Anmeldung ohne Tierheimpapiere

Diskutiere Anmeldung ohne Tierheimpapiere im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich hab ein American bully aus dem Tierschutz bei uns in Sachsen kein listenhund. Nun ist es so das die Leiterin ein böses Spiel treibt...
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Emy3012

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Hallo, ich hab ein American bully aus dem Tierschutz bei uns in Sachsen kein listenhund. Nun ist es so das die Leiterin ein böses Spiel treibt passen
Ihr Leute nicht wird ein wesenstest verordnet (ich weis nicht ob sie das überhaupt darf) da er ja angeblich der perfekte Familienhund ist 😅. Den machen wir sobald das Training fertig ist wir hätten ihn schon am 1.6 machen müssen aber wir haben noch viele Baustellen. Ich möchte mein Hund jetzt anmelden ohne Papiere ist es dann noch möglich das mir das Tierheim den Hund weg nehmen kann ? Oder gehört er dann offiziell mir? Der Leiterin ist alles zu zutrauen 🙄
 
22.07.2019
#1
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Guest

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demona

demona

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Hi,

etwas wirr das alles. 🤔 Und mit ein paar mehr Kommas und Satzzeichen wäre es auch besser lesbar.

Gehört der Hund jetzt dir oder dem Tierheim? Habt ihr ihn auf Probe? Habt ihr einen Kaufvertrag und ist Geld geflossen?

Solange der Hund dem Tierheim gehört, also das Tierheim Eigentümer ist, kann es anordnen was es will. Ist ja sein Hund. Wenn der Hund dir gehört, kann sie nichts anordnen.

Wo kommt der Hund ursprünglich her? Ich bin mir nicht sicher ob der American Bully nicht unter die vier Rassen fällt, die gar nicht nach Deutschland eingeführt werden dürfen? 🤔 Das könnte Probleme geben wenn dich da einer anschwärzt, aber da könnten Andere hier mehr zu sagen.

Lg Demona
 
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Emy3012

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wir haben ein Vertrag, Geld haben wir auch bezahlt für ihn. Er stammt aus Argentinien und wurde mit 7 Monaten nach Deutschland geflogen. Laut Ordnungsamt muss er kein wesenstest machen. Sie verstehen auch nicht warum es Tierheim sowas anordnet
 
demona

demona

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Steht ihr als Eigentümer im Vertrag? Oder seit ihr nur Besitzer und der Eigentümer bleibt das Tierheim? Gibt es auch.

Rein technisch gesehen kann die Tierheimleitung gar nichts anordnen.

Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er nicht nach Deutschland hätte eingeführt werden dürfen.
 
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Emy3012

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Es ist ein Pflegevertrag und wir haben 320€ bezahlt und bis jetzt alle Tierarzt kosten usw bezahlt.
Doch er hat zwar kupierte Ohren aber er durfte einreisen hab mich mit den Züchtern unterhalten
 
demona

demona

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Also seit ihr nicht die Eigentümer, dann hat das Tierheim das letzte Wort. Dann kannst du den Hund auch nciht anmelden weil er gehört dir ja nicht.

Nach Wikipedia ist der American Bully nicht FCI anerkannt. Vermutlich war er ursprünglich eine Züchtung aus American Staffordshire Terrier und American Pit Bull Terrier, später kamen Kreuzungen anderer Hunderassen dazu. Damit könnte er in Deutschland als Mischling dieser Rassen gelten und die Einfuhr ist verboten.

Das Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz enthält eine Rasseliste mit Pitbull-Terrier, American-Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier und Bullterrier und schließt Kreuzungen mit diesen Rassen ein. Es ist verboten, solche Hunde nach Deutschland zu verbringen.
Quelle: Rasseliste – Wikipedia

Aber gut, er ist hier, ich hoffe für euch, dass ihr keine Probleme bekommt. Beim Tierheimproblem wird euch das trotzdem nichts helfen, der Hund gehört scheinbar immer noch dem Tierheim und damit können die entscheiden, was mit dem Tier passiert. Wenn die Leitung jetzt sagt, "wenn ihr den Wesenstest nicht macht, nehmen wir euch den Hund weg" könnt ihr wenig dagegen machen. Vermute ich.

