Ratte erlösen? Tierärztin hat keine Hoffnung auf Besserung

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Sickey

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Hallo,

ab wann ist es ratsam sein Tier zu erlösen?
Kurz zu uns. Wir haben insgesamt 7 Farbratten. 2 ältere beide 2 Jahre alt, davon ist leider einer seit Oktober dauerkrank, rote Nase und Atemprobleme.
Rocky ist seit dem 18.07.19 bei uns, er ist 4 Monate alt und wiegt 190gramm.
Ich hab ihn und seine 4 Brüder (10Wochen alt) aus dem Zoohandel gekauft, was schon mein erster Fehler war.
Laut Verkäuferin war er das Autofahren gewöhnt, ich hab aber vergessen nachzufragen warum, da ich etwas geschockt war das sie ihn am Schwanz aus dem Käfig holte. Zuhause hab ich sie erstmal ein paar Tage in Ruhe gelassen damit sie sich gut ein gewöhnen. Ich hab schnell festgestellt das einer ständig niest, (kenne ich ja
schon von unserem Sorgenkind Terry). Ich hab den kleinen sicherheitshalber in Quarantäne in einem extra Käfig in einem anderen Raum untergebracht.
So, nun hat er am 25.07.19 bis 02.08.19 (9Tage) Enrofloxacin bekommen ohne Besserung. Seit 02.08.19 bis heute (11Tage) bekommt er Doxybactin ohne Anzeichen auf Besserung. Am 02.08.19 hat er noch ein Tropfen Stronghold bekommen, da er sich ständig kratzt.
Er niest immernoch und seine Atmung wird rasselder und lauter. Beim niesen schüttelt er sich und springt leicht nach oben. Die Tierärztin hatte von Anfang an keine Hoffnung. Kordison wollte sie ihm nicht geben da er noch so jung ist. Er frisst und erkundet sein zuhause. Leider ist er noch sehr scheu. Tagsüber niest er dauerhaft, nachts fängt seine Lungengeräusche an. Ich biete ihm Kamillentee an, den er auch gerne trinkt. Ich lasse ihn täglich acc200 inhalieren. Ich hab ein Luftreiniger und ein Luftbefeuchter im Wechsel laufen. Ich gebe ihm noch zusätzlich MultiVitaminpaste mit einem Kügelchen Echinacea D6. B-Vetsan hab ich auch noch besorgt aber noch nicht gegeben. Ich finde das alles ein bisschen viel für den kleinen Kerl. Ich bin fast täglich hier und lese mich durch die Foren aber schlauer werd ich auch nicht.
Wie gesagt die Tierärztin hat Rocky schon am ersten Tag aufgegeben, da es ihn schlimmer erwischt hat wie unseren großen.
Seine Medizin reicht noch 3 Tage. Weitere Test wurden nicht bei ihm gemacht, da für die Tierärztin klar war, das es von der Klima von den Autofahrten her kommt. Ich hab aber das Gefühl das es etwas anderes ist. Soll ich den Tierarzt wechseln und ihm andere Medizin geben? Weitere Untersuchungen einleiten? Er ist halt noch so klein und jeder gang zum Tierarzt auch stress für ihn. Ich möchte doch nur das es ihm endlich besser geht und er mit seinen Brüdern rum toben kann. Soll ich ihn abends zum Auslauf zu seiner jüngeren Brüder lassen? Er war Anfangs schon gestresst von ihnen, da sie viel aktiver sind als er. Er tut mir so leid. Soll ich ihn erlösen? Diese Entscheidung wird mir nicht leicht fallen aber ich möchte auch nicht das er leidet.

Um jeden Rat, um jede Hilfe bin ich euch von ganzem Herzen dankbar. Vielen Dank im voraus.
 
12.08.2019
#1
A

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Guest

Hast du schon einen Blick in den Diagnostischer Leitfaden und The von Anja geworfen? Für Diagnostik und Therapie findest du hier den idealen Leitfaden. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
M

Mr. Spock

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Raten ist da schwierig was jetzt noch für die Ratte getan werden könnte, aber zu einem anderen TA würde ich auf jeden Fall UND,ganz wichtig, den Zoohandel beim Vet. Amt anzeigen,dass die kranke Tiere verkaufen(du wirst von so einem Laden eh dein Geld nicht zurückkriegen und die anderen überflüssigen Kosten noch weniger)
 
S

Sickey

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Danke für deine schnelle Antwort. Ich werde heute noch bei einem anderen Tierarzt anrufen und schnellstmöglichst ein Termin ausmachen. Dankeschön nochmals.
 
