeleiert" war. Ich habe auf Arbeit schon Katzen mit Megacolon kennegelernt. Dort hat sich der Kot immer wieder in dieser Aussackung gesammelt. Oft ließ sich das gut mit Lactulose und Ballaststoffen kontrollieren, aber nicht immer. Dann mussten Einläufe her. In einem Fall konnte der Kleinen nicht mehr geholfen werden, der Darm war zu sehr geschädigt. Eventuell hatte sie auch von Geburt an ein Nervenproblem im Darm. Vielleicht war es auch bei deinem Trio eine fortschreitende Einschränkung der Nerven. Genau ließe sich das wohl nur mit einer Obduktion klären.

Aber unabhängig von der Ursache hast du gemacht was du konntest, viel mehr als Ernährungsumstellung, bei Bedarf Einläufe und Betreuung durch den Tierarzt kannst du nicht machen. Du hast nix falsch gemacht. Wurde beim Tierarzt denn noch weiter geschaut/geröngt um nach der Ursache für den Kreislaufzusammenbruch zu suchen bzw. ist dabei was rausgekommen?

@Weatherman Es freut mich zu lesen, dass es eurem Kater immernoch gut geht :). Ich hoffe das bleibt auch lange so!

Liebe Grüße,
Shiria
 
Kordula65

Kordula65

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Liebe Shiria,
herzlichen Dank dass du dir die Zeit genommen hast mir zu antworten. Er hatte vorher immer schon mal wieder zu festen Stuhlgang aber dann konnte ich immer wieder mit Hausmittelchen Hausmittelchen dagegen wirken. Diesmal war es wohl schon zu spät dafür und in der Klinik hat auch das Klistier alleine nicht mehr geholfen🙈. Als ich abends mit ihm in Seitenlage dort ankam konnte man gerade noch genug Blut gewinnen für die Glucosebestimmung und den Hämatokrit. Als Fieber gemessen wurde war die Temperatur so niedrig, dass das Thermometer es nicht mehr anzeigen konnte und als die Arzthelferin es rauszog haftete flüssiges Blut daran, das sagte sie auch dem Arzt. Röntgenaufnahmen wurde meines Wissens an dem Abend nicht mehr gemacht. Ich wünschte ich hätte selbst früher interveniert, bevor wir überhaupt in die Klinik mussten😢. Herzliche Grüße, Kordula.
 
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