Lg Demona
 
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Schweinemama

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Stimme Demona da voll zu. EIN Wesentest zu verlangen wird das Tierheim anordnen können. Je nachdem warum. Es gibt auch Familien mit Kindern bei denen ein Wesenstest unabdingbar ist. Ein hund lässt sich gerne zum spielen verleiten, jedoch sollte dieses Spiel nicht in Szenarien enden wie letzte Woche in Österreich, der hund hatte 30 Minuten Zeit einen 12 jährigen im Wald zu zerfetzen. BUB hat überlebt, hund wird eingeschläfert (er ist dem Besitzer ausgekommen).

Tierschutz heißt nicht- die Verantwortung und die Gefährlichkeit der Rasse auszublenden oder schönzusprechen, nur weil das noch ein Welpe ist der niemanden Nix tut. Der hund wird gross, der hund wird schwer, da gehört eine Erziehung gemacht, gestern- morgen kann es schon zu spät sein - und auch ein wesenstest. Egal wieviel Baustellen ihr derzeit habt, ihr wolltet den hund- nun heißt es auch darum zu kümmern, es ist ein Tier und keine Blume.

Mit Boshaftigkeit der tierheimleitung hat das überhaupt nichts zu tun. Man sollte sich Gedanken machen, wenn man Kreuzungen übernimmt die in Deutschland schon jahrelang nicht mehr gezüchtet werden dürfen. Hoffen wir mal, das das Tierheim (nicht) mitliest, ein hund ist kein Spielzeug, so ein hund kann zu einer tödlichen Waffe werden.
 
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Emy3012

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Das weis ich keine Sorge, die Tierheimleiterin ist aber echt nicht ohne reinrassige staffs oder Pitt Bulls werden als mix verkauft und müssen kein Test machen aber ich mit einem Hund der kein listi ist schon. Sie brauch macht. Das Amt versteht es nicht sie sagen das sie das nicht einfach entscheiden darf gerade bei einem nicht listenhund. Ich liebe den kleinen keine Frage im September machen wir auch den Test aber in der kurzen Zeit war es nicht möglich. Er wurde uns als Familien Hund vermittelt ganz lieb verträglich usw. Realität ist das er Männer hasst genau wie Katzen usw, das haben wir mittlerweile im Griff er wurde damals als aggressiv abgegeben & das wusste das Tierheim hat ihn mir aber falsch vermittelt.. sowas darf nicht sein.
 
demona

demona

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Stimme Demona da voll zu. EIN Wesentest zu verlangen wird das Tierheim anordnen können. Je nachdem warum. Es gibt auch Familien mit Kindern bei denen ein Wesenstest unabdingbar ist. Ein hund lässt sich gerne zum spielen verleiten, jedoch sollte dieses Spiel nicht in Szenarien enden wie letzte Woche in Österreich, der hund hatte 30 Minuten Zeit einen 12 jährigen im Wald zu zerfetzen. BUB hat überlebt, hund wird eingeschläfert (er ist dem Besitzer ausgekommen).

Tierschutz heißt nicht- die Verantwortung und die Gefährlichkeit der Rasse auszublenden oder schönzusprechen, nur weil das noch ein Welpe ist der niemanden Nix tut. Der hund wird gross, der hund wird schwer, da gehört eine Erziehung gemacht, gestern- morgen kann es schon zu spät sein - und auch ein wesenstest. Egal wieviel Baustellen ihr derzeit habt, ihr wolltet den hund- nun heißt es auch darum zu kümmern, es ist ein Tier und keine Blume.

Mit Boshaftigkeit der tierheimleitung hat das überhaupt nichts zu tun. Man sollte sich Gedanken machen, wenn man Kreuzungen übernimmt die in Deutschland schon jahrelang nicht mehr gezüchtet werden dürfen. Hoffen wir mal, das das Tierheim (nicht) mitliest, ein hund ist kein Spielzeug, so ein hund kann zu einer tödlichen Waffe werden.
Das habe ich weder geschrieben noch gedacht. Ich habe weder angenommen, dass der Hund gefährlich ist weil er dieser Rasse angehört noch befürworte ich einen generellen Wesenstest für Hunde nur weil sie iener bestimmten Rasse angehören. Jeder größere Hund kann zu einer tödlichen Waffe werden und auch Kleinhunde können - gerade bei Kindern - erheblichen Schaden anrichten.
WAs da in Österreich wieder passiert ist, ist schrecklich aber zeigt, dass strengere Regeln nichts bringen. Der Hund war als Agressiv bekannt und wurde dennoch vom Besitzern mit einer anderen Hündin allein im Garten gelassen UND sie haben es nicht mitbekommen, dass die zwei Hunde weg waren. Menschliches Versagen, einen agressiven Hund lasse ich nicht allein im Garten, Punkt, aus, fertig. Außer der Garten ist absolut ausbruchssicher, was ja hier nicht der Fall war.
Und der Bub wurde nicht zerfetzt - das würde bedeuten, dass er nicht überlebt hat. Er wurde schwer verletzt, was schlimm genug ist aber zerfetzt ist was Anderes. Dem Jungen und seiner Familie gilt mein höchstes Mitgefühl, auch für die kleine Schwester, die dabei war und geistesgegenwärtig nach Hause gerannt ist um Hilfe zu holen.
Zudem dieser Hund ordnungsgemäß angemeldet war, der Mann hatte die Sachkunde und auch den Wesenstest bestanden - dennoch ist etwas so SChreckliches geschehen. Das heißt aber nicht, dass jeder Hund dieser Rasse jetzt wieder gefährlich ist.

