Shiba Inu oder doch eine andere Rasse? Überhaupt einen Hund?

Diskutiere Shiba Inu oder doch eine andere Rasse? Überhaupt einen Hund? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr lieben, Ich bin 20 Jahre alt und möchte mir nächstes Jahr im September 2020 einen Hund holen. Vorzugsweise einen Shiba Inu da ich denke...
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Belaire42

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Hallo ihr lieben,
Ich bin 20 Jahre alt und möchte mir nächstes Jahr im September 2020 einen Hund holen. Vorzugsweise einen Shiba Inu da ich denke das wir gut zusammen passen würden.
Wohnsituation: Ich wohne in einer Wohnung.
Im September
2020 mache ich mein Examen und im Januar 2021 fange ich erst wieder das arbeiten an. Im September 2020 würde ich mir dann den Welpen holen und mir eben bis Januar dann eben Zeit für ihn nehmen. Danach arbeite ich 38,5h/Woche. Da kommen wir zum Problem. Ich arbeite dann im Schichtdienst.
Frühdienst: 6:00-14:12
Spätdienst: 13:00-21:30
Nachtdienst: 21:00-6:30
Meine Frage kann der Hund solange alleine bleiben? Vorallem ein Shina Ibu? Meine Freunde die Hunde besitzen sagen alle etwas anderes.
Das der Welpe erst an das allein sein gewöhnt werden muss ist klar.
Meine Eltern wohnen eine Stunde entfernt von mir, sie stehen für den alltäglichen Gebrauch nicht zur Verfügung.
Vielen Dank schonmal für Ihre antworten!
 
02.09.2019
#1
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Guest

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A-Fritz

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Hallo Belaire42 ,
ehrlich gesagt , würde ich Dir jetzt von der Hundehaltung abraten,
mit 20 Jahren, wird auch Dein Leben in den nächsten 15 Jahren
wahrscheinlich noch große Veränderungen erfahren .
Ob schon gerade der Shiba Inu, ein relief selbstständiger , wie unabhängiger Hund ist ,
der ursprünglich als Hof- und Jagdhund genutzt wurde .
Ich denke aber, jeder Hund ist ein soziales Wesen, welches im besonderen ,
als junges Tier auch den Bezug zu seinen Menschen braucht ,
sollte nicht, regelmäßig so lange alleine bleiben müßen .

Fritz.
 
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Simpat

Moderator
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Hallo ihr lieben,
Ich bin 20 Jahre alt und möchte mir nächstes Jahr im September 2020 einen Hund holen. Vorzugsweise einen Shiba Inu da ich denke das wir gut zusammen passen würden.
Wohnsituation: Ich wohne in einer Wohnung.
Im September 2020 mache ich mein Examen und im Januar 2021 fange ich erst wieder das arbeiten an. Im September 2020 würde ich mir dann den Welpen holen und mir eben bis Januar dann eben Zeit für ihn nehmen. Danach arbeite ich 38,5h/Woche. Da kommen wir zum Problem. Ich arbeite dann im Schichtdienst.
Frühdienst: 6:00-14:12
Spätdienst: 13:00-21:30
Nachtdienst: 21:00-6:30
Meine Frage kann der Hund solange alleine bleiben? Vorallem ein Shina Ibu? Meine Freunde die Hunde besitzen sagen alle etwas anderes.
Das der Welpe erst an das allein sein gewöhnt werden muss ist klar.
Meine Eltern wohnen eine Stunde entfernt von mir, sie stehen für den alltäglichen Gebrauch nicht zur Verfügung.
Vielen Dank schonmal für Ihre antworten!
Herzlich willkommen hier im Forum 😊

So schön und gut es auch wäre, dass du 4 Monate Zeit zur Eingewöhnung hättest, trotzdem muss auch ich deutlich verneinen.

Da spielt die Rasse keine Rolle, dass ist für jeden Hund einfach viel zu lange, du musst ja auch noch den Weg zur Arbeit rechnen. Du müsstest vor der Arbeit und nach der Arbeit mit dem Hund mindestens eine Stunde raus, machst du das, wenn du um 6.00 Uhr anfangen musst, dann je nach dem um 4.00 Uhr oder noch früher aufstehen?

Ich arbeite nur 30 Std. die Woche, gehe morgens um 7.30 Uhr außer Haus und bin gegen 16.00 Uhr zurück, Freitags höre ich mittags auf. Ich verzichte trotzdem aus Tierliebe auf die Haltung eines Hundes, weil dass in meinen Augen deutlich zu lange ist, gerade für ein Rudeltier wie den Hund, der den Mensch ja als "Rudelersatz" annimmt und dann ständig von ihm viel zu lange getrennt wäre.
 
