Thema Hundekotbeutel

Diskutiere Thema Hundekotbeutel im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Die Frage, ob es eigentlich immer gut ist, überhaupt einen Kotbeutel zu verwenden , auch wenn der Hundekot auf Grünflächen liegt , ob man besser...
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A-Fritz

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Die Frage, ob es eigentlich immer gut ist, überhaupt einen Kotbeutel zu verwenden ,
auch wenn der Hundekot auf Grünflächen liegt ,
ob man besser Biobeutel , oder lieber PE - Tüten verwenden sollte ,
um umweltfreundlich zu handeln , ist für mich leider nicht eindeutig .

Nach Berichten aus der Abfallverwertung , können Biobeutel
in Kompostieranlagen nicht kompostiert werden,
diese Anlagen brauchen 3 - 4 Wochen , um Kompost zu erzeugen ,
doch die Biobeutel sind erst nach 3 Monaten abgebaut ,
auch sollen manche Bio-Beutel auch Mikroplastik enthalten.
Bei Kompostieranlage , Transport , wie der Herstellung von Bio-Beuteln,
wäre der CO2 Ausstoß und Energieverbrauch so hoch ,
dass nach wissenschaftlichen Berechnungen eine Verbrennung ,
gemeinsam mit den PE- Tüten günstiger ist.
Auch kann bei der Mülltrennung, nicht zwischen Bio und PE- Tüten nicht unterschieden werden ,
darum ist eine Kompostierung der Bio-Beutel nur dann sinnvoll ,
wenn jeder diese Beutel selber auf dem eigenen Komposthaufen verwerten könnte .

Da Bio-Beutel nicht günstiger sind und sowieso in der Müllverbrennung landen,
sehe ich eigentlich keinen großen Vorteil
bei der Verwendung diesen biologisch abbaubaren Beuteln.

Welche Kot - Beutel nutzt Ihr , sollte man diese Beutel überhaupt verwenden ,
oder gibt es andere Alternativen ?
Was ist Eure Meinung zu diesem Thema ??

Bericht aus der Presse : Nachhaltigkeit: 100 Prozent kompostierbar ist die Biotüte noch nicht

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
06.08.2019
#1
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maluli

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Hallo A-Fritz,

naja, dass man die "Bio"Beutel, also z.b. selbst die aus Maisstärke nicht in die Biotonne schmeißt, sollte ja klar sein, genau wie man ja auch keine "kompostierbaren" Biomülltüten verwenden kann. Warum es die für den Hausbiomüll überhaupt gibt versteh ich eh nicht. Aber Hundekot gehört ja sowieso in die Restmülltonne, hätten wir einen Kompost, weiß ich auch nicht ob ich das da drauf haben wollen würd? Klar das wird verbrannt, aber es macht schon einen Unterschied ob eine Plastiktüte oder eine Maisstärkentüte verbrannt wird. Von der Maistüte bleibt nicht so viel übrig und es gibt weniger schädliches CO2 (ich hoff ich täusch mich jetzt nicht :D) als bei Plastiktüten. Und da ich am Tag ca. 3 Tüten brauch, ist mir das einfach sehr wichtig, auch wenn sie teuer sind.
Es gibt noch so kleine Pappschachteln die man erst falten muss.... aber ja.... :D das ist leider wirklich viel zu viel aufwand und die sind echt zu teuer.
Ansonsten wüsst ich auch keine alternative, bin ja selber auf der Suche nach den ökologisch vertretbarsten...!
Gar nichts zu verwenden und einfach liegen zu lassen geht mal gar nicht! Außer vielleicht es sollte mal im tiefsten Gebüsch passieren, wo keiner reindabbt, nichts gemäht wird. Ansonsten nehm ich immer alles mit!
 
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maluli

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Hab grad nachgeschaut, bei biologisch abbaubaren Beuteln fallen bei der Verbrennung ca 60-70% weniger CO2 an als bei normalen Tüten und bei Tüten aus Maisstärke, wird nur so viel CO2 freigesetzt wie bei der Entstehung der Pflanze aus der Atmosphäre entzogen wurd. (Quelle, tierschutzliga.de)
 
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A-Fritz

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Hallo,
sicherlich kann bei der Verbrennung von Produkten aus Pflanzenteilen ,
nur so viel CO2 freigesetzt werden, wie bei der Entstehung der Pflanze aus der Atmosphäre entzogen wurde.

