Kitten sehr ungehorsam, hyperaktiv, beißt ständig,

Diskutiere Kitten sehr ungehorsam, hyperaktiv, beißt ständig, im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo, Wir sind momentan total am verzweifeln, seit zwei Wochen haben wir eine neue kleine, süße Katze, die uns total an unsere Grenzen bringt...
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JuliaX

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Hallo,
Wir sind momentan total am verzweifeln, seit zwei Wochen haben wir eine neue kleine, süße Katze, die uns total an unsere Grenzen bringt. Sie ist jetzt 14 Wochen alt. wir haben noch eine andere, etwas ältere Katze(3 Jahre), mit der sie sich mittlerweile auch versteht, allerdings jagt die kleine permanent die ältere und beißt sie spielerisch,
selbst wenn die ältere sie genervt vor schmerzen anfaucht, macht sie sofort weiter. Sie hört nie auf und die ältere kann langsam nicht mehr. Sie kennt überhaupt keine Grenzen.
Auch uns beißt sie andauernd extrem fest, sie weiß noch nicht dass es weh tut denke ich. Ich habe überhaupt kein Mittel sie zu erziehen, weil ihr alles egal ist, selbst wasser-sprühen funktioniert kaum. Nachts raubt sie uns den schlaf, weckt uns und macht Terror, zerstört alles in der Wohnung. Wenn man sie in ein anderes Zimmer schließt, schreit sie rum. Dabei ist die kleine aber dennoch sehr süß und ich möchte sie keinesfalls abgeben. Ich weiß bloß nicht was ich machen kann. Sie schläft Nachts auch nie durch. Max. 3 Stunden am stück. Spielt solange bis sie hechelt und macht sogar dann weiter. Ich hatte schon oft kleine Katzen, aber sowas habe ich noch nie erlebt. Vielleicht hat jemand einen Rat? Der Tierarzt meinte, die ältere wird sie schon erziehen, allerdingt lasst sie sich überhaupt nicht erziehen, ist so stur.
 
25.07.2019
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
S

Simpat

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Hallo herzlich willkommen hier im Forum 🙂

Woher habt ihr die Kleine? War sie bis zur Abgabe mit der Katzenmutter und den Geschwistern zusammen? Was weißt du über die Elterntiere?

Für Kitten braucht man viel Zeit und Geduld und je nach Temperament auch gute Nerven, dass ist anfangs nun mal so. Es dauert bis sie sich eingewöhnt haben und Kitten schlafen natürlich nicht durch. Kitten sind nicht hyperaktiv, dass ist in dem Alter vollkommen normal.

Wäre natürlich besser der Altersunterschied wäre noch kleiner. Wie verspielt und temperamentvoll ist denn eure 3-Jährige Katze, beschäftigt und spielt die auch viel mit dem Kitten? Wie oft und wie lange spielt ihr mit der Kleinen? Kitten überschätzen bzw. verausgaben sich schnell, da muss man aufpassen, lieber mehrmals am Tag recht kurze Spieleinheiten besonders bei der Hitze zur Zeit.

Dann abends noch einmal mit ihr spielen, aber sie nicht hochpuschen und dann viel Spielzeug zur Selbstbeschäftigung für die Nacht und es wäre natürlich gut, wenn sich die ältere Katze nachts mit ihr abgeben würde.
 
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JuliaX

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Hallo, wir haben sie von einem privaten Händler, sie war bis zur 12. Woche bei Mutter und Geschwistern, daher dachte ich auch, sie sollte bei Ihnen schon einiges gelernt haben, verhält sich aber überhaupt nicht so. Mein Mann hat 30 Jahre Katzenerfahrung und meinte auch, er hätte so ein Kitten noch nie erlebt. Sie scheint sich aufjedenfall schon gut eingelebt zu haben, ist fröhlich, beißt jedoch permanent alles und jeden, das fauchen und die Schreie der anderen Katze sind ihr auch konplett egal, sie macht direkt weiter.
 