S

Sickey

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Hallo nochmal. Wir waren gestern bei einem anderen Tierarzt, der hat uns noch ein Schleimlöser mitgegeben aber er sieht keinen Grund ihn einschläfern zu lassen. In der Nacht ist es dann mit seinen Zuckungen und Schüttelanfällen schlimmer geworden daraufhin werde ich später noch einmal beim Tierarzt anrufen und ein Termin ausmachen.
Ich kenne Mykroplasmose ja von unserem großen aber der hatte noch nie Anzeichen von Zuckungen oder schütteln gehabt. Ich denke das Spot on (Stronghold) wirkt nicht, im Gegenteil, es wird schlimmer. Oder die Eier die nicht vernichtet wurden sind geschlüpft. Ich werde es auf jeden Fall nicht darauf beruhen lassen das es von der Erkältung kommt. Die Attacken treten auch nur zwischen 2 Uhr und 5 Uhr in der Nacht ein. Hätte jemand eine Idee was das sonst noch sein könnte? Grabmilben gibt es doch auch bei Farbratten oder? Ich habe Angst das sein Herz das alles nicht mehr mit macht, er kommt ja nie zu Ruhe.

Andere Frage: wir haben gerade bei unserem anderen festgestellt das er ein Knubbel am Hals hat, ich befürchte das es ein Tumor ist. Er ist erst 10 Wochen alt, würde er eine Narkose überleben?

 
Shiria

Shiria

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Hallo,

erstmal gut, dass du bei einem anderen Tierarzt warst. Eine Ratte gleich aufzugeben finde ich vom Tierarzt nicht in Ordnung. Gut, ich habe sie nicht gesehen, aber von deiner Beschreibung her, sehe ich noch keinen Grund aufzugeben.
Also, es gibt auch Gradmilben bei Ratten. Unsere wurden im Abstand von, ich glaube,1 oder 2 Wochen mit Stronghold behandelt. Die Behandlung muss wiederholt werden um auch Eier und Larven abzutöten, da es nur gegen adulte Milben wirkt. Die Dosierung habe ich aber nicht mehr im Kopf. Wichtig ist danach die Umgebungsbehandlung. Streu komplett wechseln, Häuser ausbacken etc. Das war immer das aufwendigste bei Milbenbefall. Wichtig ist auch, dass alle Rudelmitglieder behandelt werden, selbst, wenn sie keine Symptome zeigen.

Zuckungen und Schüttelanfälle können vom Juckreiz kommen, aber auch von Atemnot. Kannst du versuchen sie aufzunehmen? Wie ist die Atmung sonst, pumpt er stark (angestrengte Bauchatmung)?

Bekommt er immernoch Enrofloxacin? Wenn ja würde ich definitiv das Antibiotika wechseln. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, das es oft nicht mehr wirkt.
Ansonsten finde ich es gut, wieviel du machst um ihm zu helfen. Beim Inhalieren schwirrt mir im Kopf rum, dass man eine Zerstäuber oder sowas braucht, damit der Dampf fein genug für die Rattennasen wird. In wie fern das stimmt, weiss ich aber nicht, Geht es ihm danach denn besser?

Wegen dem Knubbel am Hals, lasst das mal überprüfen. Eventuell ist es nur ein geschwollener Lymphknoten, das kann bei Infekten passieren. Wenn es ein Tumor sein sollte, würde ich die OP vom Gesundheitszustand abhängig machen. Grundsätzlich vertragen sie aber eine entsprechend dosierte Narkose schon. Inhalationsnarkosen sind hier vorzuziehen, da sie oft besser vertragen werden. Injektionsnarkosen müssen sehr genau dosiert werden grade wenn sie noch so klein sind.
Eine unserer Ratten hat sich mit ca. 12 Wochen ein Bein gebrochen und wurde auch in Narkose gelegt zum röntgen. Da sie halbwild war, war soe so nicht zu Händeln. Da war es auch eine Inhalationsnarkose und sie hat das ganze sehr gut überstanden.

Ich drück die Daumen, dass es allen schnell besser geht!

Liebe Grüße,
Shiria
 
S

Sickey

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Hallo,

erstmal gut, dass du bei einem anderen Tierarzt warst. Eine Ratte gleich aufzugeben finde ich vom Tierarzt nicht in Ordnung. Gut, ich habe sie nicht gesehen, aber von deiner Beschreibung her, sehe ich noch keinen Grund aufzugeben.
Also, es gibt auch Gradmilben bei Ratten. Unsere wurden im Abstand von, ich glaube,1 oder 2 Wochen mit Stronghold behandelt. Die Behandlung muss wiederholt werden um auch Eier und Larven abzutöten, da es nur gegen adulte Milben wirkt. Die Dosierung habe ich aber nicht mehr im Kopf. Wichtig ist danach die Umgebungsbehandlung. Streu komplett wechseln, Häuser ausbacken etc. Das war immer das aufwendigste bei Milbenbefall. Wichtig ist auch, dass alle Rudelmitglieder behandelt werden, selbst, wenn sie keine Symptome zeigen.