Allerdings verschlechtert sich die CO2 Bilanz und die Klimabilanz dadurch ins negative , wenn man bedenkt ,
dass beim Anbau , der Ernte und Verarbeitung noch Energie , Material und Treibstoffe gebraucht werden ,
aber auch der Einsatz von Mineraldünger ,wirkt sich ungünstig auf die CO2-Bilanz aus.
Zusätzlich kommt noch ein Humusabbau hinzu, insbesondere bei einer zu engen Fruchtfolge,
auch der Grünlandumbruch, beeinflusst die Klimabilanz negativ.

Realistisch gesehen , kann wohl der Verbrauch, auch von Bio-Beuteln und seine Verbrennung
keine positive Klimabilanz bringen.
Nur der Verzicht auf solche Beutel ist CO2 neutral .

Doch was mich noch stört, ist , dass manche Hundehalter eifrig Kot -Beutel benutzen,
aber diese dann nicht mitnehmen mögen und dann irgendwo entsorgen .
So findet man solche Beutel im Wald ,wie im Park herumliegen, oder an Zäunen und Sträuchern hängen.

Hier wäre es bestimmt auch von großem Vorteil , diese Beutel nicht zu benutzen.

Fritz.
.
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Die Beutel aus Maisstärke etc sind schlicht das geringere Übel und würden, großflächig genutzt, einen erheblichen Unterschied im Vergleich zu regulären Plastiktüten machen.

Einfach liegen lassen ist ein absolutes Unding sofern nicht irgendwo wirklich um Gebüsch o.ä. und selbst da kraxel ich durchaus mal irgendwo herum, wenn es einfach hochfrequentierte Ecken sind.

Hier kann man wegen genau dieser Einstellung ("Macht ja nix, wenn's liegen bleibt") teilweise kaum noch treten vor lauter Haufen und muss den Hund erstmal durch die nächstbeste Pfütze jagen damit er wieder saubere Füße hat.

Das ist dezent widerlich.

CO2-neutral wäre es im Übrigen genau genommen dann gar keinen Hund zu halten, da du dir aber erst vor Kurzem wieder einen angeschafft hast: leb mit den Konsequenzen und reduziere so gut wie möglich anfallenden Müll und gut ist.
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Kürzlich gabs nen TV Bericht was einem Haus-und Garagenbesitzer passiert: dem werfen sie die Beutel hoch aufs Dach,jede Woche so ca. 80 Stück.....
 
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A-Fritz

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Am letzten Wochenende ging ich auf dem Elbe - Deich , zwischen den Schafen spazieren ,
alles war voller Schafsködel , aber hier und da, lag auch Hundekot, doch gut verpackt in Beuteln .

Fritz.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Das hat aber wenig mit der CO2-Bilanz der Beutel zu tun, sondern mit Rücksichtslosigkeit und Ignoranz derjenigen, die die Tüten liegen lassen.

Und auch da wären, letzten Endes, Beutel aus Maisstärke immer noch besser als Plastiktüten.
 
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A-Fritz

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Das hat aber wenig mit der CO2-Bilanz der Beutel zu tun, sondern mit Rücksichtslosigkeit und Ignoranz derjenigen, die die Tüten liegen lassen.

Und auch da wären, letzten Endes, Beutel aus Maisstärke immer noch besser als Plastiktüten.
Das ist wohl richtig , nur z.B. in Hamburg werden nur nicht kompostierbare Plastik -Beutel verteilt .
Der Preis ist entscheidend, 0,5 Cent kostet ein Plastikbeutel, wehrend die abbaubaren Biosäckchen
mit einem Preis ab 1,6 Cent , etwa dreimal so viel kosten sollen.

Natürlich liegen solche Beutel nicht nur in der Gegend herum,
sondern viele dieser Beutel wandern auch in die hamburger Gewässer.

Auch wenn es zur Pflicht geworden ist , den Hundekot in so einen Beutel zu stecken,
sehe ich dieses als wenig umweltfreundlichen an.
In urbanen , innerstädtischen Bereichen, mag dieses wohl einen Sinn machen,
doch in ländlichen Gebieten ist es im Allgemeinen
wohl nicht erforderlich, die Hundeködel einzusammeln .

Hunde , denen die Möglichkeit gegeben wird, ziehen sich im Normalfall in die Büsche zurück,
wenn sie ihr Geschäft erledigen wollen und dort stört dieses wohl keinen Menschen.

28 Millionen Gassibeutel wurden in der Stadt Hamburg im vergangenen Jahr
an Hamburger Hundebesitzer verteilt.

Ich denke, jeder Hundekotbeutel der nicht gebraucht wird, ist ein Gewinn für die Umwelt .