S

Simpat

Moderator
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Wie gut sozialisiert ist denn eure 3jährige Katze, hatte die jetzt immer Kontakt zu anderen Katzen? Ist es eine Wohnungskatze oder Freigängerin? Wie gut war ihre Sozialisierung als Kitten?

Bei der Erziehung müsst ihr vor allem konsequent sein. Also immer wenn die Kleine Zähne und Krallen zum Einsatz bringt, dann hört ihr sofort mit Spielen, Streicheln usw. auf und ignoriert sie.

Wie oft beschäftigt ihr euch mit ihr? Wie viel Futter bekommt sie und auf wie viel Mahlzeiten verteilt?

Stellt doch mal ein Bild von ihr rein, damit man weiß, über wenn man hier redet. 😁
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Du hättest besser 2kleine Geschwisterkitten nehmen sollen,der Altersunterschied zur 3 Jährigen ist etwas viel,die spielt und rauf doch nicht mit Kleinkindern.
 
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JuliaX

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Das ist so nicht ganz richtig, die ältere Katze ist sehr jung geblieben, spielt und rauft immer noch sehr gerne. Das einzige problem ist, dass die kleine es nicht versteht, wenn es ihr weh tut, weil sie zu fest beißt. Bei uns Menschen versteht sie das auch nicht.
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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OK,dann musst du schauen wie du den Mietzen mit viel Geduld das noch beibringst,du hast sozusagen einen "Sozialisierungsauftrag" den die Mutterkatze wohl nicht so richtig hinbekommen hat.
 
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Elvis02

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Hallo,
Wir sind momentan total am verzweifeln, seit zwei Wochen haben wir eine neue kleine, süße Katze, die uns total an unsere Grenzen bringt. Sie ist jetzt 14 Wochen alt. wir haben noch eine andere, etwas ältere Katze(3 Jahre), mit der sie sich mittlerweile auch versteht, allerdings jagt die kleine permanent die ältere und beißt sie spielerisch, selbst wenn die ältere sie genervt vor schmerzen anfaucht, macht sie sofort weiter. Sie hört nie auf und die ältere kann langsam nicht mehr. Sie kennt überhaupt keine Grenzen.
Auch uns beißt sie andauernd extrem fest, sie weiß noch nicht dass es weh tut denke ich. Ich habe überhaupt kein Mittel sie zu erziehen, weil ihr alles egal ist, selbst wasser-sprühen funktioniert kaum. Nachts raubt sie uns den schlaf, weckt uns und macht Terror, zerstört alles in der Wohnung. Wenn man sie in ein anderes Zimmer schließt, schreit sie rum. Dabei ist die kleine aber dennoch sehr süß und ich möchte sie keinesfalls abgeben. Ich weiß bloß nicht was ich machen kann. Sie schläft Nachts auch nie durch. Max. 3 Stunden am stück. Spielt solange bis sie hechelt und macht sogar dann weiter. Ich hatte schon oft kleine Katzen, aber sowas habe ich noch nie erlebt. Vielleicht hat jemand einen Rat? Der Tierarzt meinte, die ältere wird sie schon erziehen, allerdingt lasst sie sich überhaupt nicht erziehen, ist so stur.
 
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Elvis02

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Hallo, wollte fragen ob sich das Problem mit dem beissen gebessert hat. Immerhin ist ja schon einige Zeit jetzt vergangen. Ich habe auch so einen jungen Problemkater, sowas hatte ich noch nie. Er beisst extrem stark zu und geht auf meine beiden älteren Kater los. Er beisst auch mich (immer wieder blutig) - aus dem nichts heraus. Also gar nicht wenn ich ihn streichel und er nicht mehr will (das erkenne ich). Er springt mich aus dem Hinterhalt an und beisst voll zu. Auch hat er sich am Sessel (ich war etwas vorgerückt) hinter mich gesetzt und als ich mich umdrehte und ihn streicheln wollte biss er heftigst zu. Er kann sehr lieb sein, aber die Bisse ind unerträglich. LG Sabine
 
