Subkutane Spritze beim Hund setzen

Diskutiere Subkutane Spritze beim Hund setzen im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, bei meiner 12jährigen Hündin wurde ein kindskopfgrosser Tumor im Brustkorb festgedtellt, der auf Herz und Lunge drückt, bei großer...
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Tapa

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Hallo,
bei meiner 12jährigen Hündin wurde ein kindskopfgrosser Tumor im Brustkorb festgedtellt, der auf Herz und Lunge drückt, bei großer Anstrengung die Aorta abdrückt (was einen Krampfanfall auslöst - dadurch würde überhaupt untersucht und diagnostiziert )

Momentan geht es ihr relativ gut, sie hat Lebensfreude, frisst gut und Extremanstrengung wird
natürlich vermieden.

Ansonsten in Absprache mit dem Tierarzt behandeln wir rein Palliativ. Sie bekommt Spritzen mit Mistelextrakt, die hoffentlich das Wachstum bremsen und die Befindlichkeit verbessern bzw. erhalten soll. Später bei fortschreitendem Verlauf ggg. weitere lindernde Medikamente. Einschläfern wenn ihre Lebensqualität zu sehr abnimmt.

Ich habe eine Frage zu den Mistelspritzen, die ich ihr in einem bestimmten Rhythmus subkutan spritzen soll. Der Tierarzt hat mir natürlich gezeigt, wie ichdas machen soll. Mit der Technik an sich habe ich jetzt nicht das Problem .

Aber lt Tierarzt soll ich ihr am Hals oben eine Hautfalte ziehen und drunter spritzen. Sie hat in dem Bereich sehr viel lockere verschiebliche Haut. Lt Internet lese ich, dass man da beim Hund keinesfalls subkutan spritzen soll, sondern nur seitlich an den Flanken?

Was ist richtig ? Bin total verunsichert. Die ersten 4 Spritzen hat sie von mir im Halsbereich bekommen...
 
28.07.2019
#1
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Guest

Hast du schon mal im Ratgeber nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
Shiria

Shiria

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Hallo,

Ich kenne subkutanes Spritzen von Mäusen, Ratten und Katzen. Unser Tierarzt hat bei allen in der Regel unter die Haut in den Nacken gespritzt. Dort ist das Risiko natürlich höher, wenn man falsch spritzt oder sich das Tier ungüsntigt bewegt/in die Nadel springt, das die Nadel eventuell die Wirbelsäule trifft - grade bei kleinen Tieren. Trotzdem hat er es uns so gezeigt und dann auch einmal seitlich/an der Flanke.
Unser Tierarzt hat uns aufgrund des Risikos auch empfohlen eher seitlich/Flanke zu spritzen. Mit Ausnahme der Mäuse, habe ich mich damit auch sicherer gefühlt und hatte damit keine Probleme. Aber wenn sich euer Hund am Nacken gut spritzen lässt & nicht zsuammenzuckt, sehe ich eigentlich kein Problem.

Liebe Grüße,
Shiria
 
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Schweinemama

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Subkutan kannst du fast überall spritzen, wobei ich persönlich diabetikerhund habe, nur in die Flanken spritze, den Nackenbereich, den Schulterbereich und den lendenbereich auslassen (da gibt es zu viele nerven- und das tut mitunter echt weh).

Ich würde darauf achten wie sie es verträgt und auch täglich die körperseite wechseln, da es auch spritzenhämatome oder fettwucherungen geben kann, die durch mehrmals gesetzte Spritzen immer in den gleichen Bereichen auftauchen können. Lieber den Bereich der bespritzt wurde einige Tage in Ruhe lassen, das Gewebe muss sich auch wieder erholen, schlimmstenfalls bilden sich knubbel die den Wirkstoff einschließen und der kommt dann gar nicht oder nicht in der richtigen Dosierung in den Kreislauf.

Kopf hoch, du schaffst das.. es ist anfangs eine Überwindung aber es gehört dazu wie die tägliche Tablette und es automatisiert sich (meine alte Dame erinnert mich schon, dass sie erst gespritztund dann gefüttert werden will(.
 
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Tapa

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Dankeschön, auch für den Zuspruch. Ich muss das Mittel zum Glück nur zweimal wöchentlich spritzen. Gleich ist es wieder soweit...
 
Shiria

Shiria

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Stimmt, Schweinemama hat einen wichtigen Punkt dne ich vergessen habe - Seite wechseln und nicht immer in die selbe Stelle stechen.
2x wöchentlich häklt sich ja im Rahmen - und wenn es gut klappt ist es prima, so wie es ist :).

