Distichiasis/Distichien Makroblepharon, Entropium, Ektropium, Tränende Augen

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Emmanddogs

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Hallo,
Ich dachte mal, ich teile diesen bericht, da ich selbst damals so wenig zu dem thema gefunden habe und mir bis zum letzten augenblick, nicht sicher war ob sich meine sturheit bezüglich der therapiemethode lohnt.
Es ist nun 2 jahre her, dass meine 2 Jährige Hündin an beiden augen alle in der überschrift erwähnten störungen des Augenlides hatte (Distichiasis/Distichien Makroblepharon, Entropium, Ektropium) Sie hatte von anfang an tränende augen und kein "Haustierarzt" bei dem ich war, hat es als störend empfunden bzw. es mit einem "das haben viele hunde dieser art" abgewimmelt. Also bin ich der sache selbst auf den Grund gegangen.
Nach einer recherche in vet. büchern, konnte ich feststellen, dass sie an distichiasis und entropium leidet und habe mich an einen Augentierarzt gewendet (bis dahin wusste ich leider nicht, dass es da spezialisierungen gibt :-/) der meinen verdacht bestätigt und ergänzt hat. Es wurde eine op des rolllids und eine Kryotherapie vorgeschlagen, da sie sicher mind. 20 distichien pro augenlid hatte und eine verödung angeblich "nicht zumutbar" wäre und ohnehin "wäre es zu aufwendig" jede wimper einzeln zu entfernen. Weiters wurde ich darauf hingewiesen, dass der hund nach dem eingriff sein leben lang augentropfen bekommen müsste, und die prozedur bald (op mit kryo) wiederholt werden müsste, weil ein teil der wimpern wiederkommt und sie das augenlid beim ersten "anlauf" meist nicht gut genug hinbekommen. :-S

Da ich mich eingelesen habe und mit diesem vorschlag wegen möglicher nebenwirkungen und unnötiger mehrmaliger narkosebelastung nicht einverstanden war, habe ich mich an einen anderen spezialisten gewendet, der mir genau das vorgeschlagen hatte, was ich mir von anfang an als lösung vorgestellt habe. Eine verkürzung des unteren augenlids und eine verödung der distichien (also keine kryotherapie). Das wurde dann auch gemacht, hat super funktioniert, der hund hatte nach der narkose keine probleme, brauchte nicht einmal schmerzmittel, geschweige denn, ein leben lang augentropfen. Innerhalb von 2 wochen sind die winzigen narben am augenlid verheilt und inzwischen absolut nicht mehr sichtbar. Distichie ist auch nach 2 jahren keine einzige nachgewachsen und die augen tränen nicht mehr. :D (also ist es doch nicht an der Rasse gelegen...) Vielleicht erspare ich dem einen oder anderen Hund wochenlange behandlungen mit antibiotischen und kortisonhältigen augensalben, angeleyes, und sonstigen hausmittelchen, die ja bei distichien nicht wirklich wirken können; aber von unerfahrenen und von vorurteilen geprägten tierärzten ("ja schon wieder so ein qualzucht hund; da kann man nichts machen!") bei tränenden augen empfohlen werden. Wer weiß..? ;) LG
 
13.08.2019
#1
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Hast du schon mal im Ratgeber nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
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