S

Simpat

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Normalerweise sollten die dass schon von den anderen Katzen lernen, wie weit sie gehen dürfen. Klappt aber nicht immer, wenn sie viel zu früh getrennt werden und wenn sie dann zu fremden Katzen kommen und wo möglich auch noch mit größerem Altersunterschied, die haben dann manchmal schlichtweg keinen Bock so einem jungen Rüpel Erziehung beizubringen und manche Katzen sind auch zu zurückhaltend und wehren sich nicht ausreichend genug und kommen dann in die Opferrolle. Man kann gar nicht oft genug sagen, wie wichtig es ist, dass Kitten lang genug bei der Katzenmutter und den Geschwistern bleiben dürfen oder zumindest mit annähernd gleichaltrigen Kitten aufwachsen und auch Kontakt zu erwachsenen Katzen haben, die gewillt sind, ihnen etwas Erziehung angedeihen zu lassen.

Für den Menschen der gebissen wird, heißt es da klare Signale zu senden. Es gibt kein Spiel in dem Hände (auch nicht die Arme) direkt involviert sind. Sobald er zubeißt, wird alles egal ob spielen oder streicheln unterbrochen, man geht weg und ignoriert ihn. Das Spiel wird dann erst später fortgesetzt, am besten nicht wenn er es fordert, weil es ist trotzdem wichtig, dass er viel beschäftigt wird und ausgepowert, damit er nicht aus lauter Langeweile und weil er unausgeglichen ist, Aggressionen gegenüber Menschen und/oder anderen Katzen, Tieren usw. entwickelt. Clickern hilft auch sehr gut bei der Erziehung und der Mensch-Tier-Bindung.
 
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Elvis02

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Normalerweise sollten die dass schon von den anderen Katzen lernen, wie weit sie gehen dürfen. Klappt aber nicht immer, wenn sie viel zu früh getrennt werden und wenn sie dann zu fremden Katzen kommen und wo möglich auch noch mit größerem Altersunterschied, die haben dann manchmal schlichtweg keinen Bock so einem jungen Rüpel Erziehung beizubringen und manche Katzen sind auch zu zurückhaltend und wehren sich nicht ausreichend genug und kommen dann in die Opferrolle. Man kann gar nicht oft genug sagen, wie wichtig es ist, dass Kitten lang genug bei der Katzenmutter und den Geschwistern bleiben dürfen oder zumindest mit annähernd gleichaltrigen Kitten aufwachsen und auch Kontakt zu erwachsenen Katzen haben, die gewillt sind, ihnen etwas Erziehung angedeihen zu lassen.

Für den Menschen der gebissen wird, heißt es da klare Signale zu senden. Es gibt kein Spiel in dem Hände (auch nicht die Arme) direkt involviert sind. Sobald er zubeißt, wird alles egal ob spielen oder streicheln unterbrochen, man geht weg und ignoriert ihn. Das Spiel wird dann erst später fortgesetzt, am besten nicht wenn er es fordert, weil es ist trotzdem wichtig, dass er viel beschäftigt wird und ausgepowert, damit er nicht aus lauter Langeweile und weil er unausgeglichen ist, Aggressionen gegenüber Menschen und/oder anderen Katzen, Tieren usw. entwickelt. Clickern hilft auch sehr gut bei der Erziehung und der Mensch-Tier-Bindung.
 