Liebe Grüße,
Shiria
 
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Schweinemama

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Dankeschön, auch für den Zuspruch. Ich muss das Mittel zum Glück nur zweimal wöchentlich spritzen. Gleich ist es wieder soweit...
Schau einfach mal nach 1/2 Tag ob der eingespritze tippen verschwindet. Teilweise erreicht man nur Hautschichten die das schlechter abtransportieren. Dann wäre es gut dort etwas zu massieren, oder vorsichtig platt zu drücken. Den Tipp habe ich von meiner tierinternistin, die kranken und alten hunde verkapseln solche Flüssigkeiten lieber, wenn man zusieht dass man das mit der Zeit vorsichtig wegmassiert, hat der Körper nicht so die Möglichkeit das verkapseln zu lassen, weil der alte Körper natürlich nicht so schnell arbeitet wie ein junger und gesunder...
 
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Schweinemama

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Es kommt halt auf deine Einstellung und auf die deines Tierarztes an. Ich sehe eher das Problem, dass man es nicht schnell als Mensch verinnerlicht, wen man das nicht mal 10 Tage durchgehend gemacht hat, sodass du Erfahrungen machen kannst, wie du spritzt, was du am besten tust um die hautbarriere zu durchbrechen, nicht alle Spritzen sind gleich scharf geschliffen, nicht jede Hautpartien ist gleich straff, teilweise auch ungeeignet für den abtransport von subkutanen spritzen.

Ich würde üben, und gegebenenfalls mit dem Tierarzt darüber sprechen, dass du subkutan auch andere Mittel bei Bedarf verabreichen kannst. Wie z.b. Mittel gegen Übelkeit, Schmerzmittel, kreislaufmittel, alles was eben subkutan geht. Du spürst ja am ehesten wie du deinem Hund helfen kannst, und mit Übelkeit geplagten hund dann noch extra zum Tierarzt fahren, der ihr wiederum nur eine Spritze gibt, ist dann auch nur Stress für den hund.

Besprich das mit deinem Tierarzt, ich dürfte mir auch subkutanmittel vom Tierarzt holen, sollte es auffällig viel an nebenbeschwerden geben. Mein Tierarzt und ich haben da kein Problem damit. Den hund totspritzen würde ich nicht, dass könnte ich mit einer Überdosis Insulin auch.
 
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Tapa

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Hallo ich melde mich nochmal. Die gute Nachricht vorab:

Unserer Hündin geht es mit den Spritzen mit Mistelextrakt deutlich besser als zuvor. Die Ruhe-Atemfrequenz, die ich täglich mit Stoppuhr zähle, ist von 60 Atemzügen pro Minute auf 30 und damit in den oberen Normalbereich gesunken. Sie legt mittlerweile eine Spielfreude an den Tag, wie ich seit Jahren nicht erlebt habe, ich bin fassungslos begeistert....ich hatte die Hoffnung, das das Mittel dazu führt, dass verhindert wird, dass es ihr schlechter geht - mit einer Besserung hatte ich überhaupt nicht gerechnet.

Also bis dahin alles super.

Nun mein Problem. Sie schreit mittlerweile wie am Spieß, wenn sie eine Spritze kriegt, mein Mann muss sie fest halten, sonst geht es gar nicht.

Große Schmerzen kann sie meiner Meinung nach aber nicht haben...ich hab nie tasten können, dass ein Einstich dick geworden ist und sich entzündet hätte, was so eine Abwehr erklären würde...wenn sie beim Tierarzt eine Spritze kriegt, - der hat mir das mittlerweile
Es kommt halt auf deine Einstellung und auf die deines Tierarztes an. Ich sehe eher das Problem, dass man es nicht schnell als Mensch verinnerlicht, wen man das nicht mal 10 Tage durchgehend gemacht hat, sodass du Erfahrungen machen kannst, wie du spritzt, was du am besten tust um die hautbarriere zu durchbrechen, nicht alle Spritzen sind gleich scharf geschliffen, nicht jede Hautpartien ist gleich straff, teilweise auch ungeeignet für den abtransport von subkutanen spritzen.

Ich würde üben, und gegebenenfalls mit dem Tierarzt darüber sprechen, dass du subkutan auch andere Mittel bei Bedarf verabreichen kannst. Wie z.b. Mittel gegen Übelkeit, Schmerzmittel, kreislaufmittel, alles was eben subkutan geht. Du spürst ja am ehesten wie du deinem Hund helfen kannst, und mit Übelkeit geplagten hund dann noch extra zum Tierarzt fahren, der ihr wiederum nur eine Spritze gibt, ist dann auch nur Stress für den hund.