Zuckungen und Schüttelanfälle können vom Juckreiz kommen, aber auch von Atemnot. Kannst du versuchen sie aufzunehmen? Wie ist die Atmung sonst, pumpt er stark (angestrengte Bauchatmung)?

Bekommt er immernoch Enrofloxacin? Wenn ja würde ich definitiv das Antibiotika wechseln. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, das es oft nicht mehr wirkt.
Ansonsten finde ich es gut, wieviel du machst um ihm zu helfen. Beim Inhalieren schwirrt mir im Kopf rum, dass man eine Zerstäuber oder sowas braucht, damit der Dampf fein genug für die Rattennasen wird. In wie fern das stimmt, weiss ich aber nicht, Geht es ihm danach denn besser?

Wegen dem Knubbel am Hals, lasst das mal überprüfen. Eventuell ist es nur ein geschwollener Lymphknoten, das kann bei Infekten passieren. Wenn es ein Tumor sein sollte, würde ich die OP vom Gesundheitszustand abhängig machen. Grundsätzlich vertragen sie aber eine entsprechend dosierte Narkose schon. Inhalationsnarkosen sind hier vorzuziehen, da sie oft besser vertragen werden. Injektionsnarkosen müssen sehr genau dosiert werden grade wenn sie noch so klein sind.
Eine unserer Ratten hat sich mit ca. 12 Wochen ein Bein gebrochen und wurde auch in Narkose gelegt zum röntgen. Da sie halbwild war, war soe so nicht zu Händeln. Da war es auch eine Inhalationsnarkose und sie hat das ganze sehr gut überstanden.

Ich drück die Daumen, dass es allen schnell besser geht!

Liebe Grüße,
Shiria
Dankeschön Shiria.

Also bei mir ist das etwas kompliziert. Ich habe die älteren Nasen im Regal (Eigenbau) die Neuzugänge habe ich in einer Foliere und Rocky musste ich leider in einem Kaninchen Käfig unter Quarantäne stecken das ist nun schon 2 Wochen her. Seit dem hat er auch kein Kontakt zu seinem Rudel. Was für ihn auch Stress bedeutet. Streu bekommen sie alle selten. Ich benutze nur Handtücher, Klopapier und Zeitung, da ich mit unseren großen schon schlechte Erfahrungen gemacht habe. Ab und zu bekommen sie aber doch Hanfstreu (es ist so schön mit anzuschauen wie sie budeln und graben) aber danach niesen sie immer. Daher nur selten.
Also Rocky hat nach nur 9 Tage Enrofloxacin gleich ein anderes bekommen Doxybactin das reicht noch bis morgen. Der Tierarzt gestern meinte, ich soll etweder zu meiner alten Tierärztin gehen da er nicht weiß wieviel und mit was die Tablette geschischt wurde. (Da Stellt sich mir jetzt erst die Frage ob sich die Medizin nach 11 tagen überhaupt solange frisch hält und wirkt) oder ich soll die medi ganz weg lassen, da es keine Wirkung zeigt.
Und ja, er atmet und röchelt sehr stark und laut. Das ACC inhalieren zeigt keine Besserung das sagte ich dem TA auch, daraufhin hat er uns Bisolvon mitgegeben.
Ich habe morgen früh ein Termin für beide Nasen bei meiner alten Tierärztin, wenn sie immernoch der gleichen Meinung ist dann such ich einen 3. TA auf. Der Tierarzt von gestern hat mich auch nicht überzeugt. Beide gehen nicht auf das schütteln und zusammenzucken ein.
Soweit ich das richtig gelesen habe sind Grabmilben unter der Haut, da hilft auch kein Spot on, da müsste man die Haut mit einem Skalpell abschaben, die Viecher sieht man nur unter dem Mikroskop und dann kann man erst etwas dagegen spritzen. Aber durch das viele lesen kann man sich auch verrückt machen, weil man zu keinem Ergebnis kommt.

Mal schauen wie es morgen weiter geht. Ich kämpfe mit ihm.