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Guten Morgen und vielen Dank für die Antwort und lange Ausführung. Ich weiß das alles grundsätzlich, was ich nicht erwartet hatte war, dass das Kitten nicht entsprechend sozialisiert sein könnte. Es kommt aus einer Tiervermittlung aus Bulgarien und habe ich damals ein Video des Kittens gemeinsam schmusend mit einem großen Hund bekommen und einige Fotos. Es hieß er wäre sehr lieb und zutraulich und verschmust und sehr katzenverträglich. Hergegeben haben sie ihn erst mit 4 Monaten (sie meinten vorher geben sie ihn nicht weg). Irgendwas dürfte aber da nicht richtig gelaufen sein. Angeblich war er mit mehreren bis zu 3jährigen Katzen zusammen..... Meine beiden Kater hätten ihn sofort aufgenommen und versuchen es nach mittlerweile 2 Monaten immer noch (sie bleiben sitzen, schauen ihn an, legen sich auch nieder oder lassen ihn fressen und fressen sogar gemeinsam neben ihm). Im nächsten Moment aber "fällt" sie der Kleine sie richtig gehend an (einer davon ist ein Maine Coon, also der Kleine hat keinen Respekt, wohl wegen dem großen Hund den er kannte ....). Dann wird kurz "gestritten" und entweder gehen meine Kater oder warten bis er aufhört. Ich habe in den ersten Wochen stundenlang mit ihm gespielt, nie mit den Händen weil ich gleich merkte dass er ordentlich zubeisst. Alle 3 haben Freilauf und muss sagen er ist total brav was das betrifft, denn er kommt immer mehrmals am Tag (nachdem ich seit er da ist fast durchgehend wegen Krankheit zu Hause bin weiß ich das) nach Hause und schläft die Nacht über bei meinen Füßen. Anfangs hab ich mit einer Sprühflasche geschlafen, weil er mich im Schlaf auch angegriffen hat. Das hat sich GsD aufgehört. Er tobt sich im Garten ordentlich aus, wir spielen auch draußen miteinander, nur irgendwann vergisst er dass ich ein Mensch bin und springt auch mich an und beisst dann mit voller Wucht (er weiß wohl nicht wie stark er das tut) in mein Bein. Also ich hab immer leicht blutige Bisse. Er ist wirklich lieb dazwischen und wenn ich ihn ignoriere nachdem er gebissen hat, habe ich das Gefühl er hat verstanden. Aber das "verstehe" dauert halt leider nur max. ein paar Stunden...... ich muss immer vorsichtig sein und schmusen gibt es gar nicht. Er wirft sich hin und will gestreichelt werden. Aber das ist alles was es an "Liebe" gibt. Rauf nehmen mag er überhaupt nicht - da ist der Biss 100% vorprogrammiert. Ich möchte ihn ja nicht wieder weg geben und habe auch nicht das Gefühl dass er hier nicht gerne lebt, aber ob es wäre schön wenn er irgendwann "normal" werden würde und am schönsten wäre wenn er auch die beiden anderen Kater nicht von hinten attakieren würde sondern versuchen würde mit ihnen "normal" zu spielen. Habe nicht das Gefühl dass meine Kater das nicht tun würden. Nochmals dankeee und liebe Grüße, Sabine
 
S

Simpat

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Was auch noch wichtig ist, ausreichend Futter, Kitten dürfen ja fressen soviel sie wollen. Bei meinen war das je nach Fress- und Wachstumsphase 300-800 g Nassfutter pro Kitten am Tag.

Er sollte nicht nur körperlich, sondern auch geistig ausgelastet werden, daher auch der Vorschlag mit dem Clickern, aber auf Fummelbretter, sogenanntes Intelligenzspielzeug würde ich ausprobieren. Ebenfalls sehr wichtig ist Abwechslung, also nicht zuviel Spielzeug auf einmal anbieten, sondern immer wieder was neues, immer wieder das Spielzeug abwechseln, austauschen, sonst wird es schnell langweilig und nicht eine Stunde am Stück einmal am Tag, sondern lieber 4-6 mal so 20 min mit ihm beschäftigen.

Satt und müde gespielt, sind meist auch die größten Rabauken relativ friedfertig, wenigstens für den Augenblick.

Wie alt sind deine beiden älteren Kater?

Du kannst es wenn er dich wirklich richtig angreift, von hinten anspringt und beißen will, auch mal mit Katzensprache probieren - fauch ihn einfach richtig kräftig ins Gesicht und dann gehst du weg und ignorierst ihn.