Besprich das mit deinem Tierarzt, ich dürfte mir auch subkutanmittel vom Tierarzt holen, sollte es auffällig viel an nebenbeschwerden geben. Mein Tierarzt und ich haben da kein Problem damit. Den hund totspritzen würde ich nicht, dass könnte ich mit einer Überdosis Insulin auch.
nochmal demonstriert und erklärt- benimmt sie sich mustergültig und zuckt nicht mal mit der Wimper...

Hat irgendjemand eine Idee?
 
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Tapa

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@Schweinemama, ich weiß nicht, wie ich das üben sollte...den Hund zu Übungszwecken irgendwas zusätzlich spritzen - sie benötigt nichts weiter im Moment - damit ich mehr Erfahrung sammle halte ich für ausgeschlossen.
Ich bin froh dass sie abgesehen von ihrer Abwehr bei den Spritzen keine Ressentiments gegen mich aufbaut...
 
Shiria

Shiria

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Hallo,

Freut mich total zu lesen, dass ihr das Mittel hilft!
Das Tiere sich beim Besitzer mehr anstellen als beim Tierarzt kann durchaus sein. Tierärzte haben manchmal noch eine völlig andere Ausstrahlung. Zum spritzen üben kann man Infusionslösung nehmen, das schadet nicht. Aber man braucht halt immer nur wenig und muss die angebrochene Flasche schon nach 3 (glaube ich) Tagen verwerfen - ich weiss nicht ob es kleinere Flaschen gibt, die man dafür nehmen könnte. Ich kenne nur 500ml und 1000ml Flaschen.
Um das spritzen angenehmer zu machen, kenne ich nur eine kleinere/dünnere Nadel zu nehmen und die Spritze anzuwärmen. Das hat bei meiner Katze beim Infusion geben schon viel ausgemacht eine dünnere Nadel zu nehmen und die Infusionslösung anzuwärmen.
Vielleicht auch bestes Leckerlie von Welt vorne rein, während sie gepieckst wird? (Oder sofort danach).
Ansonsten fällt mir nicht ein was man machen könnte, ausser immer den selben Ablauf und es so schnell wie möglich zu machen, damit sie weiss was kommt und das es schnell vorbei ist.

Liebe Grüße,
Shiria
 
S

Schweinemama

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Zum spritzen üben, kannst du sämtliches Fleisch verwenden. Vom toten Huhn bis hin zum Schweinebraten. Funkt alles, Flüssigkeit kann natürlich sein (totes Tier zum Kochen, Braten grillen), vom o Saft, über alkoholische oder flüssige Butter. Nur wie gesagt, das ist Übung, meine wird seit 3 Jahren täglich gespritzt, die kriegt das schon gar nicht mehr mit. Habe ich es vergessen, erinnert sie mich durch nahrungsverweigerung.

Es gibt um Fachhandel insulinnadeln für Kinder, sind schwer zu bekommen, der Tierarzt kann die jedoch bestellen, kleine Nadeln (0,8 cm) , dünne Nadeln, man muss halt probieren ob du die Flüssigkeit durch die dünnen Nadeln kriegst.
 
S

Schweinemama

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Und ja , die Spritzenflüssigkeit nach dem Aufziehen selber quer in den Mund nehmen (alternativ, in die faust nehmen oder unter die Achsel klemmen) - aufpassen damit sich die Flüssigkeit, sollte sie kristalle enthalten nicht wieder separiert - dann heisst es erneut aufschütteln, wenn man zu lange wartet, denn frisch aus dem Kühlschrank zwickt es natürlich noch mehr - und die Abkapslung von dieser Flüssigkeit passiert noch schneller. Sobald der hund draussen hat, dass er während des spritzens ruhig stehen sollte- damit es eben nicht zwickt und reisst - funktioniert es wunderbar. Dafür muss der Besitzer aber etwas üben - schnell einstechen - gleich einspritzen und die Nadel langsam wieder rausziehen. Das ist ein Ding von unter 1 Sekunde und der Hund hat es schnell vergessen. Alternativ könntest du beim Tierarzt nachfragen ob du nicht wo anders stechen darfst - manche Hunde reagieren auf andere Körperpartien besser wie zb. Nierengegend, Halsgegend - Bauchgegend. Wichtig wäre abzuklären wo genau du stechen darfst, damit du nicht irgendeinen Nerv triffst - der dann ganz Aua macht.
 