Fritz
 
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Gast84631

Guest
Nach dem Motto "grosses Übel, mittleres Übel, kleines Übel (das liegen lassen).
Ist im Prinzip richtig, nur gehen hier viele Hunde nicht in die Büsche... und mein Sohn ist sogar mal morgens aufn Kiga Weg in Hundekacke getreten.
Auf dem Bürgersteig!
Fand ich wortwörtlich scheiße!
 
Nienor

Nienor

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Hundekot im Viehfutter ist auch scheisse - so viel zum Liegenlassen im ländlichen Bereich.
 
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Schweinemama

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Ich finde es umwelttechnisch schwierig. Einen Kotbeutel pro Hundehaufen, egal welche grösse. Bei Chis, wird die masse des Hundehaufen, das der Masse des Sackerls nicht überschreiten. Bei einem großen hund ist das grosse sackerl notwendig.

Mittlerweile mache ich es so, dass ich zwei Hundehaufen einsammel (bei zwei Hunden geht das mit einem Spaziergang) und dann wegwerfen.
 
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maluli

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doch in ländlichen Gebieten ist es im Allgemeinen
wohl nicht erforderlich, die Hundeködel einzusammeln .
ich wohne im ländlichen Gebiet, es gibt sogut wie keine Stelle, wo nicht irgendwie genutzt wird! Und Hundekot in Wiesen kann halt für die Tiere die damit gefüttert werden tödlich enden! Und dank einem alten, schon halb verrotten Haufen in der Wiese musste Hund gestern wieder geduscht werden, darüber war er nicht erfreut :D Aber selber schuld wenn man sich mit Genuss drin wälzen muss🤢
Also es gibt einfach nirgends ne Ausrede, das einfach liegen zu lassen. Man könnte ja ne Schaufel mitnehmen und die Kacke dann in den nächsten Mülleimer balancieren :D
Tüten liegen lassen geht übrigens auch gar nicht, ich hab eine mal verloren und hab sie solang gesucht bis ich sie wieder gefunden hab. Ich würd auch keinen Kaugummi oder sonstigen noch so kleinen oder großen Müll einfach irgendwo hinschmeißen und ich weiß nicht wie manche so hirnlos sind und die Umwelt als riesigen Mülleimer betrachten.
 
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A-Fritz

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Hallo,
zum allgemeinem Schutze der Meere, hat die EU beschlossen bestimmte Plastik- oder Styroporgegenstände ab 2021 zu verbieten.
Auch Plastiktüten tragen erheblich zur Meeresverschmutzung bei.
Ein Verbot steht in Deutschland aber nicht bevor.
Weil Kunststoffe bis lang nicht als Gefahrstoff- gelten,
gibt es auch kein Gesetz, welches die Verwendung von Plastik generell einschränken kann.

Ich bin neugierig , wie die Entwicklung, auch mit der Nutzung von Hundekottüten zukünftig weiter geht .

Ich sehe zukünftig nur eine Nutzung von kompostierbaren Bio - Tüten als alternative Möglichkeit,
doch um CO2 neutral zu werden, wäre dieses auch keine Lösung ,
aber auch hier muß man Prioritäten setzen, entweder Umweltschutz , oder das entsorgen des Kundekot ?

Fritz.
 
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Son-Gohan

Son-Gohan

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Es gibt bereits Kottüten aus Papier/Pappe.
 
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A-Fritz

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Hallo,
wenn auch die Atmosphäre zu ca. 99% aus Stickstoff, Argon und Sauerstoff besteht ,
ist aber der Rest , ein nur kleiner Prozentsatz von Spurengasen , wie Kohlendioxid , für das Klima wirksam .

Das sogenannte Treibhausgas , wer 10.000 Jahre lang immer mehr oder weniger konstant , doch jetzt ,
seit dem Anfang der Industrialisierung, ab Mitte des 18. Jahrhunderts, ist der Gehalt solcher Gase,
bis jetzt , um gut 44% gestiegen.

Natürlich gäbe es wohl Vorteile , wenn die Plastiktüten, durch Papier ersetzt würden,
doch auch die Verarbeitung der Bäume zu Papier , ist nicht klimaneutral
und hätte auch einen gewaltigen Wasserverbrauch zur Folge , so wie eine Abwasserbelastung .

Ich denke, man solle auf Tüten verzichten.
Es wäre wohl am besten, wenn jeder Hundeführer immer mit Eimer und Schaufel bewaffnet,
seinen Hund begleitet, um dessen Hinterlassenschaften bei Bedarf einzusammeln .

Fritz.
 
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Gast84631

Guest
Was mir einfallen wuerde, fuer so ganz konsequente:

Wie eine Art Fließwindel für Kinder zu arbeite .
Eintüten, weg kippen, waschen.
Und selbst da belastet man die Umwelt.
 
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