Vielen Dank für deine Antwort.
Lieben Gruß Melanie
 
S

Sickey

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Er atmet jetzt schnell und kurz, beim schütteln fällt er auf die Seite, er hat Gleichgewichtsstörungen beim laufen, er frisst nicht und er kann nicht mehr nach oben klettern in sein Sputnikhaus, er liegt nun unten in seiner Röhre. Jetzt mach ich mir Vorwürfe. Er tut mir so leid, er leidet und ich kann ihm nicht helfen. Ich hab das Gefühl es geht zu Ende mit ihm. Mir laufen die Tränen Ich weiß nicht was ich noch für ihn tun kann.
 
Shiria

Shiria

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Hallo,

Wenn Gleichgewichtsstörungen dazukommen, kann es ein neurologisches Problem sein. Dann braucht er eventuell ein gehirngängiges Antibiotikum (Chloramphenicol) und auch Vitamin B(12) kann helfen. Ob Cortison angebracht ist, kann nur ein Tierarzt entscheiden. Ich würde mir eventuell wirklich einen 3 Tierarzt suchen, wenn die erste ihn schon bei einem "Atemwegsinfekt durch die Klimaanlage" aufgeben will und die zweite sich auch nicht sicher ist (unabhängig davon was deine alte TA davfür angemischt hat, kann er dir ja trotzdem was neues geben).

Ich denke er hätte nicht vom Rudel getrennt werden müssen. Der Kontakt war vorher schon da, wenn es ansteckend wäre, hätten sie sich schon angesteckt. Zumindest hat mir mein Tierarzt das so erklärt. Weil die Trennung ja noch mehr Stress verursacht.

Für die Atmung hat Bisolvon hier meist gut geholfen. Wenn ihm das inhalieren nichts bringt, würde ich es evtl. lassen. Dann stresst es ihn eventuell nur.
Frisst er noch? Ist er ausgetrocknet? Ist er ausgekühlt? Eventuell braucht er Flüssigkeit unter die Haut und muss mit Spritze gefüttert werden um die Dauer zu überbrücken, bis das Antibiotika anschlägt. Wenn du das Gefühl hast er hat Schmerzen, bitte um Schmerzmittel. Das können harte Tage sein. Aber du kennst ihm am besten und weisst ob er noch kämpfen möchte.

Liebe Grüße,
Shiria
 
S

Schweinemama

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Ich würde einen Tierarzt bitten das Tier zu Röntgen. Einerseits um Kontrolle des gebisses und der Nase (ist da eine Verwachsungen oder etwas falsch angelegt-helfen keine medikamente dauerhaft) andererseits um Probleme mit dem Gehirn auszuschließen, hirnschwellungen- etc. Können ebenfalls das Gleichgewicht behindern. Aber Medikamente die im Hirn wirken sind ganz andere die im Körper arbeiten, da gibt es eine hirnschranke die überwunden werden muss, dass sind spezielle Medikamente.

Ich würde bei den tierörzten anrufen und mich erkundigen. Ratten sind zwar in der Tiermedizin beheimatet, und sehr viele Ärzte haben schon mit Ratten gearbeitet, aber ich befürchte du wirst einen Spezialisten für Nagetiere benötigen.

Hatte das Problem mal mit einem chinchilla, bis ich im Internet einen Tierarzt gefunden habe, der seine Doktorarbeit darüber geschrieben hat. Die abs haben bei meinem Tier den Darm kaputt gemacht, Ansammlung von mehreren Keimen, die Entzündung ging aber nie weg. Es war ein entzündete Backenzahn, der die Atmung blockiert hat, eine Lungenentzündung ausgelöst hat, und der Darm mit den Keimen überfordert war. Mein tier konnte nicht mehr gerettet werden, knochenauflösung Kiefer, Nebenhöhlen vereitert, Darm chronisch entzündet. Man hätte zwar noch operieren können, hätte das Tier nach 3 monaten fast dauerbehandlung mit abs durch diverse Tierärzte kaum mehr retten können.
 
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Sickey

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Guten Morgen. Ich hab den kleinen Kerl letzte Nacht noch aus seinem Käfig geholt und auf meinem Bett einquartiert. Das Sputnik und dein Abflussrohr sauber gemacht. Ich werde auch nach dem Kaffee anfangen den Käfig komplett zu reinigen und desinfizieren bis zum TA Termin hab ich ja noch 2 Stunden Zeit.
So und nun zu ihm. Er hat endlich gegessen und getrunken. Läuft umher und hat sein Häuschen auch wieder mit Zeitungspapier dekoriert, als wäre nichts gewesen. Niesen, kratzen und schütteln tut er sich noch, ansonsten keinerlei gesundheitlichen Beschwerden. Es war sogar die erste Nacht nach zwei Wochen ohne Atemwegsgeräusche. Also wirkt das Doxybactin doch endlich.