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Schweinemama

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Auch hier ein Deutliches Nein, wobei für den Shiba Inu - ein doppelt nein.

Die Hunde haben nur eine kindheit, sie haben nur in einem gewissen Zeitrahmen die Möglichkeit sich zu sozialisieren (was beim Shiba generell wegfällt - die sind sozial eher unverträglich). Die Erziehung eines solchen Hundes ist generell etwas für Spezialisten, und ja - ich weiss es gab mal da einen Kinofilm (vergiss den Kinofilm - nicht alle Collies (Lassie)laufen durch halb Amerika zu ihrem Besitzer, vor allem dann nicht wenn du niht 7x24 Stunden neben dem Hund lebst, auch Winnetous Pferd wurde für den Film trainiert - Science Fiction ).

Generell ist es schwierig. DU hast dann einen 7-8 Monate alten Welpen vor dir, der eine Bindung zu dir aufgebaut hat und den du täglich - das Messer ins Herz rammst, weil du gehst und du ihn alleine lässt (es gibt durchaus Rassen die akzeptieren das leichter, der Inu ist jedoch ein Hund der bestenfalls Bindungen zum Menschen eingeht - aber auch nur - wenn man es richtig anlegt, sie gelten als überhaupt bis gar nicht erziehbar, sind mehr oder weniger kaum domestiziert, eine alte Japanische hunderasse die als Haus und Hofhund in irgendwelchen Hinterhöfen gelebt hat und dort selbstständig agieren konnte, heute kann kein Hund mehr irgendwo selbstständig agieren - schlag dir das mal aus dem Kopf ). Welpenkurs ist durchaus in der Hundeschule möglich, ist der abgeschlossen gilt "kämpfe für dich alleine, der Hund hat kein ausgeprägtes Sozialverhalten, dass er einen weiteren Hundekurs in der Schule besuchen könnte. Einzige Möglichkeit ab dann ist einzeltraining (oder den Hund so zu disziplinieren dass er andere Hunde akzeptiert, wobei hast du da kein Selbstbewusstsein und weisst was du tust - ist der Hund dein Führer - er übernimmt ohne mit der Wimper zu zucken - aber auf seine Art).

Wir haben hier selber so einen kleinen Plüschbären. Sozial unverträglich, Hundeschule abgebrochen, Privattrainer (wobei der Hund auch noch Mannscharf ist - dh. der beisst auch noch zusätzlich und hat damit so absolut kein Problem). Da heisst es dann sehr viel Zeit und Geld zu investieren. Ob sie schon aufgegeben haben weiss ich noch nicht, Besitzerin ist 17, macht eine Ausbildung beim Friseur - sie könnte sogar täglich ihren Hund mitnehmen (wenn er akzeptieren würde dass andere Menschen in die Nähe seines Frauchens kommen dürfen). Mittlerweile hat die Betreuung die Frau Mama übernommen und kämpft täglich.

Keine Frage so ein Hund hat auch vorzüge, für Jäger, Förster, für in Überwachung bestehende Grundstücke - irgendwo weit ab von anderen Menschen, da hat so ein Hund sicherlich ein tolles Leben und vor allem Keinen Stress. Aber in der Stadt, in einer Wohnung mit den ständigen "Überwachungsmodus" ist er irgendwann ein Nervenwrack.
 
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Gast84631

Guest
Heiliger, also ich war jahrelang Gassigängerin für eine Shiba Zucht, kenne also die Mamas, Welpen und Rüden waren auch da.
Das dort ist Zwingerhaltung, also nicht so wie wir es kennen.

Bestätigen kann ich, dass sie anders sind als zb Terrier oder so, einfach ernster so war das bei diesen zumindest.
Wenn man in die Zwinger kam, wurde man dann von so einem Hund gerne mal angesprungen wenn man sich noch nicht klar positioniert hat.
Bei Hunde- und Menschenbegegnungen musste man genauso handeln- klar positioniert- ich nannte es immer die liebevolle Bundeswehr XD
Und trotzdem waren sie verschmust, eben anders, aber man konnte sich such einfach mal mit ihnen hinsetzen und kuscheln- ich finde die Rasse einzigartig.
Im Grunde habe ich bei diesen Hunden gelernt, mich korrekt zu verhalten und das hat mir bei der Resozialisierung von meiner Hündin super geholfen- der Unterschied und das gleiten von Entspannung, Zielstrebigkeit, Führung, Vertrau mir, Rücksichtsnahme.
Das ist eng einander gekettet und toll...
 
demona

demona

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Ich glaube, schweinemana verwechselt den Shiba Inu mit dem Akita Inu.