Ich habe lediglich angemerkt, dass der Hund - meiner Meinung nach - nicht nach Deutschland hätte eingeführt werden dürfen. Nicht, dass das irgendwann noch Ärger gibt und sich der TS dann wundert.


Zum Tierheim: Was genau steht in eurem Vertrag? Werdet ihr mit bestandenem Wesentest die Eigentümer des Hundes oder bleibt das Eigentum beim Tierheim? Solange der Hund im Eigentum des Tierheimes steht, habt ihr wenig Handhabe. So leid es mir tut. Da solltet ihr zusehen, dass er euer Eigentum wird.

Und das Tierheime Hunde mit falschen Versprechungen abgeben, ist nicht ungewöhnlich. Lieber, familienfreundlicher Hund klingt einfach besser als Hund hasst Männer und Katzen und ist agressiv. Das wird es immer geben.

Lg Demona
 
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Simpat

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Also wenn ihr den Hund nur zur Pflege habt, obliegt es natürlich der Tierheim-Leitung, ob und wann der Hund zu einem Wesenstest angemeldet werden soll.

Ich denke mal, die Tierheim-Leitung will einfach auf Nummer sicher gehen, wenn entsprechende Rassen beteiligt sind, abgesehen davon, sind die Vorschriften ja nicht in allen Bundesländern gleich und mit Test, kann er dann deutschlandweit vermittelt werden. In meinen Augen wird die Vermittlungschance für den Hund dadurch gesteigert und das Tierheim hat eine Rückversicherung, wenn etwas passiert bei euch, dass der Hund nicht leichtfertig abgegeben bzw. vermittelt wurde.
 
demona

demona

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und mit Test, kann er dann deutschlandweit vermittelt werden.
Eher nicht. Die Rasse ist in Deutschland nicht wirklich anerkannt, wüsste ich zumindest nicht und damit gilt er als Mischling. Je nachdem nach welcher Listenrasse er mehr aussieht, fällt er unter Kategorie 1 und damit ist er in sehr vielen Bundesländern unerwünscht. In viele Bundesländer dürfen Kategorie 1 Hunde nicht eingeführt werden, auch nicht aus dem Tierschutz. In Bayern - z.b. - dürfen die nicht mal vermittelt werden, was hier als Kategorie 1 im Tierheim landet, wird wenn überhaupt nur außerhalb von Bayern vermittelt.

Emy, habt ihr das vielleicht falsch verstanden und das Tierheim geht davon aus, dass ihr eine Pflegestelle seit? Also, dass ihr den Hund beherbergt bis er ein endgültiges Zuhause gefunden hat und nicht, dass ihr den Hund selber übernehmen wollt. Nicht, dass ihr da irgendetwas falsch verstanden habt.
 
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Emy3012

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Nein wir behalten ihn definitiv das wissen die auch! Er gehört zur Familie😍 den Rest beantworte ich heute Abend. Pflegevertrag solange bis wir den wesenstest haben aber die Leitung hat uns bis jetzt nicht angeschrieben ob wohl wir schon fast 2 Monate drüber sind
 