Was sein Rudel betrifft wirkte er von Anfang an schon gestresst, da sie ihn nie in Ruhe gelassen hatten, darum hatte ich ihn ja auch raus genommen. Wenn ich fertig bin mit dem Käfig putzen, stell ich ihn den gleichen Raum mit den kleinen aber ich möchte ihm schon noch ein paar Tage Ruhe gönnen und erst wenn er sich nicht mehr so heftig kratzt, stell ich sein Käfig in den Auslauf, dann kann er selber entscheiden ob er zu seiner Rasselbande möchte.

Und meiner Tierärztin werde ich heute Löcher in den Bauch fragen!

Was mir in den ersten 2 Tagen auch noch aufgefallen ist, ist das einer sich mehrmals tot gestellt hatte, kam dann aber nicht mehr vor. Ich fand das im ersten Moment sehr erschreckend.
Ich werde morgen auch nochmals zum Zoohandel gehen, die wollten sowieso wissen wie sich die kleinen entwickeln. Die Mutter ist bei der Geburt der 4 kleinen gestorben, (mehrfacher Schlaganfall) also wurden sie mit Hand aufgezogen. Daher stellt sich bei mir ständig auch die Frage ist Rocky nun der Vater der kleinen? der Bruder ? Er war der letzte aus dem Wurf davor und warum war er das Autofahren gewöhnt? Das er nicht zutraulich ist hatten sie mir auch gesagt, aber ist ja auch kein Wunder wenn sie ihn am Schwanz hoch heben und mit ihm in der Gegend rum fahren! Einerseits war es ein Fehler sie dort zu kaufen. Ich fand den Preis an der Kasse schon sehr bedenklich 15 € für 5 Farbratten andererseits hab ich ihnen zumindest ein liebevolles zu Hause gegeben. Nochmals werde ich diesen Fehler aber nicht machen! Sowas gehört verboten!
Nun hoffe ich das alles gut verläuft und Rocky bald zur Ruhe kommt damit er endlich mit den anderen sein Leben genießen kann.

Danke euch allen für die schnelle Hilfe.
Gruß Melanie
 
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Sickey

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Hallo

Die Tierärztin hat Haar und Haut Probe untersucht und hat keine Milben festgestellt. Anscheinend ist es eine allergische Reaktion auf die Medikamente. Er zuckt und niest und hat auch immer mehr kahle stellen. Er bekommt jetzt auch keinerlei medis mehr. Und ich hab ihn auch wieder in das Zimmer seines Rudels gestellt aber er kommt eh nicht aus dem Käfig. Außer das jetzt alle niesen hab ich nichts erreicht.
 
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Sickey

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Ich bin mit den nerven am Ende. Der wochenlange Schlafmangel macht sich bei mir auch schon bemerkbar. Ich werde um 10 Uhr ein Termin ausmachen zum röntgen. Er bekommt so schlecht Luft und nichts hilft. Das ständige niesen und schütteln stresst ihn auch immer mehr. Es grenzt schon an ein Wunder das sein Herz das alles noch mit macht. Was sollte alles röntgen werden? Nase, Lunge, Herz? Oder sieht man das alles auf einem Bild? Ich hab doch keine Ahnung. Wenn nichts zu sehen ist, soll ich ihn dann gehen lassen? Ich weiß nicht was besser für ihn wäre. Ihm ständig Medikamente zu verabreichen die nicht anschlagen ist auch keine Hilfe für den kleinen Kerl. Und nur weil mein Herz an ihm hängt muss ich ihn nicht darunter leiden lassen. Ich hab ihm noch Bronchicum Elixir besorgt, soll ich das noch versuchen? Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich bin verzweifelt. Tut mir leid, das ich euch damit belästige.
 
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Sickey

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Hätte jemand noch eine Idee was Rocky für eine Krankheiten hat? Und wie man sie behandeln kann?
Er niest ständig, zuckt zusammen wenn er niest, schüttelt sich, kratzt sich, hat inzwischen kahle stellen im Fell, er bekommt schlecht Luft, er atmet schnell und laut.
Auf den Röntgenbildern war nichts zu sehen. Milben hat er auch keine. Antibiotika bekommt er seit einer Woche auch nicht mehr. Da sie nach 14 Tagen nicht angeschlagen haben.
Ich werde morgen nochmals zum TA und ein anderes Medikament versuchen.
Mit welchen Medis hattet ihr denn Erfolg? Irgend was muss es doch noch geben!
 
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