Tompina

Tompina

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Nun mein Problem. Sie schreit mittlerweile wie am Spieß, wenn sie eine Spritze kriegt, mein Mann muss sie fest halten, sonst geht es gar nicht.
Ich tippe mal auf typische negative Konditionierung.

Ihr ward am Anfang unsicher beim Spritzen, habt sie vermutlich immer viel beruhigt, unterbewusst läuft die Vorbereitung zur Spritze auch sicher immer gleich ab, sodass ich mal vermute, dass sie einfach aus der unangenehmen Situation heraus anfängt zu schreien/sich zu wehren, auch wenn es effektiv gar nicht extrem weh tut (angenehm ist es sich er nicht, aber wenn die Kanülengröße passt und das zu spritzende Zeug nicht
extrem zähflüssig ist, sollte sich der Schmerz auch bei ungeschicktem Spritzen in Grenzen halten). Beim Tierarzt läuft die Situation ganz anders ab, weshalb sie da vermutlich erst checkt um was es geht, wenn es rum ist und dann braucht sie auch nicht mehr schreien ;-)

Ich weiß ja nicht wie es das Medikament und euer Alltag zulassen, aber vielleicht könnt ihr die Spritzenzeiten auch ein bisschen variieren und mal vor dem Füttern, mal nach dem Füttern, mal gleich nach dem Aufstehen etc. pp Achtet auch mal drauf, dass ihr vielleicht bestimmte Sachen schon vorzeitig richtet, sodass das Vorbereiten auch immer mal anders aussieht und nicht immer die gleichen Gänge/Schränke/Geräusche beinhaltet. Und je beiläufiger ihr das macht, desto unwichtiger nimmt es auch der Hund. Also je mehr ihr vorher, währenddessen, nachher Tamtam macht, desto eher denkt der Hund die Welt geht unter (Tamtam heißt für mich übermäßiges Tüddeln, viel mehr Streicheln als sonst usw.) und desto eher schreit sie dann vielleicht sogar einfach prophylaktisch.

Ich habe ihr auch so ein sensibles Ommatier sitzen. Die ist eigentlich unkaputtbar, würde vermutlich mit abgehacktem Bein noch weiterlaufen...ABER aufgrund einer fiesen, langanhaltenden Ohrenentzündung mit der ich sie übernommen habe und die viele, viele schreckliche Spül-Reinigungs-was auch immer-Sitzungen beinhaltet hat (auch bei den Vorbesitzern), ist sie an den Ohren mega empfindlich. Sobald jemand ein Taschentusch in der Hand hat und sie zufällig am Kopf berührt, schreit sie schon los wie abgestochen...da sieht man mal wie gut so eine blöde Konditionierung sitzt, wenn man es richtig versaut hat XD Sie hat seit Jahren keine Probleme mehr an den Ohren, aber hin und wieder muss man mal "durchwischen"...ich hole nur die Flasche Ohrreiniger raus und die Omma rennt und schreit...ist bei uns leider auch durch noch soviel "Nebensächlichkeit" und genutzte Überraschungsmomente nicht wegzubekommen, aber sie zappelt zumindest nicht und schreit nur XD
 
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Schweinemama

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Wichtig wäre dass ihr sicherer werdet mit dem Umgang mit Spritzen. Wenn ihr schon so "Herumtut" - selbst unsicher seid - in die Küche geht, das Mittel aus dem Kühlschrank geht, da mal eine Minute herumhantiert, bis die Spritze aufgezogen ist - hat der hund jede Menge zeit sich da reinzusteigern, sich zu überlegen wie er seine Angst ausdrücken könnte und steigert sich mehr oder weniger in die SPritzensituation rein.

Andererseits gibt es ja keine Alternativen - entweder Spritze oder sie leidet, sie wird kränker - möglicherweise irreversibel... Also dann doch lieber Spritze.

Ich würde auch eure Konditionierung ändern - macht die Spritze in der Früh fertig, klemmt sie unter eurem Arm - und lasst sie mal anwärmen. zum Kühlschrank gehen - wenn der Hund handzahm ist - dann streicht euch mal Leberstreichwurst auf die Finger - am besten rundherum - da dauert das abschlecken auch länger und hund benötigt mehr konzentration - hin zum Hund und abschlecken lassen (wenn ihr es zu zweit macht - kann der zweite bereits spritzen- während der Hund noch schlecht (auf die Finger aufpassen - manche grössere Hunde und ähnliches). Und auch bei den Leckerlis variieren, meine lieben z.b. Crepes - die lassen jedes FLeischstück dafür stehen, dafür gibt es bei jedem Crepes machen das erste und das letzte Stück für die "Hundegötter"...