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Schweinemama

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Das habe ich weder geschrieben noch gedacht. Ich habe weder angenommen, dass der Hund gefährlich ist weil er dieser Rasse angehört noch befürworte ich einen generellen Wesenstest für Hunde nur weil sie iener bestimmten Rasse angehören. Jeder größere Hund kann zu einer tödlichen Waffe werden und auch Kleinhunde können - gerade bei Kindern - erheblichen Schaden anrichten.
WAs da in Österreich wieder passiert ist, ist schrecklich aber zeigt, dass strengere Regeln nichts bringen. Der Hund war als Agressiv bekannt und wurde dennoch vom Besitzern mit einer anderen Hündin allein im Garten gelassen UND sie haben es nicht mitbekommen, dass die zwei Hunde weg waren. Menschliches Versagen, einen agressiven Hund lasse ich nicht allein im Garten, Punkt, aus, fertig. Außer der Garten ist absolut ausbruchssicher, was ja hier nicht der Fall war.
Und der Bub wurde nicht zerfetzt - das würde bedeuten, dass er nicht überlebt hat. Er wurde schwer verletzt, was schlimm genug ist aber zerfetzt ist was Anderes. Dem Jungen und seiner Familie gilt mein höchstes Mitgefühl, auch für die kleine Schwester, die dabei war und geistesgegenwärtig nach Hause gerannt ist um Hilfe zu holen.
Zudem dieser Hund ordnungsgemäß angemeldet war, der Mann hatte die Sachkunde und auch den Wesenstest bestanden - dennoch ist etwas so SChreckliches geschehen. Das heißt aber nicht, dass jeder Hund dieser Rasse jetzt wieder gefährlich ist.

Ich habe lediglich angemerkt, dass der Hund - meiner Meinung nach - nicht nach Deutschland hätte eingeführt werden dürfen. Nicht, dass das irgendwann noch Ärger gibt und sich der TS dann wundert.


Zum Tierheim: Was genau steht in eurem Vertrag? Werdet ihr mit bestandenem Wesentest die Eigentümer des Hundes oder bleibt das Eigentum beim Tierheim? Solange der Hund im Eigentum des Tierheimes steht, habt ihr wenig Handhabe. So leid es mir tut. Da solltet ihr zusehen, dass er euer Eigentum wird.

Und das Tierheime Hunde mit falschen Versprechungen abgeben, ist nicht ungewöhnlich. Lieber, familienfreundlicher Hund klingt einfach besser als Hund hasst Männer und Katzen und ist agressiv. Das wird es immer geben.

Lg Demona

Mich irritieren die Smilies im anfangsbeitag. Dass ein hund aus Argentinien- zuchtziel dort ?? , andere Länder, andere gebrauchsgeuppen für hunde. DAS hier in Deutschland aufschlägt und dort nichtsahnenden Hundeliebhabern untergejubelt wird, kommt mir äußerst merkwürdig vor. Er war mal - männerhassend ist aber jetzt kinderlieb und küsst jeden Mann bewusstlos, ist ein Sinneswandel der einem Tierheim in Europa das Genick bricht inkl. Fördernden Verein, sollte der hund auch nur einem Menschen ein Haar krümmen (das wollen reicht auch schon). Die Behörden in Europa drehen solche Tierheime über Nacht das Licht ab, die vermitteln nicht mal mehr einen floh. Heute ist jedes Hämatom Verursacht durch hunde eine körperverletzung, und die Wege der Tiere sind nachvollziehbar.
 
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Schweinemama

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Ich verstehe nicht was an einem wesenstest so absolut nogo ist? Habe ich einen braven Hund, bin ich doch stolz darauf, schafft er es nicht, ist es sinnvoll daran zu arbeiten. Eine nachfrist gibt es allemal.
 
Hundefreundin12

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SchweineMama, ganz vom Thema weg jetzt, aber ICH finde den Wesenstest ziemlich unnatürlich.
Die Hunde müssen sich bedrohen lassen usw und dürfen nur Meideverhalten zeigen und das obwohl sie an der "engen" Leine sind ...
Dafür gibts extra Huschus die das trainieren, find ich gut- sie wollen ja nur helfen, aber wer diese Regel erfunden hat,...
 
demona

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Thema Wesenstest: Je nachdem an welchen Prüfer man gerät, können diese Test einfach nur unfair sein. Es gibt zwar irgendwo bestimmt Richtlinien, wie ein Test abzulaufen hat aber jeder Prüfer legt das anders aus.

Zudem oft nicht zwischen verschiedenen Arten von Agression unterschieden wird. Geht ein Hund nach vorne weil er beschädigen will? Aus Unsicherheit? Aus Angst? Aus schlechten Erfahrungen? Darauf wird nicht eingegangen. Ein Hund, der früher geschlagen wurde, wird auf angedeutete Schläge anders reagieren als ein anderer Hund. Vielleicht agressiv, vielleicht defensiv.