Am besten wäre natürlich für ihn ein annähernd gleichalter, bestens sozialisierter Kater als Raufkumpane, der sich mit ihm nach Katerart balgt und mit ihm rauft und ihm aber trotzdem Grenzen aufzeigt, weil dass hat er ja anscheinend nicht gelernt, wo die Grenzen sind, wann man Zähne und Krallen einsetzen darf und wann nicht. Der andere Kater müsste wie gesagt bestens sozialisiert sein, also lang genug bei der Katzenmutter und den Geschwistern aufgewachsen und immer in Geselllschaft anderer Katzen gelebt haben, ihm im Wesen, Charakter und Temperament möglichst ähnlich, selbstbewusst genug um ihm Parole zu bieten und vom Alter her entweder gleichalt oder eher klein bisschen älter als er, auf keinen Fall jünger oder kleiner, dass er ihm nicht körperlich unterlegen ist.
 
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Was auch noch wichtig ist, ausreichend Futter, Kitten dürfen ja fressen soviel sie wollen. Bei meinen war das je nach Fress- und Wachstumsphase 300-800 g Nassfutter pro Kitten am Tag.

Er sollte nicht nur körperlich, sondern auch geistig ausgelastet werden, daher auch der Vorschlag mit dem Clickern, aber auf Fummelbretter, sogenanntes Intelligenzspielzeug würde ich ausprobieren. Ebenfalls sehr wichtig ist Abwechslung, also nicht zuviel Spielzeug auf einmal anbieten, sondern immer wieder was neues, immer wieder das Spielzeug abwechseln, austauschen, sonst wird es schnell langweilig und nicht eine Stunde am Stück einmal am Tag, sondern lieber 4-6 mal so 20 min mit ihm beschäftigen.

Satt und müde gespielt, sind meist auch die größten Rabauken relativ friedfertig, wenigstens für den Augenblick.

Wie alt sind deine beiden älteren Kater?

Du kannst es wenn er dich wirklich richtig angreift, von hinten anspringt und beißen will, auch mal mit Katzensprache probieren - fauch ihn einfach richtig kräftig ins Gesicht und dann gehst du weg und ignorierst ihn.

Am besten wäre natürlich für ihn ein annähernd gleichalter, bestens sozialisierter Kater als Raufkumpane, der sich mit ihm nach Katerart balgt und mit ihm rauft und ihm aber trotzdem Grenzen aufzeigt, weil dass hat er ja anscheinend nicht gelernt, wo die Grenzen sind, wann man Zähne und Krallen einsetzen darf und wann nicht. Der andere Kater müsste wie gesagt bestens sozialisiert sein, also lang genug bei der Katzenmutter und den Geschwistern aufgewachsen und immer in Geselllschaft anderer Katzen gelebt haben, ihm im Wesen, Charakter und Temperament möglichst ähnlich, selbstbewusst genug um ihm Parole zu bieten und vom Alter her entweder gleichalt oder eher klein bisschen älter als er, auf keinen Fall jünger oder kleiner, dass er ihm nicht körperlich unterlegen ist.
 