Ihr müsst was im System ändern... weil sonst werdet ihr nervös, weil ihr ja wisst dass der Hund schon schreit, der hund wird noch mehr nervös, und irgendwann geht dann gar nichts mehr, das Spritze setzen zieht sich länger und länger und irgendwann gibt einer von euch auf (ich hoffe der hund).

Aber keine Angst, bei mir bin ich und mein Vater drauf eingespielt den Hund zu spritzen, mein Vater macht es deutlich seltener. Bei ihm muss der Hund auf den TIsch- dann braucht er noch ein ordentliches licht, weil er sehr selten spritzt - dann sticht er möglicherweise noch so, dass der Hund einen kurzen QUietscher von sich gibt (klar hatte der einige minuten vorbereitungszeit und auf den Tisch stellen - geht für sie mal gar nicht - kann sie ja nicht flüchten) , und meine Mama beginnt zu heulen, dass man doch den Hund einschläfern sollte, weil er ja so leidet. Die Lage ist dort so angespannt, dass es eigentlich nur daneben gehen kann...Und am Ende ist mein Vater genervt (der sieht das nicht spritzen können so wie ich als persönliche Kränkung), der Hund flippt (weil das Frauchen heult), und meine Mutter zerfliesst in selbstmitleid, weil der hund soooooo arm ist wegen der Spritze (die Spritze hat bis dann der Hund längst vergessen, der flippt weil Frauchen heult und das macht sie sonst nie).
 
Zuletzt bearbeitet:
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Gast84631

Guest
@Schweinemama , ich muss das eindach fragen.
Mir fällt so oft auf, dass du antwortest (was oft auch Sinn hat. Deine Beiträge sind insbesondere bei TA Themen teils echt gut.)
, dann antwortet ein anderer User und dann wieder du.
Ich finde es gut, aber in der häufigen Zahl- fällt dir das versetzt ein?
 
S

Schweinemama

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@Schweinemama , ich muss das eindach fragen.
Mir fällt so oft auf, dass du antwortest (was oft auch Sinn hat. Deine Beiträge sind insbesondere bei TA Themen teils echt gut.)
, dann antwortet ein anderer User und dann wieder du.
Ich finde es gut, aber in der häufigen Zahl- fällt dir das versetzt ein?

Das überwinden zum Spritzen geben ist teilweise echt enorm. Macht man mehr kaputt, erwischt man einen NErv, hat der Hund schmerzen, ist der hund auf mich böse - wenn ich.... Und natürlich kommt die Verantwortung dazu, ist es richtig dosiert, keine luft in der Spritze, zu warm, zu kalt - zu lange draussen gewesen (das Insulin ist ja recht heikel und wirkt dann nicht mehr so gut - die Flasche reicht für einen Monat, und am Ende des Monats muss dann gesteigert werden von 0,6 Einheiten teilweise auf 0,9) - das läuft mit der Zeit einfach ab - und die Wirkung ist nicht mehr so toll - die kleiner Flaschen kosten aber dann auch wieder das doppelte. Beim Insulin ist es anders - da kann man ja auch nachmessen ob die Dosierung in Ordnung war oder nicht, man merkt es auch sofort am Hund sollte man zweimal gespritzt haben oder gar vergessen. Bei anderen Mitteln weiss man danach nicht, ob man nicht zufälligerweise ins Fell gestochen hat und die Flüssigkeit den Körper gar nicht erreicht hat. so ab 2-3 ml wird es halt nass - wenn der Hund davor nicht gerade aus dem Regen kam.

Und ja, ich kenne das auch, es ist eine irrsinnige Überwindung, ich habe monate gebraucht bis ich jeden Tag so spritzen konnte, mittlerweile kann ich es fast schon im Blindflug, der Hund hebt möglicherweise kurz den Kopf wenn er in Seitenlage liegt - ich muss Hundsi da ehrlich gesagt wieder auf bauchlage bringen - sonst schaff ich das mit dem Einstichwinkel nicht. Nur ich hab natürlich sehr viel mehr übung - learning by doing 2x täglich 365 Tage im Jahr pünktlichst. Deshalb ist es wahrscheinlich auch für mich leichter, als alle 2-3 Tage mal eine Spritze zu setzen, weil man ja auch nicht in einen Rhytmus hineinkommt und das "selbstverständliche" verschwindet.
 
Thema:

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