Viele Situationen, die dort verlangt werden, würden sehr, sehr viele Hunde nicht bestehen. Ich kannte einen sehr agressiven Mix, Beschädigungsabsicht gegen andere Rüden, Männer und Kinder. Dieser Hund hätte niemals einen Wesenstest bestanden aber in seinen gesamten 13 Jahren hat er nicht mal einen Kratzer an Anderen hinterlassen weil der Besitzer entsprechend geführt hat. Das darf man aber nicht beim Wesenstest, da stehst du an der kurzen Leine daneben und musst deinen Hund sich selbst überlassen. Zumindest bei manchen Prüfern.

Ich sehe Wesenstest mit sehr gemischten aber fast nur negativen Gefühlen. Sie gehen oft an der Realität vorbei und fordern Dinge, denen ich meine Hunde nie aussetzen würde. Weder Bella noch Loki würden einen Wesenstest bestehen weil ICH den Prüfer angehen würde. 🤐
 
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Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Ich sehe Wesenstest mit sehr gemischten aber fast nur negativen Gefühlen. Sie gehen oft an der Realität vorbei und fordern Dinge, denen ich meine Hunde nie aussetzen würde. Weder Bella noch Loki würden einen Wesenstest bestehen weil ICH den Prüfer angehen würde.
Ich kenn den Wesenstest nur aus Erzählungen ehemaliger Kundenbesitzer und ähnlichen Beschreibungen, da ich selbst noch nie einen Hund hatte. Ich finde es halt befremdlich das man selber nur so wenig wie möglich eingreifen soll. Das finde ich halt befremdlich, da mir dann Leute erzählt haben das z.B. eine Situation war das jemand sehr eilig auf den Hund zu lief oder den Hund auch gestreift hat, so einen Kontakt würde ich z.B. gar nicht zulassen bzw würde eben schon rechtzeitig eingreifen, dass derjenige den Hund nicht streifen kann.
 
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Schweinemama

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Was soll an einem wesenstest unfair sein? Habe damals diese Tests mit den Neapolteanern durchführen lassen, damals waren sie nicht standardisiert, aber es war gut, die Tiere daran zu gewöhnen, dass kein Mensch absichtlich ihnen leid zufügen will. Sie waren nie dafür ausgebildet worden und wir haben es nie verlangt. Man lernt dadurch auch sehr viel über die hunde und wie sie reagieren. Meine Neapolitaner haben immer gutmütig reagiert, aber nicht auszudenken 160 Kilo fleischmasse bewegen sich gezielt auf das Opfer Mensch hin. Ich hatte damals ein Drittel ihrer Gewichtsklasse. Keine Chance solche Tiere aufzuhalten.

Aber auch ich würde trainiert, dass ich nicht unsicher sein darf, wie man den hund führen kann, obwohl ich den beiden nie gewachsen gewesen wäre. Nie ein bissunfall, ein Schäfer hat den rüden mal gebissen. Aber der Rüde wusste, kann mal passieren, ist ja nix passiert, der Besitzer des Schäfers hat gemeint, dass er sich vom Schäfer verabschieden müsste. Ob das ohne wesenstest so geendet hätte?
 
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Schweinemama- was soll der WESENSTEST denn dazu beitragen, dass sich dein Hund beißen lässt?

Dann weiß ja jeder Haltrr von problematischen Hunden jetzt, was er zu tun hat (ja..)
 
Luna & Artemis

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Es sind eben Beispiele, die teilweise realitätsfern sind. Wenn ich z.B. weiß das mein Hund aufgrund von schlechter Vorerfahrung keine dunkelgekleideten Männer mit Regenschirmen mag werde ich nicht zulassen, dass sich so ein Mann meinem Hund nähert bzw. auch nicht, ohne professionelle Hilfe, ihn mit so eine Situation konfrontieren. Aber ganz davon ab würde ich auch keinen Hund an der Leine halten von denen ich weiß, dass ich sie im Notfall nicht halten könnte, egal ob sie aggressiv auf jemanden (egal ob Mensch oder Tier) losgeht oder sich durch äußere Einflüsse erschreckt und weglaufen will. Ich finde es daher immer etwas fragwürdig wenn Halter wissen, dass sie ihren Hund im Notfall niemals aufhalten könnten oder eine "Herausforderung" in ihrem Tier suchen.
 
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