Zu Zweiterem würde schon fast passen was sie gesagt hat. Zum Shiba passt es nicht.
 
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Schweinemama

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Ich glaube, schweinemana verwechselt den Shiba Inu mit dem Akita Inu.

Zu Zweiterem würde schon fast passen was sie gesagt hat. Zum Shiba passt es nicht.

Dann haben wir eben einen bulimischen Akita Inu - der wiegt nämlich glatte 12 kg im ausgewachsenen Zustand von 22 Monaten. Und zu heiss gewaschen worden, dabei ist ihm sicherlih geschadet worden...

Akitas werden in Japan zu Polizeihunden ausgebildet, beim Shiba Inu sehe ich ohne eine doppelfolge Supersize me da leider keine Chance., wobei ihnen das folgen grundsätzlich nicht in die Wiege gelegt wurde.
 
demona

demona

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Verzeih aber deine Beschreibung passt schlicht und einfach nicht zum Shiba Inu. Der da:
Shiba - VDH Rasselexikon

Welchen Kinofilm meinst du? Hachiko? Das war ein Aktia und kein Shiba, auch wenn der Welpe von einem gespielt wurde. Aber in dem Film geht es um einen Akita.

12 kg sind für einen Shiba sehr, sehr viel. Entweder sehr groß oder sehr fett oder nicht reinrassig. Es kann ja sein, dass der Hund bei euch so ist, wie von dir beschrieben aber im Allgemeinen sind Shibas nicht so. Deine Beschreiibung passt halt eins zu eins auf einen Akita.

Allein das hier:
für in Überwachung bestehende Grundstücke
Der Shiba soll maximal 40 cm hoch sein, da lacht sich jeder Einbrecher tot. 😂
 
Tompina

Tompina

Moderator
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Also Schweinemamas Beschreibung kann ich auf die drei Shiba Inu Exemplare, die ich kenne, komplett verneinen und behaupte auch einfach mal, dass da was mit dem Akita verwechselt wurde.

Aber zur Ursprungsfrage: Shibas sind ganz tolle Hunde, WENN man eher auf den unabhängigen, etwas distanzierteren Hundetyp steht. :) D.h. es ist ein Rasse auf die man sich einlassen können sollte und die zu dem passen sollte was man erwartet von einem Hund - eine schmusige allzeit fröhliche Knutschkugel wird bei einem Shiba nicht unbedingt rauskommen. ;-)

Und nicht zu verachten, die kleinen "Füchse" sind nicht auf den Kopf gefallen. Wo andere Hunde schnell aufgeben oder gar nicht erst anfangen drüber nachzudenken (Wege in den Garten ohne Türbenutzung, Futterverstecke etc.) sind zumindest die Shibas, die ich kenne, kleine Brains und finden recht schnell ziemlich pfiffige Lösungen, die uns Menschen nicht immer gefallen. ;-)

ABER auch ein Shiba ist dann einfach nur ein Hund und kann definitiv - schon gar nicht im zarten Alter von ein paar Monaten - 8h oder mehr am Stück alleine bleiben!!!

Wenn du niemanden hast, der am Anfang komplett die Betreuung übernehmen kann - der Hund sollte dann zwar schon stubenrein sein, aber solange einhalten finde ich auch für einen erwachsenen, gesunden Hund gemein - damit der Hund regelmäßig zumindest die Möglichkeit hat sich zu lösen und später dann jemanden, der wenigstens nach 3-4h mal zum Gassigehen und ein bisschen beschäftigen vorbeikommen kann, dann solltest du dir keinen Hund holen. Weder einen Shiba noch sonst einen Hund.

Meine vier Hunde haben Tage da sind es tatsächlich mal 7-8h, die sie aushalten müssen, was Pipi angeht, aber in der Regel sind das Ausnahmen, die ich vorher nicht einkalkulieren konnte und die ich so gut es geht vermeide. Sobald ich weiß, dass ein Tag auf Arbeit doof werden könnte und ich vielleicht keine Pause machen kann (in der ich dann zuhause bin um die Hunde rauszulassen), versuche ich jemanden zu organisieren, der die Nasen dann pinkeln lässt. Alleine an sich bleiben ist zum Glück bei meinen Vieren kein Thema, da sie sich ja gegenseitig haben und die beiden Rüden eh ziemlich entspannt sind, was meine Abwesenheit angeht und das überträgt sich auch auf die etwas "empfindlicheren" Mädels. Aber jeden Tag 8h und mehr ohne Pipimöglichkeit, das würde ich niemals machen!
 
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