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Also Futter bekommt er, nachdem ich wie gesagt jetzt seit ich ihn habe fast durchgängig daheim war, so gut wie "laufend" - daran mangelt es ihm nicht, denn das weiß ich dass er fressen darf soviel er will ;-) aber danke. Das mit dem Intelligenzspielzeug werde ich noch schauen was ich ihm da noch anbieten kann. Ich habe seit ich Kind bin immer Katzen gehabt und weiß eigentlich ganz gut mit ihnen umzugehen. Auch wie man spielt und meine beiden anderen Kater sind ja auch normal - also er ist schon ein wenig eine Ausnahme was seinen Charakter betrifft. Die beiden anderen sind sicher zu alt für ihn - da habe ich wohl einen Fehler gemacht, aber als mein Maine Coon Kater 4 war starb mein anderer Kater (war erst 11, eher ein Einzelgänger und hatte Krebs) und wollte mein Sohn unbedingt ein Baby. Das hat einwandfrei funktioniert. Mein Maine Coon Kater, Spartacus, würde auch mit einem Wellensittich lieb umgehen denke ich. Spartacus ist jetzt 11, Simba ist 7 und er mittlerweile 6 Monate. Beide sind total lieb zu dem Kleinen, aber ja, Spielgefährten sind sie nicht. Ich schaffe aber keine 4. Katze hier in meinem kleinen Haus und ehrlich gesagt auch finanziell und fürchte eigentlich dass er einen mindestens 1jährigen bräuchte so grob wie er rauft. Also mein Maine Coon hat das Glück dass er so viel Fell hat und der andere wehrt sich. Spielkammerade bin also schon in erster Linie ich und das ist wohl ein Fehler. Aber im Garten ist er sehr lustig unterwegs mit den beiden anderen und er läuft da ordentlich Baumstamm rauf und runter, einmal ums Bioptop usw.... ausgelastet von dem her ist er bestimmt. Er ist auch sonst total brav. Er hat noch nie was umgeschmissen und stellt absolut nichts an. Im Gegenteil. Er ist der bravste Kater den man sich vorstellen kann (er darf auf allerdings auf den Tisch und überall hin wo er möchte ggg). Er ist nur ein Macho, er kommt mehrmals am Tag, schmeißt sich vor meine Füße, will dann am Bauch und Rücken gestreichelt werden und wenn er spielen möchte geht er zum Spielzeugkorb und deutet das an. Er schläft bei mir im Bett die ganze Nacht durch. Er war vom ersten Tag an sauber. Also er wäre theoretisch ein Traumkater, nur verbieten darf man ihm nichts - also man kann ihn nicht "nehmen" wie man junge Katzen nimmt um sie wo wegzunehmen, so schnell ist man nämlich nicht ;-) da ist der Biss vorprogrammiert. Und hoch heben geht nicht. Und auf die Schoß auch nicht. Nachdem ich das weiß gibt es eben nur ein "nein" und erhobenen Zeigefinger, aber das funktioniert bei ihm auch sehr gut. Auch wenn ich ihm sage er soll nicht auf die Katzen los gehen geht das so, solange ich mich nicht wegdrehe, denn dann ist springt er sie an. Und hoch heben muss man ja nicht oder auf die Schoß setzen. Wobei ich es immer wieder langsam versuche um ihm zu zeigen dass es schön ist auf der Schoß gestreichelt zu werden ..... Gestern ist er erstmals von sich aus hinter mich auf den Sessel gesprungen (ich sitze immer ganz vorne am Sessel sodass hinter mir Platz ist). Habe mich total gefreut und mich umgedreht, und wollte ihn streicheln - zack, das war ein Vollbiss gggggg. Im ersten Moment habe ich aufgeschrien weils wirklich heftig war. Habe ihn dann ignoriert, glaube schon dass er weiß dass er mir weh tut, aber ich glaube auch dass er das wieder vergisst. Im Moment liegt er übrigens neben dem schlafenden Maine Coon Kater und schläft auch (Abstand ca. 1 Meter). Ich möchte ihn ehrlich gesagt nicht weg geben, weil ich auch nicht glaube dass es so viele Menschen gibt die seine Bisse in Kauf nehmen. Und wie gesagt, noch einen Kater geht irgendwie gar nicht.... Ich hoffe mein Fehler nicht 2 Kitten genommen zu haben lässt sich trotzdem irgendwie "gut" machen indem ich mich entsprechend um ihn kümmere. Wie gesagt, beim ersten Kater der erst 12 Wochen war hat es super funktioniert.... habe nicht damit gerechnet dass das so ein Thema werden würde :-( Ganz lieben Dank fürs Auseinandersetzen mit mir!
 
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Simpat

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Mit 11 und 7, sind deine Kater dann einfach schon zu alt für ihn und keine adäquaten Spielkameraden. Selbst 4-5 jährige Katzen können mit dem Spieltrieb eines Kitten nicht mehr mithalten, da bist du jetzt gefragt, du musst dafür sorgen, dass er wirklich mehrmals täglich richtig ausgepowert wird.
 
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